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DE1235853B - Zufuehr- und Ausbreitvorrichtung fuer Waesche-stuecke od. dgl. - Google Patents

Zufuehr- und Ausbreitvorrichtung fuer Waesche-stuecke od. dgl.

Info

Publication number
DE1235853B
DE1235853B DEM56294A DEM0056294A DE1235853B DE 1235853 B DE1235853 B DE 1235853B DE M56294 A DEM56294 A DE M56294A DE M0056294 A DEM0056294 A DE M0056294A DE 1235853 B DE1235853 B DE 1235853B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
laundry
spreading
feeding
items
rollers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM56294A
Other languages
English (en)
Inventor
Frederick W Grantham
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
McGraw Edison Co
Original Assignee
McGraw Edison Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by McGraw Edison Co filed Critical McGraw Edison Co
Publication of DE1235853B publication Critical patent/DE1235853B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F67/00Details of ironing machines provided for in groups D06F61/00, D06F63/00, or D06F65/00
    • D06F67/04Arrangements for feeding or spreading the linen
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C3/00Stretching, tentering or spreading textile fabrics; Producing elasticity in textile fabrics
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C2700/00Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
    • D06C2700/10Guides or expanders for finishing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)

Description

  • Zuführ- und Ausbreitvorrichtung für Wäschestücke od. dgl. Die Erfindung betrifft eine Zuführ- und Ausbreitvorrichtung für Wäschestücke od. dgl. zu einer Mangel, bei welcher mittels zweier taktweise angetriebener und mit Greifern versehener Umlaufketten od. dgl. die Wäschestücke von einer Aufgabe- zu einer Abgabestation förderbar sind, wobei die Klemmung bzw. die Abgabe der erfaßten Wäschestücke jeweils im Bereich von Umlenkrädern erfolgt.
  • Zum Ausbreiten von Wäschestücken ist es bekannt, den Wäschestücken gleichzeitig mit der Vorschubkraft in der Zuführ- und Ausbreitstrecke eine von der Mitte nach beiden Seiten gerichtete Querkraftkomponente im Sinne einer Ausbreitung zu übertragen. Dadurch wird es möglich, daß die Wäschestücke an der Abgabestelle flach ausgebreitet und praktisch faltenfrei ablaufen.
  • Zur Übertragung der Querkraftkomponente zusammen mit der Vorschubkraft ist es bekannt, das Wäschestück zwischen Förderwalzen durchlaufen zu lassen, die von der Mitte ausgehend nach außen schraubenförmige Mitnehmerrippen aufweisen, welche während der Drehung gleichzeitig eine schneckenartige Schubwirkung in axialer Richtung der Walzen auf das Wäschestück ausüben.
  • Bei einer anderen bekannten Ausführungsform läuft das Wäschestück über eine Fördergutanordnung, bei der wenigstens die äußeren Gurte in Förderrichtung auseinanderlaufen und dabei das Wäschestück in Querrichtung mitnehmen und ausbreiten. Bei allen diesen bekannten Anordnungen besteht jedoch zwischen dem Förderorgan und dem Wäschestück nur Kraftschluß und kein Formschluß, so daß die Gefahr besteht, daß bei starker Faltenbildung diese Falte nicht ausgeglättet wird, d. h. daß die Querkraft nicht ausreicht, um das Wäschestück in Querrichtung glattzuziehen. Durch eine Verbesserung des Reibungsschlusses zwischen dem Förderorgan, z. B. dem Gurt und dem Wäschestück kann die übertragene Querkraft zwar erhöht werden, andererseits besteht dann aber die Gefahr, daß empfindliche Wäschestücke beschädigt werden.
  • Eine andere bekannte Anordnung hat Fördergurte, die von der Zuführseite bis zur Abführseite auseinanderlaufen und die Greifeinrichtungen aufweisen, an denen die Ecken der Wäschestücke ergriffen werden, so daß wenigstens die Anfangskante des Wäschestükkes formschlüssig mit den Förderorganen verbunden ist und auf das vorbestimmte Maß ausgebreitet wird. Dabei sind bei den bekannten Anordnungen zur Anpassung an unterschiedliche Wäschstückbreiten Einrichtungen vorgesehen, um den Spreizwinkel der Förderorgane, bei einer bekannten Anordnung Förderketten, einzustellen. Bei dieser bekannten Anordnung müssen entweder die Wäschestücke entsprechend ihrer Zuführbreite vorsortiert werden, oder es muß in Kauf genommen werden, daß einige Wäschestücke nicht über die volle Breite gespannt werden können bzw. andere Wäschestücke gegebenenfalls zu stark gespannt werden und dabei beschädigt werden.
