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DE1231919B - Tonbandgeraet - Google Patents

Tonbandgeraet

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Publication number
DE1231919B
DE1231919B DE1963B0071127 DEB0071127A DE1231919B DE 1231919 B DE1231919 B DE 1231919B DE 1963B0071127 DE1963B0071127 DE 1963B0071127 DE B0071127 A DEB0071127 A DE B0071127A DE 1231919 B DE1231919 B DE 1231919B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tape recorder
motor
plate
finger
recorder according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1963B0071127
Other languages
English (en)
Inventor
Zdenko Milovac
Werner Pleyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAX BOSL DIPL KFM
Original Assignee
MAX BOSL DIPL KFM
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAX BOSL DIPL KFM filed Critical MAX BOSL DIPL KFM
Priority to DE1963B0071127 priority Critical patent/DE1231919B/de
Publication of DE1231919B publication Critical patent/DE1231919B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/18Driving; Starting; Stopping; Arrangements for control or regulation thereof
    • G11B15/24Drive disengaging means
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/18Driving; Starting; Stopping; Arrangements for control or regulation thereof
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/18Driving; Starting; Stopping; Arrangements for control or regulation thereof
    • G11B15/44Speed-changing arrangements; Reversing arrangements; Drive transfer means therefor
    • G11B15/442Control thereof

Landscapes

  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Tonbandgerät Die Erfindung bezieht sich auf ein Tonbandgerät, bei welchem an einem Chassis eine eine Mehrzahl von in einem Rahmen längsverschiebbar geführter Schaltfinger zur Betätigung beweglicher Schaltglieder aufweisende Steuerungseinrichtung angebracht ist, von welcher aus die einzelnen, am Chassis angeordneten Baua, pen steuerbar sind, nämlich eine durch ,rup einen unter Federkraft kippbaren Elektromotor in Drehung zu versetzende, mit einer Schwungmasse versehene, nebenn dem Tonkopf angeordnete Tonwelle und eine gegen diese anstellbare Andruckeinrichtung, z. B. eine Rolle für das Tonband, ferner mit je einer Bremse ausgerüstete, drehbar gelagerte Teller zur Aufnahme der Abwickelspule und der Aufwickelspule sowie ein die Teller wahlweise in Drehung versetzender, zwischen ihnen kippbar angeordneter Antrieb.
  • Es ist ein Tonbandgerät bekannt, bei dem ein einziger Elektromotor als gemeinsamer Antrieb sowohl für die Abwickel- und Aufwickelteller, als auch für die Tonwelle dient. Zu diesem Zweck zweigen vom Elektromotor mehrere Getriebe ab, welche zum Teil durch Verschieben von Kupplungselementen zur Wirkung gelangen. Als Hauptantrieb dient ein vom Elektrornotor direkt bewegter Riementrieb. Das eine Trum kann durch Verschieben eines Kupplungsgliedes mit dem Teller für die Abwickelspule zum raschen Zurückspulen in Eingriff gebracht werden. Ferner zweigt vom Riementrieb ein weiterer Bandtrieb ab, der mit dem Teller der Aufwickelspule in Verbindung steht. Dieser Bandtrieb ist so lose, daß durch ihn der Teller nur angetrieben wird, wenn ein weiteres Kupplungsglied zur Straffung des Triebes verschoben wird. Außerdem kann eine direkte Kupplung zwischen dem Urnkehrrad des Riementriebes und dem Teller der Aufwickelspule dadurch hergestellt werden, daß ein drittes Kupplungsglied mit einer Rolle so weit verschoben wird, daß die Rolle die Bewegung des Rades auf den Teller überträgt. Die Tonwelle wird durch ein Rad angetrieben, welches über Zwischenräder mit den Antriebsrädern des Elektromotors kuppelbar ist. Bei diesem bekannten Tonbandgerät sind in der Bewegungsbahn aller Schaltfinger mit Ausnahme einer Stopptaste bewegliche Steuerglieder vorgeschaltet, welche bei Betätigung eines Schaltfingers die Bremsen der Teller für die Aufwickel- und Abwickelspule lösen.
  • Dieses bekannte TonbandgerätistfürBatteriebetrieb nicht geeignet, weil seine Antriebseinrichtung so ausgebildet ist, daß an einem einzigen Elektromotor verschiedene Antriebe hängen, die zum Teil auch während der Aufnahme oder Wiedergabe nicht abgeschaltet sind. Es muß also ein Elektromotor mit sehr gutem Durchzugsvermögen vorgesehen sein, damit nicht die gleichförmige Geschwindigkeit des Tonbandes durch die mitlaufenden Nebentriebe gestört werden können. Derartige Störungen würden sich mit Sicherheit beim Gebrauch dieses Tonbandgerätes während der Fahrt in einem Fahrzeug, d. h. bei Rüttel- und Stoßbelastungen, ergeben, denn die Kupplungsglieder können sich bei Stoßbelastungen ohne weiteres bis zur Kupplungsstellung verschieben und dabei durch die Einwirkung auf den Riementrieb den Gleichlauf des Elektromotors erheblich stören. Die im bekannten Tonbandgerät gewählte Ausbildung des Antriebes durch einen Einzelmotor führt zu einer schweren verwickelten und beträchtlich hochbauenden Konstruktion, die ebenfalls für ein transportables Tonbandgerät schlecht geeignet ist. Das bekannte Tonbandgerät kann also nicht mit Batterie betrieben werden, ist stoßempfindlich und nimmt viel Platz in Anspruch.
