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DE892635C - Schaltungsanordnung fuer Elektronenstrahl-Oszillographen zur Untersuchung waehlbarer Teilausschnitte mit grosser Aufloesung - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Elektronenstrahl-Oszillographen zur Untersuchung waehlbarer Teilausschnitte mit grosser Aufloesung

Info

Publication number
DE892635C
DE892635C DES16081D DES0016081D DE892635C DE 892635 C DE892635 C DE 892635C DE S16081 D DES16081 D DE S16081D DE S0016081 D DES0016081 D DE S0016081D DE 892635 C DE892635 C DE 892635C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
curve
electron beam
circuit arrangement
frequency
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES16081D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Dr-Ing Habil Bader
Paul Eduard Dipl-Ing Klein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES16081D priority Critical patent/DE892635C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE892635C publication Critical patent/DE892635C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R13/00Arrangements for displaying electric variables or waveforms
    • G01R13/20Cathode-ray oscilloscopes
    • G01R13/22Circuits therefor
    • G01R13/32Circuits for displaying non-recurrent functions such as transients; Circuits for triggering; Circuits for synchronisation; Circuits for time-base expansion

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Manufacture Of Electron Tubes, Discharge Lamp Vessels, Lead-In Wires, And The Like (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Elektronenstrahl-Oszillographen zur Untersuchung wählbarer Teilausschnitte mit großer Auflösung Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Elektronenstrahl-Oszillo,graph,en zur Untersuchung wählbarer Teilausschnitte mit großer Auflösung und unter Anwendung einer Helligkeitssteuerung des Efektronenstrahles während des darzustellenden Teilvorganges sowie mit einer Zeitabienkspannung.
  • Es ist bereits bekanntgeworden, zur Untersuchung eines Teilausscbnittes aus einem Vorgang diesen Ausschnitt allein durch Vergrößerung des virtuellen Schirmdurchmessers möglichst groß auf dem Schirm einer Eraunschen Oszillographenröhre darzustellen (Elektrotechnische Zeitschrift 1937, S. 242). Die hierzu verwendeten Mittel sind jedoch nicht genauer angegeben. Es ist nur gesagt, daß bei größerer Verstärkung der Meßspannung die Nulllinie gegebenenfalls bis über den Bereich des Leuchtschirmes hinaus verschoben wird. Es ist dagegen offengelassen, wie eine Vergrößerung in Richtung der Zeitablenkung erzielt wurde. Bei dem Versuch, dies mit bekannten Mitteln durchzuführen, stößt man aber auf erhebliche Schwierigkeiten.
  • Bei einem anderen Verfahren wird eine Zeitablenkspannung verwendet, deren Frequenz höher ist als die Frequenz der Meßspannung. Die darzustellende Kurve wird durch diese Zeitablenkspannung in einzelne Teilkurven zerhackt, aus denen dann der zu beobachtende Teil durch Hellsteuerung des Elektronenstrahles ausgewählt wird.
  • Dieses Verfahren, das ohne nähere Ausführungsbeispiele lediglich an Hand von Kurv,endarstellungen bekanntgeworden ist, kann nur dann an,gewelnidet werden, wenn ein ähnlicher Spannungsverlauf - gegeben ist wie bei dem bekannten Beispiel. Dort ist nämlich der Spannungsverlauf einer Drossel und eines mit dieser in Reihe geschalteten übersättigten Transformators zur Aufzeichnung benutzt. Die starke Spannungsspitze der - Trausformatorspannung dient offenbar zur Synchronisation der Zeitablenkung und außerdem auch zur Heliigkeitssteuerung der Braunschen Röhre. Die Synchronisation einer Zeitablenkspannung, deren Frequenz Mehrfaches der Synchronisierfrequenz beträgt, ist praktisch kaum möglich, und es ist nicht bekannt, wie bei jenem bekannten Verfahren diese Synchronisation ausgeführt worden ist. Bekanntlich ist eine sichere Synchronisation nur dann möglich, wenn die Meßfrequenz bzw. Synchronisierfrequenz gleich der Kippfrequenz ist oder ein ganzzahliges Vielfaches davon beträgt. Im anderen Fall können auch durch Modulation Verzerrungen auftreten, was für eine genaue und fehlerfreie Messung vermieden werden muß.
  • Der Stand der Technik zeigt demnach lediglich, daß es bereits bekannt ist, eine Zeitablenkspannung höherer Frequenz als die der Meßspannung zu verwenden, wodurch sich eine Vergrößerung in Richtung der Zeitachse ergibt, und eine Hellsteuerung vorzunehmen, so daß nur der gewünschte Kurventeil in Erscheinung tritt. Außerdem ist angegeben, daß durch Zeitlinienhöhenverschiebung und größere Verstärkung anch eine Vergrößerung der Figur in der Richtung der Meßablenkung - vorgenommen werden kann.
