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DE949906C - Verfahren zur Leistungsbegrenzung eines rotierenden Gaszaehlers - Google Patents

Verfahren zur Leistungsbegrenzung eines rotierenden Gaszaehlers

Info

Publication number
DE949906C
DE949906C DEP12130A DEP0012130A DE949906C DE 949906 C DE949906 C DE 949906C DE P12130 A DEP12130 A DE P12130A DE P0012130 A DEP0012130 A DE P0012130A DE 949906 C DE949906 C DE 949906C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
regulator
line
consumption
gas meter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP12130A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Hecking
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pintsch Bamag AG
Original Assignee
Pintsch Bamag AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pintsch Bamag AG filed Critical Pintsch Bamag AG
Priority to DEP12130A priority Critical patent/DE949906C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE949906C publication Critical patent/DE949906C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F7/00Volume-flow measuring devices with two or more measuring ranges; Compound meters
    • G01F7/005Volume-flow measuring devices with two or more measuring ranges; Compound meters by measuring pressure or differential pressure, created by the use of flow constriction

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Separation Using Semi-Permeable Membranes (AREA)

Description

  • Verfahren zur Leistungsbegrenzung eines rotierenden Gaszählers Die Nennleistung eines in eine Verbrauchsleitung einzubauenden Gaszählers, d. h., die Höchstmenge, die der Gaszähler ohne zu hohen Druckabfall, aber auch ohne Gefahr der Beschädigung durchlassen kann, wird entsprechend dem größten vorkommenden Verbrauch bemessen. Trotzdem kann es aus irgendwelchen Gründen vorkommen, daß diese Nennleistung überschritten wird und dann der Gaszähler der Gefahr der Beschädigung oder Zefstörung ausgesetzt wird. Dies gilt besonders für rotierende Gaszähler, wie Drehkolbenzähler u. dgl.
  • Um diese Gefahr auszuschalten, schlägt die Erfindung eine selbsttätige Leistungsbegrenzung in der Weise vor, daß durch eine von dem Gaszähler angetriebene Hilfspumpe eine mit der Drehzahl des Zählers zunehmende Uber- oder Unterdruckwirkung erzeugt und in Abhängigkeit von dieser ein in der Gasleitung vor dem Zähler liegender Druck- oder Mengenregler gedrosselt oder geschlossen wird, sobald der Verbrauch einen bestimmten Höchstwert überschreitet.
  • Als Hilfspumpe kann beispielsweise eine Drehkolbenpumpe, etwa ein kleinerer Drehkolbenzähler, oder auch eine Zahnradpumpe verwendet werden.
  • Gemäß der Erfindung wird die Anordnung vorzugsweise so getroffen, daß die von der Hilfs-Pumpe erzeugte Druckwirkung entweder die Stellmembran eines in der Verbrauchsleitung liegenden Druck- oder Mengenreglers oder die Steuermembran eines Steuerreglers beaufschlagt, welch letzterer seinerseits die Beaufschlagung der Stellmembran eines derartigen Druck- oder Mengenreglers beeinflußt.
  • Für die Zwecke der Erfindung kann vorteilhaft ein Druckregler ohne oder mit Steuerregler herangezogen werden, der bereits für die Druckregelung vorgesehen ist und nur zusätzlich noch von der durch die Hilfspumpe erzeugten Über- oder Unterdruckwirkung oder der Über- und Unterdruckwirkung abhängig gemacht zu werden braucht.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung an zwei Ausführungsbeispi!elen veranschaulicht, und zwar zeigt: Fig. I eine Anordnung mit einfachem Druckregler und Fig. 2 eine Anordnung mit durch Steuerregler beeinflußtem Druckregler.
