DE1237601B - Fahrbahnrandstreifen aus vorgefertigten Betonplatten - Google Patents
Fahrbahnrandstreifen aus vorgefertigten BetonplattenInfo
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- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C11/00—Details of pavings
- E01C11/22—Gutters; Kerbs ; Surface drainage of streets, roads or like traffic areas
- E01C11/221—Kerbs or like edging members, e.g. flush kerbs, shoulder retaining means ; Joint members, connecting or load-transfer means specially for kerbs
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- Structural Engineering (AREA)
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
Int. Cl.:
EOIc
Deutsche Kl.: 19 c-11/22
Nummer: 1237 601
Aktenzeichen: B 67355 V/19 c
Anmeldetag: 22. Mai 1962
Auslegetag: 30. März 1967
Die Erfindung betrifft einen Fahrbahnrandstreifen aus vorgefertigten Betonplatten, die als verlorene Seitenschalungen
in einem Graben im Erdreich vollständig versenkt im Abstand voneinander angeordnet und
zu einem fortlaufenden Schalungskasten aneinandergefügt sind, wobei der Schalungskasten mit Stampfbeton
ausgefüllt und durch vorgefertigte Betonplatten abgedeckt ist.
Ein bekannter Fahrbahnrandstreifen dieser Ausführung wird in der Weise hergestellt, daß in dem
Graben Querstücke aus Beton verlegt und die die Seitenwände des fortlaufenden Schalungskastens ergebenden
Betonplatten in oben offene Schlitze der Querstücke eingesetzt werden. Dies macht zusätzlich
die Vorfertigung der in besonderer Weise geformten Betonquerstücke erforderlich, bei deren Verlegung
sorgfältig darauf geachtet werden muß, daß die inneren Enden der Schlitze bis an die Grabensohle heranreichen;
denn der Hohlraum, der von den Seitenplatten des Schalungskastens umschlossen ist, darf an
den unteren Rändern der Seitenwände keine offenen Spalte aufweisen, durch die der Stampfbeton heraustreten
kann.
Das Festrütteln des in den Schalungskasten eingebrachten Betons muß mit großer Vorsicht durchgeführt
und kann daher nur verhältnismäßig langsam bewerkstelligt werden, weil sonst die Gefahr besteht,
daß die aus den Schlitzen der Querstücke frei herausragenden Wandungsabschnitte der Seitenplatten durch
allzu kräftige Druck- und Schlageinwirkung beschädigt werden oder die die Schlitze der Querstücke umgrenzenden
Wandungsteile abplatzen.
Die in die Schlitze der Querstücke eingesetzten Betonplatten sind ohne festen Zusammenhalt lose aneinandergesetzt,
so daß auch an den vertikalen Stoßfugen der Seitenplatten Stampfbeton austreten kann,
wenn zwischen den Seitenplatten kleine Lücken vorhanden sind. Das Fehlen einer festen Verbindung der
Seitenplatten des Schalungskastens beeinträchtigt überdies die Standsicherheit des fertigen Fahrbahnrandstreif
ens.
Die zur Herstellung des Fahrbahnrandstreifens erforderlichen Querstücke sind entsprechend dem
gegenseitigen Abstand der an ihnen gebildeten zwei Schlitze zur Aufnahme der Betonplatten immer nur
für die Herstellung eines Fahrbahnrandstreifens in einer ganz bestimmten Breite verwendbar. Für unterschiedlich
breite Fahrbahnrandstreifen müssen Querstücke mit entsprechend unterschiedlichen Abständen
der Schlitze zur Aufnahme der Seitenplatten gefertigt werden.
Der Erfindung liegt die technische Aufgabe zu-Fahrbahnrandstreifen
aus vorgefertigten
Betonplatten
Betonplatten
Anmelder:
Hermann Bähe,
Gottfried Jäger,
Nammen über Minden (Westf.), Dorfstr. 12
Als Erfinder benannt:
Hermann Bähe,
Gottfried Jäger, Nammen über Minden (Westf.)
gründe, die Herstellung von Fahrbahnrandstreifen aus
vorgefertigten Betonplatten durch Vereinfachung der Bauelemente und Ermöglichung eines raschen Verlegens
der Bauelemente zu verbilligen und dadurch zu verbessern, daß die Seitenwandungen des Schalungskastens
ohne Anwendung äußerer Verbindungselemente untereinander fest und standsicher verbunden
sind. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Seitenplatten an den Stoßstellen durch räumlich
diagonal angeordnete, mit hakenartigen Enden in vier an den Innenseiten der Seitenplatten einbetonierte
Ösen eingehakte Stahlstäbe verbunden sind, um die einander gegenüberstehenden Seitenplatten gegeneinander
festzulegen und um die in der Längsrichtung aneinanderstoßenden Seitenplatten zusammenzuhalten.