  • Es ist auch ein Magnettongerät beschrieben worden, welches einen zwischen den Tellern der Aufwickel- und Abwickelspule angeordneten, kippbaren Elektromotor aufweist. Damit die beiden Teller in Ruhestellung des Gerätes ihre Lage zueinander nicht verändern, wird der kippbare Elektromotor mit seinen beiden Wellenenden auf die Teller gedrückt.
  • Auch dieses bekannte Magnettongerät ist sehr stoßempfindlich und daher für eine Verwendung auf Reisen, beispielsweise im Kraftfahrzeug, nicht geeignet. Selbst bei denjenigen Tonbandgeräten, die üb- licherweise an Ort und Stelle benutzt werden, führt ein Anpressen der Wellenenden an die Teller immer an der gleichen Stelle allmählich zu einem gewissen Eindellen, so daß eine gleichbleibende Geschwindigkeit der Teller und des Tonbandes damit erheblich gestört wird. Noch viel schlimmer würde sich eine solche Konstruktion auswirken, wenn das Gerät Rüttel- und Stoßbeanspruchungen ausgesetzt werden würde.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Tonband der eingangs erläuterten Art zu schaffen, welches transportabel ist und eine gedrängte leichte Bauart aufweist und bei welchem höchste Tonqualität gegeben ist und die Funktionsfähigkeit auch bei Rüttel- und Stoßbelastungen trotz der Eignung zum Batteriebetrieb gewährleistet ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge-C t2 löst, daß in der Bewegungsbahn aller Schaltfinger, gegebenenfalls mit Ausnahme eines Auslösefingers, in an sich bekannter Weise ein bewegliches Steuerglied vorgeschaltet ist, das bei Betätigung eines SchaltImgers über ein Gestänge die Bremsen der Teller löst, während dem Teller für die Abwickelspule eine ständig auf sie einwirkende Schleifbremse zugeordnet und der Teller für die Aufwickelspule mit der Tonwelle in an sich bekannter Weise ständig mit einem Schlupfband verbunden ist, daß ferner der zwischen den Tellern der Abwickel- bzw. Aufwickelspule in an sich bekannter Weise kippbar angeordnete Antrieb, vorzugsweise ein an beiden Enden mit einem Wellenstumpf versehener Elektromotor, von einer Feder gegen zwei, den Wellenstümpfen zugeordnete, eine ungewollte Berührung mit den Tellern verhindernde, durch die Betätigung der Schaltfinger für den schnellen Rücklauf bzw. Vorlauf um einen bestimmten Betrag abhebbare Anschläge gepreßt wird und daß endlich der durch den entsprechenden Schaltfinger bewegbare, mit der Andruckrolle versehene Träger einen eine ungewollte Berührung der Motorwelle mit der Schwungmasse verhindernden Anschlag in Form eines Riegelarms aufweist, der bei der Bewegung des Trägers ein Kippen des Motors durch deren Andruckfeder um einen bestimmten Betrag und damit ein Kuppeln desselben mit der Schwungmasse zuläßt.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausbildung ergibt sich nicht nur ein besonders raum- und gewichtssparender einfacher Aufbau, sondern vor allem eine Konstruktion, deren Funktionsfähigkeit auch durch Rüttel- oder Stoßbeanspruchungen nicht beeinträchtigt werden kann. Dabei ist nicht nur die getrennte Anordnung der Antriebe von Vorteil, sondern vor allem die Sicherung der Antriebsmotoren vor dem ungewollten Kuppeln mit den Gegenrädern. In jedem Fall ist nämlich zwischen dem entsprechenden Wellenende und dem Gegenrad ein starrer Anschlag vorgesehen, gegen welchen der jeweils kippbare Motor durch eine Feder gepreßt wird, die also bei Entferaung des starren Anschlages gleichzeitig als Kupplungsfeder dient. So ist es ausgeschlossen, daß beispielsweise während einer Tonbandaufnahme, d. h. also der in gleichmäßige Drehungen versetzten Tonwelle durch den zugeordneten Elektromotor der zweite zwischen den beiden Tellern angeordnete Elektromotor selbst bei stärkster Stoß- oder Rüttelbeanspruchung mit den Tellern in Berührung kommen kann, was über die Beeinträchtigung der Bandgeschwindigkeit zu einer Störung der Aufnahme führen würde, andererseits auch eine Beschädigung der Tellerflächen verursachen könnte. Solange sich das Tonbandgerät in der Ruhestellung befindet, verhindern die Bremsen für die Teller der Aufwickel-und Abwickelspule ein ungewolltes Drehen derselben. Dies ist zwar durch das eingangs diskutierte Tonbandgerät für sich bekanntgeworden, jedoch in einem anderen Aufgabenzusammenhang, während dieses Merkmal zur Lösung der Aufgabe gemäß der Erfindung als Teil einer Gesamtkombination mit beiträgt.
