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DE1276060B - Vorrichtung zur Softeisbereitung - Google Patents

Vorrichtung zur Softeisbereitung

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DE1276060B
DE1276060B DEG31440A DEG0031440A DE1276060B DE 1276060 B DE1276060 B DE 1276060B DE G31440 A DEG31440 A DE G31440A DE G0031440 A DEG0031440 A DE G0031440A DE 1276060 B DE1276060 B DE 1276060B
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Germany
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ice cream
freezer
container
space
cream maker
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DEG31440A
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G9/00Frozen sweets, e.g. ice confectionery, ice-cream; Mixtures therefor
    • A23G9/04Production of frozen sweets, e.g. ice-cream
    • A23G9/20Production of frozen sweets, e.g. ice-cream the products being mixed with gas, e.g. soft-ice

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Softeisbereitung In bekannten Vorrichtungen für die Bereitung von in schaumigem Zustand gefrorenem, zur Verteilung in kleinen Mengen bestimmtem Speiseeis, sogenanntem Softeis, wird das zumeist aus Milch, Zucker, Geschmacksstoffen und Bindemitteln bestehende flüssige Ausgangsgemisch, der sogenannte »Eismix«, in einen Nachfüllbehälter eingegossen; aus diesem fließt es durch ein Einlaufrohr, worin Luft eingesogen wird, gemeinsam mit ihr in einen ein Rührwerk enthaltenden Gefrierkessel, dem Eis in kleinen Abgabemengen zum sofortigen Verzehr entnommen wird. Im Gefrierkessel befindet sich also bei den betrachteten Softeisbereitern ein abgabefertiger Eisvorrat für die Kleinverteilung des Speiseeises. Dieses wird durch die während des Rührens dem Eismix hinzugefügte Luft, den sogenannten Luftaufschlag, aufgelockert und dadurch bekömmlicher und wohlschmeckender. Die bisher bekannten Softeisbereiter ermöglichen jedoch nur eine beschränkte und unbeständige Luftbeimengung. Man könnte zwar den anfänglichen Luftaufschlag durch Verstärkung der Rühr- oder Schlagbewegung des im Gefrierkessel befindlichen Rührwerks oder durch Schaumigschlagen des Eismixes mittels eines besonderen Schlagwerks erhöhen, jedoch würde dabei der Nachteil auftreten, daß das zumeist milchfetthaltige Ausgangsgemisch ausbuttert und seine gleichförmige Beschaffenheit verliert. Eine derartige Luftanreicherung wäre nur bei Eismixsorten ohne wesentlichen Fettgehalt und auch dann nur beschränkt möglich, weil sonst der Eismix schon innerhalb kurzer Zeit zerschlagen wird. Außerdem nimmt in jenen bekannten Eisbereitern der Luftaufschlag des Eises im Betrieb und während der Eisabgabe erfahrungsgemäß stark ab.
  • Die Erfindung beseitigt diese Nachteile. Sie betrifft einen zur Eisabgabe in Portionen eingerichteten Speiseeisbereiter, dessen zugleich als Vorratsraum für das abgabefertige Speiseeis dienender Gefrierbehälter einen unter Überdruck stehenden Luftraum hat, und ist dadurch gekennzeichnet, daß auch der Nachfüllbehälter für das Ausgangsgemisch als überdruckbehälter mit einem unter Überdruck stehenden Luftraum ausgebildet ist und sein Flüssigkeitsraum mit dem des Gefrierbehälters dauernd in Verbindung steht.
  • Es wird hierdurch mit einfachen Mitteln in der Vorrichtung ein verhältnismäßig großes Überdruckvolumen geschaffen, dessen Druck im Betrieb weniger schwankt und genauer dosiert werden kann, als wenn etwa nur der Gefrierkessel selbst unter Überdruck steht, wie es bei bekannten Speiseeisbereitern ähnlicher Art der Fall ist. Durch die Verbindung der Flüssigkeitsräume des Nachfüllbehälters und des Gefrierbehälters werden außerdem eine Niveauregelung des Gefrierbehälterinhalts sowie ein Druckausgleich zwischen beiden Behältern ermöglicht, wobei der Druck im Gefrierbehälter und im Nachfüllbehälter sich einander angleichen und ein selbsttätiges, der Entnahme der Eisportionen entsprechendes Nachfließen von Eismix in den Gefrierbehälter herbeiführen.
