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DE1233349B - Kohlenhobelanlage fuer geneigte und steile Lagerung - Google Patents

Kohlenhobelanlage fuer geneigte und steile Lagerung

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Publication number
DE1233349B
DE1233349B DEB74348A DEB0074348A DE1233349B DE 1233349 B DE1233349 B DE 1233349B DE B74348 A DEB74348 A DE B74348A DE B0074348 A DEB0074348 A DE B0074348A DE 1233349 B DE1233349 B DE 1233349B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coal
planer
conveyor
planing
conveyor troughs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB74348A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Loreck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bergwerksgesellschaft Hibernia AG
Original Assignee
Bergwerksgesellschaft Hibernia AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bergwerksgesellschaft Hibernia AG filed Critical Bergwerksgesellschaft Hibernia AG
Priority to DEB74348A priority Critical patent/DE1233349B/de
Priority to NL6413395A priority patent/NL6413395A/xx
Priority to GB47101/64A priority patent/GB1075770A/en
Priority to BE656040D priority patent/BE656040A/fr
Priority to LU47405A priority patent/LU47405A1/xx
Publication of DE1233349B publication Critical patent/DE1233349B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F13/00Transport specially adapted to underground conditions
    • E21F13/06Transport of mined material at or adjacent to the working face
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C35/00Details of, or accessories for, machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam, not provided for in groups E21C25/00 - E21C33/00, E21C37/00 or E21C39/00
    • E21C35/08Guiding the machine
    • E21C35/12Guiding the machine along a conveyor for the cut material
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F13/00Transport specially adapted to underground conditions
    • E21F13/06Transport of mined material at or adjacent to the working face
    • E21F13/061Chutes and braking conveyors for average and steep slopes, adapted for mining purposes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)
  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)

Description

  • Kohlenhobelanlage für geneigte und steile Lagerung Die Erfindung betrifft eine Kohlenhobelanlage für geneigte und steile Lagerung mit längs des Kohlenstoßes verlegten Förderern und einem an einem an ein Zugmittel angeschlagenen Hobelkörper, für den auf dem Boden der Förderrinne eine Zwangsführung vorgesehen ist.
  • Es sind bereits insbesondere für die flache Lagerung bestimmte Hobelanlagen bekanntgeworden, bei denen der an das Zugmittel angeschlagene Hobelkörper von der Förderrinne geführt ist. Das geschieht durch einen am Hobelkörper angebrachten Führungsbalken, der mit einem längs verlaufenden und rückseitig offenen Führungskanal versehen ist, mit welchem er eine Führungsschiene umfaßt, die beispielsweise seitlich an einem vor dem Kohlenstoß verlegten Förderer angebracht ist. Da der Hobel im übrigen mit seinem Gewicht auf dem Liegenden aufruht, muß er durch ein sogenanntes Hobelschwert, das unter die Rinnen greift, zusätzlich gesichert werden.
  • Bei solchen Kohlenhobelanlagen wird eine Hobelgasse zwischen dem Kohlenstoß und den Förderrinnen Voraussetzung, um Platz für den Durchgang des Hobelkörpers abzüglich der Breite seiner Messer und gegebenenfalls die erwähnten Führungen zu schaffen. Diese Hobelgasse ist ausbautechnisch von beträchtlichem Nachteil, weil dadurch das Förderfeld verbreitert wird, das ohnehin nur mit überkragenden Kappen ausgebaut werden kann bzw. unverbaut bleibt.
  • Im Betrieb des Hobels müssen an solchen Hobelanlagen erhebliche Energien aufgebracht werden, von denen jedoch nur ein geringer Teil für die eigentliche Lösearbeit des Hobels bzw. seiner Messer ausgenutzt wird. Die Reibung des Hobelkörpers namentlich auf unebenem Liegenden ist beträchtlich und zehrt zusammen mit dem Anheben des Rinnenstranges beim Durchgang des Hobelschwertes viel Energie auf. Während der oberhalb der Oberkante des kohlenstoßseitigen Rinnenschenkels bzw. der dort angebrachten Hobelführung anstehende Teil des Kohlenstoßes im allgemeinen keine Ladearbeit erfordert, weil er über der Rinne hereinbricht, muß die sogenannte Wurzel vom Hobelkörper angehoben und in die Rinne geladen werden. Auch dies erfordert beträchtliche Energien, insbesondere wenn die Kohle am Liegenden festgebrannt ist.
