DE3112995C2 - Druckwerk für eine Kleinoffsetdruckmaschine - Google Patents
Druckwerk für eine KleinoffsetdruckmaschineInfo
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Abstract
Im Druckwerk einer Kleinoffsetdruckmaschine sind zwei Formzylinder (6, 6Δ) in jeweils einer Formzylinderführung (9, 9Δ) mittels jeweils eines Kniehebeltriebs verschiebbar. Die beiden Formzylinderführungen (9, 9Δ) sind mittels auf einer gemeinsamen Achse angeordneter Exzenter (21, 21Δ) im Maschinengestell schwenkbar, um wahlweise einen der beiden Formzylinder (6 bzw. 6Δ) in Eingriff mit einem Gummituchzylinder (3) zu bringen. Die beiden Formzylinder (6, 6Δ) sind über eine formschlüssige Kupplung (22) wahlweise mit einer Antriebseinrichtung verbindbar.
Description
Die Erfindung betrifft ein Druckwerk für eine Kleinoffsetdruckmaschine mit mindestens einem auswechselbaren antreibbaren Formzylinder, der mit einem
Gummituchzylinder und einer Auftragswalze in Eingriff steht
Bei Offsetdruckmeschinen muß die auf dem Formzylinder angeordnete Druckform ausgewechselt werden,
wenn die zu druckende Auflage erreicht ist Hierzu muß die Druckmaschine angehalten werden und die Form
muß herausgenommen werden. Vor allem bei verhältnismäßig kleinen Auflagen, wie sie auf Kleinoffsetdruckmaschinen häufig anfallen, stellt das Auswechseln der
Druckform eine unerwünschte Betriebsunterbrechung dar, zumal wenn weder das Papier noch die Farbe für
die aufeinanderfolgenden Druckauflagen unterschiedlich sind und insofern ohnehin Umstellungsarbeiten
erforderlich wären.
Aufgabe der Erfindung ist es dabsr, ein Druckwerk
der eingangs genannten Art so ausbilden, daß ein Wechseln der Form ohne Anhalten der Maschine
ermöglicht wird, so daß die durch das Auswechseln bisher bedingten erheblichen Betriebsunterbrechungen
entfallen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zwei Formzylinder jeweils in einer Formzylinderführung zwischen zwei Endlagen verschiebbar sind, daß
jede Formzylinderführung derart im Maschinengestell beweglich gelagert ist, daß die sich in der einen Endlage
befindenden Formzylinder wahlweise in Eingriff mit dem Gummituchzylinder bringbar sind, und daß die
beiden Formzylinder wahlweise über eine formschlüssige Kupplung mit der Antriebseinrichtung verbindbar
sind.
Die beiden Formzylinder können abwechselnd in Eingriff mit dem Gummituchzylinder und der Auftragswalze gebracht und an die Antriebseinrichtung angekuppelt werden, wobei jeweils der andere Formzylinder
aus seiner Eingriffsstellung heraus in seine andere Endlage in der Formzylinderführung gebracht und die
Form ausgewechselt werden kann, während die Maschine ununterbrochen weiterläuft und mit dem in
Eingriff befindlichen Formzylinder druckt. Sobald die gewünschte Auflage erreicht ist, wird der vorbereitete
neue Formzylinder in Eingriff gebracht und der andere Formzylinder, mit dem vorher gedruckt wurde, wird
zum Auswechseln der Form zurückgefahren. Sobald der Formzylinder mit der Auftragswalze in Eingriff tritt.
wird er stoßfrei bis auf angenähert seine Betriebsdreh-
zahl beschleunigt; erst dann wird die fortnschlössige
Kupplung geschaltet, um die schlupffreie Verbindung
mit der Antriebseinrichtung herzustellen.
In bevorzugter Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist vorgesehen, daß die beiden Formzylinderführungen um die Drehachse der Auftragswalze schwenkbar im Maschinengestell gelagert sind. Dadurch ist
sichergestellt, daß sich die Formzylinder in ihrer einen Endlage in den Formzylinderführungen immer in der
vorgegebenen Eingriffsstellung mit der Auftragswalze befindet Durch die Verschwenkung der Formzylinderführung wird dann anschließend nur noch die erforderliche Anstellung an den Giimmituchzylinder vorgenommen.
