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DE1237830B - Anhaengevorrichtung an einem Schlepper - Google Patents

Anhaengevorrichtung an einem Schlepper

Info

Publication number
DE1237830B
DE1237830B DEM62091A DEM0062091A DE1237830B DE 1237830 B DE1237830 B DE 1237830B DE M62091 A DEM62091 A DE M62091A DE M0062091 A DEM0062091 A DE M0062091A DE 1237830 B DE1237830 B DE 1237830B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
drawbar
tractor
plate
lower links
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM62091A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernest Virden Bunting
Habibur Rahman
Donald Jerome Kiesgen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Massey Ferguson Inc
Original Assignee
Massey Ferguson Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Massey Ferguson Inc filed Critical Massey Ferguson Inc
Publication of DE1237830B publication Critical patent/DE1237830B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B63/00Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements
    • A01B63/14Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements drawn by animals or tractors
    • A01B63/145Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements drawn by animals or tractors for controlling weight transfer between implements and tractor wheels

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
AOlb
Deutsche KL: 45a-59/^?'
Nummer:
Aktenzeichen:
Aomeldetag:
Auslegetag:
1237 830
M62091III/45a
13. August 1964
30. März 1967
Die Erfindung betrifft eine Anhängevorrichtung an einem Schlepper, bestehend aus einem über eine waagerechte Querachse an den Schlepper angelenkten Rahmen, der mit dem Kraftheber in Wirkverbindung steht, und aus einem auf dem Rahmen angeordneten Zugpendel, das mit einer Kupplung zum Anschluß an eine Gegenkupplung an dem Gerät oder dem Anhänger versehen ist.
Es ist bereits eine Anhängevorrichtung der genannten Art bekannt, bei der die Verbindung zwisehen dem Rahmen und dem Kraftheber durch in Bohrungen einer waagerechten Querachse und des Zugpendels einsteckbare Bolzen erzielt wird. Eine derartige Verbindung ermöglicht keine wirkungsvolle Lastübertragung von dem Gerät auf den Schlepper. Außerdem bietet sie keine günstige Voraussetzung für die Steuerung der Arbeitstiefe des jeweiligen Gerätes.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Anhängevorrichtung an einem Schlepper zu schaffen, die für jedes beliebige Gerät bzw. jeden Anhänger, dessen Teilgewicht vom Boden getragen wird, die Übertragung eines bestimmten Lastanteiles des Gerätes oder Anhängers auf den Schlepper bewirkt. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung von Kupplung und Gegenkupplung in lotrechter Richtung starr ausgebildet ist. Hierdurch ergibt sich der Vorteil einer wirkungsvollen, steuerbaren, gleichmäßigen Lastübertragung von dem Gerät auf den Schlepper, wobei die Lastübertragung sowohl während der Geradeausfahrt des Schleppers als auch beim Kurvenfahren gewährleistet ist. Das Ausmaß der Lastübertragung kann vom Fahrer des Schleppers vorherbestimmt werden. Gemeinsame Bewegungen der Anhängevorrichtung und der Unterlenker sind ausgeschlossen, wenn die Unterlenker zur Übertragung der Last vom Anhänger auf den Schlepper angehoben sind.
Ιά Ausgestaltung der Erfindung kann das Zugpendel zur Vermeidung der Übertragung von Nick- oder Schaukelbewegungen des Schleppers auf das Anhängegerät in an sich bekannter Weise über eine lotrechte Schwenkachse mit dem Rahmen bewegbar verbunden sein. Das Zugpendel kann Rollen tragen, welche auf einer waagerechten gebogenen Führungskurve abrollen, wenn das Zugpendel von einer Seite zur anderen schwenkt. Auf diese Weise wird gleichzeitig mit der Unterstützung des Zugpendels eine Leichtgängigkeit seiner seitlichen Schwenkbewegungen erreicht.
