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DE1234530B - Einrichtung zum Abfuehren einer Mindest-fluessigkeitsmenge bei Schwach- und Nullastbetrieb von Kreiselpumpen, insbesondere Hochdruck-Kesselspeisepumpen - Google Patents

Einrichtung zum Abfuehren einer Mindest-fluessigkeitsmenge bei Schwach- und Nullastbetrieb von Kreiselpumpen, insbesondere Hochdruck-Kesselspeisepumpen

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Publication number
DE1234530B
DE1234530B DE1962K0047827 DEK0047827A DE1234530B DE 1234530 B DE1234530 B DE 1234530B DE 1962K0047827 DE1962K0047827 DE 1962K0047827 DE K0047827 A DEK0047827 A DE K0047827A DE 1234530 B DE1234530 B DE 1234530B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
line
valve
throttle point
minimum flow
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1962K0047827
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Huebner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schanzlin & Becker AG
Original Assignee
Schanzlin & Becker AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schanzlin & Becker AG filed Critical Schanzlin & Becker AG
Priority to DE1962K0047827 priority Critical patent/DE1234530B/de
Publication of DE1234530B publication Critical patent/DE1234530B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K9/00Plants characterised by condensers arranged or modified to co-operate with the engines
    • F01K9/02Arrangements or modifications of condensate or air pumps
    • F01K9/023Control thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
  • Control Of Non-Positive-Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Abführen einer Mindestflüssigkeitsmenge bei Schwach- und Nullastbetrieb von Kreiselpumpen, insbesondere Hochdruck-Kesselspeisepumpen Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Abführen einer Mindestflüssigkeitsmenge bei Schwach- und Nullastbetrieb von Kreiselpumpen, insbesondere Hochdruck-Kesselspeisepumpen, mit einem in eine Ablaufleitung eingebauten, hydraulisch gesteuerten Mindestmengenventil und einem in die Druckleitung der Kreiselpumpe eingeschalteten, mit einem. zwangläufig gesteuerten Nebenauslaß versehenen strömungsbetätigten Ventil, wobei letzteres als Impulsgeber für die Betätigung des Mindestmengenventils dient.
  • Einrichtungen zum Abführen einer Mindestflüssigkeitsmenge dienen dazu, Kreiselpumpen bei Schwach-und Nullastbetrieb vor einer unzulässig hohen Erwärmung der Förderflüssigkeit und. damit vor Schäden zu bewahren. Die Steuerung. einer solchen Mindestmengeneinrichtung kann beispielsweise. in Abhängigkeit- von-den in Druck- und Saugstutzen der Pumpe auftretenden- Temperaturen erfolgen. Es ist eine solche Einrichtung bekannt, bei der Druck- und Saugstutzen über Leitungen mit Thermostaten verbunden sind; ein den Thermostaten nachgeschalteter Geber gibt bei Ansteigen der Temperaturdifferenz zwischen Druck- und Saugseite .über einen festgelegten Höchstwert einen Impuls zum Öffnen eines Mindestmengenventils.
  • Es ist eine weitere temperaturabhängige Mindestmengensteuerung bekannt, die in ähnlicher Weise arbeitet. An Druck- und Saugstutzen der Pumpe sind Temperaturfühler angeordnet, die bei Überschreitung der zulässigen Temperaturdifferenz über eine Vergleichsanordnung einen Impuls zur Betätigung eines Verstellmotors für ein in einer Nebenauslaßleitung angeordnetes Ventil geben.
  • Solche temperaturabhängig arbeitenden Mindestmengeneinrichtungen steuern den Nebenauslaß ohne Anzapfen einer Zwischenstufe der Pumpe. Der Nachteil dieser sekundär wirkenden Steuerungen liegt jedoch darin, daß bei Übergang zu Schwach- oder Nulllastbetrieb zwischen dem Absinken der Fördermenge und dem öffnen des Mindestmengenventils eine Verzögerung eintritt, da erst bei einem Ansteigen der Temperaturdifferenz über die festgelegte Grenze der Impuls zur Betätigung des Verstellmotors gegeben wird.
