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DE1231767B - Verfahren zur Fernmessung an Teilnehmerstromkreisen in Fernsprechnetzen unbesetzter AEmter - Google Patents

Verfahren zur Fernmessung an Teilnehmerstromkreisen in Fernsprechnetzen unbesetzter AEmter

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Publication number
DE1231767B
DE1231767B DE1965V0028107 DEV0028107A DE1231767B DE 1231767 B DE1231767 B DE 1231767B DE 1965V0028107 DE1965V0028107 DE 1965V0028107 DE V0028107 A DEV0028107 A DE V0028107A DE 1231767 B DE1231767 B DE 1231767B
Authority
DE
Germany
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measuring
measuring point
office
frequency
subscriber
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965V0028107
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Egon Brueckner
Dr Phil Habil Oskar Vierling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1965V0028107 priority Critical patent/DE1231767B/de
Publication of DE1231767B publication Critical patent/DE1231767B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/22Arrangements for supervision, monitoring or testing
    • H04M3/26Arrangements for supervision, monitoring or testing with means for applying test signals or for measuring
    • H04M3/28Automatic routine testing ; Fault testing; Installation testing; Test methods, test equipment or test arrangements therefor
    • H04M3/30Automatic routine testing ; Fault testing; Installation testing; Test methods, test equipment or test arrangements therefor for subscriber's lines, for the local loop
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18Electrical details
    • H04Q1/20Testing circuits or apparatus; Circuits or apparatus for detecting, indicating, or signalling faults or troubles
    • H04Q1/22Automatic arrangements
    • H04Q1/26Automatic arrangements for signalling trouble in unoccupied sub-exchanges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

  • Verfahren zur Fernmessung an Teilnehmerstromkreisen in Fernsprechnetzen unbesetzter Ämter Die Erfindung betrifft ein Verfahren, das Fernmessungen -an Teilnehmerstromkreisen, die zum Fernsprechnetz unbesetzter Ämter gehören, von einer zentralen Meßstelle aus gestattet.
  • Zur Überprüfung von Störungen in Teilnehmerkreisen des Fernsprechnetzes und zur Erfassung der Störursachen sind in größeren Ämtern zentrale Meßstellen, sogenannte Entstörungsstellen, eingerichtet, von denen aus die Teilnehmer angewählt und Messungen an den Teilnehmerleitungen und -apparaten durchgeführt werden können. Die Entstörungsstellen arbeiten bedeutend schneller und wirtschaftlicher als die früher ausschließlich für den gleichen Zweck eingesetzten Störtrupps, da bei ihnen keine Verlustzeiten durch Wege von einem gestörten Teilnehmer zum anderen und keine Wartezeiten anfallen. Zum Ermitteln der Störursachen verfügen die Entstörungsstellen über sogenannte Prüftische, die neben Wählmitteln zum Verbindungsaufbau, Impulsgebern und Pegelsendern unter anderem auch einzelne Meßeinsätze enthalten, mit denen bestimmte kennzeichnende Eigenschaften eines Teilnehmerkreises gemessen werden können. Mit Hilfe einer dieser Meßschaltungen läßt sich beispielsweise feststellen, ob und in welcher Höhe sich Fremdspannungen auf den Sprechadern eines gestörten Teilnehmers befinden. Eine andere Meßschaltung gestattet die Widerstände der beiden Sprechadern gegeneinander und gegen Erde zu messen, wodurch Kurzschlüsse und Isolationsfehler als Störursachen leicht erkannt werden. Eine weitere Meßschaltung dient zur Kapazitätsmessung; ihr Ergebnis zeigt an, ob der Teilnehmer überhaupt angeschlossen ist und ob sich die Leitungskapazitäten innerhalb der zulässigen Grenzen befinden. Schließlich ist noch eine vierte Meßschaltung da, mit der der Widerstand zwischen dem Teilnehmeranschluß und Erde, der sogenannte Erdwiderstand, bestimmt werden kann. Die aufgezählten Meßschaltungen werden im allgemeinen nacheinander an den zu untersuchenden Teilnehmer angeschlossen, die Meßwerte auf einem entsprechend umschaltbaren gemeinsamen Instrument angezeigt.
