DE1232599B - Vorrichtung zum Herstellen von weichem Speiseeis - Google Patents
Vorrichtung zum Herstellen von weichem SpeiseeisInfo
- Publication number
- DE1232599B DE1232599B DEE28515A DEE0028515A DE1232599B DE 1232599 B DE1232599 B DE 1232599B DE E28515 A DEE28515 A DE E28515A DE E0028515 A DEE0028515 A DE E0028515A DE 1232599 B DE1232599 B DE 1232599B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- mass
- freezing chamber
- storage container
- overflow channel
- frozen
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 235000015243 ice cream Nutrition 0.000 title description 12
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 6
- 235000021058 soft food Nutrition 0.000 claims 1
- 238000007710 freezing Methods 0.000 description 37
- 230000008014 freezing Effects 0.000 description 37
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 25
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 8
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 6
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 5
- 239000000463 material Substances 0.000 description 3
- 244000144725 Amygdalus communis Species 0.000 description 2
- 235000020224 almond Nutrition 0.000 description 2
- 235000013399 edible fruits Nutrition 0.000 description 2
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 2
- 238000009413 insulation Methods 0.000 description 2
- 235000014571 nuts Nutrition 0.000 description 2
- 239000010409 thin film Substances 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 239000002826 coolant Substances 0.000 description 1
- 238000002474 experimental method Methods 0.000 description 1
- 235000013305 food Nutrition 0.000 description 1
- 230000002631 hypothermal effect Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 238000005057 refrigeration Methods 0.000 description 1
- 238000003756 stirring Methods 0.000 description 1
- 210000002784 stomach Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23G—COCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
- A23G9/00—Frozen sweets, e.g. ice confectionery, ice-cream; Mixtures therefor
- A23G9/04—Production of frozen sweets, e.g. ice-cream
- A23G9/20—Production of frozen sweets, e.g. ice-cream the products being mixed with gas, e.g. soft-ice
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Confectionery (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
F25c
Deutsche Kl.: 17 b-6/04
Nummer: 1 232 599
Aktenzeichen: E 285151 a/17 b
Anmeldetag: 16. Januar 1965
Auslegetag: 19. Januar 1967
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum kontinuierlichen oder diskontinuierlichen Herstellen von
weichem Speiseeis, das in den letzten Jahren unter dem Namen »Soft-Eis« bekanntgeworden ist. Es handelt
sich hierbei um eine verhältnismäßig leicht gefrorene Masse, der beim Einfrieren Luft in erheblichen
Mengen untergeschlagen worden ist, so daß das Eis einen sahneähnlichen Charakter aufweist.
Infolge der sahneartigen Konsistenz ist das Speiseeis gut verträglich, und es wird vermieden, daß die
Speisewege und der Magen unterkühlt werden. Diesen und anderen Eigenschaften ist es zu verdanken,
daß sich das sogenannte Soft-Eis steigender Beliebtheit erfreut.
Zur Herstellung von Soft-Eis sind verschiedene Vorrichtungen bekannt, welche sämtlich einen Vorratsbehälter
für die einzufrierende Masse sowie eine meist waagerecht angeordnete zylinderförmige Gefrierkammer
aufweisen. In der Gefrierkammer befindet sich eine Rühr- und Fördervorrichtung, meist in
Form einer von einem Elektromotor angetriebenen Förderschnecke, welche die Aufgabe hat, einerseits
die Masse durch den Gefrierzylinder zu befördern, andererseits aber auch während des Gefriervorganges
Luft unter die Masse zu schlagen. Wesentlich für die Erzeugung eines weichen Speiseeises mit stets gleichbleibender
Qualität ist es, daß der Flüssigkeitsspiegel in der Gefrierkammer unabhängig vom Durchsatz
eine konstante Höhe aufweist. Hierdurch wird sichergestellt, daß dem Eis immer die gleiche Luftmenge
zugesetzt wird, so daß das Produkt stets mit der gleichen Konsistenz anfällt.
