[go: up one dir, main page]

DE1231050B - Spruehgeraet zur Bekaempfung von Pflanzenschaedlingen - Google Patents

Spruehgeraet zur Bekaempfung von Pflanzenschaedlingen

Info

Publication number
DE1231050B
DE1231050B DEF44405A DEF0044405A DE1231050B DE 1231050 B DE1231050 B DE 1231050B DE F44405 A DEF44405 A DE F44405A DE F0044405 A DEF0044405 A DE F0044405A DE 1231050 B DE1231050 B DE 1231050B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spray head
spray
outlet
spray device
outlet mouth
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF44405A
Other languages
English (en)
Inventor
Leon David Greenwood
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FMC Corp
Original Assignee
FMC Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FMC Corp filed Critical FMC Corp
Publication of DE1231050B publication Critical patent/DE1231050B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M7/00Special adaptations or arrangements of liquid-spraying apparatus for purposes covered by this subclass
    • A01M7/0003Atomisers or mist blowers
    • A01M7/0014Field atomisers, e.g. orchard atomisers, self-propelled, drawn or tractor-mounted

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
AOIm
Deutsche Kl.: 45 k -7/02
Nummer: 1231050
Aktenzeichen: F 44405III/45 k
Anmeldetag: 10. November 1964
Auslegetag: 22. Dezember 1966
Die Erfindung betrifft ein Sprühgerät zur Bekämpfung von Pflanzenschädlingen, mit einem Ventilator und einem an seinem druckseitigen Kanal angeschlossenen Sprühkopf, dessen größenveränderlicher Auslaßquerschnitt kleiner ist als der Querschnitt des Ventilatorkanals, und mit Düsen im Sprühkopf. Das Gerät dient in der Landwirtschaft zum Besprühen und Einnebeln von Pflanzen, z. B. von Feldfrüchten.
Bei bekannten Sprühgeräten sind Sprühköpfe vorgesehen, an denen in erster Linie das Auslaßmaul unterschiedlich ausgebildet ist; üblicherweise liegt die von dem Austrittsmaul umrandete Austrittsfläche der Sprühschwaden in einer Ebene, die senkrecht zu der zu besprühenden Bodenfläche verläuft, jedoch sind auch Sprühköpfe mit Austrittsflächen bekannt, die gegen die Bodenfläche mehr oder weniger stark geneigt sind. Andere Konstruktionen weisen Auslaßmäuler auf, deren Austrittsfläche gekrümmt ist, wobei die bodennahen Teile der Austrittsfläche annähernd senkrecht zur Bodenfläche, die obenliegenden, entfernten Teile aber vom Boden weg schräg nach oben weisen. Die Querschnittsfläche der bekannten Auslaßmäuler hat im allgemeinen näherungsweise Kreisoder Rechteckform, kann aber auch oval mit dem engen Teil des Ovals in Bodennähe ausgeführt sein. Die Sprühdüsen sind bei den bekannten Geräten meistens außerhalb des Auslaßmauls, bei einer Konstruktion jedoch innerhalb des Sprühkopfs, gegen das Auslaßmaul wesentlich zurückversetzt, angebracht.
Die bekannten Sprühgeräte weisen erhebliche Mängel auf, die ihre Ursache vor allem in der Form des Auslaßmauls und in der Unveränderlichkeit der Gestalt des Auslaßmauls haben. Ein zweckmäßig gestalteter Sprühkopf bzw. dessen Austrittsmaul muß es gestatten, eine große Zahl von Pflanzen gleichzeitig, aber auch möglichst gleichförmig zu besprühen, und zwar gleichförmig sowohl hinsichtlich der Menge des versprühten Mittels als auch hinsichtlich der Stärke des Sprühstrahls; ein zu starker Sprühstrahl würde vor allem die nächststehenden Pflanzen schädigen können.
Diese Forderungen lassen sich mit den relativ einfach gestalteten, starren oder nur wenig veränderbaren Auslaßmäulern der bekannten Geräte auch dann nicht verwirklichen, wenn im Sprühkopf zusätzliche Schaufeln zur Unterteilung der Sprühschwaden in vertikaler Richtung angebracht oder Wandteile des Sprühkopfs abwärts geneigt sind.