  • Die ausbautechnischen Schwierigkeiten, die an solchen Hobelanlagen entstehen, haben bereits dazu geführt, daß gemäß einem weiteren der vorbekannten Vorschläge das Rücklauftrum des Zugmittels oberhalb des Vorlauftrames angeordnet wird, wobei dann das Vorlauftrum in einer auf der Förderrinne angeordneten Zwangsführung läuft. Diese Zwangsführung wirkt auch auf den Hobelkörper, der jedoch vor der Förderrinne auf dem meist unebenen Liegenden hauptsächlich geführt werden muß. Infolgedessen kommen grundsätzlich diesem vorbekannten Vorschlag auch die vorstehend für Kohlenhobelanlagen der flachen Lagerung geltend gemachten Nachteile zu.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Kohlenhobelanlage zu schaffen, bei der der Hobelkörper keine Hobelgasse mehr erfordert und außer der für das Lösen der Kohle notwendigen Energie einen erheblich verminderten Energiebedarf im Vergleich zu bekannten Hobelanlagen aufweist.
  • Der Lösungsgedanke der Erfindung für diese Aufgabe besteht grundsätzlich darin, daß für den Hobelkörper auf dem Boden der Förderrinnen eine Gleitbahn gebildet ist und die Förderrinnen dem Kohlenstoß unmittelbar anliegen.
  • Dadurch wird erreicht, daß der Hobelkörper nicht nur wie bisher auf dem Liegenden, sondern auf der glatten und daher reibungsarmen Bodenfläche der Rinnen geführt ist, während die Rinnen den gesamten Hobelkörper im wesentlichen mit Ausnahme des Messerteiles untergreifen können. Die Hobelführung wird dadurch als Förderfläche ausnutzbar bzw. es können Förderfläche und Hobelführung zusammenfallen. Wenn es aus ausbautechnischen Gründen darauf ankommt, das Förderfeld so schmal als möglich zu machen, kann man sich mit der Breite der Hobelführung als Förderfläche begnügen. Es ist naturgemäß aber auch möglich, das Förderfeld bzw. die Förderrinnen noch zu verbreitern, um gegebenenfalls ein Förderorgan in den Rinnen verlegen zu können. Im übrigen kann die Erfindung praktisch auf verschiedene Weise verwirklicht werden.
  • Grundsätzlich kann z. B. das Zugmittel, das wie an sich bekannt, bevorzugt als umlaufendes Zugmittel ausgebildet ist und dementsprechend ein Vorlauf- und ein Rücklauftrum aufweist, frei durch die Förderrinnen gelegt und nur am Hobelgerät geführt werden. Als zweckmäßig hat es sich jedoch herausgestellt, das Zugmittel an der Innenseite eines versatzseitigen Förderrinnenschenkels zu führen. Dann liegen Vorlauf- und Rücklauftrum übereinander, und der Anschlagpunkt des Hobels ist wählbar. Er kann sowohl am Vorlauf- wie auch am Rücklauftrum vorgesehen werden.
  • Auch hat die Erfindung es als zweckmäßig erkannt, die auf den Förderrinnen ausgebildete Gleitbahn mit einer Zwangsführung für den Hobel zu versehen. Zu diesem Zweck ist die Zwangsführung in an sich bekannter Weise hohl ausgebildet. Sie eignet sich daher zur Unterbringung einzelner oder mehrerer Hilfsvorrichtungen. So besteht eine Möglichkeit zur Ausnutzung der hohlen Zwangsführung für den Hobelkörper darin, Verbindungsmittel zum gegenseitigen Anschluß aufeinanderfolgender Förderrinnen in der Zwangsführung unterzubringen. Diese Verbindungsmittel können dann einfach gestaltet sein, beispielsweise in Form von Bolzen oder Kettengliedern ausgeführt werden. Eine solche Gestaltung der Verbindungsmittel in der Förderfläche war bisher deshalb nicht möglich, weil sie das überfahren durch den Hobelkörper nicht gestattet.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird in die hohle Zwangsführung eine Haltekette verlegt, die insbesondere bei schärferem Einfallen als Verankerung der Förderrinnen dient. Bisher sperrte eine solche Haltekette wie die Verbindungsmittel den Abfluß des Fördergutes bzw. mußte sie in nachteiliger Weise in besonderen Führungen im Hobelkörper verlegt werden. Schließlich kann die hohle Zwangsführung als Raum für die Verlegung des Rücklauftrums des Zugmittels verwendet werden.
