DE1231050B - Spruehgeraet zur Bekaempfung von Pflanzenschaedlingen - Google Patents
Spruehgeraet zur Bekaempfung von PflanzenschaedlingenInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
AOIm
Deutsche Kl.: 45 k -7/02
Nummer: 1231050
Aktenzeichen: F 44405III/45 k
Anmeldetag: 10. November 1964
Auslegetag: 22. Dezember 1966
Die Erfindung betrifft ein Sprühgerät zur Bekämpfung von Pflanzenschädlingen, mit einem Ventilator
und einem an seinem druckseitigen Kanal angeschlossenen Sprühkopf, dessen größenveränderlicher Auslaßquerschnitt
kleiner ist als der Querschnitt des Ventilatorkanals, und mit Düsen im Sprühkopf. Das
Gerät dient in der Landwirtschaft zum Besprühen und Einnebeln von Pflanzen, z. B. von Feldfrüchten.
Bei bekannten Sprühgeräten sind Sprühköpfe vorgesehen, an denen in erster Linie das Auslaßmaul
unterschiedlich ausgebildet ist; üblicherweise liegt die von dem Austrittsmaul umrandete Austrittsfläche der
Sprühschwaden in einer Ebene, die senkrecht zu der zu besprühenden Bodenfläche verläuft, jedoch sind
auch Sprühköpfe mit Austrittsflächen bekannt, die gegen die Bodenfläche mehr oder weniger stark geneigt
sind. Andere Konstruktionen weisen Auslaßmäuler auf, deren Austrittsfläche gekrümmt ist, wobei
die bodennahen Teile der Austrittsfläche annähernd senkrecht zur Bodenfläche, die obenliegenden, entfernten
Teile aber vom Boden weg schräg nach oben weisen. Die Querschnittsfläche der bekannten Auslaßmäuler
hat im allgemeinen näherungsweise Kreisoder Rechteckform, kann aber auch oval mit dem
engen Teil des Ovals in Bodennähe ausgeführt sein. Die Sprühdüsen sind bei den bekannten Geräten meistens
außerhalb des Auslaßmauls, bei einer Konstruktion jedoch innerhalb des Sprühkopfs, gegen das Auslaßmaul
wesentlich zurückversetzt, angebracht.
Die bekannten Sprühgeräte weisen erhebliche Mängel auf, die ihre Ursache vor allem in der Form
des Auslaßmauls und in der Unveränderlichkeit der Gestalt des Auslaßmauls haben. Ein zweckmäßig gestalteter
Sprühkopf bzw. dessen Austrittsmaul muß es gestatten, eine große Zahl von Pflanzen gleichzeitig,
aber auch möglichst gleichförmig zu besprühen, und zwar gleichförmig sowohl hinsichtlich der Menge
des versprühten Mittels als auch hinsichtlich der Stärke des Sprühstrahls; ein zu starker Sprühstrahl
würde vor allem die nächststehenden Pflanzen schädigen können.
Diese Forderungen lassen sich mit den relativ einfach gestalteten, starren oder nur wenig veränderbaren
Auslaßmäulern der bekannten Geräte auch dann nicht verwirklichen, wenn im Sprühkopf zusätzliche
Schaufeln zur Unterteilung der Sprühschwaden in vertikaler Richtung angebracht oder Wandteile des
Sprühkopfs abwärts geneigt sind.
Aufgabe der Erfindung ist es demnach, mit relativ einfachen Mitteln einer robusten Konstruktion gleichförmige
Sprühschwaden zu erzeugen, die zu einem Teil bereits in der Nähe des Sprühkopfs auf den Bo-Sprühgerät
zur Bekämpfung von
Pflanzenschädlingen
Pflanzenschädlingen
Anmelder:
FMC Corporation, San Jose, Calif. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. F. Weickmann,
Dr .-Ing. A. Weickmann,
Dipl.-Ing. H. Weickmann
und Dipl.-Phys. Dr. K. Fincke, Patentanwälte,
München 27, Möhlstr. 22
Als Erfinder benannt:
Leon David Greenwood, Lansing, Mich.
