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DE106125C - - Google Patents

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Publication number
DE106125C
DE106125C DENDAT106125D DE106125DA DE106125C DE 106125 C DE106125 C DE 106125C DE NDAT106125 D DENDAT106125 D DE NDAT106125D DE 106125D A DE106125D A DE 106125DA DE 106125 C DE106125 C DE 106125C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
figures
arms
nozzle
outflow
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT106125D
Other languages
English (en)
Publication of DE106125C publication Critical patent/DE106125C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B3/00Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements
    • B05B3/02Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements
    • B05B3/04Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements driven by the liquid or other fluent material discharged, e.g. the liquid actuating a motor before passing to the outlet
    • B05B3/06Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements driven by the liquid or other fluent material discharged, e.g. the liquid actuating a motor before passing to the outlet by jet reaction

Landscapes

  • Nozzles (AREA)
  • Special Spraying Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung sind Neuerungen an Zierspringbrunnen insbesondere der Art, bei welchen Wasserstrahlen von einer auf einem. beweglichen Theile des Brunnens angeordneten Figur derart geschleudert werden, dafs die Figur und der bewegliche Theil des Brunnens in Bewegung gesetzt werden, wie dieses beispielsweise bei den bekannten Reactionsrädern der Fall ist.
Der Zweck der Erfindung liegt darin, künstlichen Figuren menschlicher oder anderer Gestalt eine täuschend natürliche, lebenswahre Bewegung und Erscheinung zu geben, wobei die Figuren auf einem beweglichen Theile des Brunnens, beispielsweise einem Wasserrohre, angeordnet sein können und infolge der Gegenwirkung des unter Druck aus in den Figuren vorgesehenen , geeignet gestalteten Mündungen oder Düsen springenden Wassers in Bewegung gesetzt werden. Ferner bezieht sich die Erfindung auf die Gestaltung und die Verbindung der Wasserrohre und anderer Theile und auf die Stellung der Figuren auf den Rohren, wie auch auf die Lage und Form der äufseren Mündungen, durch deren Zusammenwirkung den Figuren das lebenswahre Aussehen und die lebenswahren Bewegungen gegeben werden sollen.
Eine für den vorliegenden Zweck sehr geeignete allgemeine Form und Verbindung der Theile der Vorrichtung ist die, bei welcher waagrechte Querrohre oder Arme auf senkrechten Rohren vermittelst loser Verbindungsstücke angeordnet sind : und die Querrohre in waagrechter Ebene auf den senkrechten Rohren als Achsen rotiren, wobei die künstlichen Figuren in geeigneten Stellungen von den Armen getragen werden. Die Kreisbewegungen der Figuren können nun einfache oder zusammengesetzte sein, d. h. die Figuren können einfach um eine feste Achse sich bewegen oder aber auch so angeordnet sein, dafs sie um Nebenachsen rotiren, während sie sich um die Hauptachse drehen. Es kann auch ein Theil der Figuren einfache Bewegung ausführen, während ein anderer Theil zusammengesetzte Bewegungen ausführt.
Die Figuren oder Figurengruppen sind in einem oder dem anderen Theile oder Gliede unvollständig gehalten und die Wasseröffnungen so angeordnet und gestaltet, dafs die heraustretenden Wasserstrahlen die Figuren gewissermafsen ergänzen oder sich mit den Formen der Figuren so vereinigen, dafs sie den fehlenden Theil bilden, während sie gleichzeitig das Triebmittel sind. Auf den beiliegenden Zeichnungen stellen die Figuren Amoretten oder Engel dar, welche man gewöhnlich mit ausgebreiteten Flügeln zur Darstellung bringt. Die Flügel sind hier fortgelassen und durch Wasserschleier von flügelartiger Gestalt ersetzt. Zu diesem Zwecke sind die Ausflufsöffnungen im Rücken oder in den Schultern der Figuren vorgesehen und derart gestaltet, dafs das Wasser in flügelartigen flachen Garben ausströmt, welche zum gröfsten Theile tangential rückwärts mit Bezug auf den kreisförmigen oder sonstigen Weg, den die Figur beschreibt,
gerichtet sind. Ueberdies können durch geeignete Anordnung und Ausgestaltung der Theile, durch welche das Wasser aus dem senkrechten Rohre in die horizontalen Rohre fliefst, jene Wassergarben veranlafst werden, sich auszudehnen und wieder zusammenzuziehen in Nachahmung der Schwingbewegungen von Flügeln. Auf diese Weise scheinen die Amoretten oder Engel gleichsam durch die Bewegungen ihrer Wasserflügel vorwärts bewegt zu werden.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist Fig. ι eine Seitenansicht des oberen Theiles einer Reactionsfontäne, theilweise durchbrochen, welche die vorliegende Erfindung verkörpert. Fig. 2 ist eine Draufsicht einer Seite der in Fig. ι dargestellten Fontäne, Fig. 3 eine Schnittansicht eines der waagrechten Rohrarme und der Düse, aus welcher das die Flügel darstellende Wasser ausströmt. Fig. 4 ist ein Querschnitt nach Linie 4-4 der Fig. 3. Fig. 5 ist ein senkrechter Schnitt durch das Hauptrohr und den Rohrkopf, bei welchen die Theile derart angeordnet sind, dafs ein ununterbrochener Wasserstrom zu den Ausflufsöffnungen läuft. Fig. 6 ist ein Schnitt nach Linie 5-5 der Fig. 5, Fig. 7 eine vergröfserte Ansicht im Schnitt einer der Ausflufsdüsen, Fig. 8 eine Ansicht, theilweise im Schnitt, der Verbindungsstelle eines der waagrechten Zuflufsrohre und der senkrechten Abflufsrohre. Fig. 9 ist ein vergröfserter, senkrechter Querschnitt des Zuflufsrohres und des Rohrkopfes in solcher Anordnung, dafs ein abwechselnder Zuflufs des Wassers zu den Düsen stattfindet. Fig. 10 ist ein waagrechter Schnitt nach Linie 9-9 der Fig. 9.