  • Es ist die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, eine derartige Zuführ- und Ausbreitvorrichtung unter Verwendung von Greiferketten mit durch die Umlenkbewegung um die Umlenkkettenräder gesteuerten Greifern eine Anordnung zu treffen, durch die eine selbsttätige Anpassung an unterschiedliche Wäschestückbreiten erfolgt und allen Wäschestücken innerhalb eines vorbestimmten Breitenbereiches eine etwa gleiche Querkraft im Sinne einer Ausbreitung erteilt wird. Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß jede Umlaufkette auf einem in der Förderebene der Wäschestücke um je einen an der Aufgabeseite angeordneten Drehpunkt schwenkbaren Rahmen geführt ist, wobei die Rahmen gegenüber dem Aufgabeabstand in spreizendem Sinne federnd vorgespannt sind. Durch diese erfindungsgemäße Anordnung erfolgt auch bei einer formschlüssigen Verbindung zwischen Wäschestück und den Förderketten die übertragung der Querkraft nachgiebig federnd, und zwar unabhängig von der Breite, da die Feder selbsttätig bis zur vollen Breite an der Vorderkante des Wäschestückes dieses spannt.
  • Um eine gleichmäßige Vorspannung nach beiden Seiten sicherzustellen, sind die schwenkbaren Rahmen vorzugsweise mittels eines Mittenteilervorrichtun - zur Förderrichtung symmetrisch geführt. Dabei kann die Mittenteilervorrichtung mit einer die Rahmenspreizbewegung dämpfenden Bremsvorrichtung verbunden sein, um Schwingbewegungen zu verhindern. Die Umlaufkette an jedem Schwenkrahmen kann annähernd in Dreieckform geführt sein, derart, daß die Umlaufketten in Förderrichtung von der Aufgabeseite aus zu der Abgabeseite hin ansteigen. Durch diese Anordnun- wird das Wäschestück von der Aufgabeseite frei an seiner Vorderkante frei nach oben gezogen und kann sich ungehindert ausbreiten. Um diese Ausbreitung des frei abhängenden Wäschestückes zu erleichtern, kann im Bereich der Aufgabestation eine an sich bekannte, annähernd gegen die Förderrichtung des Wäschestückes wirkende Blasvorrichtung angeordnet sein.
  • Um das Wäschestück nach der Freigabe von den Ausbreitgreiferketten in seiner ausgebreiteten Lage zu halten und gegebenenfalls im frei abhängenden rückwärtigen Teil noch vorhandene Falten auszugleichen, können im Bereich der Abgabeseite der Umlaufkette unter deren Abgabestelle an sich bekannte, angetriebene Ausbreitwalzen angeordnet sein. Dabei kann im Bereich der Ausbreitwalzen eine an sich bekannte Blasvorrichtung angeordnet sein, mittels welcher die freigegebenen Wäschestücke auf die Ausbreitwalzen aufblasbar sind, so daß sie von diesen sicher erfaßt werden.