Bei den bekannten Vorrichtungen zum Herstellen von weichem Speiseeis ist der Vorratsbehälter für die
einzufrierende Masse in der Regel oberhalb des Gefrierzylinders angeordnet. Durch besondere Vorrichtungen
ist dafür gesorgt, daß die Füllhöhe der Gefrierkammer konstant bleibt, unabhängig davon,
welche Menge am Ende der Gefrierkammer abgezapft wird.
Zur Einhaltung dieser wohl wichtigsten Bedingung bei der Herstellung von weichem Speiseeis ist beispielsweise
eine Vorrichtung bekannt, die aus einem Dosierventil besteht, welches über ein Gestänge mit
der am Austrittsende der Gefrierkammer angeordneten Zapfvorrichtung verbunden ist. Das Gestänge
bewirkt, daß das Dosierventil zusammen mit der Zapfvorrichtung geöffnet und geschlossen wird, so
daß am Eintrittsende der Gefrierkammer dieselbe Menge einzufrierender Masse zufließt wie am Austrittsende
entnommen wird.
Weiter ist eine Vorrichtung bekannt, welche aus Vorrichtung zum Herstellen von weichem
Speiseeis
Speiseeis
Anmelder:
Escher Wyss G. m. b. H.,
Ravensburg, Escher-Wyss-Straße
Als Erfinder benannt:
Walter Richter, Wasserburg (Bodensee);
Heinz Brockhaus,
Rehlings über Lindau (Bodensee)
einem Steigrohr besteht, das in senkrechter Richtung verschiebbar ist und welches durch den oberen Ab-
ao schluß der Gefrierkammer und durch den Boden des
darüberliegenden Beschickungsgefäßes geführt ist. Das Steigrohr ist an seinem unteren Ende durch den
Spiegel der in der Gefrierkammer vorhandenen Masse abgeschlossen. Sinkt dieser, so läuft flüssige
einzufrierende Masse aus dem Vorratsbehälter in die Gefrierkammer nach, so lange, bis der Spiegel wieder
so weit angestiegen ist, daß die Steigrohröffnung verschlossen wird. Durch Verschieben des Steigrohres in
senkrechter Richtung kann die Spiegelhöhe im Innern der Gefrierkammer beeinflußt werden.
Bei einer anderen bekannten Vorrichtung wird das erwähnte Problem dadurch gelöst, daß die einzufrierende
Masse mittels einer besonderen Pumpe aus dem Vorratsbehälter entnommen und innerhalb des Pumpengehäuses
mit Luft vermischt wird. Das Masse-Luft-Gemisch wird sodann der Gefrierkammer zugeführt,
wobei es nun nicht mehr wesentlich ist, die Füllhöhe der Kammer in engen Grenzen konstant zu
halten.
Die bisher bekannten Vorrichtungen weisen sämtlich den Nachteil auf, daß sie infolge ihres verhältnismäßig
komplizierten Aufbaues nur schwer zu reinigen sind und daß sie wegen der zahlreich vorhandenen
Ecken, Spalten und der kleinen Querschnitte leicht zum Verstopfen neigen. Dies ist insbesondere dann
der Fall, wenn Massen verarbeitet werden, in denen Früchte, gemahlene Nüsse, Mandeln od. dgl. vorhanden
sind, also Feststoffe, die zur einwandfreien Beförderung verhältnismäßig große Querschnitte benötigen.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Vorrichtung besteht darin, daß sich die einzufrierende
Masse im Vorratsbehälter in Ruhe befindet, so daß
609 758/64
sich die Feststoffe am Boden absetzen. Ferner ist es in den meisten Fällen wünschenswert, die einzufrierende
Masse bereits im Vorratsbehälter vorzukühlen, um auch bei verhältnismäßig hohen Außentemperaturen
die Haltbarkeit der Masse über längere Zeitdauer zu gewährleisten. Diese Vorkühlung im Vorratsbehälter
stellt bei ruhender Masse insofern ein Problem dar, als die Wärmeübertragung lediglich
durch Eigenkonvektion erfolgen kann, diese Eigenkonvektion aber in nur geringem Maß stattfindet, da
die Temperaturdifferenz zwischen der Masse und dem Kühlmittel nur gering sein darf. Es leuchtet ein,
daß die Temperatur im Vorratsbehälter den Gefrierpunkt noch nicht unterschreiten darf, da andernfalls
die Masse bereits dort einfrieren würde.