Wie die Zeichnung veranschaulicht, ist das senkrechte Zuflufsrohr A mit einem rotirenden Kopf B, welcher die waagrechten Arme C trägt, versehen. Die Arme sind mit den Düsen D zum Ausstofsen des Wassers in tangentialer Richtung mit Bezug auf einen Kreis, in welchem die Düsen sich um das Zuflufsrohr A drehen, ausgestattet. Was im Besonderen die in den Fig. 1 bis 7 dargestellten Fontänen anlangt, so ist das obere Ende des Rohres A mit einer oder mit mehreren kreisförmig angeordneten Reihen radialer Oeffnungen a (Fig. 3) versehen, welche mit den die Arme tragenden Stutzen b des rotirenden Kopfes B communiciren. Damit letzterer auf dem Rohre A leicht rotire, ist dieses genau cylindrisch abgeschliffen und läuft in eine konische axiale Spitze ax aus; auch das verticale Rohrstück b1 des Kopfes ist entsprechend cylindrisch ausgeschliffen, so dafs seine Innenwand b- genau auf dem abgeschliffenen Ende des Rohres A aufliegt, ohne aber sich zu klemmen. Das innere Ende des Rohrstückes bl ist ferner mit einer centralen Einsenkung zur Aufnahme' der Spitze al ausgestattet und bildet damit ein Lager, wie in Fig. 5 veranschaulicht ist.
Um einen beständigen Wasserstrom durch die Oeffnungen α des Rohres A zu den Stutzen b zu sichern, ist es zweckmäfsig, dafs der Querschnitt der Oeffnungen in solchem Verhältnisse zu dem undurchbrochenen Räume zwischen den Oeffnungen α stehe, dafs dieser Raum niemals die inneren Enden des Stutzens völlig verschliefse. Bei der Einrichtung gemäfs Fig. 5 wird diesem Erfordernisse dadurch entsprochen, dafs das Rohr A mit zwei Reihen Oeffnungen a versehen wird, welche versetzt zu einander stehen, wodurch im Falle des Vorliegens der Rohrwandung zwischen zwei Oeffnungen a der oberen Reihe vor dem inneren Stutzenende die unteren Oeffnungen a mit diesem communiciren und dadurch einen freien, gleichmäfsigen Wasserstrom allzeit und unbeachtet der Stellung des Kopfes B gewährleisten.
Die Arme C sind gewissermafsen Fortsetzungen der Stutzen b; aus Zweckmäfsigkeitsgründen sind sie selbstständig hergestellt und mit den Stutzen in geeigneter Weise verbunden, beispielsweise mittelst Schraubengewinde, wie in der Darstellung gezeigt. Mit den Armen A sind die senkrechten Düsenrohre D1 durch T-förmige Schraubenrohrstücke d vereinigt. Auf den Armen C und neben diesen Düsenrohren werden zweckmäfsig Figuren angeordnet, deren eine Hand,, wie beispielsweise in der Fig. 1 zur Anschauung gebracht wird, auf den Düsenrohren ruht. Die Düsen D sind einwärts geneigt, so dafs sie theilweise über den Figuren hängen, und so eingerichtet, dafs sie einen halbkreisförmigen Wasserschleier um die Rückseite der Figur werfen; jede derselben bildet so eine Statue in einer Nische, welche von einer aus der Düse strömenden Wassergarbe gebildet" wird.
Eine zweckmäfsige Ausführungsform der Düse wird in der Fig. 7 gezeigt, wo das Rohr D1 an seinem äufseren Ende gekrümmt ist und in eine erweiterte Mündung </2 ausläuft. Die innere, concave Längswand ist mit einem zur Mündung, axial stehenden Vorsprunge dl ausgestattet, in dessen axiale Durchbohrung der Stiel eines konusartigen Körpers d3 eingeschraubt ist. Die Grundfläche dieses Körpers hat im Wesentlichen denselben Durchmesser wie die eigentliche Mündung. Diese Ausfuhrungsform gestattet die Adiustirung des Körpers d3 zwecks Regulirung der kreisförmigen Ausströmungsöffnung. Zwischen dem Körper d3 und dem Mündungsrande d'2 ist eine Einlage di aus Gummi oder anderem geeigneten Stoffe und in einer Segmentform vorgesehen, welche das Ausströmen des Wassers nur an der Rückseite gestattet. Strömt Wasser unter Druck aus der Düse aus, so werden sie sammt den die
Figuren E tragenden Armen C veranlafst, sich um das Standrohr A zu drehen. Natürlich können die Figuren auch mit den Düsen verbunden und das Rohr D1 in der Figur selbst angeordnet sein.
