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DE1230309B - Einaeugige Spiegelreflexkamera mit Wechsel-objektiven und mit einer kameraseitigen Blenden-einstell-, Vorwahl-, Speicher- und Abtast-einrichtung - Google Patents

Einaeugige Spiegelreflexkamera mit Wechsel-objektiven und mit einer kameraseitigen Blenden-einstell-, Vorwahl-, Speicher- und Abtast-einrichtung

Info

Publication number
DE1230309B
DE1230309B DEZ10812A DEZ0010812A DE1230309B DE 1230309 B DE1230309 B DE 1230309B DE Z10812 A DEZ10812 A DE Z10812A DE Z0010812 A DEZ0010812 A DE Z0010812A DE 1230309 B DE1230309 B DE 1230309B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
camera
aperture
lens
scanning
preselection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEZ10812A
Other languages
English (en)
Inventor
Edgar Sauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Zeiss Ikon AG
Original Assignee
Zeiss Ikon AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zeiss Ikon AG filed Critical Zeiss Ikon AG
Priority to DEZ10812A priority Critical patent/DE1230309B/de
Publication of DE1230309B publication Critical patent/DE1230309B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/02Still-picture cameras
    • G03B19/12Reflex cameras with single objective and a movable reflector or a partly-transmitting mirror

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description

  • Einäugige Spiegelreflexkamera mit Wechselobjektiven und mit einer kameraseitigen Blendeneinstell-, Vorwahl-, Speicher- und Abtasteinrichtung Es ist eine, mit Wechselobjektiven arbeitende einäugige Spiegelreflexkamera bekannt, bei der die im jeweiligen Wechselobjektiv befindliche Blende kameraseitig eingestellt oder vorgewählt und abgelesen wird. Kameraseitig sind also Blendenskala nebst Ableseindex, Blendenvorwahl- sowie eine Speichervorrichtung für die vorgewählte Blendengröße vorgesehen, wobei im Augenblick der Kameraauslösung die vorgewählte Blende abgetastet und das Abtastergebnis nach vom in den Blendenmechanismus des angesetzten Objektivs geleitet wird.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe, gestellt, diese Kamera zusätzlich zu dem Bereich der manuellen Blendenvorwahl mit einem Bereich der Blitzlichtautomatik zu versehen, in dem die Blende bei Kameraauslösung, den voreingestellten Werten von Leitzahl und Entfernung entsprechend, selbsttätig gebildet wird. Die auf Grund ihrer Brennweiten- und Lichtstärkeneigenschaften für Tageslichtaufnahmen und für Blitzlichtautomatikaufnahmen geeigneten Objektive sind mit einem Bereichswahlring (Umschaltring) versehen, der auf seinem Umfang nebeneinander die mit dem gleichen gehäusefesten Index zusammenarbeitenden Skalenwerte von manueller Blende und von Leitzahl trägt.
  • Mit der Aufgabenstellung der Erfindung verbunden ist das Erfordernis der größtmöglichen Einfachheit der Bedienung durch den Kanierabenutzer, dessen mit dem unmittelbaren Erfindungsproblem zusammenhängende Betätigung sich auf den Objektivwechsel und die Bereichswahl beschränken sollen.
  • Es gehört mit zur Aufgabenstellung der Erfindung, daß mit dem Ansetzen eines Wechselobjektivs, das für Tageslichtaufnahmen und für Blitzlichtautomatikaufnahmen geeignet ist, eine Bereitschaft der Kamera hergestellt wird, bei am Umschaltring gewähltem manuellem Blendenvorwahlbereich die Blendenvorwahl-, Speicher- und Abtasteinrichtung in üblicher Weise arbeiten zu lassen, bei am Umschaltring abei eingestelltem Blitzlichtautomatikbereich diese Blendenvorwahl-, Speicher- und Abtasteinrichtung außer Wirksamkeit zu setzen.
  • Schließlich stellt es ein Ziel der Erfindung dar, daß das Ansetzen von Wechselobjektiven, die eines Blitzlichtautomatikbetriebes nicht fähig sind, eine Beeinträchtigung der Wirksamkeit der Blendenvorwahl-, Speicher- und Abtasteinrichtung nicht hervorruft.
