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DE1231260B - Einrichtung zum passerhaltigen Ausrichten des Bogens an Tiegeldruckpressen - Google Patents

Einrichtung zum passerhaltigen Ausrichten des Bogens an Tiegeldruckpressen

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Publication number
DE1231260B
DE1231260B DESCH30090A DESC030090A DE1231260B DE 1231260 B DE1231260 B DE 1231260B DE SCH30090 A DESCH30090 A DE SCH30090A DE SC030090 A DESC030090 A DE SC030090A DE 1231260 B DE1231260 B DE 1231260B
Authority
DE
Germany
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side mark
platen
crucible
movement
printing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH30090A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1848508U (de
Inventor
Artur Buettner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heidelberger Druckmaschinen AG
Original Assignee
Schnellpressenfabrik AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Schnellpressenfabrik AG filed Critical Schnellpressenfabrik AG
Priority to DESCH30090A priority Critical patent/DE1231260B/de
Priority to CH1063261A priority patent/CH396046A/de
Priority to GB36981/61A priority patent/GB933119A/en
Priority to DK439961AA priority patent/DK107035C/da
Priority to FR878064A priority patent/FR1312053A/fr
Priority to OA50380A priority patent/OA00589A/xx
Publication of DE1231260B publication Critical patent/DE1231260B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F1/00Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
    • B41F1/26Details
    • B41F1/28Sheet-conveying, -aligning or -clamping devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F1/00Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
    • B41F1/26Details
    • B41F1/28Sheet-conveying, -aligning or -clamping devices
    • B41F1/30Sheet-conveying, -aligning or -clamping devices using rotary grippers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
  • Handling Of Cut Paper (AREA)

Description

  • Einrichtung zum passerhaltigen Ausrichten des Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum passer- Bogens an Tiegeldruckpressen haltigen Ausrichten des Bogens an Tiegeldruckpressen, bei denen die An- und Ablage der zu bedruckenden Bogen durch schrittweise um jeweils 90' parallel zur Tiegelebene gedrehte und mit dem Tiegel mitschwingende Greifer erfolgt, mit einer links vom Tiegel angeordneten Seitenmarke sowie mit Anlegemarken, die zum vertikalen Ausrichten sowie zum Anlegen des Bogens gegen die Seitenmarke von Steuermitteln in geeigneter Weise bewegt werden.
  • Es sind automatisch arbeitende Tiegeldruckpressen mit einer Einrichtung zum passerhaltigen Ausrichten des auf den Drucktiegel zugeführten Bogens bekannt, bei denen der Bogen zum vertikalen Ausrichten gegen zwei Anlegemarken befördert wird, während das horizontale oder seitliche Ausrichten des Bogens eine Seitenmarke bewirkt, die den Bogen vor dem Druck in seine genaue Lage schiebt. Auf diese Weise arbeiten insbesondere Tiegeldruckpressen, deren zu bedrukkende Bogen durch hin- und herschwingende Sauger vom Anlegestapel unmittelbar zu den Anlegemarken am Drucktiegel befördert werden.
  • Ferner sind Tiegeldruckpressen der eingangs erwähnten Art bekannt, bei denen das Ausrichten des zugeführten Bogens zu dem Drucktiegel durch eine schräg nach oben gerichtete Bewegung der Anlegemarken mit dem Bogen in Richtung zur Seitenmarke erfolgt. Da der Bogen während des Druckvorganges im Bereich des Greifers bleiben muß, damit er nach durchgeführtem Druck sofort wieder erfaßt und zum Ablegestapel befördert werden kann, ist die Seitenmarke bei dieser Art Tiegeldruckpressen nur auf der Seite des Tiegels bzw. des Bogens angeordnet, an welcher der Greifer den Bogen erfaßt.
  • Hierbei tritt der Nachteil auf, daß bei Drucksachen, die einen übereinstimmenden Vorder- und Rückseitendruck erhalten sollen, verschiedene Seitenkanten des Papiers an der Seitenmarke zur Anlage kommen. Dadurch können sich Schnittdifferenzen im Papier beim Drucken der Rückseite nachteilig auf den Passer zur Vorderseite auswirken.