Die Erfindung geht aus von einer Vorrichtung zum kontinuierlichen oder diskontinuierlichen Herstellen
von weichem Speiseeis mit einem kühlbaren Vorratsbehälter für die einzufrierende Masse, einer hiermit
über eine Fördervorrichtung in Verbindung stehenden waagerecht angeordneten, zylinderförmigen Gefrierkammer,
einer darin gelagerten, von einem Elektromotor angetriebenen Förderschnecke, einer Regelvorrichtung
für die Höhe des Flüssigkeitsspiegels in der Gefrierkammer sowie einer Zapf- oder Dosiervorrichtung
am Austrittsende der Gefrierkammer.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die oben aufgeführten Mangel der bekannten Vorrichtungen
zu beheben.
Zur Lösung der Aufgabe wird vorgeschlagen, daß zwischen der Austrittsöffnung der Fördervorrichtung
für die einzufrierende Masse und der Eintrittsöffnung der Gefrierkammer eine Überlaufrinne, deren eines
Ende mit der Gefrierkammer in flüssigkeitsleitender Verbindung steht, derart angeordnet ist, daß die von
der Fördervorrichtung zuviel geförderte Masse über eine Seitenkante der Rinne in den Vorratsbehälter
zurückfließen kann. Selbstverständlich ist hierbei die Fördervorrichtung so reichlich dimensioniert, daß sie
stets mehr Masse fördert, als am Gutaustrittsende der Gefrierkammer entnommen wird. Hierdurch ist
sichergestellt, daß stets eine erhebliche Menge der einzufrierenden Masse über die Seitenkante der Überlaufrinne
in den Vorratsbehälter zurückfließt, so daß ein stetiger Umlauf der einzufrierenden Masse im
Vorratsbehälter erzwungen wird.
Da die erfindungsgemäß vorgeschlagene Überlaufrinne mit dem Eintrittsende der Gefrierkammer in
flüssigkeitsleitender Verbindung steht, ist es nicht möglich, daß die Spiegelhöhe im ersten Teil der Gefrierkammer
über die Spiegelhöhe in der Überlaufrinne ansteigt. Auf diese Weise wird sichergestellt,
daß die Förderschnecke im Innern der Gefrierkammer stets das gleiche Flüssigkeits-Luft-Verhältnis
vorfindet und somit stets die gleiche Luftmenge unter
die einzufrierende Masse schlägt.
Um die Höhe des Flüssigkeitsspiegels im ersten Teil der Gefrierkammer regulieren zu können, wird
in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, daß die dem Vorratsbehälter zugewandte Seitenwand
der Überlaufrinne höhenverstellbar ist. Weiter hat es sich als vorteilhaft erwiesen, in der Überlaufrinne
an ihrem der Gefrierkammer zugewandten Ende eine Stauwand anzubringen. Durch diese Maßnahme
ist es möglich, Schwingungen des Flüssigkeitsspiegels, die sich durch die Arbeit der Förderschnecke, durch
stoßweisen Betrieb der Fördervorrichtung od. ä. ergeben, zu unterdrücken. Die Höhe der Stauwand kann
durch Versuch ermittelt und sodann fest eingestellt werden.
Um eine sichere Beförderung der einzufrierenden Masse, insbesondere auch der in ihr eventuell enthaltenen
Feststoffe, wie Fruchtkerne, Fruchtfleisch, Nüsse, Mandeln u. dgl., sicherzustellen, wird vorgeschlagen,
daß die Überlaufrinne einen zum Eintrittsende der Gefrierkammer hin geneigten Boden aufweist.
Die Neigung des Bodens soll so stark sein, daß
ίο die erwähnten Feststoffe mit Sicherheit aus der Überlaufrinne
in die Gefrierkammer gespült werden.
Die räumlich günstigste Anordnung der erfindungsgemäßen Überlaufrinne ist gegeben, wenn die Achse
dieser Überlaufrinne mit der Gefrierkammerachse in der Waagerechten einen Winkel von 90° bildet. Je
nach den räumlichen Gegebenheiten ist es aber auch möglich, die Anordnung etwas anders zu treffen,
etwa derart, daß die Überlaufrinne diagonal den Vorratsbehälter überquert oder parallel verläuft.