  • Bei beiden Anordnungen liegt im Zuge der Verbrauchsleitung 1,23 bzw. Ia 2a 3a ein Gasdruckregler 4 bzw. 4a und ein Drebkolbengaszähler 5 bzw. Sa Der Durchlaß durch den Druckregler kann durch ein Ventil 6 bzw. 6a gedrosselt oder abgesperrt werden. Zu diesem Zweck steht das Ventil über ein Gestänge mit der Stellmembran 7 bzw. 7a in Verbindung, die an ihrer Unterseite dem im Membranraum 9 bzw. 9a herrschenden Gasdruck ausgesetzt ist und von oben ber unter Feder- oder Gewichtsbelastung oder beiden steht. Der Durchführung des Verbindungsgestänges vom Membranraum 9 bzw. 9a zum Ventilraum 8 bzw. 8a dient eine Membran IO bzw. IOa die unter Umständen zugleich das Ventil von dem im Ventilraum herrschenden Druck entlastet.
  • Bei der Anordnung nach Fig. I steht der Membranraum g durch eine Leitung I I mit dem Ventilraum 8 in Verbindung, in dem der Ausgangs- oder Hinterdruck des Reglers herrscht, außerdem ist der Membranraum durch eine Leitung I2a, I2b mit dem Ausgang einer kleinen Drebkolbenpumpe I3 verhunden, deren Eingang durch eine Leitung 14 an die Verbrauchsleitung 2 hinter dem Regler angeschlossen ist, während die Welle der Pumpe mit derjenigen des Gaszählers 5 gekuppelt ist. In der Leitung I2a, 12b liegt ein Dfuckbegrenzungsregler 15, der wie ein Überdruckventil arbeitet, so daß beim Ansteigen des von der Pumpe I3 in der Leitung I2y erzeugten Druckes über einen bestimmten Wert das Ventil des Begrenzungsreglers I5 öffnet. Zwischen der Saugleitung 14 und der Druckleitung I2 der Pumpe I3 ist außerdem ein Drosselventil 16 vorgesehen.
  • Die Arbeitsweise dieser Anordnung ist folgende.
  • Entsprechend dem Gasdruck in der Verbrauchsleitung 2 hinter dem Druckregler 4 bzw. in dem Ventilraum 8, der über die Leitung 11 auf die Membran 7 einwirkt, wird Sdas Ventil 6 in einer bestimmten Öffnungslage gehalten. Ein Abfallen des Druckes infolge Ansteigen des Verbrauchs hat eine Offnungsbewegung des Ventils, dagegen ein Ansteigen des Druckes eine Schließbewegung des Ventils unter Umständen bis zum vollständigen Abschluß zur Folge.
  • Steigt nun aus irgendeinem Grunde der Verbrauch so stark an, daß die Nennleistung und damit die zulässige Drehzahl des Gaszählers 5 überschritten wird, so übersteigt der von der Pumple 13 in der Leitung 12 erzeugte Druck den Wert, auf den der Begrenzungsregler 15 eingestellt ist, so daß dessen Ventil geöffnet wird und der Druck der Pumpe unter der Membran 9 des Druckreglers wirk sam wird. Das Ventil 6 dieses Reglers wird daher geschlossen und verhindert ein Nachströmen von Gas aus der Leitung I, bis die Beanspruchung bzw. die Drehzahl des Zählers 5 wieder unter den i:ulässigen Wert gesunken ist. Alsdann läßt der von der Pumpe I3 erzeugte Druck wieder so weit nach, daß der Begrenzungsregler 15 sein Ventil schließen kann und die Membran 7 des Druckreglers wieder allein von dem Gasdruck in Leitung 2 abhängig ist.
  • Bei der Anordnung nach Fig. 2 steht der Membranraum ga des Druckreglers 4a über eine Drossel 20 und einen Druckminderer 21 sowie einen Filter 22 mit der den Vordruck führenden Leitung 1a und über je ein Ventil 23 und 24 eines Steuerreglers 25 und eines Hilfsreglers 26 mit der den Hinterdruck führenden Leitung in Verbindung, so daß der Druck im Membranraum gav der über den Druckminderer 21 und die Drossel 20 zuströmt, von der Stellung der Ventile 23 und 24 abhängig ist. Die Membran des Steuerreglers 25 wird über eine Leitung 27 vom Hinterdruck des Druckreglers in der Leitung 2a gegen die Kraft einer Feder beaufschlagt. Der obere und untere Membranraum des Hilfsreglers 26 steht mit dem Eingang bzw.
  • Ausgang einer Pumpe 13a in Verbindung, die bier eine Zahnradpumpe ist und wie im Falle der :Fig. l vom Gaszähler Sa angetrieben wird. Von der Verbindungsleitung 28 zwischen dem oberen Membranraum des Hilfsreglers 26 und dem Eingang der Pumpe 13a verläuft eine Abzweigleitung 30 mit einer Drossel 3I zur Abströmleitung 32.