Seitliche Schwingungen des Gerätes oder des Anhängers relativ zum Schlepper werden sofort da-Anhängevorrichtung an einem Schlepper
Anmelder:
Massey-Ferguson Inc.,
Detroit, Mich. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. A. v. Kreisler, Dr.-Ing. K. Schönwald,
Dr.-Ing. Th. Meyer
und Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. J. F. Fues5
Patentanwälte, Köln 1, Deichmannhaus
Als Erfinder benannt:
Ernest Virden Bunting,
HabiburRahman, Detroit, Mich.,
Donald Jerome Kiesgen,
Dearborn, Mich. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 14. August 1963
(302132),
vom 13. April 1964 (359 076)
durch ausgeglichen, daß die Kupplungselemente relative Drehbewegungen zwischen dem Gerät oder Anhänger und dem Zugpendel ermöglichen. Die Gegenkupplung kann aus einem konischen Ansatz bestehen, der starr mit einer Deichsel an dem Gerät oder Anhänger verbunden ist, und das Zugpendel kann mit einer entsprechenden Muffe zur Aufnahme des konischen Ansatzes versehen sein, so daß relative Bewegungen zwischen der Deichsel und dem Zugpendel ausführbar sind. Der konische Ansatz kann gegen Entnahme aus der Muffe lösbar gesichert sein.
Die Anhängevorrichtung kann in bekannter Art so ausgebildet sein, daß der Rahmen um die waagerechte Querachse in eine nach vorn gerichtete Lage unterhalb des Schleppers verschwenkbar ist. In dieser Stellung wird er durch eine Klinke lösbar gehalten. Diese Halterung bringt es mit sich, daß der Kraftheber für andere Verwendungszwecke frei ist, sobald der Rahmen nach vorn unter den Schlepper geschwenkt worden ist.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt.
709 047/115
F i g. 1 ist die schematische Darstellung einer Seitenansicht des Schleppers und des mittels der erfindungsgemäßen Anhängevorrichtung mit diesem verbundenen Gerätes;
F i g. 2 zeigt eine Einzelheit der Anordnung nach F i g. 1 in schaubildlicher Sicht;
F i g. 3 ist ein Querschnitt durch die Anordnung nach F i g. 2, wobei die gestrichelten Linien den hinteren Teil des Schleppers und eine geänderte Stellung der Vorrichtung wiedergeben;
Fig. 4 ist ein Längsschnitt durch eine Einzelheit der Anhängevorrichtung gemäß den vorangegangenen Figuren in größerem Maßstab;
F i g. 5 zeigt eine weitere Einzelheit der Anordnung nach Fig. 4 in größerem Maßstab;
F i g. 6 ist eine Seitenansicht der Anhängevorrichtung nach F i g. 2 mit den für eine Betriebsweise entsprechend den gestrichelten Linien der F i g. 3 erforderlichen Teilen;
F i g. 7 ist die schematische Seitenansicht eines mittels einer Anhängevorrichtung mit einem Anhänger gekoppelten Schleppers (jeweils ein Rad wurde nicht gezeichnet);
F i g. 8 ist die schaubiidliche Sicht einer Anhängevorrichtung gemäß Fig. 7;
F i g. 9 stellt eine Draufsicht auf eine Anordnung nach F i g. 8 dar, wobei die gestrichelten Linien den hinteren Teil des Schleppers und — unabhängig von der Arbeitsstellung der Vorrichtung — die geänderte Stellung eines Unterlenkers zeigen;
F i g. 10 zeigt einen Schnitt durch die Vorrichtung nach Fig. 9 längs der Linie 10-10, teilweise geschnitten in größerem Maßstab;
Fig. 11 zeigt einen Schnitt längs der Linie 11-11 der F i g. 9, teilweise geschnitten in größerem Maßstab;
F i g. 12 ist eine Draufsicht auf einen Teil der Vorrichtung nach F i g. 9 zur Darstellung der Verbindungs- und Löseorgane des Zugpendels;
Fig. 13 ist ein Schnitt längs der Linie 13-13 der F i g. 12 in größerem Maßstab;
F i g. 14 zeigt einen Schnitt längs der Linie 14-14 der Fig. 12;
F i g. 15 ist ein Schnitt längs der Linie 15-15 der F i g. 10 und stellt eine Einzelheit in größerem Maßstab dar;
Fig. 16 ist ein Schnitt längs der Linie 16-16 der Fig. 15.
