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DE1232496B - Schlauchtanker fuer fliessbares Gut - Google Patents

Schlauchtanker fuer fliessbares Gut

Info

Publication number
DE1232496B
DE1232496B DED43348A DED0043348A DE1232496B DE 1232496 B DE1232496 B DE 1232496B DE D43348 A DED43348 A DE D43348A DE D0043348 A DED0043348 A DE D0043348A DE 1232496 B DE1232496 B DE 1232496B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tanker
hoses
hose
manhole cover
cover
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED43348A
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Loftus Paddington
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dracone Developments Ltd
Original Assignee
Dracone Developments Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dracone Developments Ltd filed Critical Dracone Developments Ltd
Publication of DE1232496B publication Critical patent/DE1232496B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D88/00Large containers
    • B65D88/54Large containers characterised by means facilitating filling or emptying

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)

Description

  • Schlauchtanker für fließbares Gut Die Erfindung bezieht sich auf flexible Schlauchtanker für fließbares Gut. Sie bezweckt, eine praktisch vollständige Leerung des Tankerinhalts zu ermöglichen.
  • Derartige Schlauchtanker können, wenn sie leer sind, entweder gefaltet oder beispielsweise auf einer Haspel aufgewunden werden, so daß sie einen verhältnismäßig nur geringen kompakten Raum beanspruchen, solange sie nicht benutzt werden.
  • In einer bevorzugten Form bestehen solche Tanker aus einer flexiblen länglichen Hülle aus einer Haut, die auf der Innenseite mit einem Elastomer, beispielsweise einem synthetischen Gummi, verkleidet ist, das für die zu fördernde Ladung undurchlässig ist, während die Außenseite der Hauptoberfläche mit einem Elastomer umgeben ist, welche undurchlässig für Wasser und Sonnenlicht ist. Nach Füllung des Tankers nimmt dessen Körper zum größten Teil seiner Gesamtlänge eine im wesentlichen runde rohrförmige Form an. Die Enden des Körpers sind vorzugsweise abgeschrägt bzw. mehr oder weniger spitz zulaufend und an festen Bug- und Heckstücken befestigt, welche die Schleppöse und/oder einen Füllschlauch tragen. Schlauchtanker dieser Art sind zur Verwendung für fließbare Ladungen bestimmt, deren Dichte geringer ist als die des umgebenden Wassers, und im Betrieb erhält ein solcher Schlauchtanker seine Schwimmfähigkeit durch die Differenz zwischen der Dichte des Ladegutes im Innern und der Dichte des Außenwassers. Bei der typischen und meist gebräuchlichen Verwendung, wenn die Ladung aus Kerosin oder Öl besteht und der Schlauchtanker in Salzwasser, also Meerwasser, geschleppt wird oder schwimmt, ist der Tanker etwa vier Fünftel eingetaucht.
  • Bei solchen Tankern mit fließbarer Ladung ist zu berücksichtigen, daß die Ladung ausgepumpt werden kann, ohne daß längs des Schlauchtankers an einzelnen Stellen eine Saugfaltung eintritt, also ein Zusammenlegen der Haut, während gewisse Teile des Tankers in weiterer Entfernung von der Pumpstelle noch Ladung enthalten.
  • Nach der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß bei einem derartigen Tanker mit Aufblähmitteln im Innern die Aufblähmittel aus zwei aneinandergelegten Schläuchen von im wesentlichen kreisförmigem Querschnitt bestehen und die Schläuche in ihrer Aneinanderlagerung festgehalten werden.
  • Solche Aufblähmittel dienen dazu, mit der Hülle zusammenzuarbeiten und zu sichern, daß wenigstens ein Pumpkanal offen bleibt, welcher sich über die gesamte Länge des Tankers erstreckt.
  • Derartige erfindungsgemäße Aufblasmittel sind vorzugsweise wenigstens an einem Ende des Tankers befestigt und noch besser an beiden Enden.
