DE1235141B - Vorrichtung zur Herstellung von Filmfensterkarten - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung von FilmfensterkartenInfo
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Description
DEUTSCHES 4ΜΪΈ$ί& PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT DeutscheKl.: 57 c-13/07
Nummer: 1 235 141
Aktenzeichen: J 25738IX a/57 c
1235 141 Anmeldetag: 28.Aprill964
Auslegetag: 23. Februar 1967
Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung vom Filmfensterkarten, bei
welchen die auf der Karte zu befestigenden Filmstücke in vertiefte Randzonen des Fensterausschnittes
der einzelnen Karten eingelegt und festgeklebt werden, nachdem die einzelnen von einem
Stapel zugeführten Karten auf ihrem Transportweg verschiedene Bearbeitungsstationen zur Herstellung
des Filmfensters durchlaufen haben.
Die Filmfensterkarten sind an sich bekannt. Im wesentlichen finden sie bei Such-, Dokumentationsund
dergleichen Arbeiten Anwendung und haben den Vorteil, daß sie mit Hilfe eingelochter Kennzeichen
den gesuchten Informationsträger sofort bereitstellen. Für das maschinelle »Suchen« und »Bereitstellen«
sind die bekannten Lochkarten mit Fensterausschnitten zur Aufnahme von Filmstücken am geeignetsten.
Die fortschreitende Verwendung dieser Filmfensterkarten, vielfach auch mit Filmsort-Karten bezeichnet,
macht eine rationelle Herstellung derselben notwendig. Für die maschinelle Verbindung von Karte und
Film sind verschiedene Verfahren vorgeschlagen worden. Ein bekanntes Verfahren arbeitet in der
Weise, daß Einzelkarten in horizontaler Richtung den verschiedenen Bearbeitungsstationen zur Herstellung
eines Bildfensters zugeführt werden und anschließend von einem Filmband abgeschnittene
Filmstückchen in die Karte eingeklebt werden. Bei der Herstellung ist unter anderem besonders beachtlich,
daß das eingeklebte Filmstückchen nicht die Oberfläche der Lochkarte überragt, sondern mit
dieser zusammen eine Ebene bildet. Um dies zu erreichen, sind, wie bekannt, die Randzonen des
Fensterausschnittes der Karte für das einzubringende Filmstückchen zu vertiefen. Andere Ausführungen
richteten sich darauf, die Fensterausschnitte mit selbstklebender Klarsichtfolie zu beschichten, um
gleichzeitig damit das in die Lochkarte einzubringende Filmstückchen festzuhalten. Diese Befestigungsart
hat sich jedoch für das maschinelle Aussuchverfahren nicht bewährt, da z. B. beim
Transport solcher Karten durch die üblichen Transportrollen unerwünschte Verschiebungen gegenüber
den Abfühlbürsten eintraten.
Neben der bereits vorgeschlagenen »Fließbandfertigung« der Filmfensterkarten vom abrollenden Kartonband
ist es auch erwünscht, fertig zubereitete Karten bzw. vorgelochte Karten mit einem Filmstückchen
als Informationsträger auszustatten.
Dem Gegenstand der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, fertige Lochkarten im maschinellen Herstellungsverfahren
mit einem Filmstückchen zu verVorrichtung zur Herstellung
von Filmfensterkarten
von Filmfensterkarten
Anmelder:
International Business Machines Corporation,
Armonk,N.Y. (V.St.A.)