  • Dieser Nachteil ist ebenfalls denjenigen Tiegeldruckpressen eigen, die - wie schon erwähnt - nur eine Seitenmarke aufweisen. Auch bei diesen Vorrichtungen wird bei der Bedruckung der Rückseite eines Bogens die andere Seitenkante an die Seitenmarke angelegt.
  • Mit der Einrichtung nach vorliegender Erfindung werden diese Nachteile beseitigt. Die Erfindung besteht darin, daß eine weitere einstellbare Seitenmarke parallel zur Druckfläche verschiebbar und senkrecht dazu verschwenkbar am Tiegel angebracht ist, wobei die Seitenmarke in ihre Wirkstellung auf die rechte Tiegelfläche im Takt der Tiegelbewegung aufgesetzt und davon abgehoben wird und wobei die vom Antrieb der Tiegeldruckpresse betriebenen Steuermittel zur Bewegung der Anlegemarken, beispielsweise Nockensteuerung oder Kulissensteuerungen, umschaltbar ausgebildet sind.
  • Die Einrichtung nach vorliegender Erfindung ist in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt und beschrieben. Der Unterschied in den beiden Lösungen besteht darin, daß bei der zuerst beschriebenen Ausführung der seitliche Schiebeweg der unteren Anlegemarken durch eine auf die die Anlegemarken tragende Schiene aufklemmbare Hilfsschiene und einsetzbare Steuerkurve in die entgegengesetzte Bewegungsrichtung verwandelt wird. Bei der zweiten Lösung ist die Steuerkurve für die Bewegung der unteren Anlegemarken umschaltbar eingerichtet, um die normale Linksausrichtung in eine Rechtsausrichtung umzuformen.
  • In den F i g. 1 bis 10 ist die erste Ausführung dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 eine Aufsicht auf den Drucktiegel einer Tiegeldruckpresse der Art, bei welcher die zu bedruckenden Bogen durch periodisch bewegte Greifer zugeführt und abgelegt werden und die gemeinsam mit dem Drucktiegel die öffnungs- und Schließbewegung des Tiegels mitausführen. Die Ausrichtung des angelegten Bogens erfolgt durch eine rechte Seitenmarke gemäß der Erfindung, F i g. 2 den Drucktiegel im Querschnitt gemäß der Linie II-II der F i g. 3 mit dem Steuerinechanismus für die Anlege- und Seitenmarken, F i g. 3 eine teilweise Seitenansicht des Drucktiegels mit den Anlegemarken in der Stellung vor Druck, F i g. 4 dieselbe Ansicht wie F i g. 3, jedoch mit nach abwärts bewegten Anlegemarken. Diese Stellung wird eingenommen, wenn sich der Drucktiegel geöffnet hat, also nicht mit der Druckfläche senkrecht steht, wie es der Einfachheit halber in F i g. 4 dargestellt ist, F i g. 5 Details der rechten Seiterunarke in der Aufsicht, F i g. 6 diese Teile in der Seitenansicht, und zwar im Schnitt durch die obere und untere Schiene für die Anlegemarken, F i g. 7 die Seitenansicht eines der beiden Führungsstücke für die untere Anlegemarkenschiene, F i g. 8 eine Aufsicht des Steuerkurvenstückes für das Abheben der Seitenmarke vom Aufzug bzw. Tiegel, damit die Greifer passieren können, F i g. 9 eine der beiden Anlegemarken für den Bogen in der Aufsicht, F i g. 10 dieselbe in der Seitenansicht.
  • Die folgenden F ig. 11 und 12 gelten für beide Ausführungsbeispiele, soweit sie die Steuerung der Anlegemarken betreffen, und zwar zeigt Fig. 11 eine teilweise Seitenansicht der Tiegeldruckpresse in Druckstellung des Drucktiegels mit dem Bewegungsmechanismus der unteren Anlegemarken und Seitenmarken, die für beide Ausführungsbeispiele gelten, F i g. 12 eine Seitenansicht wie F i g. 11, jedoch in der Offenstellung des Drucktiegels mit nach unten bewegten Anlegemarken sowie gesenkter oder abgehobener Seitenmarke.
