DE1230901B - Zweiteiliges Kernblech fuer Manteltransformatoren - Google Patents
Zweiteiliges Kernblech fuer ManteltransformatorenInfo
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-
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F27/00—Details of transformers or inductances, in general
- H01F27/24—Magnetic cores
- H01F27/245—Magnetic cores made from sheets, e.g. grain-oriented
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Description
- Zweiteiliges Kernblech für Manteltransformatoren Die Erfindung betrifft ein zweiteiliges Kernblech für Manteltransformatoren, bei dem die Trennlinie des längsgeteilten Mittelschenkels diagonal durch das Mittelschenkelblech verläuft.
- Ein derartiges Kernblech ist bekannt. Wegen der magnetischen Eigenschaften des Mittelschenkelbleches ist es aber erstrebenswert, daß die die Trennlinie bildenden Kanten der beiden Mittelschenkelblechteile fugenlos aneinander anliegen. Dies mag bei dem bekannten Kernblech bei der Schichtung für einzelne Kernbleche ebenfalls der Fall sein. In der Praxis wird dieses Kernblech mit Toleranzen bezüglich seiner Abmessungen oder der Lage von Bohrungen zur Hindurchführung der Bolzen zum Zusanuhenhalt des Blechpaketes eines Manteltransformators hergestellt. Es können daher die beiden Mittelschenkelblechteile des geteilten Kernbleches im -Rahmen der Toleranzen häufig derart gegeneinander verschoben sein, daß zwischen den beiden Blechteilen eine diagonal durch den Mittelschenkel verlaufende Fuge entsteht, d. h. die Mittelschenkelblechteile nicht fugenlos aneinander anliegen. Die erfindungsgemäße Aufgabe besteht darin, ein Kernblech zu schaffen, bei dem nach erfolgter Schichtung zum Kernpaket die diagonal geteilten Mittelschenkelblechteile auch bei vorhandenen Toleranzen fugenlos aneinander anliegen. Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß das schmale Ende der Mittelschenkelblechteile in eine ihm entsprechende Ausnehmung des gegenüberliegenden Jochteils derart in der Blechebene einschiebbar ist, daß die beiden Mittelschenkelblechteile an ihren diagonalen Trennlinien nach erfolgten Einschieben ihrer schmalen Enden in die entsprechenden Ausnehmungen fest gegeneinandergepreßt sind.
- Bei dem erfindungsgemäßen Kernblech wird bei ineinandergeschobenen Mittelschenkelblechteilen die Ausnehmung nicht vollständig von dem schmalen Ende des Mittelschenkelbleches ausgefüllt; es ist also ein geringfügiges Spiel zwischen dem Rand des schmalen Endes des Bleches an dessen Spitze und dem Rand der Ausnehmung vorhanden. Das ist entweder der Fall weil die Ausnehmung absichtlich bezüglich der Einschubrichtung des schmalen Endes etwas zu groß gehalten ist oder weil das schmale Ende des Bleches wegen der Toleranzen der Kernblechteile nicht weit genug in die Ausnehmung einschiebbar ist. Bei dem erfindungsgemäßen Kernblech ist also ein geringfügiges Spiel, dessen Einfluß bestimmbar und, wie festgestellt wurde, vernachlässigbar gering ist, dazu vorgesehen, um den unbestimmbaren und nicht vernachlässigbaren Einfluß einer möglichen Fuge zu vermeiden. Bei dem erfindungsgemäßen Kernblech sind die beiden Mittelschenkelblechteile derart miteinander verbunden, daß sie, unabhängig von der Form der Trennlinien der Kernblechteile, keine außerhalb des Bereichs der Toleranzen liegenden Bewegung durchführen können; eine Fuge zwischen den diagonalen Kernblechteilen entsteht somit nicht. Daher können die Kernbleche gemäß der Erfindung ohne Nachteile auch gleichseitig in die Spule eingeschachtelt werden. Ein wechselseitiges Schachteln ist nicht mehr erforderlich. Dabei ist es vorteilhaft, wenn die Einschubrichtung der schmalen Enden der Blechteile in die Ausnehmungen der Joche in Richtung der Mittelschenkelachse verläuft, weil man die Kernblechteile dann beim Einschieben, d. h. beim Schachteln, senkrecht auf einen Tisch stellen kann.
- Es ist zwar weiterhin ein mehrteiliges Blech für Transformatoren bekannt, bei dem ein Kernrahmenteil mit einem Ansatz in eine Ausnehmung eines anderen Rahmenteiles geschoben ist. Bei diesen in der Blechebene oder senkrecht zur Blechebene ineinandergeschobenen Rahmenteilen dienen die Ansätze und Ausnehmungen aber dazu, die Stellung der Rahmenteile zueinander festzulegen bzw. die Rahmenteile gegen eine Trennung durch Verschieben in der Blechebene zu sichern. Weisen die Rahmenteile dieser Bleche Toleranzen auf, so bilden sich an den Stoßstellen der Rahmenteile trotz der Ausnehmungen und Ansätze Fugen.
- Die Zeichnung bringt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar zeigt F i g.1 die eine Hälfte eines zweiteiligen Kernbleches und F i g. 2 das aus zwei Teilen zusammengesetzte Kernblech.