  • Die Möglichkeit, auf diese Weise einen Pumpkanal längs der Tankerhaut zu sichern und offenzuhalten, beruht auf der Tatsache, daß die Tankerhülle nicht unbegrenzt zusammenlegbar ist, so daß also eine vollständige Anlage an die aufgeblasenen inneren Schläuche nicht eintritt und stets ein Pumpkanal offenbleibt, wenn der Tanker entleert oder soweit wie möglich geleert wird.
  • Die Aufblähmittel aus zwei oder mehreren Schläuchen sollten, schon aus wirtschaftlichen Gründen, nur solche Abmessungen aufweisen, daß sie nur einen kleinen Teil des zur Verfügung stehenden maximalen inneren Raumes des Tankers einnehmen, wie er also gerade zur Offenhaltung eines Pumpkanals der benötigten Größe erforderlich ist, und andererseits sollten sie möglichst so bemessen sein, daß sie den Tanker schwimmfähig erhalten, wenn dessen Ladung gelöscht ist.
  • Nach einer Ausführungsform der Erfindung bestehen die Aufblasmittel aus zwei flexiblen Schläuchen, von denen ein jeder wenigstens an einem Ende des Tankers befestigt ist, vorzugsweise aber an beiden Enden. Die beiden Schläuche sind weiterhin möglichst von gleicher Länge, und es ist dafür Sorge zu tragen, daß an jedem Ende des Tankers auch die Schläuche möglichst dicht zueinander gelagert sind, also Seite an Seite.
  • Obgleich die beiden inneren Schläuche die gleiche Länge entsprechend der effektiven inneren Länge des Tankers aufweisen oder auch ein wenig kürzer sein können, ist es zweckmäßiger, daß sie etwas länger als die innere Länge des Tankers sind. Abgesehen davon nämlich, wenn die beiden Schläuche an beiden Enden des Tankers befestigt sind, daß sich hierdurch leicht eine stärkere Beanspruchung der Schläuche beim Schleppen des Tankers ergeben kann, liegt für die längere Ausbildung der Schläuche die Überlegung vor, daß bei der Befestigung beispielsweise an einer Mannlochdeckplatte, welche abnehmbar ist und von dem Ende des Tankers abgezogen werden kann, dann die Schläuche lang genug sein müssen, um ein solches Ablösen des Mannlochdeckels zu ermöglichen, wie es zur Zugänglichkeit des Innern des Tankers erforderlich ist, also ohne daß hierbei die Notwendigkeit besteht, die beiden Schläuche von diesem Deckel zu lösen.
  • Bei der Verwendung von zwei oder mehreren inneren Aufblasschläuchen werden diese vorzugsweise in grobem Schlag zusammengedreht. Hierdurch wird ein größerer Querschnitt des offenzuhaltenden Pumpkanals erreicht, und außerdem werden so auf einfachste Weise die Schläuche zusammengehalten.
  • Es ist bereits (USA.-Patentschrift 2542929) zur Sicherung einer vollständigen Entleerung vorgeschlagen worden, durch eine aufblasbare Tasche im Innern die Füllung herauszudrücken. Es handelt sich hier aber nicht um Schlauchtanker, sondern um Behälter aus Stahl oder anderen Metallen, wobei also ein Zusammenklappen oder -falten einer Tankerhülle gar nicht möglich ist. Der Gedanke nach dieser amerikanischen Patentschrift mag sich auch durchaus für flexible Tanker verwenden lassen; er betrifft aber nicht die Freihaltung von Pumpkanälen, sondern gewissermaßen das Gegenteil, nämlich die Vermeidung jeglicher Art von Lufttaschen oder -löchern zwecks restloser Entleerung eines festen Behälters, bei dem nicht gepumpt, sondern gedrückt wird.
  • In den Zeichnungen sind beispielsweise Ausführungseinzelheiten wiedergegeben, und zwar zeigt Fig. 1 in den Teilen A, B und C Teilstücke eines mit dem Erfindungsgegenstand ausgerüsteten Tankers, und zwar des Buges und Hecks sowie aus der Mitte, F i g. 2 eine bevorzugte Ausführungsform der Befestigung eines Schlauchendes an einem starren Endstück des Tankers, Fig. 3 in den drei Teilen A, B und C die Art, in welcher durch zwei miteinander umschlungene Schläuche Öffnungen für den Pumpkanal aufrechterhalten werden, welche sich im wesentlichen über die ganze Länge des Tankers erstrecken, Fig. 4 schematisch einen Tanker mit nur einem Schlauch und F i g. 5, 6 und 7 weitere abgewandelte Ausbildungen der Befestigung der Schlauchenden.