Die Verbindung der einander gegenüberstehenden Seitenplatten und der in der Längsrichtung aneinandergereihten
Seitenplatten durch die im Innern des Schalungskastens liegenden Stahlstäbe ergibt einen
in sich festen, fortlaufenden Schalungskasten, bei dem das Festrütteln des in den Kasten eingefüllten Betons
ohne besondere Vorsichtsmaßnahmen rasch und zügig durchgeführt werden kann. Der Schalungskasten erhöht
die Festigkeit des fertigen Fahrbahnstreifens und schließt es aus, daß die Seitenplatten durch vom Fahrbahnbetrieb
herrührende Schubkräfte in oder quer zur Längsrichtung der Fahrbahn oder durch Bodenversetzungen
gegeneinander verschoben werden und demzufolge Risse an der Oberfläche des Fahrbahnrandstreifens
entstehen.
Durch Anwendung verschieden langer Stahlstäbe kann man Fahrbahnrandstreifen in jeder beliebigen
Breite herstellen, ohne daß es hierfür der Anwendung besonders angefertigter Betonformsteine bedarf.
Ein weiterer Vorteil ist der, daß die gleichen vorge-
709 547/62
fertigten Betonplatten, die zur Herstellung von Fahrbahnrandstreifen
an gerade verlaufenden Strecken benutzt werden, auch für die Herstellung von Fahrbahnrandstreifen
verwendbar sind, die in Kurven verlegt oder durch Bodensenken bzw. über Bodenerhebungen
hinweggeführt werden müssen.
Die Verlegungsarbeiten sind ohne großen Arbeitsaufwand auf rationelle Weise durchführbar und können
auch von ungelernten Arbeitskräften erledigt werden.
Es sei erwähnt, daß Schalungs-Hohlblocksteine bekannt sind, die aus zwei durch einen oder zwei Querstege
verbundenen Seitenplatten bestehen. Diese für die Herstellung von Bauwerksmauern bestimmten
Bauelemente sind für die Fertigung von Fahrbahnrandstreifen nicht geeignet, weil die Querstege kein
fortlaufendes Festrütteln des in die Hohlräume der Schalungssteine einzubringenden Betons zulassen und
die aneinandergereihten Schalungs-Hohlblocksteine, da sie untereinander nicht fest verbunden werden, keinen
in sich festen Schalungskasten ergeben, der die in Fahrbahnlängsrichtung auftretenden Schubkräfte
aufzunehmen imstande ist. Die Verwendung von Schalungs-Hohlblocksteinen wäre für die Herstellung
von Fahrbahnrandstreifen auch aus dem Grunde ungünstig, weil für verschieden breite Fahrbahnrandstreifen
die Hohlblocksteine in entsprechend unterschiedlichen Breitenabmessungen vorgefertigt werden
müßten und das Verlegen der Hohlblocksteine an horizontal oder vertikal gekrümmt verlaufenden
Strecken Schwierigkeiten bereiten und besondere Maßnahmen erforderlich machen würde.
Zweckmäßigerweise können die den Fahrbahnrandstreifen abdeckenden Betonplatten mit Falzen
zwischen die oberen Ränder der Seitenplatten eingreifen. Hierdurch werden besondere Maßnahmen
zur Lagesicherung der Abdeckplatten entbehrlich. Die Abdeckplatten sind durch die formschlüssige Verbindung
mit den oberen Rändern der Seitenplatten des Schalungskastens und, da sie sich mit der Stampfbetonfüllung
fest verbinden, gegen Verschieben in der Höhen-, Quer- und Längsrichtung gesichert festgelegt.
Weitere Maßnahmen zur vorteilhaften Ausgestaltung der Bau- und Verbindungsteile für die
Herstellung des Fahrbahnrandstreifens nach der Erfindung werden nachstehend an Hand der Zeichnung,
in der Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt sind, näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen Querschnitt durch den fertigen Fahrbahnrandstreifen,
F i g. 2 die Seitenansicht des Anfangs des Schalungskastens,
F i g. 3 die Draufsicht zu F i g. 2,
F i g. 4 eine der F i g. 3 entsprechende Draufsicht des Schalungskastens zur Herstellung eines gekrümmt
verlaufenden Fahrbahnrandstreifens,
F i g. 5 die Seitenansicht zu F i g. 4,
F i g. 6 die isometrische Darstellung des Schalungskastens nach Fi g. 1,
F i g. 7 Stahlstäbe zur Verbindung der Wandungen des Schalungskastens in unterschiedlichen Größen
und in verschiedenen Ausführungen und
F i g. 8 die Innenansicht einer vorgefertigten, ais Seitenschalung dienenden Betonplatte.