- Das zusammengesetzte Kernblech hat zwei Außenschenkel 1 und 2 sowie einen Mittelschenkel 3, einen oberen Jochteil 4 sowie einen unteren Jochteil 5. Der Mittelschenkel 3 ist durch die Trennlinie 6 diagonal geteilt. Das schmale Ende 3 a bzw. 3 b jedes Mittelschenkelblechteiles, das etwa eine dreieckige Form hat, ist in eine Ausnehmung 7 bzw. 8 des gegenüberliegenden oberen bzw. unteren Jochteiles 4 bzw. 5 eingeschoben. Die Ausbildung der Ausnehmung ist so getroffen, daß entsprechend den punktierten Linien 9 bzw. 10 nur wenig Spiel vorhanden ist. Das Spiel ist lediglich der Deutlichkeit halber übertrieben groß gezeichnet. Werden die beiden Kernteile 4, 5 mit Druck gegeneinandergeschoben, so treten die schmalen Enden 3 a bzw. 3 b in die entsprechenden Ausnehmungen 7 bzw. 8 ein und drücken die beiden Mittelschenkelblechteile entlang der ganzen diagonalen Trennlinie 6 gegeneinander.
- Die Trennung der Blechteile 1, 2, 4, 5 erfolgt vorzugsweise parallel zur Achsrichtung des Mittelschenkels 3, und zwar in Fortsetzung der Innenkanten 11 bzw. 12 der Außenschenkel 1 und 2. Die Stoßkante 13 liegt nahe dem breiten Ende 3 c des Nhttelschenkelblechteiles (F i g. 2), während die Stoßkante 14 nahe dem breiten.Ende 3 d des rechten Mittelschenkelblechteiles liegt. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß beim Einschieben der schmalen Enden 3 a und 3 b des Mittelschenkels in die Ausnehmungen 7 und 8 auch die Spalte an den Stoßkanten 13 und 14 minimal werden. Ein Blechpaket, das aus Kernblechen gemäß der Erfindung zusammengesetzt ist, zeichnet sich durch unbedingte Maßhaltigkeit aus. Es entsteht somit ein exakt rechteckig geformtes Blechpaket. Beim Einschachteln der Bleche in eine Spule können alle Bleche mit gleicher Schichtung liegen. Das Einschachteln der Bleche kann aber so erfolgen, indem die einzelnen Bleche wechselweise geschichtet werden.
Claims (3)
- Patentansprüche: 1. Zweiteiliges Kernblech für Manteltransformatoren, bei dem die Trennlinie des längsgeteilten Mittelschenkels diagonal durch das Nfittelschenkelblech verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß das schmale Ende (3 a bzw. 3 b) der Mittelschenkelblechteile in eine ihm entsprechende Ausnehmung (7 bzw. 8) des gegenüberliegenden Jochteils (4 bzw. 5) derart in der Blechebene einschiebbar ist, daß die beiden Mittelschenkelblechteile an ihren diagonalen Trennlinien (6) nach erfolgtem Einschieben ihrer schmalen Enden (3 a, 3 b) in die entsprechenden Ausnehmungen (7, 8) fest gegeneinandergepreßt sind.
- 2. Kernblech nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschubrichtung in Richtung der Mittelschenkelachse verläuft.
- 3. Kernblech nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilfugen der Joche bzw. Außenschenkel (13, 14) parallel zur Mittelschenkelachse (3) verlaufen. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 581873, 2 348 003.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW36379A DE1230901B (de) | 1964-03-14 | 1964-03-14 | Zweiteiliges Kernblech fuer Manteltransformatoren |
| DE19671638946 DE1638946B1 (de) | 1964-03-14 | 1967-02-16 | Zweiteiliges Kernblech fuer Manteltransformatoren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW36379A DE1230901B (de) | 1964-03-14 | 1964-03-14 | Zweiteiliges Kernblech fuer Manteltransformatoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1230901B true DE1230901B (de) | 1966-12-22 |
Family
ID=7601183
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW36379A Pending DE1230901B (de) | 1964-03-14 | 1964-03-14 | Zweiteiliges Kernblech fuer Manteltransformatoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1230901B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1638946B1 (de) * | 1964-03-14 | 1970-11-19 | Waasner B | Zweiteiliges Kernblech fuer Manteltransformatoren |
| DE2541814A1 (de) * | 1975-09-19 | 1977-03-24 | Grau Erich Stanzwerk Elek | Mantelbleche fuer trafos |
| DE3340403A1 (de) * | 1983-11-09 | 1985-05-15 | Erich Grau GmbH Stanzwerk für Elektrobleche, 7126 Sersheim | Zweischenkel-kernblech in zweiteiliger ausfuehrung aus zusammenschiebbaren blechteilen |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US581873A (en) * | 1897-05-04 | Electrsc transformer | ||
| US2348003A (en) * | 1941-01-28 | 1944-05-02 | Gen Electric | Magnetic core |
-
1964
- 1964-03-14 DE DEW36379A patent/DE1230901B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US581873A (en) * | 1897-05-04 | Electrsc transformer | ||
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Cited By (3)
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| DE2541814A1 (de) * | 1975-09-19 | 1977-03-24 | Grau Erich Stanzwerk Elek | Mantelbleche fuer trafos |
| DE3340403A1 (de) * | 1983-11-09 | 1985-05-15 | Erich Grau GmbH Stanzwerk für Elektrobleche, 7126 Sersheim | Zweischenkel-kernblech in zweiteiliger ausfuehrung aus zusammenschiebbaren blechteilen |
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