  • Es sind Kameras mit mehreren Arbeitsbereichen, nämlich einem Bereich der Blitzlichtautomatik, der manuellen Blendenwahl oder Blendenvorwahl und einem solchen der automatischen Tageslichtblendenbildun& bekannt, wobei diese Kameras einen Bereichswahlring (Umschaltring) aufweisen, der auf seinem Umfang nebeneinander die dem gleichen gehäusefesten Index gegenüberzustellenden Skalenwerte von manueller Blende sowie von Leitzahl und ein Merkzeichen für die Tageslichtautomatik trägt.
  • Dieser Umschaltring ist auch bereits am Objektiv vorgesehen worden, wobei diese Objektive die Abtast- und Einstelleinrichtungen für die Bildung der automatischen Blitzblende und der manuellen Blende oder Vorwahlblende sowie einen Teil der Einrichtungen für die Bildung der automatischen Tageslichtblende enthalten.
  • Bei den bekannten Kameras war es verhältnismäßig einfach, in Abhängigkeit von der Einstellung des Umschaltringes die Blende-nbildungsmittel des nicht gewünschten Bereichs abzuschalten und die des gewählten Bereichs in Funktion zu setzen. Dies wurde teils durch am Innenumfang des Umschaltringes vorgesehene Abschalt- -und Einschaltkurven, teils durch ebendort angebrachte Anschläge erzielt, die bei Drehung des Ringes ihren Abstand von Gegenschlägen am Blendenmechanismus so änderten, daß ein Zusammenwirken mit dem Blendenmechanismus nicht mehr möglich war. Dieser einfache Wechsel zwischen Betrieb und Nichtbetrieb war insbesondere für die Mittel zur Bildung der manuellen Vorwahlblende vorgesehen, wo man einfach einen Stopanschlag in eine unwirksame Stellung wegwandern ließ, wenn der Bereich der manuellen Blendenvorwahl zugunsten eines anderen Arbeitsbereichs verlassen wurde.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Kamera unterscheidet sich in ihrem Aufbau von den bekannten Kameras dadurch erheblich, daß die Blendeneinstellmittel (Blendenskala und Blendenindex ) sowie die gesamte Einrichtung für die Blendenvorwahl, für die Speicherung des Vorwahlwertes sowie für die Abtastung der Vorwahlstellung im Augenblick der Kameraauslösung sich an der Kamera befinden, während vom Wechselobjektiv lediglich der Blendenmechanismus und die Entfemungsstelleinrichtung mitgebracht wird. Es ist also bei der der Erfindung zugrundeliegenden Kamera stets fest zwischen den kameraseitigen Blendenstell- bzw. Vorwahlmitteln und dem objektivseitigen Blendenmechanismus die kameraseitige Einrichtung für die Speicheruno, des Blendenvorwahlwertes sowie für die Abtastung der Vorwahlstellung zwischengeschaltet, und es schien zunächst nicht möglich, mit einer solchen Kamera einen automatischen Blitzlichtbetrieb durchzuführen, bei dem die Blende allein nach Maßgabe, des jeweils gewählten Leitzahlenwertes und Entfernungswertes zu bilden ist. Erschwerend kam noch die Notwendigkeit der Belassung der Einrichtung für die Blendenvorwahl, die Speicherung des Vorwahlwertes und die Abtastung der Vorwahlstellung hinzu sowie das Erfordernis, die Bedienung der Kamera außer der Eindrehung des gewünschten Arbeitsbereichs mit keiner weiteren Bedienungsmaßnahme zu belasten. Schließlich sollte auch nach wie vor jedes Objektiv ansetzbar sein, das für Blitzlichtaufnahme nicht geeignet oder für automatische Bildung der Blitzblende nicht eingerichtet ist.