Zur Herstellung der Fahrbahnrandstreifen dienen fabrikmäßig vorgefertigte Seitenplatten 1 von beispielsweise
1 m Länge und 0,5 m Höhe. Die Seitenplatten 1, die zur Erhöhung der Festigkeit mit einer
B&ustahlmatteneinlage armiert sein können, werden
bei der Fertigung von vier ösen 2 ausgerüstet, die in bestimmten Abständen von den Rändern der Platten
angeordnet sind. Die ösenköpfe stehen an der einen Plattenseite frei vor. Die Platten werden hochkant in
einen Graben 3 eingesetzt, der unmittelbar neben dem die Straßendecke 4 und deren Unterbau aufnehmenden
Bett 5 in solcher Tiefe ausgeschachtet wird, daß die in ihn eingesetzten Platten im Graben 3 vollständig
versenkt liegen und oben ausreichend freier Raum für das Anbringen der Abdeckplatte 6 vorhanden ist.
Im eingebauten Zustand schließen die Abdeckplatten 6 mit der Oberfläche der Straßendecke 4 und der
Oberfläche des an der anderen Seite an die Fahrbahnrandstreifen angrenzenden Erdreiches 7 ab. Der auszuschachtende
Graben 3 wird in einer Breite ausgeführt, die gleich oder nur wenig größer ist, als die zu
bildenden Fahrbahnrandstreifen breit sein sollen.
Nach dem Einsetzen der Seitenplatten 1 in den Graben 3 werden die Platten durch Stahlstäbe 8 mit hakenförmig umgebogenen Enden 8' zu einem fortlaufenden, fest in sich versteiften Schalungskasten verbunden. Am Anfang und am Ende des Schalungskastens werden an den ösen 2 der hier einander gegenüberliegenden Platten zwei Stahlstäbe 8 in einer zu den Platten senkrecht stehenden Ebene sich kreuzend angebracht. An den Stoßstellen von je zwei aneinandergereihten Betonplatten werden entsprechend längere Stahlstäbe 8 in räumlich diagonaler Anordnung so angebracht, daß sie einerseits je zwei gegenüberliegende Platten wechselweise im festen gegenseitigen Abstand halten und andererseits die in der gleichen Reihe stehenden, aneinanderstoßenden Platten in der Längsrichtung an der Stoßfuge fest zusammenspannen. Zur genauen Einhaltung des vorgesehenen Abstandes der gegenüberliegenden Platten empfiehlt es sich, bei der Montage zwischen die Platten Spreizbretter einzusetzen, die vor dem Einbringen des Stampfbetons in den freien Zwischenraum zwisehen den Platten wieder entfernt werden.
Nach dem Einsetzen der Seitenplatten 1 in den Graben 3 werden die Platten durch Stahlstäbe 8 mit hakenförmig umgebogenen Enden 8' zu einem fortlaufenden, fest in sich versteiften Schalungskasten verbunden. Am Anfang und am Ende des Schalungskastens werden an den ösen 2 der hier einander gegenüberliegenden Platten zwei Stahlstäbe 8 in einer zu den Platten senkrecht stehenden Ebene sich kreuzend angebracht. An den Stoßstellen von je zwei aneinandergereihten Betonplatten werden entsprechend längere Stahlstäbe 8 in räumlich diagonaler Anordnung so angebracht, daß sie einerseits je zwei gegenüberliegende Platten wechselweise im festen gegenseitigen Abstand halten und andererseits die in der gleichen Reihe stehenden, aneinanderstoßenden Platten in der Längsrichtung an der Stoßfuge fest zusammenspannen. Zur genauen Einhaltung des vorgesehenen Abstandes der gegenüberliegenden Platten empfiehlt es sich, bei der Montage zwischen die Platten Spreizbretter einzusetzen, die vor dem Einbringen des Stampfbetons in den freien Zwischenraum zwisehen den Platten wieder entfernt werden.