  • Das eingangs diskutierte Tonbandgerät und das ebenfalls bereits besprochene Magnettongerät sind nicht in der Lage, die der Anmeldung zugrunde liegende Aufgabe zu lösen. Der Aufbau des bekannten Tonbandgerätes ist einerseits weitaus zu verwickelt und raum- und gewichtsaufwendig, außerdem auch bei Rüttelbeanspruchungen störanfällig; das bekannte Magnettongerät dagegen ist zwar von einfachem Aufbau, jedoch schon von Haus aus nicht für eine ausreichende Tonqualität ausgelegt; die gewählte Konstruktion würde außerdem bei Stoßbeanspruchungen zu einem noch weiteren Herabsetzen der Tonqualität führen.
  • Außerdem können die bekannten Geräte weder für sich noch in Kombination auch nur andeutungsweise als Anleitung für die erfindungsgemäße Ausbildung dienen. Selbst wenn man das durchschnittliche handwerkliche Können eines Fachmannes noch hinzurechnet, so bleibt doch die Tatsache bestehen, daß es im Stand der Technik nirgends ein Vorbild gibt, welches einem Durchschnittsfachmann eine ähnliche Lösung wie den Erfindungsgedanken nahelegen kann, wobei zu berücksichtigen ist, daß Aufgabe und Lösung untrennbar miteinander verbunden sind. Das bekannte Magnettongerät weist in eine völlig andere Richtung und zeigt im übrigen auch mit dem an erster Stelle diskutierten Tonbandgerät keinerlei Berührungspunkte, so daß es an sich schon nicht naheliegend wäre, die Erkenntnisse der diese beiden Geräte beschreibenden Patentschriften zu einer Kombination zu vereinigen. Beide Patentschriften gehen nämlich davon aus, durch einen einzigen Elektromotor alle Bewegungen einzuleiten. Die Lösungen sind hierzu jedoch in beiden Patentschriften grundverschieden, weil die Erfinder dieser beiden bekannten Geräte von ganz verschiedenen Voraussetzungen ausgegangen sind.
  • Selbst eine Kombination von Merkmalen der beiden bekannten Geräte ist bei weitem nicht zur Lösung der gestellten Aufgabe geeignet. Es sind nämlich wesentlich mehr Schritte notwendig als eine einfache Kombination beider Geräte, um zur erfindungsgemäßen Ausbildung zu gelangen. Erst durch die erfindungsgemäße Ausbildung wurde ein Tonbandgerät geschaffen, welches auf auch für den Fachmann überraschend einfache Weise die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe löst. Diese erfindungsgemäße Ausbildung war wegen des Fehlens von Vorbildern nur durch erfinderische Leistung möglich.
  • Eine vorteilhafte Ausbildung des Tonbandgeräts ist gemäß der Erfindung dadurch gegeben, daß den Schaltfingem für den schnellen Rücklauf bzw. Vorlauf bewegliche Steuerstangen vorgeschaltet sind, die it den Anschlägen für den als Antrieb der Teller dienenden Elektromotor versehen sind. Auf diese Weise ist eine besonders einfache Steuerung des Geräts gewährleistet.
  • Um eine sehr starre Lagerung des Antriebsmotors zu erzielen, kann der in an sich bekannter Weise kardanisch gelagerte Antriebsmotor für die Teller an einer quer zur Motorwelle verlaufenden Achse beweglich gelagert sein, wovon ein Ende an einer zur Motorwelle parallelen ortsfesten Schwenkachse befestigt ist, während das andere unter Federkraft stehende Ende in Form einer Kurbel abgekröpft und in einem Lager vertikal beweglich geführt ist. Dabei kann das abgekröpfte Ende der Achse in eine Schwinge eingreifen, die mit einem Ende in einem ortsfesten Lager drehbar gelagert ist. Trotz der dadurch erzielten starren Kipplagerung des Motors genügt eine einzige Feder, um diesen wahlweise mit einem seiner Wellenstümpfe gegen den Teller der Abwickel- oder der Aufwickelspule mit der gleichen Kraft anzupressen. Die Verwendung der Schwinge ergibt einen ausreichenden Schaltweg, um dieselbe an einem elektrischen Schalter für den Motor der Teller anliegen zu lassen, so daß die Bewegung der Schwinge den Motor einschaltet. Nachdem der Motor durch die Anschläge daran gehindert ist, sich ungewollt in Schaltrichtung zu bewegen, wird ein Einschalten des Motors infolge Rüttel- oder Stoßbewe-Cru ngen mit Sicherheit vermieden.
  • Eine besondere Schwierigkeit liegt darin, das Tonbandgerät so auszubilden, daß sich während der Aufnahme am Tonkopf durch Rüttel- und Stoßbewegungen keine Unregelmäßigkeiten ergeben. Vorteilhaft ist es dabei, das Tonbandgerät so auszubilden, daß der die Aufnahmebereitschaft bewirkende Schaltfinger in an sich bekannter Weise in seiner vorgeschobenen Stellung verriegelbar und über eine Kurbelwelle mit dem die Andruckrolle aufweisenden Träger verbunden ist, der entgegen der Kraft einer Feder durch Betätigung des Schaltfingers in eine verriegelte Andruckstellung bringbar ist. Dadurch ergibt sich der Vorteil, daß der Träger durch Stoß- und Rüttelbewegungen nicht vom Tonkopf weg bewegt werden kann. Dabei kann die Andrückrolle unmittelbar am Träger gelagert sein. Dies setzt jedoch voraus, daß die Anstellbewegung des Trägers bei jedem Gerät genau begrenzt und eingestellt ist. Um derartige Anforderungen an die Herstellungsgenauigkeit zu vermeiden, kann die Andruckrolle auf dem Träger in Richtung auf das Tonband schwenkbar gelagert sein und durch eine Feder in die Andruckstellung gepreßt werden, wobei die Rolle aus einem Werkstoff hoher Eigenelastizität, z. B. Gummi verhältnismäßig geringer Härte ist, während die Kraft der Feder verhältnismäßig groß gewählt ist und eine elastische Vdrformung der Rolle bewirkt. Die Rolle und die Feder bilden also zusammen ein System von zwei gegeneinander vorgespannten Federn. Soweit sehr harte Rüttel- und Stoßbewegungen zu einem Verschwenken der Gummirolle führen, gelangt diese trotzdem nicht außer Eingriff mit dem Tonband, weil die elastische Verformung der Rolle während des Schwenkausschlages desselben nur etwas geringer, jedoch nicht aufgehoben wird. Besonders günstig ist dabei die Verwendung von Tellerfedern als Andruckfeder, weil diese eine progressive Kennlinie aufweisen.