  • Da bei den beschriebenen Meßvorgängen im wesentlichen Gleichspannungen bzw. -ströme über die Leitungen zur Meßstelle übertragen werden, lassen sich durch zentrale Entstörungsstellen nur Teilnehmer erfassen, die in einem Umkreis um die Entstörungsstelle liegen, in dem die bei zunehmender Entfernung wachsende Leitungsdämpfung die Meßergebnisse noch nicht beeinträchtigt. Damit bleibt nach dem gegenwärtigen Stand der Technik die überwiegende Zahl der Teilnehmer, die nicht im Bereich besetzter Ämter mit Entstörungsstellen liegt, sondern an die Fernsprechnetze unbesetzter Ämter angeschlossen ist, im Fall von Störungen weiterhin auf Störtrupps angewiesen, denn bei der dort vorherrschenden geringen Teilnehmerdichte lohnt es sich nicht, in jedem Amt eine technische Kraft für Entstörungszwecke einzusetzen.
  • Zur selbsttätigen Übertragung von Störungsmeldungen und Meßwerten zwischen unbesetzten und besetzten Ämtern über Fernsprechleitungen sind schon verschiedene Wege beschritten worden.
  • So ist es bekannt, zur Übertragung von Meßwerten über Verbindungsleitungen sowohl der Meßstelle als auch dem zur Anforderung der Meßwerte berechtigten Teilnehmer Einrichtungen zuzuordnen, die im Falle der Anforderung von Meßwerten Tonfrequenzimpulse erzeugen, die die Aussendung der Meßwerte einleiten und auslösen. Derartige Einrichtungen können wohl das ferngesteuerte Anschalten der Meßanordnungen besorgen, doch vermögen sie nicht den Einfluß der Leitungsdämpfung auf die Meßwerte selbst auszuschalten.
  • Ferner sind Signaleinrichtungen zur Störungsmeldung von einer unbedienten zu einer bedienten Vermittlungsstelle bekannt, bei denen Signalrelais Impulsreihen aussenden, die die Signalempfangsstelle und den Meldungsinhalt kennzeichnen, wobei die Signalrelais nach Dringlichkeitsstufen geschaltet sind. Solche Einrichtungen sind zur Fehlermeldung und zur Übertragung der Fehlerart zweckmäßig, doch lassen sie sich nicht zur Übertragung von Meßwerten einsetzen, da die Umwandlung von (analogen) Meßwerten in (digitale) Relaissignale einen nicht vertretbaren Aufwand an Umsetzern und Schaltmitteln erforderte. Zum Prüfen von Teilnehmeranschlüssen in fernen Vermittlungsstellen von einem zentralen Amt aus ist es weiterhin bekannt, an dem die Anschaltung der Meßobjekte bewirkenden Wähler für jedes Meßobjekt mehrere Schaltstellungen vorzusehen, die mit den Ausgängen eines Prüfsteckers verbunden sind, der die Innen- und Außenleitungen des Meßobjekts am Verteiler auftrennt. Durch diese Lösung ist es möglich, eine größere Anzahl von Teilnehmeranschlüssen bei geringstem Adernaufwand auf eine im zentralen Amt vorgesehene Prüfeinrichtung aufzulegen und alle Einzelprüfungen nacheinander durchzuführen. Das Problem der Meßwertverfälschung durch die Leitungsdämpfung bleibt aber nach wie vor bestehen.
  • Schließlich gibt es zur Übertragung und Auswertung von Störungssignalen von unbewachten zu bewachten Ämtern eine Anordnung, bei der wieder mit Impulsen zur Kennzeichnung des Meldungsinhalts gearbeitet wird, wobei aber vor Aussendung der Störungssignale ein besonderes Signal auf die Leitung gegeben wird, das normale Verbindungen selbsttätig auslöst und die Empfangseinrichtung auf die Impulsfolgen vorbereitet. Für eine Meßwertübertragung ist diese Anordnung wegen des Erfordernisses der Änalog Digital-Umsetzung und des damit verbundenen Aufwands nicht geeignet.
  • In der Fernwirktechnik wendet man zur übertragung von Meßwerten das sogenannte Frequenzvariationsverfahren an, wenn die Meßwerte in zyklischer Form, d. h. in Form von Winkelabweichungen vorliegen. Diese Winkelabweichungen werden mechanisch auf eine veränderbare Induktivität übertragen, die im Schwingungskreis eines Oszillators liegt, und verändern die Schwingfrequenz des Oszillators in Abhängigkeit vom Betrag der Winkelabweichung. Da die Meßwertinformation nicht in der Amplitude, sondern in der Frequenz der übertragenen Wechselspannung steckt, wird sie von der Leitungsdämpfung nicht beeinträchtigt.
