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DE1099562B - Kontinuierliche Speiseeismaschine - Google Patents

Kontinuierliche Speiseeismaschine

Info

Publication number
DE1099562B
DE1099562B DEC18889A DEC0018889A DE1099562B DE 1099562 B DE1099562 B DE 1099562B DE C18889 A DEC18889 A DE C18889A DE C0018889 A DEC0018889 A DE C0018889A DE 1099562 B DE1099562 B DE 1099562B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pump
ice cream
pressure
cream machine
drain valve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC18889A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Poerio Carpigiani
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
POERIO CARPIGIANI DR
Original Assignee
POERIO CARPIGIANI DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by POERIO CARPIGIANI DR filed Critical POERIO CARPIGIANI DR
Publication of DE1099562B publication Critical patent/DE1099562B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G9/00Frozen sweets, e.g. ice confectionery, ice-cream; Mixtures therefor
    • A23G9/04Production of frozen sweets, e.g. ice-cream
    • A23G9/20Production of frozen sweets, e.g. ice-cream the products being mixed with gas, e.g. soft-ice

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description

  • Kontinuierliche Speiseeismaschine Die Erfindung betrifft eine kontinuierliche Speiseeismaschine mit im wesentlichen waagerechter, luftdicht abgeschlossener Gefrierkammer und mit darin angeordnetem, umlaufendem Schneckenspatel od. dgl., wobei in das hintere Ende der Gefrierkammer mittels einer als Zahnradpumpe ausgebildeten Mischpumpe ein Gemisch aus der zu gefrierenden, vorgekühlten und aus einem Beschickungsbehälter oberhalb der Gefrierkammer angesaugten Flüssigkeit emulgierter Luft unter Druck eingeführt wird und das zubereitete Speiseeis durch den Schneckenspatel nach vorn befördert wird, wo es durch mindestens einen Abzapfhahn od. d-1. in der jeweils gewünschten Menge und in beliebigen Zeitabständen abgezapft werden kann.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die bekannten kontinuierlichen Speiseeismaschinen dieser Art mit einer einfachen und billigen Beschickungsvorrichtung zu versehen, die den vorbestimmten, von Fall zu Fall einstellbaren Druck in der Gefrierkammer selbsttätig einhält und nach jeder, z. B. durch das teilweise Abzapfen des zubereiteten Speiseeises bedingten Druck-Senkung eine entsprechende neue Menge von Luft-Flüssigkeits-Emulsion in die Gefrierkammer bis zur Wiederherstellung des vorgeschriebenen Höchstdruckes einführt. Dabei soll die Beschickungsvorrichtung keine langen, offenliegenden Ansaug- und Druckleitungen aufweisen, an denen sich außen Eis niederschlagen kann, das nach Einstellen des Maschinenbetriebes taut und lästige Wasserpfützen im :Maschinengehäuse oder gar außerhalb hervorruft. Gleichzeitig soll die im gekühlten Beschickungsbehälter gestaute und in die Gefrierkammer einzuführende Flüssigkeit selbsttätig mit Luft emulgiert werden; dadurch kann diese Flüssigkeit auf bedeutend tiefere Temperaturen vorgekühlt werden, ohne daß sie im Beschickungsbehälter einfriert, d. h. ohne daß sich im Beschickungsbehälter unerwünschte Eisklumpen oder -krusten bilden.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß von der Druckleitung der dauernd angetriebenen Zahnradpumpe ein auf verschiedene Öffnungsdrücke einstellbares selbsttätiges Ablaßventil abgezweigt ist, wobei sowohl die Pumpe mit ihren Saug- und Druckleitungen als auch das Ablaßventil im Innern des Beschikkungsbehälters angeordnet sind und die Abführleitung des Ablaßventils in den Beschickungsbehälter mündet.
  • Wird bei dieser Anordnung der erwünschte und am selbsttätigen, von der Druckleitung der Zahnradpumpe abgezweigten Ablaßventil eingestellte Höchstdruck in der Gefrierkammer der Speiseeismaschine erreicht, so öffnet sich das Ablaßventil und die von der Pumpe geförderte Luft-Flüssigkeits-Emulsion ergießt sich in den Beschickungsbehälter zurück. Solange der vorbestimmte Höchstdruck in der Gefrierkammer herrscht, wird die zu gefrierende Flüssigkeit im Beschickungs-Behälter durch die Pumpe im Kreislauf gehalten und dadurch mit Luft emulgiert. Sobald der Druck in der Gefrierkammer unter den eingestellten Höchstdruck absinkt, schließt sich das von der Druckleitung der Pumpe abgezweigte Ablaßventil, und die Luft-Flüssigkeits-Emulsion wird von der Pumpe erneut in die Gefrierkammer gedrückt.
