DE1233573B - Formeinrichtung zum Herstellen von hohlen Tragfluegeln - Google Patents
Formeinrichtung zum Herstellen von hohlen TragfluegelnInfo
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- DE1233573B DE1233573B DEP25317A DEP0025317A DE1233573B DE 1233573 B DE1233573 B DE 1233573B DE P25317 A DEP25317 A DE P25317A DE P0025317 A DEP0025317 A DE P0025317A DE 1233573 B DE1233573 B DE 1233573B
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
B29d
Deutsche Kl.: 39 a3-3/02
Nummer: 1233 573
Aktenzeichen: P 25317 X/39 a3
Anmeldetag: 8. Juli 1960
Auslegetag: 2. Februar 1967
Die Erfindung betrifft eine Formeinrichtung zum Herstellen von hohlen Tragflügeln mit im Inneren
in Flügellängsrichtung sich erstreckenden Versteifungsstegen aus gewebeverstärktem Kunstharz,
bestehend aus zwei Formhälften und in Flügellängsrichtung sich erstreckenden Kernen.
Bei den bekannten Formeinrichtungen dieser Art werden die mit Fasermaterial umhüllten Kerne in
die dicht schließende Form so eingebracht, daß sie festliegen, und das Fasermaterial in der Form mit
Kunstharz getränkt. Dabei ist aber keine Gewähr gegeben, daß das Fasermaterial mit dem Kunstharz
gleichmäßig getränkt wird und das Kunstharz sich in den Hohlräumen der Form gleichmäßig verteilt.
Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil dadurch, daß die Kernkörper am offenen wurzelseitigen Ende
der Form mit herausragenden Schäften versehen sind, deren Bohrungen mit einem größeren Durchmesser
als sie durchsetzende, in bezug auf die Form festlegbare Paßstifte ein seitliches Spiel der Kernkörper
zulassen. Wenn nach dem Einlegen der mit dem Fasermaterial umwickelten Kerne in die Form
und Übergießen des Fasermaterials mit dem flüssigen Kunstharz die Form geschlossen wird, so wird das
Kunstharz unter Druck gesetzt und durchtränkt das Fasermaterial völlig. Überschüssiges Kunstharzmaterial
entweicht am wurzelseitigen Ende der Form. Da die Kernkörper durch die Paßstifte so gehalten
werden, daß sie sich in Achsrichtung der Paßstifte und auch begrenzt seitlich bewegen können, kann
sich das flüssige Kunstharz unter dem Druck der schließenden Form gleichmäßig in den einzelnen
Zwischenräumen derart verteilen, daß an allen Stellen ein gleiches Verhältnis von Kunstharz und Fasermaterial
vorhanden ist. Damit ist auch das bei der Herstellung dünnwandiger und gewebeverstärkter
Tragflügel mit verstärkenden Stegen besonders schwierige Problem gelöst, die gewünschte Gewichtsverteilung
und an allen Stellen die vorgeschriebene Festigkeit zu erreichen.
Um einige Kerne auch am äußeren Ende festlegen zu können, sind sie an diesem Ende mit einer Längsbohrung
zur Aufnahme eines von außen durch die Formwandung gesteckten Paßstiftes versehen.
In den Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise und schematisch dargestellt. Es
zeigt
F i g. 1 eine räumliche Darstellung zweier Formhälften,
F i g. 2 eine räumliche Darstellung eines Satzes von Kernen,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie3-3 in Fig. 1,
Formeinrichtung zum Herstellen von hohlen
Tragflügeln
Tragflügeln
Anmelder:
Parsons Corporation,
Traverse City, Mich. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Schaefer, Patentanwalt,
Hamburg-Wandsbek, Ziesenißstr. 6
Als Erfinder benannt:
Adolph Toegel, Traverse City, Mich. (V. St. A.)
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie4-4 in Fig. 1,
F i g. 5 eine räumliche Darstellung der unteren Formhälfte mit eingelegten unteren dreieckigen Kernen,
F i g. 5 eine räumliche Darstellung der unteren Formhälfte mit eingelegten unteren dreieckigen Kernen,
Fig. 6 eine räumliche Darstellung des geformten
Tragflügels.