  • Die, Erfindung hat einen Weg eröffnet, der alle Schwierigkeiten überwindet und allen Erfordernissen gerecht wird. Ausgehend von einer fotografischen Kamera, welche mit Wechselobjektiven arbeitet und welche mit einer kameraseitigen Blendeneinstell-, Vorwahl-, Speicher- und Abtasteinrichtung versehen ist, deren Abtastergebnisse in den Blendenmechanismus des jeweils angesetzten Wechselobjektivs geleitet werden, wird nach dem Haupterfindungsgedanken vorgeschlagen, daß an sich bekannte Mittel für eine Blitzlichtautomatik vorgesehen sind, daß jedes für Blitzlichtautomatikaufnahmen geeignete Wechselobjektiv mit einem ebenfalls an sich bekannten Bereichswahlring (Umschaltring) ausgestattet ist, daß objektivseitige Schaltmittel vorgesehen sind, welche durch Becinflussungszonen am Umschaltring in Ab- hängigkeit von der Bereichswahl ausgelenkt werden, daß kameraseitige Schaltmittel vorgesehen sind, welche geeignet sind, die Blendenspeicher- und Abtasteinrichtung von- einer wirksamen Stellung in eine unwirksame oder umgekehrt zu bringen, und daß zwischen den objektivseitigen und den kameraseitigen Schaltmitteln eine Steuerverbindung so angeordnet ist, daß bei Wahl des Bereichs der Blitzlichtautomatik die Blendenspeicher- und Abtasteinrichtung ihre unwirksame Stellung einnimmt, während sie bei Wahl des Bereichs der manuellen Blendenbildung ihre wirksame Abtaststellung einnimmt.
  • Diese und weitere Merkmale der Erfindung werden an Hand der Ausführungsbeispiele der F i g. 1 bis 4 erläutert, von denen die F i g. 1 und 2 die in diesem Zusammenhang wesentlichen Teile der bekannten Kamera ohne Blitzlichtautomatikbereich zeigen und die F i g. 3 und 4 die durch die Erfindung bedingten Vervollständigungen veranschaulichen. Es stellt im einzelnen dar F i g. 1 einen in der Ebene der optischen Achse liegenden seitlichen Querschnitt durch das den Einstell- und Ablesering für die Blende enthaltende Fotozellengehäuse sowie durch den die optische Achse umgebenden Zahnkranz, wobei die soeben genannten Teile als kameraseitige Teile der bekannten Kamera anzusehen sind, F i g. 2 eine teilweise geschnittene Vorderansicht des für die bekannte Kamera charakteristischen Blendenstellgetriebes, des Blendenvorwahlgetriebes und der Speicher- und Abtasteinrichtung für die vorgewählte Blende, F i g. 3 eine teilweise geschnittene Draufsicht aut die Steuer- und Getriebeeinrichungen der Erfindung und F i g. 4 die Darstellung eines herausgezeichneten Details.
  • In den Ausführungen der F i g. 1 und 2 ist bereits Vorsorge getroffen, daß mit dem Ansetzen eines Wechselobjektivs die kameraseitige blenden-Stell-und Ableseeinrichtung mit dem am Objektiv verfügbaren Blendenstellbereich in übereinstimmung gebracht wird. Beim Ansetzen eines Wechselobjektivs, dessen Fassung 12 nur teilweise dargestellt ist, wird zu diesem Zweck durch eine Mitnehmernase 14 desselben ein Hebel 9 am Blendenindexring 8, der nur eine einzige Indexmarke 7 trägt, gegenüber der Blendenskala auf dem Blendenskalenling 1 verstellt. Diese Verstellung geschieht in Abhängigkeit von der Lichtstärke des angesetzten Objektivs völlig selbsttätig und wird durch eine in Abhängigkeit von der Objektivlichtstärke stehende Winkelstellung der Mitnehmernase 14 bewirkt. Je größer die Lichtstärke des Objektivs ist, um so mehr wird der Hebel 9 in die Stellung9a, 9b oder 9c verstellt, und demgemäß wandert auch die Indexmarke7 des Indexringes8 "egenübe,r a der Blendenskalal. Es wird damit eine Anpassung der Blendenskala an die Lichtstärke des jeweils angesetzten Wechselobjektivs erreicht; nur bei dem lichtschwächsten Objektiv, das dann eine Mitnehmernase entbehren kann, verbleibt der Hebel 9 in seiner durch eine Feder 13 und einen nicht gezeigten Anschlag festgelegten Grund- oder Ausgangsstellung. Es wäre auch eine Umkehrung möglich, wonach die Ausgangsstellung des Hebels 9 der Indexstellung beim lichtstärksten Objektiv entspricht und seine Auslenkuno, mit kleiner werdendem öffnungsverhältnis des angesetzten Obiektivs wächst. Das würde das Fehlen dei Mitnehmeriase beim lichtstärksten Objektiv und eine Anbringung der Nasen in wachsender Winkellage bei den lichtschwächeren Objektiven sowie eine Umkehrung des Skalen'ganges voraussetzen.