  • Nach einer zweckmäßigen Ausführungsform weist dieZahnradpumpe in an sich bekannterWeise nur zwei Zahnräder auf, von denen das eine die zu gefrierende Flüssigkeit aus dem Beschickungsbehälter durch ein darin eingetauchtes Steigrohr und durch ein regelbares Ventil und das andere Luft aus dem oberen flüssigkeitsleeren Teil des Beschickungsbehälters ebenfalls durch ein regelbares Ventil ansaugt. Besonders vorteilhaft hat sich ferner eine Anordnung erwiesen, bei der das Ablaßventil durch eine einstellbare Feder in Schließstellung gedrückt wird und in einem glockenartigen Gehäuse angeordnet ist, das von einem waagerechten Abschnitt der Pumpendruckleitung nach unten abgezweigt ist und einen aufgeschraubten, durchlöcherten und als Abstützung für die Ventilfeder dienendenBodenteil aufweist. Dabei kann zweckmäßig die Pumpendruckleitung in der Nähe des Abläßventils und vorzugsweise gegenüber der Abzweigstelle dieses Ventils mit einem Druckmesser verbunden sein.
  • Bei der vorstehend beschriebenen Anordnung nach der Erfindung erscheint es außerdem zweckmäßig, die von der Pumpe geförderte Luft-Flüssigkeits-Emulsion beim Erreichen des vorbestimmten Höchstdruckes in derGefrierkamtner nicht ausschließlich durch die enge Durchflußöffnung des selbsttätigen, von der Druckleitung der Pumpe abgezweigten Ablaßventils abfließen zu lassen, da dies unter Umständen zu einer starken Schaumbildung im Beschickungsbehälter führen könnte. Zu diesem Zweck kann in der erfindungsge= mäß ausgebildeten Speiseeismaschine eine Zahnradpumpe benutzt werden, die in an sich bekannter Weise. einen in axialer Richtung-zu den Zahnrädern beweglich gelagerten und durch einstellbare Federkraft gegen die entsprechenden Seitenflächen der Zahnräder gedrückten Gehäuseteil aufweist, der sich beim Erreichen eines bestimmten Höchstwertes des Pumpendruckes federnd verstellt und dadurch einen mit der Druck- und Saugseite- der Pumpe in Verbindung stehenden Durchlaß für die geförderte Flüssigkeit freigibt. Erfindungsgemäß mündet dabei der beim Verstellen des abgefederten Gehäuseteiles der Zahnradpumpe etwa gleichzeitig-mif äerii selbsttätigen Öffnen des Ablaßventils freigegebene Durchlaß in den Beschickungsbehälter aus. Es- wird dadurch erzielt, daß sich die von der Pumpe gebildete und geförderte Luft-Flüssigkeits-Emulsion beim Erreichen des vorbestimmten Höchstdruckes in der Gefrierkammer auch aus dem Pumpengehäuse direkt in den Beschickungsbehälter ergießt und dadurch eine starke Schaumbildung am Ablaßventil verhindert. Nach einer zweckmäßigen Ausgestaltung ist der abgefederte Gehäuseteil der Zahnradpumpe in än sich bekannter Weise als federnd vom übrigen Pumpengehäuse abhebbarer Dekkel ausgebildet und trägt ferner den Druckstutzen zum Anschluß der teleskop'artig verschiebbaren Pumpendruckleitung. -Bei der erfindungsgemäß ausgebildeten Speiseeismaschine, bei der die Zahnradpumpe mit ihren Saug= und Druckleitungen und dem selbsttätigen Ablaßventil im Innern des Beschickungsbehälters angeordnet ist, müssen mindestens die Pumpenleitungen beim Reinigen des Beschickungsbehälters ausgebaut werden, um auch von außen gereinigt zu werden bzw. alle Teile des Beschickungsbehälters zu Reinigungszwekken gut zugänglich zu machen. Es ist deshalb sehr vorteilhaft, daß mindestens ein Teil der Pumpenleitungen leicht und schnell aus- und eingebaut werden kann. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung besteht zu diesem Zweck die Pumpendruckleitung aus mehreren, untereinander bzw. mit dem Druckstutzen der Pumpe und dem Anschlußstutzen der Gefrierkammer durch einfaches Einstecken und mit Hilfe von Dichtungen durch Reibungsschluß verbundenen Abschnitten.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind aus nachstehender Beschreibung zu entnehmen. In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig.1 die Gefrierkammer einer kontinuierlichen Speiseeismaschine mit darüberliegendem Beschikkungsbehälter und in diesem angeordneter Beschikkungsvorrichtung in senkrechtem Längsschnitt, Fig. 2 eine abgewandelte Ausführung der Zahnradpumpe der Beschickungsvorrichtung, in Ansicht nach den Pfeilen II-II der Fig. 1, Fig. 3 einen Teil der Beschickungsvorrichtung nach Fig.1 mit der nach Fig.2 ausgebildeten Zahnradpumpe; die Zahnradpumpe ist dabei im Schnitt nach der gebrochenen Linie III-III der Fig. 2 dargestellt, Fig.4 eine zwischen zwei Abschnitten der auseinandernehmbaren Pumpendruckleitung vorgesehene Dichtung, im Schnitt.