  • - Es wurde auch schon eine Steuervorrichtung für die Regelung des Rückflusses in Pumpenanlagen vorgeschlagen, die in Abhängigkeit von dem Druckunterschied zwischen dem Dampfdruck und dem Druck der gepumpten Flüssigkeit arbeitet. Diese Steuervorrichtung besteht im wesentlichen aus einem das Mindestmengenventil über einen-Hebel betätigenden Druckunterschiedsmesser, der mit zwei durch Membranen begrenzten Kammern versehen ist, wobei die eine Kammer mit dem Druck der letzten Pumpenstufe und die andere Kammer mit dem der Temperatur des Fördermediums am Druckstutzen entsprechenden Dampfdruck beaufschlagt wird. Zur Erstellung des Dampfdruckes wird eine vom Fördermedium umflossene abgedichtete Kapsel verwendet, die teilweise mit einer Flüssigkeit gefüllt ist, die die gleiche Dampfspannungskurve wie die Förderflüssigkeit besitzt.
  • Diese sättigungsdruckabhängige Steuereinrichtung wirkt, ebenso wie die temperaturabhängigen Steuereinrichtungen nur sekundär. Die Erstellung des der Temperatur des Fördermediums entsprechenden Dampfdruckes bringt jedoch noch eine weitere Verzögerung mit sich, die bei plötzlichem Absinken der Fördermenge zur Gefährdung der Pumpe führen kann.
  • Die-geschilderten Mängel der sekundär wirkenden temperatur- und sättigungsdruckabhängig gesteuerten Einrichtungen zum Abführen einer Mindestflüssigkeitsmenge bei Schwach- und Nullastbetrieb wurden bereits von den primär wirkenden mengenabhängig gesteuerten Mindestmengeneinrichtungen überwunden. Solche Einrichtungen sind mit einem in die Druckleitung der Kreiselpumpe eingeschalteten strömungsbetätigten Ventil versehen, über dessen zwangläufig gesteuerten Nebenauslaß der Impuls zur Betätigung eines in eine Ablaufleitung eingebauten, hydraulisch gesteuerten Mindestmengenventils gegeben wird.
  • Bei einer bekannten Einrichtung dieser Art ist der Nebenauslaß des strömungsbetätigten Ventils mit dem Steuerzylinder des Mindestmengenventils verbunden. Die Steuerung des Mindestmengenventils erfolgt derart, daß der Nebenauslaß des strömungsbetätigten Ventils bei übergang zu Schwach- oder Nullastbetrieb zwangläufig geöffnet wird, wodurch der Steuerzylinder des Mindestmengenventils mit dem Enddruck der Kreiselpumpe beaufschlagt und so das Mindestmengenventil gegen den Druck einer Feder geöffnet wird. Diese bekannte Einrichtung hat jedoch den Nachteil, daß der volle Pumpendruck am Mindestmengenventil herrscht, wodurch am Verschlußstück und Ventilsitz des Mindestmengenventils ein großer Verschleiß auftritt.
  • Zur Vermeidung dieses Nachteiles wurde bereits vorgeschlagen, zwischen der Druckleitung der Kreiselpumpe vor dem strömungsbetätigten Ventil und dem Mindestmengenventil eine Drosselstelle einzuschalten. Dadurch wird die Mindestflüssigkeitsmenge vor dem Eintritt in das Mindestmengenventil auf den im Sammelbehälter herrschenden Druck entspannt, wodurch der Verschleiß an den Teilen des Mindestmengenventils vermieden werden konnte. Da der Steuerkolben des Mindestmengenventils einerseits mit dem Pumpendruck, andererseits aber mit dem konstanten Druck einer Schraubendruckfeder beaufschlagt wird, ist diese Einrichtung für Pumpen mit unterschiedlichem Enddruck weniger gut geeignet.