  • Die Erfindun- wird im fol-enden an Hand der Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht der Zuführvorrichtung, F i g. 2 eine Vorderansicht der Einspeiseseite der in F i g. 1 dargestellten Zuführvorrichtung, F i g. 3 eine Draufsicht auf die Einspeiseseite der in F i g. 1 dargestellten Zuführvorrichtung und F i g. 3 A eine Draufsicht auf deren Abführseite, wobei F i g. 3 A an F i -. 3 und der Linie A-A anschließt, F i g. 4 eine Ansicht des Abgabeendes der in F i g. 1 dargestellten Zuführvorrichtung, gesehen von der rechten Seite der F i g. 1, F i g. 5 einen teilweise in Ansicht dargestellten, etwas vergrößerten Teilschnitt durch das eine Ende der Abgabewalze, F i g. 6 einen der F i g. 5 ähnlichen Schnitt durch das Ende einer anderen Walze, F i g. 7 eine Seitenansicht der Enden der aus Abgabewalzen bestehenden Abgabegruppe, F i g. 8 eine der F i g. 7 ähnliche Ansicht, die die Enden der Walzen der Abgabegruppe nach Linie 8-8 der F i g. 4 zeigt, F i g. 9 eine vergrößerte Teilansicht der an der Einspeiseseite der Zuführvorrichtung stillgesetzten Förderkette mit einer Greiferklemme in Offenstellung, F i g. 10 eine Seitenansicht der Förderkette und einer Greiferklemme, wobei die Greiferklemme sich in Schließstellung befindet und die Vorderkante eines Bettuches erfaßt, F i g. 11 eine schematische Darstellung einiger Arbeitselemente mit ihren elektrischen Stromkreisen und F i g. 12 eine schematische Darstellung der Einrichtung, die die Schwingarme in einem gleichen Abstand von der Längsmittellinie der Zuführvorrichtun- hält.
  • Die Zuführvorrichtung (F i g. 1 bis 4) besitzt ein gerüstarti-es Gestell, das aus unteren Trägern 20, an den Gestellecken angeordneten rechten Stützen 21 und aus waagerechten oberen Trägern 22 besteht, wobei die Träger durch Querstreben verbunden sind. Von der Einspeiseseite der Zuführvorrichtung aus gesehen (links in F i g. 1), an welcher sich der Stand der Bedienungsperson befindet, sind ein linker Schwingrahmen 23 und ein rechter Schwingrahmen 24 (F i g. 2, 3 und 3 A) vorgesehen, die jeweils am Eingangsende von den entgegengesetzten Enden einer Antriebswelle 25 durch Kardangelenke schwenkbar getragen werden, wobei der Antrieb über Kettenräder 26 und 27 erfolgt.
  • Da die beiden Schwingrahmen 23 und 24 den gleichen Aufbau haben, wird nur der Schwingrahmen 24 beschrieben. Der Schwingrahmen 24 weist einen langen waagerechten Arm 28 bzw. 28a auf, der sich über die gesamte Länge der Zuführvorrichtung erstreckt und an dessen Einspeiseseite ein kurzer senkrechter Arm 29 befestigt ist. An den Ecken des so gebildeten L-förmigen Rahmens sind Kettenräder 27, 30 und 31 gelagert, über die eine Gliederkette 32 geführt ist. Der Antrieb der Gliederkette erfolgt über das Kettenrad 27 durch eine Antriebswelle 25 in der durch die Pfeile in F i g. 1 dargestellten Richtung. Der Arm 28 trägt zwei Umlenkrollen 35 (F i g. 3 A), die an einer Konsole 36 auf der Unterseite des Armes 28 gela-ert sind. Diese Umlenkrollen 35 laufen auf einer Stützschiene 37, die an oberen Trägern 22 sitzt. Die Stützschiene 37 ist kreisbogenförmig gebogen, so daß auf ihr die auf beiden Seiten einer Längsmittellinie der Zuführvorrichtung angeordneten Schwingrahmen 23, 24 eine Schwingbewegung ausführen können. Wie F i g. 3 A zeigt, werden die Schwingrahmen aus ihrer in voll ausgezogenen Linien dargestellten Stellung in die in -estrichelten Linien dargestellte Stellung und manchmal darüber hinaus und umgekehrt bewegt, wobei jeweils die Schwingrahmen einen gleichen Abstand von der Längsmittellinie beibehalten. Die Größe der Schwenkbewegung hängt von der Breite des zu behandelnden Wäschestückes ab, das auch schmaler sein kann als ein übliches Bettuch. Die Zuführvorrichtun- weist (F i g. 3 A, 9 und 12) zwei Führungsrollen 38 auf, die auf den gegenüberstehenden oberen Trägern 22 angeordnet sind. Um diese Führungsscheiben läuft ein endloses Spreizband 38-39 a, das mit den Armen 28 und 28a verbunden ist und das sich zwischen diesen Armen in der aus F i g. 12 ersichtlichen Weise kreuzt. Eine oder mehrere Spannfedern 40 sind in die Bandführung eingeschaltet, um die Spannung im Spreizband beizubehalten, so daß jeweils beide Arme 28, 28 a um ein entsprechendes Maß in der entgegengesetzten Richtung gegenüber der Längsmittelinie der Zuführungsvorrichtung gespeist werden können.