  • In der Zeichnung ist 1 die zylindrische, im wesentlichen waagerechte und luftdicht abgeschlossene Gefrierkammer einer kontinuierlichen und für den Verkauf des Speiseeises unmittelbar an die Verbraucher bestimmten Speiseeismaschine. Die Gefrierkammer 1 ist z. B. durch, eine Kühlspirale 2 gekühlt und in einer kältedämmenden Isolierung 3 eingebettet. In der Gefrierkammer 1 ist koaxial ein umlaufender Schneckenspatel 4 od. dgl. angeordnet, der fast die gesamte Länge dieserKammer einnimmt. Die Schneckenspatelwelle 104 ist hinten durch eine Stopfbüchse 5 od. dgl. aus der Gefrierkammer 1 herausgeführt und wird z. B. durch einen Keilriemen 6 mittels einer außen auf der Welle 1.04 befestigten Riemenscheibe 7 angetrieben. Das vordere Ende der Gefrierkammer 1 ist durch eine Kopfplatte 8 abgeschlossen, die mindestens einen Hahn 9 od. dgl. zumAbzapfen des zubereiteten Speiseeises trägt. Die Abschlußplate 8 und der Abzapfhahn 9 sind vorzugsweise ganz oder größtenteils aus nicht metallischem isolierendem Werkstoff, insbesondere Kunststoff, hergestellt. Es wird dadurch vermieden, daß sich auf dem vorderen, sichtbaren Abschlußteil8 der Gefrierkammer 1 äußere Eisniederschläge bilden.
  • über der Gefrierkammer 1 ist ein Beschickungsbehälter 10 angeordnet, der die zu gefrierende Flüssigkeit enthält und durch einen Deckel 11 abschließbar ist. Der Beschickungsbehälter 10 stützt sich mit mindestens einem Teil seiner Bodenfläche auf eine in der Kälteisolierung 3 eingebettete Schicht 12 ab, die aus kälteleitendem Werkstoff besteht und vorzugsweise mit der Kühlspirale 2 der Gefrierkammer 1 unmittelbar in Berührung steht. Die Flüssigkeit im Beschikkungsbehälter 10 wird bei dieser Anordnung durch die Kühlspirale2 vorgekühlt, wobei jedoch das Gefrieren der Flüssigkeit im Beschickungsbehälter vermieden werden muß.
  • In dem Beschickungsbehälter 10 ist die Beschikkungsvorrichtung angeordnet, die im Bedarfsfall selbsttätig eine Emulsion aus Luft und der zu gefrierenden Flüssigkeit unter Druck in die Gefrierkammer 1 einführt. Diese Vorrichtung besteht aus einer Zahnradpumpe 13, die nur zwei Zahnräder 14, 15 aufweist. Das eine Zahnrad 14 saugt die zu gefrierende Flüssigkeit aus dem Beschickungsbehälter 10 durch ein Steigrohr 16 und vorzugsweise durch ein regelbares Ventil 17 an (Fig. 2 und 3). Das andere Zahnrad 15 saugt dagegen vorgekühlte Luft aus dem oberen leeren Teil des Beschickungsbehälters 10, vorzugsweise ebenfalls durch ein einstellbares Ventil 18 an. Die von den Zahnrädern 14, 15 getrennt angesaugte Luft und Flüssigkeit werden in der Pumpe 13 emulgiert und die so erhaltene Luft-Flüssigkeits-Emulsion wird in den Druckstutzen 19 der Pumpe gedrückt. Das Verhältnis zwischen den Luft- und Flüssigkeitsmengen in der durch die Pumpe 13 hergestellten und weiterbeförderten Emulsion kann mit Hilfe der Ansaugventile 17, 18 abgeändert und beliebig eingestellt werden.