Aufgabe der Erfindung ist es demnach, mit relativ einfachen Mitteln einer robusten Konstruktion gleichförmige Sprühschwaden zu erzeugen, die zu einem Teil bereits in der Nähe des Sprühkopfs auf den Bo-Sprühgerät zur Bekämpfung von
Pflanzenschädlingen
Anmelder:
FMC Corporation, San Jose, Calif. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. F. Weickmann,
Dr .-Ing. A. Weickmann,
Dipl.-Ing. H. Weickmann
und Dipl.-Phys. Dr. K. Fincke, Patentanwälte,
München 27, Möhlstr. 22
Als Erfinder benannt:
Leon David Greenwood, Lansing, Mich.
(V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 20. November 1963
(324 982)
den treffen. Gemäß der Erfindung ist dazu ein Sprühkopf derart ausgebildet, daß sein Auslaßmaul in der Vorderansicht etwa die Kontur einer mit dem Stiel nach unten weisenden Birne hat und die Seitenwände gegeneinander verstellbar sind.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist eine mit Spindel und Gewindehülse arbeitende einfache Stellvorrichtung zum Verändern der gegenseitigen Lage der Seitenwände vorgesehen. Die Forderung nach gleichförmigen Sprühschwaden ist noch besser dadurch zu erfüllen, daß die untere Wand des Auslaßmauls stärker nach unten geneigt ist als die obere Wand, wobei gleichzeitig der unteren Begrenzung des Auslaßmauls eine konvexe Krümmung (in ihrer Seitenansicht) gegeben werden kann.
Ferner hat es sich als zweckmäßig erwiesen, oberhalb des oberen Teils des Auslaßmauls am Sprühkopf eine Ablenkplatte mit einer Schwenkvorrichtung an-
€09 748/123
3 4
zuordnen. Diese Ablenkfläche dient dazu, einerseits Pulver. Quer über dem oberen Teil 42 des Auslaß-
die Steuerung der Sprühstrahlform zu unterstützen, mauls des Sprühkopfs H ist eine Ablenkeinrichtung
andererseits auch den Austritt des Sprühstrahles aus 26 angebracht. Ein weiteres Merkmal der Erfindung
dem oberen Teil des Sprühkopfs unter verschiedenen betrifft eine Vorrichtung 28, die am Auslaßmaul des
Windverhältnissen zu regulieren. Die Ablenkplatte 5 Sprühkopfs H angebracht ist und dazu dient, den un-
wie auch die Stellvorrichtung für die Seitenwände des teren Hals des Auslaßmauls einstellbar zu machen.
Auslaßmauls lassen sich nötigenfalls während des Be- Zusätzliche Einzelheiten des Sprühkopfs H sind in
triebes des Sprühgeräts verstellen. den F i g. 2 und 3 gezeigt. Unmittelbar an der Ab-
Die wirksame Querschnittsfläche des Auslaßmauls blasseite des Ventilators 30 befindet sich eine festmacht bei dem erfindungsgemäßen Sprühkopf etwa io stehende Nase 32, von der aus sich eine Mehrzahl 68 % der wirksamen Querschnittsfläche des Ven- radialer Richtbleche 34 für den Luftstrom erstreckt, tilatorkanals aus. Für die Wände des Sprühkopfs Die äußeren Enden der Bleche 34 sind mit der Innenwerden vorteilhafterweise glasfaserverstärkte Schicht- wand eines größtenteils zylindrischen Luftkanals 36 stoffe verwendet. verschweißt, dessen Achse etwa horizontal ist.
Die Vorteile des erfindungsgemäßen Sprühkopfs 15 Der Sprühkopf H hat rückwärtig einen kreisförmi-
liegen in seinem einfachen Aufbau, mit dem unter gen Teil 38, der an den Ventilatorkanal 36 ange-
Verzicht auf horizontale Ablenkflächen im Sprüh- schlossen ist und von diesem gehaltert wird. Wie
kopf, die zusätzliche unerwünschte Turbulenzen im F i g. 2 zeigt, hat das Auslaßmaul 40 des Sprüh-
Luftstrom hervorrufen, eine einfache Anpassung an kopfs H eine Kontur, die einer kopfstehenden Birne
unterschiedliche Windverhältnisse und Sprühstrahl- 20 ähnelt, also einen oberen gekrümmten Teil 42 hat,
formen erreicht wird. Dem Vermeiden von Turbulen- dessen Kontur im wesentlichen kreisförmig ist, sowie
zen und der Homogenisierung der Sprühschwaden einen sich verjüngenden unteren Teil 44 mit einander
dienen auch die Verwendung nur eines Verteilerrohrs gegenüberliegenden, nach oben und zum Ventilator-