  • In Fig. 1 ist die flexible Tankerhülle mit 1 bezeichnet, das starre Bugstück mit 2 und das starre Heck mit 3. In dem Heck ist ein Füll- und Leerrohr 4 angeordnet. Die beiden erfindungsgemäßen aufblähbaren Schläuche 5 und 6 sind in grober Steigung zusammengewunden und erstrecken sich von dem einen Ende des Tankers zu dem anderen, wo sie an starren Endkörpern befestigt sind, wie noch weiter bei der Beschreibung von F i g. 2 ausgeführt.
  • In F i g. 2 ist die Endbefestigung eines der Schläuche 6 wiedergegeben. Dieser Schlauch ist über das topfförmige Anschlußstück 7 gezogen und dort luftdicht durch die Schellen 8 befestigt. Eine solche Anbringung des Schlauches zumindest an einem Ende des Tankers sieht eine feste abschließende Platte als Deckel eines Mannloches vor, durch welch letzteres der Zugang zu dem Innern des Tankers zum Reinigen oder zu etwaigen Reparaturen ermöglicht wird. In den Fig. 1 und 2 ist dieser Mannlochdeckel mit 9 bezeichnet. Von dem Boden des Anschlußstückes 7 erstreckt sich ein Gewindestutzen 10, und dieser Gewindestutzen ist in einer Durchbohrung des Mannlochdeckels 9 durch eine Gegenmutter 11 festgeschraubt. An wenigstens einem Ende jeden Schlauches befindet sich zum Aufblasen und Entleeren dieses Schlauches ein Ventil 13, wie in Fig. 2 wiedergegeben, wo der Gewindestutzen 10 mit einer Bohrung 12 versehen ist. Das Ventil selbst entspricht den allgemein üblichen Ventilen, wie etwa bei Autoreifen; dieses sitzt also am Ende des Gewindestutzens 10 auf der dem Schlauchanschluß 7 abgewandten Seite.
  • Die starre Ausbildung 3 am anderen Ende des Tankers weist einen sich nach innen erstreckenden Ringflansch 3 A auf, an welchen das Lade- und Entleerungsrohr 4 mittels einer Platte 4A angeschlossen ist, und dieses Rohr 4 steht somit in Verbindung mit dem Innern des Tankers und ist an seinem äußeren Ende durch einen Verschlußdeckel 18 (Fig. 1, C) verschlossen. Auch sind die Anschlußstücke für die Innenschläuche sowie das Anschlußstück 7 in F i g. 2 an dem Deckel 4A angeordnet. Andererseits kann auch der Ringflansch 3 A eine genügende Größe haben, so daß es möglich ist, die Anschlußstücke für die Schläuche und das Füllrohr 4 in dem Flansch zu befestigen, wenn der Deckel 4A lösbar sein soll. Es ist nicht erforderlich, daß der Gewindestutzen 10 an diesem Ende des Tankers durchbohrt ist, und dieser Stutzen kann auch ein auf dem Ende des Anschlußstückes 7 angeschweißter Stutzen sein. Für die beiden Schläuche 5 und 6 sind zwei Anschlußstücke vorgesehen, die in gleicher Weise vorzugsweise nebeneinander an jedem Ende des Tankers angeordnet sind. Die beiden Schläuche sind dann in einem geeigneten Drehwinkel, etwa in einer Steigung von einer Windung auf 2,5 bis 3 m, umeinander gedreht, wobei diese Verdrehung in einfacher Weise durch Drehen des Mannlochdeckels 9 vor dessen Verschrauben stattfindet. Die beiden Schläuche sind vor dem Zusammendrehen wenigstens zum Teil zu füllen.
  • Die Ausbildung selbst der starren Bug- oder Heckstücke eines solchen Tankers ist nicht Gegenstand der Erfindung, und es sind sehr unterschiedliche Ausführungen bekannt. Es bietet auch keine Schwierigkeiten, die erwähnten Befestigungen für die Innenschläuche in solchen starren Endstücken vorzusehen.