Armonk,N.Y. (V.St.A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. E. Böhmer, Patentanwalt,
Böblingen, Sindelfinger Str. 49
Böblingen, Sindelfinger Str. 49
Als Erfinder benannt:
Robert Carlton Noll,
Robert Carlton Noll,
Joseph Charles Seigh, Endicott, N. Y. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 6. Mai 1963 (278127) -
sehen. Gegenüber den Verfahren, bei welchen die Karten bzw. das Kartonband die Vorrichtung zur
Herstellung der Filmfensterkarte in horizontaler Transportrichtung durchlaufen, hat der Gegenstand
der Erfindung den Vorteil einer schnelleren Arbeitsweise sowie den einer einfacheren und gedrängten
Bauart. Gemäß der Erfindung wird dies durch eine kreisförmige Anordnung der Bearbeitungsstationen
für die Karten zusammen mit der Station für die Fertigstellung und Zuführung der Filmstücke rings um
eine zentrale Transporttrommel erreicht, wobei die Karten für den Transport von Station zu Station mittels
Saugluft auf verteilt auf der Mantelfläche der zentralen Transporttrommel angeordneten Formschablonen
festgehalten werden, während die Zuführung der Filmstücke in den Transportweg der Karte
durch eine weitere Trommel bewerkstelligt wird, welche die Filmstücke während des Transportes
durch die Filmstation durch Saugluft auf waffelförmig aufgebauten Haltesegmenten so lange mitnimmt,
bis eine zugeordnete Steuerplatte für die Saugluft die Übergabe des Filmstücks an die Karte ermöglicht.
Gemäß einer weiteren, vorteilhaften Ausbildung des Gegenstandes der Erfindung besteht die einzelne
Fonnschablone der zentralen Transporttrommel aus einem gehärteten Einsatz mit einem der Größe des
709 510/327
Filmfensterrandes entsprechenden erhöhten, rechteckigen Randstreifen und einer diesen Einsatz aufnehmenden
Fassung, auf deren elastischer und poröser Auflage die Karte durch Saugwirkung festgehalten
wird.
Zur lagemäßigen, richtigen Übergabe der einzelnen Filmstücke an die Lochkarte besitzen die waffeiförmig
ausgebildeten Haltesegmente der Transporttrommel für die Filmstücke gemäß einer weiteren Ausbildung
des Gegenstandes der Erfindung einen der Größe angepaßten rechteckigen, erhöhten Rahmen,
welcher die etwas tiefer liegenden waffeiförmig angeordneten, quadratischen Auflagen umschließt. Die
auf diese Weise innerhalb des Rechteckrahmens gebildeten Saugkanäle ergeben eine sichere Halterung
des Filmstückchens auf dem Rechteckrahmen, wobei zur besonderen Randerfassung desselben an einer
Längsseite des Rechteckrahmens zusätzliche Saugkanäle vorgesehen sind.
Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen
näher erläutert und beschrieben. In den Zeichnungen zeigt
F i g. 1 eine schematische Darstellung einer Maschine zur Herstellung der Filmfensterkarten mit
den um eine zentrale Transporttrommel kreisförmig angeordneten Bearbeitungsstationen,
F i g. 2 einen teilweisen Querschnitt durch eine der auf der zentralen Transporttrommel angeordneten
Formschablone und
Fig. 3 die Draufsicht auf eine der Formschablonen,
F i g. 4 die Schneidstation zum Ausschneiden des Filmfensters in der Lochkarte,
Fig. 5 die Transporttrommel für den Transport der Filmstücke durch die Filmbearbeitungsstation
und die Abgabe des Filmstückchens an die Lochkarte,
F i g. 6 die der Filmtransporttrommel zugeordnete Steuerplatte,
F i g. 7 ein Haltesegment der Filmtransporttrommel mit den waffeiförmig angeordneten Auflagen,
F i g. 8 die Seitenansicht der Filmtransporttrommel mit teilweisem Querschnitt durch eines der Haltesegmente
für die Filmstückchen,
Fig. 8 bis 13 den Arbeitsablauf für eine Lochkarte zur Ausstattung derselben mit einem Filmstückchen
als Informationsträger.