  • Zum sicheren Verriegeln des die Aufnahmebereitschaft bewirkenden Schaltfingers kann oberhalb der Schaltfin-er eine durch Federkraft gegen diese gepreßte, hinter einen Nocken des Fingers sich legende Kurbelwelle angeordnet sein.
  • Um ein unaewolltes Aufschlagen des elektrischen Antriebsmotors für den Tonbandantrieb auf die Schwungmasse infolge Stoßbewegungen zu vermeiden, andererseits jedoch bei gekuppeltem Antrieb ein kurzzeitiges Entkuppeln zu verhindern, kann der Träger während der Andruckbewegung gleichzeitig den elektrischen Antriebsinotor für den Tonbandan-.,er an einem Endtrieb einschalten, indem der Träg schalter anliegt.
  • Im folgenden ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Dabei zeigen die Zeichnungen in F i g. 1 eine schematische Draufsicht auf die Steuerungseinrichtung und die Bremseinrichtung für die Teller, F i g. 2 eine Einzelheit der Steuerungseinrichtung in Stirnansicht, F i g. 3 eine Draufsicht auf die Steuerungseinrichtung in Verbindung mit dem Antriebsmotor für die Teller, F i g. 4 eine Seitenansicht des Motors mit Anschlag, F i g. 5 die Motorlagerung in Seitenansicht, F i g. 6 dazu eine Vorderansicht, F i g. 7 eine Draufsicht auf die Steuerungseinrichtung in Verbindung mit dem Träger der Andruckrolle und dem Antriebsmotor für die Schwungmasse, F i g. 8 einen Finger mit dazugehöriger Seitenansicht und F i g. 9 dazu eine Vorderansicht.
  • In F i g. 7 ist das Chassis 1 des Gerätes strichpunktiert angedeutet. An diesem Chassis ist in der linken Ecke eine insgesamt mit 2 bezeichnete zentrale Steuerungseinrichtung angebracht, die eine Mehrzahl von in einem Rahmen 3 län,-,sverschiebbar geführte Schaltfinger 4, 5, 6, 7 und 8 aufweist. Wie aus F i g. 1 ersichtlich, sind die Schaltfinger 4 bis 8 mittels Drucktasten 4, 5, 6', 7' und 8' in Richtung des Pfeiles G verschiebbar. Sie werden in bekannter Weise durch eine (nicht gezeichnete) Feder wieder in ihre Ausgangsstellung zurückgebracht. Den Schaltfingern 4 bis 8 ist eine quer zu den Schaltfingern angeordnete Kurbelstange 9 vorgelagert, welche über eine Zugstange 10, die in Richtung des Pfeiles F längsverschiebbar geführt ist, jeweils mit einem Arm 11 bzw. lf eines doppelarmigen Schwenkhebels 12 bzw. 12' in Verbindung steht. Die Führung der Zugstangge 10 erfolgt dabei in der Weise, daß dieselbe mit einem Langloch 13 versehen ist, in welches eine ortsfeste Schraube 14 eingreift. Der zweite Arm 15 bzw. 15' des doppelarmigen Hebels 12 bzw. 12" ist mit einem Bremsbelag 16 bzw. 16' versehen. Dieser Bremsbelag liegt gegen eine Bremsfläche 18 bzw. 18' der Abwickelspule 19 bzw. der Aufwickelspule 20 (die Spulen sind der besseren übersieht wegen strichpunktiert dargestellt). Die doppelarmigen Hebel 12 und 12' sind mittels ortsfester vertikaler Lagerbolzen 21 und 21! drehbar gelagert, wobei jeweils eine Feder 22 bzw. 22' den Arm 15 bzw. 15' mit den Bremsbelägen 16 bzw. 16' auf die Bremsfläche 18 bzw. 18' preßt. Die Kurbelstange 9 weist an ihrem freien Ende einen Winkelarin 23 auf (F i 2), in den Lagern 24 ist die Kurbelstange 9 drehbar gelagert, so daß beim Verschieben irgendeines Schaltfingers in Richtung des Pfeiles G der Winkelarin 23 eine Bewegung in Richtung des Pfeiles F vollzieht, wodurch die Bremsbeläge 16 und 16' außer Eingriff mit den Bremsflächen 18 und 18' gebracht werden. Sobald der entsprechende Schaltfinger in seine Ausgangsstellung wieder zurückkehrt, was durch die entsprechenden Rückstellfedern schlagartig bewerkstelligt wird, bringen die Federn 22 und 22' die Bremsarme 15 und 15' sofort wieder in Wirkstellung, so daß ein ungewolltes Drehen der Teller 19 und 20 unmöglich ist. Auf die Achse 25 des Tellers 19 für die Abwickelspule drückt unter der Kraft einer Feder 26 ständig ein Bremsschuh 27. Die Bremskraft dieses Schuhes 27 ist jedoch nur so groß, daß sie eine freie Drehung des Tellers 19 verhindert, sich jedoch beim gewollten Drehen des Tellers 19 nahezu nicht bemerkbar macht.