  • Die Ausbildung des Hobelkörpers ist natürlich im Rahmen der Erfindung ebenfalls weitgehend beliebig. Insofern kann auch bei der erfindungsgemÜßen Hobelanlage von dem grundsätzlich bei der ein-Cr gerung als bekannt angege-"angs für die flache La., benen Hobelanlage schon verwirklichten Anordnung Gebrauch gemacht werden, gemäß der der Hobelkörper aus einem an das Zugmittel angeschlagenen Grundkörper besteht und auf diesem einen um eine senkrechte Achse gegen Anschläge verstellbaren Schwenkkörper trägt, der die Hobelmesser aufweist. In diesem Falle ergibt sich nämlich der Vorteil, daß trotz verhältnismäßig großer Auflagerflächen am Hobelkörper, die eine Verminderung der Reibwerte zwischen dem Hobelkörper und dem Gleitflächen herbeiführen, der Hobelkörper als Ganzes nicht zu schwer ausfällt.
  • Als zweckmäßig erweist es sich, den Hobelkörper höhenverstellbar auszubilden, weil dadurch die Mög- lichkeit geschaffen wird, auf dem Liegenden einen Teil des Stoßes, beispielsweise festgebrannte Teile der anstehenden Kohle, überfahren zu können. Das geschieht zweckmäßig durch eine entsprechende Regulierung der Bodenmesser. Nach der Erfindung wird diese Einstellung dadurch erreicht, daß zwischen dem Grundkörper und dem Schwenkkörper des Hobels ein die Höhenlage der Hobehnesser einstellendes Gleitstück eingelegt ist.
  • Grundsätzlich sind an sich bekannte Förderrinnen in einer Hobelanlage nach der Erfindung verwendbar Während bei Verwenduno, der bei Kettenkratzern üblichen Rinnen, die man bisher an Hobelanlagen nicht nur wegen der Anbringung des Förderorgans, sondern auch als Mittel zur Übertragung der Andruckkräfte auf den Hobel verwenden mußte, ein erhebliches Gewicht erforderlich wird und daher insbesondere bei schärferem Einfallen beträchtliche Schwierigkeiten bei der Verankerung des Rinnenstranges auftreten, verwendet die Erfindung an sich bekannte Winkelrinnen, gegebenenfalls mit Aufsatzbracken, auf deren Bodenschenkel die Gleitbahn gegebenenfalls mit der Zwangsführung vorgesehen ist. Diese Rinnen erfahren durch das Gewicht des Hobels einen solchen Ändruck, daß sie auch infolge des Fehlens des Hobelschwertes nicht die Neigung besitzen, im Zuge des Abbauens zu klettern, d. h. sich auf ein Bett von feinem Fördergut aufzulegen.
  • Die für die halbsteile bis steile Lagerung vorgesehene Verbindung von Winkelrinnen zusammen mit Aufsatzbracken gemäß der Erfindung kann leicht dazu führen, daß Teile des Fördergutes auf den Aufsatzbracken oder dem versatzseitigen Rinnenschenkel zu gleiten beginnen und dann eine erhebliche Beschleunigung erfahren, so daß sie eine Gefahr für Menschen und Material darstellen. Zur Vermeidung dieser Nachteile schlägt die Erfindung vor, an den Aufsatzbracken eine biegsame, im wesentlichen bis an das Hangende reichende durchgehende Schürze anzubringen. Dieser Gedanke von an sich selbständiger, im Rahmen der Erfindung jedoch besonderer Bedeutung führt ini Ergebnis dazu, daß das gesamte Förderfeld zur Abförderung der Kohle verwendet werden kann, weil durch die Schürzen ein in sich abgeschlossener Raum im Förderfeld gebildet wird. Folglich kann die Ausbauarbeit, sei es beim Einbringen eines etwa vorgesehenen Bergeversatzes oder beim Umsetzen von Ausbaumaterial, während des Förder- und Gewinnungsvorganges stattfinden. Es ist für die praktische Verwirklichung der Erfindung dann von Bedeutung, daß durch die Bildung des abgeschlossenen Förderfeldes der Bodenschenkel schmal ausgeführt werden kann und als zusätzliche Förderfläche nicht nur der versatzseitige Schenkel, sondern gegebenenfalls auch die Fläche der Schürze verwendbar wird.
