[go: up one dir, main page]

DE919592C - Bogenfoerdervorrichtung, insbesondere fuer Vervielfaeltigungsmaschinen - Google Patents

Bogenfoerdervorrichtung, insbesondere fuer Vervielfaeltigungsmaschinen

Info

Publication number
DE919592C
DE919592C DEA3535A DEA0003535A DE919592C DE 919592 C DE919592 C DE 919592C DE A3535 A DEA3535 A DE A3535A DE A0003535 A DEA0003535 A DE A0003535A DE 919592 C DE919592 C DE 919592C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
sheet
squeegee
roller
stack
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA3535A
Other languages
English (en)
Inventor
Franklin E Curtis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AB Dick Co
Original Assignee
Multigraphics Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Multigraphics Inc filed Critical Multigraphics Inc
Application granted granted Critical
Publication of DE919592C publication Critical patent/DE919592C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H3/00Separating articles from piles
    • B65H3/08Separating articles from piles using pneumatic force
    • B65H3/0808Suction grippers
    • B65H3/0816Suction grippers separating from the top of pile
    • B65H3/0833Suction grippers separating from the top of pile and acting on the front part of the articles relatively to the final separating direction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pile Receivers (AREA)

Description

  • Bogenfördervorrichtung, insbesondere für Vervielfältigungsmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Bogenfördervorrichtung, insbesondere für Vervielfältigungsmaschinen, bei der die Bogen einzeln durch Saugwirkung von einem Stapel abgehoben und mittels Förderwalzen der Druckvorrichtung zugeführt werden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Vorrichtung so auszugestalten, daß sich für die Saugmittel ein einfacher Antrieb ergibt, durch welchen erreicht wird, daß der oberste Bogen des Stapels zunächst angehoben und dann vorgeschoben wird. Durch das Anheben wird er von den darunter befindlichen Bogen getrennt, und durch die Vorwärtsbewegung wird er dann den Fördermitteln zugeführt.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in Schwingarmen einer waagerechten, durch einen Schwinghebel schwenkbaren Welle eine einen Saugfuß tragende Welle gelagert ist, die sich beim Drehen der schwenkbaren Welle nach oben bewegt, und daß an der einen Saugfuß tragenden Welle ein Arm befestigt ist, der am unteren Ende eine Rolle trägt, die unter Wirkung einer Feder gegen eine ortsfeste schräge Anschlagleiste anliegt, an dieser entlang läuft, bis eine oberhalb der Rolle am Arm angeordnete zweite Rolle gegen einen festen einstellbaren Anschlag stößt, der bei der weiteren Drehung der schwenkbaren Welle eine Schwenkung des Armes und damit der den Saugfuß tragenden Welle und des Saugfußes nach den Förderwalzen hin bewirkt, die den abgesaugten Bogen erfassen und der Druckvorrichtung zuführen.
  • Weiter bezieht sich die Erfindung auf Einrichtungen, durch welche verhindert werden soll, daß versehentlich zwei übereinanderliegende Bogen den Fördermitteln zugeführt werden. Zu diesem Zweck liegt auf dem über die untere Förderwalze geführten Bogen eine auf den horizontalen Schenkeln von Winkelhebeln gelagerte Tastwalze auf, deren Ausschlag beim Durchgang mehrerer Bogen mittels der senkrechten Schenkel der Winkelhebel auf einen elektrischen Schalter einwirkt, der auf einem in der Höhe verstellbaren, zugleich die Winkelhebel tragenden Lagerbock eines Schlittens angebracht ist, den Stangen tragen, die parallel zu den Förderwalzen angeordnet sind.
  • Weitere Aufgaben und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels, das in den Zeichnungen gezeigt ist. In diesen zeigt Fig. I den Aufriß einer Vervielfältigungsmaschine mit dem Bogenförderer nach der Erfindung, der zusammen mit einem Druckwerk auf einem gemeinsamen Träger sitzt und mit diesem in ein Gehäuse eingeschlossen ist, das teilweise weggebrochen dargestellt ist, Fig. 2 einen vergrößerten Aufriß des Bogenförderers unter Fortlassung des Gehäuses, Fig. 3 einen Grundriß des in Fig. 2 gezeigten Werks, Fig. 4 eine Einzelheit in vergrößertem Maßstab, und zwar ein Schaltradantrieb zum Anheben des Stapelhalters, Fig. 5 einen vergrößerten Schnitt der Einrichtung zum Vereinzeln und Fördern der Blätter, wobei der Schnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 3 verläuft, Fig. 6 einen vergrößerten Teilschnitt der Einrichtung zum Abheben der einzelnen Blätter, Fig. 7 den Schnitt nach der Linie 8-8 der Fig. 3, Fig. 8 den Schnitt nach der Linie 9-9 der Fig. 3, Fig. 9 den Schnitt nach der Linie 10-10 der Fig. 3 und 10 in größerem Maßstab zum Darstellen des Bogenprüfers, Fig. 10 einen Aufriß der in Fig. g dargestellten Einzelheit, Fig. 11 einen waagerechten Schnitt nach der Linie I2-I2 der Fig. 9, Fig. I2 einen Teilaufriß der Vorrichtung zum Abnehmen der einzelnen Blätter mit Bezug auf Fig. I von hinten gesehen nach Abnahme des Gehäuses und Fig. 13 den Schnitt nach der I inie 14-14 der Fig. den Sdrnitt nach der Linie 14-14 der Wie insbesondere Fig. 1 zeigt, ist das den Rahmen 10 einschließende Gehäuse II mit Türen 12 versehen und trägt oben links ein Druckwerk I4, rechts hingegen einen Halter 15 für den Bogenstapel W, von welchem die Blätter Stück für Stück zum Druckwerk geführt werden. Neben dem Stapel befindet sich oben auf dem Gehäuse das Gerät 16 zum Abnehmen der einzelnen Blätter und zu deren Weiterführung zu einem Aufgabetisch I7, der zwischen dem Bogenabnahmewerk und dem Druckwerk angeordnet ist. Bei I8 ist in den Fig. I und 3 die Prüfvorrichtung dargestellt, welche eine Ablenkplatte 19 derart steuert, daß diese mehrfache Blätter abfängt und ableitet, bevor sie den Aufgabetisch erreichen.