  • An Stelle des ständig auf die Achse 25 einwirkenden Bremsschuhes 27 kann auch eine Bremse 28 Verwenduno, finden, die während des schnellen Rücklaufes gelöst wird (F i g. 3). Dort ist dem Schaltfinger 7 zur Betätigung des schnellen Rücklaufes eine in der horizontalen Ebene im Winkel verlaufende Steuerstange 29 vorgeschaltet. Der schräg verlaufende Teil 30 der Steuerstange 29 steht mit einem Arm 31 eines doppelarmigen Hebels 32 in Verbindung. Der doppelarmige Hebel 32 ist mittels der vertikalen Achse 33 schwenkbar gelagert. Der zweite Arm 34 des Hebels 32 trägt die Bremse 28, welche durch eine Feder 36 gegen die Bremsfläche 35 des Tellers 19 angedrückt wird.
  • Während sich die Bremseinrichtung gemäß F i g. 1 unterhalb der Teller 19 und 20 im Inneren des Chassis 1 befindet, sind die Steuerstange 33 und der doppelarmige Hebel 32 auf dem Chassis gelagert.
  • Dem Schaltfinger 8 für schnellen Vorlauf ist ebenfalls eine Steuerstange 37 vorgelagert. Beide Steuerstangen 30 und 37 weisen Langlöcher 38 auf, in welche zur Führung der Stangen 30 und 37 ortsfeste Zapfen 39 eingreifen. Durch eine Betätigung des Schaltfingers 7 bzw. des Schaltfingers 8 wird die Steuerstange 30 bzw. die Stange 37 in Richtung des Pfeiles H verschoben.
  • Zwischen den Tellern 19 und 20 ist ein Elektromotor 40 liegend angeordnet, der mit zwei Wellenstümpfen 42 und 42' versehen ist, die sich unterhalb der Teller 19 und 20 befinden. Der Elektromotor 40 ist an einer quer zur Motorwelle verlaufenden Achse 41 mittels seiner Lagerösen 42 kippbar gelagert (F i g. 3 und 5). Ein Ende der Achse 41 trägt eine parallel zur Motorwelle verlaufende Schwenkachse 43, welche in ortsfesten Lagern 44 drehbar gelagert ist. Das andere Ende der Achse 41 ist um das Gehäuse 45 des Motors 40 herum in Form einer Kurbel 46 abgekröpft und mit dem Ende 47 in einer Bohrung einer Schwinge 48 (F i g. 6) vertikal beweglich geführt. Die Schwinge 48 ist an einem Ende in einem ortsfesten Lager 49 schwenkbar gelagert. Die Oberseite des Motorgehäuses 45 ist dachartig abgeschrägt. Auf der Schrägfläche 50 liegen zwei Anschläge 51 auf, von welchen der eine an der Steuerstange 30 und der andere an der Steuerstange 37 angebracht ist (F i g. 4). Die Schrägfläche 50 des Motorgehäuses 45 wird durch eine Feder 52 (F i g. 5, 6) gegen die Anschläge 51 gepreßt. Die Feder 52 greift mit einem Ende am Winkelarm 47 der Achse 41 an und ist mit dem anderen Ende ortsfest gelagert. Am freien Ende der Schwinge 48 ist ein Winkel 53 angebogen, der gegen den Schaltstift 54 eines ortsfesten Endschalters 55 anliegt. Der Endschalter 55 ist in den Stromkreis für den Motor 40 eingeschaltet und unterbricht diesen, wenn der Schaltstift 54 eingedrückt ist.
  • Die Steuerstangen 30 und 37 sind entlang des Chassisoberteils geführt. Dies ist in F i g. 4 durch die Lagerung 56 angedeutet. Sobald durch Betätigung des Schaltfingers 7 die Steuerstange 30 in Richtung des Pfeiles 1 (F i g. 4) verschoben wird, erhält der Motor 40 die Möglichkeit, um die Achse 41 zu kippen, wobei der Wellenstumpf 42 sich von unten gegen den Teller 19 anlegt. Der Anschlag 51 an der Steuerstange 30 gibt nämlich durch das Verschieben der Stange 30 den Motor 40 auf der Seite des Wellenstumpfes 42 um ein Stück nach oben frei, so daß die Feder 52 den Motor 40 in eine entsprechende Kipplage steuern kann. Gleichzeitig hebt sich dabei die Achse 41 mit dem Winkelende 47 um einen gewissen Betrag an, wobei das angebogene Winkelende 53 der Schwinge 48 den Schaltstift 54 des elektrischen Schalters 55 freiaibt und auf diese Art und Weise den Elektromotor 40 einschaltet. Der von der Batterie des Gerätes kommende Strom setzt infolgedessen die Wellenstümpfe 42 und 42# in Gang, wobei jedoch nur der Wellenstumpf 42 mit dem zugeordneten Teller 19 im Eingriff ist, während der Wellenstumpf 42' sich nach wie vor im Abstand von seinem zugeordneten Teller 20 befindet, weil die mit dem Wellenstumpf 42' versehene Seite des Motors 40 durch den an der Steuerstange 37 angebrachten Anschlag 51 unverändert in Stellung gehalten wird. Durch Betätigen des Schaltfingers 7 wird also der Motor 40 eingeschaltet und gleichzeitig durch Kippen desselben mit dem Teller 19 gekuppelt, d. h., es erfolgt ein rascher Rücklauf des Tellers 19 und damit ein Rückspulen des Tonbandes auf der Abwickelrolle.