Das Heck eines Schleppers 10 ist über eine Anhängevorrichtung 12 mit einem Anhängegerät 11 verbunden, das mit einer Deichsel 13 und Rädern 14 versehen ist. An dem Fahrgestell 15 des Schleppers 10 sind Räder 16 angeordnet, die über Achsen 17 antreibbar sind (F i g. 6). Die Hubvorrichtung des Schleppers besteht aus zwei Hubarmen 18, die an eine über Zapfen mit dem Schlepper verbundene Hubwelle 19 angelenkt sind. Die Betätigung der Hubarme 18 erfolgt hydraulisch durch an der Unterseite der Hubarme befestigte Hubzylinder 20. Die Hubwelle 19 ist zweiteilig ausgebildet, wobei beide Teile durch eine Kupplung 21 lösbar miteinander tungl2 sind eine an einem Zugpendel 25 angeverbunden sind.
Die wesentlichsten Elemente der Anhängevorrichordnete Kupplung 25 α und eine an dem Gerät 11 angebrachte Gegenkupplung 32 a, deren Verbindung in lotrechter Richtung starr ausgebildet ist. Die Gegenkupplung besteht aus einem konischen Ansatz
32 a, der starr mit der Deichsel 13 des Gerätes 11 verbunden ist, während das Zugpendel 25 mit einer entsprechenden Muffe 25a (Fi g. 4) zur Aufnahme des konischen Ansatzes 32 a versehen ist. Beide Teile sind gegen ihre Trennung lösbar gesichert, wobei die Durchführung relativer Drehbewegungen zwischen der Deichsel 13 und dem Zugpendel 25 möglich ist. Die starre Verbindung von konischem Ansatz 32 a und Deichsel 13 wird dadurch erreicht, daß das freie Ende 32 des Ansatzes 32 a geschlitzt ausgebildet ist und daß in dem Schlitz zwei im Abstand voneinander angeordnete Platten 33 vorgesehen sind, zwischen die eine am Ende der Deichsel 13 angebrachte Platte 34 einführbar ist. Die Platten 33 und 34 werden durch Bolzen 35 miteinander verbunden. Die Deichsel 13 und das Zugpendel 25 werden durch Einschieben des konischen Ansatzes 32 α in die Muffe 25 a gekoppelt. Hierbei rastet ein in einem Drucklager 39 des Ansatzendes 32 vorgesehener Ring 38 in die durch schräge Flächen 36a und 37α (Fig. 5) einer Platte 36 und eines Abschlußflansches 37 gebildete Nut ein. Sodann werden die Platte 36 und der Flansch 37 durch Bolzen miteinander lösbar verbunden. Anhängerdeichsel 13 und Zugpendel 25 sind derart gekoppelt, daß beide gemeinsam von einer Seite zur anderen sowie auf und ab schwingen können. Seitliche Schwenkungen des Anhängers relativ zum Schlepper werden jedoch nur durch die freie Drehbarkeit des Ansatzes 32 a in der Muffe 25 a sofort ausgeglichen.
Ein mit dem Kraftheber in Wirkverbindung stehender, über eine waagerechte Querachse 30 an den Schlepper 10 angelenkter Rahmen 26 trägt das Zugpendel 25, das durch die Deichsel 13 des Anhängers 11 starr fortgesetzt wird. Das Zugpendel 25 ist mit dem Rahmen 26 über eine lotrechte Schwenkachse verbunden, die durch einen durch den Querträger 29 hindurchgeführten Bolzen 31 gebildet wird. Der Querträger 29 erstreckt sich zwischen den mittels Bolzen 28 an dem Schlepperfahrgestell 15 befestigten beiden Trägern 27 und ist um die waagerechte Querachse 30 (F i g. 1) schwenkbar. Das Zugpendel 25 kann also um die Querachse 30 auf und ab schwingen und kann gleichzeitig um den Bolzen 31 von einer Seite zur anderen schwenken.