  • Das in den Zeichnungen dargestellte Druckwerk ist eine Flachdruckvervielfältigungsmaschine. Sie ruht auf zwei Querschienen 25 des Rahmens 10 und besteht aus einer Druckformwalze 26, einer Offsetwalze 27 und einer Druckwalze 28 sowie aus einer nicht dargestellten Einfärbevorrichtung. Die verschiedenen Walzen des Druckwerks sind in den Seitenplatten gelagert, von denen die eine bei 29 in Fig. I zu ersehen ist.
  • Der Antrieb des Druckwerks erfolgt durch einen auf einem Bock 3I im Gehäuse ruhenden Motor 30.
  • Dieser treibt die Offsetwalze 27 über Riemen und Riemenscheibe 32, Zahnrad 33 und Zahnrad 34 an.
  • Die Druckformwalze 26 wird von der Offsetwalze in der üblichen Weise durch Reibung mitgenommen, während die Druckwalze zu ihrem Antrieb ein Zahnrad 35 trägt, das mit dem Zahnrad 34 kämmt.
  • Der den Bogenstapel W tragende Tisch 15 (Fig. I, 3 und 5) hat eine Tischplatte45, die mit ihren vier Ecken in senkrechten Führungen 44 sitzt, welche quer einstellbar von Rahmenstangen 43 getragen werden. Die Tischplatte 45 ist im Rahmen 10 in senkrechter Richtung gleitend geführt, und zwar derart, daß er absatzweise angehoben werden kann, um jeweils den obersten Bogen des Stapels in einer bestimmten Höhe zu erhalten, in der er von dem Greiferwerk I6 bequem ergriffen werden kann.
  • Die Tischplatte 45 hat zwei seitliche Flansche 46 (Fig. I und 5), die je zwei Rollen 47 tragen, welche von der Seite der Tischplatte 45 vorspringen und auf den Flanschen senkrechter U-Eisen 48 des Rahmens 10 laufen, um den Tisch senkrecht zu führen.
  • Der Tisch 45 wird von zwei Ketten getragen, deren eine man in Fig. 5 erkennen kann. Diese Ketten sind an den Seitenflanschen 46 des Tisches 45 und 51 befestigt und verlaufen aufwärts zu Kettenrädern 52 um diese herum und dann abwärts.
  • An ihren freien Enden sind Gegengewichte 55 befestigt. Die Kettenräder 52 sind auf einer Querwelle 56 befestigt, die in den vom Rahmen 10 getragenen Seitenplatten 57 gelagert ist und sich durch die vordere Seitenplatte 57 (Fig. 2) erstreckt und ein Zahnrad 58 trägt. Dieses kämmt mit einer Schnecke 59, deren Lager von der Rahmenplatte 57 getragen werden. Auf diese Weise dienen Schnecke und Schneckenrad als Bremse, um die Bewegung des Tisches zu beherrschen und ihn in der eingestellten Lage zu halten.
  • Um den Tisch zur Aufnahme eines Bogenstapels derart einzustellen, daß der oberste Bogen die gewünschte Höhenlage einnimmt, muß man eine Handkurbel 60 drehen. Diese sitzt auf dem äußeren Ende einer Welle 56 außerhalb des Gehäuses und ist auf der Welle in der Achsenrichtung verschiebbar, so daß man sie mit einem Zahnrad 62 koppeln kann. Dieses sitzt drehbar auf der Welle 56 und kämmt mit einem Zahnrad 63, das auf einem Zapfen der Rahmenplatte 67 gelagert ist. Das Zahnrad 63 hat eine Kegelradverzahnung 65, welche mit einem Kegelrad 66 kämmt, das irgendwie an der Schnecke 59 befestigt ist. Man kann daher die Schnecke von Hand in Drehung versetzen, um den Tisch 45 zu heben oder zu senken.
  • Dieser Tisch wird in Betrieb absatzweise durch einen Kraftantrieb angehoben, und zwar in Abhängigkeit von der Höhe des Stapels. Dessen jeweilige Höhe wird nämlich durch einen Bügel 70 (Fig. 5 und 7) abgefühlt, der auf den Seitenplatten 57 drehbar angebracht ist und sich auf den obersten Bogen des Stapels auflegt.