  • Die Arme 28, 28 a werden wie folgt in ihre maximale Spreizstellung gebracht (F i g. 1 und 3 A): Eine Spreizwelle 43 ist auf dem rechten oberen Träger 22 a und auf der Stützschiene 37 in Lagern 44 bzw. 45 gelagert. Auf der Spreizwelle 43 ist eine Riemenscheibe 46 befestigt, über die eine Schnur 47 läuft, deren Ende an einem Ansatz 48 des Armes 28 a befestigt ist. Auf der Speizwelle 43 ist ferner eine zweite Riemenscheibe 49 befestigt, um die eine zweite Schnur 50 läuft, die an einer Kolbenstange 51 befestigt ist, die aus einem Kolben (nicht dargestellt) ragt, der sich innerhalb eines langen Spreizzylinders 52 (F i g. 1) befindet. Dieser Spreizzylinder 52 ist an dem unteren Träger 20 befestigt. Ein an der Kolbenstange 51 befestigter Führungskopf 55 wird von zwei Rückstellfedern 56 und 57 nach unten vorgespannt. Die Federn 56 und 57 sind an ihren oberen Enden mit dem Führungskopf 55 und an ihren unteren Enden mit dem Träger 20 verbunden. Die Zugspannung der Rückstellfedern zieht den Führungskopf 55 nach unten unten dreht über die Schnur 50 die Riemenscheiben 49 und 46. Durch die Drehung der Riemenscheibe 46 werden die Arme 28 a und 28 nach außen gezogen. Diese durch die Federkraft gegebene gespeizte Außenlage ist die normale Ruhestellung der Arme 28, 28a.
  • Eine nach außen gerichtete zu schnelle Spreizbewegung der Arme wird durch die in dem Zylinder 52 erzeugte Stoßdämpferwirkung verhindert. Der im Zylinder befindliche Kolben bewegt sich in Öl, das über ein Umgehungsrohr 58 nach oben oder nach unten verdrängt wird. Das Umgehungsrohr 58 hat eine durch ein Nadelventil 59 mittels Handgriff 60 einstellbare Drosselöffnung.
  • Die Umlaufkette 32 wird von einem Motor 63 über einen Riemen 63 a, eine Stufenschaft- und Riemenspannvorrichtung 64, einen Riemen 65, eine Riemenscheibe 66, einen Riemen 67 und eine auf der Welle 25 sitzende Riemenscheibe 68 angetrieben. Der Motor ist mit einer Bremse gekuppelt, die bei Stromunterbrechung zum Motor eingeschaltet wird.
  • Am Abgabeende der Maschine ist eine Gruppe von Ausbreitwalzen vorgesehen, die auf einer Konsole 69 und einer Querstrebe 70 getragen werden, die beide auf Ständern 21 befestigt sind. Diese Walzengruppe wird ständig von einem Motor 88 getrieben. Die dargestellte Gruppe weist fünf Walzen 73, 74, 75, 76 und 77 (F i g. 7) auf, die alle - mit Ausnahme der Walze 75 - auf der Konsole 69 gelagert sind. Die Walze 75 ist in den Enden von Kurbelarmen 78 gelagert, deren andere Enden auf Stummelwellen 79 drehbar sind, die aus der Konsole 69 (F i g. 4) nach innen ragen. Diese übertragungswalzengruppe soll ein von der Umlaufkette an die Oberseite der Walzengruppe angeliefertes Bettuch aufnehmen und auf die Mangel überführen. Am rechten Ende der F i g. 1 ist in gestrichelten Linien das Aufnahmeende eines Lieferförderers dargestellt, der endlose Förderbänder 80 und eine Oberwalze 81 aufweist.