Als eine weitere und besondere Neuerung sind die über die Ansatzstellen der Rohre D1 hinaus fortgeführten Arme oder Rohre C anzusehen, welche an ihren freien Enden mit je einem zweiten verticalen Rohre F ausgestattet sind, auf dessen Ende ein dem Kopf B ähnlicher Düsenkopf drehbar angeordnet ist. Auch diese Köpfe tragen horizontale Düsenrohre G mit künstlichen Figuren H. Im dargestellten Beispiele sind diese Figuren, Amoretten in Flugstellung, mit einem inneren Wasserwege und geeigneten, derart gestalteten Düsen an ihrer Körperoberfläche ausgestattet, dafs die hervorspringenden Wassergarben oder Schleier Flügeln täuschend ähnlich sehen und dadurch die Figuren den Eindruck fliegender Amoretten hervorrufen. Natürlich können die Figuren eine beliebige andere Gestalt haben, beispielsweise die Gestalten von Schmetterlingen, Vögeln oder anderen geflügelten Thieren; in jedem Falle werden aber die Düsen so angeordnet, dafs der Wasserschleier die Stelle des fehlenden Flügels einnimmt.
Eine zweckmäfsige Form der Düse für solche Figuren ist in der Fig. 3 zur Anschauung gebracht. Hier ist ein kurzer Ausflufsstutzen H'2 mit dem Arm G mittels eines T-Rohrstücks verbunden; der Stutzen, der vorhin angedeutete innere Wasserweg der Figur, mündet mit einer Düse zwischen deren Schultern. Die Düse wird durch, ein in den Stutzen H2 eingesetztes, mit einer Kopfplatte if4 abgedecktes Rohrstück Hs gebildet, welches unterhalb der Platte zwei horizontale Schlitze h besitzt, die auf der Rückseite durch einen schmalen Steg, auf der entgegengesetzten Seite dahingegen durch einen breiteren Steg (Fig. 4) getrennt sind. Die nächstliegenden Enden der Schlitze h sind mit Bezug auf die Bewegungsrichtung der Figuren rückwärts gerichtet, und diese Lage der Schlitze erzeugt zwei divergirende Garben oder Wasserschleier in Gestalt von Flügeln. Dadurch, dafs man das Rohrstück Hs . mehr oder weniger tief in den Stutzen i/2 einsetzt, werden die Schlitze schmäler oder breiter und dementsprechend auch der Wasserschleier mehr oder weniger stark. In dieser Anordnung werden die Figuren H auf den Armen G veranlafst, sich um die Rohre F zu drehen, während zu gleicher Zeit die Figuren und die Rohre F zusammen um das Standrohr A als Drehachse sich bewegen; es wird also damit den Figuren H eine zusammengesetzte Bewegung gleich der des Mondes um die Erde und die Sonne ertheilt.
In den Fig. 9 und 10 ist eine Ausführungsform zur Darstellung gebracht, bei welcher die Wassergarben momentan unterbrochen oder abgeschnitten werden können, so dafs das W'asser aus den Düsen gewissermafsen pulsirend heraustritt und in wechselnden Entfernungen und Fallwinkeln geworfen wird. Solche pulsirende Bewegung des Wasserschleiers erweckt den Eindruck des Hebens und Senkens und daher von in Flugbewegung arbeitenden Flügeln. Wie in den Fig. 9 und 10 dargestellt ist, sind die Oeffnungen a2 im oberen Ende des Rohres F von einander durch Rohrwandstücke f von solcher Breite getrennt, wie sie annähernd die Oeffnungen mit den inneren Enden der Arme f1 besitzen, so dafs also der Wasserabflufs beinahe vollständig unterbrochen ist, zu den Zeiten, wenn die Wandzwischenstücke/ vor den Enden der Armef1 sich befinden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Springbrunnenaufsatz mit waagrecht umlaufenden Ausflufsarmen, dadurch gekennzeichnet, dafs die Ausflufsdüsen derart gestaltet sind, dafs das ausgeworfene Wasser einen Bestandteil (Flügel, Schleier, Nische) von Gestalten (Amoretten, Vögeln o. dergl.) bildet, die auf den Ausflufsarmen angebracht sind.
  2. 2. Ausführungsform des Springbrunnenaufsatzes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs behufs Auswurfs der Wassergarben im wechselnden Fallwinkel die Ausflufsöffnungen a'2 des Steigrohres durch Rohrwandstücke f von solcher Breite getrennt sind, dafs das Wasser beim Umlaufe der Ausflufsarme unter wechselnder Druckstärke ausgeworfen wird (Fig. 9 und 10).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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