  • Die Gleitbahn des Hobels einschließlich einer etwa vorgesehenen Zwangsführung für den Hobelkörper dient erfindungsgemäß jedoch nicht nur als Förderfläche, sondern kann auch als Fahrgleis für ein oder mehrere Materialtransportgefäße ausgenutzt werden. Diese Transportgefäße werden gegebenenfalls an das Zugmittel angeschlossen. Zweckmäßig ist es, für den Fall der Verwendung solcher Transportgefäße Führungsschienen an wenigstens einem Rinnenschenkel anzubringen.
  • Die durch die Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen zunächst darin, daß neben einer durch den Fortfall der Hobelgasse hervorgerufenen wesentlichen Erleichterung der Ausbauarbeit im Förderfeld der Energiebedarf der Hobelanlage beträchtlich geringer ist als bei den bekannten Anlagen dieser Art. Diese Verminderung des Energiebedarfs kann einerseits durch die Einsparung von Antriebsstationen, bei der Verwendung der Hobelanlage in halbsteiler oder steiler Lagerung, vorzugsweise der unteren Antriebsstationen, verwendet werden bzw. es kann die eingesparte Energie zu einer entsprechenden Leistungssteigerung ausgenutzt werden. Das kann im einzelnen bei Verwendung der leichten Winkelrinnen durch eine entsprechende Verlängerung des Rinnenstranges erzielt werden, wodurch sich die Abbaulänge entsprechend vergrößert. Durch den nach der Erfindung erzielbaren Abschluß der Förder- und Gewinnungsarbeit von den übrigen Arbeiten in einem Abbaustreb wird außerdem eine dichtere Belegung und dadurch wiederum eine bessere Ausnutzung der Betriebspunkte möglich.
  • Die Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Einzelbeschreibung mehrerer beispielsweiser Ausführungsformen des Erfindungs-£regenstandes an Hand der Figuren in den Zeichnungen; es zeigt F i g. 1 einen im wesentlichen im Streichen geführten Schnitt durch einen Abbaustreb, der mit der erfindungsgemäßen Hobelanlage ausgerüstet ist, F i g. 2 und 2 a eine Seiten- bzw. eine Aufsicht auf einen Hobelkörper nach der Erfindung, wie er in der in F i g. 1 dargestellten Hobelanlage Verwendung findet.
  • F i 3 die Hobelanlage nach F i g. 1 bei Verwendung eines oder mehrerer Materialtransportgefäße, F i g. 4 in der F i g. 1 entsprechender Darstellung eine Hobelanlage gemäß der Erfindung in einer abgeänderten Ausführungsforin und F i g. 5 in der F i g. 4 entsprechender Darstellung die dort gezeichnete Hobelanlage bei Verwendung eines oder mehrerer Materialtransportgefäße.
  • In den Figuren ist eine Kohlenhobelanlage, gemäß den dargestellten Ausführungsformen eine solche für die halbsteile bis steile Lagerung dargestellt. Grundsätzlich besteht sie aus längs des Kohlenstoßes 1 verlegten Förderrinnen 2 und einem mit den Rinnen 2 geführten, an ein mit 3 und 4 bezeichnetes Zugmittel angeschlagenen Hobelkörper 5. Der Hobelkörper 5 ist auf einer auf dem Boden 6 der Förderrinnen 2 ausgebildeten Gleitbahn geführt, und die Förderrinnen 2 liegen am Kohlenstoß 1 unmittelbar an. Dieses unmittelbare Anliegen der Förderrinneu 2 erkennt man, wenn man sich den Verlauf des Kohlenstoßes über die noch zu beschreibenden Hobelmesser des Hobelkörpers 5 verlängert denkt.
  • Gemäß den dargestellten Ausführungsbeispielen und insbesondere dem nach F i g. 1 ist das Zugmittel an der Innenseite eines versatzseitigen Förderrinnenschenkels 7 der dort dar-estellten Winkelrinne ge-C im führt. Es handelt sich um ein umlaufendes Zugmittel, das dementsprechend ein mit 3 bezeichnetes Obertrum und ein Untertrum 4 aufweist. Die Führung besteht aus Kettenkanälen 8 und 9, von denen der Kettenkanal 9 eine öffnung 10 aufweist, durch die hindurch der Hobelkörper an das Untertrum 4 des Zugmittels angeschlagen ist. Der Antrieb des als Hobelkette ausgebildeten Zuginittels 3 und 4 ist an sich bekannt und daher in den Figuren nicht dargestellt. Selbstverständlich ist es mög ,lich, den Hobelkörper 5 statt an der Kette 4, wie gezeichnet, an der Kette 3 anzuschlagen.