  • Die Walzen 73, 74, 76 und 77 werden durch Riemen 84, 85, 86 und 87 von einem Motor 88 in gleichem Drehsinn angetrieben. Die Walze 75 wird über einen Riemen 89 auf der anderen Seite der Zuführvorrichtung (F i g. 9) angetrieben, der von einer Riemenscheibe 91 an der Walze 76 zu einer auf der Stummelwelle 79 sitzenden Riemenscheibe 92 läuft. Auf der Stummelwelle 79 sitzt ein Zahnrad 95, das mit einem Zahnrad 96 auf der Welle der Walze 75 im Eingriff steht. Aus F i g. 8 ist zu sehen, daß auch bei der durch die Stummelwelle 79 erfolgenden Linksdrehung des Kurbelarmes 78 die Walze 75 sich durch den Eingriff der Zahnräder 95 und 96 in entgegengesetzter Richtung dreht, daß jedoch die Walze 75 nach Art eines Umlaufrades um die feste Achse der Stummelwelle 79 nach oben schwingt.
  • Die beiden Stellungen der Walze 75 sind in voll ausgezogenen Linien und in gestrichelten Linien in F i g. 7 dargestellt, wobei die Schwingbewegung der Walze 75 in folgender Weise erfolgt: Über das auf der Stummelwelle 79 befestigte Kettenrad 95a läuft eine Gliederkette 97, deren eines Ende an einer Zugfeder 98 befestigt ist, die an einer Gestellkonsole 99 sitzt. Das andere Ende der Kette 97 ist am Anker eines Magneten 100 befestigt. Die Feder 98 versucht die Welle 97 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn zu drehen, um die Walze 75 auf ihre in F i g. 7 in voll ausgezogenen Linien dargestellte Stellung anzuheben. Wird der Magnet 100 eingeschaltet, dann wird die Kette 97 in der entgegengesetzten Richtung gezogen, so daß die Walze 75 auf die in gestrichelten Linien dargestellte Stellung zurückgestellt wird.
  • Die Umlaufketten 32 tragen Greifer zum Erfassen der Bettücher. An der Kette 32 (F i g. 9 und 10) ist durch Konsolen und Niete 103 bzw. 104 ein biegsamer Streifen 105 aus Leder oder einem Kunststoff befestigt, der sich um die von den Kettenrädern 27, 30 und 31 gebildeten Ecken der Umlaufbahn bewegt. An diesem biegsamen Streifen ist an der Befestigungsstelle 104 ein starrer Metallstreifen 106 befestigt, der auf der einen Seite seiner Verbindungsstelle eine leicht gebogene Zunge 106a und auf der anderen Seite der Verbindungsstelle einen geradlinigen Greiferteil 106 b hat, der eine Abdeckung 106c aus Schwammgummi mit einer Reibfläche aufweist.
  • Eine Bedienungsperson erfaßt die Ecken der Vorderkante einer Bettuchkante und drückt diese in den zwischen den Klemmenteilen 105 und 106c gebildeten Winkel. Die Ketten 32 werden kurzzeitig in der unmittelbar unterhalb des Kettenrades 30 (F i g. 1) dargestellten Stellung stillgesetzt. Die elastischen Abdeckungen 106c erfassen die Bettuchecken und nehmen bei der Bewegung der Ketten das Bettuch unter dem unteren Kettentrum nach rechts in F i g. 1 mit. Sobald die Klemmen um die Ecke laufen, nehmen die Klemmenteile 106 b die in F i g. 10 dargestellte Stellung ein, in der die Zunge 106a gegen die Kette drückt und den Klemmendruck auf die Bettuchecken erhöht. Bewegen sich die Klemmen um das an der Abgabeseite gelegene Kettenrad 31, öffnen sich die Klemmenteile und geben die Vorderkante des Betttuches frei.
  • Auf jeder Kette sind im gleichen Abstand drei Klemmen 106,107 bzw.108 vorgesehen. Jede Klemme trägt einen Finger 106d, der einen Schalter 109 betätigt, wenn eine Klemme geöffnet an der Einspeiseseite liegt, um die Förderketten stillzusetzen.
  • Die Ketten werden daher jeweils nach einem Drittel des vollen Umlaufs stillgesetzt.
