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DE1234085B - Reinigungsvorrichtung fuer Gitterrostabdeckungen von Schwemmist- oder Jaucherinnen - Google Patents

Reinigungsvorrichtung fuer Gitterrostabdeckungen von Schwemmist- oder Jaucherinnen

Info

Publication number
DE1234085B
DE1234085B DEV28544A DEV0028544A DE1234085B DE 1234085 B DE1234085 B DE 1234085B DE V28544 A DEV28544 A DE V28544A DE V0028544 A DEV0028544 A DE V0028544A DE 1234085 B DE1234085 B DE 1234085B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cleaning device
cleaning tool
rungs
channel
manure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV28544A
Other languages
English (en)
Inventor
Rupert Voglmaier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RUPERT VOGLMAIER
Original Assignee
RUPERT VOGLMAIER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RUPERT VOGLMAIER filed Critical RUPERT VOGLMAIER
Priority to DEV28544A priority Critical patent/DE1234085B/de
Publication of DE1234085B publication Critical patent/DE1234085B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/01Removal of dung or urine ; Removal of manure from stables
    • A01K1/0128Removal of dung or urine ; Removal of manure from stables by means of scrapers or the like moving continuously

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
AOIk —
Deutsche Kl.:
Nummer: 1 234 085
Aktenzeichen: V 28544 HI/45 h
Anmeldetag: 24. Mai 1965
Auslegetag: 9. Februar 1967
Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung für Gitterrostabdeckungen von Schwemmistkanälen oder Jaucherinnen in Großviehställen, insbesondere in Rinderställen, bei welcher die Gitterroststäbe sich in Kanallängsrichtung erstrecken und von darunter angeordneten, den Kanal überbrückenden Querstäben getragen sind.
Derartige Gitterrostabdeckungen sind in verschiedenen Hinsichten vorteilhaft, insbesondere sind sie leicht sauberzuhalten. Sie haben jedoch den Nachteil, daß die Tiere ohne Einstreu in ihren Ständen liegen müssen, da die Streu, die auf den Schwemmkanal gelangt, nicht durch den Rost hindurchfällt. Die obenliegenden Rostlängsstäbe lassen zwar ein Abkehren der Streu zu, nicht jedoch die darunterliegenden Querstäbe, die praktisch unzulänglich sind.
Der Tierhalter muß also entweder auf die Sauberkeit im Stall verzichten oder aber auf die Streu, was zu einer wesentlichen Verringerung der nutzbaren Lebensdauer der Tiere führt.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Reinigungsvorrichtung der eingangs umrissenen Art zu schaffen, welche die dargelegten Mängel mit einfachen Mitteln beseitigt. Sie löst diese Aufgabe dadurch, daß auf dem Rost ein endloses strickleiterartiges Reinigungswerkzeug angeordnet ist, welches in Kanallängsrichtung über den Rost bewegbar ist und bei dem die Abstände zwischen den Sprossen gleich groß sind wie die Abstände der Querstäbe des Rostes voneinander. In der Ruhestellung sollen hierbei jeweils die Sprossen des Reinigungswerkzeuges über den die Rostlängsstäbe tragenden Querstäben liegen. Dadurch verhindern die Sprossen, daß Streu, welche auf den Gitterrost fällt, sich über die Querstäbe hängt. Halme, die sich über die Querstäbe hängen würden, werden bereits von den Sprossen des Reinigungswerkzeuges aufgefangen. Zum Reinigen des Rostes wird lediglich das Reinigungswerkzeug bewegt, welches mit seinen Sprossen dann den Rost abkehrt. Vorteilhaft ist das Reinigungswerkzeug in zwei Richtungen bewegbar. __
Vorteilhaft ist das Rücklauftrum des in sich geschlossenen Reinigungswerkzeug am Boden des Entmistungskanals entlanggeführt. Dadurch kann auch dieser von zum Absinken neigenden Schmutzteilen gereinigt werden. Das Reinigungswerkzeug als solches kann dort ebenfalls mit Wasser saubergehalten werden.
Vorteilhaft ist die Ausbildung so getroffen, daß das Reinigungswerkzeug mindestens an einem Ende des Schwemmkanals über einen antreibbaren Um-Reinigungsvorrichtung für Gitterrostabdeckungen von Schwemmist- oder Jaucherinnen
Anmelder:
Rupert Voglmaier,
Kriklham, Post Mittergars (Obb.)
Als Erfinder benannt:
Rupert Voglmaier,
Kriklham, Post Mittergars (Obb.)
lenkkörper läuft, welcher mit Vorsprüngen versehen ist, die das Reinigungswerkzeug an den Sprossen erfaßt und mitnimmt. Auf diese Weise kann der Umlenkkörper verhältnismäßig grob und einfach gehalten sein.
Vorteilhaft ist der Umlenkkörper eine Trommel, welche in der Sprossenteilung des Reinigungswerkzeuges entsprechenden Abständen sich in Axialrichtung erstreckende Umfangsrippen aufweist. Eine solche Ausbildung zeichnet sich durch Einfachheit und die gerade in der Landwirtschaft erforderliche Robustheit aus.
Vorteilhaft besteht das Reinigungswerkzeug aus zwei je an einem Schwemmkanalrand entlanggeführten Ketten und diese verbindenden starren Sprossen. Die Ketten können verhältnismäßig grobgliedrig sein. Das erleichtert einerseits die Anbringung der Sprossen an den Kettengliedern und verringert andererseits die Längung der Ketten im Betrieb.
Zweckmäßig sind die Sprossen durch Winkeleisen verstärkte Holzstäbe, wobei die Verbindung zwischen Sprossen und Ketten am einfachsten an den Winkeleisen anschließt.