Um den durch die Arbeitsweise der Überlaufrinne erzwungenen Umlauf der einzufrierenden Masse im
Vorratsbehälter möglichst intensiv zu gestalten, wird vorgeschlagen, das Ansaugrohr der Fördervorrichtung
bis in Bodennähe des Vorratsbehälters zu führen. Schließlich kann die Vorkühlung der einzufrierenden
Masse noch dadurch intensiviert werden, daß auch die unter der Überlaufkante der Überlaufrinne
angeordnete Behälterwand, über die die Masse aus der Überlaufrinne in den Vorratsbehälter zurückfließt,
vorgekühlt wird. Über diese Wand fließt stets nur ein verhältnismäßig dünner Film, so daß dort die
Wärmeübertragungsverhältnisse für die Vorkühlung besonders günstig sind.
Um die erfindungsgemäße Vorrichtung näher zu erläutern, wird auf die Zeichnung verwiesen, in der
die Vorrichtung schematisch dargestellt ist. Es zeigt F i g. 1 einen schematischen Querschnitt durch die
erfindungsgemäße Vorrichtung,
F i g. 2 eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Vorrichtung.
In F i g. 1 ist zunächst der Vorratsbehälter 1 für die einzufrierende Masse zu erkennen, der von einer
Wärmeisolationsschicht 2 allseits umgeben ist. Im Innern der Wärmeisolationsschicht können Kühlschlangen
3 an einer oder an mehreren Wänden des Vorratsbehälters angeordnet sein.
Der Vorratsbehälter weist vorteilhafterweise einen etwas geneigten Boden 4 auf, an dessen Tiefpunkt sich
ein Ablaßrohr 5 zur vollständigen Entleerung und Reinigung des Behälters befindet.
Seitlich des Vorratsbehälters 1 ist die rohrförmige Gefrierkammer 6 angeordnet, in deren Inneren sich
eine Förderschnecke 7 befindet. Das Guteintrittsende der Gefrierkammer ist bei 8 und das Gutaustrittsende
bei 9 angedeutet. Die Gefrierkammer ist außen von einer Kühlschlange 10 umgeben, welche mit
einem nicht dargestellten Kälteaggregat verbunden ist.
Am Gutaustrittsende 9 der Gefrierkammer 6 ist
eine Zapf- oder Dosiervorrichtung 11 angeordnet,
welche zur Entnahme des fertigen Speiseeises dient. In den Vorratsbehälter 1 taucht bis fast in Bodennähe
das Ansaugrohr 12, welches mit der Fördervorrichtung 13 in Verbindung steht. Die Fördervorrichtung
13 kann — wie dies in F i g. 1 angedeutet ist — eine kleine selbstansaugende Pumpe sein; es ist aber
auch möglich, beliebige andere betriebssichere Vorrichtungen an dieser Stelle einzusetzen, etwa eine mit
Bechern besetzte Förderkette od. dgl. Die Art der be-
nutzten Fördervorrichtung wird sich nach den konstruktiven Gegebenheiten richten, sowie auch danach,
welche Art von Feststoffen zusammen mit der einzufrierenden Masse zu fördern sind. Das Austrittsende
der Fördervorrichtung ist bei 14 angedeutet, und es ist zu erkennen, daß sich die dort austretende
einzufrierende Masse unmittelbar in die Überlaufrinne 15 ergießt, die erfindungsgemäß zwischen dem
Gutaustrittsende 14 und dem Guteintrittsende 8 der Gefrierkammer 6 angeordnet ist.