  • Die Maschine weist zwei Luftgebläse 113 und 114 auf. Das Gebläse 113 ist am unteren Träger 20 nahe dem Vorderende der Maschine befestigt und richtet einen Luftstrom nach vorn und nach oben in ein muschelförmiges flaches Gehäuse 115, das eine vordere halbkreisförmige Wand 115a und eine hintere halbkreisförmige Wand 115 b (F i g. 1) hat. Die Wände haben in Umfangsrichtung einen Abstand voneinander, so daß die Luft in einem Halbkreis um die Gehäusekanten strömt. Außerdem sind zwei öffnungen 116 in der Vorderwand vorhanden, durch die ein starker Luftstrom gegen das Wäschestück strömen kann.
  • Das Gebläse 114 sitzt auf der oberen Seite am hinteren Maschinenende. Das Gebläse hat eine Leitung 117, die oberhalb der übertragungswalzen 74, 75, 76 und 77 angeordnet ist und einen Luftstrom nach unten über diese Walzen und zur Seite richtet. Das Gebläse 113 wird von einem - Motor 118 getrieben, und das Gebläse 114 wird von einem Motor 119 getrieben. Der Einlaß des Gebläses 114 wird von einem Zuregler 120 geregelt. Bei offenem Zuregler wird ein starker Luftstrom nach unten auf das auslaufende Wäschestück gerichtet und bläst dieses gegen die Aubreitwalzen. Bei geschlossenem Zuregler wird der Luftstrom auf eine Kleinstmenge verringert.
  • Die Maschine arbeitet in folgender Weise: Beim Schließen der Schalters 123 wird Drehstrom aus dem Netz L1, L2, L 3 zugeführt, so daß sich der Motor 88 für die Übertragungswalzen und die Motore 118 und 119 für die Gebläse 7.13 bzw. 114 ständig drehen. Der Motor 63 für den Kettenantrieb ist seit dem Ende des vorangehenden Zyklus aus folgendem Grunde zeitweilig stillgesetzt worden: Am Ende des vorhergehendes Zyklus betätigte der auf der Klemme 108 vorhandene Finger den Schaltkolben des Schalters 109, so daß der Magnet 124 über Leiter 125, Schalter 109, Leiter 126, Spule des Magneten 124 und die Leiter 127 und 128 eingeschaltet wurde. Durch das Einschalten des Magneten 124 betätigte der Anker 124 a einen Zeitschalter TS 1. Dieser Zeitschalter TS1 wurde sofort geschlossen, öffnet sich jedoch nach einer vorherbestimmten Zeit von beispielsweise 6 Sekunden. Beim Schließen des Schalters TS1 wurde ein Magnet 129 eingeschaltet über Leiter 130, Schalter TS1, Leiter 131, Spule des Magneten 129 und Leiter 132 zum Netzleiter L 1. Der Anker des Magneten 129 öffnet sofort den Schalter 133 gegen den Zug der Feder 134, die für gewöhnlich diesen Schalter geschlossen hält. Die Zeitregelung im Schalter TS1 ist so eingestellt, daß sich der Schalter TS1 nach 6 Sekunden öffnet, was einen Wiederanlauf oder ein Wiedereinschalten des Motors 63 für die Förderkette 32 zur Folge hat.
  • Während dieser Pause von 6 Sekunden erfolgt ein anderer Arbeitsvorgang. Parallel zum Magneten 124 liegt über die Leiter 137 und 138 ein zweiter Zeitschalter TS2, der eine zeitlich abgestimmte Ruheperiode nach Betätigung durch den Anker des Magneten 139 hat, worauf der Schalter TS2 einen Summer 40 einschaltet. Der Strom verläuft über den Leiter 141, Schalter TS2 und die Leiter 142 und 143. Der Summer wird beispielsweise 4 Sekunden nach Stillsetzen der Förderketten eingeschaltet und gibt der Bedienungsperson ein 2 Sekunden lang dauerndes Warnzeichen, das kenntlich macht, daß die Ketten sich bald bewegen.
