DE1237830B - Anhaengevorrichtung an einem Schlepper - Google Patents
Anhaengevorrichtung an einem SchlepperInfo
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Description
DEUTSCHES
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Int. Cl.:
AOlb
Deutsche KL: 45a-59/^?'
Nummer:
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Auslegetag:
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1237 830
M62091III/45a
13. August 1964
30. März 1967
M62091III/45a
13. August 1964
30. März 1967
Die Erfindung betrifft eine Anhängevorrichtung an einem Schlepper, bestehend aus einem über eine
waagerechte Querachse an den Schlepper angelenkten Rahmen, der mit dem Kraftheber in Wirkverbindung
steht, und aus einem auf dem Rahmen angeordneten Zugpendel, das mit einer Kupplung
zum Anschluß an eine Gegenkupplung an dem Gerät oder dem Anhänger versehen ist.
Es ist bereits eine Anhängevorrichtung der genannten Art bekannt, bei der die Verbindung zwisehen
dem Rahmen und dem Kraftheber durch in Bohrungen einer waagerechten Querachse und des
Zugpendels einsteckbare Bolzen erzielt wird. Eine derartige Verbindung ermöglicht keine wirkungsvolle
Lastübertragung von dem Gerät auf den Schlepper. Außerdem bietet sie keine günstige Voraussetzung
für die Steuerung der Arbeitstiefe des jeweiligen Gerätes.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Anhängevorrichtung an einem Schlepper zu schaffen,
die für jedes beliebige Gerät bzw. jeden Anhänger, dessen Teilgewicht vom Boden getragen
wird, die Übertragung eines bestimmten Lastanteiles des Gerätes oder Anhängers auf den Schlepper bewirkt.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung von Kupplung und Gegenkupplung
in lotrechter Richtung starr ausgebildet ist. Hierdurch ergibt sich der Vorteil einer wirkungsvollen,
steuerbaren, gleichmäßigen Lastübertragung von dem Gerät auf den Schlepper, wobei die Lastübertragung
sowohl während der Geradeausfahrt des Schleppers als auch beim Kurvenfahren gewährleistet
ist. Das Ausmaß der Lastübertragung kann vom Fahrer des Schleppers vorherbestimmt werden.
Gemeinsame Bewegungen der Anhängevorrichtung und der Unterlenker sind ausgeschlossen, wenn die
Unterlenker zur Übertragung der Last vom Anhänger auf den Schlepper angehoben sind.
Ιά Ausgestaltung der Erfindung kann das Zugpendel zur Vermeidung der Übertragung von Nick-
oder Schaukelbewegungen des Schleppers auf das Anhängegerät in an sich bekannter Weise über eine
lotrechte Schwenkachse mit dem Rahmen bewegbar verbunden sein. Das Zugpendel kann Rollen tragen,
welche auf einer waagerechten gebogenen Führungskurve abrollen, wenn das Zugpendel von einer Seite
zur anderen schwenkt. Auf diese Weise wird gleichzeitig mit der Unterstützung des Zugpendels eine
Leichtgängigkeit seiner seitlichen Schwenkbewegungen erreicht.
Seitliche Schwingungen des Gerätes oder des Anhängers relativ zum Schlepper werden sofort da-Anhängevorrichtung
an einem Schlepper
Anmelder:
Anmelder:
Massey-Ferguson Inc.,
Detroit, Mich. (V. St. A.)
Detroit, Mich. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. A. v. Kreisler, Dr.-Ing. K. Schönwald,
Dr.-Ing. Th. Meyer
Dr.-Ing. Th. Meyer
und Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. J. F. Fues5
Patentanwälte, Köln 1, Deichmannhaus
Patentanwälte, Köln 1, Deichmannhaus
Als Erfinder benannt:
Ernest Virden Bunting,
HabiburRahman, Detroit, Mich.,
Donald Jerome Kiesgen,
Dearborn, Mich. (V. St. A.)
Ernest Virden Bunting,
HabiburRahman, Detroit, Mich.,
Donald Jerome Kiesgen,
Dearborn, Mich. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 14. August 1963
(302132),
V. St. v. Amerika vom 14. August 1963
(302132),
vom 13. April 1964 (359 076)
durch ausgeglichen, daß die Kupplungselemente relative Drehbewegungen zwischen dem Gerät oder
Anhänger und dem Zugpendel ermöglichen. Die Gegenkupplung kann aus einem konischen Ansatz
bestehen, der starr mit einer Deichsel an dem Gerät oder Anhänger verbunden ist, und das Zugpendel
kann mit einer entsprechenden Muffe zur Aufnahme des konischen Ansatzes versehen sein, so daß
relative Bewegungen zwischen der Deichsel und dem Zugpendel ausführbar sind. Der konische Ansatz
kann gegen Entnahme aus der Muffe lösbar gesichert sein.