Die in dem Ausführungsbeispiel (F i g. 1) gezeigte Maschine enthält ein Kartenmagazin 10 zur Aufnähme
der gestapelten Karten 11, die zur Aufnahme eines Filmstückes in einem Fensterausschnitt der
Bearbeitung unterworfen werden sollen. Vorzugsweise werden für diesen Zweck Lochkarten mit gedruckten
und/oder gelochten Informationen benutzt. Für die Bearbeitung zur Herstellung eines Filmfensters
werden die Karten mittels eines an sich bekannten Kartenmessers einzeln nacheinander aus
dem Magazin den ständig angetriebenen Transportrollen 12 zugeführt. Diese Transportrollen 12 führen
die einzelnen Karten zu einer Zubringerstation, die mittels ihrer Transporttrommel 13 und Kartenführung
14 die einzelnen Karten einer zentralen Transporttrommel 15 zuführen. Auf der Mantelfläche der
Trommel 15 sind mehrere Formschablonen verteilt angeordnet, die aus einem Stahlformeinsatz 17
(F i g. 2 und 3) und einer diesen Einsatz umschließenden, mit elastischem und porösem Material beschich-
teten Fassung 18 bestehen. Die von der Zubringerstation kommenden Karten werden durch Saugluft
auf den Formschablonen festgehalten. Zu diesem Zweck sind die Formschablonen 17,18 mit Saugluftkanälen
20,22 ausgestattet. Die Kanäle 20 dienen insbesondere dazu, die Karte an den der Bearbeitung
unterworfenen Stellen besonders festzuhalten, während die Kanäle 22 über den porösen Schichtbelag 18
auf der Karte zur Wirkung kommen. Der Anschluß dieser Saugkanäle an eine nicht gezeigte Vakuumquelle
erfolgt über einen breiten Kanal 21 (F i g. 2), der wiederum mit den einzelnen Kanälen 19 in der
Mantelfläche der Transporttrommel 15 Verbindung hat. Durch geeignete Verbindungsleitungen 16 innerhalb
der Transporttrommel 15 wird die Verbindung zur Vakuumquelle hergestellt. Jeder Stahlformeinsatz
17 der einzelnen Formschablonen auf der Manteloberfläche der Transporttrommel 15 weist
einen rechteckig geformten, erhöhten Rahmen 23 auf, der in seiner Form und Größe der Randvertiefung
rings um den Fensterausschnitt der Lochkarte entspricht.
Durch ein (nicht gezeigtes) Getriebe wird die zentrale Transporttrommel ständig im Gegensinn des
Uhrzeigers so angetrieben, daß die Karten mit derselben in Geschwindigkeit durch die verschiedenen
um die zentrale Transporttrommel kreisförmig angeordneten Bearbeitungsstationen befördert werden,
wie die einzelnen Karten aus der Zubringerstation 13, 14 der Transporttrommel zugeführt werden.
Nachdem die einzelnen Karten von der Formschablone richtig übernommen und durch Saugwirkung
auf dieser festgehalten werden, erfolgt der Weitertransport derselben zu den verschiedenen aufeinanderfolgenden
Bearbeitungsstationen zur Herstellung des Filmfensters und zur Ausstattung der vorbereiteten Karte mit einem von einem Band abgeschnittenen
Filmstück.
Zuerst gelangt die Karte auf ihrem Transportweg zur Schleifstation (F i g. 1), in welcher mit dem ersten
Schleifrad 24 die Randvertiefung 26 (F i g. 10) für das Bildfenster ausgeschliffen wird, wobei der erhöhte
rechteckige Rahmen 23 des Stahlformeinsaizes 17 als Gegenlager dient. Bei diesem Vorgang können
entlang der Randvertiefungen unsaubere Ränder 27 (F i g. 10) entstehen. Um diese zu beseitigen, wird
die Randvertiefung noch einmal leicht von einem zweiten Schleifrad 25 bearbeitet, das entgegen dem
Uhrzeigersinn angetrieben wird. Um den bei diesen Schleifarbeiten entstehenden Papierstaub zu beseitigen,
ist zwischen den Schleifscheiben eine geeignete Vakuumdüse 28 vorgesehen. Für die Sicherstellung
der auf Hundertstelmillimeter beschränkten Schleiftiefe werden für den an sich bekannten Schleifvorgang
ebenfalls bekannte Justiereinrichtungen benutzt, die jedoch nicht gezeigt sind.