Eine untere Fonnhälfte 11 und eine obere Formhälfte 12 sind aus einem beliebigen geeigneten
Material, z. B. furniertem Hartholz, hergestellt. Die untere Formhälfte 11 hat eine konkave Aussparung
13, die der Form des darin zu formenden Tragflügelteils oberhalb der Sehnenebene entspricht. Die
obere Formhälfte 12 weist eine konkave Aussparung
14 auf, die der Form des Tragflügelteils unterhalb der Sehnenebene entspricht. An die Aussparungen
13,14 schließen sich nach außen ebene Randteile 15 an, deren Kanten den Vorderkanten und Hinterkanten
des Tragflügels entsprechen. Die Randteile
15 der oberen und unteren Formhälften liegen parallel
zueinander und haben bei zusammengesetzter Form einen genügenden Abstand voneinander, um
die Kanten des darin zu formenden Flügels auszubilden.
Gemäß Fig. 1 verjügen sich die Aussparungen 13, 14 nach einem Ende der Formhälften 11,12 zu, um einen Tragflügel zu bilden, der an seiner Spitze kleiner ist als an seiner Wurzel. Die untere Aussparung 13 wird an der Flügelspitze durch eine senkrechte Formflächelö begrenzt, deren Form dem Spitzenquerschnitt des Tragflügels entspricht. Diese Fläche
Gemäß Fig. 1 verjügen sich die Aussparungen 13, 14 nach einem Ende der Formhälften 11,12 zu, um einen Tragflügel zu bilden, der an seiner Spitze kleiner ist als an seiner Wurzel. Die untere Aussparung 13 wird an der Flügelspitze durch eine senkrechte Formflächelö begrenzt, deren Form dem Spitzenquerschnitt des Tragflügels entspricht. Diese Fläche
16 ist die Innenfläche eines Formblockes 17, der entlang seiner oberen Kante in die Aussparung 14
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3 4
paßt. Das Spitzenende der Form ist auf diese Weise eckigen Querschnitt. Diese Zwischenkerne liegen mit
mit Ausnahme von Harzauslauf rillen 18 quer über ihrer Außenfläche entweder an der oberen oder
die Oberseite des spitzen Formblockes 17 ge- unteren Flügelhaut b bzw. c an.
schlossen. Um den Anschluß des Tragflügels α zu ermög-
schlossen. Um den Anschluß des Tragflügels α zu ermög-
Die über die ebenen Randteile 15 hinausragenden 5 liehen, sind bei zwei Zellen f und g die Diagonalmassiven Kantenteile 19 der Formhälften 11,12 die- stege weggelassen. Aus diesem Grund haben die
nen zum Ausrichten und Zusammenpressen der Kerne 45 für diese Zellen etwa trapezförmigen
Formhälften. Die Teile 19 sind mit ausgebuchsten Querschnitt. In die Zelle / wird das mit einer Bohsenkrechten
Bohrungen 20 versehen. Mittels der rung i versehene Anschlußstück h eingeklebt,
durch sie gesteckten Bolzen 21 können die Form- io Die Spitzen der Kerne 41, 42, 44 und 45 sind am hälften 11,12 zueinander ausgerichtet werden. Formblock 17 am Spitzenende der Form festgelegt.
durch sie gesteckten Bolzen 21 können die Form- io Die Spitzen der Kerne 41, 42, 44 und 45 sind am hälften 11,12 zueinander ausgerichtet werden. Formblock 17 am Spitzenende der Form festgelegt.
Wenn die Kanteile 19 der oberen und unteren An ihrer Spitze sind diese Kerne mit horizontalen
Formhälften verspannt sind, bilden sie die Hohlform Bohrungen 46 versehen, in die die durch die Paßfür
den Tragflügel. bohrungen 35 des Formblockes 16 hindurchgesteck-
Der erforderliche Druck zwischen den Form- 15 ten Paßstifte 36 hineinragen. Trotzdem können diese
hälften 13,14 kann mit den auf die mit Gewinde 22 Kerne am Wurzelende zufolge des Spiels der Bohversehenen
Enden der Bolzen 21 aufgebrachten Mut- rangen 40 gegenüber den Paßstiften 33 sich senktern
und Unterlegscheiben 23,24 erzeugt werden. recht bewegen und kippen. Die oberen dreieckigen
Am Wurzelende der unteren Formhälfte 11 ist Kerne 43 sind an ihrer Spitze nicht festgelegt. Da sie
eine Rille 25 in einer Verlängerung 26 der unteren 20 zwischen den Kernen liegen, deren Spitzen festgelegt
Formhälfte 11 vorgesehen. Die obere Formhälfte 12 sind, können sie sich selbst frei einstellen, und zwar
ist mit einer entsprechenden Verlängerung 27 am senkrecht über ihre ganze Länge und im Winkel
Wurzelende versehen. Im Grund der Rille 25 und in durch Kippen. Außerdem können sie in der Sehnender
Verlängerung 27 sind gleichachsig senkrechte ebene um ihre Paßstifte am Wurzelende drehen.