Die Anhängevorrichtung kann in bekannter Art so ausgebildet sein, daß der Rahmen um die waagerechte
Querachse in eine nach vorn gerichtete Lage unterhalb des Schleppers verschwenkbar ist. In
dieser Stellung wird er durch eine Klinke lösbar gehalten. Diese Halterung bringt es mit sich, daß
der Kraftheber für andere Verwendungszwecke frei ist, sobald der Rahmen nach vorn unter den
Schlepper geschwenkt worden ist.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt.
709 047/115
F i g. 1 ist die schematische Darstellung einer Seitenansicht des Schleppers und des mittels der erfindungsgemäßen
Anhängevorrichtung mit diesem verbundenen Gerätes;
F i g. 2 zeigt eine Einzelheit der Anordnung nach F i g. 1 in schaubildlicher Sicht;
F i g. 3 ist ein Querschnitt durch die Anordnung nach F i g. 2, wobei die gestrichelten Linien den
hinteren Teil des Schleppers und eine geänderte Stellung der Vorrichtung wiedergeben;
Fig. 4 ist ein Längsschnitt durch eine Einzelheit der Anhängevorrichtung gemäß den vorangegangenen
Figuren in größerem Maßstab;
F i g. 5 zeigt eine weitere Einzelheit der Anordnung nach Fig. 4 in größerem Maßstab;
F i g. 6 ist eine Seitenansicht der Anhängevorrichtung nach F i g. 2 mit den für eine Betriebsweise entsprechend
den gestrichelten Linien der F i g. 3 erforderlichen Teilen;
F i g. 7 ist die schematische Seitenansicht eines mittels einer Anhängevorrichtung mit einem Anhänger
gekoppelten Schleppers (jeweils ein Rad wurde nicht gezeichnet);
F i g. 8 ist die schaubiidliche Sicht einer Anhängevorrichtung gemäß Fig. 7;
F i g. 9 stellt eine Draufsicht auf eine Anordnung nach F i g. 8 dar, wobei die gestrichelten Linien den
hinteren Teil des Schleppers und — unabhängig von der Arbeitsstellung der Vorrichtung — die geänderte
Stellung eines Unterlenkers zeigen;
F i g. 10 zeigt einen Schnitt durch die Vorrichtung nach Fig. 9 längs der Linie 10-10, teilweise geschnitten
in größerem Maßstab;
Fig. 11 zeigt einen Schnitt längs der Linie 11-11 der F i g. 9, teilweise geschnitten in größerem Maßstab;
F i g. 12 ist eine Draufsicht auf einen Teil der Vorrichtung nach F i g. 9 zur Darstellung der Verbindungs-
und Löseorgane des Zugpendels;
Fig. 13 ist ein Schnitt längs der Linie 13-13 der F i g. 12 in größerem Maßstab;
F i g. 14 zeigt einen Schnitt längs der Linie 14-14 der Fig. 12;
F i g. 15 ist ein Schnitt längs der Linie 15-15 der F i g. 10 und stellt eine Einzelheit in größerem Maßstab
dar;
Fig. 16 ist ein Schnitt längs der Linie 16-16 der Fig. 15.
Das Heck eines Schleppers 10 ist über eine Anhängevorrichtung 12 mit einem Anhängegerät 11
verbunden, das mit einer Deichsel 13 und Rädern 14 versehen ist. An dem Fahrgestell 15 des Schleppers
10 sind Räder 16 angeordnet, die über Achsen 17 antreibbar sind (F i g. 6). Die Hubvorrichtung des
Schleppers besteht aus zwei Hubarmen 18, die an eine über Zapfen mit dem Schlepper verbundene
Hubwelle 19 angelenkt sind. Die Betätigung der Hubarme 18 erfolgt hydraulisch durch an der Unterseite
der Hubarme befestigte Hubzylinder 20. Die Hubwelle 19 ist zweiteilig ausgebildet, wobei beide
Teile durch eine Kupplung 21 lösbar miteinander tungl2 sind eine an einem Zugpendel 25 angeverbunden
sind.