  • Die Blendenskala auf dem Skalenringl kann durch Drehen des Blendeneinstellgliedes 4 über die Räder 3 und 2 eingestellt werden. Das Blendeneinstellglied 4 weist beidseitig wirkende Anschläge 41, 42 gegenüber einem ortsfesten Anschlagbolzen 43 auf, welche die überstreichung einer bestimmten Zahl von Blendenintervallen an der Skala 1, beispielsweise sieben, gewährleisten. Durch das objektivbedingte Wandern der Indexmarke 7 wird in Verbindung hiermit erreicht, daß für jedes Objektiv selbsttätig mit dessen Ansetzen der seinen optischen Gegebenheiten entsprechende Bereich der möglichen Blendenzahlen (Blendenöffnungsverhältnisse) einstellbar und ablesbar ist.
  • Um hierüber hinaus nun auch noch die Bedingungen einer Blendenvorwahl zu erfüllen, ist das Blendeneinstellglied 4 über ein Rad 20 mit einer Speichervorrichtung 21, 22, 31 verbunden. 23 ist ein die optische Achse der Kamera umgebender drehbarer Zahnkranz, der mit einem aus Federkem 24, einer Feder 25 und einem ortsfesten Federhaus bestehenden Kraftspeicher verbunden ist.
  • In den Zahnkranz 23 greift weiterhin ein Rad 27 ein, das mit einem Rad 26 in Verbindung steht. Dieses letztere weist einen Mitnehmerbolzen 44 auf, der die Kupplung zwischen dem Rad 26 und dem Verschlußaufzug- und Filmtransportglied oder -getriebe bildet.
  • Schließlich steht der Zahnkranz 23 noch mit einer Scheibe 28 in Verbindung, welche einen Abtastnocken 29 für die Vorwahlspeichervorrichtung 21, 22 aufweist.
  • Die Vorwahlspeichervorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Rad 21 auf einer ortsfesten Achse 30, auf welcher sich auch ein Federelement 31 mit abgewinkelten, einander benachbart gegenüberstehenden Federenden31a, 31b befindet. Das Rad 21 weist einen Stellbolzen 22 auf, an welchen sich die Federenden 31 a, 31 b beiderseits anlegen. Bei einer Drehung des Rades 21 im Uhrzeigersinn (infolge einer Drehung des Einstellgliedes 4 im Sinn einer Blendenvergrößerung) drückt der Stellbolzen 22 von innen gegen das Federende 31 b, worauf sich die Feder 31, dieser Stellkraft folgend, aus der dargestellten Grundstellung, die der kleinstmöglichen Blendenöffnung entspricht, als Ganzes verstellt und in der der gewählten Blendenöffnung entsprechenden Zwischenstellung stehenbleibt.
  • Der Abtastnocken 29 an der auf der gleichen Achse 30 sitzenden drehbaren Scheibe 28 ragt in die Bewegungshahn der Feder 31 hinein. Bei gespanntem Verschluß ist der Abtastnocken 29 aus dem Schwenkbereich der Feder 31 herausgedreht und nimmt die Stellung 29 a ein. Bei abgelaufenem Verschluß liegt der Abtastnocken dem Federende 31 b außen an und wird bei der obenerwähnten Betätigung des Einstellgliedes 4 von der durch den auswandernden Stellbolzen 22 bewegten Feder 31 mitgenommen.
  • Die Arbeitsweise der Blendenvorwähleinrichtung ist folgende-. Verschluß wird aufgezogen Bei Betätigung des Verschlußaufzuggliedes, mit dem gleichzeitig der Filmtransport gekuppelt sein kann, werden über das entsprechende Getriebe und den Mitnehmerbolzen 44 die Räder 26, 27 und der Zahnkranz 23 angetrieben, wodurch der Kraftspeicher 24, 25 gespannt wird. Gleichzeitig wird vom Zahnkranz 23 aus die den Abtastnocken 29 tragende Scheibe verstellt, wodurch der Nocken 29 in die mit 29a bezeichnete Stellung gebracht wird. Gleichzeitig wird die Objektivblende, deren Steuermittel mit dem Zahnkranz 23 gekuppelt sind, auf volle Öffnung ge- bracht.