  • Die Pumpe 13 besteht aus einem Gehäuse 20, in dem die Zahnräder 14, 15 angeordnet sind und das mit einem äußeren, zu dem Zahnrad 15 koaxialen Stutzen 21 luftdicht und drehfest in die erweiterte Bohrung einer ortsfesten, durch die Seitenwand des Beschickungsbehälters 10 durchgeführten und daran befestigten Lagerbüchse 22 eingreift. Die Büchse 22 bildet mit dem restlichen engeren Teil ihrer Bohrung ein Drehlager für eine kurze Welle 23; die durch den Stutzen 21 des Pumpengehäuses 20 in das Innere dieses Gehäuses hineinragt. Das innere Ende 123 dieser Welle 23 ist als Mehrkantkopf ausgebildet und greift in ein entsprechendes unrundes Zentralloch des Zahnrades 15 ein. Die Welle 23 bildet die Antriebswelle der Pumpe 13 und wird ihrerseits mit einem Keilriemen 24 und einer auf der Welle 23 befestigten Riemenscheibe 25 entweder durch einen besonderen Motor M (Fig. 3) oder vorzugsweise durch die Welle 104 des Schneckenspatels 4 mit einer auf dieser Welle 104 vorgesehenen Riemenscheibe 26 (Fig. 1) angetrieben. Die Riemenscheibe 26 besteht vorzugsweise aus zwei koaxialen Scheibenhälften 126, 226, die beide drehfest mit der Spatelwelle 104 verbunden sind. Die Scheibenhälfte 126 ist jedoch feststehend auf der Welle 104 angeordnet, während die andere Scheibenhälfte 226 darauf längsverschiebbar und durch eine auf das erweiterte Kopfende 28 der Spatelwelle 104 abgestützte Feder 27 gegen die feste Scheibenhälfte 126 gedrückt ist. Es wird dadurch eine Riemenscheibe 26 mit federnd veränderlicher Keilnutbreite gebildet, die die Längenänderungen des Treibriemens 24 selbsttätig ausgleicht und diesen stets gespannt hält.
  • Auf der der Antriebsseite entgegengesetzten Seite ist das Pumpengehäuse 20 durch einen Deckel 29 abschlossen, der mit seiner ebenen Innenfläche an der ebenfalls ebenen Seitenfläche der Zahnräder 14, 15 anliegt und der auch den Druckstutzen 19 der Pumpe trägt. Dieser Deckel 29 ist gegenüber dem Pumpengehäuse 20 in axialer Richtung zu den Zahnrädern 14, 15 verstellbar gelagert und wird federnd gegen die entsprechende Seitenfläche der Zahnräder 14, 15 gedrückt. In dem dargestellten Beispiel ist der Pumpendeckel 29 verschiebbar auf Führungsstiften 30 gelagert, die von dem Pumpengehäuse 20 parallel zu der Achsrichtung der Zahnräder 14, 15 vorspringen. Dabei wird der Deckel 29 gegen die entsprechenden Seitenflächen der Zahnräder 14, 15 durch Federn 31 gedrückt, die zwischen dem Deckel 29 und den erweiterten äußeren Köpfen 130 der Führungsstifte 30 gespannt sind. Die Kraft der Federn 31 und infolgedessen der Anpreßdruck des Deckels 29 gegen die Zahnräder 14, 15 kann durch Aus- und Einschrauben der Führung,-stifte 30 bzw. der äußeren Köpfe 130 verändert werden.
  • Die von dem Deckelstutzen 19 ausgehende Druckleiturig der Zahnradpumpe 13, durch welche die Luft-Flüssigkeits-Emulsion in die Gefrierkammer 1 gepreßt wird, besteht aus einem im wesentlichen waagerechten Verbindungsrohr 32 und einem senkrechten Rohr 33. Das senkrechte Rohr 33 greift mit seinem unteren erweiterten Ende 133 durch eine Bodenöffnung des Beschickungsbehälters 10 luftdicht in einen oberen Stutzen 34 der Gefrierkammer 1 ein.