im Inneren des Sprühkopfs und die Anordnung der kanal 36 hin leicht divergierenden Wänden 45. Der
Mehrfachdüsen in der Austrittsfläche des Auslaß- 25 Zwischenraum zwischen den einander gegenüber-
mauls. liegenden Wänden 45 wird durch die obenerwähnte
Insgesamt schafft die Erfindung emen Sprühkopf, Einstellvorrichtung 28 geregelt.
der eine Einstellung des Strömungsgradienten in Die Ablenkeinrichtung 26 umfaßt eine gebogene Vertikalrichtung durch den Kopf gestattet. Dadurch Ablenkplatte 50, deren Kontur im wesentlichen an ist es möglich, aus dem Unterteil des Sprühkopfs einen 30 den oberen Teil 42 des Auslaßmauls 40 des Sprühverhältnismäßig sanften Luftzug ausströmen zu lassen, kopfs H angepaßt ist. Die Ablenkplatte 50 ist mittels um eine Beschädigung empfindlicher Pflanzen, wie eines Scharniers 52 am Gehäuse des Sprühkopfs etwa Tomaten, zu vermeiden, oder auch verhältnis- angelenkt. Sie wird durch eine an ihr befestigte, vertimäßig größere Luftmengen, mit denen der Sprühstoff kai nach oben sich erstreckende Bedienungsplatte 54 auf robustere Pflanzen gespritzt wird, wie beispiels- 35 betätigt, die an den bewegbaren Teil eines Hydraulikweise reife Kartoffeln. Zylinders 56 angelenkt ist; der feststehende Teil des
Aus der nachfolgenden Beschreibung ergibt sich Hydraulikzylinders 56 ist über eine Halterung 58 mit
der Aufbau des erfindungsgemäßen Sprühgeräts im dem Gehäuse des Sprühkopfs verbunden. Der
einzelnen. In den Abbildungen stellt dar Hydraulikzylinder 56 und damit die Ablenkplatte 50
Fig. 1 die perspektivische Ansicht eines Sprüh- 4° lassen sich durch nicht gezeichnete hydraulische
anhängers, der einen Sprühkopf gemäß der Erfindung Steuerelemente bedienen.
trägt. Dabei sind nur die Hinterseiten von Anhänger Die Mehrfachdüsen-Anordnung umfaßt ein sich
und Tank gezeigt, im wesentlichen vertikal erstreckendes Verteilerrohr
Fig. 2 die Vorderansicht eines erfindungsgemäßen 60, das man am besten in Fig. 3 erkennt. Das Ver-
Sprühkopfs, 45 teilerrohr60 ist im Sprühkopf vom Auslaßmaul 40
F i g. 3 einen Schnitt längs der Linie 3-3 in F i g. 2, in Achsrichtung nach einwärts versetzt angeordnet.
F i g. 4 einen vergrößerten Vertikalschnitt durch Von dem Verteilerrohr 60 gehen mehrere nach vorn
den Einstellmechanismus des Sprühkopfs. gerichtete Düsenrohre 62 aus, an deren Enden
Die allgemeine Anordnung eines Sprühgeräts nach übliche Strühdüsen 64 angebracht sind. Wie F i g. 2
der Erfindung ist aus F i g. 1 ersichtlich. Das Gerät ist 5° zeigt, liegen die Düsen in der Symmetrieebene des
auf einen Anhänger T montiert, der rückseitig ver- Sprühkopfs H.
tikale Schienen 10 aufweist. Längs dieser Schienen 10 Die Anordnung des Verteilerrohrs 60 bildet ein
ist eine Plattform 12 verstellbar, die einen Drehtisch Merkmal der Erfindung. Frühere Sprühgeräte der
14 trägt. Durch nicht dargestellte und für die Erfin- Art, auf die sich die Erfindung bezieht, weisen ein
dung unwesentliche Mittel kann der Drehtisch um 55 Verteilerrohr entsprechend dem Verteilerrohr 60 auf,
eine vertikale Achse auf der Plattform gedreht werden. das im wesentlichen in der Ebene des Auslaßmauls
Der Drehtisch trägt ein Gebläse B, aus dem ein des Sprühkopfs angeordnet ist. Dies verursacht
einen Teil der Erfindung bildender Sprühkopf H her- Turbulenzen im Luftstrom gerade dann, wenn dieser
vorragt. Die Plattform 12 ist längs der Schienen 10 das Auslaßmaul des Sprühkopfs verläßt, und stört die
vertikal durch eine Winde 16 verstellbar. 6o Sprühstrahlform. Durch die Anordnung des Verteiler-
Das Gebläse B ist mit einem Lufteinlaß 17 ver- rohrs in der in F i g. 3 dargestellten Weise wird dem
sehen und weist hinter dem Sprühkopf H einen in Luftstrom, nachdem er am Verteilerrohr vorbei-
