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DE1230685B - Lenkung fuer Gleiskettenfahrzeuge - Google Patents

Lenkung fuer Gleiskettenfahrzeuge

Info

Publication number
DE1230685B
DE1230685B DER36814A DER0036814A DE1230685B DE 1230685 B DE1230685 B DE 1230685B DE R36814 A DER36814 A DE R36814A DE R0036814 A DER0036814 A DE R0036814A DE 1230685 B DE1230685 B DE 1230685B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steering
lever
vehicle
movement
brakes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER36814A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Richard Brandt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinstahl Hanomag AG
Original Assignee
Rheinstahl Hanomag AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rheinstahl Hanomag AG filed Critical Rheinstahl Hanomag AG
Priority to DER36814A priority Critical patent/DE1230685B/de
Publication of DE1230685B publication Critical patent/DE1230685B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D11/00Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like
    • B62D11/02Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides
    • B62D11/06Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides by means of a single main power source
    • B62D11/08Steering non-deflectable wheels; Steering endless tracks or the like by differentially driving ground-engaging elements on opposite vehicle sides by means of a single main power source using brakes or clutches as main steering-effecting means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Non-Deflectable Wheels, Steering Of Trailers, Or Other Steering (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Lenkung für Gleis- Lenkung für Gleiskettenfahrzeuge kettenfahrzeuge mit einem Handhebel zum Betätigen der Lenkkupplung und der Lenkbremse beider Fahrzeugseiten über ein zwischengeschaltetes mechanisches übertragungsgestänge.
  • Bei Gleiskettenfahrzeugen sind Steuerhebel bekannt, durch die jeweils die Gleiskette einer Fahrzeugseite zu Steuerzwecken abgekuppelt und gleichzeitig oder nachfolgend abgebremst werden kann, wobei der Bedienungshebel zu der Seite geschwenkt wird, auf der der oben beschriebene Steuervorgang erfolgen soll. Von Nachteil ist bei diesen Anlagen, daß sie nur zur Lenkung des Gleiskettenfahrzeuges verwendet werden können. Ein gleichzeitiges Betätigen der Kupplungen und der Bremsen beider Fahrzeugseiten ist mit dieser Anlage unmöglich. Für die Bedienung der Lenkkupplung und der Lenkbremse einer Fahrzeugseite zur Fahrtrichtungsänderung oder beider Fahrzeugseiten zum Anhalten bzw. Anfahren des Fahrzeugs sind pneumatische Steuervorrichtungen bekanntgeworden, die nur durch einen Hebel zu bedienen sind. Bei Bewegen des Hebels in Längsrichtung werden die Kupplungen und Bremsen beider Fahrzeugseiten betätigt, während bei Bewegung in Fahrzeugrichtung nur die entsprechende Fahrzeugseite abkuppelt und abbremst. Der Hebel ist mit einem pneumatischen Ventil verbunden, von dem aus Schaltimpulse an das betreffende Schaltventil gegeben werden. Diese Vorrichtungen sind aber nicht ohne weitere& für ein Gleiskettenfahrzäug zu Verwenden, an dem keine,- lYruckluftanlage 'Vorgesehen ist. Außerdem eignet sich eine derartige Steuervorrichtung der Lenkkupplung und Lenkbremse nicht für Gleiskettenfahrzeuge, die dem rauhen Betrieb einer Baustelle oder ähnlichem unterworfen sind.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Lenkung für Gleiskettenfahrzeuge mit einem zwischen einem Handhebel und den Lenkkupplungen sowie den Lenkbremsen liegenden mechanischen Übertragungsgestänge zu schaffen, das bei Betätigen des Handhebels in Fahrzeuglängsrichtung die beiden Gleiskettenfahrzeugseiten und die Querrichtung die der entsprechenden Fahrzeugseite abkuppelt und abbremst.
  • Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch gelöst worden, daß der Handhebel aus einer Mittelstellung in seitlicher Richtung zum Auskuppeln und anschließendem Abbremsen der entsprechenden Gleiskette schwenkbar ist, wobei diese Bewegung über eine Steuersäule auf einen senkrecht zu dieser stehenden und mit ihr verbundenen Mehrfachhebel übertragbar ist und daß der Handhebel aus der Mittelstellung heraus senkrecht zur seitlichen Schwenkrichtung zum gemeinsamen- Auskuppeln und anschließenden Abbremsen beider Fahrzeugseiten bewegbar ist, wobei diese Bewegung über ein die Steuersäule einschließendes Parallelogramingestänge als Schwenkbewegung des Mehrfachhebels um seine Längsachse übertragbar ist und daß der Mehrfachhebel an seinen Enden senkrecht verlaufende und fest mit ihm verbundene Hebelarme trägt, die je- weils mit der Lenkkupplung und- Lenkbremse der zugehörigen Fahrieugseite über, Gestänge- zusammen-r wirken.
  • Auf Grund de'r-erfindungsgemäßen Ausbildung des Handhebels und des damit zusammenwirkenden Gestänges wird die Ha ' ndhabung bei Verwendung eines mechanisch -Wirkenden übertragungsgestänges --vereinfacht. Ferner ist ein Bremsen ohne vorhergehendes Entkuppeln nicht möglich.
  • In der Zeichnung ist eine Anordnung gemäß der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine Draufsicht auf eine Lenkhebelanordnung und F i g. 2 eine schematische Darstellung des Übertragungsgestänges der Hebelanordnung.
  • Eine Sitzbank 1 mit Rückenlehne 2 und Armstützen oder Seitenlehnen 3 und 4, an denen vom links ein Handhebel 5 für die Fahrgänge und rechts ein oder zwei Handhebel 6 für die Arbeitshydraulik angeordnet sind, befindet sich in der Mitte der Längsachse des Schleppers. Vor diesem Sitz 1 ist ein Hebel 7 für die Lenkung angeordnet. Die seitliche Begrenzung 8 und 9 des Winkelweges des Handhebels 7 ist so gewählt, daß er noch bequem ohne Ändern der Körperhaltung des Fahrers bedient werden kann. Damit hat der Fahrer nur noch zwei Pedale, eines für dieMotorregelung und eines für das Bremsen, wobei das letztere selten benutzt werden muß zu bedienen. Diese Pedale sind in F i g. 1 nicht eingezeichnet.
  • Der Handhebel 7 ist um die Achse einer Lenksäule10 schwenkbar und außerdem um einen Gelenkpunkt 12 nach abwärts drehbar. Beim seitlichen Schwenken des Hebels 7 dreht dieser die Lenksäule 10, welche ein einem Lager11 drehbar, aber nicht längsverschiebbar ist (Längslager). Der Hebel 7 trägt eine über das Lager12 hinausragende eine Verlängerung 13, an welche eine Stange 14 angelenkt ist. Die Lenksäule weist an ihrem unteren Ende parallel zum oberen ein zweites Lager 15 auf, in welchem ein Mehrfachhebel 16 liegt. An diesem Mehrfachhebel 16 sind einem Hebelarm 17 die Stange 14 und an Hebelarmen 18 und 19 Stangen 20 und 21 angelenkt. über Umlenkhebel 22 bzw. 23 sind die Stangen 20 und 21 mit Stangen 24 bzw. 25 verbunden, welche über Pfannen 26 bzw. 27 mit nur in ihrer Achsrichtung verschiebbaren Stangen 28 bzw. 29 zusammenwirken. Die Pfannen 26 und 27 sind fest an den Stangen 28 bzw. 29 angeordnet. Die Stangen28 und 29 sind mit Lenkkupplungen direkt verbunden und können sich von ihrer Ausgangslage aus nur in der Richtung der Pfeile 30 und 31 bewegen. Statt Pfannen können auch Längsschlitze in den Stangen 29 und 28 vorgesehen werden. Bei horizontaler Bewegung des. Hebels 7 bis, zu einem Änschlag 32, der auch an anderer Stelle des Gestänges vorgesehen werden kann, dreht sich die Lenksäule im Lager 11. Damit dreht sich der Hebel 18 ebenfalls in Drehrichtung des . Pfeiles 37 und damit auch die Stange 28 in Richtung des Pfeiles 30. Das Gestänge wird so