  • Ein Schalter 149, der von einem auf der Ketie 32 sitzenden Finger (nicht dargestellt) betätigt werden kann oder der auf eine Betätigung von einem der Zeitschalter TS1 oder TS2 anspricht, schaltet einen Zeitschalter TS3 ein, und zwar über Leiter 150, Schalter 149, Leiter 151, Zeitschalter TS3 und Leiter 152. Durch das Schalten des Schalters TS3 wird der Magnet 100 (F i g. 7) und über einen Parallelstromkreis der Magnet 154 eingeschaltet. Der Magnet 100 gibt seinen Anker 100 a frei, so daß die Feder 98 die Walze 75 heben kann, die während der von dem Zeitregler bestimmten Zeitdauer nach oben gehalten wird. Gleichzeitig betätigt der Anker 154a des Magneten 154 den bereits beschriebenen Zuregler 120, so daß ein kräftiger Luftstrom aus der Rohrleitung 117 nach unten strömt und das Bettuch dicht an die übertragungswalzen und an die Spannwalze anlegt. Dieser Zustand besteht infolge der Einstellung des Zeitschalters TS3 für die Dauer von etwa 1 Sekunde oder ähnlich, worauf der normale Zustand wiederhergestellt wird. In Wirklichkeit wird die Walze 75 für gewöhnlich unter der Einwirkung der Feder 98 in die obere Stellung bewegt, wird jedoch durch den Magneten 100 gesenkt, wenn sich die Vorderkante des Bettuches nähert. Die Walze 75 wird in der vorstehend beschriebenen Weise gehoben, wenn die Vorderkante des Bettuches die Walzen der Plättmaschine erreicht.
  • Sollte die Bedienungsperson feststellen, daß ein zerrissenes oder anderweitig beschädigtes Bettuch durch die Maschine hindurchläuft, dann betätigt die Bedienungsperson sofort einen Hebel oder einen Druckknopf, der den Schalter 157 schließt, der dann in ähnlicher Weise wie der geschlossene Schalter 149 wirkt. Die Walze 75 wird hierdurch vorzeitig nach oben gehoben, ehe die Vorderkante des Bettuches von den Walzen der Plättmaschine erfaßt wird. Da sich die Walze 75 in der entgegengesetzten Richtung dreht, fördert diese Walze das betreffende Bettuch nach hinten und nach unten zwischen die Walzen 74 und 75, so daß das Bettuch nicht auf die Plättmaschine übertragen wird.
  • Außer den auf den tlbertragungswalzen vorhandenen, aus Metall bestehenden Spiralrippen 158 können um die Walzen nahe den Rippen zusätzliche Wülste oder Streifen 159 aus einem Material hoher Reibung, z. B. aus einem Keilriemenmaterial od. dgl., gewickelt sein. Der Streifen 159 ist in bezug auf die Rippe 158 so angeordnet, daß bei dem durch die Spiralrippen erfolgenden Ziehen des Bettuches der Reibstreifen 159 den größten Teil des Zuges übernimmt. Bei der Ausübung des Zuges durch die Walzen der Plättmaschine liegt dagegen das Bettuch in der Hauptsache an den glatteren Rippen 158 an. Dies trägt dem Umstand Rechnung, daß die Bügelmaschine für gewöhnlich so eingestellt und angeordnet ist, daß sie mit etwas höherer Lineargeschwindigkeit arbeitet als die Übertragungswalzen.
  • Zur bequemeren Verwendung ist die Vorrichtung mit Schwenkrollen 163 und mit einer Bodenbremse 164 (F i g. 1, 2 und 5) versehen, die durch einen drehbaren Handgriff 164a (F i g. 1) gehoben oder gesenkt werden kann. Die zurückgewiesenen Bettücher fallen in einen Sammelbehälter 165 oder werden auf andere Weise weggefördert.
  • Die Spannung auf die Umlaufketten 32 kann mittels eines auf dem Arm 28 vorhandenen Gewindeansatzes 166 geregelt werden, dessen Endeinstellung durch eine Sperrmutter 167 gesichert wird.