Die wesentlichsten Elemente der Anhängevorrichordnete Kupplung 25 α und eine an dem Gerät 11
angebrachte Gegenkupplung 32 a, deren Verbindung in lotrechter Richtung starr ausgebildet ist. Die
Gegenkupplung besteht aus einem konischen Ansatz
32 a, der starr mit der Deichsel 13 des Gerätes 11 verbunden ist, während das Zugpendel 25 mit einer
entsprechenden Muffe 25a (Fi g. 4) zur Aufnahme des konischen Ansatzes 32 a versehen ist. Beide
Teile sind gegen ihre Trennung lösbar gesichert, wobei die Durchführung relativer Drehbewegungen
zwischen der Deichsel 13 und dem Zugpendel 25 möglich ist. Die starre Verbindung von konischem
Ansatz 32 a und Deichsel 13 wird dadurch erreicht, daß das freie Ende 32 des Ansatzes 32 a geschlitzt
ausgebildet ist und daß in dem Schlitz zwei im Abstand voneinander angeordnete Platten 33 vorgesehen
sind, zwischen die eine am Ende der Deichsel 13 angebrachte Platte 34 einführbar ist. Die
Platten 33 und 34 werden durch Bolzen 35 miteinander verbunden. Die Deichsel 13 und das Zugpendel
25 werden durch Einschieben des konischen Ansatzes 32 α in die Muffe 25 a gekoppelt. Hierbei
rastet ein in einem Drucklager 39 des Ansatzendes 32 vorgesehener Ring 38 in die durch schräge Flächen
36a und 37α (Fig. 5) einer Platte 36 und eines Abschlußflansches 37 gebildete Nut ein. Sodann
werden die Platte 36 und der Flansch 37 durch Bolzen miteinander lösbar verbunden. Anhängerdeichsel
13 und Zugpendel 25 sind derart gekoppelt, daß beide gemeinsam von einer Seite zur anderen
sowie auf und ab schwingen können. Seitliche Schwenkungen des Anhängers relativ zum Schlepper
werden jedoch nur durch die freie Drehbarkeit des Ansatzes 32 a in der Muffe 25 a sofort ausgeglichen.
Ein mit dem Kraftheber in Wirkverbindung stehender, über eine waagerechte Querachse 30 an
den Schlepper 10 angelenkter Rahmen 26 trägt das Zugpendel 25, das durch die Deichsel 13 des Anhängers
11 starr fortgesetzt wird. Das Zugpendel 25 ist mit dem Rahmen 26 über eine lotrechte Schwenkachse
verbunden, die durch einen durch den Querträger 29 hindurchgeführten Bolzen 31 gebildet wird.
Der Querträger 29 erstreckt sich zwischen den mittels Bolzen 28 an dem Schlepperfahrgestell 15
befestigten beiden Trägern 27 und ist um die waagerechte Querachse 30 (F i g. 1) schwenkbar. Das Zugpendel
25 kann also um die Querachse 30 auf und ab schwingen und kann gleichzeitig um den Bolzen
31 von einer Seite zur anderen schwenken.
Der Rahmen 26 setzt sich aus den Teilen 40 und 41 zusammen, wobei die Rahmenteile 41 mittels
Bolzen 41 a mit den Trägern 27 verbunden sind, so daß der Rahmen und das Zugpendel um die gleiche
waagerechte Querachse 30 schwingen. Im vorderen Teil des Rahmens 26 ist eine waagerecht angeordnete,
gebogene Führungskurve 42 vorgesehen, deren Bogenmittelpunkt im Zentrum der Schwenkachse
31 liegt. Auf der Führungskurve 42 gleiten Rollen 43, die in einem mit dem Zugpendel 25 verbundenen
Lagerbock 44 gelagert sind. Die Rollen 43 stellen eine in lotrechter Richtung starre Verbindung
zwischen dem Rahmen 26 und dem Zugpendel 25 dar. Die gebogene Form der Führungskurve 42
sowie die Anordnung der Rollen 43 erlauben lediglich ein Verschwenken des Zugpendels nach den
Seiten um die Schwenkachse 31. Bei bestimmten Anwendungsfällen ist es erforderlich, zur seitlichen
Begrenzung des Zugpendelausschlages auf der Führungskurve 42 Anschlagstücke 45 vorzusehen.