  • Damit das oberste Blatt vom Stapel abgenommen werden kann, wird der Bügel 70 periodisch vom Stapel abgehoben, und zwar durch ein vom Druckwerk angetriebenes Gestänge. Wie Fig. I zeigt, hat die Druckmaschine eine Kurbel 7I, die von dem die Druckwalze antreibenden Zahnrad 35 mittels eines Zahnrades 72 in Umlauf versetzt wird und durch eine Pleuelstange 73 mit dem oberen Ende eines bei 75 an der Seitenplatte 57 gelagerten Hebels 74 verbunden ist. Am Hebel 74 ist durch Stift und Schlitz 77 eine Stange 76 befestigt, die unter dem Einfluß einer Feder 64 steht und durch diese mit Bezug auf den Schlitz nach links gezogen wird (Fig. 2). Am rechten Ende hat die Stange einen Zapfen 78, der durch ein Loch 79 der Platte 57 hindurchragt und mit einem auf dem Bügellagerzapfen 8I schwenkbaren Arm 80 verbunden ist.
  • Zwischen dem Bügel 70 und dem Arm 8o ist eine federnde Verbindung hergestellt. Wie Fig. 7 zeigt, besteht diese aus einer Gewindebuchse 82, die durch eine Feder 83 auf dem Arm 80 abgefedert ist, und aus einem Gewindebolzen 84, der von der Buchse getragen wird und am Bügel 70 bei: 85 schwenkbar gelagert ist. Der Bügel 70 besteht, wie Fig. 7 zeigt, aus einer sich quer über den Stapel erstreckenden Schiene 86, die Arme 87 mit Längsschlitzen hat.
  • Diese Arme sind an Winkelhebeln 88 einstellbar befestigt, und diese sind wiederum an den Seitenplatten 57 bei 8I drehbar gelagert.
  • Sinkt die Höhe des Stapels unter eine bestimmte Grenze, so geht der Bügel herum, bis ein Zapfen go am Arm 76 gegen das obere Ende einer Klinke 91 stößt. Die Klinke 91 (Fig. 2 und 4) ist bei 92 an der Seitenplatte 57 schwenkbar gelagert und schwingt mit Bezug auf Fig. 5 gegen die Wirkung einer Feder 93 im Uhrzeigersinn, wenn der Stapel zu niedrig wird. Dadurch gelangt die Klinke 91 mit ihrem unteren Ende außer Eingriff mit einem Ansatz 94 eines Schaltklinkenträgers 95. Dieser ist auf der Welle 96 eines Schaltrades 97 schwenkbar gelagert und schwingt um die Welle 96 im Uhrzeigersinn bis zur Anlage an einen Anschlag 98, wenn die Klinke 91 ausgeklinkt wird. Wenn das geschieht, nehmen die Teile die Stellung der Fig. 4 ein. In dieser Lage befindet sich die bei 100 am Schaltklinkenträger gelagerte Klinke 99 im Eingriff mit dem Schaltrad 97 und vermag dieses daher weiterzuschalten, wenn der Schaltklinkenträger im Gegenuhrzeigersinn geschwenkt wird.
  • Das Schaltrad erfährt die Weiterschaltung durch Bewegung des Hebels 74. Wie die Fig. 2 und 4 zeigen, ist an den unteren Enden des Hebels 74 und eines schwenkbaren Tragarmes 102 eine Schiene IOI drehbar gelagert. Die Anlenkung des Armes 102 an der Stange IOI erfolgt durch einen Zapfen 103, der sich bei der Bewegung der Schiene 101 nach rechts gegen einen Ansatz 104 des Schaltklinkenträgers 95 legt, wodurch dieser in die in Fig. 4 gestrichelt dargestellte Lage verschwenkt wird. Dabei wird das Schaltrad um eine Zahnteilung weitergeschaltet. Die Bewegung des Schaltrades 97 überträgt sich durch das mit ihm verbundene Zahnrad 105 auf die Schnecke 58. Das Zahnrad IOS steht in ständigem Eingriff mit dem Zahnrad 62. Auf diese Weise wird der Tisch angehoben.
  • Solange sich der oberste Bogen des Stapels W noch unterhalb der erforderlichen Höhenlage befindet, bleibt die KlinkegI in ihrer Freigabestellung, und das Antriebswerk für das Schaltrad arbeitet und führt eine Schaltung nach der anderen durch, bis schließlich der Stapel weit genug angehoben ist. Wenn das geschieht, zieht die Feder 93 die Klinke in die Sperrlage, worauf sie wieder über den Ansatz 94 greift und den Schaltklinkenträger in der in Fig. 4 gestrichelt dargestellten Lage festhält. Sinkt die Lage des obersten Stapelblattes unter die kritische Grenze, so wird die Klinke 91 durch den Fühlerbügel 70 wieder ausgeschwenkt und der Stapel von neuem angehoben.
  • Auf diese Weise wird das oberste Blatt des Stapels praktisch auf unveränderlicher Höhe gehalten.
  • Um das Schaltrad vom Kraftantrieb abzuschalten, was geschehen muß, wenn man die Kurbel 60 von Hand drehen will, um den Papiertisch 45 einzustellen, ist ein Klinkenausrückhebel 40 an der vorderen Rahmenplatte 57 (Fig. 2) bei 41 gelagert.
  • Will man die Kurbel 60 drehen, so muß man den Hebel 40 von Hand im Uhrzeigersinn drehen, so daß dessen Ende 42 gegen den Zapfen 49 der Klinke 99 stößt und diese aus dem Schaltrad 97 ausrückt. Eine nicht näher gezeigte Rückstellfeder hält den Hebel 40 für gewöhnlich in einer unwirksamen Ruhelage.