Nachfolgend ist an Hand der schematischen Zeichnung die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung als Beispiel erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen Querschnitt durch eine Reinigungsvorrichtung,
F i g. 2 den Schnitt gemäß der Linie H-II in Fig.l,
F i g. 3 einen Querschnitt durch den Schwemmkanal in größerem Maßstab und
F i g. 4· einen Längsschnitt durch das eine Ende des Schwemmkanals im gleichen Maßstab wie F i g. 3.
Zwischen dem Stallgang 1 und dem rechts mit
dem Futterbarren 2 versehenen Viehstand 3 ist der
709 508/39
Schwemmkanal 4, der von sich in Kanallängsrichtung erstreckenden Stäben 5 abgedeckt ist. Die Rostlängsstäbe 5 sind von in gleichmäßigen Abständen den Schwemmkanal 4 überbrückenden Querstäben 6 getragen.
Als Reinigungsvorrichtung gemäß der Erfindung liegt auf den Rostlängsstäben 5 das Reinigungswerkzeug, das aus zwei endlosen Ketten 7 und 8 besteht, die in Abständen, welche den Abständen der Querstäbe 6 voneinander entsprechen, durch Sprossen 9 verbunden sind. In der Ruhestellung liegt jede Sprosse 9 genau oberhalb eines Querstabes 6 und verhindert, daß sich Halme der Streu über die Querstäbe 6 hängen. Viehstandseitig läuft die Kette 8 des Reinigungswerkzeuges unter einem Vorsprung 10 der Schwemmkanallängswand, so daß sie hier besser geschützt ist. An der anderen Längswand des Schwemmkanals 4 ist ein solcher Vorsprung nicht vorgesehen, da er dort weniger erforderlich ist. Die Sprossen 9 des Reinigungswerkzeuges bestehen aus viereckigen Holzleisten, die an zwei Seiten von einem Winkeleisen abgedeckt sind. Das Winkeleisen ist mit den Ketten 7 und 8 verbunden; die Verbindung ist zweckmäßig eine lösbare.
Das Reinigungswerkzeug hat etwa die Form einer in sich geschlossenen Strickleiter. An beiden Enden des Schwemmkanals 4 ist es über Umlenkmittel in den Schwemmkanal geleitet. An einem Ende des Schwemmkanals dient als Umlenkeinrichtung eine Trommel 11, welche gegebenenfalls in beiden Richtungen antreibbar ist. Das Reinigungswerkzeug umläuft die Trommel 11 und wird von letzterer mittels vorspringenden Rippen 12 mitgenommen, welche jeweils hinter eine Sprosse 9 des Reinigungswerkzeuges fassen.
Zum Reinigen des Rostes von daraufgefallener Streu, von Mist und anderen Verunreinigungen wird die Trommel 11 in Drehung versetzt. Diese schleppt dabei das Reinigungswerkzeug mit den Sprossen 9 über die Roststäbe 5, welche dabei gereinigt werden. Am Ende wirft das Reinigungswerkzeug die mitgeführten Verunreinigungen wieder ab. Es wird selbst im im Schwemmkanal befindlichen Wasser beim Durchlaufen dieses Kanals gereinigt. Um mit Sicherheit auch Halmgut, das an den Sprossen hängt, entfernen zu können, ist eine Möglichkeit vorgesehen, das Reinigungswerkzeug auch in der anderen Richtung zu bewegen. Zu diesem Zweck kann beispielsweise die Umlenkeinrichtung am anderen Ende des Schwemmkanals ebenfalls von einer Antriebstrommel 11 gebildet sein. Man kann aber auch an letzterer vor den Rippen im Abstand, wie dies gestrichelt angedeutet ist, zusätzliche Rippen vorsehen, welche das Reinigungswerkzeug in der anderen Richtung mitnehmen können.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Reinigungsvorrichtung für Gitterrostabdekkungen von Schwemmistkanälen oder Jaucherinnen in Großviehställen, insbesondere Rinderställen, bei welcher die Gitterroststäbe sich in Kanallängsrichtung erstrecken und von darunter angeordneten, den Kanal überbrückenden Querstäben getragen sind, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Gitterrost (5, 6) ein endloses strickleiterartiges Reinigungswerkzeug (7,8,9) angeordnet ist, das in Kanallängsrichtung über den Rost bewegbar ist und bei dem die Abstände zwischen den Sprossen (9, 9) gleich groß sind wie die Abstände der Querstäbe (6, 6) des Rostes voneinander.
2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rücklauftrum des in sich geschlossenen Reinigungswerkzeuges am Boden des Entmistungskanals (4) entlanggeführt ist.
3. Reinigungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungswerkzeug mindestens an einem Ende des Schwemmkanals (4) über einen antreibbaren Umlenkkörper (11) läuft, welcher mit Vorsprüngen (12) versehen ist, die das Reinigungswerkzeug an den Sprossen (9) erfassen und mit- nehmen.
4. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Umlenkkörper (11) eine Trommel ist, welche in der Sprossenteilung des Reinigungswerkzeuges entsprechenden Abständen sich in Axialrichtung erstrekkende Umfangsrippen (12) aufweist.
5. Reinigungsvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungswerkzeug aus zwei je an einem Schwemmkanalrand entlanggeführten Ketten (7,8) und diese verbindenden starren Sprossen (9) besteht.
6. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprossen (9) durch Winkeleisen verstärkte Holzstäbe sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 508/39 1.67 © Bundesdruckerei Berlin
DEV28544A 1965-05-24 1965-05-24 Reinigungsvorrichtung fuer Gitterrostabdeckungen von Schwemmist- oder Jaucherinnen Pending DE1234085B (de)

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