  • Die Darstellung des Bug- und Heckstückes in F i g. 1 ist somit auch nur schematisch; doch soll eine kurze, nähere Beschreibung nachstehend gegeben werden.
  • Nach Fig. 1., A ist das Endstück 2 durch einen schwach zulaufenden, metallischen Körper gebildet, welcher im Längsschnitt wiedergegeben ist. Dieser Körper weist einen inneren Ringflansch 2 A auf, an welchem der Mannlochdeckel 9 befestigt ist. Die Zugöse 2B hat streifenförmige, flossenartige Platten, die an einer kurzen Muffe 2 C befestigt sind, welche in der Zeichnung links an dem Körper 2 sitzt. Das sich verengende Stück der Tankerhülle 1 geht durch einen Ring 2D hindurch und ist dann nach rückwärts um sich selbst zusammengelegt, wobei die sich überlappenden Teile zusammengeheftet oder -gesteckt sind.
  • Außerdem ist eine Klammer oder Schelle 2E vorhanden, welche die überlappenden Teile der Tankerhaut in eine enge ringförmige Nut in dem Bugstück 2 festklemmen.
  • Nach F i g. 1, C ist auch das Endstück 3 aus einem verjüngt zulaufen den Metallkörper gebildet. Dieser Körper 3 weist den nach innen gerichteten Ringflansch 3A auf, an welchem die Platte 4A befestigt ist. Die Art der dichten Anbringung der Tankerhaut an diesem Endstück entspricht im wesentlichen, wie sie in F i g. 1 vorgesehen ist. Wie bereits früher erwähnt, kann der Ringflansch 3 A auch weiter zur Mittelachse des Tankers hin verbreitert werden, wodurch dann die Teile zur Halterung der Schläuche 5,6 sowie das Füllrohr 4 unmittelbar an diesem Flansch angeordnet werden können und sich eine gesonderte Platte oder ein Deckel 4A erübrigt.
  • In der Fig. 3 sind in den Darstellungen A, Bund C drei Querschnitte an verschiedenen Stellen längs der zusammengedrehten Schläuche 5 und 6 mit der anhaftenden Tankerhaut 1 um diese herum wiedergegeben, und zwar in dem Zustand, wenn der Tanker geleert oder praktisch leer ist. Es ist ersichtlich, wie in diesen verschiedenen Stellungen der Schläuche 5 und 6 zueinander diese Schläuche mit der Tankerhülle zusammenwirken, um einen Pumpkanal zu bilden und diesen offenzuhalten.
  • Der Querschnitt A zeigt eine Stellung, in welcher die beiden Schläuche 5 und 6 seitlich horizontal nebeneinanderliegen. In diesem Fall sind die vier Pumpkanäle 14, 15, 16 und 17 vorhanden, die sich zwischen der zusammengefalteten Tankerhülle und den Schläuchen 5 und 6 gebildet haben. In der Darstellung B von F i g. 3 ist die Lage wiedergegeben, in welcher die zusammengedrehten Schläuche 5 und 6 schräg übereinander sich befinden. Auch hier sind Pumpkanäle offengehalten, doch sind in diesem Fall die beiden Räume 14, 17 ineinander übergegangen und haben sich zu einem einzigen und größeren Querschnitt verbunden. Fig. 3, C zeigt dann eine Stellung längs des Tankers, in welcher die zusammengedrehten Schläuche 5 und 6 senkrecht übereinanderliegen. Hier erscheinen wieder sämtliche vier Pumpkanäle 14, 15, 16 und 17.
  • Wie bereits erwähnt, ist die Tankerhülle nicht in vollem Maße zusammenfaltbar, und demgemäß wird, wenn der Tanker sich der Leerung nähert, das Material der Hülle nicht genau den Konturen der zusammengedrehten Schläuche folgen, wie es leichter der Fall sein würde, wenn gleiche Schläuche Seite an Seite, aber nicht zusammengedreht, vorliegen würden.