  • Bei Betätigen des Schaltfingers 8 erfolgt eine Verschiebung der Steuerstange 37 in Richtung des Pfeiles H. Dadurch wird ein Kippen des Elektromotors 40 auf die andere Seite verursacht, so daß nunmehr der Wellenstumpf 42' mit dem zugeordneten Teller 20 für die Aufwickelspule gekuppelt und gleichzeitig der Elektromotor 40 eingeschaltet wird. Dadurch ergibt sich ein rascher Vorwärtslauf der Aufwickelspule.
  • Wie aus F i g. 7 ersichtlich, ist mit dem die Aufnahmebereitschaft bewirkenden Schaltfinger 5 eine Kurbelwelle 57 verbunden. Das eine Ende 58 (F i g. 8) der Kurbelwelle 57 greift mit einem Schlitz in einen Mitnehmerzapfen 59 des Fingers 5 ein. Das andere Ende 60 (F i g. 7) der Kurbelwelle 57 liegt an einem Schlitten 61 an, der in Richtung des Pfeiles K dem Chassis 1 parallel zu sich selbst verschiebbar geführt ist. Zu diesem Zweck liegt der Schlitten 61 auf Teilen 62 des Chassis auf. Ferner gleitet der Schlitten 61 auf einer ihn durchsetzenden Führungsstange 63, die an beiden Enden ortsfest gelagert ist, wobei zwischen dem einen Ende 64 der Führungsstange 63 und dem Schlitten 61 eine Rückstellfeder 65 auf der Stange 63 angeordnet ist, welche den Schlitten 61 in die Ausgangsstellung zurückführt. Der Schlitten 61 dient als Träger einer Andruckrolle 66, die an einem doppelarinigen Schwenkhebel 67 mittels eines Schwenkzapfens 68 horizontal schwingbar gelagert ist. Das freie Ende des Hebels 67 liegt gegen einen ortsfesten Anschlag 69 an. Dieser Anschlag 69 wird durch einen am freien Ende des Hebels 67 befestigten Stift 70 durchsetzt. Zwischen dem Kopfende des Stiftes 70 und dem Anschlag 69 ist eine Feder 71 angeordnet, die das freie Ende des Hebels 67 mit großer Kraft gegen den Anschlag 69 preßt. Der Andruck-rolle 66 vorgelagert ist eine vertikale Tonwelle 72, auf welcher unterhalb des Chassis eine Schwungmasse 73 befestigt ist. Die Tonwelle 72 Z, CD ist mit dem Teller 20 für die Aufwickelspule durch ein Federband 74 verbunden, dessen Elastizität einen Schlupf zuläßt. Am Schlitten 61 greift ein Arm 75 eines am Chassis 1 horizontal schwenkbar gelagerten Doppelhebels 76 an, dessen anderer Arm 77 sich unter eine Schrägfläche des Antriebsmotors 78 legt. Dabei dient der Arm 77 in ähnlicher Weise als Anschlag wie die an den Steuerstangen 30 und 37 angebrachten Anschläge 51, so daß der um die Achse 79 kippbar gelagerte Antriebsmotor 78 mit seiner Schrägfläche durch eine (nicht gezeichnete) Feder auf den Arm 77 gepreßt wird. Der Wellenstumpf 80 des Motors 78 befindet sich dabei im Abstand vom Schwungrad 73, es kann also in dieser Stellung kein Antrieb der Schwunginasse 73 erfolgen.
  • Das von der Abwickelspule auf dem Teller 19 kommende Tonband 81 (in F i g. 7 strichpunktiert gezeichnet) ist zunächst über einen ortsfesten Umlenkstift 82 und von dort entlang dem Tonkopf 83 bzw. dem Löschkopf 84 zum zweiten Unilenkstift 85 zur Aufwickelspule auf dem Teller 20 geführt. Am Schlitten 61 sind Andruckstifte 86 und 87 angebracht, die sich auf der den Köpfen 83 und 84 gegenüberliegenden Seite gegen das Tonband 81 anlegen.