  • Die Einrichtung, um m die Blätter einzeln sabzuheben und weiterzubæfördern (in ihrer Ausgestaltung besteht das Hauptmerkmal der Erfindung), ist in den Fig. I, 2, 3, 5 und d 6 im einzelnen dargestellt. Das Abheben des obersten Blattes vom Stapel W erfolgt durch einen Saugfuß 110. Dieser senkt sich auf das oberste Blatt herab, saugt das Blatt an und geht dann hoch, wobei er sich etwas rückwärtig bewegt, und wird dann vorgeschoben, um das vom Stapel abgelöste Blatt zwischen die Förderrollen III und II2 zu schieben. Beim Einführen des Blattes in das Walzenmaul wird die Saugluft abgeschaltet. Die Walzen fördern dann das Blatt weiter Haben sie das Blatt fortbefordert, so wird der Saugfuß IIO auf das nächste Blatt des Stapels herabgesenkt, und das Arbeitsspiel wiederholt sich.
  • Der Saugfuß 110 besteht ans einem Gehäuse mit unten offenem Ende 114, dessen oberes Ende durch einen Schlauch 115 und andere nachstehend erläuterte Mittel an eine Saugpumpe 140 angeschlossen ist. Der Fuß 110 ist mittels einer Stellschraube 117 einstellbar an einer Welle 116 befestigt, so daß man ihn quer zum Stapel verschieben und in der gewünschten Einstellage festklemmen kann.
  • Der Antrieb des Saugfußes erfolgt im Takt mit dem Gang des Druckwerks, und zwar durch den Hebel 74. Wie die Fig. 3 und 5 zeigen, ruht die Tragwelle II6 des Saugfußes mit ihren Enden in je einem Arm 113 einer Querwelle 118, die in den Seitenplatten 57 des Rahmens gelagert ist. Wie die Fig. 2 und 3 erkennen lassen, hat die Welle 118 an ihrem äußeren Ende einen Hebel 119, dessen unteres Ende durch Stift und Schlitz 120 mit einer Stange I2I verbunden ist. Diese Stange greift bei I22 gelenkig am oberen Ende des Hebels 74 an.
  • Wird der Hebel 74 in der beschriebenen Weise ausgeschwenkt, so führt das also zu einer Hinundherdrehung der Welle 118 und damit auch zu einer Aufundabschwenkung der Tragwelle 116 des Sangfußes. Wie bereits erwähnt, bewegt sich der Sangfuß nach dem Ansaugen des obersten Blattes zunächst in einer leicht rückwärts geneigten Richtung nach oben und schwingt dann vorwärts, um das Blatt dem Maul der Förderwalzen 111 und 112 zuzuführen. Wie diese wirkungsweise zustande kommt, erkennt man am besten aus Fig. 6. Wie dort gezeigt, hat die Tragwelle 116 des Saugfußes einem Arm 125, der an seinem unteren Ende eine Rolle I26 trägt. Diese wird durch eine Feder 128 in Anlage an einer Führungsplatte I27 gehalten, die an einer Seitenplatte 57 befestigt ist und rückwärts geneigt ist. Wenn daher bei der Drehung der Welle 118 die Arme 113 im Uhrzeigersinn schwingen, geht das untere Ende des Saugfußes hoch und wird dabei etwas rückwärts, d. h, mit Bezug auf Fig. 6 nach rechts geführt. Das ist durch die gestrichelten Linien 129 angedeutet. Erreicht der Fuß IIQ die Stellung, die durch die oberste gestrichelte Linie I29 angedeutet ist, so läuft eine zweite, am Ar ; m I25 gelagerte Rolle I30 gegen einen festen Anschlag 131, was zur Folge hat, daß der Saugfuß bei der weiteren Aufwärtsbewegung seiner Tragwelle 116 im Uhrzeigersinn um diese schwingt und sich in Richtung auf das Maul der Förderwalzen 111, 112 bewegt.
  • Das zeigen die gestrichelten Linien 132. Es hat sich herausgestellt, daß diese Führung des Saugfußes zu einer sehr wirksamen Abtrennung des obersten Blattes vom Stapel führt und die Möglichkeit bietet, Blätter verschiedener Stärke mit hoher Geschwindigkeit Stück für Stück dem Druckwerk zuzuleiten.
  • Ein weiteres Merkmal der vorliegenden Erfindung, das das Vereinzeln derBlätter des Stapels erleichtert, ist in den Fig. 5 und 6 veranschaulicht.
  • Vorn am Stapel W befindet sich eine Querschiene I35 des Rahmens, auf der einstellbar ein oder mehrere von Blattfedern gebildete Finger I36 derart angeordnet sind, daß sie über die Vorderkante des Stapels ragen. Sie sind in ihrer jeweiligen Einstellage durch eine Stellschraube I38 gesichert.