  • In den F i g. 13 bis 18 ist die zweite Ausführung dargestellt, und zwar zeigt # F i g. 13 eine Aufsicht auf den Drucktiegel, ähnlich wie F i g. 1, jedoch mit umstellbarer Steuerkurve für die Bewegung der Anlegemarken, F i g. 14 den Drucktiegel im Querschnitt gemäß der Linie XIV-XIV der F i g. 15, F i g. 15 eine teilweise Seitenansicht des Drucktiegels mit den Anlegemarken in Druckstellung für die Bogenausrichtung zur linken Seitenmarke, F i g. 16 einen Teilschnitt gemäß der Linie XVI-XVI der F i g. 15 mit der für Linksausrichtung eingestellten Steuerkurve, F i g. 17 eine teilweise Seitenansicht ähnlich wie F i g. 15, jedoch mit für die Ausrichtung nach rechts umgestellter Steuerkurve, F i g. 18 einen Teilschnitt gemäß der Linie XVIII-XVIII der F i g. 17.
  • In den F i g. 1 bis 12 ist das Grundgestell mit 1 bezeichnet, in dem der Drucktiegel 2 in bekannter Weise schwingbar gelagert ist. Die zu bedruckenden Bogen 3 werden abwechselnd durch Greifer 4 über den Drucktiegel 2 zu den Anlegemarken 7 und 8 befördert. Das Schaltwerk 5, welches das Greiferpaar 4 periodisch um jeweils 90' dreht, ist am Drucktiegel 2 befestigt. Während der Schließbewegung des Drucktiegels 2 wird der Bogen 3 durch den Greifer 4 in einer Drehung von 90' um den Drehpunkt 6 auf den Drucktiegel zur Druckstellung befördert, wie es in F i g. 1 zu sehen ist. Die Greifer 4 öffnen sich in dieser Stellung einige Millimeter, so daß der Bogen 3 auf die beiden Anlegemarken 7 und 8 fällt und auf diesen frei aufsitzt und die einige Millimeter schräg nach oben gerichtete Bewegung der beiden Anlegemarken 7 und 8 entweder in Richtung zur Seitenmarke 9 oder 10 mitausführt, bis er mit einer Seitenkante an 9 oder 10 anliegt.
  • Die beiden Anlegemarken 7 und 8 sitzen verschiebbar auf einer Schiene 11, die parallel zur Unterkante .des Tiegels 2 von zwei Hebeln 12 und 13 getragen wird. Letztere sind auf einer Welle 14 (F i g. 2) verstiftet, die auf einer Seite in der Lagerbüchse 15 drehbar im Drucktiegel 2 gelagert ist, während sich die zweite Lagerbüchse 16 für die Welle 14 in einem Lagerböckchen 17 befindet, welches am Drucktiegel 2 angeschraubt ist. Auf der Welle 14 ist weiter der Rollen- und Kurvenhebel 18 befestigt, der eine Rolle 19 trägt, die durch Druckfeder 20 stets gegen die Steuerkurve 21 für die seitliche Bewegung der Anlegemarken gezogen wird. Außerdem besitzt der Hebel 18 noch eine Kurve 22. Diese steuert die Heb-und Senkbewegung des Seitenmarkenhebels 24 mit Seitenmarke 10 mittels Rolle 23. Durch Bolzen 25 ist Teil 24 beweglich am Drucktiegel 2 gelagert. Der Seitenmarkenhebel 24 mit der Seitenmarke 10 wird bei Linksausrichtung benutzt. Die Seitenmarke 10 wird so gesteuert, daß sie in die Ausfräsung des Greifers 4 schwingt, sobald der Greifer 4 in der senkrechten Stellung angelangt ist und somit die Seitenmarke einen Anschlag für die linke Bogenkante bilden kann. Nach Druck schließt sich der Greifer 4, und bevor seine weitere Bewegung einsetzt, um den bedruckten Bogen zum Ablegestapel zu befördern, bewegt sich die Seitenmarke 10 nach unten, gesteuert durch Rolle 23 auf Kurve 22.