Der Rahmen 26 setzt sich aus den Teilen 40 und 41 zusammen, wobei die Rahmenteile 41 mittels Bolzen 41 a mit den Trägern 27 verbunden sind, so daß der Rahmen und das Zugpendel um die gleiche waagerechte Querachse 30 schwingen. Im vorderen Teil des Rahmens 26 ist eine waagerecht angeordnete, gebogene Führungskurve 42 vorgesehen, deren Bogenmittelpunkt im Zentrum der Schwenkachse 31 liegt. Auf der Führungskurve 42 gleiten Rollen 43, die in einem mit dem Zugpendel 25 verbundenen Lagerbock 44 gelagert sind. Die Rollen 43 stellen eine in lotrechter Richtung starre Verbindung zwischen dem Rahmen 26 und dem Zugpendel 25 dar. Die gebogene Form der Führungskurve 42 sowie die Anordnung der Rollen 43 erlauben lediglich ein Verschwenken des Zugpendels nach den Seiten um die Schwenkachse 31. Bei bestimmten Anwendungsfällen ist es erforderlich, zur seitlichen Begrenzung des Zugpendelausschlages auf der Führungskurve 42 Anschlagstücke 45 vorzusehen.
Zwei Hubstangen 46 sind mit einem Ende an dem Rahmenteil 40 und mit dem anderen Ende jeweils an dem oberen freien Ende der Hubarme 18 be-
1 23
festigt, so daß eine Verbindung zwischen dem Rahmen 26 und den Hubarmen 18 gegeben ist. Wird ein Druclonedium in die Hubzylinder 20 gepreßt, so verlängern sie sich und bewegen die Hubarme 18 aufwärts, wodurch ein Hub über die Hubstangen 46 auf den Rahmen 26 und damit auf das Zugpendel 25 und die mit ihr verbundene Deichsel 13 ausgeübt wird. Dieser Vorgang bewirkt eine Verlagerung der Last des Anhängers auf den Schlepper. Solange der Druck in den Hubzylindern 20 konstant gehalten wird, bleibt auch die Lastübertragung bei hin- und herbewegtem Zugpendel 25 konstant.
Die Hubzylinder 20 sind gemeinsam mit den Unterlenkern 50 an die Träger 27 angelenkt. Diese starr mit dem Schlepper verbundenen Träger tragen die bei dem Hubvorgang auf den Schlepper übergehende Last. Auf die Unterlenker 50 ist eine Querleiste 51 mittels Schlitzen aufgeschoben. Sie dient dazu, die Unterlenker hoch und im Abstand von dem Rahmen 26 zu halten. In ihrer Mitte ist eine Befestigungsvorrichtung 52 vorgesehen, welche ein Teil der Zugvorrichtung ist. Die Unterlenker 50 weisen Bohrungen 53 auf, mittels derer die Hubstangen 46 gesichert werden können, wenn das Anheben des an den Schlepper angehängten Gerätes in bisher üblicher Weise durchgeführt werden soll (Fig. 6).
Die Träger 27 sind so angeordnet, daß die Querachse 30 und die lotrechte Schwenkachse 31 etwa auf der Mitte der Achse der Hinterräder 16 des Schleppers liegen. Wenn die Schwenkachse 31 in die Nähe der Radachse verlegt wird, ist eine kurze Verbindung zwischen Schlepper und Anhänger erreichbar. Hieraus ergibt sich eine entsprechende Erleichterung der Schlepperlenkung in den Kurven. Auch bei hochgehobenem Zugpendel beeinflussen Bewegungen der Anhängevorrichtung 12 die Lenkeigenschaften des Schleppers nicht.
In unbenutztem Zustand wird der Rahmen 26 um die waagerechte Querachse 30 in eine nach vorn gerichtete Lage unterhalb des Schleppers 10 geschwenkt, wo er durch eine Klinke 55 festgehalten wird. Die Klinke 55 besteht aus einem mit einer Kerbe versehenen. Halter 56, der an einem mit dem Fahrgestell 15 des Schleppers verbundenen Träger 57 schwenkbar gelagert ist und aus einem aufrecht stehenden Ansatz 58, der derart unter der Wirkung einer Spiralfeder 59 steht, daß der gesamte Halter 56 einem Druck in Richtung des Uhrzeigersinnes ausgesetzt ist (Fig. 6). Ein Auslösehebel 60 ermöglicht dem Fahrer, den Halter 56 im Uhrzeigersinn zu drehen, so daß der Rahmen 26 frei wird. Das untere Teil 61 des Halters 56 nimmt den Rahmen auf, klinkt ein und hält ihn in nach vorn gerichteter Lage unterhalb des Schleppers fest. Vor diesem Vorgang muß der Bolzen 31 entfernt werden, damit das Zugpendel 25 und der Rahmen 26 voneinander getrennt sind.