  • Soweit hier und im folgenden von Luft die Rede ist, kann an deren Stelle oder mit ihr gemischt auch ein anderes geeignetes Gas, wie Kohlensäure, verwendet werden.
  • Das Rührwerk des Eisbereiters nach der Erfindung kann auch mit geringerer Umdrehungszahl als die Rührwerke bekannter Softeisbereiter betrieben werden. Während - diese beispielsweise mit etwa 200 Umdrehungen in der Minute laufen, können bei dem Eisbereiter nach der Erfindung unter Umständen 50 Umdrehungen genügen. Der Eismix wird daher geschont und erhält trotzdem einen hohen Luftaufschlag. Die hinzugefügte Luft muß natürlich unter einem dem Druck im Luftraum des Gefrierkessels entsprechenden Überdruck zugeführt werden, um die Verbindung beider Flüssigkeitsräume zu ermöglichen, wofür die zur Kleinabgabe von Eis bestimmten Softeisbereiter bisher nicht eingerichtet waren.
  • Der Druck im Luftraum des Gefrierkessels, also auch der Überdruck der dem Ausgangsgemisch zuzuführenden Luft, ist zweckmäßig in gewissen Grenzen zu halten. Wird dieser Überdruck zu hoch gewählt, z. B. 2 bis 4 atü, so können sich bei der Softeisbereitung im Eissehaum zusammenhängende größere Luftblasen bilden, welche die besonders für diese Art der Eisbereitung erforderliche gleichförmige Beschaffenheit des Erzeugnisses stören. Der Überdruck im Luftraum wird je nach dem gewünschten Luftaufschlag zweckmäßig zwischen 0,1 bis 2 atü, vorzugsweise zwischen 1,3 und 1,6 atü, gewählt. Die Softeisbereiter der hier vorausgesetzten Art sind daher wohl zu unterscheiden von ebenfalls bekannten Speiseeismaschinen, die größere Mengen von Speiseeis in fortlaufender Feritigung erzeugen und als zusammenhängenden Eisstrang ausstoßen, wobei zur Förderung Drackluft benutzt wird. Eine solche bekannte Maschine hat einen Gefrierraum in Gestalt eines verhältnismäßig engen und langgestreckten, schräg ansteigenden Rohres, das von unten mit dem zu gefrierenden Gemisch unter Druck beschickt wird. Der Druck wird durch eine am unteren Ende des Gefrierrohrs angebrachte Kolbenpumpe erzeugt und treibt das das Rohr voll ausfüllende Gefriergut dem oberen Rohrende zu, wo sich der Auslaß befindet. Das Gefrierrohr enthält also, abweichend von den zur Kleinabgabe einzelner Eisportionen eingerichteten Softeisbereitern, auf die sich die vorliegende Erfindung bezieht, keinen ruhenden Eisvorrat und keinen über ihm befindlichen Luftraum. Der in der Pumpe erzeugte Luftdruck dient ausschließlich zur Förderung der Masse durch das Gefrierrohr; dieses enthält keine Förderschnecke od. dgl., sondern nur ein zum Durcharbeiten der Masse dienendes Schaufelwerk. Die Bauart solcher Eismaschinen und ihre Wartung sind auch wesentlich umständlicher als bei dem Softeisbereiter nach der Erfindung.
  • Der erfindungsgemäß als Vorratsbehälter für die Ausgangsmischung dienende Druckbehälter mit einem unter überdruck stehenden Luftraum ist mit einem Druckluftanschluß zu versehen. Die Druckluft kann aus einer Druckluftflasche entnommen und dem Vorratsbehälter Über den erwähnten Anschluß zugeführt werden. Man kann die Druckluft aber auch durch eine eigene, außerhalb des eigentlichen Eisbereiters angeordnete Pumpe erzeugen.