  • In F i g. 2 ist die Seitenmarke 10 nicht dargestellt, da - wie F i g. 1 zeigt - die Einrichtung für Bogenausrichtung durch die rechte Seitenmarke 9 eingestellt ist. Die Anlegemarken 7 und 8 samt der Schiene 11 usw. werden bei der öffnungs- und Schließbewegung des Drucktiegels 2 gehoben und gesenkt. Der Antrieb dazu erfolgt über eine Zugstange 26, die mittels Bolzen 27 mit einem Hebel 28 gelenkig verbunden ist. In den Hebel 28 greift ein Indexbolzen 29 ein, der mittels Griff 30 die Kupplung zwischen dem Hebel 28, der lose auf der Welle 14 gelagert ist, und dem Indexbolzen 31 herstellt, welcher fest mit der Welle 14 verbunden ist.
  • In F i g. 11 und 12, die in bezug auf die Heb- und Senkbewegung der Anlegemarken für beide Ausführungsbeispiele zutreffen, ist zu sehen, daß die Zugstange 26 durch Bolzen 32 mit dem Rollenhebel 33 verbunden ist. Dieser ist durch Bolzen 34 drehbar am Grundgestell 1 gelagert. Die Rolle 35 arbeitet mit einer Nockenscheibe 36 zusammen, die fest mit dem Antriebsrad 37 verbunden ist und eine Umdrehung pro Druck in der angegebenen Pfeilrichtung ausführt. Die Umdrehung des Zahnrades 37 erfolgt durch das Schwungradritzel 38. Das Zahnrad 37 treibt in bekannter Weise eine Kurbelwelle und Kniehebel an, die zur Hin- und Herbewegung des Drucktiegels 2 dienen. Durch Federstange 39, die am Rollenhebel 33 angelenkt ist, und die Druckfeder 40, die durch ein nicht dargestelltes Gegenlager abgestützt wird, welches am Grundgestell befestigt ist, wird die Rolle 35 stets an die Nockenscheibe 36 angepreßt.
  • F i g. 11 zeigt die Anlegemarken 7 und 8 in der obersten Stellung, während F i g. 12 die Anlegemarken 7 und 8 in der nach unten gesenkten Stellung zeigt. Werden Druckarbeiten. erledigt, die ohne Benutzung der Anlegemarken verarbeitet werden sollen, z. B. Kuverts in Doppellage, dann wird der Indexbolzen 29 mittels Griff 30 angehoben, und die Kupplung zum Antriebshebel 28 ist dadurch unterbrochen. Der Hebel 28 führt in diesem Fall seine Bewegung auf der Welle 14 lose aus, während die Anlegemarken 7 und 8 in der nach unten geschwenkten Lage, die F i g. 12 zeigt, stehenbleiben. Die Zugfeder 65, die am Indexhebel 31 angreift, hält die abgestellten Anlegemarken nach unten; das nicht gezeigte Ende der Zugfeder 65 ist am Grundgestell 1 angehängt.
  • Ergänzend wird noch bemerkt, daß in F i g. 12 Ziffer 62 die Saugstange darstellt, welche jeweils den obersten Bogen vom Anlegestapel 63 abhebt und an die Greifer 4 abwechselnd übergibt.
  • In -F i g. 4 ist die gesenkte Stellung der Anlegemarken 7 und 8 gezeigt und die Wegstrecke mit Winkel y bezeichnet.
  • In den F i g. 1 bis 10, die das erste Ausführungsbeispiel behandeln, ist außer der Schiene 11 eine weitere Führungsschiene 41 vorgesehen, die in Klemmstücken 42 und 43 geführt wird. Diese Klemmstücke sind in F i g. 7 im Detail dargestellt. Mittels Schraube 44 und Platte 45 ist das Klemmstück 42 fest und unverschiebbar mit der Schiene 11 verbunden, während die untere Schiene 41 in den Klemmstücken 42 und 43 verschiebbar ist.
  • Wie in F i g. 9 und 10 ersichtlich, sind mit der unteren Schiene 41 auch die Anlegemarken 7 und 8 fest verbunden. Dazu dient ebenfalls eine Schraube 46 mit Platte 47. Eine dünne gebogene Stahlnadel 48, die in entsprechenden Bohrungen der Anlegemarken 8 eingeführt ist, dient in bekannter Weise dazu, um zu verhindern, daß der angelegte Bogen von der Anlegemarke beim Ausrichten abrutscht.