(V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 20. November 1963
(324 982)
V. St. v. Amerika vom 20. November 1963
(324 982)
den treffen. Gemäß der Erfindung ist dazu ein Sprühkopf derart ausgebildet, daß sein Auslaßmaul in der
Vorderansicht etwa die Kontur einer mit dem Stiel nach unten weisenden Birne hat und die Seitenwände
gegeneinander verstellbar sind.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist eine mit Spindel und Gewindehülse arbeitende
einfache Stellvorrichtung zum Verändern der gegenseitigen Lage der Seitenwände vorgesehen. Die
Forderung nach gleichförmigen Sprühschwaden ist noch besser dadurch zu erfüllen, daß die untere Wand
des Auslaßmauls stärker nach unten geneigt ist als die obere Wand, wobei gleichzeitig der unteren Begrenzung
des Auslaßmauls eine konvexe Krümmung (in ihrer Seitenansicht) gegeben werden kann.
Ferner hat es sich als zweckmäßig erwiesen, oberhalb
des oberen Teils des Auslaßmauls am Sprühkopf eine Ablenkplatte mit einer Schwenkvorrichtung an-
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zuordnen. Diese Ablenkfläche dient dazu, einerseits Pulver. Quer über dem oberen Teil 42 des Auslaß-
die Steuerung der Sprühstrahlform zu unterstützen, mauls des Sprühkopfs H ist eine Ablenkeinrichtung
andererseits auch den Austritt des Sprühstrahles aus 26 angebracht. Ein weiteres Merkmal der Erfindung
dem oberen Teil des Sprühkopfs unter verschiedenen betrifft eine Vorrichtung 28, die am Auslaßmaul des
Windverhältnissen zu regulieren. Die Ablenkplatte 5 Sprühkopfs H angebracht ist und dazu dient, den un-
wie auch die Stellvorrichtung für die Seitenwände des teren Hals des Auslaßmauls einstellbar zu machen.
Auslaßmauls lassen sich nötigenfalls während des Be- Zusätzliche Einzelheiten des Sprühkopfs H sind in
triebes des Sprühgeräts verstellen. den F i g. 2 und 3 gezeigt. Unmittelbar an der Ab-
Die wirksame Querschnittsfläche des Auslaßmauls blasseite des Ventilators 30 befindet sich eine festmacht
bei dem erfindungsgemäßen Sprühkopf etwa io stehende Nase 32, von der aus sich eine Mehrzahl
68 % der wirksamen Querschnittsfläche des Ven- radialer Richtbleche 34 für den Luftstrom erstreckt,
tilatorkanals aus. Für die Wände des Sprühkopfs Die äußeren Enden der Bleche 34 sind mit der Innenwerden
vorteilhafterweise glasfaserverstärkte Schicht- wand eines größtenteils zylindrischen Luftkanals 36
stoffe verwendet. verschweißt, dessen Achse etwa horizontal ist.
Die Vorteile des erfindungsgemäßen Sprühkopfs 15 Der Sprühkopf H hat rückwärtig einen kreisförmi-
liegen in seinem einfachen Aufbau, mit dem unter gen Teil 38, der an den Ventilatorkanal 36 ange-
Verzicht auf horizontale Ablenkflächen im Sprüh- schlossen ist und von diesem gehaltert wird. Wie
kopf, die zusätzliche unerwünschte Turbulenzen im F i g. 2 zeigt, hat das Auslaßmaul 40 des Sprüh-
Luftstrom hervorrufen, eine einfache Anpassung an kopfs H eine Kontur, die einer kopfstehenden Birne
unterschiedliche Windverhältnisse und Sprühstrahl- 20 ähnelt, also einen oberen gekrümmten Teil 42 hat,
formen erreicht wird. Dem Vermeiden von Turbulen- dessen Kontur im wesentlichen kreisförmig ist, sowie
zen und der Homogenisierung der Sprühschwaden einen sich verjüngenden unteren Teil 44 mit einander
dienen auch die Verwendung nur eines Verteilerrohrs gegenüberliegenden, nach oben und zum Ventilator-
im Inneren des Sprühkopfs und die Anordnung der kanal 36 hin leicht divergierenden Wänden 45. Der
Mehrfachdüsen in der Austrittsfläche des Auslaß- 25 Zwischenraum zwischen den einander gegenüber-
mauls. liegenden Wänden 45 wird durch die obenerwähnte
Insgesamt schafft die Erfindung emen Sprühkopf, Einstellvorrichtung 28 geregelt.