  • Zur überwindung dieses Nachteiles ist ferner vorgeschlagen worden, den Steuerzylinder des Mindestmengenventils auf der einen Seite mit dem Druck einer niederen, vorzugsweise mit der vorletzten Stufe der Kreiselpumpe und auf der anderen Seite mit dem Enddruck der Kreiselpumpe zu beaufschlagen. Dadurch wird die Steuerung der Mindestflüssigkeitsmenge, also das Öffnen und Schließen des Mindestmengenventils, wesentlich genauer, denn der Druck aus einer Pumpenzwischenstufe ist im Gegensatz zum konstanten Druck einer mechanischen Feder immer proportional dem Enddruck der Kreiselpumpe.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine genaue Steuerung des Mindestmengenventils auch bei solchen Kreiselpumpen zu ermöglichen, bei denen ein Anzapfen einer Zwischenstufe der Pumpe nicht möglich ist. Diese Aufgabe wird, ausgehend von einer Einrichtung der eingangs beschriebenen Art, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in der Ablaufleitung parallel zum Mindestmengenventil eine Drosselstelle angeordnet ist, von der eine Steuerleitung zum Betätigungsorgan des Mindestmengenventils führt. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, daß man bei Anordnung einer Drosselstelle zwischen einer Stelle, an der der Enddruck der Pumpe herrscht und einer anderen Stelle, an der der Zulaufdruck der Pumpe herrscht, an dieser Drosselstelle praktisch jeden gewünschten Zwischendruck zwischen Enddruck und Zulaufdruck für Steuerzwecke entnehmen kann. Durch das Anzapfen dieser Drosselstrecke kann man also den gleichen Zwischendruck erhalten wie durch das Anzapfen einer Zwischenstufe der Kreiselpumpe. Die erfindungsgemäße Lösung findet hauptsächlich Anwendung bei sogenannten wärmeelastischen Pumpen oder bei sogenannten Topfpumpen, bei denen aus konstruktiven Gründen die Zwischenstufen nicht mit Anzapfstutzen ausgerüstet werden können. Sie ist jedoch auch für den nachträglichen Anbau an bereits in Betrieb befindliche Kreiselpumpen vorgesehen.
  • In zweckmäßiger Weiterbildung der Erfindung ist die Drosselstelle in zwei Teile aufgeteilt, zwischen denen die Steuerleitung mündet. Der eine Teil der Drosselstelle, der vor dem Mindestmengenventil mit der Ablaufleitung verbunden ist, hat vorteilhaft einen größeren Querschnitt als der andere Teil, der hinter dem Mindestmengenventil in die Ablaufleitung mündet. Auf diese Weise ist auch bei Mitführen von Verunreinigungen und ein dadurch bedingtes Zusetzen der Drosselstelle immer noch ein einwandfreies Abführen der Mindestflüssigkeitsmenge gewährleistet.
  • Der der Drosselstelle entnommene Zwischendruck kann auf einen direkt mit dem Mindestmengenventil verbundenen Servomotor einwirken. In diesem Fall verbindet eine Steuerleitung die Drosselstelle mit den Zylinderräumen des Servomotors. Eine weitere Drosselstelle sorgt dabei bei geschlossenem Nebenauslaß des strömungsbetätigten Ventils für Druckausgleich zwischen den beiden Zylinderräumen.
  • Es ist jedoch auch möglich, dem Servomotor des Mindestmengenventils ein Hilfssteuerventil vorzuschalten. Durch diese Maßnahme läßt sich die Reaktionszeit des Mindestmengenventils wesentlich verkürzen. Bei Verwendung eines Hilfssteuerventils ver= bindet eine Steuerleitung die Drosselstelle mit den Zylinderräumen des Servomotors des Hilfssteuerventils, wobei auch hier die Zylinderräume des Servo= motors über eine Drosselstelle zum Zweck des Ausgleichs des Druckes in den beiden Zylinderräumen bei geschlossenem Nebenauslaß verbunden sind.
  • Die Zeichnungen veranschaulichen zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung, es zeigt F i g. 1 eine erfindungsgemäße Einrichtung zum Abführen einer Mindestwassermenge bei Schwach-und Nullastbetrieb von Kreiselpumpen und F i g. 2 eine weitere erfindungsgemäße Einrichtung dieser Art, jedoch mit vorgeschaltetem Hilfssteuerventil.