Nach dem Ausschleifen der Randvertiefungen gelangt die Karte in die Schneidestation, die im wesentlichen
aus einer im Uhrzeigersinn angetriebenen Schneidtrommel 20 (Fig. 1 und 4) besteht. Auf
dieser Trommel 29 befinden sich mehrere Schneideinheiten 30. Jede Schneideinheit besitzt vier in Form
eines rechteckigen Rahmens angeordnete Schneidmesser 31, die mit den Stahlformeinsätzen 17 der
Formschablonen der zentralen Transporttrommel zusammenwirken und den innerhalb des ausgeschliffenen
Rahmens26 (Fig. 10) stehengebliebenen Teil der Karte ausschneiden. Um die Schneidkräfte der
Messer zu gleichen Teilen wirksam werden zu lassen, erfolgt die Halterung derselben in getrennten Trägerblöcken 32,33 und 34, die ihrerseits durch geeignetes
elastisches Material 35 abgestützt sind. Innerhalb des von den Schneidmessern 31 gebildeten Rahmens sind
zwei mit dem Trägerblock 32 verbundene Stichhaken 36 vorgesehen, die den ausgeschnittenen Teil
der Karte aufnehmen. Bei Weiterdrehung der Schneidtrommel wird der von dem Stichhaken 36
aufgenommene Kartenschnipsel mit Hilfe einer Abstreifplatte 38 an einen Schnipselbehälter 37 abgegeben (Fig. 1).
Nach Fertigstellung des Fensterausschnittes 39 (Fig. 12) mit vertiefter Randzone26 (Fig. 11 und
12) gelangen die Karten auf ihrem Transportweg zur FUmstation (F i g. 1), in welcher die von einem Filmstreifen 40 (Fig. 1) abgetrennten Filmstücke 48
(Fig. 1 und 13) in die Randvertiefung des Fensterausschnittes der Karte gebracht und dort durch
Klebemittel festgehalten werden. In der Filmstation wird der Filmstreifen 40, von einer Vorratsrolle 41
kommend, über Spannrollen 42, 43, 44 einer besonderen Schneidvorrichtung mit Messerwalze 47 zugeführt, innerhalb welcher der Filmstreifen sich langsamer bewegt als der Kartentransport durch die zentrale Kartentransporttrommel. Neben der umlaufenden Messerwalze 47 enthält die Filmschneidvorrichtung noch zwei besonders kalibrierte Stahltransportrollen 45, 46. Der Vorschub des Filmstreifens wird
durch die beiden Transportrollen 45, 46 so bewerkstelligt, daß das von einem Messer der Messerwalze 47
von dem Filmband abgetrennte FUmstück 48 genau der Größe des Fensterausschnittes einschließlich der
Randvertiefung 26 entspricht. Der Weitertransport des abgeschnittenen Filmstückes geschieht mit Hilfe
einer geriffelten Rolle 49, die das Filmstück an die Filmtransporttrommel 50 weitergibt. Der Umfang
der griffelten Transportrolle 49 ist gleich der Länge jedes Filmstückes, wobei die Riffelung derselben so
angeordnet ist, daß beim Erfassen des vorderen Randes des Filmstückes durch die Filmtransporttrommel
50 die Riffelung der Rolle sich über dem hinteren Rand des Fümstückes befindet. Mit dieser Anordlung ist die genaue Lage und sichere Übergabe jedes
''ilmstückchens an die Filmtransporttronunel 50 gewährleistet.