  • Eine Auswahl beliebiger Kurventeile ist aus mehreren Gründen auch gar nicht möglich, weil flachere Kurventeile nicht zur Hellsteuerung ausgenutzt werden könnten; und außerdem die Zeitachse nicht an allen Stellen unverzerrt wiedergegeben werden könnte.
  • Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, eine Sägezahnspannung, die in bekannter Weise mit dem Meßvorgang synchronisiert wird, zu verwenden und einen zur Zeitauflösung nutzbaren Teil dieser Spannung durch besondere Schaltmittel auszuwählen.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung ermöglicht gerade im Hinblick auf den Stand der Technik, einen beliebigen Kurventeil eines zu untlersuchenden Vorganges beliebiger Kurvenform vergrößert auf dem Leiichtschirm wiederzuJgbiben.
  • Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe so gelöst, daß eine mittelbar oder unmittelbar aus der Grundfrequenz einer periodisch auftretenden oder verlaufenden Meßspannung abgeleitete höhere harmonische Frequenz zur Synchronisierung der vorzugsweise sägezahnförmigen Zeitablenkspannung dient, während die Grundfrequenz der Meßspannung bzw. eine gleichfrequente Hilfsspannung über einen Phasenschieber einen Impulsgenerator steuert, dessen Spannungsimpulse, die höchstens von der Dauer der Zeitatlenkung sind, in an sich bekannter Weise zur Heligkeitssteuerung des Elektronenstrahles der Braunschen Röhre dienen.
  • Die Kurvenbeispiele der Fig. I sollen zur näheren Erläuterung der Erfindung dienen. Die Kurve I stellt das Abbild eines beliebig gearteten Meßvorganges dar. Wie bereits erwähnt wurde, kann man mit einer derartig gestalteten Meßspannung ohne besonderen Aufwand eine Kippspannung gleicher Periode synchronisieren. Eine derartige Kippspannung ist als Kurve 3 dargestellt. Nun ist es allgemein bekannt, daß die Kippschwingung aus einer Grundschwingung und aus einer großen; Anzahl höherer harmonischer Schwingungen besteht.
  • Man kann also aus einer Kippschwingung mit Hilfe von Frequenzpässen eine große Anzahl von Frequenzen aussieben. Beispielsweise soll aus der Kippschwingung 3 eine Spannung ausgesiebt werden, deren Verlauf die Kurve 4 darstellt. Mit dieser Wechselspannung kann man nun eventuell nach vorhergehender Verstärkung einen weiteren Sägezahugenerator steuern, wobei man die eingangs erwähnte Synchronisierbedingung genau einhalten kann. Es ist in dem vorliegenden Kurvenbeispiel eine Sägezahnspannung solcher Frequenz dargestellt, die gerade zur Auflösung des mit T2 bezeichneten Teils der Kurve 1 des Meßvofganges ausreichend ist. Durch Änderung der Amplitude der Kippschwingung 5 kann man dem Teil T2 der Kurve I eine beliebig große Auflösung geben, die lediglich durch die Dimension des Schirmes der Braunschen Röhre begrenzt ist.
  • Um nun lediglich den TeilT2 auf dem Schirm zu erhalten, muß man eine Strahlverdunkelung vorsehen, damit nicht die weniger interessierenden Teile der Kurve die Beobachtung bzw. die Aufnahme stören. Zu diesem Zweck wählt man aus der Hilfskippschwingung 3 durch einen besonderen Paß die Grundschwingung aus, die beispielsweise in Kurve 2 und in Kurve 6 dargestellt ist. Diese Grundschwingung leitet man über einen Phasen schieber. Einen der Höchstwerte der Schwingung kann man nun zur Steuerung einer Elektronenröhre benutzen, deren Arbeitspunkt so gewählt ist, daß sie Rechteckimpulse erzeugt, welche durch die Phasenverschiebung der Grundwelle mit dem Phasenschieber (vgl. Kurve 6 mit Kurve 2) in die richtige Phase verlagert werden können. Gibt man diese in Kurve 7 dargestellten Rechteckimpulse auf den Wehnelt-Zylinder der Braunschen Röhre bzw. auf eine Helligkeitssteuerelektrode, so kann man damit den Strahl nach Belieben sperren oder freigeben.
  • Wie bereits oben erwähnt wurde, läßt sich mit dieser Meßmethode die Auflösung der Teilaus schnitte mit einer synchronisierten Kippspannung erreichen, ohne daß die oben geschilderten Fehlerquellen auftreten.
  • Es wäre zwar möglich, aus dem Meßvorgang selbst Grundwellen und Oberwellen auszusieben und sie so zu verwenden, wie es für die Grund- und Oberwellen der Hilfskippschwingung eben erwähnt worden ist. Da die Meßvorgänge aber meistens einen sehr komplizierten Verlauf haben und nicht belastet werden dürfen, wird diese Methode sehr schwierig und kann leicht zu Fehlern führen, während die Verhältnisse der Grund- und Oberwellen bei Kippschwingungen sehr genau festliegen.