  • Zur Vorwahl der der Aufnahme zugrunde zu legenden Blendenöffnung wird das Blendeneinstellglied 4 gedreht, wodurch über die Räder 2, 3 die Blendenskala verstellt wird. Zugleich damit wird über das Rad 20 die Vorwahlspeichervorrichtung 21, 22 angetrieben; der Stellbolzen 22 drückt gegen die Innenseite des Federendes 31 b, worauf die Feder 31, dieser Stellkraft folgend, sich als Ganzes mitbewegt, um in der dem vorgewählten Blendenwert entsprechenden Zwischenstellung stehenzubleiben.
  • Verschluß wird ausgelöst Bei der Verschlußauslösung wird der Kraftspeicher 242 25 freigegeben, welcher über den Zahnkranz 23 Wird am Blendeneinstellglied 4 eine Blendeneinstellung, beispielsweise im Sinne einer Vergrößerung der Blendenöffnung, vorgenommen, so drückt del Stellbolzen 22 von innen gegen das Federende 31 b, dieses wiederum gegen den an seiner Außenseite anliegenden Abtastnocken 29 und dieser über 28, 23 und 24 gegen die Feder 25. Die Objektivblende öffnet sich. Wird am Blendeneinstellglied 4 dagegen eine Blendeneinstellung im anderen Sinne, also eine Verkleinerung der Blendenöffnung vorgenommen, dann drückt der Stellbolzen 22 gegen die Innenfläche des Federendes 31 a, worauf sich die Feder 31 dieser Stellkraft folgend verstellt und der Abtastnocken 29 unter der Wirkung der Feder 25 nachläuft. Die über die Scheibe 28 und den Zahnkranz 23 angeschlossene Objektivblende schließt sich. Wird nach dieser Blendenvorwahl der Verschluß aufgezogen, dann bleiben Feder 31 und Stellbolzen 22 in der erreichten Lage stehen, über 26, 27 und 23 wird der Kraftspeicher 24, 25 gespannt, die von 23 gesteuerte Objektivblende auf volle Öffnung gebracht und schließlich über den Zahnkranz 23 und die Scheibe 28 der Abtastnocken 29 in die, Stellung 29a bewegt. Bei erneuter Auslösung wird der Abtastnocken 29 wieder von dem Federende 31 b aufgehalten.
  • Gemäß der Erfindung (F i g. 3 und 4) ist jedes auf Grund seiner Lichtstärke- und Brennweiteneigenschaften für Blitzlichtbetrieb geeignete Objektiv mit einem Umschaltring 33 ausgerüstet, der mit einer nicht dargestellten Leitzahlenskala für den automatischen Blitzbereich und mit einer Blendenskala für den manuellen Tageslicht-Vorwahlblendenbetrieb versehen sein möge. Demzufolge weist der Umschaltring 33 an seiner einen Stirnfläche Steuerkurven bzw. _flächen 33 a bis 33 c auf, von denen die im wesentlichen ungeneigte Steuerfläche 33a dem Blitzlichtbereich und die der Fläche 33 a parallele, aber gegen diese vorspringende Fläche 33 c dem manuellen Vorwahl-Blendenbereich zugeordnet sind. Abgetastet werden alle diese Flächen durch einen in der Objektivfassung gelagerten, in der optischen Achse oder parallel dazu verschiebbaren Stift 34, dessen eines Ende 34 a dem die Flächen 33 a bis 33 c tragenden Stirnrand des Umschaltringes 33 anliegt.
  • Die Stirnfläche der Fassung 35 des Objektivs ist an der Lagerungsstelle des Abtaststiftes 34 mit einer Ausnehmung 35 a versehen, die einem kameraseitigen Steuerelement gestattet, mit dem aus dieser Ausnehmung 35 a herausragenden Ende 34 b des objektivseitigen Abtaststiftes 34 in kraftschlüssige Verbindung zu treten. Dieses kameraseitige Steuerelement besteht aus dem in Richtung F federnden, bei 38 geden auf der Scheibe 28 sitzenden Abtastnocken 29 scr lange der ausgelenkten Feder 31 entgegenbewegt, bis dieser auf das Federende 31 b auftrifft. Durch die bei diesem Kraftmoment hervorgerufene Zusammenziehung ihrer Windungen wirkt die Feder 31 als starrer, unverrückbarer Anschlag; der mit den Steuermitteln der Objektivblende verbundene Zahnkranz 23 kommt somit unmittelbar beim Auftreffen von 29 auf 31 b zum Stillstand, und die Blende geht auf den vorhergewählten Wert. Es herrscht also übereinstimmung zwischen Objektivblende einerseits und Blendenskaleneinstellung andererseits. Die Feder 31 verbleibt in der diesem Blendenwert entsprechenden Zwischenstellung.