  • Das waagerechteVerbindungsrohr32 greift dagegen mit seinem einen Ende in den Druckstutzen 19 der Zahnradpumpe 13 und mit dem anderen in das obere abgebogene Ende 233 des senkrechten Rohres 33 ein.
  • Die Abdichtung zwischen dem Verbindungsrohr 32 und dem Druckstutzen 19 einerseits bzw. dem vertikalen Rohr 33 andererseits erfolgt mit Hilfe von ringförmigen Dichtungen 35 bzw. 36, die in inneren Nuten des Druckstutzens 19 bzw. des oberen abgebogenen Endes 233 des Rohres 33 eingesetzt sind und durch welche das Verbindungsrohr 32 einfach hindurchgesteckt ist. Außer dem durch die Dichtungen 35, 36 bedingten Reibungsschluß sind zwischen dein Druckstutzen 19, dem Verbindungsrohr 32 und dem Rohr 33 keine anderen mechanischen Verbindungsmittel vorgesehen. Das waagerechte Verbindungsrohr 32 kann sich also gegenüber dem Druckstutzen 19 bzw. gegenüber dem ortsfesten senkrechten Rohr 33 in axialer Richtung verschieben, was die erforderliche Bewegungsfreiheit des Pumpendeckels 29 gegenüber dem Pumpengehäuse 20 gewährleistet. Mit Hilfe von ähnlichen ringförmigen Dichtungen 37, 38, 39 und 47 wird die Abdichtung zwischen dem unteren Ende 133 des senkrechten Druckrohres 33, dem oberen Stutzen 34 der Gefrierkammer 1 bzw. zwischen dem Stutzen 21 des Pumpengehäuses 20, der Pumpenwelle 23 und der Lagerbüchse 22 sowie die Abdichtung zwischen dem Pumpengehäuse 20 und dem Gehäusedeckel 29 gewährleistet. Es ist dadurch möglich, die Pumpe 13 und ihre Druckleitung 32, 33 leicht und schnell z. B. zu Reinigungszwecken aus- und einzubauen bzw. in ihre Bestandteile zu zerlegen, ohne dazu irgendwelche mechanischen Befestigungsmittel lösen zu müssen. So z. B. braucht das waagerechte Verbindungsrohr 32 einfach in axialer Richtung verschoben und tiefer in den Druckstutzen 19 der Pumpe 13 gesteckt zu werden, um dadurch vom abgebogenen oberen Ende 233 des senkrechten Rohres 33 abgerückt zu werden. Das Rohr 33 kann dann einfach aus dem Gefrierkammerstutzen 34 gehoben und die Pumpe 13 kann aus der Lagerbüchse 22 gezogen werden.
  • An der Unterseite des waagerechten Verbindungsrohres 32 ist ein glockenförmiges Gehäuse 40 befestigt, das mit dem Rohr 32 durch ein Ablaßventil 41 in Verbindung steht. Das Ventil 41 wird durch eine Feder 42 in Schließstellung hochgedrückt. Die Feder 42 stützt sich auf den unteren aufgeschraubten und mit Löchern versehenen Boden 43 des glockenförmigen Gehäuses 40 ab. Durch Ein- und Ausschrauben dieses Bodenteiles 43 kann die Kraft der Feder 42 und infolgedessen auch der Druck, bei welchem sich das Ablaßventil41 öffnet, geändert und eingestellt werden. Dieser Druck entspricht dem erwünschten, in der Gefrierkammer 1 einzuhaltenden Höchstdruck und kann an einem mit dem waagerechten Verbindungsrohr 32 in Verbindung stehenden und gegenüber dein Ablaßventil 41 befestigten Druckmesser 44 abgelesen werden.
  • Die Druckleitung der Pumpe 13 ist ferner mit einem Rückschlagventil versehen, das in dem dargestellten Beispiel aus einem kugelförmigen Verschlußkörper 45, der in dem unteren erweiterten Ende 133 des Druckrohres 33 angeordnet und durch einen Barunterliegenden Querstift 46 od. dgl. am Herausfallen gehindert ist.