  • Eine Vereinfachung tritt übrigens dann ein, wenn es sich um Meßvorgänge handelt, die synchron mit der Netzspannung laufen. Hier braucht die Hilfskippschwingung nicht mit dem Meßvorgang synchronisiert zu werden, sondern die Synclrronisierung kann unmittelbar aus dem Netz entnommen werden.
  • In den Fig. 2 und 3 sind Anordnungsbeispiele gemäß der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Die Meßspannung wird über das KlemmenpaarM dem Ablenkplattenpaar Q der Braunschen Röhre E zugeleitet. Gleichzeitig wird die Meßspannung zur Synchronisation. an das Hilfskippgerät HK gelegt.
  • Die vom Ausgang des Hilfskippgerätes entnommene Spannung wird einem Hochpaß F1 zugeführt und die durchgelassene höhere Harmonische der Hilfskippschwingung gegebenenfalls in einem Verstärker V verstärkt. Die verstärkte Spannung dient zur Synchronisation des Sägezahngenerators K, dessen Ausgangsspannung zur Zeitablenkung an das Plattenpaar P gelegt ist. Vom Ausgang des Hilfskippschwingungsgerätes führt eine Abzweigung über den Tiefpaß Pl, der beispielsweise die Grundwellen der Hilfskippschwingung aussiebt, zu einem PhasenschieberPh und von diesem zu einer übersteuerten Elektronenröhrenanordnung Ü. In dieser wird in bekannter Weise eine Rechteckspannung erzeugt, die an den Wehnelt-Zylinder W gelegt ist. Der Widerstand Rw und die Kapazität Ch dienen als hocbspannungsisoliertes Kopplungsglied.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist bereits an Fig. I erläutert worden.
  • In Fig. 3 ist eine ähnliche Anordnung dargestellt, liei der angenommen ist, daß der an das Eingangsklemmenpaar M gelegte Meßvorgang synchron mit der Netzspannung verläuft. Hier wird zur Synchronisierung des Hilfskippgerätes HK und zur-Steuerung der Elektronenröhrenanordnung Ü unmittelbar die Netzspannung N verwendet. Es kann in diesem Fall auf den Tiefpaß F2 verzichtet werden. Die übrigen Geräte und Einzelheiten entsprechen, wie schon aus der Zeichnung ersichtlich ist, denjenigen der Fig. 2.
  • PATENTANSPRÜCEIE: I. Schaltungsanordnung für Elektronenstrahl-Oszillographen zur Untersuchung wählbarer Teilausschnitte mit großer Auflösung und unter Anwendung einer Helligkeitssteuerung des Elektronenstrabies während des darzustellenden Teilvorganges sowie mit einer Zeitablenkspannung. deren Frequenz höher ist als die der Meß spannung, dadurch gekennzeichnet, daß eine mittelbar oder unmittelbar aus der Grundfrequenz einer periodisch auftretenden oder verlaufenden Meßspannung abgeleitete höhere harmonische Frequenz zur Synchronisierung der vorzugsweise sägezahnförmigen Zeitablenkspannung dient, während die Grundfrequenz der Meßspannung bzw. eine gleichfrequente Hilfsspannung über einen Phasenschieber einen I^mpullsgenerator steuert, dessen Spannungsimpulse, die höchstens von der Dauer der Zeitablenkung sind, in an sich bekannter Weise zur Helligkeitssteuerung,des Elektronenstrahles der Braunschen Röhre dienen.
  • 2. Schaltungsanordnung nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundfrequenz der Meßspannung zur Synchronisierung eines Hilfskippgerätes und eine aus dessen Ausgangsspannung ausgesiebte höhere Harmonische zur Synchronisierung des Sägezahngenerators für die Zeitablenkung dient.
  • 3. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfskippschwingung bzw. die aus ihr ausgesiebte Grundschwingung zur Steuerung des Helligkeitsimpulsgenerators dient.
  • 4. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen I und 2 für Vorgänge, die synchron mit der Netzfrequenz verlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß die Netzspannung zur Synchronisierung des Hilfskippgerätes und zur Steuerung des Hellibfflkeitssteuerimpulsgenerators dient.

Claims (1)

  1. 5. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß unter Vermeidung des Hilfskippgerätes eine höhere Harmonische der Netzfrequenz zur Steuerung des Sägezahngenerators für die Zeitablenkung dient.
DES16081D 1939-01-31 1939-01-31 Schaltungsanordnung fuer Elektronenstrahl-Oszillographen zur Untersuchung waehlbarer Teilausschnitte mit grosser Aufloesung Expired DE892635C (de)

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Publications (1)

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DE892635C true DE892635C (de) 1953-10-08

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