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DE1233019B - Telefonanrufbeantworter mit festzeitgesteuerter Gespraechsabwicklung - Google Patents

Telefonanrufbeantworter mit festzeitgesteuerter Gespraechsabwicklung

Info

Publication number
DE1233019B
DE1233019B DE1964T0027360 DET0027360A DE1233019B DE 1233019 B DE1233019 B DE 1233019B DE 1964T0027360 DE1964T0027360 DE 1964T0027360 DE T0027360 A DET0027360 A DE T0027360A DE 1233019 B DE1233019 B DE 1233019B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switching command
control
telephone answering
answering machine
switching
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1964T0027360
Other languages
English (en)
Inventor
Egon Fred Warnke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DE1964T0027360 priority Critical patent/DE1233019B/de
Publication of DE1233019B publication Critical patent/DE1233019B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/64Automatic arrangements for answering calls; Automatic arrangements for recording messages for absent subscribers; Arrangements for recording conversations
    • H04M1/65Recording arrangements for recording a message from the calling party
    • H04M1/6515Recording arrangements for recording a message from the calling party using magnetic tape

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description

  • Telefonanrufbeantworter mit festzeitgesteuerter Gesprächsabwicklung Die Erfindung betrifft einen Telefonanrufbeantworter mit festgelegter, begrenzter Ablaufzeit und Sprachaufzeichnungseinrichtung. Derartige Anrufbeantworter sind gemäß Postvorschrift bestimmten Zeitmaßen unterworfen. So darf der Gesamtzyklus, während dem die Amtsschleife geschlossen ist, die Zeit von 65 Sekunden nicht überschreiten, und die Dauer des zu Beginn an den Anrufer ergehenden Ansagetextes darf höchstens 30 Sekunden dauern, soll aber die Zeit von 20 Sekunden nicht unterschreiten; der Absagetext am Schluß des Zyklus ist mit 4 Sekunden begrenzt.
  • In der Regel wird der Zeitablauf und die Durchführung der erforderlichen Schaltvorgänge uhrwerksähnlich durch einen Stenerinagnetoorammträger, auf den auch der An- und Absagetext aufgezeichnet wird, bestimmt.
  • Beispielsweise wird bei einem bekannten Gerät durch ein vom Antriebsteller des plattenförmi 'gen Steuermagnetogranimträgers untersetztes Getriebe 25 Sekunden nach Beginn des Ansagetextes ein Kontakt betätigt, der das angeschlossene Tonbandgerät zum Zwecke der Aufzeichnung der Nachricht des Anrufers anlaufen läßt.
  • Bei einem anderen bekannten Gerät ist eine ablaufende Endlosbandschleife mit einer kodierten Perforation versehen, die etwa 25 Sekunden nach Beginn des Ansagetextes eine Lichtquelle passiert und über einen Fotowiderstand die Erregung eines Relais bewirkt, das ebenfalls ein zum Zweck der Aufzeichnung der Nachricht des Anrufers angeschlossenes t2 Tonbandgerät anlaufen läßt.
  • Die Umschaltung des angeschlossenen Magnettongerätes auf den Bereitschaftszustand zur Aufnahme der Mitteilung des anrufenden Teilnehmers erfolgt also bei diesen Geräten in der Mitte des zugelassenen Toleranzbereiches von 10 Sekunden. Dies bedeutet einerseits, daß bei einer kurzen Ansage von nur 20 Sekunden Dauer 5 Sekunden für die Gesprächsaufzeichnung verlorengehen, andererseits muß der Benutzer beim Aufsprechen des Ansagetextes sich an eine feste Zeit anpassen, die 5 Sekunden kürzer als die laut Postvorschrift erlaubte Maximalzeit ist. Ist sein Text zu lang, muß er außerordentlich schnell sprechen, ist sein Text zu kurz, so muß er unnormal langsam sprechen, denn da der Ansagetext mit den Worten endet »Bitte sprechen Sie jetzt«, entsteht sonst bei einem späteren Anruf eine Pause, bevor auf Aufnahme geschaltet wird und die ersten Worte des Anrufers gehen verloren, wenn dieser sofort nach der Aufforderung zu sprechen beginnt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den fÜr einen Zyklus zur Verfügung stehenden Gesamtzeitraum optimal auszunutzen und die Aufsprache des Ansagetextes zu erleichtern.