  • Eine unmittelbare Übertragung der Anordnungen zur Frequenzvariation auf die eingangs beschriebene Aufgabe der Fernmessung an Teilnehmerstromkreisen in Fernsprechnetzen unbesetzter Ämter ist indessen nicht möglich, da im einen und anderen Fall unterschiedliche Voraussetzungen vorliegen.
  • Die bekannte Anordnung arbeitet mit mechanischer Umsetzung der Meßwerte in Frequenzänderungen. Abgesehen von der Ungenauigkeit und Wartungsbedürftigkeit mechanischer Mittel kommt eine solche Umsetzung hier deswegen nicht in Frage, weil - anders als bei den Anwendungsfällen der Fernwirktechnik - die Meßwerte nicht in zyklischer Form, sondern als Spannungs-, Widerstands- und Kapazitätswerte vorliegen und weil sie nicht an der Sendestelle, nämlich der Meßanordnung im unbesetzten Amt, selbst anstehen, sondern zum Teil hochohmig an den Teilnehmerstromkreisen abgenommen und an die Sendestelle übertragen werden müssen. Man wäre folglich gezwungen, die Art der Messungen zu ändern, um überhaupt übertragbare Ergebnisse zu erhalten, was aber wiederum an den zentralen Meßstellen Schwierigkeiten mit sich bringt, da dort die Fernmeßwerte anders ausgewertet werden müßten als die Meßwerte im eigenen Amt.
  • Die Erfindung schafft demgegenüber eine Möglichkeit, die Teilnehmer unbesetzter Ämter, die von einer Entstörungsstelle zu weit entfernt liegen, um von dort aus direkt betreut zu werden, in den zentralen Eiri störungsdienst einzubeziehen, ohne daß in der zer trafen Meßstelle den Fernmeßwerten eine besonder Behandlung gewidmet werden muß, und mit de gleichzeitigen Möglichkeit, bei Bedarf die Meßwert im unbesetzten Amt selbst ablesen zu können.
  • Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde die Messung an den fernen Teilnehmerstromkreise: so vorzunehmen, als ob diese Teilnehmer direkt a: die Entstörungsstelle angeschlossen wären, und di in der Meßanordnung im fernen unbesetzten Am erhaltenen Meßwerte so zur zentralen Entstörungs stelle zu übertragen und dort anzuzeigen, als ob e sich um die Meßwerte eines an die Entstörungsstell angeschlossenen Teilnehmers handelt. Dazu wird ii jedem unbesetzten Amt eine fernsteuerbare Meßan ordnung vorausgesetzt, die in bekannter Weise voi der Meßstelle aus angewählt und mit dem zu über prüfenden Teilnehmer verbunden werden kann.
  • Die Erfindung betrifft also ein Verfahren zur Fern messung in Teilnehmerstromkreisen unbesetzte Ämter von einer zentralen Meßstelle aus, bei den von der Meßstelle aus das gewünschte unbesetzt Amt angewählt und eine dort enthaltene Meßanord nung mit dem zu überprüfenden Teilnehmer verbur. den wird und bei dem das in der Meßanordnung je weils erhaltene Meßergebnis mit Hilfe des Frequenz variationsverfahrens so zur Meßstelle übertragen unc dort angezeigt wird, als ob der zu überprüfende Teil nehmer im zentralen Amt selbst angeschlossen sei Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dal jeder in der Meßanordnung im unbesetzten Amt an fallende Meßwert zunächst dortselbst in eine Gleich spannung mit dem Meßwert entsprechender Höhi umgeformt und die Gleichspannung unmittelbar zu Steuerung der Frequenz eines Relaxationsoszillator ausgenutzt wird, dessen Rechteckschwingungen nacl Durchlaufen eines Tiefpasses über die Verbindung zwischen dem unbesetzten Amt und der Meßstelli zur Meßstelle rückübertragen und dort in einen ihre. jeweiligen Frequenz proportionalen Strom Umgesetz werden, der auf dem Instrument der Meßstelle ange zeigt wird.