Die F i g. 7 bis 16 zeigen einen Schlepper 110, der mit einem Anhänger 111 über eine Anhängevorrichtung 112 gekoppelt ist. Der Anhänger ist nur als Rad 114 mit einer Deichsel 113 dargestellt. Das Schlepperfahrgestell 115 wird von Rädern 116 und lenkbaren Vorderrädern 117 getragen.
Der Schlepper 110 besitzt eine hydraulische Hubvorrichtung mit an eine Hubwelle 119 angelenkten Hubarmen 118. Die Hubarme sind durch Hubzylinder 120 hydraulisch betätigbar, die über ein
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Gestänge 121 mit der Hubwelle 119 verbunden sind. Der Flüssigkeitsdruck wird durch ein Aggregat 120 a erzeugt, das eine bekannte Pumpe und Ventile enthält, die durch einen Handhebel 122 vom Fahrer gesteuert werden können. Die Hubanne 118 sind mit den Hubstangen 123 verbunden, so daß sie die zur Ermöglichung allseitiger Bewegungen am Heck des Schleppers angebrachten Unterlenker 124 heben und senken können,
ίο Es ist ein starrer Rahmen 125 vorgesehen, an dem lösbar die Unterlenker 124 befestigt sind und an dessen Stirnseite ein mit der Anhängerdeichsel 113 verbindbares Zugpendel 126 angebracht ist. Die Verbindung zwischen der Deichsel 113 und dem Zugpendel 126 ist in lotrechter Richtung starr, jedoch lösbar ausgebildet und ermöglicht in begrenztem Umfang die Durchführung von Querschwenkungen des Anhängers 111 relativ zum Schlepper 110, so wie es bereits bei der Beschreibung der F i g. 1 bis 6 erwähnt wurde. Das dem Schlepper abgekehrte Ende des Zugpendels 126 läuft in eine Muffe 130 aus und kann einen konisch geformten Ansatz 131 einer Stange 132 aufnehmen. Dieser Ansatz trägt zwei im Abstand voneinander angeordnete Platten 133, die eine am Ende der Anhängerdeichsel 113 befindliche Platte 134 zwischen sich einschließen. Die Platten 133 und 134 sind durch Bolzen miteinander verbunden. Zur Ermöglichung relativer Drehbewegungen zwischen der Deichsel 113 und dem Zugpendel 126 bei gleichzeitiger lösbarer Sicherung des konischen Ansatzes 131 in der Muffe 130 ist auf der Deichsel 113 nahe dem Ansatz 131 ein aufrecht stehender Ring 139 vorgesehen, hinter dem sich eine drehbar auf der Deichsel 113 angeordnete Abschlußplatte 136 befindet. Zwischen der Abschlußplatte
136 und dem Ring 139 ist ein die Deichsel 113 umgebendes Drucklager 136 a mit einem Ring 135 vorgesehen. Gegen eine Seite des Ringes 139 wird der Sicherungsring 135 durch die Abschlußplatte 136 gedrückt — die andere Seite des Ringes 139 liegt an einer angefrästen Schulter 137 a eines Flansches
137 an.
