DE1176569B - Dungschrappanlage - Google Patents
DungschrappanlageInfo
- Publication number
- DE1176569B DE1176569B DET22012A DET0022012A DE1176569B DE 1176569 B DE1176569 B DE 1176569B DE T22012 A DET22012 A DE T22012A DE T0022012 A DET0022012 A DE T0022012A DE 1176569 B DE1176569 B DE 1176569B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- curve
- rail
- hollow rail
- pull rope
- drawbar
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K1/00—Housing animals; Equipment therefor
- A01K1/01—Removal of dung or urine ; Removal of manure from stables
- A01K1/0128—Removal of dung or urine ; Removal of manure from stables by means of scrapers or the like moving continuously
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Zoology (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Housing For Livestock And Birds (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. KI.: B 65 g
Deutsche Kl.: 8Ie-86
Nummer: 1176 569
Aktenzeichen: T 22012 XI / 81 e
Anmeldetag: 21. April 1962
Auslegetag: 20. August 1964
Die Erfindung bezieht sich auf eine Dungschrappanlage, wie sie für das Entmisten von Kuhställen,
Schweineställen u. dgl. eingesetzt wird. Bekannte Anlagen dieser Art arbeiten so, daß eine Räumschaufel
mittels eines Seiles durch den zu reinigenden Bereich des Stalles gezogen wird, wobei die Schaufel in einer
festen Bodenrinne geführt wird, in welcher der fortzuräumende Dung gesammelt wurde. Die Rinne kann
hierzu unmittelbar hinter den Tierboxen angeordnet sein. ίο
Die baulichen Gegebenheiten des Bauernhofes oder der Stallanlage bringen es häufig mit sich, daß
die Dungführungsrinne zwar entlang den Tierboxen gerade Streckenabschnitte aufweist, daß sie aber am
Ende des Stalles Krümmungen verschiedenster Art folgen muß. Auch außerhalb der Stallanlage ist es oft
erforderlich, die Richtung der Rinne um 90° und mehr zu ändern, um den fortzuräumenden Dung auf
die vorgesehene Lagerstätte zu führen. Bei den bekannten Seilzugschrappanlagen macht es Schwierigkeiten,
die Räumschaufel so zu führen und zu lenken, daß sie in den Krümmungen der Führungsrinne nicht
aus dieser herausspringt.
Für das somit anstehende Problem, das Herausspringen der Räumschaufel aus der Bodenrinne in
Kurven zu vermeiden, wurden zwar schon Lösungen vorgeschlagen. Aber die Erfindung beschreitet, ausgehend
von einer Dungschrappanlage mit einer in einer Kurvenabschnitte aufweisenden Bodenrinne
gleitendem Räumschaufel, an deren vorderem Deichselende das in den Kurven um jeweils eine
Umlenkrolle geführte Seil angreift, einen anderen Weg zur Lösung dieses Problems.
Die Lösung gemäß der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß das Zugseil an einem vom Deichselende
nach unten abstehenden Zapfen angeschlossen ist, dessen Ende ein Gleitstück, z. B. eine Rolle, trägt,
das in der Kurve in eine unterhalb der Umlenkrolle kurvenaußenseitig angeordnete gebogene Hohlschiene
einläuft und von dieser geführt wird. Durch die Kombination einer Seilumlenkrolle mit einer Hohlschiene
ergibt sich an der Kurve eine ausreichend lange und sichere Führung der Schaufeldeichsel und
damit der Räumschaufel in der Bodenrinne. Die U-förmige Hohlschiene ist hierbei vorteilhafterweise
so angeordnet, daß die Öffnung des Profils nach oben weist, wobei die oberen Enden der beiden
Schenkel aufeinander zu gebogen sein können, so daß das Gleitstück des Führungszapfens nicht nach oben
aus der Schiene herausspringen kann.
Ferner wird durch die Anordnung der Umlenkrolle oberhalb der Hohlschiene bewirkt, daß das
Dungschrappanlage
Anmelder:
Johannes Troost, Baiberg über Sonsbeck,
Pauenhof
Als Erfinder benannt:
Johannes Troost, Baiberg über Sonsbeck
Zugseil nicht in der Schiene geführt wird, sondern frei gespannt ist, so daß die Reibung zwischen Zugseil
und Schiene vermieden wird.