  • Durch die gleich in der Meßanordnung des unbe setzten Amtes vorgenommene Umwandlung der Meß werte in Gleichspannungen werden auf einen Schlaf zwei Vorteile erzielt. Zum einen liegen jetzt die Meß werte im unbesetzten Amt in äquivalenter Form zi den von der zentralen Meßstelle normalerweise er haltenen Meßwerten vor, d. h., in bezug auf die Ar und Genauigkeit der Meßwerte ist das unbesetzt( Amt der zentralen Entstöningsstelle gleichberechtigt Zum anderen lassen sich die nach der Umsetzung er. haltenen Gleichspannungen unmittelbar - ohne mechanische Zwischenglieder - zur Frequenzsteue. rang eines Relaxationsoszillators verwenden. Da. durch ergibt sich eine sehr genaue Abhängigkeit zwi. sehen Meßwert und Übertragungsfrequenz, derer Fehler unter 1 % liegt.
  • Da bei dem Verfahren gemäß der Erfindung mi der ferngesteuerten Meßanordnung im unbesetzter Amt die gleichen Messungen vorgenommen Werder können, wie sie bei den unmittelbar an die zentral( Meßstelle angeschlossenen Teilnehmern durchgeführ werden, ist in einer Ausführung der Erfindung vorgesehen, daß die Meßanordnung in jedem unbesetz. ten Amt Meßschaltungen in der Anzahl der zu prüfenden Größen enthält, die wie die Meßschaltunger der zentralen Meßstelle aufgebaut sind. Das bringt den Vorteil mit sich, daß der Beamte der Meßstelle die von fernen Ämtern übertragenen Meßwerte auf einem Instrument gleich dem der Meßstelle ablesen kann und die Bewertung der Meßergebnisse keiner Verknüpfung der Anzeigewerte mit dem Ort ihrer Herkunft bedarf.
  • Die übertragung der Meßwerte nach dem Frequenzvariationsverfahren schaltet, wie oben erwähnt ist. verfälschende Einflüsse des Übertragungswegs, wie Leitungsdämpfung, Störungen auf den Leitungen usw., auf das Meßergebnis aus. Allerdings darf man nicht gerade sehr niedrige oder sehr hohe Frequenzen wählen, für die die Fernsprechleitungen äußerst ungünstige Eigenschaften aufweisen. Andererseits läßt sich jede an der Meßstelle empfangene Frequenz um so sicherer einem Meßwert zuordnen, je größer der Abstand zwischen den den beiden Grenzmeßwerten zugeordneten Eckfrequenzen ist.
  • Eine für übliche Frensprechleitungen besonders zweckmäßige Ausgestaltung des Verfahrens nach der Erfindung sieht daher vor, daß für die übertragungsfrequenzen der ganze, normalerweise über Fernsprechleitungen übertragbare Frequenzbereich ausgenutzt wird.
  • Das Verfahren zur Fernmessung an Teilnehmerstromkreisen in Fernsprechnetzen unbesetzter Ämter nach der Erfindung wird nachfolgend an Hand von F i g.1 a bis 11 und F i g. 2 a und 2 b beschrieben.
  • In F i g.1 a bis 11 ist eine Meßanordnung für ein unbesetztes Amt dargestellt. Sie enthält vier Meßschaltungen, die genauso aufgebaut sind wie die entsprechenden Meßeinsätze der zentralen Entstörungsstelle, nämlich einen Fremdspannungsmesser 1 (F i g. 1 a und 1 h), einen Erdwiderstandsmesser 2 (F i g.1 b und 1 h) und einen Kapazitätsmesser 4 (F i g.1 d), die beide mit einem Wechselspannungsgenerator 3 (F i g. 1 c) zusammenarbeiten, und einen Widerstandsmesser 5 (F i g. 1 e und 1 h). Die Meßschaltungen haben an den Stellen, an denen in den entsprechenden Meßeinsätzen der Entstörungsstelle ein Anzeigeinstrument angeschlossen bzw. anschaltbar ist, einen Ersatzwiderstand 6, dessen Größe mit dem Innenwiderstand des Instruments übereinstimmt. Lediglich beim Kapazitätsmesser 4 wurde auf einen Ersatzwiderstand verzichtet, da diese Meßschaltung einen gegenüber dem Innenwiderstand des Instruments, im Beispiel 12 k62, niedrigen Ausgangswiderstand von etwa 120 9 aufweist. Die Meßanordnung läßt sich ohne weiteres auch für direkte Messungen verwenden, wenn man an Stelle der Ersatzwiderstände 6 Amperemeter mit 12 k9 Innenwiderstand einsetzt, desgleichen ist es für das anschließend beschriebene Verfahren bedeutungslos, ob zwischen den betreffenden Punkten Widerstände oder Instrumente liegen.