  • Die Zeichnung zeigt in schematischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel des nach der Erfindung ausgebildeten Eisbereiters, ohne daß die Erfindung aber auf dieses Beispiel beschränkt ist. Für die Erfindung nicht wesentliche Teile sind in der Zeichnung weggelassen.
  • F i g. 1 und 2 stellen in teilweise geschnittener Seitenansicht und Vorderansicht ein Ausführungsbeispiel dar, bei dem der Nachfüllbehälter des Eisbereiters als Druckkessel ausgebildet und mit einem Druckluftanschluß versehen ist. Die Hauptbestandteile der Vorrichtung sind der Nachfüllbehälter 1 für den Eismix mit dem Einlaufrohr 12 und der Gefrierkessel 9 mit dem Rührwerk. Mit der Rührwerkswelle 11 sind die im Gefrierkessel 9 umlaufende Rührwendel 10 sowie ein Abstreifer oder Spachtel 18 und eine Förderschnecke 15 verbunden. Die im Kessel 9 befindliche Verlängerung 11' der Welle 11 ist gekröpft, damit sich die Eismasse nicht im Bereich der Kesselachse festsetzt. Der Kessel 9 ist vorzugsweise mit waagerechter Achse angeordnet (wie dargestellt), kann jedoch auch geneigt sein. Er ist am vorderen Ende durch einen die Abgabevorrichtung 19 für die Eisportionen tragenden Verschlußdeckel 14 abge- 1 schlossen und hat einen vom Kältemittel durchflossenen doppelwandigen Mantel mit schraubenförmig verlaufenden Kühlkanälen 9'.
  • Der Druckluftanschluß 13 des als Druckkessel ausgebildeten Nachfüllbehälters 1 kann entweder mit einer Druckluftflasche oder mit einer außerhalb des Eisbereiters befindlichen Luftpumpe verbunden sein. Der Druckluftanschluß könnte z. B. zu einem Einlaufrohr 12 führen, in welchem die zugeführte Druckluft dem Gefrierkessel 9 zufließt. Der Druckluftanschluß kann aber auch - wie dargestellt - unmittelbar in den Luftraum des Nachfüllbehälters 1 münden, so daß der überdruck auf die Oberfläche der in diesem Behälter befindlichen Ausgangsmischung wirkt. Das Rührwerk 10 läßt am Einlaufende des Kessels 9 eine durch eine Wand 16 abgetrennte Kammer 17 frei, damit sich dort ein die untere Einlaufrohrmündung abwechselnd abschließender und freigebender Eismixstand bildet, aber kein Verstopfen dieser Mündung durch gefrorenen Eismix eintreten kann. Das Einlaufrohr ragt mit seiner unteren Mündung unter den in der Kammer 17 normalerweise vorhandenen Eismixspiegel. Die Wand 16 wird zweckmäßig durch eine mit der Rührwerkswelle 11 verbundene Scheibe gebildet, die am Umfang nur einen engen Spalt nahe der Wand des Gefrierkessels 9 frei läßt. Durch diesen Spalt tritt der Eismix in den eigentlichen Gefrierraum ein.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform besteht das Einlaufrohr 12 aus zwei parallelen Rohren. Das eine Rohr hat eine seitliche Bohrung 18' in Höhe des Nachfüllbehälterbodens, durch die aus dem Nachfüllbehälter der Eismix in den Gefrierkessel 9 abfließen kann. Das andere Rohr hat keine derartige Bohrung, sondern stellt eine direkte Verbindung zwischen dem unter überdruck stehenden Luftraum. des Nachfüllbehälters und dem Gefrierkessel dar.
  • Sobald Eismix in den Nachfüllbehälter 1 eingefüllt ist, fließt er langsam durch die erwähnte seitliche Bohrung in den Gefrierkessel 9 ein. Wird nach Schließen des Nachfüllbehälters seinem Luftraum durch den Druckluftanschluß 13 Druckluft zugeführt, so strömt diese durch das in F i g. 2 rechts befindliche Luftrohr des Einlaufrohrs 12 ebenfalls in den Gefrierkessel, so daß sich dort der gleiche Luftdruck wie im Nachfüllbehälter einstellt. Nun fließt unter Verdrängung der bereits in den Kessel 9 eingedrungenen Luft so lange Eismix durch das linke Mixnachlaufrohr nach, bis der Eismixspiegel im Kessel 9 die untere Mündung des Nachlaufrohrs erreicht und damit ein weiteres Zurückströmen der im Gefrierkessel befindlichen Luft in den Vorratsbehälter durch das Einlaufrohr verhindert. Gleichzeitig hört auch der weitere Zufluß von Eismix zum Kessel 9 auf.