F i g. L nicht dargestellten Ventilator auf, der in üb- geströmt ist, Gelegenheit gegeben, sich zu glätten und
licher Weise von einem Verbrennungsmotor 18 an- dann an den Düsen 64 im Auslaßmaul 40 einen
getrieben wird. 65 gleichmäßigen Strom rasch bewegter Luft zu bilden.
Am Auslaßmaul des Sprühkopfes H sind Sprühdüsen Die Einstellvorrichtung 28 für die Auslaßöffnung
64 angeordnet. Diese werden mit Sprühmaterial ver- des unteren Teils 44 des Auslaßmauls 40 ist aus der
sorgt, etwa mit Sprühflüssigkeit oder verstäubbarem vergrößerten Ansicht nach F i g. 4 zu ersehen. Dieser
Mechanismus umfaßt eine Ringschraube 70, deren Kopf in losem Paßsitz einen Stift 72 umgreift, der fest in einer Kappe 74 angeordnet ist, die an einer der gegenüberliegenden Wände 45 des Sprühkopfs befestigt ist. Eine mit einem kurzen inneren Gewindeteil 78 versehene Antriebshülse 76 ist auf das gewindeseitige Ende der Ringschraube 70 aufgeschraubt. Die Hülse 76 liegt mit Preßsitz im Pendellager 80, das in einem durch die gegenüberliegenden Wände 45 des Sprühkopfs gehaltenen Lagergehäuse 82 sitzt. Am entgegengesetzten Ende der Hülse 76 ist eine Kurbel 84 befestigt, die einen gleitend verschieblichen Handgriff 86 trägt. Der Handgriff wird mittels einer Feder 88, wie F i g. 4 zeigt, nach links gezogen. Diese Anordnung schafft eine selbsttätige Sperre für die Einstellung der Sprühöffnung.
Der Sprühkopf H besteht aus einem zähen, korrosionsbeständigen, flexiblen Material, etwa aus glasfaserverstärktem Schichtmaterial mit Kunststoffträger. Das Material paßt sich den als Folge der Betätigung von Kurbel 84 und Hülse 76 auftretenden, aus- und einwärts gerichteten Relativbewegungen der einander gegenüberliegenden Wände 45 des Sprühkopfs an.
Die Fläche des Auslaßmauls 40 des Sprühkopfs H ist kleiner als die Querschnittsfläche des Kanals 36. So kann z. B. in einem Sprühkopf, der als typisch gelten mag, der wirksame Querschnitt des Kanals 36 (Fläche des Kanals bezüglich Fläche der Nase 32) etwa 0,39 m2 betragen. Bei der in F i g. 2 dargestellten Anordnung beträgt die wirksame Querschnittsfläche des Auslaßmauls 40 (unter Vernachlässigung der Wirkung der Ablenkplatte 50) etwa 0,27 m2. Die Fläche des Auslaßmauls 40 macht also etwa 68 % des wirksamen Querschnitts des Ventilatorkanals 36 aus. Dieses Prozentverhältnis ändert sich jedoch in Abhängigkeit von der Einstellung der Einstellvorrichtung 28, aber die Fläche des Auslaßmauls 40 bleibt immer kleiner als die des Kanals 36.
Die Einstellvorrichtung 28 für das Auslaßmaul wirkt auf den Sprühstrahl. Wenn z. B. empfindliche Pflanzen, wie etwa junge Tomaten, zu besprühen sind, so könnten die Pflanzen, die dem Sprühkopf H am nächsten sind (diejenigen Pflanzen, die praktisch unterhalb des unteren Teils 44 des Kopfes liegen) einen allzu kräftigen Luftstrom erhalten und beschädigt werden. Scheint dies der Fall zu sein, so wird die Einstellvorrichtung 28 derart betätigt, daß sie die einander gegenüberliegenden Wände 45 enger zusammenführt. Dies verkleinert die wirksame Fläche des unteren Teils 44 des Auslaßmauls am Sprühkopf und setzt so die Luftmenge herab, die aus dem tieferen Teil 44 des Auslaßmauls ausströmt, im Verhältnis zu derjenigen Luftmenge, die aus dem oberen Teil 42 austritt.
Wenn andererseits gewünscht wird, das Sprühmaterial auf verhältnismäßig robuste Pflanzen zu bringen, wie etwa reife Kartoffelpflanzen od. dgl., dann kann die Einstellvorrichtung so von Hand betätigt werden, daß sie die Wände 45 weiter voneinander abrückt. Damit wird eine zusätzliche Luftmenge aus dem unteren Teil 44 des Auslaßmauls 40 ausgestoßen.