Da dieses Anstellen der beiden Formzylinder jeweils abwechselnd erfolgt, werden für diese Bewegung
zweckmäßigerweise zwei starr miteinander verbundene und gemeinsam drehbare Exzenter mit gegeneinander
versetzter Exzentrizität verwendet
Um eine besonders raumsparende Bauweise zu erreichen, können diese beiden Exzenter jeweils auf
einer gemeinsamen, um die Achse des Gummituchzylinders drehbaren Exzenterbüchse angeordnet sein.
In weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens ist vorgesehen, daß jede Formzylinderführung aus zwei
parallelen Führungswangen besteht, längs deren zwei miteinander verbundene Lagerkörper verschiebbar
sind, in denen der Formzylinder drehbar gelagert ist,
und daß die beiden Lagerkörper mittels eines an der Formzylinderführung gelagerten Kniehebeltriebs zwischen seinen beiden Endlagen verschiebbar ist Damit
wird in konstruktiv sehr einfacher Weise eine Verschiebemöglichkeit für den Formzylinder geschaffen, die ohne besondere Verriegelungsmaßnahmen eine
genaue Festlegung des Formzylinders in seiner dem Gummituchzylinder zugekehrten Endlage dadurch
ermöglicht, daß der Kniehebeltrieb um ein geringes Maß über seine Totpunktlage hinausbewegt wird.
Gemäß eir.er weiteren Ausgestaltung des Erfindungsgedankens tragen die beiden Formzylinder jeweils an
ihrem einen Ende ein Kupplungsteil einer formschiüssigen Kupplung, deren anderes Kupplungsteil am inneren
Ende einer axial verschiebbaren Welle angebracht ist, an deren äußerem Ende ein drehbar damit verbundenes
Verschiebeteil angreift, wobei die beklen Verschiebeteile mit zwei gegeneinander um angenähert 180°
versetzten Exzentern einer gemeinsamen, quer zu den Achsen der beiden verschiebbaren Wellen verlaufenden
Exzenterwelle derart in eingriff stehen, daß bei einer Drehung der Exzenterwelle die beiden Verschiebeteile
die beiden Kupplungsteile abwechselnd in und außer Kupplungseingriff bringen. Mit dieser konstruktiv sehr
einfachen und platzsparenden Maßnahme wird erreicht, daß zwangsläufig der Einkupplungsvorgang für den
einen Formzylinder mit einem Auskupplungsvorgang für den anderen Formzylinder verbunden ist.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungsgedankens sind Gegenstand von Unteransprüchen.
Die Erfindung wird nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert, das in der Zeichnung
dargestellt ist Es zeigt
F i g. 1 in stark vereinfachter Darstellungsweise in einer Seitenansicht Teile eines Druckwerks einer
Kleinoffsetdruckmaschine, wobei das Farbwerk und das Feuchtwerk sowie das Maschinengestell weggelassen
sind,
F i g. 2 einen Schnitt längs der Linie H-Il in F i g. I und
Fig, 3 einen vergrößerten TeilscbnUt längs der Linie
HI-HUn P ig. Z
Im Druckwerk einer Kleinoffsetdruckmaschine (F i g, 1) bewegt sich eine zu bedruckende Papierbahn t
zwischen einem Druckzylinder 2 und einem Gummituchzylinder3 hindurch, die in einem Maschinengestell 4
(Fig.2) antreibbar gelagert sind. Zwischen dem
Gummituchzylinder 3 und einer darüber im Abstand angeordneten Auftragswalze 5, die mit dem (nicht
dargestellten) Farbwerk in Verbindung steht, ist ein Formzylinder 6 angeordnet, der sowohl die Auftragswalze 5 als auch den Gummituchzylinder 3 berührt, um
an den für den Druck vorgesehenen Stellen die Farbe von der Auftragswalze 5 auf den Gummituchzylinder 3
zu übertragen.