  • Wie in F i g. 3 und 4 dargestellt ist, ist die äußere Anlegemarke 7 mit einem Zapfen 49 versehen, der in eine Nut 50 des gebogenen Winkelstückes 51, welches am Drucktiegel 2 angeschraubt ist, eingreift. Bei der Auf- und Abbewegung der gesamten Einrichtung für die Anlegemarken führt dadurch die Schiene 41 mit den auf dieser festgeklemmten Anlegemarken 7 und 8 eine seitliche Bewegung in Richtung zur Seitenmarke 9 aus. Die Seitenmarke 9 selbst, die auf der Schiene 11 festgeklemmt ist (F i g. 1 und 5), bewegt sich in entgegengesetzter Richtung, wie durch Pfeil in F i g. 1 angedeutet ist, infolge der Bewegung, die die Kurve 21 über die Rolle 19 dem Hebel 18 und damit der Welle 14 erteilt.
  • Das Winkelstück 51 kann vom Drucktiegel 2 abgeschraubt werden, und nach Einsetzen einer Schraube 52 in das Klemmstück 42 (F i g. 5) wird die relative Beweglichkeit der unteren Schiene 41 ausgeschaltet und diese starr mit der oberen Schiene 11 verbunden. Durch diese Maßnahmen führen die Anlegemarken 7 und 8 bei der Auf- und Abbewegung durch die Kurve 21 usw. eine seitliche Bewegung in der Richtung zur linken Seitenmarke 10 aus, die in einen Ausschnitt im Tiegelgreifer 4 eingreift (F i g. 1). Die rechte Seitenmarke 9 wird in diesem Fall von der Schiene 11 abgeklemmt und aus der Maschine genommen. Einzelheiten darüber sind in F i g. 5, 6 und 8 dargestellt. Die Seitenmarke 9 ist in einem Klemmstück 53 gelagert, welches mittels der Schrauben 54 fest mit der Schiene 11 verbunden ist. Der abgebogene Schenkel 55 der Seitenmarke 9 trägt am Ende einen Hebel 56, dessen Zapfen 57 in eine Kurve 58 eingreift, die sich im Klemmstück 59 befindet, welches mittels Schrauben 60 auf der Schiene 41 aufgeklemmt ist. Außerdem ist das abgebogene Ende 55 der Seitenmarke 9 mit einem Gewinde versehen, und mittels einer gerändelten Stellmutter 61 läßt sich die Seitenmarke zur Feineinstellung in seitlicher Richtung bewegen. Da die Schienen 11 und 41 beim Ausrichten des angelegten Bogens eine entgegengesetzt gerichtete Bewegung ausführen, gelangt der Stift 57 während der Senkbewegung der Anlegemarken in den abgewinkelten Teil der Kurve 58. Dadurch wird, wie F i g. 6 zeigt, die Seitenmarke 9 um einen kleinen Betrag x zusätzlich gedreht, d. h. zusätzlich von der Druckfläche des Drucktiegels 2 entfernt. Dies ist notwendig, damit die Greifer 4, die sich mit dem neu anzulegenden Bogen über die Tiegelfläche 2 bewegen, ungehindert an der Seitenmarke 9 passieren können.
  • Bei Nichtbenutzung der rechten Seitenmarke 9 werden die beiden Schrauben 54 gelöst, und das Klemmstück 53 läßt sich samt der daran gelagerten Seitenmarke 9 und Hebel 56 mit Zapfen 57 herausheben. Das Kurvenstück 59 dagegen kann auf der Schiene 41 festgeklemmt bleiben. Je nach der Formatgröße, die verarbeitet wird, erfolgt das Festklemmen der Seitenmarke 9 auf der Schiene 11 und Kurvenstück 59 auf Schiene 41.
  • In den F i g. 13 bis 18 ist die zweite Ausführungsform dargestellt. Wie bereits erwähnt, wird hier die Umstellung der seitlichen Bewegungsrichtung der beiden Anlegemarken 107 und 108 durch eine Verstellung der Steuerkurve 121 vorgenommen, die anders in der Form gestaltet ist als die Steuerkurve 21 im ersten Ausführungsbeispiel.