Zwei Hubstangen 46 sind mit einem Ende an dem Rahmenteil 40 und mit dem anderen Ende jeweils
an dem oberen freien Ende der Hubarme 18 be-
1 23
festigt, so daß eine Verbindung zwischen dem Rahmen 26 und den Hubarmen 18 gegeben ist. Wird
ein Druclonedium in die Hubzylinder 20 gepreßt, so verlängern sie sich und bewegen die Hubarme 18
aufwärts, wodurch ein Hub über die Hubstangen 46 auf den Rahmen 26 und damit auf das Zugpendel 25
und die mit ihr verbundene Deichsel 13 ausgeübt wird. Dieser Vorgang bewirkt eine Verlagerung der
Last des Anhängers auf den Schlepper. Solange der Druck in den Hubzylindern 20 konstant gehalten
wird, bleibt auch die Lastübertragung bei hin- und herbewegtem Zugpendel 25 konstant.
Die Hubzylinder 20 sind gemeinsam mit den Unterlenkern 50 an die Träger 27 angelenkt. Diese
starr mit dem Schlepper verbundenen Träger tragen die bei dem Hubvorgang auf den Schlepper übergehende
Last. Auf die Unterlenker 50 ist eine Querleiste 51 mittels Schlitzen aufgeschoben. Sie dient
dazu, die Unterlenker hoch und im Abstand von dem Rahmen 26 zu halten. In ihrer Mitte ist eine
Befestigungsvorrichtung 52 vorgesehen, welche ein Teil der Zugvorrichtung ist. Die Unterlenker 50
weisen Bohrungen 53 auf, mittels derer die Hubstangen 46 gesichert werden können, wenn das Anheben
des an den Schlepper angehängten Gerätes in bisher üblicher Weise durchgeführt werden soll
(Fig. 6).
Die Träger 27 sind so angeordnet, daß die Querachse 30 und die lotrechte Schwenkachse 31 etwa
auf der Mitte der Achse der Hinterräder 16 des Schleppers liegen. Wenn die Schwenkachse 31 in die
Nähe der Radachse verlegt wird, ist eine kurze Verbindung zwischen Schlepper und Anhänger erreichbar.
Hieraus ergibt sich eine entsprechende Erleichterung der Schlepperlenkung in den Kurven.
Auch bei hochgehobenem Zugpendel beeinflussen Bewegungen der Anhängevorrichtung 12 die Lenkeigenschaften
des Schleppers nicht.
In unbenutztem Zustand wird der Rahmen 26 um die waagerechte Querachse 30 in eine nach vorn
gerichtete Lage unterhalb des Schleppers 10 geschwenkt, wo er durch eine Klinke 55 festgehalten
wird. Die Klinke 55 besteht aus einem mit einer Kerbe versehenen. Halter 56, der an einem mit dem
Fahrgestell 15 des Schleppers verbundenen Träger 57 schwenkbar gelagert ist und aus einem aufrecht
stehenden Ansatz 58, der derart unter der Wirkung einer Spiralfeder 59 steht, daß der gesamte Halter 56
einem Druck in Richtung des Uhrzeigersinnes ausgesetzt ist (Fig. 6). Ein Auslösehebel 60 ermöglicht
dem Fahrer, den Halter 56 im Uhrzeigersinn zu drehen, so daß der Rahmen 26 frei wird. Das
untere Teil 61 des Halters 56 nimmt den Rahmen auf, klinkt ein und hält ihn in nach vorn gerichteter
Lage unterhalb des Schleppers fest. Vor diesem Vorgang muß der Bolzen 31 entfernt werden, damit das
Zugpendel 25 und der Rahmen 26 voneinander getrennt sind.
Die F i g. 7 bis 16 zeigen einen Schlepper 110, der mit einem Anhänger 111 über eine Anhängevorrichtung
112 gekoppelt ist. Der Anhänger ist nur als Rad 114 mit einer Deichsel 113 dargestellt. Das
Schlepperfahrgestell 115 wird von Rädern 116 und lenkbaren Vorderrädern 117 getragen.