Die Überlaufrinne 15 weist an ihrer dem Vorratsbehälter 1 zugewandten Seite eine Überlaufkante 16
auf, die durch die Seitenwand 17 gebildet ist. Wie bereits gesagt, kann diese Seitenwand 17 höhenverstellbar
sein, so daß eine Einstellung der Flüssigkeitshöhe im Innern der Überlaufrinne 15 möglich ist. Die
über die Überlaufkante 16 in den Vorratsbehälter 1 zurückfließende Masse bildet auf der Seitenwand 17
einen dünnen Film, dem zum Zweck der Vorkühlung die Wärme besonders leicht durch die Seitenwand 17
entzogen werden kann. Das der Gefrierkammer zugewandte Ende der Überlaufrinne 15 ist mit einer
Stauwand 18 ausgerüstet, die die Ausbildung von Flüssigkeitsschwingungen, welche die Spiegelhöhe
periodisch verändern würden, vermeidet.
In F i g. 2 ist die erfindungsgemäße Vorrichtung in einer Draufsicht dargestellt. Aus dieser Figur ist besonders
gut zu ersehen, wie der Zwangumlauf der in den Vorratsbehälter 1 über die Seitenkante 16 der
Überlaufrinne 15 zurückfließenden vorgekühlten Masse zustande kommt. Da das Ansaugrohr 12 bis
zum tiefsten Punkt des Behälterbodens hinabreicht, wird von dort die durch die Fördervorrichtung 13 zu
fördernde Masse entnommen. Vom Überlauf 16 wird diese sich sodann entsprechend den Pfeilen 19,19'
und 19" durch den Behälter 1 bewegen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zeichnet sich durch Einfachheit im Aufbau und große Betriebssicherheit
aus. Infolge der erzwungenen Konvektion kann der Vorratsbehälter 1 für die einzufrierende
Masse besonders groß werden, so daß die Maschine auch über längere Zeit selbst bei starker Beanspruchung
in Betrieb bleiben kann.
eis mit einem kühlbaren Vorratsbehälter für die einzufrierende Masse, einer hiermit über eine
Förderrichtung in Verbindung stehende waagerecht angeordnete, zylinderförmige Gefrierkammer,
einer darin gelagerten, von einem Elektromotor angetriebenen Förderschnecke, einer
Regelvorrichtung für die Höhe des Flüssigkeitsspiegels in der Gefrierkammer sowie einer Zapfoder
Dosiervorrichtung am Austrittsende der Gefrierkammer, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen der Austrittsöffnung (14) der Fördervorrichtung (13) und der Eintrittsöffnung
(8) der Gefrierkammer (6) eine Überlaufrinne (15), deren eines Ende mit der Gefrierkammer
in flüssigkeitsleitender Verbindung steht, derart angeordnet ist, daß die von der Fördervorrichtung
(13) zuviel geförderte Masse über eine Seitenkante (16) der Überlaufrinne in den Vorratsbehälter
zurückfließt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Vorratsbehälter (1)
zugewandte Seitenwand (17) der Überlaufrinne (15) höhenverstellbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Überlaufrinne (15) an
ihrem der Gefrierkammer (6) zugewandten Ende eine Stauwand (18) aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Überlaufrinne (15) einen
zum Eintrittsende (8) der Gefrierkammer (6) hin geneigten Boden hat.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der Überlaufrinne
(15) mit der Achse der Gefrierkammer (6) in der Waagerechten einen Winkel von 90° bildet.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ansaugrohr (12) der Fördervorrichtung
(13) bis in Bodennähe des Vorratsbehälters (1) geführt ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unter der Überlaufkante
(16) der Überlaufrinne (15) angeordnete Behälterwand (17) gekühlt ist.
Claims (1)
1. Vorrichtung zum kontinuierlichen oder diskontinuierlichen Herstellen von weichem Speise-
45 In Betracht gezogene Druckschriften:
Österreichische Patentschrift Nr. 231 482;
USA.-Patentschriften Nr. 2 508 435, 2 924 952.