  • Wie die, F i g. 15 bis 18 im Detail erkennen lassen, ist die Steuerkurve 121 mit einem Indexbolzen 170 versehen, der wahlweise in eine von zwei Bohrungen im Drucktiegel 102 gerastet wird. Nach Lösen der Schraube 173 läßt sich die Steuerkurve 121 entweder in die Stellung nach F i g. 15 bringen oder in die nach F i g. 17. Im ersteren Fall wird die Welle 114 samt der damit verbundenen Teile einschließlich der beiden Anlegemarken 107 und 108 in der Richtung zur linken Seitenmarke 110- bewegt, wie es F i g. 16 zeigt. Die Rolle 119 steht in der oberen Endstellung der beiden Anlegemarken 107 und 108 auf dem Nocken 175 (F i g. 16). Im zweiten Fall der Einstellung der Steuerkurve 121 nach F i g. 17 ist die Rolle von der zweiten Erhöhung 174 (F i g. 18) abgelaufen und steht in der Vertiefung der Steuerkurve 121. Dadurch wurde während des Hochgehens der Anlegemarken 107 und 108 mit den auf den Anlegemarken abgelegten Bogen 103 eine Schrägbewegung nach rechts, also zur rechten Seitenmarke 109 ausgeführt. Die Anordnung der Seitenmarke 109 geht aus F i g. 13 hervor. Diese ist auf einer Schiene 176 mit Schlitz 177 je nach der Papierbreite seitlich einstellbar. Nach Lösen der Schraube 178 läßt sich die Seitenmarke 109 samt der Schiene 176 aus der Maschine herausnehmen, wenn z. B. mit der linken Seitenmarke 110 gearbeitet wird. Der Zapfen der Schiene 176 wird in der Bohrung eines Bolzens 179 aufgenommen, der im Lagerböckchen 117 gelagert ist. Am Ende des Bolzens 179 ist der Steuerhebel 180 verstiftet, der die Aufgabe hat, die Seitenmarke 109 auf den Aufzug des Drucktiegels 102 mit leichtem Druck aufzusetzen und während der Zuführung eines neuen Bogens durch die Greifer 104 die Seitenmarke 109 vom Aufzug abzuheben. Diese abgehobene Stellung der Seitenmarke 109 ist auch in F i g. 12 gezeigt, in der Offenstellung des Drucktiegels, während F i g. 11 die Seitenmarke 109 aufsitzend auf dem Aufzug des Drucktiegels zeigt. Die Antriebsteile für die gesamte Bewegung der Anlegemarken, wie in F i g. 11 und 12 dargestellt, sind für beide Ausführungsbeispiele gleich.
  • Zur Arbeitsweise der beiden Einrichtungen ist kurz folgendes zu sagen: Normalerweise werden alle Druckarbeiten mit der im Bereich der Greifer 4 bzw. 104 angeordneten Seitenmarke 10 bzw. 110 erledigt. Sollen jedoch Druckarbeiten nach dem Bedrucken der Vorderseite auch auf der Rückseite bedruckt werden, z. B. Tabellenformen, die mit den auf der Vorderseite gedruckten genau übereinstimmen müssen, dann wird die Seitenmarke 9 bzw. 109 verwendet. Dadurch erfolgt das seitliche Ausrichten des Bogens beim Rückseitendruck an derselben Seitenkante wie beim Vorderseitendruck. Schnfttdifferenzen irn Papier können sich nicht auswirken, und der Druck der Rückseite stimmt genau mit der Vorderseite überein. Nach dem Ausführungsbeispiel 1 ist es in diesem Fall notwendig, das Winkelstück 51 am Drucktiegel anzuschrauben (F i g. 1) und die Schraube 52 (F i g. 5) herauszuschrauben, damit die Beweglichkeit der Schiene 41 mit den beiden Anlegemarken 7 und 8 entgegengesetzt zur Bewegungsrichtung der Schiene 11 mit der Seitenmarke 9 wiederhergestellt ist. Der vom Greifer 4 über den Drucktiegel 2 zugeführte Bogen, der nach geringem öffnen der Greifer 4 auf den Anlegemarken 7 und 8 aufsitzt, wird während der restlichen Hochgehbewegung der beiden Anlegemarken durch die Kurve 50 und Zapfen 49 an der Anlegemarke 7 um einen kleinen Betrag nach rechts in der Richtung zur