  • Der Schalter 109 (F i g. 3 A) kann auf dem Arm 28 a in folgender Weise verstellt werden: Der Schalter 109 wird von einer rechteckigen Schiene 168 getragen, deren entgegengesetzte Enden in rechteckigen Haltern 169 und 170 gleiten. In das Ende der Schiene 168 ist eine Stange 171 eingeschraubt, die von der Bedienungsperson entsprechend gedreht wird, um eine begrenzte Längsbewegung der Schiene 168 und infolgedessen eine Einstellbewegung des Schalters 109 zu erzielen. Die Stellung des Schalters 109 bestimmt die Stillsetzstellung der Kette 32 und infolgedessen die Offenstellung der Klemmen an der Arbeitsseite der Maschine, d. h. an der Seite, an der sich die Bedienungsperson befindet. Eine kleine Änderung der Stellung dieser Klemme hat eine Abweichung in der Greifwirkung der Klemme zur Folge, so daß es für die Bedienungsperson eine große Hilfe ist, wenn die Möglichkeit besteht, die Stellung des Schalters zu ändern.
  • An der Arbeitsseite der Maschine ist eine Schalttafel 174 (F i g. 1 und 2) angebracht, die fast alle Schaltvorrichtungen trägt. Der aus der Schalttafel 174 nach unten ragende Hebel 175 kann die Schalteinrichtung für den Rückweisschalter 157 sein, und der Hebel 176 kann den Hauptschalter 123 betätigen. Der Summer 140 kann ebenfalls auf der Schalttafel 174 angebracht sein. Ebenso können andere Vorrichtungen, wie Zähler, Zeitschalter usw., auf der Schalttafel befestigt werden.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Zuführ- und Ausbreitvorrichtung für Wäschestücke od. dgl. zu einer Mangel, bei welcher mittels zweier taktweise angetriebener und mit Greifern versehener Umlaufketten od. dgl. die Wäschestücke von einer Aufgabe- zu einer Abgabestation förderbar sind, wobei die Klemrnung bzw. die Abgabe der erfaßten Wäschestückteile jeweils im Bereich von Umlenkrädern erfolgt, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß jede Umlaufkette (32) auf einem in der Förderebene der Wäschestücke um je einen an der Aufgabeseite angeordneten Drehpunkt schwenkbaren Rahmen (23, 24) geführt ist, wobei die Rahmen (23, 24) gegenüber dem Aufgabeabstand in spreizendem Sinn federnd vorgespannt sind.
  2. 2. Zuführ- und Ausbreitvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die schwenkbaren Rahmen (23, 24) mittels einer Mittenteilervorrichtung (38, 39, 40) zur Förderrichtung symmetrisch geführt sind.
  3. 3. Zuführ- und Ausbreitvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittenteilervorrichtung (38, 39, 40) mit einer die Rahmenspreizbewegung dämpfenden Bremsvorrichtung (52) verbunden ist.
  4. 4. Zuführ- und Ausbreitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlaufkette (32) an jedem Schwenkrahmen (23, 24) annähernd in Dreieckform geführt ist, derart, daß die Umlaufkettenförderrichtung von der Aufgabeseite aus zur Abgabeseite hin ansteigt.
  5. 5. Zuführ- und Ausbreitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Aufgabestation eine an sich bekannte, annähernd gegen die Förderrichtung des Wäschestückes wirkende Blasvorrichtung (115) angeordnet ist.
  6. 6. Zuführ- und Ausbreitvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Abgabeseite der Umlaufkette (32) unter deren Abgabestelle an sich bekannte angetriebene Ausbreitwalzen (73, 74, 75, 76, 77) angeordnet sind.
  7. 7. Zuführ- und Ausbreitvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Ausbreitwalzen (73 bis 77) eine an sich bekannte Blasvorrichtung (113, 114) angeordnet ist, mittels welcher die freigegebenen Wäschestücke auf die Ausbreitwalzen aufblasbar sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1127 859, 1048 259, 1112 962,1145133, 1132 086, 1127 859, 1051783; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1801724; britische Patentschriften Nr. 829 928, 692 889, 583 133, 780 739, 353 772, 500 513, 521310; französische Patentschriften Nr. 1308 832, 1320 903, 1194 013; französische Zusatzpatentschriften Nr. 79 485, 79 927; belgische Patentschrift Nr. 572 369; USA.-Patentschriften Nr. 1988 322, 2 745 538, 1607 776, 1920 715,2 300 890, 2 654 969, 3 027 939, 2 300 889, 1703 586, 1645 036, 2 585 834.
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