Österreichische Patentschrift Nr. 231 482;
USA.-Patentschriften Nr. 2 508 435, 2 924 952.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 758/64 1. 67 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE28515A DE1232599B (de) | 1965-01-16 | 1965-01-16 | Vorrichtung zum Herstellen von weichem Speiseeis |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE28515A DE1232599B (de) | 1965-01-16 | 1965-01-16 | Vorrichtung zum Herstellen von weichem Speiseeis |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1232599B true DE1232599B (de) | 1967-01-19 |
Family
ID=7073384
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE28515A Pending DE1232599B (de) | 1965-01-16 | 1965-01-16 | Vorrichtung zum Herstellen von weichem Speiseeis |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1232599B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2508435A (en) * | 1945-04-06 | 1950-05-23 | Steady Flow Freezer Co | Freezing machine |
| US2924952A (en) * | 1957-05-27 | 1960-02-16 | Harvey F Swenson | Mix-and-air feeding system and device for freezers |
| AT231482B (de) * | 1962-03-21 | 1964-01-27 | Ind Macchine Automatiche Ges M | Verfahren zum Vermischen von Luft mit einer zu gefrierenden Flüssigkeit, insbesondere in einer kontinuierlich arbeitenden Speiseeismaschine, und Vorrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens |
-
1965
- 1965-01-16 DE DEE28515A patent/DE1232599B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2508435A (en) * | 1945-04-06 | 1950-05-23 | Steady Flow Freezer Co | Freezing machine |
| US2924952A (en) * | 1957-05-27 | 1960-02-16 | Harvey F Swenson | Mix-and-air feeding system and device for freezers |
| AT231482B (de) * | 1962-03-21 | 1964-01-27 | Ind Macchine Automatiche Ges M | Verfahren zum Vermischen von Luft mit einer zu gefrierenden Flüssigkeit, insbesondere in einer kontinuierlich arbeitenden Speiseeismaschine, und Vorrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2139917A1 (de) | Vorrichtung zur softeisbereitung | |
| DE1657212C3 (de) | Vorrichtung zum Mischen trockener und flüssiger, Getränke bildender Bestandteile | |
| EP0225989A2 (de) | Vorrichtung zum Herstellen von Speiseeis, Milchshake, Sorbet, gefrorenen Süssspeisen u. dgl. jeweils aus einem pumpfähigen Ansatz | |
| EP0281732B1 (de) | Vorrichtung zum Herstellen von Speiseeis, Milchshake oder gefrorenen Süssspeisen aus einem fliessfähigen Ansatz | |
| DE1276060B (de) | Vorrichtung zur Softeisbereitung | |
| DE2331744A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur beschickung von speiseeis- bzw. softeismaschinen | |
| DE2203556C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung für die Fütterung von Schweinen | |
| DE1401571A1 (de) | Maschine zur Herstellung von Speiseeis | |
| DE1232599B (de) | Vorrichtung zum Herstellen von weichem Speiseeis | |
| DE2538858A1 (de) | Pasteurisiereinrichtung und kombination mit speiseeisbereiter | |
| DE1266734B (de) | Vorrichtung zum kontinuierlichen Mischen, Verfluessigen, Veredeln und Aromenintensivieren von insbesondere Schokoladenmassen | |
| EP0229237A2 (de) | Vorrichtung zum Herstellen von Speiseeis aus einem pumpfähigen Ansatz | |
| DE461220C (de) | Trogmischer zur Herstellung von Moertel | |
| DE10012550B4 (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Pellet-Gefrieren | |
| DE2421626A1 (de) | Vorrichtung zum aufbereiten und dosierten abgeben von futter fuer aquarientiere | |
| DE2100024A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Abgabe eines Getränkes aus wasserlöslichem, pul verformigem Produkt, insbesondere aus ge friergetrocknetem Milchkaffee | |
| DE49634C (de) | Kälte- und Eiserzeugungs - Vorrichtung | |
| AT221123B (de) | Kontinuierliche Speiseeismaschine | |
| DE69509955T2 (de) | Trockensalzabgabevorrichtung für Pastafilatakäse | |
| DE1099562B (de) | Kontinuierliche Speiseeismaschine | |
| DE2009510A1 (de) | Silo-Ausbringvorrichtung | |
| DE1086720B (de) | Kontinuierlich arbeitende Speiseeismaschine | |
| DE555358C (de) | Fluessigkeitsfoerderung mit Druckluft | |
| DE532181C (de) | Eiscremeerzeuger | |
| AT164400B (de) | Verfahren und Maschine zur kontinuierlichen Butterung von Milch und Rahm |