  • Die Zahnradpumpe 13 drückt die Luft-Flüssigkeits-Emulsion so lange in die Gefrierkammer 1, bis in ihr der erwünschte und an dem Ablaßventi141 mit Hilfe des Druckmessers 44 eingestellte Höchstdruck erreicht wird. Während dieser Beschickungszeit ist das Ablaßventil41 geschlossen und das Rückschlagventil45 geöffnet, und der Förderdruck der Pumpe bleibt annähernd konstant, da sich der Deckel 29 des Pumpengehäuses beim Auftreten von Druckerhöhungen federnd von den entsprechenden Seitenflächen der Zahnräder 14, 15 abhebt, wodurch Verbindungsdurchlässe zwischen Saug- und Druckseite der Pumpe entstehen, die die auftretenden Drucksteigerungen selbsttätig ausgleichen.
  • Wenn der Druck in der Gefrierkammer 1 den eingestellten Höchstwert erreicht, dem ein bestimmter Füllungsgrad der Gefrierkammer mit der Luft-Flüssigkeits-Emulsion entspricht, dann öffnet sich das Ablaßventil 41, und die von der Pumpe 13 geförderte Luft-Flüssigkeits-Emulsion strömt durch das Ventil 41 und durch die Bodenlöcher des glockenartigen Ventilgehäuses 40 in den Beschickungsbehälter 10 zurück.
  • Gleichzeitig wird auch der abgefederte Pumpendekke129 durch den Förderdruck der Pumpe so weit vorn Pumpengehäuse 20 abgehoben, daß er auf der Druckseite der Pumpe einen Spalt öffnet, durch welchen ein Teil der angesaugten und noch nicht mit Luft emulgierten Flüssigkeit bzw. ein Teil der Luft-Flüssigkeits-Emulsion in den Beschickungsbehälter 10 zurückfließt, Solange in der Gefrierkammer 1 der vorbestimmte Höchstdruck herrscht, wird also die von der Pumpe 13 angesaugte und mit Luft emulgierte Flüssigkeit zum Teil über das von der Druckleitung 19, 32, 33 abgezweigte Ablaßventil41 und zum Teil unmittelbar aus der Pumpe 13 durch den zwischen dem Pumpengehäuse 20 und dem abgefederten Deckel 29 gebildeten Spalt im Kreislauf in den Beschickungsbehälter 10 zurückbefördert. Durch diese Umlaufbewegung der Flüssigkeit und durch die dabei mit der Flüssigkeit emulgierte Luft wird der Gefrierpunkt des im Beschickungsbehälter enthaltenen Flüssigkeitsvorrates weitgehend herabgesetzt, und die zu gefrierende Flüssigkeit kann infolgedessen auf wesentlich niedrigere Temperaturen als bisher vorgekühlt werden. Der Abfluß der Flüssigkeit unmittelbar aus dem zwischen dem Pumpengehäuse 20 und seinem federnd abgehobenen Deckel 29 gebildeten Spalt verhindert dabei, daß dem im Beschickungsbehälter 10 enthaltenen Flüssigkeitsvorrat eine zu große Luftmenge beigemischt wird, und vermeidet dadurch eine starke unerwünschte Schaumbildung im Behälter 10.
  • Nach dem Absinken des Druckes in der Gefrierkammer 1 unter den vorbestimmten Höchstwert (etwa nach Abzapfen einer gewissen Menge fertigen Speiseeises) schließt sich das Ablaßventil 41, und der Deckel 29 wird wieder dichtend gegen das Pumpengehäuse 20 und gegen die Zahnräder 14, 15 angepreßt, so daß die von der Pumpe 13 gebildete und geförderte Luft-Flüssigkeits-Emulsion wieder in die Gefrierkammer 1 gedrückt wird. Sollte die Beschickungspumpe 13 im Betrieb der Speiseeismaschine aus irgendwelchen Gründen stillgelegt werden, so schließt das Rückschlagventi145 die Druckleitung der Pumpe selbsttätig ab und verhindert das Entweichen des in der Gefrierkammer 1 erzielten Überdruckes.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Kontinuierliche Speiseeismaschine mit im wesentlichen waagerechter, luftdicht abgeschlossener Gefrierkammer und mit darin angeordnetem, umlaufendem Schneckenspatel od. dgl., wobei in das hintere Ende der Gefrierkammer mittels einer als Zahnradpumpe ausgebildeten Mischpumpe ein Gemisch aus der zu gefrierenden, vorgekühlten und aus einem Beschickungsbehälter oberhalb der Gefrierkammer angesaugten Flüssigkeit und aus in dieser Flüssigkeit emulgierter Luft unter Druck eingeführt wird und das zubereitete Speiseeis durch den Schneckenspatel nach vorn befördert wird, wo es durch mindestens einen Abzapfhahn od. dgl. in der jeweils gewünschten Menge und in beliebigen Zeitabständen abgezapft werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß von der Druckleitung (32) der dauernd angetriebenen Zahnradpumpe (13) ein auf verschiedene Öffnungsdrücke einstellbares selbsttätiges Ablaßventil (41) abgezweigt ist, wobei sowohl die Pumpe (13) mit ihren Saug-und Druckleitungen (16 bzw. 32, 33) als auch das Ablaßventil (41) im Innern des Beschickungsbehälters (10) angeordnet sind und die Abführleitung des Ablaßventils (41) in den Beschickungsbehälter (10) mündet.