  • Auf dem Boden der Förderrinnen 2 ist eine Zwangsführung 10 für den Hobelkörper 5 angebracht. Diese Zwangsführung ist aus Seitenplatten und Deckplatten, wie ohne weiteres aus den Figuren ersichtlich, zusammengefügt und allgemein T-förmi .
  • bl 9 Eine entsprechend gestaltete Ausnehmung ist im C Hobelkörper 5 angebracht, so daß der Hobel in allen möglichen Richtungen zwangsgeführt ist.
  • Gemäß den dargestellten Ausführungsformen der Erfindung ist die Zwangsführung 10 bei 11 hohl ausaebildet. In dem so geschaffenen Hohlraum 11 sind C Verbindungsmittel 12 untergebracht. Diese Verbindungsmittel bestehen beispielsweise aus einem eingelegten Kettenglied, können aber auch in Abweichung von der Darstellung nach F i g. 1 aus einem oder mehreren Verbindungsbolzen bestehen.
  • Soll das aus den Förderrinnen 2 gebildete und mit den Verbindungsmitteln 12 zu einem durchgehenden Rinnenstrang vereinigte Fördermittel, insbesondere bei größerem Einfallen, durch eine zusätzliche Haltekette gesichert werden, so kann diese Haltekette ebenfalls im Hohlraum 11 verlegt werden. Diese Möglichkeit ist ebenso wie die weitere, nach der ein Rücklauftrum des Zugmittels 3 bzw. 4 in den Hohlraum 11 zu verlegen ist, in den Figuren nicht gesondert dargestellt.
  • Die Ausbildung des Hobelkörpers erkennt man aus der Darstellung nach den F i g. 2 und 2 a im Zusammenhang mit der nach den F i g. 1 bzw. 4.
  • Gemäß dem Ausführungsbeispiel nach den F i g. 2, 2 a und 1 ist der Hobelkörper 5 aus einem Grundkörper 13 und einem Schwenkkörper 14 zusammen gebaut. Die Verbindung dieser beiden Körper stellt ein Drehbolzen, der eine senkrechte Achse 15 verwirklicht, her. Anschläge 16 begrenzen den Ausschlag der Drehbewegung, welche der Schwenkkörper 14 um die Achse 15 gegenüber dem geführten Grundkörper 13 ausführen kann. Zwischen dem Grundkörper 13 und dem Schwenkkörper 14 liegt ein Gleitstück 37. Dieses Gleitstück ist mit Schrauben 18 in der Höhe verstellbar. Dadurch ist es möglich, insbesondere die relative Stellung des Bodenmessers 17 aber auch die der restlichen Messer 18 einzustellen. Insbesondere kann dadurch festgelegt werden, wie tief das Bodeninesser 17 etwa am Liegenden 19 angebrannte Kohle zu schälen hat.
  • Gemäß den dargestellten Ausführungsbeispielen einer für die halbsteile bis steile Lagerung geeigneten Hobelanlage gemäß der Erfindung werden Winkelrinnen verwendet. Die dementsprechend neben dem versatzseitigen Förderrinnenschenkel 7 einen Bodenschenkel 20 aufweisen. Diese Winkelrinnen werden zusammen mit Aufsatzbracken 21 von grundsätzlich bekannter Ausführung benutzt. An den Aufsatzbracken 21 ist eine biegsame bis zum Hangenden reichende Schürze 22 angebracht, die beispielsweise aus einem Gummilappen bestehen kann. Dadurch wird das Förderfeld 23 von dem Förderfeld 24 und dem Versatzfeld 25 des in den Figuren dargestellten Abbaustrebes vollkommen abgeschlossen, so daß es möglich ist, die Arbeiten in den Feldern 24 und 25 neben der Gewinnungs- und Förderarbeit im Feld 23 durchzuführen. Auf dem Profil der Bracke 21 abrutschendes Fördergut gefährdet daher nicht mehr Menschen und Material in den Feldern 24 und 25.