  • Die in F i g.1 a bis 11 gezeigte Meßanordnung wird von der zentralen Meßstelle aus angewählt und mit dem gestörten Teilnehmer verbunden. Der Meßstellenbeamte schaltet dann über fernsteuerbare Schaltmittel jeweils eine der einzelnen Meßschaltungen 1 bis 5 nacheinander ein. Am Ersatzwiderstand 6 der gerade wirksamen Meßschaltung baut sich (durch den sonst das Instrument durchfließenden Strom) eine Gleichspannung auf, die je nach der Größe des Meßwerts eine Höhe zwischen 0 und 180 mV hat. Diese Spannung wird in einem Gleichspannungsverstärker 7 (l -i g. 1 f) auf eine Höhe zwischen 0 und 10 V gebracht und dann einem Umsetzer 8 zugeführt, der im Ausführungsbeispiel nach F i g.1 f aus einem besonderen astabilen Multivibrator besteht. Der Umsetzer 8 erzeugt Rechteckspannungen, deren Frequenz durch die Höhe der jeweils vom Verstärker 7 abgegebenen Gleichspannung bestimmt ist. In der Anordnung nach F i g. 11 ist der Umsetzer 8 so eingestellt, daß er bei der niedrigsten Eingangsspannung von 0 V Rechteckschwingungen mit einer Frequenz von 500 Hz, bei der höchsten Eingangsspannung von 10 V Rechteckschwingungen der Frequenz 2500 Hz abgibt. Zwischen diesen beiden Extremwerten besteht eine lineare Abhängigkeit der Frequenz von der Spannung, d. h., jede Spannungsänderung um 1 V hat eine Frequenzänderung von 200 Hz zur Folge. Der gewählte Frequenzbereich von 500 bis 2500 Hz umfaßt nahezu das gesamte Frequenzband, das normalerweise auf Fernsprechleitungen übertragen wird. Durch die Bandbreite von 2000 Hz wird eine eindeutige Zuordnung der Frequenzen zu den Meßwerten und folglich eine hohe Anzeigegenauigkeit erzielt. Weil die Meßfrequenzen aber noch mit Sicherheit im übertragungsbereich von Fernsprechleitungen liegen, ist außerdem eine einwandfreie Übertragung gewährleistet, die bei jeder Erweiterung des Meßfrequenzbandes durch die bei niedrigeren und höheren Frequenzen stark ansteigende Leitungsdämpfung gefährdet wäre.
  • Die am Ausgang des Umsetzers 8 auftretende Rechteckspannung gelangt über einen Anpassungsverstärker 9 (F i g.1 g), dessen Innenwiderstand dem Wellenwiderstand üblicher Fernsprechleitungen angepaßt ist, auf die zur zentralen Meßstelle (Entstörungsstelle) abgehende Leitung 10. Der Anpassungsverstärker 9 enthält einen Tiefpaß mit einer Grenzfrequenz von 4 kHz, der die oberhalb der Sprechfrequenzen liegenden Anteile der Rechteckschwingungen von der Leitung 10 fernhält.
  • In der Meßanordnung nach F i g. 1 sind für weitere Meßvorgänge noch ein Pegelsender 11 (F i g. 1 i) und ein Wahlimpulsregenerator 12 (F i g.1 k) vorgesehen, die aber für die Meßwertübertragung ohne Bedeutung sind und deshalb hier nicht näher betrachtet werden sollen.
  • Damit die Anordnung über längere Zeiträume wartungsfrei arbeiten kann, sind besondere Maßnahmen getroffen, alle wichtigen Betriebsgrößen konstant zu halten. Die aus einem Netzteil 13 (F i g. 11) gewonnenen Betriebsspannungen sind stabilisiert, und ein Thermostat 14 (F i g.11) sorgt dafür, daß insbesondere der Umsetzer 8 stets bei gleichbleibender Temperatur arbeitet.