eingestellt, daß auf diesem begrenzten Weg die Lenkkupplung entkuppelt wird. Wird nun der Hebel am Anschlag 32 nach abwärts bewegt, so wird die Stange 14 in der Pfeilrichtung 34 bewegt, der Mehrfachhebel 16 dreht sich in dem Lager 15 und der Hebel 18 dreht sich in Richtung des Pfeiles 34. Diese zusätzliche Bewegung bringt die zur rechten Lenkkapplung gehörende Lenkbremse zur Wirkung. Die eben beschriebene Wirkungsweise für die Lenkung nach rechts gilt natürlich in derselben Weise für die Lenkung nach links, entsprechend der Pfeilrichtung 35 im Zusarum enwirken mit einem Anschlag 33.
  • Wird der Hebel 7 in der Mittelstellung nach abwärts bewegt, so wird über die Stange 14 der Mehrfachhebel 16 gedreht und beide Hebel 18 und 19 bewegen sich in Pfeilrichtung 37, 36, d. h. beide Lenkkupplungen und beide Bremsen rechts und links werden zusammen entkappelt und die Lenkbremsen zur Wirkung gebracht. Sämtliche Zwischenschaltstellungen zwischen der Lenkung rechts oder links und der Vollbremsung sind möglich, ohne daß im nicht entkuppelten Zustand gebremst wird. Unter der Rückstellkraft der Lenkkupplungen -und Lenkbremsen wird das Gestänge mit dem Handhebel 7 wieder in Mittelstellung zurückgeführt, wobei der Hebel 7 durch den Anschlag 35 wieder in seiner anfänglichen Höhenlage festgehalten wird und nicht nach oben ausweichen kann.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Lenkung für Gleiskettepfahrzeuge mit einem Handhebel zum Betätigen, ' der Lenkkupplung und der Lenkbremse beider Fahrzeugseiten über ein zwischenge,schaltetes m-ec#anisches übertragungsgestänge, dadurch gekennzeichnet, daß der Handhebel (7) aus einer Mittelstellung in seitlicher Richtung zumz Auskuppeln und anschließenden Abbremsen der entsprechenden Gleiskette schwenkbar -ist" wobei diese Bewegung über eine Lenksäule (10) auf einen senkrecht zu dieser stehenden und mit.ihr verbundenen Mehrfachhebel (16) übertragbar ist, und daß der Handhebel aus der Mittelstellung heraus senkrecht zur seitlichen Schwenkrichtung zum gemeinsamen Auskuppeln und anschließenden Ab- bremsen beider Fahrzeugseiten bewegbar ist, wobei diese Bewegung über ein die Lenksäule einschließendes Parallelogrammgestänge als Schwenkbewegung des Mehrfachhebels um seine Lächsachse auf diesen übertragbar ist, und daß der Mehrfachhebel an seinen Enden senkrecht verlaufende und fest mit ihm verbundene Hebelarme (18 und 19) trägt, die jeweils mit der Lenkkupplung und Lenkbremse der zugehörigen Fahrzeugseite über Gestänge zusammenwirken. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 920 832, 949 444; französische Patentschrift Nr. 385 229; britische Patentschrift Nr. 101 954; USA.-Patentschriften Nr. 1767 524, 1785 738.
DER36814A 1963-12-17 1963-12-17 Lenkung fuer Gleiskettenfahrzeuge Pending DE1230685B (de)

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DER36814A Pending DE1230685B (de) 1963-12-17 1963-12-17 Lenkung fuer Gleiskettenfahrzeuge

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Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR385229A (de) * 1900-01-01
GB101954A (en) * 1915-11-26 1916-11-02 Caterpillar Tractors Ltd Improvements in Traction Engines of the Self-laying Track Type.
US1767524A (en) * 1926-04-09 1930-06-24 Harnischfeger Corp Steering gear
US1785738A (en) * 1930-03-17 1930-12-23 Harry A Knox Steering-control system for vehicles
DE920832C (de) * 1952-06-03 1954-12-02 Westinghouse Bremsen Ges M B H Druckluftsteuerung fuer die Kupplung und die Bremse der Gleisketten an Gleiskettenfahrzeugen
DE949444C (de) * 1955-04-30 1956-09-20 Demag Baggerfabrik G M B H Pneumatisch lenkbares Gleiskettenfahrzeug

Patent Citations (6)

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