Der freie Zwischenraum des mit Hilfe der Stahlstäbe aufgebauten Schalungskastens, dessen aus den
Seitenplatten 1 zusammengebaute Wandungen durch die Stahlstäbe 8 fest gegeneinander abgesteift sind,
wird anschließend mit Stampfbeton 9 so weit ausgefüllt, daß oben ein Raum von etwa 5 cm Höhe frei
bleibt. Die Ösen 2 für das Einhaken der Stahlstäbe 8 sind, wie F i g. 2 und 4 erkennen lassen, so angeordnet,
daß der Abstand der unteren ösen vom unteren Plattenrand
kleiner ist als der Abstand der oberen Ösen vom oberen Plattenrand. Hierdurch wird das Arbeiten
mit dem den Füllbeton einstampfenden Verdichtungsgeräten erleichtert und ist sichergestellt, daß die
Ösen 2 und die Stahlstäbe 8 völlig vom Stampfbeton 9 umhüllt und somit gegen Verrosten zuverlässig
geschützt sind.
Auf die Betonfüllung wird nach dem Erhärten des Betons eine Mörtellage 10 aufgebracht, die zur Festlegung
der Abdeckplatten 6 dient. Die ebenfalls aus Beton fabrikmäßig vorgefertigten Abdeckplatten 6
sind an den unteren Längskanten mit Falzen 11 versehen, die zwischen die frei liegenden oberen Ränder
der Platten 1 des Schalungskastens hineinpassen. Der verbreiterte obere Teil der Abdeckplatten 6 übergreift
die Wandplatten des Schalungskastens und schließt mit den Außenseiten der Wandungen des
Schalungskastens ab. Die Mörtellage 10 füllt den von Stampfbeton 9 freigelassenen oberen Raum des Scha-
lungskastens restlos aus und bildet das Bett für das ganzflächige Auflegen der Unterseite der Abdeckplatten
6. Die Wände des Schalungskastens, die Stampfbetonfüllung und die Abdeckplatten 6 werden
so zu einem dauerhaften, festen Körper zusammengeschlossen und stellen in ihrer Gesamtheit den Fahrbahnrandstreifen
dar.
Um Fahrbahnrandstreifen von unterschiedlicher Breite herzustellen, kann man für die Errichtung des
Schalungskastens einheitliche Betonplatten verwenden. Man muß nur längere oder kürzere Stahlstäbe 8
benutzen und Abdeckplatten 6 in entsprechender Breite einbauen.
Fahrbahnrandstreifen, die dem gekrümmten Verlauf einer Straße oder Autobahn folgend in einer
Kurve verlegt werden müssen, können in der Weise hergestellt werden, daß man die an der Kurveninnenseite
liegende Wandung des Schalungskastens aus kürzeren Betonplatten zusammenbaut als die an der anderen
Seite des Schalungskastens liegende Wandung. Handelt es sich um Kurven mit kleinen Radien, so
kann die Länge der an der Kurveninnenseite zu verlegenden Betonplatten die Hälfte der Normallänge
der an der anderen Seite des Schalungskastens zu verlegenden Betonplatten betragen. Eine in F i g. 4 und 5
veranschaulichte andere Möglichkeit zur Herstellung von Fahrbahnrandstreifen in Kurven besteht darin,
daß man an der Kurveninnenseite und an der Kurvenaußenseite des Schalungskastens gleich lange Betonplatten
einbaut und durch Einlegen von Keilen 12 in die Stoßfugen der an der Kurvenaußenseite liegenden
Wandung des Schalungskastens die erforderliche Vergrößerung der Länge der einen Kastenwandung herbeiführt.
Die beim Verlegen normaler Abdeckplatten 6 in den Kurven entstehenden keilförmigen Spalten
13 (s. F i g. 5) werden mit Beton ausgefüllt.
Bei besonders schwierigen Kurven, wie z. B. Übergangsbögen mit verschiedenen Radien oder Korbbögen,
werden an Stelle gerader Stahlstäbe 8 V-förmig gebogene Stahlstäbe 8 α benutzt, deren hakenförmige
Enden 8 d an den Ösen 2 von je zwei einander gegenüberliegenden
Platten eingehakt und die paarweise mit einem Drahtrödel 14 zusammengezogen werden
(s. F i g. 4 und 5). Die Anwendung dieser Verbindungsart unter gleichzeitiger Anwendung von Einlegekeilen
12 macht es möglich, die Fahrbahnrandstreifen dem über eine kuppenförmige Erhöhung oder durch
eine Senke gehenden Verlauf der Straße anzupassen. Die Ausrundung einer Kuppe erfolgt so, daß an zwei
gegenüberliegenden Stoßfugen Keile 12 lediglich oben an den Stoßfugen angebracht werden, während beim
Verlegen der Fahrbahnrandstreifen in einer Senke die Keile 12 lediglich unten an den einander gegenüberliegenden
Stoßfugen anzubringen sind.