  • Die Finger 136 befinden sich nun für gewöhnlich in einem bestimmten Abstand über dem obersten Blatt W des Stapels und oberhalb der niedrigsten Lage der Saugfläche 114 des Fußes. Sie ragen nach innen über den Stapel hinweg, aber nur um ein kurzes Stück. Wenn daher der Saugfuß ein Blatt vom Stapel anhebt, so wird die innere Kante des Blattes an dem Ende des Fingers gleitend vorbeigeführt. Hängt nun aber noch ein zweites Blatt an dem obersten angesaugten Blatt, so führterfahrungsgemäß das Entlangfegen der beiden Blätter an dem Finger dazu, daß der am obersten Blatt hängende zusätzliche Bogen auf den Stapel zurückfällt.
  • Ein Motorpumpenaggregat I40 liefert die Saugluft für den Saugfuß IIO. Dieses Aggregat (Fig. I) ruht im Gehäuse 11 auf einem Querträger des Rahmens 10. Der ebenfalls im Gehäuse 11 angeordnete Motor I4I treibt idie Pumpe über einen Riemen 142. Die Saugseite der Pumpe 140 ist an ein Filter 143 angeschlossen, das seinerseits durch eine Leitung I44 mit einem Ventil I45 in Verbindung steht. Von diesem aus verläuft zum Saugfuß der bereits erwähnte Schlauch 115.
  • Gesteuert wird die Saugluft, durch das Ventil 145, das eine Drosselverbindung mit dem Freien steuert (Fig. 5). Sein Gehäuse hat einen Kanal I46, dessen Enden an den Schlauch 115 und das Rohr I44 angeschlossen sind. Eine Steueröffnung I47 im Ventilkörper bringt, wenn sie geschlossen ist, die Sangseite der Pumpe in unmittelbare Verbindung mit dem Saugfuß 115. Ist die Steueröffnung aber offen, so kann atmosphärische Luft in sie eintreten.
  • Die Öffnung 147 wird im akt mit der Bewegung des Saugfußes 110 geöffnet und geschlossen, und zwar durch einen Hebel I48, der eine Ventilklappe für die Steueröffnung I47 trägt und unter Wirkung einer Feder I50 steht, die die Steueröffnung geschlossen zu halten sucht. In Fig. 5 sind die Teile in der Lage eingestellt, die sich unmittelbar nach dem Schließen der Steueröffnung, also nach dem Anschluß der Saugpumpe an den Saugfuß 110 ergibt. Wie erinnerlich, wird durch Umlauf der Welle 118 im Uhrzeigersinn der Saugfuß angehoben und nach vorn verschwenkt. An dieser Welle ist ein Hebel 151 mit einem nach innen ragenden Ansatz I52 vorgesehen, der eine Stellschraube I53 und einen Knopf I54 trägt. Schwingt die Welle II8, um die Zuführung eines Bogens herbeizuführen, so schwingt der Hebel I5I in Richtung auf das obere Ende des Ventilhebels 148.
  • Sobald die Förderwalzen 111 und 112 den Bogen ergreifen, stößt die Stellschraube 153 gegen den Ventilsteuerhebel I48, wodurch die Steueröffnung 147 geöffnet und der Bogen durch den Saugfub freigegeben wird.
  • Gibt der Ventilsteuerhebel I48 die Steueröffnung frei, so stößt ein Stift I55 des Hebels gegen einen Arm eines Winkel, hebels I56 und schwenkt diesen aus. Zwischen diesem Winkelhebel und einer Rahmenplatte 57 ist eine Feder 157 ausgespannt, die dann einen Haken I58 des Winkelhebels über dem Zapfen I55 einschnappen läßt, wodurch die Steueröffnung I47 des Ventils offengehalten wird. Beim Rückhub des Saugfußes IIO und der Drehung der Welle 1 i8 im Gegenuhrzeigersinn wird der Knopf I54 des Hebels I5I gegen eine Anschlagschraube I59 auf dem oberen Arm des Winkelhebels I56 gedrückt, und dadurch wird der Haken 158 vom Hebel I48 ausgeklinkt, so daß sich das Ventil wieder schließt und die Teile in die Lage der Fig. 6 zurückkehren.
  • Die Druckseite der Pumpe 140 ist durch zwei Leitungen I65 an die Düsen I60 angeschlossen, die beiderseits des Stapels vorgelsehen sind und Luftstrahlen gegen die Kanten des obersten Blattes des Stapels richten. Dementsprechend sind die Düsen neben den Vorderkanten des Stapels angeordnet und blasen von vorn auf jeden Bogen, während dieser vom Saugfuß abgehoben wird.
  • Wenn sich auch die beschriebene Einrichtung zum Vereinzeln und Abheben der Blätter vom Stapel, durch ihre gute Wirkung vor den bisher gebräuchlichen Einrichtungen auszeichnet, hat es sich doch herausgestellt, daß es unter dem Einfluß von Witterungsbedingungen oder anderen Einflüssen, z. B. Mängeln, etwa Luftdurchlässigkeit, des Papiers zuweilen vorkommen kann, daß jeweils mehr als ein einzelner Bogen angesaugt und zugeführt wird, was aus bekannten Gründen verhindert werden muß. Zu diesem Zweck ist eine Lehre 18 angeordnet, um die Wirkung eines Ablenkers 19 zu steuern, die überzählige Bogen von der Bogenfördervorrichtung ablenkt.