der eine Einstellung des Strömungsgradienten in Die Ablenkeinrichtung 26 umfaßt eine gebogene
Vertikalrichtung durch den Kopf gestattet. Dadurch Ablenkplatte 50, deren Kontur im wesentlichen an
ist es möglich, aus dem Unterteil des Sprühkopfs einen 30 den oberen Teil 42 des Auslaßmauls 40 des Sprühverhältnismäßig
sanften Luftzug ausströmen zu lassen, kopfs H angepaßt ist. Die Ablenkplatte 50 ist mittels
um eine Beschädigung empfindlicher Pflanzen, wie eines Scharniers 52 am Gehäuse des Sprühkopfs
etwa Tomaten, zu vermeiden, oder auch verhältnis- angelenkt. Sie wird durch eine an ihr befestigte, vertimäßig
größere Luftmengen, mit denen der Sprühstoff kai nach oben sich erstreckende Bedienungsplatte 54
auf robustere Pflanzen gespritzt wird, wie beispiels- 35 betätigt, die an den bewegbaren Teil eines Hydraulikweise reife Kartoffeln. Zylinders 56 angelenkt ist; der feststehende Teil des
Aus der nachfolgenden Beschreibung ergibt sich Hydraulikzylinders 56 ist über eine Halterung 58 mit
der Aufbau des erfindungsgemäßen Sprühgeräts im dem Gehäuse des Sprühkopfs verbunden. Der
einzelnen. In den Abbildungen stellt dar Hydraulikzylinder 56 und damit die Ablenkplatte 50
Fig. 1 die perspektivische Ansicht eines Sprüh- 4° lassen sich durch nicht gezeichnete hydraulische
anhängers, der einen Sprühkopf gemäß der Erfindung Steuerelemente bedienen.
trägt. Dabei sind nur die Hinterseiten von Anhänger Die Mehrfachdüsen-Anordnung umfaßt ein sich
und Tank gezeigt, im wesentlichen vertikal erstreckendes Verteilerrohr
Fig. 2 die Vorderansicht eines erfindungsgemäßen 60, das man am besten in Fig. 3 erkennt. Das Ver-
Sprühkopfs, 45 teilerrohr60 ist im Sprühkopf vom Auslaßmaul 40
F i g. 3 einen Schnitt längs der Linie 3-3 in F i g. 2, in Achsrichtung nach einwärts versetzt angeordnet.
F i g. 4 einen vergrößerten Vertikalschnitt durch Von dem Verteilerrohr 60 gehen mehrere nach vorn
den Einstellmechanismus des Sprühkopfs. gerichtete Düsenrohre 62 aus, an deren Enden
Die allgemeine Anordnung eines Sprühgeräts nach übliche Strühdüsen 64 angebracht sind. Wie F i g. 2
der Erfindung ist aus F i g. 1 ersichtlich. Das Gerät ist 5° zeigt, liegen die Düsen in der Symmetrieebene des
auf einen Anhänger T montiert, der rückseitig ver- Sprühkopfs H.
tikale Schienen 10 aufweist. Längs dieser Schienen 10 Die Anordnung des Verteilerrohrs 60 bildet ein
ist eine Plattform 12 verstellbar, die einen Drehtisch Merkmal der Erfindung. Frühere Sprühgeräte der
14 trägt. Durch nicht dargestellte und für die Erfin- Art, auf die sich die Erfindung bezieht, weisen ein
dung unwesentliche Mittel kann der Drehtisch um 55 Verteilerrohr entsprechend dem Verteilerrohr 60 auf,
eine vertikale Achse auf der Plattform gedreht werden. das im wesentlichen in der Ebene des Auslaßmauls
Der Drehtisch trägt ein Gebläse B, aus dem ein des Sprühkopfs angeordnet ist. Dies verursacht
einen Teil der Erfindung bildender Sprühkopf H her- Turbulenzen im Luftstrom gerade dann, wenn dieser
vorragt. Die Plattform 12 ist längs der Schienen 10 das Auslaßmaul des Sprühkopfs verläßt, und stört die
vertikal durch eine Winde 16 verstellbar. 6o Sprühstrahlform. Durch die Anordnung des Verteiler-
Das Gebläse B ist mit einem Lufteinlaß 17 ver- rohrs in der in F i g. 3 dargestellten Weise wird dem
sehen und weist hinter dem Sprühkopf H einen in Luftstrom, nachdem er am Verteilerrohr vorbei-
F i g. L nicht dargestellten Ventilator auf, der in üb- geströmt ist, Gelegenheit gegeben, sich zu glätten und
licher Weise von einem Verbrennungsmotor 18 an- dann an den Düsen 64 im Auslaßmaul 40 einen
getrieben wird. 65 gleichmäßigen Strom rasch bewegter Luft zu bilden.