Seitenmarke 9 bewegt. Der Bogen 3, der vom Greifer 4 z. B. 5 mrn gefaßt ist, wird hierbei etwa um 1 mm nach rechts bewegt, bis die Seitenmarke 9 an der rechten Kante des Bogens anstößt, und da. diese Seitenmarke 9 eine geringe, nach links gerichtete Bewegung ausführt, wird der Bogen 3 wieder um einen geringen Betrag nach links geschoben. Jedenfalls bleibt der Bogen 3 beim Ausrichten mit seiner greiferseitigen Kante im Bereich des Greifers 4, der den Bogen durch eine geringe öffnungsbewegung zum Ausrichten und Bedrucken freigibt. Nach erfolgtem Druck schließen sich die Greifer 4 wieder und erfassen die linke Bogenkante zum Abtransport des bedruckten Bogens auf den Ablegestapel. Bei Verwendung der Seitenmarke 9 wird die Seitenmarke 10 vom Seitenmarkenhebel 24 abgeschraubt, wie es in F i g. 3 und 4 dargestellt ist.
  • Wenn Druckarbeiten ohne Links- oder Rechtsschiebung erledigt werden sollen, z. B. Kuverts in Doppelanlage, dann kann die gesamte Bewegung der Anlegemarken samt Seitenmarke stillgesetzt werden, indem einfach der Indexbolzen 29 mittels Griff 30 vom Antriebshebel 28 entkuppelt wird. Die Greifer 4 bleiben bei dieser Arbeitsweise geschlossen. Die Umstellung erfolgt auf bekannte Weise.
  • Es. ist auch möglich, die gesamte Einrichtung für die Rechtsschiebung des Bogens aus der Maschine herauszunehmen, indem'das Winkelstück 51 vom Drucktiege12 abgeschraubt wird, sowie nach Lösen der Lagerstücke 42 und 43 von der Schiene 11. Ebenso kann die Seitenmarke 9 komplett nach Lösen des Klemmstückes 53 von der Schiene 11 abgenommen werden. Bei häufig wechselnder Verwendung der Links- und Rechtsschiebung bleibt die Einrichtung in der Maschine, und lediglich durch Einsetzen der Schraube 52 (F i g. 5) wird die Einrichtung für Rechtsschiebung außer Betrieb gesetzt. Das Winkelstück 51 muß jedoch vom Drucktiegel abgeschraubt werden.
  • Die Umstellung von Links- auf Rechtsschiebung geht beirn zweiten Ausführungsbeispiel rascher vonstatten, da es hierbei lediglich notwendig ist, die rechte Seitenmarke 109 herauszunehmen oder einzusetzen, wie es in F i g. 13 dargestellt ist. Außerdem wird die Steuerkurve 121 nach Lösen der Schraube 173 verstellt, indem der Indexbolzen 170 in eine der beiden Bohrungen im Drucktiegel 2 eingerastet wird. Sobald der zugeführte Bogen 103 (F i g. 13) auf den beiden Anlegemarken 107 und 108 in Druckstellung nach geringer öffnung der Greifer 104 aufsitzt, führen die beiden Anlegemarken eine nach oben und rechts gerichtete oder nach oben und links gerichtete Bewegung aus, je nachdem, wie die Einstellung der Steuerkurve 121 erfolgt ist. Bei diesem zweiten Beispiel erfolgt zwischen Anlegemarken und Seitenmarken keine entgegengerichtete Bewegung, da die Seitenmarke 109 keine seitliche Bewegung ausführt. Die Bewegung der Seitenmarke 109 besteht lediglich in einer Abhebebewegung vom Aufzug, wie es F i g. 12 zeigt, damit die Greifer 4 passieren können. Der zugeführte Bogen 103 hat von der Seitenmarke 109 etwa 1 mm Abstand, und durch die schräg nach oben gerichtete Bewegung der beiden Anlegemarken 107 und 108 mit dem darauf sitzenden Bogen 103 wird dieser zur Seitenmarke 109 getragen, bis er anliegt. Der vom Greifer 104 gefaßte Rand verringert sich hierbei um etwa 1 mm. Der Bogen bleibt jedoch mit seinem Rand im Bereich des Greifers 104, damit er nach erfolgtem Druck (F i g. 11) wieder erfaßt und zum Ablegestapel befördert werden kann.