  • Durch das Zusammendrehen der Schläuche wird jedoch ein größerer Pumpkanal-Querschnitt erreicht.
  • Andererseits muß jedoch für die genannten Vorteile hinsichtlich eines offengehaltenen Pumpkanals in Kauf genommen werden, daß bei dem Entleeren des Tankers eine gewisse Menge der flüssigen Ladung im Umfang der Gesamträume dieser Pumpkanäle als Rest in der praktisch leeren Tankerhülle verbleibt.
  • Dies ist nicht von besonderer Bedeutung, wenn der Tanker dauernd oder wiederholt für Seefahrten mit der gleichen Art der Ladung verwendet wird, und im übrigen kann man durch entsprechende Wahl der Größe und des Druckes der Schläuche 5 und 6 im Verhältnis zu der Steifheit der Tankerhülle 1 den nicht auspumpbaren Rest auf einen geringen Prozentsatz der gesamten normalen Tankerfüllung halten.
  • Die Schläuche 5 und 6 können aus üblichem Schlauchmaterial, vorzugsweise etwas verstärkt, ge- fertigt sein und müssen natürlich unempfindlich gegenüber der Ladung sein. Sie müssen eine solche Größe besitzen, daß sie die unmittelbar mit ihnen in Berührung befindlichen Teile der Tankerhülle schwimmfähig halten. Im leeren Zustand wird dann die Tankerhaut gewissermaßen wie ein Vorhang entweder auf einer Seite oder zum Teil auf der einen und der anderen Seite der Schläuche 5 und 6 herabhängen, so daß der größte Tiefgang des geleerten Tankers etwa der Hälfte des Umfanges der Tankerhaut entspricht. Dies trifft auf jeden Fall dann zu, wenn die Schläuche 5 und 6 in der vorher beschriebenen Weise befestigt und angeordnet sind.
  • Nunmehr kann der leere Tanker abgeschleppt werden, doch muß dabei beachtet werden in seichtem Wasser, daß die herabhängende Hülle nicht durch scharfe Gegenstände auf dem Grund des Wassers verletzt wird. Nach Erreichung einer bestimmten Geschwindigkeit, welche mit der Größe des Tankers sich ändern kann, kommt die Hülle auf die Oberfläche und liegt dann flach auf dem Wasser ähnlich einem flachen Sack. Auf diese Weise kann der Tanker nunmehr in leerem Zustand zurückfahren, und dieses Verfahren hat bedeutende Vorteile gegenüber den bislang üblichen Methoden der Rückführung. So war es beispielsweise bei einer leicht entflammbaren flüssigen Ladung gefährlich, in den Tanker ein Gas einzuführen, um ihm seine Schwimmfähigkeit zu erhalten, wenn dieses Gas freien Sauerstoff enthielt, wie beispielsweise Luft. Man mußte deshalb bisher sehr sorgfältig ein inertes Gas hierfür verwenden, wie es nach der Erfindung nunmehr für eine leere Rückbeförderung sich erübrigt.
  • Nachstehend seien beispielsweise Maße und einzuhaltende Bedingungen für einen Tanker mit zwei Schläuchen, wie oben beschrieben, wiedergegeben: a) Der Tanker selbst sei etwa 30,5 m lang von dem Flansch 2 A bis zum Flansch 3 A; b) die Hülle eines solchen Tankers hat einen Umfang von etwa 4,7 m über die gleichbleibende Länge; c) die Tankerhülle hat eine durchgehende Dicke von etwa 3,2 mm und sei in üblicher Weise aus einem festen Nylongewebe gebildet, welches innen und außen, wie schon beschrieben, umkleidet ist; d) die beiden Innenschläuche sind etwa 31,7 m lang und 10 cm im Durchmesser; vorzugsweise ist der Innendruck dieser Schläuche etwa 0,012kg/mm und nicht weniger als 0,003 kg/mm.
  • Aus vorstehenden Angaben ergibt sich ein Beispiel, wie es auch auf andere Tankergrößen übertragen werden kann, wobei berücksichtigt ist, daß genügend Pumpräume verbleiben und außerdem nach dem Entleeren die Tankerhaut schwimmend erhalten wird.