Claims (6)
1. Fahrbahnrandstreifen aus vorgefertigten Betonplatten, die als verlorene Seitenschalungen
in einem Graben im Erdreich vollständig ver-
55 senkt im Abstand voneinander angeordnet und zu einem fortlaufenden Schalungskasten aneinandergefügt
sind, aus einer Stampfbetonfüllung und aus vorgefertigten Beton-Abdeckplatten, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenplatten
(1) an den Stoßstellen durch räumlich diagonal angeordnete, mit hakenartigen Enden
(8' bzw. 8 a') in vier an den Innenseiten der Seitenplatten (1) einbetonierte Ösen (2) eingehakte
Stahlstäbe (8 bzw. 8 a) verbunden sind, um die einander gegenüberstehenden Seitenplatten (1)
gegeneinander festzulegen und um die in Längsrichtung aneinanderstoßenden Seitenplatten (1)
zusammenzuhalten.
2. Fahrbahnrandstreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatten (6)
mit Falzen (11) zwischen die oberen Ränder der Seitenplatten (1) eingreifen.
3. Fahrbahnrandstreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einander gegenüberstehenden
Seitenplatten (1) an den Enden durch V-förmige Stahlstäbe (8 a) verbunden und die bei je zwei aufeinanderfolgenden Plattenpaaren
in der gleichen Höhenlage angebrachten V-förmigen Stahlstäbe (8 a) an ihren gegeneinandergerichteten
Scheiteln durch einen Drahtrödel (14) fest zusammengezogen sind.
4. Fahrbahnrandstreifen nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schalungskasten zur Anpassung an einen in der Fahrbahnebene seitwärts gekrümmten
Verlauf der Fahrbahn an der Kurveninnenseite aus Seitenplatten (1) zusammengesetzt
ist, die kürzer sind als die an der Kurvenaußenseite verlegten Seitenplatten (1).
5. Fahrbahnrandstreifen nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Anpassung des Schalungskastens an einen in der Fahrbahnebene seitwärts gekrümmten Verlauf der Fahrbahn in die Stoßfugen
der an der Kurvenaußenseite verlegten Seitenplatten (1) Keile (12) eingelegt sind.
6. Fahrbahnrandstreifen nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Anpassung des Schalungskastens an einen über eine Bodenerhebung führenden
konvexen oder durch eine Bodensenke führenden, konkav gekrümmten Verlauf der Fahrbahn Keile
(12) nur in die oberen bzw. nur in die unteren Abschnitte der Stoßfugen der Seitenplatten (1)
einer oder beider Kastenwandungen eingelegt sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 913 815;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 747 934;
französische Patentschrift Nr. 1088023;
Neumann, »Neuzeitlicher Straßenbau«, Berlin 1959, S. 86 und 94.
Deutsche Patentschrift Nr. 913 815;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 747 934;
französische Patentschrift Nr. 1088023;
Neumann, »Neuzeitlicher Straßenbau«, Berlin 1959, S. 86 und 94.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 547/62 3.67 ® Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1962B0067355 DE1237601B (de) | 1962-05-22 | 1962-05-22 | Fahrbahnrandstreifen aus vorgefertigten Betonplatten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1962B0067355 DE1237601B (de) | 1962-05-22 | 1962-05-22 | Fahrbahnrandstreifen aus vorgefertigten Betonplatten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1237601B true DE1237601B (de) | 1967-03-30 |
Family
ID=6975490
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1962B0067355 Pending DE1237601B (de) | 1962-05-22 | 1962-05-22 | Fahrbahnrandstreifen aus vorgefertigten Betonplatten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1237601B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE913815C (de) * | 1952-04-08 | 1954-06-21 | Ekkehard Brucker | Schalstein |
| FR1088023A (fr) * | 1953-11-16 | 1955-03-02 | Procédé d'établissement de bordures de trottoir et éléments préfabriqués pourl'exécution de ce procédé | |
| DE1747934U (de) * | 1956-09-07 | 1957-07-04 | Else Krumsiek | Schalungs-hohlblockstein. |
-
1962
- 1962-05-22 DE DE1962B0067355 patent/DE1237601B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE913815C (de) * | 1952-04-08 | 1954-06-21 | Ekkehard Brucker | Schalstein |
| FR1088023A (fr) * | 1953-11-16 | 1955-03-02 | Procédé d'établissement de bordures de trottoir et éléments préfabriqués pourl'exécution de ce procédé | |
| DE1747934U (de) * | 1956-09-07 | 1957-07-04 | Else Krumsiek | Schalungs-hohlblockstein. |
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