Der die Druckform tragende Formzylinder 6 ist an seinen beiden Enden jeweils in einem Lagerkörper 7
gelagert, die miteinander durch eine Stange 8 starr verbunden sind Die beiden Lagerkörper 7 sind in zwei
zueinander parallelen Führungswiftgen 9 längsverschiebbar geführt, die zusammen eine Fonnzylinderführung bilden.
An ihrem der Maschinenmitte zugekehrten Ende weisen die Führungswangen 9 jeweils einen Arm 10 auf,
mit dem sie um die Achse der Auftragswalze 5 schwenkbar im Maschinengestell 4 gelagert sind.
Am anderen Ende der Führungswangen 9 ist achsparallel zum Formzylinder 6 eine Kniehebelwelle
11 gelagert, an der Arme 12 befestigt sind, die sich zu
einem ein Kniegelenk bildenden Gelenkzapfen 13 erstrecken, der über zwei Lenker 14 mit der Stange 8
gelenkig verbunden ist Die Teile 11 bis 14 bilden in der
Weise einen Kniehebeltrieb, daß die den Formzylinder 6 aufnehmenden Lagerkörpei· 7 bei einer Schwenkung
J5 der Kniehebelwelle 11 um angenähert 180° zwischen
der in den F i g. 1 und 2 mit ausgezogenen Linien dargestellten Endlage und einer mit strichpunktierten
Linien in F i g. 1 gezeigten Endlage bewegt werden können.
In unteren Bereich der Führungswangen 9 sind
Lenker 15 angelenkt, die mit einem Auge jeweils um eine Exzenterbüchse 16 greifen, die jeweils zwischen
den Enden des Gummituchzylinders 3 und dessen Lagerungen 17 um die Achse des Gummituchzylinders 3
drehbar angeordnet sind. Die beiden Exzenterbüchsen 16 sind jeweils über Zahnräder 18, 19 mit einer
gemeinsamen Vorgelegewelle 20 verbunden. Bei einer Drehung der Vorgelegewelle 20 werden die beiden
Exzenterbüchsen 16 verdreht; über die Lenker 15 werden die Führungiwangen 9 derart verschwenkt, daß
der Formzylinder 6 mit der gewünschten Anpreßkraft gegen den Gummituchzylinder 3 gedruckt bzw. von
diesem wieder gelöst wird.
Wie in der linken Hälfte der F i g. 1 mit gestrichelten
Linien angedeutet, befindet sich auf der dem beschriebenen Formzylinder 6 gegenüberliegenden Seite ein
zweiter Formzylinder 6', der ebenso wie für den Formzylinder 6 beschrieben in Führungswangen 9'
mittels eines Kniehebeltriebs verschiebbar ist Auch diese Führungswangen 9' sind um die Achse der
Auftragswalze 5 mittels eines Lenkers 15' schwenkbar und weisen auf der Achse der Auftragswalze 5 gelagerte
Arme 10' auf. Wie man aus F i g. 2 erkennt, weist jede Exzenterbüchse 16 a«!.al nebeneinanderliegende Exzen-M ter 2t und 2Γ für die Lenker 15 bzw. 15' auf. Die
Exzenter 21 und 2Γ sind in Umfangsrichtung so gegeneinander versetzt, daß bei einer Drehung der
Exzenterbüchsen 16 um angenähert 180° abwechselnd
der eine Formzylinder 6 oder der andere Formzylinder 6' an den Gummituchzylinder 3 angedrückt wird. In
F i g. 1 ist angedeutet, daß sich der Formzylinder 6 in vollem Eingriff mit dem Gummituchzylinder 3 befindet,
während der Formzylinder 6' vom Gummituchzylinder 3 abgehoben ist und in dieser Stellung in seine andere
Endlage in den Führungswangen 9 verschoben werden kann.
In F i g. 2 ist am Beispiel des einen Formzylinders 6
dargestellt, daß die beiden Formzylinder an ihrem einen Ende ein Kupplungsteil 22a einer formschlüssigen
Kupplung 22, beispielsweise einer Einzahnkupplung tragen, dem das andere Kupplungsteil 22b gegenüberliegt,
das am inneren Ende einer Welle 23 angeordnet ist, die in einem im Maschinengestell 4 gelagerten
Antriebszahnrad 24 axial verschiebbar, jedoch drehfest aufgenommen ist.