  • Außerdem sind in den Feldern 24 und 25 Rück-und Vorschubzylinder 26 bekannter und daher nicht im einzelnen zu erläuternder Bauart verlegt.
  • In F i g. 3 ist die Möglichkeit dargestellt, die Hobelanlage nach den F i g. 1, 2 und 2 a zusammen mit einem oder mehreren allgemein mit 26 bezeichneten Materialtransportgefäßen zu betreiben. Diese Transportgefäße laufen wie der Hobelkörper 5 auf der Gleitbahn 6 bzw. in der Zwangsführung 10. Die nach den F i g. 4 und 5 abgeänderte Ausführungsform der Hobelanlage gemäß der Erfindung unterscheidet sich von der nach Fig. 1 durch eine andere Führung des Zugmittels 3 bzw. 4, wobei das Rücklauftrum 3 durch eine an sich bekannte Führung 30 im Hobelkörper 5 gezogen ist. An der Bracke 21 bzw. am versatzseitigen Förderrinnenschenkel 7 ist eine Führungsschiene 31 angebracht, um das oder die Materialtransportgefäße 26 in der aus F i g. 5 ohne nähere Erläuterung verständlichen Weise zu führen. Entsprechend der einstückigen Ausbildung des Hobelkörpers sind Gleitstücke 32, 33 zur Verstelluna der Bodenmesser 34 vorgesehen, die funktionsmäßig dem Gleitstück 37 bzw. dem Bodenmesser 17 entsprechen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Kohlenhobelanlage für geneigte und steile Lagerung mit längs des Kohlenstoßes verlegten Förderrinnen und einem an ein Zugmittel angeschlagenen Hobelkörper, für den auf dem Boden der Förderrinne eine Zwangsführung vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß für den Hobelkörper(5) auf dem Boden(6) der Förderrinnen eine Gleitbahn gebildet ist und die Förderrinnen (2) an dem Kohlenstoß unmittelbar anliegen.
  2. 2. Kohlenhobelanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugmittel (3,4) an der Innenseite eines versatzseitigen Förderrinnenschenkels geführt ist. 3. Kohlenhobelanlage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die in an sich bekannter Weise hohl ausgebildete Zwangsführung (10) Verbindungsmittel (12) zum gegenseitigen Anschluß aufeinanderfolgender Förderrinnen (2) untergebracht sind. 4. Kohlenhobelanlage nach Ansprach 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Zwangsführung (10) eine Haltekette verlegt ist. 5. Kohlenhobelanlage nach den Ansprüchen 3 und/oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß in die Zwangsführung(10) ein Rücklauftrum des Zugmittels verlegt ist. 6. Kohlenhobelanlage nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Grundkörper (13) und den Schwenkkörper (14) des Hobels ein die Höhenlage der Hobelmesser (17, 18) einstellendes Gleitstück (37) eingelegt ist. 7. Kohlenhobelanlage nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderrinnen in an sich bekannter Weise mit Aufsatzbracken (21) versehen sind und an diese eine biegsame, im wesentlichen bis an das Hangende reichende durchgehende Schürze (22) angebracht ist. 8. Kohlenhobelanlage nach den Ansprüchen 1 bis 7, gekennzeichnet durch eines oder mehrere auf dem Rinnenboden und der Zwangsführung laufende, gegebenenfalls an das Zugmittel angeschlagene Materialtransportgefäße (26). 9. Kohlenhobelanlagä nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch - " ekennzeichnet, daß wenigstens einer der Rinnenschenkel Führungsschienen (31) für die Materialtransportgefäße (26) aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 863 482, 912 801.
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GB47101/64A GB1075770A (en) 1963-11-20 1964-11-19 A conveyor for work in moderately or steeply inclined mineral seams
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LU (1) LU47405A1 (de)
NL (1) NL6413395A (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3237567A1 (de) * 1982-10-09 1984-04-12 Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia, 4670 Lünen Hobelanlage

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DE863482C (de) * 1951-06-26 1953-01-19 Gewerk Eisenhuette Westfalia Vorrichtung zur mechanischen Gewinnung und Foerderung von Kohle unter Verwendung eines Einkettenfoerderers
DE912801C (de) * 1952-03-13 1954-06-03 Gewerk Eisenhuette Westfalia Hobelartiges Geraet

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Also Published As

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LU47405A1 (de) 1965-01-20
NL6413395A (de) 1965-05-21
GB1075770A (en) 1967-07-12

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