  • In die Druckleitung 1 einer Kesselspeisepumpe 2 ist ein strömungsbetätigtes Ventil 3 eingebaut, welches mit einem zwangläufig gesteuerten Nebenauslaß 4 und einem ständig geöffneten Nebenauslaß 5 versehen ist. Vom Nebenauslaß 5 führt eine Ablaufleitung 6 über ein Mindestmengenventil 7 zum (nicht gezeigten) Sammelbehälter. Vor und hinter dem Mindestmengenventil 7 befindet sich je ein Absperrventil 8 und 9. Von der Ablaufleitung 6 ist eine sogenannte Handfahrleitung 10 abgezweigt, die mit einem Absperrventil 11 und einem Drosselorgan 12 versehen ist und hinter dem Mindestmengenventil 7 wieder in die Ablaufleitung 6 mündet. In der Ablaufleitung 6 ist vor dem Mindestmengenventil 7 eine in dessen Gehäuse einbezogene Drosselstelle 13 angeordnet. Vom zwangläufig gesteuerten Nebenauslaß 4 des strömungsbetätigten Ventils 3 führt eine Steuerleitung 14, in der ein Absperrventil 15 angeordnet und an die ein Manometer 16 angeschlossen ist, zum Zylinderraum 17 des Servomotors 18. Der Zylinderraum 17 ist über ein Sieb 19, eine Drosselstelle 20 und eine Steuerleitung 21 mit einer Drosselstelle 22 verbunden, und zwar wird die Drosselstelle 22 entsprechend der erforderlichen Höhe des Steuerdruckes mehr oder weniger weit von der Mitte entfernt angezapft. Eine Leitung 23 zwischen der Steuerleitung 21 und dem Zylinderraum 24 des Servomotors dient als Ausgleichsleitung. Die Drosselstelle 22 wird durch die Verbindung mit der Steuerleitung 21 in einen Teil 22 a und einen Teil 22 b aufgeteilt, wobei der Querschnitt des Teiles 22 a größer ist als der Querschnitt des Teiles 22b. Der Teil 22 a ist mit der aus dem Mindestmengenventil 7 austretenden Ablaufleitung 6 verbunden, während der Teil 22 b über eine Leitung 25, in der ein Sieb 26 eingeschaltet ist, vor der Drosselstelle 13 an die Ablaufleitung 6 angeschlossen ist. Am Servomotor 18 ist eine Feder 27 vorgesehen, die den Schließvorgang einleitet und das Mindestmengenventil 7 geschlossen, hält.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Das strömungsbetätigte Ventil 3 öffnet bei nachlassender Fördermenge den Nebenauslaß 4, wodurch der Zylinderraum 7 des Servomotors 18 mit dem Pumpendruck beaufschlagt wird. Da unter dem Kolben 28 des Servomotors 18 der Anzapfdruck der parallel zum Mindestmengenventil 7 geschalteten Drosselstelle 22 herrscht, wird durch den Kolben 28 des Servomotors 18 das Mindestmengenventil7 geöffnet. Wenn der Nebenauslaß 4 des strömungsbetätigten Ventils 3 infolge steigender Fördermenge wieder geschlossen wird, so gleicht sich der Druck in den Zylinderräumen 17 und 24 über die Drosselstelle 20 aus, und die Feder 27 schließt das Mindestmengenventil 7, das nun durch den auf den Ventilteller wirkenden Pumpendruck geschlossen gehalten wird. Eventuell mitgeführte Verunreinigungen werden in den Sieben 19 und 26 abgefangen, die so angeordnet sind, daß bei ihrem Verstopfen das Abführen der Mindestwassermenge nicht gefährdet wird.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 ist zur Verkürzung der Reaktionszeit dem Servomotor 18 ein Hilfssteuerventil29 vorgeschaltet. Dieses besteht im wesentlichen aus einem Servomotor 30 mit einem Kolben 31, einem oberen Zylinderraum 32, einem unteren Zylinderraum 33 und einer Feder 34. Die Leitung 14 mündet in den unteren Zylinderraum 33, vor der Mündung ist eine Leitung 35 abgezweigt, in die eine Drosselstelle 36 sowie ein Sieb 37 eingeschaltet sind und die mit dem oberen Zylinderraum 32 des Servomotors 30 verbunden ist. Von der Leitung 35 führt eine weitere Steuerleitung 38 zur Drosselstelle 22 zwischen die beiden Teile 22 a und 22 b. Die eine Seite des Hilfssteuerventils 29 ist über eine Leitung 39 mit einem Raum 40 zwischen der Drosselstelle 13 und dem Mindestmengenventil 7 verbunden, während die andere Seite des Hilfssteuerventils 29 über eine Leitung 41, in der ein Sieb 42 angeordnet ist, an den oberen Zylinderraum 17 des Servomotors 18 des Mindestmengenventils 7 angeschlossen ist. Zwischen dem Zylinderraum 17 und der Umlaufleitung befindet sich eine Drosselstelle 43. Der untere Zylinderraum 24 ist über die Leitung 23' mit der Umlaufleitung 6 verbunden. Zwischen den beiden an das Hilfssteuerventil 29 angeschlossenen Leitungen 39 und 41 ist eine Leitung 44 vorgesehen.