  • Werden die Schläuche nur so groß gehalten, daß sie den Pumpkanal sichern, aber nicht genügen, um die leere Tankerhüllen schwimmfähig zu erhalten, so ergäbe sich der Nachteil, daß besondere Schwimmkörper außen angebracht werden müßten mit allen diesen eigenen Nachteilen. Es ist natürlich vorzuziehen, besser gleich beiden Zwecken entsprechende Schläuche im Innern des Tankers vorzusehen.
  • Wie bereits früher erwähnt, sollen die Innenschläuche möglichst etwas länger sein, als die effektive innere Länge des Tankers selbst. Anderenfalls würden diese Schläuche beim Ziehen des Tankers zu stark zwischen den beiden Enden angespannt. Dies würde allerdings nicht eintreten, wenn die Innenschläuche nicht fest mit dem Tanker verbunden wären, doch in diesem Fall treten andere Nachteile auf, etwa dadurch, daß die Schläuche nicht in einer miteinander verbundenen Lage gehalten werden können und außerdem sich Erschwerungen beim Aufblasen bzw. Entleeren dieser Schläuche einstellen dürften.
  • Es ist deshalb stets vorzuziehen, den oder die Schläuche im Innern des Tankers wenigstens an einem Ende von diesem und besser noch an beiden Enden des Tankers fest anzubringen.
  • In den Darstellungen der Erfindung nach den F i g. 1 bis 3 sind zwei Schläuche verwendet. F i g. 4 zeigt rein schematisch einen Schlauchtanker mit nur einem einzelnen Schlauch, bei welchem die Bug- und Heckstütze sowie die Art der Anbringung der Hülle und der Befestigung der Innenschläuche gleich ist der beschriebenen Anordnung nach den Fig. 1 und 2.
  • Ein einzelner Schlauch ist jedoch nicht so zufriedenstellend, da bei gleichen sonstigen Ergebnissen der Schlauch größer im Durchmesser sein muß als die Schläuche in einem Zweischlauch-System, um eine gleiche Schwimmfähigkeit des leeren Tankers zu sichern.
  • Andererseits ist es schwer, feste Angaben zu machen, wie groß die Zahl der Innenschläuche praktisch sein soll. Allein schon durch den Aufwand bei der Fertigstellung und hinsichtlich einer einfachen Überwachung dürfte es sich kaum empfehlen, mehr als nur ganz wenige Innenschläuche vorzusehen, und als praktisches Kompromiß erscheinen zwei Innenschläuche am vorteilhaftesten zu sein.
  • In den F i g. 5, 6 und 7 sind weitere Befestigungsmöglichkeiten der Schlauchenden an den Endplatten des Tankers veranschaulicht. F i g. 5 und 6 zeigen den Seitenriß und F i g. 7 eine Draufsicht hinsichtlich der Ausbildung nach Fig. 6. Nach diesen Ausführungen sind die Enden der Schläuche zusammengedrückt und in luftdichter Weise zwischen zwei Platten 19 festgeklemmt, die ihrerseits in starren Endplatten angeordnet sind, wie beispielsweise in F i g. 5 an einem Mannlochdeckel ähnlich der Platte 9 in Fig. 1, A, während nach Fig. 6 die Platte der Ausbildung der Platte 4A der Fig. 1, C entspricht. In diesen F i g. 5, 6 und 7 ist nur ein einzelner Schlauch gezeigt, doch wären die gleichen Befestigungen auch bei zwei Schläuchen anzuwenden, die dann vorzugsweise dicht nebeneinander an den betreffenden Endplatten angeordnet sind. Bei dieser besonderen Art der Befestigung von den Schläuchen bilden diese, wenn sie aufgebläht sind, eine etwas federnde Verbindung an ihren Enden, wie sich aus den F i g. 5 bis 7 ergibt. Die Füllung bzw. Leerung der Schläuche ist in F i g. 5 schematisch gezeigt, wo das Ventil 20 an der Endplatte durch ein flexibles Rohr 21 mit dem Schlauchkörper durch die Wandung hindurch verbunden ist und dieses bei 22 in den Schlauch einmündet, welcher an dieser Stelle zu diesem Zweck in geeigneter Weise verstärkt ist.