  • Der Druckluftanschluß 13 könnte, wie bereits erwähnt, auch unmittelbar mit dem rechten Luftrohr des Einlaufrohrs 12 verbunden werden. Bei dieser Ausführung würde die Druckluft ebenfalls zunächst in den Gefrierkessel 9 einfließen und dann durch das linke Mixnachlaufrohr und die seitliche Bohrung lW so lange in den Vorratsbehälter 1 entweichen, bis ein Druckausgleich eingetreten ist. Gleichzeitig würde dann der Eismix - ebenfalls durch die seitliche Bohrung des Eismixnachlaufrolirs - so lange in den Gefrierkessel einlaufen können, bis der Eismixspiegel die untere Rohrinündung erreicht und damit sowohl ein weiteres Entweichen von Luft aus dem Gefrierkessel und ein weiteres Zufließen von Eismix verhindert.
  • In beiden Fällen setzt die zugeführte Druckluft den Vorratsbehälter 1 unter überdruck.
  • Das im Eisbereiter enthaltene Ausgangsgemisch unterliegt überhaupt keiner solchen mechanischen Beanspruchung, daß hier die Gefahr eines Ausbuttems eintritt. Das Rührwerk 10 im Gefrierkessel 9 dient auch zum Abstreifen des Gefrierprodukts von den Kesselwänden und übt keine irgendwie nachteilige Schlagwirkung aus. Es können somit gemäß der Erfindung Ausgangsgemische mit hohem Fettgehalt zu einem Softeis von sehr lockerer Beschaffenheit verarbeitet werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Zur Eisabgabe in Portionen eingerichteter Speiseeisbereiter (Softeisbereiter), dessen zugleich als Vorratsraum für das abgabefertige Speiseeis dienender Gefrierbehälter einen unter überdruck stehenden Luftraum hat, dadurch gekennzeichnet, daß auch der Nachfüllbehälter (1) für das Ausgangsgemisch als überdruckbehälter mit einem unter überdruck stehenden Luftraum ausgebildet ist, und sein Flüssigkeitsraum mit dem des Gefrierbehälters (9) dauernd in Verbindung steht.
  2. 2. Softeisbereiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Nachfüllbehälter mit einem Druckluftanschluß (13) versehen ist. 3. Softeisbereiter nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckluftanschluß an einem den Vorratsbehälter (1) mit dem Gefrierkessel (9) verbindenden Einlaufrohr (12) mündet. 4. Softeisbereiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckluftanschluß unmittelbar in den Luftraum des Vorratsbehälters (1) mündet, von wo die Druckluft durch ein Einlaufrohr (12) dem zum Gefrierkessel fließenden Eismix zugeführt wird. 5. Softeisbereiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gefrierbehälter (9) an einem Ende, in das die Eismixzuleitung (12) mündet, eine vom eigentlichen Gefrierraum durch eine Wand (16) getrennte, vom Rührwerk (10) freie Kammer (17) enthält. 6. Softeisbereiter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein vom Nachfüllbehälter (1) in die Endkammer (17) des Gefrierbehälters (9) führendes Einlaufrohr (12) mit seiner unteren Mündung unter den in der Kammer (17) vorhandenen Eismixspiegel eintaucht. 7. Softeisbereiter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die die Kammer (17) vom eigentlichen Gefrierraum trennende Wand durch eine mit der Rührwerkswelle (11) verbundene Scheibe (16) gebildet wird, die nur einen engen Spalt nach der Wand des Gefrierkessels (9) freiläßt. 8. Softeisbereiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der überdruck im Luftraum des Gefrierkessels 0,1 bis 2 atü, vorzugsweise 1,3 bis 1,6 atü, beträgt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 854 223; USA.-Patentschrift Nr. 2 959 932.
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