Eine weitere Ausführungsform des Erfindungsgedankens, die den Vorzug einer einfacheren Herstellung
hat, besteht darin, daß die Hohlschiene ein U-förmiges Profil hat, dessen Öffnung seitlich nach
außen liegt.
Um den Gegenstand der Erfindung näher zu erläutern, wird auf die Zeichnung verwiesen, in der die
Dungschrappanlage in schematischer Weise wiedergegeben ist. Es zeigt
A b b. 1 eine Kurvenführung der Dungschrappanlage in Draufsicht,
A b b. 2 die Kurvenführung in Seilzugrichtung gesehen,
Abb. 3 die Kurvenführung einer anderen Ausführungsform
in perspektivischer Ansicht.
In A b b. 1 ist eine Dungführungsrinne 1 zu erkennen, die fest in den Stallboden eingelassen ist.
Diese Dungführungsrinne kann in bekannter Weise aus Stahlblechen bestehen, sie kann aber auch einfach
aus Beton gebildet sein. In der Rinne gleitet eine Räumschaufel 2, die eine Deichsel 3 aufweist,
deren vorderes Ende 4 in einen nach unten abgebogenen Zapfen 13 endet, an dem das Zugseil 5
befestigt ist. Das Zugseil wird in der Kurve mittels einer Rolle 6 umgelenkt, welche sich oberhalb einer
kurvenaußenseitig angeordneten Hohlschiene 7 befindet.
Wird nun die Räumschaufel 2 in Richtung des Pfeiles 8 in Abb. 1 vorgezogen, so gelangt das
vordere Ende der Schrapperdeichsel 3 schließlich an die mit 9 bezeichnete Stelle. Hier greift ein am Ende
des Führungszapfens 13 befindliches Laufrad 10 in das U-Profil der Hohlschiene 7 ein, deren Öffnung
nach außen liegt. Das Laufrad 10 rollt auf dem Steg 11 der Schiene ab.
409 657/294
Dadurch, daß das Laufrad an der Stelle 9 in das U-Profil der Hohlschiene 7 eingreift, wird eine
sichere Führung der Schieberdeichsel 3 im Kurvenabschnitt bei der Umlenkung gewährleistet. Gleichzeitig
wird das Zugseil 5 von der Umlenkrolle 6 abgehoben. Ist der Umlenkvorgang beendet, so gleitet
die Laufrolle 10 wieder aus der Hohlschiene 7 heraus und wird die Schaufel 2 in Richtung des Pfeiles 12
weitergezogen.
In Abb. 2 ist die Kurvenführung in Richtung des Seilzuges gesehen dargestellt. In dieser Abbildung ist
der Führungszapfen 13 zu erkennen, der bei 14 einen Haken zur Befestigung des Zugseiles 5 trägt. Weiter
ist zu erkennen, wie das Laufrad 10 auf dem Steg 11 der Hohlschiene 7 abrollt und wie das Zugseil 5
durch die Umlenkrolle 6 umgelenkt und geführt wird.
Bei der Ausführungsform gemäß Abb. 3 ist die U-förmige Hohlschiene mit ihrer Öffnung nach oben
montiert. Die Hohlschiene ist in dieser Abbildung mit 15 bezeichnet. Sie ist auf einer Platte 16 befestigt, die
auch die Umlenkrolle 6 trägt. Die Umlenkrolle ist so hoch angeordnet, daß sie über der Hohlschiene 15
liegt. Die Tragplatte 16 ist mit Haltestangen 17 ausgerüstet, welche im Stallboden befestigt werden können.
Aus Abb. 3 ist auch zu erkennen, daß die Schenkel der Hohlschiene 15 an ihrem oberen Teil
18 aufeinander zu gebogen sind. Hierdurch wird erreicht, daß der Führungszapfen 13 mit seinem am
unteren Ende angebrachten Gleitstück (Laufrad, Platte od. dgl.) nicht aus der Führungsschiene herausspringen
kann.
Claims (3)
1. Dungschrappanlage mit einer in einer Kurvenabschnitte aufweisenden Bodenrinne gleitenden
Räumschaufel, an deren vorderem Deichselende das in den Kurven um jeweils eine Umlenkrolle
geführte Zugseil angreift, dadurch
gekennzeichnet, daß das Zugseil (5) an einem vom Deichselende (4) nach unten abstehenden
Zapfen (13) angeschlossen ist, dessen Ende ein Gleitstück (10), z. B. eine Rolle, trägt,
das in der Kurve in eine unterhalb der Umlenkrolle (6) kurvenaußenseitig angeordnete gebogene
Hohlschiene (7; 15) einläuft und von dieser geführt wird.
2. Dungschrappanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung der Hohlschiene
(15) nach oben steht und die oberen Enden (18) der Schenkel der Schiene aufeinander
zu gebogen sind.
3. Dungschrappanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung der
U-förmig ausgebildeten Hohlschiene (7) nach der Außenseite der Kurve weist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 657/294 S. 64 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET22012A DE1176569B (de) | 1962-04-21 | 1962-04-21 | Dungschrappanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET22012A DE1176569B (de) | 1962-04-21 | 1962-04-21 | Dungschrappanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1176569B true DE1176569B (de) | 1964-08-20 |
Family
ID=7550365
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET22012A Pending DE1176569B (de) | 1962-04-21 | 1962-04-21 | Dungschrappanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1176569B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT375809B (de) * | 1982-12-30 | 1984-09-10 | Schauer Herbert | Stallentmistungsanlage |
| CN101901546A (zh) * | 2010-04-29 | 2010-12-01 | 上海迪爱斯通信设备有限公司 | 基于动态信息的智能交通调度指挥及信息服务方法及系统 |
-
1962
- 1962-04-21 DE DET22012A patent/DE1176569B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT375809B (de) * | 1982-12-30 | 1984-09-10 | Schauer Herbert | Stallentmistungsanlage |
| CN101901546A (zh) * | 2010-04-29 | 2010-12-01 | 上海迪爱斯通信设备有限公司 | 基于动态信息的智能交通调度指挥及信息服务方法及系统 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1176569B (de) | Dungschrappanlage | |
| DE903552C (de) | Foerderrinne fuer Kettenfoerderer u. dgl. | |
| DE4312128C2 (de) | Stall mit Entmistungseinrichtung | |
| DE1507095A1 (de) | Gitterrost fuer Stallungen | |
| DE2042726C3 (de) | Kohlengewinnungseinrichtung, bestehend aus Förderer und Kohlenhobel | |
| DE1930837A1 (de) | Kratzkettenfoerderer mit einer seitlich angeordneten Hobelfuehrung | |
| DE2615020B2 (de) | Vorrichtung zum Reinigen der Wasserrinnen von Kläranlagen | |
| DE338029C (de) | Kartothek | |
| DE7723636U1 (de) | Mit durchfallschlitzen ausgestatteter abdeckrost fuer die schwemmentmistung von viehstaellen | |
| DE971223C (de) | Gewinnungsgeraet fuer Kohle od. dgl., bestehend aus Kohlenhobel mit plattenartigem Fuehrungsstuetzansatz und Foerderer | |
| EP3011813B1 (de) | Bodenbearbeitungsschar | |
| DE1283590B (de) | Foerdereinrichtung, insbesondere fuer Ladewagen | |
| DE1205030B (de) | Kohlenhobel, der gleitend an einer als Rampe ausgebildeten Fuehrungsschiene entlangziehbar ist | |
| DE1019496B (de) | Dungfoerderanlage fuer Viehstaelle | |
| DE1866274U (de) | Umlenkvorrichtung fuer deichselgelenkte dungschieber. | |
| AT339652B (de) | Stallentmistungsanlage | |
| DE7229911U (de) | Gleitdistanzstuck fur die Fuhrung einer endlosen Kette einer Gewinnungs vorrichtung od dgl fur Bergbaubetriebe | |
| AT11850U1 (de) | Entmistungsanlage | |
| AT144621B (de) | Vorhang-Zugvorrichtung. | |
| AT85710B (de) | Eiserne Querschwelle. | |
| DE1234085B (de) | Reinigungsvorrichtung fuer Gitterrostabdeckungen von Schwemmist- oder Jaucherinnen | |
| DE1866512U (de) | Dungraeumvorrichtung mit selbsttaetigem vor- und rueckzug. | |
| DE1251214B (de) | ||
| DE8214570U1 (de) | Gitterrost, insbesondere fuer viehstaelle od. dgl. | |
| DE1143458B (de) | Webstuhlgeschirrahmen |