  • Diese Lehre (Fig. 3, 5, 9, 10 und II) besteht aus einem auf einer Stange I76 in Achsenrichtung verschiebbaren Schlitten I70, der zwischen den Seitenplatten 57 liegt und mit seinem unteren Ende durch eine Stange 177 eingestellt wird, welche ebenfalls in den Seitenplatten 57 gelagert ist. Die Lehre besteht aus einer Walze I80, die auf Wälzlagern I8I auf einer Spindel I79 läuft, welche von zwei Armen I82 des Wagens getragen wird. Diese Arme sitzen schwenkbar am unteren Ende eines Lagerbocks I83, der einstellbar am Schlitten vorgesehen Nist. Dieser Lagerbock 183 trägt nun einen empfindlichen elektrischen Schalter I84 bekannter Bauart, der auf Verstellbewegungen von weniger als 1/1000 Zoll (o,o25 mm) anspricht. Dieser Schalter, der im einzelnen nicht dargestellt ist, wird durch Eindrücken seines Schaltstößels I87 geschlossen. Der Schalter I87 kann durch einen Stift I86 angetrieben werden, der von den Winkelhebeln I82 getragen wird. Eine im Lagerbock sitzende Stellschraube I88 liegt gegenüber dem Stößel I87 an dem Stift I86 an, um auf diese Weise den toten Gang in der Steuerung des Schalters beherrschen zu können.
  • Der Schlitten I70 wird längs der Stange I76 verschoben und in seiner Einstellage durcheineKlemmschraube I89 gesichert. Dann wird der Lagerbock I83 in senkrechter Richtung derart eingestellt, daß die Meßwalze 180 auf einem Einzelblatt aufliegt.
  • Die Stellschraube I88 wird so eingestellt, daß sie die Berührung zwischen der Walze und dem Einzelblatt zuläßt, ohne daß dabei der Schalter geschlossen wird. Wenn nun mehr als ein einzelnes Blatt zwischen die Meßwalze und die untere Förderwalze III gelangt, schwingt der Arm 182 um seinen Drehpunkt I90 aus, so daß der Stift I87 den Schalter schließt.
  • Wie nun Fig. 9 erkennen läßt, liegt die Berührungsstelle zwischen der Meßwalze I80 und dem Bogen vor der lotrechten Ebene, die durch die Achsen der Förderrollen 111 und 112 verläuft. Das hat den Vorteil, daß kleine Schwankungen in der Dicke derBlätter ausgelichen werden. Wenn sich nämlich das Blatt unmittelbar nach Verlassen der Förderwalzen wölbt, wie es manchmal geschieht, so kann dadurch infolge des Vorrückens der Meßwalze nicht fälschlich der Kontakt geschlossen und die Ablenkung des Blattes herbeigeführt werden.
  • Bei Bogenfördervorrichtungen der vorliegenden Art hat es sich als zweckmäßig erwiesen, die obere Förderwalze (Fig. 3) aus einer Reihe in Aohsenrichtung im Abstand nebeneinanderliegender Rollen zu bilden. Dadurch, daß nun die Meßwalze vor diesen oberen Förderrollen liegt, wird sie auch nicht dadurch beeinflußt, daß sich etwa der Bogen zwischen den Meßwalzen wölbt. Besonders bei der Förderung dünner Bogen, z. B. Seidenpapier, ist das besonders vorteilhaft.
  • Die senkrechte Verstellung der Meßwalze, die zur Anpassung an verschiedene Papierstärken erforderlich ist, wird durch senkrechte Versciebung des Lagerbockes I83 im Schlitten I70 vorgenommen. Der Lagerbock ist nämlich in dem Schlitten auf senkrechten Führungsbahnen gleitend geführt und wird von einem Kolben 193 getragen, der am Lagerbock durch eine Mutter I94 befestigt ist und in einer senkrechten Bohrung I95 des Schlittens gleitet. Eline gerändelte Stellschraube I96, die durch eine Öffnung oben im Schlitten hindurch geht, ist in den Kolben I95 eingeschraubt und vermag diesen daher senkrecht zu verstellen. Zwischen dem oberen Ende des Kolbens und dem oberen Ende des Schlittens list eine Druckfeder I97 ein gesetzt, die den Lagerbock herabzudrücken sucht und den Spielraum aufnimmt. Eine Blattfeder I98 drückt gegen den gerändelten Kopf der Schraube und hält sie in der jeweiligen Lage fest.
  • Auch die oberen Förderrollen II2 sind auf Blätter verschiedener Papierstärke einstellbar. Ihre Tragwelle 200 (Fig. 6) wird von Armen 20I getragen, die auf einer Querstange 202 des Rahmens drehbar gelagert sind und je bei 208 einen aufwärts ragenden Gewindebolzen 203 tragen. Dieser geht frei durch einen Block 204 hindurch, der an der betreffenden Seitenplatte 57 angebracht ist und gegen den sich eine auf den Bolzen aufgeschraubte gerändelte Mutter 205 legt. Zwischen einer Mutter 207 des Bolzens und dem Block 204 ist eine Druckfeder 206 eingeführt, die den Arm herabdrückt.
  • Die Förderwalzen III und II2 werden am besten von dem in Fig. I gezeigten Triebwerk angetrieben.
  • Zu diesem Zweck trägt irgendein vom Motor 30 angetriebener umlaufender Teil der Maschine eine Riemenscheibe, die durch Riemen I62 mit einer Riemenscheibe 163 (Fig. 3) verbunden ist Diese Riemenscheibe wird von der Welle I66 der Förderwalze des nachstehend zu erläuternden Förderwerks getragen. Ein zweiter Treibriemen I64 verbindet eine Riemen scheibe I65 der Welle mit einer Riemenscheibe I67, die an der unteren Förderwalze 111 in der üblichen Weise befestigt ist.