  • Die Erfindung geht aus von einem Telefonanrufbeantworter, bei dem der Ablauf eines Gesprächszyklus in vorgegebener Zeit durch Schaltbefehle bestimmt ist, die während des sich für jeden Zyklus wiederholenden Ablaufes eines Steuermagnetogrammträgers ausgelöst werden, wobei auf einen ersten Schaltbefehl, der die Amtsschleife durchschaltet und die Durchgabe des auf dem Steuermagnetogrammträger aufgesprochenen Ansagetextes an den anrufenden Teilnehmer bewirkt, in vorgegebener Zeit ein zweiter Schaltbefehl folgt, durch den die Bereitschaft zur Aufnahme einer Mitteilung des anrufenden Teilnehmers auf einem Magnetogranunträ er herge-9 stellt wird.
  • Die Erfindung besteht darin, daß ein Schalter zur Aufzeichnung einer zusätzlichen Markierung auf dem Steuermagnetogrammträger vorgesehen ist, dem Abtast- und Schaltmittel derart zugeordnet sind, daß er dieselbe Funktion auslöst wie der zweite Schaltbefehl und daß der Steuermagnetogrammträger derart ausgebildet ist, daß die zusätzliche Markierung innerhalb des Zyklus schon vor dem zweiten Schaltbefehl, aber erst in einer vorgegebenen Zeit nach dem ersten Schaltbefehl zur Wirkung kommen kann.
  • Bei Aufsprache des Ansagetextes ist somit keine Beschränkung auf eine Festzeit erforderlich, sondern es muß nur der Bereich von 20 bis 30 Sekunden eingehalten werden. Die zum Umschalten dienende Markierung setzt der Bedienende sofort am Ende seines Ansagetextes, so daß sichergestellt ist, daß der Anrufer sofort danach mit der Aufsprache seiner Mitteilung beginnen kann.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • Es ist mit EB der als Endlosschleife ausgebildete Steuermagnetogrammträger bezeichnet, der von einem nicht dargestellten Antrieb in Richtung des Pfeiles Pf transportiert wird. Zur Steuerung des Zeitablaufes dienen Lochgruppen 4, 7 und 8, die beim Durchlaufen der durch eine Glühlampe GL und einen Fotowiderstand PW gebildeten Lichtschranke die erforderlichen Steuerbefehle über den Steuerverstärker SV auslösen. Es sei angenommen, daß die Endlosbandschleife durch die Schlußperforation 7 stillgesetzt war und zum Zweck der Aufsprache des Ansagetextes erneut gestartet wurde. In der uezeichneten Stellung, ist angenommen, daß die EndIosbandschleife die Position erreicht hat, in der die Aufsprache beginnen kann. In dieser Position, die für den Benutzer beispielsweise auf der Endlosbandschleife gut sichtbar gekennzeichnet ist, passiert die Perforation 8 die Lichtschranke, denn diese Perforation sorgt beim späteren Gesprächsablauf dafür, daß die Amtsschleife geschlossen wird und der Ansagetext über die Fernsprechleitung gegeben werden kann. Der nun in das Mikrophon M gesprochene Ansagetext wird über den Aufsprechverstärker A V auf den Hör-/Sprechkopf HSK gegeben, der eine Aufzeichnung auf der oberen Spur des Magnetogrammträgers besorgt. Die untere Spur des Magnetogrammträgers ist auf dem Abschnitt zwischen 1 und 2 für eine Laufzeit von 20 Sekunden, nämlich die vorgeschriebene Mindestansagetextlänge, entweder ohne Magnetitbeschichtung oder durch Bekleben mit einer zusätzlichen, nicht magnetisierbaren Folie hinreichend weit von einem Pilottonkopf PTK entfernt. In dem beschriebenen Beispiel ist angenommen, daß der Benutzer den Ansagetext etwa nach 25 Sekunden in Stellung 3 des Magnetogrammträgers beendet. Bei seinen letzten Worten betätigt er den Schalter S, so daß über den Steuerverstärker SV auf den Pilottonkopf PTK ein Signal gegeben wird, das in Form einer Markierung auf den Magnetogrammträger aufgezeichnet wird. Die Endlosbandschleife läuft nun unbesprochen weiter, bis der Benutzer in Stellung 5 seine Absage spricht, die in Stellung 6 beendet sein muß, weil die Schlußperforation 7 zwecks Beendigung des Zyklus in der vorgegebenen Zeit von 65 Sekunden die Endlosbandschleife wiederum zum Stillstand bringt.
  • Der Anrufbeantwortungsvorgang läuft dann folgendermaßen ab: Durch den ankommenden Ruf wird die Endlosbandschleife EB in Bewegung gesetzt.