  • Zum Verstauen eines leeren Tankers, beispielsweise wenn er für einige Zeit nicht weiter verwendet werden soll oder dieser Tanker über Land zu transportieren ist, sind die Schläuche im Innern zu entleeren. Der Tanker kann dann entweder zusammen- gefaltet oder besser aufgehaspelt werden und besitzt dann eine verhältnismäßig sehr kleine und kompakte Form für den Transport oder die Lagerung.
  • Die beispielsweisen Darstellungen in den Zeichnungen betreffen die Anwendung der Erfindung in einem Tanker mit schräg zulaufenden verjüngten Enden und starren Bug- und Heckteilen. Die Erfindung ist jedoch nicht hierauf begrenzt. Vielmehr kann sie auch bei flexiblen Schlauchtankern Verwendung finden, bei denen ein Ende wenigstens flexibel ist oder bei denen ein Ende ein stumpfes oder voll auslaufendes Profil aufweist. In solchen Fällen ist die Befestigung der Schläuche 5 und 6 durch Mittel ähnlich dem Anschlußstück 7 oder den Platten 19 nicht geeignet. Es empfiehlt sich dann, die Schlauchenden durch Klammern zu verschließen, etwa in der Form, wie beispielsweise in Fig. 5 bis 7 wiedergegeben.
  • Auch können die Enden zusammengesiegelt oder sonstwie verschlossen werden. Derartig verschlossene oder geschweißte Enden können dann an das zugehörige Ende im Innern des Tankers durch Anlaschen an einen Ansatz im Innern der Hülle angeschlossen werden.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Schlauchtanker für fließbares Gut aus einer länglichen, flexiblen, zusammenfaltbaren Hülle mit Aufblähmitteln im Innern, d a du r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Aufblähmittel aus zwei aneinandergelegten Schläuchen (5, 6) von im wesentlichen kreisförmigem Querschnitt bestehen und die Schläuche in ihrer Aneinanderlagerung festgehalten werden.
  2. 2. Tanker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schläuche (5, 6) in grober Windung miteinander verdreht sind.
  3. 3. Tanker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß beide Schläuche mit jedem Ende an den entsprechenden Enden des Tankers befestigt sind.
  4. 4. Tanker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Tanker an jedem Ende mit einem starren Endstück versehen ist und die Schläuche mit mindestens einem dieser Endstücke verbunden sind.
  5. 5. Tanker nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eines der starren Endstücke des Tankers einen abnehmbaren Mannlochdeckel aufweist und die Schläuche mit diesem Deckel verbunden sind.
  6. 6. Tanker nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Aufblasventil für die Schläuche an dem Mannlochdeckel angeordnet ist und das Ventil außerhalb des Tankers zugänglich ist, wenn dieser Mannlochdeckel verschlossen ist.
  7. 7. Tanker nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schläuche (5, 6) in groben Windungen durch Drehen des Mannlochdeckels, bevor dieser verschlossen wird, zusammengedreht werden können.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1103 791; französische Patentschrift Nr. 1 207 020; USA.-Patentschrift Nr. 2 542 929.
DED43348A 1963-01-18 1964-01-11 Schlauchtanker fuer fliessbares Gut Pending DE1232496B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2308357A1 (de) 1973-02-20 1974-10-03 Otto Hanel Kg Schlauchbootwerf Schlauchabschluss, insbesondere fuer schlauchboote
DE2366147C3 (de) * 1973-02-20 1986-10-23 Ing. Otto Hanel oHG, 3520 Hofgeismar Heckabschluß des Tragschlauches eines Schlauchbootes

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2542929A (en) * 1948-06-01 1951-02-20 Cons Vultee Aircraft Corp Tank with flexible diaphragm and spiral internal discharge channel
FR1207020A (fr) * 1958-02-10 1960-02-12 Capacité flottante pour le transport des liquides
DE1103791B (de) * 1956-09-19 1961-03-30 Ernst Hans Doerpinghaus Dipl I Unstarrer schwimmfaehiger Behaelter fuer den Schlepp-Transport von Fluessigkeiten auf dem Wasserwege

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