Am äuUeren Ende der Weile ZJ ist mittels eines Lagers 25 eine Glocke 26 angebracht, die durch einen
Exzenter 27 axial verschoben werden kann, der in ein Fenster der Glocke 26 greift. Der Exzenter 27 sitzt
drehfest auf einer Exzenterwelle 28 (F i g. 3), die quer zu den Achsen der beiden verschiebbaren Wellen 23 und
23' verläuft. Die Exzenterwelle 28 ist mit einem gegenüber dem Exzenter 27 um 180° versetzten
Exzenter 27' verbunden, der über eine Glocke 26' und ein Lager 25' die Welle 23' zum Ankuppeln des
Formzylinders 6' in gleicher Weise axial verschiebt, wie dies für den Formzylinder 6 beschrieben wurde. In
F i g. 3 ist angedeutet, daß die beiden Glocken 26 und 26' jeweils mit einer Gabel 29 bzw. 29' verbunden sind, die
die Exzenterwelle 28 teilweise umgreifen und eine Verdrehung der Glocke 26 bzw. 26' verhindern.
Das die Welle 23 antreibende Zahnrad 24 und das die Welle 23' antreibende Zahnrad 24' stehen mit einem mit
dem Gummituchzylinder 3 verbundenen Zahnrad 30 und mit der (nicht gezeigten) Antriebsvorrichtung des
Druckwerks in Verbindung.
Um eine Quereinstellung des Formzylinders 6 (und in entsprechender Weise des Formzylinders 6') zu
erreichen, ist an dem der Kupplung 22 abgekehrten Ende des Formzylinders 6 ein Lagerzapfen 31 drehbar
im Formzylinder 6 gelagert. Der Lagerzapfen 31 greift mit einem Kopf 32 in eine einen Verstellkörper bildende
Führungsschiene 33, die mittels eines am Maschinengestell 4 gelagerten Gewindetriebs 34 axial verstellbar ist.
Da die beiden Lagerkörper 7 in den Führungswangen 9
ίο um ein geringes Maß querverschiebbar sind, kann auf
diese Weise eine axiale Einstellung des Formzylinders 6 vorgenommen werden.
Beim Betrieb des beschriebenen Druckwerks werden abwechselnd die beiden Formzylinder 6 und 6: in ihre in
Fig. 1 gezeigte innere Endlage gebracht und durch Schwenken der zugehörigen Führungswangen 9 bzw. 9'
um die Achse der Auftragswalze 5 gegen den Üummituchzyiinder 3 gepreBi. jeweils der anuci c. η ic hi
angepreßte Formzylinder (beim Beispiel nach Fig. 1 der Formzylinder 6') kann mittels des Kniehebeltriebs in
seine andere, äußere Endlage in den Führungswangen 9 gebracht werden, um die Druckform auszuwechseln.
Dabei läuft das Druckwerk ununterbrochen weiter.
Sobald sich der eine Formzylinder, beispielsweise der Formzylinder 6, in seiner Anpreßstellung gegen die
Auftragswalze 5 befindet, wird er von dieser durch Reibschhiä mit einer Drehung mitgenommen, die
angenähert seiner Betriebsdrehzahl entspricht. In dieser Stellung wird durch Drehung der Exzenterwelle 28 das
Kupplungsteil 22b gegen das Kupplungsteil 22a verfahren. Da sich die beiden Kupplungsteile 22a und
22b etwas relativ zueinander verdrehen, kommen die beiden Kupplungsteile nach kurzer Zeit zum Eingriff;
die Exzenterwelle 28 kann dann vollständig in ihre Endstellung gedreht werden. Zugleich wird dabei die
Kupplung des anueien Formzylinder 6' geöffnet, so
daß dieser in seine andere Endstellung verfahren werden kann.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Druckwerk für eine Kleinoffsetdruckmaschine
mit mindestens einem auswechselbaren antreibbaren Formzylinder, der mit einem Gummituchzylinder und einer Auftragswalze in Eingriff steht,
dadurch gekennzeichnet, daß zwei Formzylinder (6,6') jeweils in einer Formzylinderführung
(9, 9') zwischen zwei Endlagen verschiebbar sind, daß jede Formzylinderführung (9, 9') derart im
Maschinengestell (4) beweglich gelagert ist, daß die sich in der einen Endlage befindenden Formzylinder
(6,6") wahlweise in Eingriff mit dem Gummituchzylinder (3) bringbar sind, und daß die beiden
Formzylinder (6,6') wahlweise über eine formschlüssige Kupplung (32) mit der Antriebseinrichtung
verbindbar sind.
2. Druckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. da3 die beiden Formzylinderführungen (9,
9') um die Drehachse der Auftragswalze (5) schwenkbar im Maschinengestell (4) gelagert sind.
3. Druckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Formzylinderführungen (9,
9') jeweils Ober Lenker (15,15') mit einem drehbaren
Exzenter(21,2Γ) verbunden sind.
4. Druckwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden den beiden Formzylinderführungen (9,9') zugeordneten Exzenter (21,2Γ) mit
gegeneinander versetzter Exzentrizität miteinander starr verbunden und gemeinsam drehbar sind.
5. Druckwerk nach ftnsprucu 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Exzenter (21, 21') um die
Achse des Gummituchzylinders () drehbar sind.
6. Druckwerk nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Enden des Gummituchzylinders (3) auf dessen Achse drehbar je eine
Exzenterbüchse (16) mit jeweils zwei gegeneinander versetzten Exzentern (21, 21') gelagert ist und daß
die beiden Exzenterbüchsen (16) jeweils mit einer Verzahnung (18) versehen sind, die mit einer
gemeinsamen Vorgelegewelle (20) in Antriebsverbindung stehen.
7. Druckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Formzylinderführung aus zwei
parallelen Führungswangen (9 bzw. 9') besteht, längs deren zwei miteinander verbundene Lagerkörper (7)
verschiebbar sind, in denen der Formzylinder (6 bzw. 6') drehbar gelagert ist, und daß die beiden
Lagerkörper (7) mittels eines an der Formzylinderführung (9,9') gelagerten Kniehebeltriebs (11,12,13,
14) zwischen seinen beiden Endlagen verschiebbar ist
8. Druckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Formzylinder (6,6') jeweils
an ihrem einen Ende ein Kupplungsteil (22a) einer formschlüssigen Kupplung (22) tragen, deren anderes Kupplungsteil (22b) axial verschiebbar, aber
drehfest mit einem im Maschinengestell (4) gelagerten Antriebsrad (24) verbunden ist. *ό
9. Druckwerk nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das axial verschiebbare Kupplungsteil
(22b) am inneren Ende einer axial verschiebbaren Welle (23) angebracht ist, an deren äußerem Ende
ein drehbar damit verbundenes Verschiebeteil (26) *5
angreift.
10. Druckwerk nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Verschiebeteile (26)
mit zwei gegeneinander um angenähert 180° versetzten Exzentern (27, 27') einer gemeinsamen,
quer zu den Achsen der beiden verschiebbaren Wellen (23, 23') verlaufenden Exzenterwelle (28)
derart in Eingriff stehen, daß bei einer Drehung der Exzenterwelle (28) die beiden Verschiebeteile (26)
die beiden Kupplungsteile (22b) abwechselnd in und außer Kupplungseingriff bringen.
11. Druckwerk nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Lagerkörper (7)
jedes Formzylinders (6, 6') in den beiden Führungswangen (9,9') um ein geringes Maß querverschiebbar sind, und daß das dem Kupplungsteil (22a)
abgekehrte Ende des Formzylinders (6, 6') mindestens in seiner einen Endlage mit einem axial
einstellbaren Verstellkörper (33) in Eingriff steht
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|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
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Family Applications (1)
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Country Status (2)
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Non-Patent Citations (1)
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