  • F i g. 2 a und 2 b zeigen die Empfangsanordnung in der zentralen Entstörungsstelle. Die auf der Leitung 10 (F i g. 2 a) ankommenden Wechselspannungen werden durch einen Verstärker 21 verstärkt und durch einen Impulsformer 22 wieder in exakte Rechteckschwingungen umgewandelt. Ein Umsetzer 23 (F i g. 2b) setzt die periodische Rechteckspannung mit einer Frequenz zwischen 500 und 2500 Hz linear in einen Strom um, und zwar wird bei der niedrigsten Frequenz von 500 Hz durch die Umladung eines Kondensators 24 ein Strom von 3,75 tiA, bei der höchsten Frequenz von 2500 Hz ein Strom von 18,75 #tA (über Gr 4, Wi 23, hl, 6, Instrument, 8, h2) hervorgerufen. Diesem Strom wirkt ein konstanter Gegenstrom von 3,75 tiA, der aus einer stabilisierten Quelle 26 eingespeist wird, über einen Zweig 25 entgegen, so daß am Ausgang 27 ein Strom von 0 bis 15 MA zum Aussteuern eines Anzeigeinstruments zur Verfügung steht. Das Instrument wird an den Klemmen 27 und 28 angeschaltet, wobei die Kontakte h1 und h2 die von der gezeichneten Stellung abweichende Lage einnehmen.
  • Da durch das beschriebene Verfahren die bei der Fernmessung an den Klemmen 27 und 28 der zentralen Meßstelle erhaltenen Meßwerte den bei direkten Messungen empfangenen Werten -genau entsprechen, kann zu ihrer Anzeige das in der Meßstelle für Direktmessungen vorgesehene Instrument mitverwendet werden. Das in F i g. 2 b an den Punkten 27 und 28 angeschlossene Instrument liegt auch normalerweise (über h1 und h2) an den Anschlüssen 29 und 30, die man sich mit der Meßanordnung der Entstörungsstelle verbunden vorstellen muß. Für den Beamten, der an Hand der Meßergebnisse die Störursachen im Teilnehmerkreis festzustellen hat, bedeutet es eine erhebliche Erleichterung der jeweiligen Bewertung, daß er die Anzeigewerte bei Direktmessung und Fernmessung stets auf den gleichen Skalen ablesen kann. Ein weiterer Vorteil des Verfahrens gemäß der Erfindung liegt darin, daß jeder einzelne Meßwert beliebig lange zur Verfügung steht. Einmal können dadurch Übertragungsfehler durch kurzzeitige Störungen auf dqn Leitungen als solche erkannt werden, was die Gefahr von Falschmessungen wesentlich herabsetzt, zum anderen lassen sich Schwankungen der einzelnen Meßwerte registrieren und daraus Rückschlüsse auf die Störquellen ziehen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Fernmessung in Teilnehmerstromkreisen unbesetzter Ämter von einer zentralen Meßstelle aus, bei dem von der Meßstelle aus das gewünschte unbesetzte Amt angewählt und eine dort enthaltene Meßanordnung mit dem zu überprüfenden Teilnehmer verbunden wird und bei dem das in der Meßanordnung jeweils erhaltene Meßergebnis mit Hilfe des Frequenzvariationsverfahrens so zur Meßstelle übertragen und dort angezeigt wird, als ob der zu überprüfende Teilnehmer im zentralen Amt selbst angeschlossen sei, dadurch gekennzeichnet, daß jeder in der Meßanordnung (F i g. 1 a bis 11) im unbesetzten Amt anfallende Meßwert zunächst dortselbst in eine Gleichspannung mit dem Meßwert entsprechender Höhe umgeformt und die Gleichspannung unmittelbar zur Steuerung der Frequenz eines Relaxationsoszillators (8 in F i g.1 f) ausgenutzt wird, dessen Rechteckschwingungen nach Durchlaufen eines Tiefpasses (9 in F i g. 1 g) über die Verbindung zwischen dem unbesetzen Amt und der Meßstelle zur Meßstelle rückübertragen und dort (F i g. 2 a und 2 b) in einen ihrer jeweiligen Frequenz proportionalen Strom umgesetzt werden, der auf dem Instrument der Meßstelle angezeigt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßanordnung in jedem unbesetzten Amt (F i g.1) Meßschaltungen (1, 2, 3, 4, 5 in F i g. 1 a bis 1 h) in der Anzahl der zu prüfenden Größen enthält, die wie die Meßschaltungen der zentralen Meßstelle aufgebaut sind.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß für die übertragungsfrequenten der ganze normalerweise über Fernsprechleitungen übertragbare Frequenzbereich ausgenutzt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1015 494, 1030 401, 1060 450, 1096 965; V e n z k e , »Fernbedienungsanlagen im Energieversorgungsbetrieb«, Essen, 1950, S.103, 104 und 116 bis 119.
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