  • Bei nachlassender Fördermenge wird der Nebenauslaß 4 des strömungsbetätigten Ventils 3 geöffnet, und der Pumpendruck wirkt über die Leitung 14 auf den unteren Zylinderraum 33 des Servomotors 30. Da über dem Kolben 31 im Zylinderraum 32 durch die Dresselstelle 36 in der Leitung 35 ein niedrigerer Druck als der Pumpenenddruck herrscht, wobei die Höhe des niedrigeren Druckes durch geeignete Abstufung der beiden Teile 22 a und 22 b der Drosselstelle 22, die über die Leitung 38 mit dem oberen Zylinderraum 32 verbunden ist, festgelegt ist, wird der Kolben 31 nach oben bewegt und dadurch das Hilfssteuerventil 29 geöffnet. Die Feder 34 wirkt im öffnenden Sinn und hält das Hilfssteuerventil 29 bei abgestellter Kreiselpumpe 2 offen. Durch die Leitung 39 gelangt bei geöffnetem Hilfssteuerventil 29 Pumpenenddruck durch die Leitung 41 zum oberen Zylinderraum 17 des Servomotors 18. Da im unteren Zylinderraum 24 nur der Zulaufdruck herrscht, wird der Kolben 28 nach unten gedrückt, und das Mindestmengenventil 7 geöffnet, so daß die Mindestflüssigkeitsmenge in den Sammelbehälter abfließen kann.
  • Bei ansteigender Fördermenge wird der Nebenauslaß 4 des strömungsbetätigten Ventils 3 geschlossen. Der im unteren Zylinderraum 33 des Servomotors 30 herrschende Druck gleicht sich über die Drosselstelle 36 in der Leitung 35 dem Druck in der Drosselstelle 22 zwischen deren Teilen 22 a und 22 b an, so daß zwischen den beiden Zylinderräumen 32 und 33 Druckausgleich herrscht. Infolge der Flächendifferenz an beiden Stirnseiten des Kolbens 31 schließt der Servomotor 30 das Hilfssteuerventil 29. Bei geschlossenem Hilfssteuerventil 29 baut sich der in der Leitung 41 und im oberen Zylinderraum 17 des Hilfssteuerventils 18 herrschende Druck über die Drosselstelle 43 auf den in der Ablaufleitung 6 herrschenden Zulaufdruck ab, und die beiden Verbindungen über die Drosselstelle 43 und die Leitung 23' von den beiden Zylinderräumen 17 und 24 zur Ablaufleitung 6 sorgen für Druckgleichheit im Servomotor 18. Dadurch kann die Feder 27 das Mindestmengenventil 7 schließen.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zum Abführen einer Mindestflüssigkeitsmenge bei Schwach- und Nullastbetrieb von Kreiselpumpen, insbesondere Hochdruck-Kesselspeisepumpen, mit einem in eine Ablaufleitung eingebauten, hydraulisch gesteuerten Mindestmengenventil und einem in die Druckleitung der Kreiselpumpe eingeschalteten, mit einem zwangläufig gesteuerten Nebenauslaß versehenen strömungsbetätigten Ventil, wobei letzteres als Impulsgeber für die Betätigung des Mindestmengenventils dient, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß in der Ablaufleitung (6) parallel zum Mindestmengenventil (7) eine Drosselstelle (22) angeordnet ist, von der eine Steuerleitung (21 bzw. 38) zum Betätigungsorgan des Mindestmengenventils (7) führt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselstelle (22) in zwei Teile (22 a und 22 b) aufgeteilt ist und die Steuerleitung (21 bzw. 38) zwischen dem Teil (22 a) und dem Teil (22 b) mündet.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Teiles (22 a) der Drosselstelle (22) größer ist als der Querschnitt des Teiles (22 b).
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Steuerleitung (21) die Drosselstelle (22) mit den Zylinderräumen (17 und 24) des das Mindestmengenventil (7) betätigenden Servomotors (18) verbunden wird.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Steuerleitung (21) zwischen den Zylinderräumen (17 und 24) des Servomotors (18) eine Drosselstelle (20) vorgesehen ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem Servomotor (18) des Mindestmengenventils (7) ein Hilfssteuerventil (29) vorgeschaltet ist.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Steuerleitung (38) die Drosselstelle (22) mit den Zylinderräumen (32 und 33) des Servomotors (30) des Hilfssteuerventils (29) verbunden wird. B. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinderräume (32 und 33) des Servomotors (30) über eine in der Leitung (35) befindliche Drosselstelle (36) miteinander verbunden sind und die Leitung (35) mit der Steuerleitung (38) verbunden ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr.1077 982, 1112 898; französische Patentschrift Nr. 1062 511; britische Patentschrift Nr. 722 203.
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