Die Ablenkplatte 50 kann ebenfalls dazu verwendet werden, den Sprühstrahl zu justieren. Wenn die Ablenkplatte gesenkt wird, drückt sie die Luft im oberen Teil 42 des Sprühkopfs relativ zum Druck in dessen unterem Teil 44 in höherem Maße zusammen als vorher. Beim Senken der Ablenkplatte wird daher relativ mehr Luft aus dem unteren Teil 44 des Sprühkopfs abströmen als aus dem oberen Teil 42. Jedoch wird, wie erwähnt, die Ablenkplatte 50 in erster Linie dazu verwendet, die vom oberen Teil des Sprühkopfs abgegebene Luftmenge zu regeln. An windigen Tagen kann es angezeigt erscheinen, den Umfang jenes Gebietes, das von dem aus dem oberen Teil 42 des Sprühkopfs stammenden Luftstrom erfaßt
ίο wird, durch Absenken der Ablenkplatte 50 wirksam einzuschränken.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht in der gekrümmten Fläche, die in der Begrenzung des Auslaßmauls des Sprühkopfs H liegt. Die Krümmung dieser Fläche ist aus Fig. 3 zu ersehen. Die Fläche liegt im wesentlichen senkrecht zur angestrebten Luftaustrittsrichtung.
Die obere Wand 90 des Sprühkopfs ist etwas von der Horizontalen nach abwärts geneigt, und die untere
ao Wand 92 divergiert von der oberen Wand nach unten, um den Sprühstrahl im unteren Teil abwärts zum Boden zu leiten.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Sprühgerät zur Bekämpfung von Pflanzenschädlingen, mit einem Ventilator und einem an seinem druckseitigen Kanal angeschlossenen Sprühkopf, dessen größenveränderlicher Auslaßquerschnitt kleiner ist als der Querschnitt des Ventilatorkanals, und mit Düsen im Sprühkopf, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslaßmaul (4) des Sprühkopfs in der Vorderansicht etwa die Kontur einer mit dem Stiel nach unten weisenden Birne hat und die Seitenwände gegeneinander verstellbar sind.
2. Sprühgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Teile der Seitenwände (45) in ihrem gegenseitigen Abstand veränderbar sind durch eine Einstellvorrichtung (28), und daß die Einstellvorrichtung (28) im wesentlichen aus einer Ringschraube (70) besteht, die an dem einen Wandteil (45) gesichert gegen Drehung um ihre Längsachse angelenkt ist und von einer Antriebshülse (76) koaxial umgeben ist, welche ein kurzes Innengewinde (78) besitzt, das mit dem Gewindeteil des Schafts der Ringschraube (70) zusammenwirkt, und daß außerdem die Antriebshülse (76) in einem an dem anderen Wandteil (45) befestigten Pendellager (80) liegt und an ihrem durch dieses andere Wandteil hindurchragenden Ende ein Kurbelarm (84) und an diesem ein gegen den Druck einer Feder (88) herausziehbarer Handgriff (86) angebracht ist.
3. Sprühgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Wand (92) des Auslaßmauls (40) stärker nach unten geneigt ist als die obere Wand (90).
4. Sprühgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Begrenzung des Auslaßmauls (40) in ihrer Seitenansicht (F i g. 3) eine konvexe Krümmung aufweist.
5. Sprühgerät nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des oberen Teils (42) des Auslaßmauls (40) am Sprühkopf eine Ablenkplatte (50) mit einer Schwenkvorrichtung (52, 54, 56) angeordnet ist.
6. Sprühgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die wirksame Querschnittsfläche des Auslaßmauls (40) etwa 68 °/o der wirksamen Querschnittsfläche des Ventilatorkanals (36) ausmacht.
7. Sprühgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Sprühkopf (H) aus flexiblem, glasfaserverstärktem Schichtmaterial besteht.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 688 009; USA.-Patentschriften Nr. 2 938 672, 2 828158, 736 605.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 748/123 12.66 © Bundesdruckerei Berlin
DEF44405A 1963-11-20 1964-11-10 Spruehgeraet zur Bekaempfung von Pflanzenschaedlingen Pending DE1231050B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US324982A US3252656A (en) 1963-11-20 1963-11-20 Spray discharge head