Die Filmtransporttrommel (F i g. 5 bis 8) ist der zentralen Transporttrommel für die Karten zugeordnet und arbeitet ebenfalls mittels Saugluft. Die Filmtransporttrommel 50 ist durch eine halbkreisförmige
Nabe 52 auf einer zahnradgetriebenen Welle 51 befestigt, indem die Nabe 52 durch Schrauben 54 mit
einem auf der Welle 51 festsitzenden Bund 53 verbunden ist. Die doppelseitige Verschraubung 54 der
Nabe 52 gestattet durch entsprechende Lockerung der Schrauben eine radiale Justierung der Trommel
auf der Welle 51. Der Fimtransporttrommel 50 ist eine von Trägern 56 gehaltene, auf der Welle 51 lose
gelagerte Vakuumsteuerplatte 55 zugeordnet, die von einer durch einen Stellring 60 auf der Welle 51 gespannten Feder 59 gegen die Seitenplatte 58 der
Trommel 50 luftdicht gepreßt wird. Durch eine nicht weiter dargestellte Leitung 57 steht diese vorzugsweise aus Kunststoff hergestellte Steuerplatte 55 mit
einer Vakuumquelle (nicht gezeigt) in Wirkungsverbindung. Die Steuerplatte 55 besitzt einen großen
Saugkanal 61, der die Verbindung zwischen dem Anschluß 57 zur Vakuumquelle und dem Inneren der
Filmtransporttrommel herstellt. Ein weiterer kleiner Kanal 62 der Stcuerplatte verbindet mittels eines
Durchbruches 63 das Innere d,er Fümtransporttrommel 50 mit der Atmosphäre. Die Vakuumfilmtransporttrommel 50 besteht im wesentlichen aus einem
Vierkantkern 64 mit im Inneren angeordneten und den Kernseiten zugeordneten Vakuumkanälen 65
(Fig. 8). Die Kanäle65 kommunizieren mit den Kanälen der Seitenplatte 58 der Trommel und den
ίο Kanälen 61, 62 der Steuerplatte 55, während sich die FilmtransporttrommelSO dreht. Der Kanal 65 hat
zwei Abzweigungen 66 nach der Außenseite des Vierkantkernes 64. Jede Mantelseite des Vierkantkernes 64 weist somit zwei Saugluftkanäle 66 auf.
»5 Jede Mantelfläche des Vierkantkernes trägt ein Filmhaltesegment67 (Fig. 5 bis 8). Jedes Segment
67 besteht aus einer flachen Metallplatte 68, auf welche ein segmentförmiger, aus Kunststoff oder. Gummi
bestehender Grundkörper 69 aufgebracht ist. Die
ao konvexe Oberfläche dieses Grundkörpers 69 hat einen rechteckigen erhöhten Rahmen 72, innerhalb
welchem auf der Oberfläche 70 des Grundkörpers eine Vielzahl von erhöhten quadratischen Auflagen
71 waffeiförmig angeordnet ist, wobei die Höhe der Auflagen 71 nicht die Höhe des sie umschließenden,
der Größe des Filmstückes entsprechenden Rahmens
72 erreicht (Fig.7 und 8). Ein Saugkanal73, der mit den Kanälen 66 im Trommelkern kommuniziert,
wirkt mit den durch die erhöhten Auflagen 71 gebil
deten Kanälen 74 innerhalb des Rahmens 72 zusam
men. An der unteren Längsseite des Rahmens 72 befindet sich innerhalb von diesem zusätzlich ein Querstreifen 75, der zusammen mit der eigentlichen
Längsseite des Rahmens 72 einen Kanal 76 bildet,
Dieser Kanal 76 hat durch den Saugkanal 77 Anschluß zu den großen Saugkanälen 66 des Trommelkerns der Filmtransporttronunel 50. Parallel zu
diesem Saugkanal 76 ist ein weiterer Kanal 78 vorgesehen, welcher in die Längsseite des erhöhten
Rahmens 72 eingearbeitet ist. In diesem Kanal enden mehrere Saugkanäle 79, die ebenfalls Anschluß an
die Saugkanäle 66 des Vierkantkernes 64 haben (Fig.7 und 8).