  2. 2. Speiseeismaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnradpumpe (13) in an sich bekannter Weise nur zwei Zahnräder (14; 15) aufweist, von denen das eine (14) die zu gefrierende Flüssigkeit aus dem Beschickungsbehälter (10) durch ein darin eingetauchtes Steigrohr (16) und durch ein regelbares Ventil (17) und das andere (15) Luft aus dem oberen flüssigkeitsleeren Teil des Beschickungsbehälters ebenfalls durch ein regelbares Ventil (18) ansaugt.
  3. 3. Speiseeismaschine nach Anspruch 1 oder 2; dadurch gekennzeichnet, daß das Ablaßventil (41) durch eine einstellbare Feder (42) in Schließstellung gedrückt wird und in einem glockenartigen Gehäuse (40) angeordnet ist, das von einem waagerechten Abschnitt (32) der Pumpendruckleitung nach unten abgezweigt ist und einen aufgeschraubten, durchlöcherten und als Abstützung für die Ventilfeder (42) dienenden Bodenteil aufweist.
  4. 4. Speiseeismaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpendruckleitung (32) in der Nähe des Ablaßventils (41) und vorzugsweise gegenüber der Abzweigstelle dieses Ventils mit einem Druckmesser (44) verbunden ist.
  5. 5. Speiseeismaschine nach Anspruch 1 bis 4 mit einer Zahnradpumpe, die einen in axialer Richtung zu den Zahnrädern beweglich gelagerten und durch einstellbare Federkraft gegen die entsprechenden Seitenflächen der Zahnräder gedrückten Gehäuseteil aufweist, der sich beim Erreichen eines bestimmten Höchstwertes des Pumpendruckes federnd verstellt und dadurch einen mit der Druck- und Saugseite der Pumpe in Verbindung stehenden Durchlaß für die geförderte Flüssigkeit freigibt, dadurch gekennzeichnet, daß der beim Verstellen des abgefederten Gehäuseteiles (29) der Zahnradpumpe (13) etwa gleichzeitig mit dem selbsttätigen Öffnen des Ablaßventils (41) freigegebene Durchlaß in den Beschickungsbehälter (10) ausmündet.
  6. 6: Speiseeismaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der abgefederte Gehäuseteil der Zahnradpumpe (13) in an sich bekannter Weise als federnd vom übrigen Pumpengehäuse (20) abhebbarer Deckel (29) ausgebildet ist und daß er ferner den Druckstutzen (19) zum Anschluß der tel-eskopartig verschiebbaren Pumpendruckleitung (32, 33) trägt.
  7. 7. Speiseeismaschine nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpendruckleitung aus mehreren, untereinander bzw. mit dem Druckstutzen (19) der Pumpe (13) und dem Anschlußstutzen (34) der Gefrierkammer (1) durch einfaches Einstecken und mit Hilfe von Dichtungen (36 bzw. 35 und 37) durch Reibungsschluß verbundenen Abschnitten (32, 33) besteht. B. Speiseeismaschine nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Beschickungsbehälter (10) auf eine in der Kälteisolierung (3) der Gefrierkammer (1) eingelassene und vorzugsweise mit der Kühlspirale (2) der Gefrierkammer unmittelbar in Berührung stehende Schicht (12) aus kälteleitendem Werkstoff abstützt. 9, Speiseeismaschine nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, um das von der Druckleitung der Zahnradpumpe (13) abgezweigte selbsttätige Ablaßventil (41) durch Handbetätigung zu öffnen. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 728 301, 2134153, 2477797.
DEC18889A 1958-11-29 1959-04-28 Kontinuierliche Speiseeismaschine Pending DE1099562B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
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