Bohrungen 28 zur Aufnahme von Vorsteckstiften 29 25 Diese Bewegungsmöglichkeiten sind zwar an sich
vorgesehen, die mit ihren mittleren Teilen die klein, jedoch im Verhältnis zu den zulässigen ToIe-Wurzelenden
der Kerne festlegen. ranzen der Dicke der Außenhaut und der Stege, die
Die äußere Begrenzung der Rille 25 ist durch den Tragflügel« gemäß Fig. 6 bilden, verhältniseinen
auf der Verlängerung 26 befestigten Balken 30 mäßig groß.
gebildet, der auf seiner Oberseite waagerechte 30 Durch diese Einstellmöglichkeit der Kerne zuStufen
31 aufweist. Jede Stufe ist mit einer senk- einander und zur Wandung der Form wird die Dicke
rechten Paßbohrung 32 versehen. In die Bohrungen der Flügelhaut und der zwischen den Kernen liegen-32
passen Paßstifte 33, die an ihren oberen Enden den Stege geregelt.
mit Knebeln 34 zur leichten Bedienung versehen Beim Zusammenbau der Formeinrichtung werden
sein können. 35 die die untere Flügelhaut bildenden Lagen 53 mit
Der Formblock 17 am Spitzenende weist waage- nach oben abgebogenem Rand 55 trocken über die
rechte Bohrungen 35 auf, in die Paßstifte 36 passen, untere Formhälfte gebreitet. Dann werden die mit
die den Paßstiften 33 ähnlich sind. Wenn die Kerne Gewebe umhüllten unteren dreieckigen Formkerne
in den Formhälften 11 und 12 angeordnet sind, las- 44 auf die unteren Lagen 53 aufgebracht und die
sen sie den für das Formen des verjüngten Trag- 40 Paßstifte 36 durch die Bohrungen 35 hindurch in die
flügelsa (Fig. 6) benötigten Raum mit großer Ge- Bohrungen46 der Spitze der Kerne hineingesteckt,
nauigkeit frei, und zwar für die obere und untere Am Wurzelende wird jeder Kern 44 durch einen die
Flügelhaut b bzw. c, die vertikalen und diagonalen Bohrung 40 in dem herausragenden Schaft 39 durchStege
d und e. Die Stege d und e unterteilen das dringenden und in die Bohrung 32 eingesteckten
Innere des Tragflügels α in Zellen. 45 Paßstift 33 festgelegt. In der gleichen Weise werden
Jeder Kern des in Fig. 2 dargestellten Satzes be- auch die Flügelkanten bildenden Kerne41,42 und
steht aus einem Kernkörper 37, z. B. aus furniertem die trapezförmigen Kerne 45 festgelegt.
Hartholz, der sich von dem Formblock 17 am Nunmehr wird flüssiges Kunstharz von sirup-
Hartholz, der sich von dem Formblock 17 am Nunmehr wird flüssiges Kunstharz von sirup-
Spitzenende der Form durch den Formhohlraum hin- artiger Konsistenz über die unteren Gewebelagen 53
durch bis zu dessen Wurzelende erstreckt. Er kann 50 und die daraufgelegten Kerne gegossen und verteilt,
etwas langer sein, so daß er am Wurzelende etwas anschließend werden die dreieckigen Kerne 43 einaus
dem Formhohlraum hervorragt und gegen den gebracht und nur am wurzelseitigen Ende festgelegt.