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1231050B true DE1231050B (de) 1966-12-22

Family

ID=23265936

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF44405A Pending DE1231050B (de) 1963-11-20 1964-11-10 Spruehgeraet zur Bekaempfung von Pflanzenschaedlingen

Country Status (7)

Country Link
US (1) US3252656A (de)
AT (1) AT264910B (de)
BE (1) BE655822A (de)
DE (1) DE1231050B (de)
DK (1) DK112351B (de)
NL (1) NL6413315A (de)
SE (1) SE319647B (de)

Families Citing this family (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3446424A (en) * 1965-07-30 1969-05-27 Myers & Bro Co F E Blower device
US3504854A (en) * 1968-05-01 1970-04-07 Petrus Johannes Alloysius De K Liquid spraying apparatus
US3539271A (en) * 1968-11-12 1970-11-10 Fmc Corp Method and apparatus for depositing leaves in windrows
US3819120A (en) * 1973-02-12 1974-06-25 Cyclone Seeder Co Distributor securable to a vehicle for the purpose of spreading salt, sand or similar particulate material
US4659013A (en) * 1984-11-14 1987-04-21 Board Of Trustees Of Michigan State Univ. Spray unit for controlled droplet atomization
FR2634623B1 (fr) * 1988-07-28 1991-12-06 Nicolas Pulverisateurs Dispositif mobile de traitement de vegetaux arborescents
US5564628A (en) * 1989-08-24 1996-10-15 Agro Statics, Inc. Process and apparatus for controlling high vegetative and brush growth
FR2712354B1 (fr) * 1993-11-10 1996-01-05 Tecnoma Dispositif pour produire un courant d'air ayant une forme aplatie en section transversale.
US5680993A (en) * 1995-06-05 1997-10-28 National Research Council Of Canada Liquid atomizing device with controlled atomization and spray dispersion
US7290722B1 (en) 2003-12-16 2007-11-06 Snow Machines, Inc. Method and apparatus for making snow