  • Wie bereits erwähnt, steuert die Lehre I8 eine Ablenkplatte I9, die dem Zweck Idieqnt, mehrfach liegende Blätter von der normalen Bahn der Blätter abzulenken (Fig. 3, 5 und 8). Die die Förderwalzen 111 und II2 verlassenden Blätter W wandern für gewöhnlich waagerecht zu einer Gruppe von Vorschubwalzen 220, 211 des nunmehr näher zu erläuternden Förderwerks. Der Zwischenraum zwlschein den beiden Walzengruppen wird von einem Tisch 222, 223 überbrückt (Fig. 8). Der Tisch 223 ist bei 224 an den Seitenpiatten 57 drehbar angebracht, während der Tisch 222 fest an diesen Seitenplatten sitzt.
  • Wird der Schalter I84 der Lehre beim Feststellen übereinanderliegender Blätter geschlossen, so schließt er einen Stromkreis zur Erregung einer Magnetspule 225 (Fig. 8), deren verschiebbarer Kern 226 durch eine Kuppelstange 227 mit dem Ende der als Weiche wirkenden Tischplatte 223 bei 228 verbunden ist. Die Anordnung ist so getroffen, daß dadurch die Weiche 223 in die in Fig. 8 gestrichelt gezeigte Lage gelangt, und zwar entgegen der Wirkung einer Feder 229. Die in der Richtung des Pfeiles der Fig. 8 wandernden übereinanderliegenden Bogen laufen dann unter das angehobene Ende 230 der Weiche 223 uiid werden abwärts unter die Walze 220 in einen nicht dargestellten, innerhalb des Gehäuses 10 vorgesehenen Ablegebehälter gelenkt. Die Weiche 223 wird nach Ausschwenken in die in Fig. 8 gestrichelt gezeigte Lage für den Rest des Arbeitsspieles, der Bogenfördervorrichtung verriegelt. Beim Ausschwenken der Weiche gelangt ein an ihr befestigter Zapfen 23I in die in Fig. 8 gestrichelte Stellung, wodurch eine schwenkbare Sperrklinke 232 ausgeschwenkt wird, bis der Zapfen über diese gelangt. Dann rückt eine Feder 233 die Sperrklinke ein, so daß sie die ausgezogen gezeichnete Stellung unterhalb des Zapfens 23I einnimmt und die Weiche 223 in ausgeschwenkter Lage sperrt.
  • Freigegeben wird die Weiche 223 am Ende des Arbeitsspieles, damit sie durch die Feder 229 in die Grundstellung zurückgebracht werden kann. Wenn die in Fig. 2 gezeigte Stange I2I den Saugfuß IIO in die Ausgangslage zurückführt, stößt ein an ihr angebrachter Ansatz 235 gegen einen an der Klinke 232 befestigten Stift 236 und rückt die Klinke dadurch aus, d. h. außer Eingriff mit dem Zapfen 23I, so daß die Weiche durch die Feder 229 in ihre Grundstellung zurückgeschwenkt wird.
  • PATENTANSPROCHE : I. Bogenfördervorrichtung, insbesondelre für Vervielfältigungsmaschinen, bei der die Bogen einzeln durch Saugwirkung von einem Stapel abgehoben und mittels Förderwalzen der Druckvorrichtung zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß in Schwingarmen (II3) einer waagerechten, durch einen Schwinghebel (II9) schwenkbaren Welle (II8) eine einen Saugfuß (mio) tragende Welle (II6) gelagert ist, die sich beim Drehen der Welle (118) nach oben bewegt, und daß an der Welle (116) ein Arm (I25) befestigt ist, der am unteren Ende eine Rolle (I26) trägt, die unter Wirkung einer Feder (I28) gegen eine ortsfeste schräge Anschlagleiste (I27) anliegt, an dieser entlang läuft, bis eine oberhalb der Rolle (I26) am Arm (I25) angeordnete zweite Rolle (I30) gegen einen festen einstellbaren Anschlag (I3I) stößt, der bei der weiteren Drehung der Welle (118) eine Schwenkung des Armes (I25) und. damit der Welle (II6) und des Saugfußes (mio) nach achlden Förderwalzen (III, II2) hin bewirkt, die den abgesaugten Bogen erfassen und der Druckvorrichtung zuführen.

Claims (1)

  1. 2. Bogenfördervorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugfuß (mio) mit einer Saugluftpumpe (I40) durch eine Rohrleitung (115, 144) verbunden ist, in die ein Ventil (145) mit einer Luftklappe (149) eingeschaltet ist, die sich öffnet, sobald der Saugfuß seine Höchststellung einnimmt und dadurch die Saugwirkung unterbricht, und die im geschlossenen Zustande ,die Saugwiikung wieder herstellt, sobald sich der Saugfuß in seiner tiefsten Stellung befindet.