  • über den Schaltfingern 4, 5, 6, 7 und 8 ist eine Verriegelungsstange 88 (F i g. 9) angebracht, die mit ihren abgekröpften Enden 89 und 90 in ortsfesten Lagern 91 und 92 schwenkbar gelagert ist. Die Stange 88 wird durch eine Feder 93 auf die Oberseite der Schaltfinger gepreßt. Wie aus F i g. 8 ersichtlich, rastet die Stange 88 bei dem in Ruhestellung befindlichen Finger hinter einem Nocken 94 ein. Beim Verschieben des Schaltfingers 5 in Richtung des Pfeiles L wird die Stange 88 durch eine Schrägnocke 95 angehoben, bis die Stange in eine weitere Rast 96 einfällt und dabei den Schaltfitiger 5 in der vorgeschobenen Stellung festhält. Ein weiteres Vorschieben des Fängers 5 ist ebensowenior möglich wie ein Zurück-C# g gleiten desselben, weil die Begrenzungswände der Rast als vertikale Anschläge dies verhindern. Beim Vorschieben des Schaltfingers 5 aus der in F i g. 8 gezeichneten Ruhestellung bewegt die Kurbelwelle 57 mit ihrem Ende 60 den Schlitten 61 in Pfeilrichtung K. Die Stifte 86 und 87 drücken dabei das Tonband 81 gegen den Tonkopf 83 und den Löschkopf 84. Gleichzeitig trifft die AndruckroHe 66 ebenf aUs auf das Tonband 81 und drückt dieses gegen die Tonwelle 72. Sobald die Stange 88 in die Rast 96 eingefallen ist, bleibt der Schlitten 61 in der Aufnahmestellung rüttel- und stoßsicher verriegelt, so daß Störungen des Aufnahmebetriebes ausgeschlossen sind. Beim Vorschieben des Schlittens 61 in Pfeilrichtung K wird außerdem der doppelarmige Hebel 76 entlang der Schrägfläche des Motors 78 horizontal verschwenkt, so daß der Motor um die Achse 79 kippen und der Wellenstumpf 80 in Eingriff mit dem Schwungrad 73 kommen kann. Außerdem wird beim Vorschieben des Schlittens 61 der Schaltstift 97 eines elektrischen Endschalters 98 frei, wobei der Stromkreis von der Batterie zum Elektromotor 78 geschlossen wird, so daß während des Vorschiebens des Schlittens 61 der Motor 78 anläuft und gleichzeitig mit der Schwungmasse 73 gekuppelt wird. Die nicht ,gezeichnete Kuppelfeder kann dabei sehr stark gewählt werden, weil in der entkuppelten Stellung mit Hilfe des Anschlages 77 auch bei auftretenden harten Stößen und Rüttelbewegungen mit Sicherheit vermieden wird, daß der Wellenstumpf 80 auf die Schwungniasse 73 aufschlägt. Außerdem hält der Anschlag 77 den Wellenstumpf 80 im entkuppelten Zustand stets im Abstand von der Schwungmasse 73, so daß die starke Feder keine Eindrücke des Wellenstumpfes auf die Schwungmasse 73 während der Ruhestellung bewirken kann. Diese Umstände sind für das Erzielen eines Gleichlaufes bei harten Stoß-und Rüttelbeansprachungen wichtig.
  • Die Andruckrolle 66 ist zwar um die Achse 68 schwenkbar gelagert, jedoch ist dafür gesorgt, daß auch bei stärkster Rüttelbeanspruchung ein Wegschwenken der Rolle 66 von der Tonwelle 72 ausgeschlossen ist. Zu diesem Zweck ist die Andruckrolle 66 aus Gummi verhältnismäßig geringer Härte, beispielsweise etwa einer Shorehärte von 40 bis 50. Ferner weist die Druckfeder 71 eine beträchtliche Kraft auf, die in der Lage ist, die Andruckrolle 66 in spürbarer Weise zu deformieren, sobald die Rolle gegen die Tonwelle 72 anliegt. Die elastische Verformung der Andruckrolle 66 wird durch auftretende Stöße zwar verringert, jedoch nicht ganz aufgehoben, so daß der Transport des Tonbandes 81 gewährleistet bleibt. Die Feder 71 ist im gezeichneten Beispiel als Schraubenfeder dargestellt. Es können aber auch kleine Tellerfedern verwendet werden, die infolge ihrer progressiven Kennlinie noch günstiger wirken als eine Schraubenfeder.