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zum passerhaltigen Ausrichten des Bogens an Tiegeldruckpressen, bei denen die An- und Ablage der zu bedruckenden Bogen durch schrittweise um jeweils 90' parallel zur Tiegelebene gedrehte und mit dem Tiegel mitschwingende Greifer erfolgt, mit einer links vom Tiegel angeordneten Seitenmarke sowie mit Anlegemarken, die zum vertikalen Ausrichten sowie zum Anlegen des Bogens gegen die Seitenmarke von Steuermitteln in geeigneter Weise bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine weitere einstellbare Seiterunarke parallel zur Druckfläche verschiebbar und senkrecht dazu verschwenkbar am Tiegel angebracht ist, deren Steuermittel dergestalt ausgeführt sind, daß die Seitenmarke in ihre Wirkstellung auf die rechte Tiegelfläche im Takt der Tiegelbewegung aufgesetzt und davon abgehoben wird, und daß die vom Antrieb der Tiegeldruckpresse betriebenen Steuermittel zur Bewegung der Anlegemarken, beispielsweise Nockensteuerungen (174, 175) oder Kulissensteuerungen (50, 51), umschaltbar ausgebildet sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkurve (121) mit einer Indexvorrichtung (170) versehen ist für die Umschaltung der seitlichen Bewegungsrichtung der Anlegemarken (107, 108). 3. Einrichtung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Anlegemarken (7 und 8) auf einer Führungsschiene (41) festgeklemmt sind, die von Haltern (42, 43) getragen wird, die fest mit der Schiene (11) verschraubt sind, während die Seitenmarke (9) auf der Schiene (11) gelagert ist. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Drucktiegel (2) ein Kurvenstück (50, 51) befestigt ist, welches mit einem Stift (49) der Anlegemarke (7) zusammen- wirkt und dadurch den beiden Anlegemarken (7, 8) eine der Seitenmarke (9) entgegengerichtete Bewegung verleiht. 5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4 oder einem oder mehreren derselben, gekenn eichnet durch Steuermittel zum Abheben der in der Druckstellung dem Bogenzuführgreifer gegenüberliegenden Seitenmarke von der Tiegelfläche während des Vorbeiganges der Bogenzuführgreifer über der Tiegelfläche. 6. Einrichtung nach Ansprach 5, gekennzeichnet durch eine am Tiegel drehbar angeordnete Schiene (176) zur Aufnahme und Führung der Seitenmarke (109), die durch einen Steuerhebel (180), dessen freies Ende am Grundgestell beweglich geführt ist, vom Drucktiegel synchron mit dessen Schwenkbewegung abgehoben wird. 7. Einrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch ein auf der Schiene (11) aufklemmbares Lager (53), in welchem die Seitenmarke (9) schwenkbar gelagert ist und über einen Steuerhebel (56) mit Zapfen (57) in eine Kurve (58) des Klemmstückes (59) eingreift, welches auf der Führungsschiene (41) aufgeklemmt ist und infolge der gegenläufigen Bewegung der Schienen (11, 41) der Seitenmarke (9) eine Abhebebewegung von der Tiegelfläche synchron zur Tiegelbewegung erteilt.
DESCH30090A 1961-08-04 1961-08-04 Einrichtung zum passerhaltigen Ausrichten des Bogens an Tiegeldruckpressen Pending DE1231260B (de)

Priority Applications (6)

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DESCH30090A DE1231260B (de) 1961-08-04 1961-08-04 Einrichtung zum passerhaltigen Ausrichten des Bogens an Tiegeldruckpressen
CH1063261A CH396046A (de) 1961-08-04 1961-09-13 Einrichtung zum passerhaltigen Ausrichten des Bogens an Tiegeldruckpressen mit automatischer Bogenan- und -ablage
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