  • Passiert nun die Perforation 8 die Lichtschranke, so wird ein erster Schaltbefehl ausgelöst, der die Amtsschleife durchschaltet und die Durchgabe des vom Hör/Sprechkopf HSK abgetasteten und von dem als Wiedergabeverstärker geschaltetenVerstärkerAY verstärkten Meldetextes auf die hier nicht gezeichnete Postleitung bewirkt. Der Pilottonkopf PTK erhält erst beim Passieren der Stellung 3 des Tonbandes ein Signal und läßt über den Steuerverstärker SV das nicht dargestellte Tonbandgerät mittels seiner elektrischen Fernbedienung in Stellung Aufnahme anlaufen. Falls der Benutzer die ihm für den Ansagetext zur Verfügung stehende Maximalzeit von 30 Sekunden bis zur Perforation 4 des Tonbandes ausgenutzt hat, sorgt die Perforation 4 beim Passieren der Lichtschranke dafür, daß nun das angeschlossene Tonbandgerät läuft. Durch die mittels des Pilottonkopfes aufgezeichnete Markierung kann also der sonst von der Perforation 4 ausgelöste Schaltbefehl innerhalb eines Bereiches von 10 Sekunden vorverlegt werden. Nach Herstellung der Aufsprechbereitschaft entweder durch die Markierung 3 oder die Perforation 4 zeichnet das angeschlossene Tonbandgerät die Nachricht des Anrufers auf. Nach dem Ertönen des Absagetextes zwischen den Stellungen 5 und 6 besorgt die Endperforation 7 beim Hindurchlaufen zwischen der Lichtschranke GL, PW das Ab- schalten des Antriebes und den übergang des Anrufbeantworters in erneute Anrufbereitschaft.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Telefonanrufbeantworter, bei dem der Ab- lauf eines Gesprächszyklus in vorgegebener Zeit durch Schaltbefehle bestimmt ist, die während des sich für jeden Zyklus wiederholenden Ab- laufes eines Steuermagnetogrammträgers ausgelöst werden, wobei auf einen ersten Schaltbefehl, der die Amtsschleife durchschaltet und die Durchgabe des auf dem Steuermagnetogrammträger aufgezeichneten Ansagetextes an den anrufenden Teilnehmer bewirkt, in vorgegebener Zeit ein zweiter Schaltbefehl folgt, durch den ein angeschlossenes Magnettongerät zur Aufnahme einer Mitteilung des anrufenden Teilnehmers auf seinen Magnetogrammträger eingeschaltet wird, d a - durch gekennzeichnet, daß ein Schalter zur Aufzeichnung einer zusätzlichen Markierung auf den Steuermagnetogrammträger vorgesehen ist, demAbtast- und Schaltmittel derart zugeordnet sind, daß er dieselbe Funktion auslöst, wie der zweite Schaltbefehl, und daß der Steuermagnetogrammträger derart ausgebildet ist, daß die zusätzliche Markierung innerhalb des Zyklus schon vor dem zweiten Schaltbefehl, aber erst in einer vorgegebenen Zeit nach dem ersten Schaltbefehl, zur Wirkung kommen kann.
  2. 2. Telefonanrufbeantworter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuermagnetogrammträger aus einem Endlosband besteht, in dem die Kriterien für die Auslösung des ersten und zweiten Schaltbefehls sowie der weiteren, festzeitgesteuerten Schaltbefehle in Form von Lochgruppen vorgesehen sind, die fotoelektrisch abtastbar sind. 3. Telefonanrufbeantworter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Steuermagnetogrammträger ein Pilotkopf zugeordnet ist, der eine gesonderte, von der Ansagetextspur unabhängige Spur beschreibt, und daß die gesonderte Spur zwischen den Lochgruppen für den ersten und zweiten Schaltbefehl mit Ausnahme einer begrenzten, an der zweiten Lochgruppe endenden Zone magnetisch unwirksam ist. 4. Telefonanrufbeantworter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der magnetisch unwirksame Teil der Spur durch Unterbrechung der Magnetschicht gebildet ist. 5. Telefonanrufbeantworter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der magnetisch unwirksame Teil der Spur durch überkleben der Magnetschicht mit einer nicht magnetisierbaren Folie gebildet ist.
DE1964T0027360 1964-11-04 1964-11-04 Telefonanrufbeantworter mit festzeitgesteuerter Gespraechsabwicklung Pending DE1233019B (de)

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DE1964T0027360 Pending DE1233019B (de) 1964-11-04 1964-11-04 Telefonanrufbeantworter mit festzeitgesteuerter Gespraechsabwicklung

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