Die Abschlußplatte 136 und der Flansch 137 sind durch Bolzen 140 miteinander verbunden (F i g. 10). Ein weiteres Hilfsmittel zur lösbaren Verbindung von Deichsel 113 und Zugpendel 126 ist in F i g. 15 erkennbar. Die Platte 136 weist an ihren beiden Seiten 141 zwei nach entgegengesetzten Richtungen geöffnete Schlitze 141 a auf, die zur Aufnahme von an den Flansch 137 des Zugpendels 126 angeordneten, nach hinten gerichteten Bolzen 140 bestimmt sind. Die Bolzen 140 greifen in Öffnungen 141 α ein, wenn die Abschlußplatte 136 in eine Richtung gedreht wird. In unbetätigtem Zustand wird die Drehung der Abschlußplatte 136 in entgegengesetzter Richtung durch zwischen der Platte 136 und dem Flansch 137 vorgesehene Auslöseelemente 142,142 a verhindert. Durch Druck auf den Auslöseknopf 142 a wird ein federgelagerter Sicherungsstift 142 von der Platte 136 gelöst, und die Platte kann — wie aus F i g. 15 ersichtlich — im Uhrzeigersinn gedreht werden, wodurch die Schlitze 141 α von den Bolzen 140 entfernt werden, so daß der konische Ansatz 131 aus der Muffe 130 gezogen werden kann. Der Rahmen 125 hat vorzugsweise Dreieckform. An seiner Stirnseite ist eine Führungskurve 127 vorgesehen, auf der zwei an dem Zugpendel 126 befestigte Rollen 128 gleiten. Hierdurch wird eine

Claims (6)

Lastübertragung von der Anhängerdeichsel 113 über das Zugpendel 126 auf den Rahmen 125 und von dort auf den Schlepper erreicht, und zwar sowohl beim Geradeausfahren als auch beim Kurvenfahren. Außerdem wird die Leichtgängigkeit beim Ver- s schwenken des Zugpendels verbessert. An der Basisseite des Dreieckrahmens sind Achszapfen 143 zur Aufnahme von Buchsen 144 der Zuglenker 124 vorgesehen. Die Sicherung der Zuglenker auf den Achszapfen erfolgt durch Stifte 143 a. Mit dem zwischen den Unterlenkern 124 angeordneten vorderen Teil 145 reicht der Rahmen nahe an das Heck des Schleppers 110 heran. An diesen Teil des Rahmens ist das Zugpendel 126 mittels einer lotrechten Schwenkachse 147 an den Rahmen angelenkt. Die Schwenkachse 147 ist durch eine im Rahmenteil 145 angeordnete Bohrung 146 hindurchgeführt. Außerdem ist der vordere Rahmenteil 145 über Verbindungselemente mit einem Mittelteil der Unterlenker 124 lösbar verbunden. Diese Ausbildung dient der Verhinderung relativer lotrechter Schwenkbewegungen zwischen dem Rahmen und den angehobenen Unterlenkern. Das Verbindungselement ist ein als flacher Steg 150 ausgebildeter Querträger, welcher in den Enden 151 vorzugsweise nach außen gerichtete Öffnungen 153 aufweist (Fig. 11). Die Öffnungen 153 sind U-förmig ausgebildet und werden von nach außen gerichteten oberen und unteren Ansätzen 154,155 umschlossen, wobei die oberen Ansätze 154 größer als die unteren Ansätze 155 sind und jeder obere Ansatz an seinem äußeren Ende einen nach unten gerichteten Teil 156 besitzt. Diese Ausbildung ermöglicht, daß der obere Ansatz 154 des Querträgers 150 frei auf der Oberfläche der Unterlenker 124 aufliegen kann, wenn die Anhängevorrichtung 112 mit dem Schlepper verbunden wird (Fig. 9, gestrichelte Linie). Die nach unten gerichteten Teile 156 verhindern das Herabfallen des Querträgers von den Unterlenkern, wenn die Buchsen 144 von den Achszapfen 143 gleiten. Sobald die Achszapfen 143 mit den Buchsen 144 schlüssig verbunden sind, werden die Unterlenker 124 aneinandergedrückt und fest in den U-förmigen Öffnungen 153 des Querträgers 150 gehalten. Die Enden 151 des Querträgers 150 sind über Ver-Stärkungsstreben 152 starr mit der Führungsschiene 127 verbunden. Das Zugpendel 126 kann schnell und einfach vom Rahmen 125 getrennt werden. Zu diesem Zweck ist das Zugpendel 126 an seinem vorderen Ende mit einem lotrechten Zapfen 147 versehen, der in einer im vorderen Rahmenteil 145 angeordneten Öffnung lösbar gehalten wird. Die Befestigungsmittel bestehen aus einer verschiebbaren Platte 162 