Der Schlepper 110 besitzt eine hydraulische Hubvorrichtung mit an eine Hubwelle 119 angelenkten
Hubarmen 118. Die Hubarme sind durch Hubzylinder 120 hydraulisch betätigbar, die über ein
830
Gestänge 121 mit der Hubwelle 119 verbunden sind. Der Flüssigkeitsdruck wird durch ein Aggregat 120 a
erzeugt, das eine bekannte Pumpe und Ventile enthält, die durch einen Handhebel 122 vom Fahrer
gesteuert werden können. Die Hubanne 118 sind mit den Hubstangen 123 verbunden, so daß sie die zur
Ermöglichung allseitiger Bewegungen am Heck des Schleppers angebrachten Unterlenker 124 heben und
senken können,
ίο Es ist ein starrer Rahmen 125 vorgesehen, an dem lösbar die Unterlenker 124 befestigt sind und an dessen Stirnseite ein mit der Anhängerdeichsel 113 verbindbares Zugpendel 126 angebracht ist. Die Verbindung zwischen der Deichsel 113 und dem Zugpendel 126 ist in lotrechter Richtung starr, jedoch lösbar ausgebildet und ermöglicht in begrenztem Umfang die Durchführung von Querschwenkungen des Anhängers 111 relativ zum Schlepper 110, so wie es bereits bei der Beschreibung der F i g. 1 bis 6 erwähnt wurde. Das dem Schlepper abgekehrte Ende des Zugpendels 126 läuft in eine Muffe 130 aus und kann einen konisch geformten Ansatz 131 einer Stange 132 aufnehmen. Dieser Ansatz trägt zwei im Abstand voneinander angeordnete Platten 133, die eine am Ende der Anhängerdeichsel 113 befindliche Platte 134 zwischen sich einschließen. Die Platten 133 und 134 sind durch Bolzen miteinander verbunden. Zur Ermöglichung relativer Drehbewegungen zwischen der Deichsel 113 und dem Zugpendel 126 bei gleichzeitiger lösbarer Sicherung des konischen Ansatzes 131 in der Muffe 130 ist auf der Deichsel 113 nahe dem Ansatz 131 ein aufrecht stehender Ring 139 vorgesehen, hinter dem sich eine drehbar auf der Deichsel 113 angeordnete Abschlußplatte 136 befindet. Zwischen der Abschlußplatte
ίο Es ist ein starrer Rahmen 125 vorgesehen, an dem lösbar die Unterlenker 124 befestigt sind und an dessen Stirnseite ein mit der Anhängerdeichsel 113 verbindbares Zugpendel 126 angebracht ist. Die Verbindung zwischen der Deichsel 113 und dem Zugpendel 126 ist in lotrechter Richtung starr, jedoch lösbar ausgebildet und ermöglicht in begrenztem Umfang die Durchführung von Querschwenkungen des Anhängers 111 relativ zum Schlepper 110, so wie es bereits bei der Beschreibung der F i g. 1 bis 6 erwähnt wurde. Das dem Schlepper abgekehrte Ende des Zugpendels 126 läuft in eine Muffe 130 aus und kann einen konisch geformten Ansatz 131 einer Stange 132 aufnehmen. Dieser Ansatz trägt zwei im Abstand voneinander angeordnete Platten 133, die eine am Ende der Anhängerdeichsel 113 befindliche Platte 134 zwischen sich einschließen. Die Platten 133 und 134 sind durch Bolzen miteinander verbunden. Zur Ermöglichung relativer Drehbewegungen zwischen der Deichsel 113 und dem Zugpendel 126 bei gleichzeitiger lösbarer Sicherung des konischen Ansatzes 131 in der Muffe 130 ist auf der Deichsel 113 nahe dem Ansatz 131 ein aufrecht stehender Ring 139 vorgesehen, hinter dem sich eine drehbar auf der Deichsel 113 angeordnete Abschlußplatte 136 befindet. Zwischen der Abschlußplatte
136 und dem Ring 139 ist ein die Deichsel 113 umgebendes
Drucklager 136 a mit einem Ring 135 vorgesehen. Gegen eine Seite des Ringes 139 wird der
Sicherungsring 135 durch die Abschlußplatte 136 gedrückt — die andere Seite des Ringes 139 liegt
an einer angefrästen Schulter 137 a eines Flansches
137 an.
Die Abschlußplatte 136 und der Flansch 137 sind durch Bolzen 140 miteinander verbunden (F i g. 10).
Ein weiteres Hilfsmittel zur lösbaren Verbindung von Deichsel 113 und Zugpendel 126 ist in F i g. 15
erkennbar. Die Platte 136 weist an ihren beiden Seiten 141 zwei nach entgegengesetzten Richtungen
geöffnete Schlitze 141 a auf, die zur Aufnahme von an den Flansch 137 des Zugpendels 126 angeordneten,
nach hinten gerichteten Bolzen 140 bestimmt sind. Die Bolzen 140 greifen in Öffnungen 141 α ein,
wenn die Abschlußplatte 136 in eine Richtung gedreht wird. In unbetätigtem Zustand wird die
Drehung der Abschlußplatte 136 in entgegengesetzter Richtung durch zwischen der Platte 136 und dem
Flansch 137 vorgesehene Auslöseelemente 142,142 a verhindert. Durch Druck auf den Auslöseknopf
142 a wird ein federgelagerter Sicherungsstift 142 von der Platte 136 gelöst, und die Platte kann — wie
aus F i g. 15 ersichtlich — im Uhrzeigersinn gedreht werden, wodurch die Schlitze 141 α von den Bolzen
140 entfernt werden, so daß der konische Ansatz 131 aus der Muffe 130 gezogen werden kann.