  • Die vorstehend beschriebene Anordnung (nach Fig. 2) arbeitet wie folgt. Bei einem mittleren Verbrauch ist das Ventil 6a des Druckreglers 4a in einer mittleren Stellung in der Schwebe. Steigt der Verbrauch und sinkt infolgedessen der Druck in der Leitung 2a, so wird über die Leitung 27 die Membran des Steuerreglers 25 im Sinne einer Öffnungsbewegung des Abströmventils 23 beeinflußt. Demnach wird die Membran 7a des Druckreglers 4a derart entlastet, daß die Belastungsfedern dieser Membran das Ventil weiter öffnen, bis sich der gewünschte höhere Hinterdruck in der Leitung 2a wieder eingestellt hat. Im umgekehrten Fall, also bei Abnahme des Verbrauchs und Steigen des Hinterdrucks in der Leitung 2a wird das Abströmventil 23 stärker gedrosselt oder gesperrt, so daß der Druck im Membranraum ga des Druckreglers ansteigt und eine Schließbewegung des Ventils 6a bei Nullverbrauch bis zum völligen Abschluß bewirkt. Durch die Pumpe I3a wird über der Membran des Hilfsreglers 26 eine Saugwirkung und unter dieser Membran eine Dfuckwirkung erzeugt.
  • Die Höhe der Sang- und Druckwirkung ist von der Drehzahl des Gaszählers und damit von dem jeweiligen Verbrauch abhängig. Bei Überschreiten einer bestimmten Verbrauchsleistung, die etwa dem Nennwert des Gaszählers entspricht, wird die Membran des entsprechend eingestellten Hilfsreglers 26 angehohen und das Abströmventil 24 geschlossen, wodurch dile Wirksamkeit des Steuerreglers 25 unterbunden wird. Es gelangt jetzt der volle Steuerdruck, der am Druckminderer 21 eingestellt ist, in den Membranraum 9a des Druckreglers, die Membran 7a wird angehoben und dadurch das Ventil 6a geschlossen. Sinkt daraufhin die Leistung bzw. die Drehzahl des Zählers 5a, so wird d'ie Saug- und Druckwirkung der Pumpe geringer, und der Hilfsregler 26 öffnet wieder, so daß nunmehr der Druckregler wieder durch den St'euerregler 25 beeinflußt werden kann.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Leistungsbegrenzung eines rotierenden Gaszählers, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine von dem Gaszähler (5 5a) angetriebene Hilfspumpe (I3, I3a) eine mit der Drehzahl des Zählers zunehmende Über- oder Unterdruckwirkung erzeugt und in Abhängigkeit von dieser ein in der Verbrauchsleitung vor dem Zähler liegender Druck- oder Mengenregler (4, 4a) gedrosselt oder geschlossen wlird, sobald der Verbrauch iln der Leitung (2, 2a) einen bestimmten Höchstwert überschreitet.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch I; dadurch gekennzeichnet, daß die von der Hilfspumpe (I3) erzeugte Druckwirkung die Stellmembran (7) eines vor dem Gaszähler (5) in der Leitung liegenden Druckreglers (4) beau,fschlagt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch.I, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Hilfspumpe (I3a) erzeugte Druckwirkung die Membran eines Steuerreglers (26) für einen in der Leitung vor dem Gaszähler (5a) liegenden Druckregler (4a) beaufschlagt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckregler (4) oder der Steuerregler (26) des 'Druckreglers (4cm) zugleich von dem in der Verbrauchsleitung (2, 2a) herrschenden Druck zwecks Einreglung eines konstanten Verbrauchs druckes während des normalen Verbrauches beaufschlagt wird.
  5. 5. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch I bilds 4, dadurch gekennzeic1 net; daß als Hilfspumpe eine Drehkolbenpumpe (I3) oder eine Zahnradpumpe (I3a) dient.
DEP12130A 1954-06-11 1954-06-11 Verfahren zur Leistungsbegrenzung eines rotierenden Gaszaehlers Expired DE949906C (de)

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DE949906C true DE949906C (de) 1956-09-27

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