mit einem schlüssellochförmigen Schlitz 163 und aus einer umlaufenden Nut 161 am oberen Teil des Zapfens 147, wobei die Nut wahlweise mit der Platte 162 verbindbar ist. Die F i g. 12 und 13 zeigen im einzelnen, wie eng der schmale Teil des schlüssellochförmigen Schlitzes 163 an den Zapfen 147 in der Nut 161 anliegt, wenn die Platte 162 sich in der mittels der durchgehenden Linien dargestellten Stellung befindet. Platte und Zapfen werden voneinander getrennt, sobald die Platte 162 nach rechts in die durch die gestrichelten Linien wiedergegebene Position geschoben wird. Zur Sicherung der Platte 162 in dieser oder jener Stellung trägt die Platte 162 einen beweglichen Stift 165, der mit einer entsprechenden Öffnung 166 in dem Rahmenvorderteil 145 oder in dem Querträger29 zusammenwirkt (Fig. 13). Eine Führung der Platte 162 sowie ihr Anliegen gegen den Rahmenteil 145 wird durch Kopfschrauben 171 erreicht, die in dem Rahmenvorderteil 145 nahe den Kanten der Platte 162 angeordnet sind. Jede Schraube 171 hält eine Buchse 172 und eine Unterlegscheibe 163 fest. Bei 174 ist die Platte 162 mit einer Einschnürung versehen, mit der ein Teil der Schrauben 171 und der Buchsen 172 zusammenwirkt. Wie F i g. 12 zeigt, geht die Einschnürung 174 am Ende der Platte 162 in Anschläge 175,176 über. Bei dem in den Fig. 1 bis 6 dargestellten Ausführungsbeispiel der Anhängevorrichtung kann eine lösbare Verbindung des Zugpendels mit dem Rahmen ebenfalls durch einen dem Zapfen 147 des Beispieles gemäß Fig. 7 bis 16 ähnlichen Zapfen erreicht werden. Außerdem können die in den beiden Ausführungsbeispielen wiedergegebenen Verbindungselemente zur Kupplung von Zugpendel und Anhängerdeichsel gegeneinander ausgetauscht werden. Patentansprüche:
1. Anhängevorrichtung an einem Schlepper, bestehend aus einem über eine waagerechte Querachse an den Schlepper angelenkten Rahmen, der mit dem Kraftheber in Wirkverbindung steht, und aus einem auf dem Rahmen angeordneten Zugpendel, das mit einer Kupplung zum Anschluß an eine Gegenkupplung an dem Anhängegerät oder dem Anhänger versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung von Kupplung (25 a) und Gegenkupplung (32 a) in lotrechter Richtung starr ausgebildet ist.
2. Anhängevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugpendel (25) in an sich bekannter Weise über eine lotrechte Schwenkachse (31) mit dem Rahmen (26) schwenkbar verbunden ist.
3. Anhängevorrichtung nach Anspruch 2 mit einer auf dem Rahmen waagerecht angeordneten gebogenen Führungskurve, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugpendel (25) Rollen (43) trägt, die auf der Führungskurve (42) abrollen, wenn das Zugpendel von einer Seite zur anderen schwenkt.
4. Anhängevorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei der Rahmen um die waagerechte Querachse in eine nach vorn gerichtete Lage unterhalb des Schleppers geschwenkt werden kann, gekennzeichnet durch eine Klinke (55) zur lösbaren Halterung des Rahmens (26) in der nach vorn gerichteten Stellung.
5. Anhängevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 mit zwei gelenkig mit ihr verbundenen Unterlenkern, gekennzeichnet durch eine am Schlepper (10) befestigbare und mit den Unterlenkern (50) zum Hochhalten der Unterlenker und zum Fernhalten derselben vom Rahmen (26) verbindbare Querleiste (51).
6. Anhängevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 mit zwei Lenkern, welche an den Schlepper angelenkt und mit dem Kraftheber verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (125) lösbar an dem hinteren Ende der Unterlenker (124) befestigt ist und mit einem zwischen den Unterlenkern (124) angeordneten vorderen Teil (145) nahe an das Heck des
DEM62091A 1963-08-14 1964-08-13 Anhaengevorrichtung an einem Schlepper Pending DE1237830B (de)

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