Am Auslaßmaul des Sprühkopfes H sind Sprühdüsen Die Einstellvorrichtung 28 für die Auslaßöffnung
64 angeordnet. Diese werden mit Sprühmaterial ver- des unteren Teils 44 des Auslaßmauls 40 ist aus der
sorgt, etwa mit Sprühflüssigkeit oder verstäubbarem vergrößerten Ansicht nach F i g. 4 zu ersehen. Dieser
Mechanismus umfaßt eine Ringschraube 70, deren Kopf in losem Paßsitz einen Stift 72 umgreift, der
fest in einer Kappe 74 angeordnet ist, die an einer der gegenüberliegenden Wände 45 des Sprühkopfs
befestigt ist. Eine mit einem kurzen inneren Gewindeteil 78 versehene Antriebshülse 76 ist auf das
gewindeseitige Ende der Ringschraube 70 aufgeschraubt. Die Hülse 76 liegt mit Preßsitz im Pendellager
80, das in einem durch die gegenüberliegenden Wände 45 des Sprühkopfs gehaltenen Lagergehäuse
82 sitzt. Am entgegengesetzten Ende der Hülse 76 ist eine Kurbel 84 befestigt, die einen gleitend verschieblichen
Handgriff 86 trägt. Der Handgriff wird mittels einer Feder 88, wie F i g. 4 zeigt, nach links
gezogen. Diese Anordnung schafft eine selbsttätige Sperre für die Einstellung der Sprühöffnung.
Der Sprühkopf H besteht aus einem zähen, korrosionsbeständigen,
flexiblen Material, etwa aus glasfaserverstärktem Schichtmaterial mit Kunststoffträger. Das Material paßt sich den als Folge der Betätigung
von Kurbel 84 und Hülse 76 auftretenden, aus- und einwärts gerichteten Relativbewegungen der
einander gegenüberliegenden Wände 45 des Sprühkopfs an.
Die Fläche des Auslaßmauls 40 des Sprühkopfs H ist kleiner als die Querschnittsfläche des Kanals 36.
So kann z. B. in einem Sprühkopf, der als typisch gelten mag, der wirksame Querschnitt des Kanals 36
(Fläche des Kanals bezüglich Fläche der Nase 32) etwa 0,39 m2 betragen. Bei der in F i g. 2 dargestellten
Anordnung beträgt die wirksame Querschnittsfläche des Auslaßmauls 40 (unter Vernachlässigung der
Wirkung der Ablenkplatte 50) etwa 0,27 m2. Die Fläche des Auslaßmauls 40 macht also etwa 68 % des
wirksamen Querschnitts des Ventilatorkanals 36 aus. Dieses Prozentverhältnis ändert sich jedoch in Abhängigkeit
von der Einstellung der Einstellvorrichtung 28, aber die Fläche des Auslaßmauls 40 bleibt
immer kleiner als die des Kanals 36.
Die Einstellvorrichtung 28 für das Auslaßmaul wirkt auf den Sprühstrahl. Wenn z. B. empfindliche
Pflanzen, wie etwa junge Tomaten, zu besprühen sind, so könnten die Pflanzen, die dem Sprühkopf H
am nächsten sind (diejenigen Pflanzen, die praktisch unterhalb des unteren Teils 44 des Kopfes liegen)
einen allzu kräftigen Luftstrom erhalten und beschädigt werden. Scheint dies der Fall zu sein, so wird die
Einstellvorrichtung 28 derart betätigt, daß sie die einander gegenüberliegenden Wände 45 enger zusammenführt.
Dies verkleinert die wirksame Fläche des unteren Teils 44 des Auslaßmauls am Sprühkopf
und setzt so die Luftmenge herab, die aus dem tieferen Teil 44 des Auslaßmauls ausströmt, im Verhältnis
zu derjenigen Luftmenge, die aus dem oberen Teil 42 austritt.