    3. Bogenfördervorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Öffnen und Schließen der Luftklappe (149) durch einen auf der Welle (118) sitzenden Schwingarm (I5I) erfolgt, der in seiner einen Endstellung, wenn die Förderwalzen (III, II2) den Bogen erfassen, mittels einer Stellschraube (I53) auf Iden oberen Arm eines die Luftklappe (I49) tragenden, unter Federwirkung stehenden zweiarmigen Hebels (I48) einwirkt und dadurch die Luftklappe öffnet, worauf ein Stift (I55) am unteren Ende des Hebels (I48) hinter den Haken (I58) des einen Schenkels eines unter Federwirkung stehenden Winkelhebels (156) greift und dadurch die Luftklappe offenhält, bis der Hebel (151) in seiner anderen Endstellung, sobald der Saugfuß den Stapel berührt, auf eine Stellschraube (I59) am anderen Schenkel des Winkelhebels (I56) stößt und dadurch den Haken (I58) ausklinkt, worauf sich die Luftklappe wieder schließt.
    4. Bogenfördervorrichtung nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem über die untere Förderwalze (III) geführten Bogen eine auf den horizontalen Schenkeln von Winkelhebeln (I82) gelagerte Tastwalze (I80) aufliegt, deren Ausschlag beim Durchgang mehrerer Bogen mittels der senkrechten Schenkel der Winkelhebel (I82) auf einen elektrischen Schalter (184) einwirkt, der auf einem in der Höhe verstellbaren, zugleich dieWinkelhebel (I82) tragenden Lagerbock (I83) eines Schlittens (I70) angebracht ist, den Stangen (I76, I77) tragen, die parallel zu den Förderwalzen (III, 112) angeordnet sind.
    5. Bogenfördervorrichtung nach den Ansprüchen I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Tastwalze (180) beeinflußte Schalter (184) einen Stromkreis zur Erregung einer Magnetspule (225) für die Verstellung einer schwenkbaren Platte (223) schließt, die im ausgeschwenkten Zustande übereinanderliegende Bogen beim Verlassen der Förderrollen (III, II2) abfängt und nach unten ableitet.
    6. Bogenfördervorrichtung nach den Ansprüchen I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an dem die Winkelhebel (I82) und den elektischen Schalter (I84) tragenden Lagerbock (I83) ein in einer senkrechten Gleitführung (I95) eines Schlittens (I70) gleitender Teil (I93) befestigt ist, der gegenüber dem Schlitten (I70) mittels Stellschraube (I96) einstellbar ist.
DEA3535A 1941-02-08 1950-09-17 Bogenfoerdervorrichtung, insbesondere fuer Vervielfaeltigungsmaschinen Expired DE919592C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US919592XA 1941-02-08 1941-02-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE919592C true DE919592C (de) 1954-10-28

Family

ID=22230491

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA3535A Expired DE919592C (de) 1941-02-08 1950-09-17 Bogenfoerdervorrichtung, insbesondere fuer Vervielfaeltigungsmaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE919592C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3634659A1 (de) Bogenanlegeeinrichtung
DE658597C (de) Vorrichtung zum Zufuehren des jeweils obersten Bogens eines sich nach vorn abfaechernden Stapels von Einzelbogen
DD230501A3 (de) Bogenvereinzelungsvorrichtung
DE1174331B (de) Vorrichtung zum UEbertragen von Druckbildern von Druckformen auf befeuchtetes, bogen-foermiges Druckgut
DE919592C (de) Bogenfoerdervorrichtung, insbesondere fuer Vervielfaeltigungsmaschinen
DE675107C (de) Bogentrenn- und Foerdervorrichtung
DE538918C (de) Bogenanleger fuer Adressendruckmaschinen
DE842349C (de) Vorrichtung zur Bildung einer kontinuierlich fliessenden Bogenbahn aus schuppenfoermig gestaffelten Bogen
DE300514C (de)
DE541476C (de) Vorrichtung zur Entnahme von Bogen von einem Stapel
DE461991C (de) Vorrichtung zum seitlichen Ausrichten der Bogen bei Druckpressen und aehnlichen Maschinen
DE392374C (de) Bogenzufuehrvorrichtung fuer Rotationsdruckmaschinen mit beim Vorschub gesperrter Reibrolle
DE964146C (de) Bogenanlegemaschine fuer Druck- und andere Maschinen
DE1116238B (de) Vorrichtung zum Ablegen bedruckter Bogen an Bogendruckmaschinen
DE476273C (de) Bogen-An- und Ablegevorrichtung fuer Tiegeldruckpressen mit einem am Tiegel gefuehrten Greiferschlitten
DE482624C (de) Bogenzufuehrungsvorrichtung fuer Rotationsdrucker
DE658401C (de) Bogenanlegevorrichtung, insbesondere fuer Druckmaschinen
DE922170C (de) Vorrichtung zum Ablegen der bedruckten Bogen an Bogendruckmaschinen
DE523237C (de) Maschine zum Einbringen von Einlagen in Briefumschlaege
DE298231C (de)
DE376801C (de) Tiegeldruckpresse mit parallel zur Form gefuehrtem Tiegel
DE509158C (de) Bogenanlege- und Ausrichtvorrichtung fuer Kopfdruckpressen
DE549538C (de) Bogenzufuehrvorrichtung fuer Rotationstiefdruckpressen zum Bedrucken von einzelnen Bogen
DE503034C (de) Vorrichtung zum An- und Ablegen von Bogen bei Tiegeldruckpressen
AT37871B (de) Selbsttätiger Bogeneinleger mit klebriger Einlegeschiene für Schnellpressen, Falzmaschine u. dgl.