Die Filmtransporttrommel 50 wird im Uhrzeiger
sinn angetrieben, und die Haltesegmente 69 sind auf
derselben so angeordnet, daß die Kanäle 79 zusammen mit dem Kanal 78, in Drehrichtung gesehen,
zuerst wirksam werden. Sobald daher das abgeschnittene Filmstück oder der geriffelten Transportrolle 49
der FilmtransporttrommelSO zugeführt wird, erfaßt der Saugkanal 79 den vorderen Rand des Filmstückes. Anschließend wirkt der Saugkanal 76 auf
das Filmstück, und allmählich wird dasselbe infolge des in den Kanalbereichen 74 entstehenden Vakuums
gegen die Oberflächen der etwas erhöhten quadratischen Auflagen 71 gezogen und festgehalten. Die
innerhalb des erhöhten Rahmens 72 wirksamen Kanäle für die Saugluft sichern eine gleichmäßige
Verteilung des Vakuums, wodurch eine genaue und
wirksame Halterung des abgeschnittenen Filmstücks
48 auf dem Haltesegment 67 der Transporttrommel 50 gegeben ist.
Beim Weitertransport der Filmstücke 48 in Richtung auf die zentrale Transporttrommel 15 durch-
laufen die auf den Segmenten festgehaltenen Filmstücke eine Station, innerhalb welcher der Klebstoff
auf das Filmstück aufgetragen wird (F i g. 1). Für die Auftragung des Klebstoffes sind ein Vorratsbehälter
Claims (3)
1. Vorrichtung gar Herstellung von Filmfensterkarten, bei welchen die auf der Karte zu
befestigenden Filmstücke in vertiefte Randzonen des Fensterausschnittes der einzelnen Karten eingelegt
und festgeklebt werden, nachdem die von einem Stapel zugeführten Einzelkarten auf ihrem
Transportweg verschiedene Bearbeitungsstationen zur Herstellung des Filmfensters durchlaufen
haben, gekennzeichnet durch eine kreisförmige Anordnung der einzelnen Bearbei tungsstationen (24,25,29) für die Karten (11;
zusammen mit der Station für die Fertigstellung und Zuführung der Filmstücke (50) rings um eint
zentrale Transporttrommel (15) mit auf deren Mantelfläche verteilt angeordneten Formschablonen
(17,18), auf welchen die einzelnen Karten für den Transport durch Saugluft (16) festgehalten
werden, wobei die Zuführung der Filmstücke (48) in den Transportweg der Karte durch eine
Trommel (50) erfolgt, welche durch Saugluft (57) die Filmstücke während des Transportes durch
die Filmstation (47,49,81) auf ihren waffeiförmig aufgebauten Haltesegmenten (67) so lange
mitnimmt, bis eine zugeordnete Steuerplatte (55) für die Saugluft die Übergabe des Fihnstückes
an die Karte ermöglicht.
2. Vorrichtung zur Herstellung von FiImfensterkarten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Formschablone (17,18) der zentralen Transporttrommel (15) aus einem gehärteten
Einsatz (17) mit einem der Größe des Filmfensterrandes (26) entsprechenden, erhöhten
Rahmen (23) und einer diesen Einsatz aufnehmenden Fassung (18) besteht, auf deren elastischer
Oberfläche die Karte durch Saugwirkung (20, 22) festgehalten wird.
3. Vorrichtung zur Herstellung von Filmfensterkarten nach den Ansprüchen 1 und 2, da.
durch gekennzeichnet, daß jedes Filmsegme' _ (67) für die einzelnen Filmstücke (48) ein( .
der Größe des Filmstückes angepaßten, erhöht Ά Rahmen (72) aufweist, innerhalb welchem etw£f
tiefer liegende, zur Bildung von Saugkanälen (74: waffeiförmig angeordnete, quadratische Auflage;
(71) sich befinden und zur sicheren Randerfas sung des Filmstückes an einer Längsseite des
Rechteckrahmens zusätzliche parallele Saugkanäle (76,78) vorhanden sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
709 510/327 2.67 O Bundesdruckerei Berlin
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