Der Rahmen 125 hat vorzugsweise Dreieckform. An seiner Stirnseite ist eine Führungskurve 127 vorgesehen,
auf der zwei an dem Zugpendel 126 befestigte Rollen 128 gleiten. Hierdurch wird eine
Claims (6)
1. Anhängevorrichtung an einem Schlepper, bestehend aus einem über eine waagerechte Querachse
an den Schlepper angelenkten Rahmen, der mit dem Kraftheber in Wirkverbindung steht, und
aus einem auf dem Rahmen angeordneten Zugpendel, das mit einer Kupplung zum Anschluß an
eine Gegenkupplung an dem Anhängegerät oder dem Anhänger versehen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindung von Kupplung (25 a) und Gegenkupplung (32 a) in lotrechter Richtung starr ausgebildet ist.
2. Anhängevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugpendel (25) in
an sich bekannter Weise über eine lotrechte Schwenkachse (31) mit dem Rahmen (26) schwenkbar
verbunden ist.
3. Anhängevorrichtung nach Anspruch 2 mit einer auf dem Rahmen waagerecht angeordneten
gebogenen Führungskurve, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugpendel (25) Rollen (43) trägt, die
auf der Führungskurve (42) abrollen, wenn das Zugpendel von einer Seite zur anderen schwenkt.
4. Anhängevorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei der Rahmen um
die waagerechte Querachse in eine nach vorn gerichtete Lage unterhalb des Schleppers geschwenkt
werden kann, gekennzeichnet durch eine Klinke (55) zur lösbaren Halterung des Rahmens (26) in
der nach vorn gerichteten Stellung.
5. Anhängevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 mit zwei gelenkig mit ihr verbundenen
Unterlenkern, gekennzeichnet durch eine am Schlepper (10) befestigbare und mit den
Unterlenkern (50) zum Hochhalten der Unterlenker und zum Fernhalten derselben vom Rahmen
(26) verbindbare Querleiste (51).
6. Anhängevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 mit zwei Lenkern, welche an den
Schlepper angelenkt und mit dem Kraftheber verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß der
Rahmen (125) lösbar an dem hinteren Ende der Unterlenker (124) befestigt ist und mit einem
zwischen den Unterlenkern (124) angeordneten vorderen Teil (145) nahe an das Heck des
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US1237830XA | 1963-08-14 | 1963-08-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1237830B true DE1237830B (de) | 1967-03-30 |
Family
ID=22410862
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM62091A Pending DE1237830B (de) | 1963-08-14 | 1964-08-13 | Anhaengevorrichtung an einem Schlepper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1237830B (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE943263C (de) * | 1953-03-04 | 1956-05-17 | Lemken Kg Pflugfab | Anbauvorrichtung fuer Ackerschlepper mit zwei sich in einem ideellen vorderen Punkt kreuzenden, am Schlepper in lotrechter Ebene schwenkbaren Lenkern |
| DE1035951B (de) | 1955-01-10 | 1958-08-07 | Ewald Hildebrand & Co | Vorrichtung zum Befestigen von Ackergeraeten an Schleppern |
| DE1783467U (de) * | 1958-11-24 | 1959-02-19 | Schlepperwerk Nordhausen Veb | Zugpendel fuer ackerschlepper. |
| DE1156263B (de) * | 1962-03-01 | 1963-10-24 | Int Harvester Co | Einstellbares Zugpendel |
-
1964
- 1964-08-13 DE DEM62091A patent/DE1237830B/de active Pending
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| DE943263C (de) * | 1953-03-04 | 1956-05-17 | Lemken Kg Pflugfab | Anbauvorrichtung fuer Ackerschlepper mit zwei sich in einem ideellen vorderen Punkt kreuzenden, am Schlepper in lotrechter Ebene schwenkbaren Lenkern |
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| DE1156263B (de) * | 1962-03-01 | 1963-10-24 | Int Harvester Co | Einstellbares Zugpendel |
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