Wenn andererseits gewünscht wird, das Sprühmaterial auf verhältnismäßig robuste Pflanzen zu
bringen, wie etwa reife Kartoffelpflanzen od. dgl., dann kann die Einstellvorrichtung so von Hand betätigt
werden, daß sie die Wände 45 weiter voneinander abrückt. Damit wird eine zusätzliche Luftmenge
aus dem unteren Teil 44 des Auslaßmauls 40 ausgestoßen.
Die Ablenkplatte 50 kann ebenfalls dazu verwendet werden, den Sprühstrahl zu justieren. Wenn
die Ablenkplatte gesenkt wird, drückt sie die Luft im oberen Teil 42 des Sprühkopfs relativ zum Druck
in dessen unterem Teil 44 in höherem Maße zusammen als vorher. Beim Senken der Ablenkplatte wird
daher relativ mehr Luft aus dem unteren Teil 44 des Sprühkopfs abströmen als aus dem oberen Teil 42.
Jedoch wird, wie erwähnt, die Ablenkplatte 50 in erster Linie dazu verwendet, die vom oberen Teil
des Sprühkopfs abgegebene Luftmenge zu regeln. An windigen Tagen kann es angezeigt erscheinen, den
Umfang jenes Gebietes, das von dem aus dem oberen Teil 42 des Sprühkopfs stammenden Luftstrom erfaßt
ίο wird, durch Absenken der Ablenkplatte 50 wirksam
einzuschränken.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht in der gekrümmten Fläche, die in der Begrenzung des Auslaßmauls
des Sprühkopfs H liegt. Die Krümmung dieser Fläche ist aus Fig. 3 zu ersehen. Die Fläche
liegt im wesentlichen senkrecht zur angestrebten Luftaustrittsrichtung.
Die obere Wand 90 des Sprühkopfs ist etwas von
der Horizontalen nach abwärts geneigt, und die untere
ao Wand 92 divergiert von der oberen Wand nach unten, um den Sprühstrahl im unteren Teil abwärts
zum Boden zu leiten.
Claims (7)
1. Sprühgerät zur Bekämpfung von Pflanzenschädlingen, mit einem Ventilator und einem an
seinem druckseitigen Kanal angeschlossenen Sprühkopf, dessen größenveränderlicher Auslaßquerschnitt
kleiner ist als der Querschnitt des Ventilatorkanals, und mit Düsen im Sprühkopf,
dadurch gekennzeichnet, daß das Auslaßmaul (4) des Sprühkopfs in der Vorderansicht
etwa die Kontur einer mit dem Stiel nach unten weisenden Birne hat und die Seitenwände gegeneinander
verstellbar sind.
2. Sprühgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Teile der Seitenwände
(45) in ihrem gegenseitigen Abstand veränderbar sind durch eine Einstellvorrichtung (28),
und daß die Einstellvorrichtung (28) im wesentlichen aus einer Ringschraube (70) besteht, die
an dem einen Wandteil (45) gesichert gegen Drehung um ihre Längsachse angelenkt ist und
von einer Antriebshülse (76) koaxial umgeben ist, welche ein kurzes Innengewinde (78) besitzt, das
mit dem Gewindeteil des Schafts der Ringschraube (70) zusammenwirkt, und daß außerdem die
Antriebshülse (76) in einem an dem anderen Wandteil (45) befestigten Pendellager (80) liegt
und an ihrem durch dieses andere Wandteil hindurchragenden Ende ein Kurbelarm (84) und an
diesem ein gegen den Druck einer Feder (88) herausziehbarer Handgriff (86) angebracht ist.
3. Sprühgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Wand (92) des Auslaßmauls
(40) stärker nach unten geneigt ist als die obere Wand (90).
4. Sprühgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Begrenzung des
Auslaßmauls (40) in ihrer Seitenansicht (F i g. 3) eine konvexe Krümmung aufweist.
5. Sprühgerät nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des oberen
Teils (42) des Auslaßmauls (40) am Sprühkopf eine Ablenkplatte (50) mit einer Schwenkvorrichtung
(52, 54, 56) angeordnet ist.
6. Sprühgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die wirksame Querschnittsfläche des Auslaßmauls (40) etwa 68 °/o der wirksamen
Querschnittsfläche des Ventilatorkanals (36) ausmacht.
7. Sprühgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Sprühkopf (H) aus flexiblem, glasfaserverstärktem Schichtmaterial besteht.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 688 009;
USA.-Patentschriften Nr. 2 938 672, 2 828158, 736 605.
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