  • über dem Rahmen 2 der Schaltfinger 4 bis 8 kann eine Sperrschiene quer verschiebbar geführt sein, die in bekannter Weise bei Betätigung eines Fingers mittels Schrägflächen od. dgl. seitlich verschoben wird, wobei am Sperrschieber angeordnete Lamellenabschnitte sich vor die anderen Schaltfinger legen. Auf diese Art und Weise kann verhindert werden, daß Fehlschaltungen vorgenommen werden. Die Sperrschiene wird durch eine Haarnadelfeder in Mittenstellung gehalten bzw. in diese wieder zurückgeführt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Tonbandgerät, bei welchem an einem Chassis eine eine Mehrzahl von in einem Rahmen längsverschiebbar geführter Schaltfinger zur Be-CI tätigung beweglicher Schaltglieder aufweisende Steuerung gsvorrichtung angebracht ist, von welcher aus die einzelnen, am Chassis angeordneten Baugruppen steuerbar sind, nämlich eine durch einen unter Federkraft kippbaren Elektromotor in Drehung zu versetzende, mit einer Schwungmasse versehene, neben dem Tonkopf angeordnete Tonwelle und eine gegen diese anstellbare Andruckvorrichtung, z. B. eine Rolle, für das Tonband, ferner mit je einer Bremse ausgerüstete drehbar gelagerte Teller zur Aufnahme der Abwickelspule und der Aufwickelspule, sowie ein die Teller wahlweise in Drehung versetzender, zwischen ihnen kippbar angeordneter Antrieb, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bewegungsbahn aller Schaltfinger(4 bis 8), ge-"ebenenfalls cr mit Ausnahme eines Auslösefingers, in an sich bekannter Weise ein bewegliches Steuerglied (9) vorgeschaltet ist, das bei Betätigung eines Schaltfingers über ein Gestänge (10) die Bremsen (16, 16') der Teller (19, 20) löst, während dem Teller (19) für die Abwickelspule eine ständig auf sie einwirkende Schleifbremse (27) zugeordnet und der Teller (20) für die Aufwickelspule mit der Tonwelle (72) in an sich bekannter Weise ständig mit einem Schlupfband verbunden ist, daß ferner der zwischen den Tellern (19, 20) der Abwickel- bzw. Aufwickelspule in an sich bekannter Weise kippbar angeordnete Antrieb, vorzugsweise ein an beiden Enden mit einem Wellenstumpf (42, 42') versehener Elektromotor von einer Feder (52) gegen zwei, den Wellenstümpfen (42, 42') zugeordneten, eine ungewollte Berührung mit den Tellern (19, 20) verbindende, durch die Betätigung der Schaltfinger (7 bzw. 8) für den schnellen Rücklauf bzw. Vorlauf um einen bestimmten Betrag abhebbare Anschläge gepreßt wird und daß endlich der durch den entsprechenden Schaltfinger (5) bewegbare, mit der Andruckrolle (66) versehene Träger (61) einen eine ungewollte Berührung der Motorwelle mit der Schwungmasse (73) verhindernden Anschlag in Form eines Riegelarins (76) aufweist, der bei der Bewegung des Trägers ein Kippen des Motors (78) durch deren Andruckfeder um einen bestimmten Betrag und damit ein Kuppeln desselben mit der Schwungmasse (73) zuläßt.
  2. 2. Tonbandgerät nach Anspruch 1, dadurch Glekennzeichnet, daß den Schaltfingern (7 bzw. 8) für den schnellen Rücklauf bzw. Vorlauf bewegliche Steuerstangen (30 bzw. 37) vorgeschaltet sind, die mit den Anschlägen (51) für den als Antrieb der Teller dienenden Elektromotor (40) versehen sind. 3. Tonbandgerät nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß der kardanisch gelagerte Antriebsmotor (40) für die Teller (19, 20) an einer quer zur Motorwelle verlaufenden Achse (41) beweglich gelagert ist, wovon ein Ende an einer zur Motorwelle parallelen ortsfesten Schwenkachse (43) befestigt ist, während das andere unter Federkraft stehende Ende in Form einer Kurbel (46) abgekröpft und in einem Lager vertikal beweglich geführt ist. 4. Tonbandgerät nach Anspruch3, dadurch gekennzeichnet, daß das abgekröpfte Ende der Achse(41) in eine Schwinge(48) eingreift, die mit einem Ende in einem ortsfesten Lager (49) drehbar gelagert ist. 5. Tonbandgerät nach Anspruch4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinge (48) an einem elektrischen Schalter (55) für den Motor (40) der Teller (19,20) anliegt und ihre Bewegung den Motor einschaltet. 6. Tonbandaerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Andruckrolle (66) auf dem Träger (61) in Richtung auf das Tonband (81) schwenkbar gelagert ist und durch eine Feder (71) in die Andruckstellung preßbar ist und außerdem aus einem Werkstoff hoher Eigenelastizität, z. B. Gummi, verhältnismäßig geringer Härte ist, während die Kraft der Feder (71) verhältnismäßig groß gewählt ist und eine elastische Verformung der Rolle (66) bewirkt. 7. Tonbandgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Andruckfeder (71), z. B. in Form von Tellerfedern, eine progressive Kennlinie aufweist. 8. Tonbandgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (61) während der Andruckbewegung gleichzeitig den elektrischen Antriebsmotor (78) für den Tonbandantrieb einschaltet, indem der Träger (61) an einem Endschalter (98) anliegt. 9. Tonbandgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verriegeln des die Aufnahmebereitschaft bewirkenden Schaltfingers (5), gegebenenfalls auch der anderen Schaltfinger (4, 6, 7 und 8) oberhalb derselben eine durch Federkraft (93) gegen diese gepreßte, hinter einen Nocken (95) des Fingers (5) sich legende Kurbelwelle (88) angeordnet ist. 10. Tonbandgerät nach Anspruch 9, dadurch (rekennzeichnet, daß mindestens der Auslöse-C finger zum Anheben der Kurbelwelle (88) einen Schrägnocken (95) aufweist. 11. Tonbandgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß über den Schaltfingem (4 bis 8) eine Sperre quer verschiebbar geführt ist, welche mittels Lamellen bei Betätigung eines Fingers die anderen Finger sperrt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1108 452; USA.-Patentschrift Nr. 2 985 395.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2651765A1 (de) * 1975-11-12 1977-05-26 Data Electronics Inc Bandtransportvorrichtung

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US2985395A (en) * 1954-07-01 1961-05-23 Rca Corp Magnetic recording and reproducing apparatus
DE1108452B (de) * 1956-12-01 1961-06-08 Boelkow Entwicklungen Kg Magnettongeraet

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