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1688009U (de) * 1954-08-26 1954-12-02 Rheinpfaelzische Maschinen Und Schaedlingsbekaempfungsgeraet.
US2736605A (en) * 1953-10-02 1956-02-28 F E Myers & Bro Company Vane regulator for field crop sprayer
US2828158A (en) * 1956-03-13 1958-03-25 Fmc Corp Apparatus for distributing agricultural chemicals
US2938672A (en) * 1959-04-29 1960-05-31 Oliver Corp One sided air mist sprayer for row crops

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1036765A (en) * 1911-08-26 1912-08-27 Emil Wismar Sprinkler.
US2029337A (en) * 1932-11-21 1936-02-04 California Spray Chemical Corp Nozzle
US2429374A (en) * 1946-05-16 1947-10-21 Charles R Shade Tree and orchard spraying apparatus
US3069091A (en) * 1959-10-01 1962-12-18 Ametek Inc Blower with atomizing means

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2736605A (en) * 1953-10-02 1956-02-28 F E Myers & Bro Company Vane regulator for field crop sprayer
DE1688009U (de) * 1954-08-26 1954-12-02 Rheinpfaelzische Maschinen Und Schaedlingsbekaempfungsgeraet.
US2828158A (en) * 1956-03-13 1958-03-25 Fmc Corp Apparatus for distributing agricultural chemicals
US2938672A (en) * 1959-04-29 1960-05-31 Oliver Corp One sided air mist sprayer for row crops

Also Published As

Publication number Publication date
SE319647B (de) 1970-01-19
NL6413315A (de) 1965-05-21
DK112351B (da) 1968-12-02
AT264910B (de) 1968-09-25
BE655822A (de) 1965-03-16
US3252656A (en) 1966-05-24

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60003600T2 (de) Einen gleichmässigen Strahl abgebende Düse für Versenkregner
DE68918875T2 (de) Feldspritze.
DE4004685C2 (de) Pneumatisches Überdruckstreugerät
DE3207645C2 (de) Sprühvorrichtung zur Besprühung von im Freien angebauten Pflanzenkulturen
CH647066A5 (de) Vorrichtung zum erzeugen von kuenstlichem schnee.
DE1231050B (de) Spruehgeraet zur Bekaempfung von Pflanzenschaedlingen
DE1782004A1 (de) Vorrichtung zum Verteilen von Duengemittelloesungen oder -suspensionen
DE102016120472A1 (de) Spritzvorrichtung zum Ausbringen von flüssigen Spritzmitteln
EP0361070B1 (de) Vorrichtung zum Spritzen von Reihenkulturen
DE811171C (de) Motorzerstaeuber zur Schaedlingsbekaempfung, insbesondere fuer Obstbau und Landwirtschaft
DE69910339T2 (de) Vorrichtung zum Niederschlagen von Staub in Schüttgut
DE3119700C2 (de)
DE2926922C2 (de) Sprühgerät zur zeilenabhängigen Applikation von Pflanzenschutzmitteln
DE3829716A1 (de) Streufahrzeug mit einer streuanlage
WO2004048617A1 (de) Spritzkopf für eine granulierungsanlage
DE3237793C2 (de) Fahrbares Pflanzenschutz-Sprühgerät
DE2300378B1 (de) Vorrichtung zum Trocknen von Fahrzeugen
DE2745095C2 (de) Spritzverteilerkopf
DE202016101341U1 (de) Versenkregner
DE3512642C2 (de) Fahrzeug zum Ausbringen von pulverförmigem Material, insbesondere von Kalk im Gelände
DE19736978A1 (de) Konditioniereinrichtung
DE2023207C3 (de) Zerstäubungsvorrichtung
DE60026120T2 (de) Vorrichtung zum Ausbringen von Köder in Wasser
DE106125C (de)
DE1001044B (de) Kraftgetriebener Pulververstaeuber