Mittelteil des senkrechten Vorsteckstiftes 29 stößt Nachdem nun weiteres Kunstharz über die Kerne
(s. Fig. 3 und 4). Jeder Kernkörper 37 hat in Längs- gegossen ist, werden die oberen Gewebelagen 54
richtung eine Stahlverstärkung 38 mit einem am 55 darübergelegt, die sich vom vorderen Randteil 15 bis
Wurzelende überragenden Stift 39, der nahe dem zum hinteren Randteil 15 und vom Wurzelende bis
äußersten Ende eine senkrechte Bohrung 40 auf- zur Spitze der Form erstrecken,
weist, die bei eingebautem Kern über der zugehöri- Bei sich stark verjüngender Form der Kerne und
weist, die bei eingebautem Kern über der zugehöri- Bei sich stark verjüngender Form der Kerne und
gen senkrechten Paßbohrung 32 im Balken 30 liegt des Formhohlraums werden die Vorsteckstifte 29 in
(s. Fig. 3, 4 und 5). Die Bohrung40 ist größer im 60 die senkrechten Bohrungen 28 eingeschoben, so daß
Durchmesser als der Paßstift 33, damit das Wurzel- ihr Mittelteil gegen die Wurzelenden jedes der Kerne
ende des Kernes in Achsrichtung des Paßstiftes und 37 anliegt, nachdem die obere Formhälfte 12 mit der
seitlich begrenzt beweglich ist. unteren Formhälfte 11 zur Deckung gebracht ist und
Aus Fig.2 ist ersichtlich, daß die Kerne37 ver- die senkrechten Führungsbolzen 21 in die senkschiedene
Form haben. Die Kerne 41 und 42 bilden 65 rechten Bohrungen 20 eingesetzt sind. Die Formdie
Flügelvorderkante und -hinterkante und haben hälften 11 und 12 werden dann durch Anziehen der
dreieckigen Querschnitt. Die größere Anzahl der da- Muttern 24 zusammengepreßt. Der in der Form entzwischenliegenden
Kerne 43,44 hat ebenfalls drei- wickelte Flüssigkeitsdruck versucht, die sich ver-
Claims (2)
1. Formemrichtung zum Herstellen von hohlen Tragflügeln mit im Inneren in Flügellängsrichtung
sich erstreckenden Versteifungsstegen aus gewebeverstärktem Kunstharz, bestehend aus
zwei Formhälften und in Flügellängsrichtung sich erstreckenden Kernen, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kemkörper (37) am offenen wurzelseitigen Ende der Form mit herausragenden
Schäften (39) versehen sind, deren Bohrungen mit einem größeren Durchmesser als sie
durchsetzende, in bezug auf die Form festlegbare Paßstifte (33) ein seitliches Spiel der Kemkörper
zulassen.
2. Formeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Kerne (41, 42,
44 und 45) am äußeren Ende mit einer Längsbohrung (46) zur Aufnahme eines von außen
durch die Formwandung (17) gesteckten Paßstiftes (36) versehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 1216 393;
USA.-Patentschrift Nr. 2 899 706.
Französische Patentschrift Nr. 1216 393;
USA.-Patentschrift Nr. 2 899 706.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 507/385 1.67 © Bundesdruckerei Berlin
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP25317A DE1233573B (de) | 1960-07-08 | 1960-07-08 | Formeinrichtung zum Herstellen von hohlen Tragfluegeln |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEP25317A DE1233573B (de) | 1960-07-08 | 1960-07-08 | Formeinrichtung zum Herstellen von hohlen Tragfluegeln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1233573B true DE1233573B (de) | 1967-02-02 |
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| DEP25317A Pending DE1233573B (de) | 1960-07-08 | 1960-07-08 | Formeinrichtung zum Herstellen von hohlen Tragfluegeln |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1233573B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE4006354A1 (de) * | 1990-03-01 | 1991-09-05 | Dornier Luftfahrt | Wabe |
| EP1764307A1 (de) * | 2005-09-14 | 2007-03-21 | EADS Construcciones Aeronauticas, S.A. | Herstellungsverfahren einer monolithischen Flügelvorderkante |
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| US2899706A (en) * | 1959-08-18 | caviness | ||
| FR1216393A (fr) * | 1957-11-21 | 1960-04-25 | Bristol Aircraft Ltd | Perfectionnements apportés à la fabrication de panneaux en résine renforcée par des fibres |
-
1960
- 1960-07-08 DE DEP25317A patent/DE1233573B/de active Pending
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