  • Verschluß ist abgelaufen häusefest gemachten Hebel 36, dessen Lappen oder Vorsprung 36 a an 34 b anliegt. Lageveränderungen von 34 infolge Bereichswahlen am Umschaltring 33 wirken sich, wie gestrichelt dargestellt, aus, wobei der Steuerhebel 36 dank seiner federnden Eigenschaften die Direktionskraft für den ständigen Kraftschluß von 34 a und 33 und von 36 a an 34 b liefert. Der Lappen 36a durchdringt die an dieser Stelle durchbrochene Kameragehäusewand 39 und die Platine 40, hinter welcher sich die erfindungsgemäß, gestaltete Blendenspeicher- und Abtastvorrichtung befindet.
  • Der Steuerhebel 36 erstreckt sich bis mindestens zur Achse 32 der Blendenspeicher- und Abtasteinrichtung, die wie in Verbindung mit F i g. 2 bereits dargelegt, im wesentlichen aus den Rädern 21 und 28, deren Stell- und Anschlagbolzen 22 und 29 sowie der Würgefeder 31 besteht. Nach einem besonderen Merkmal der Erfindung ist das den Anschlagbolzen 29 tragende Rad 28 mitsamt der es fest tragenden Achse 32 axial beweglich gemacht, wobei der Bewegungshub so bemessen ist, daß von der einen Extremlage, in der die Räder 21 und 28 einander benachbart sind, in eine andere Extrrmlage übergegangen werden kann, in der die, Räder 21, 28 so voneinander entfernt sind, daß die Bolzen 22, 29 bzw. das anschlagende Federende 31a und der Bolzen 29 sich in getrennten, einen Zusammenschlag ausschließenden Ebenen bewegen. Die Lagerung der Achse 32 in dem die Feder 31 tragenden Gehäuseteil 41 sowie in den Platinen 40 und 42»ist so ausgestaltet, daß von der stark ausgezogenen einen Extremlage der Teile 32, 28 in die gestrichelt wiedergegebene andere Extremlage 32', 28' gegangen werden kann. Die Anlage des Endes 36b des Steuerhebels 36 an das untere Achsende 32a der Achse 32 ist sowohl durch eigene federnde Eigenschaften des Steuerhebels 36 gegebenals auch durch die Wirkung einer auf das obere Achsende 32 b drückenden Blattfeder 37, für deren stark ausgezogene und gestrichelte Extremlage (letztere mit 37' bezeichnet) das vorstehend für die Teile 21, 28 und 32 Gesagte gilt.
  • Bei Einstellung eines Tageslicht-Blendenbereichs am Umschaltring 33 wirkt die Steuerfläche 33 c auf den Abtaststift und drückt ihn auslenkend und den Steuerhebel nach unten verschiebend herab. Dies hat zur Folge, daß die Räder 21, 28 mit ihren Bolzen 22, 29 bzw. dem Federende 31 a einander so benachbart sind, daß normale Abtastung der an der Kamera vorgewählten Blende erfolgen kann.
  • Beira Blitzlichtautomatikbetrieb wird die Blitzlichtblende im Objektiv bekanntlich dadurch gebildet, daß durch Auslenkflächen am Leitzahlenstellorgan (Umschaltring) und am Entfernungsstellorgan die ge# wählten Leitzahlen- und Entfernungsgrößen mittels Abtastelementen (Abtasthebeln) abgefühlt und durch sie ein Fangzahn verstellt wird, der bei Kameraauslösung an einem mit einer Anschlagtreppe versehenen, ablaufenden Ring die Größe der zu bildenden Blende, bestimmt. Diese Blitzlichtautomatik ist bekannt und bedarf keiner näheren Darstellung oder Erläuterung. Durch die Erfindung wird erreicht, daß die bekannte Kamera auch eines automatischen Blitzlichtbetriebes teilhaftig werden kann, wobei außer den Teilen der Blitzlichtautomatik im wesentlichen nur der Abtaststift 34, der Steuerhebel 36 und die Axialverschiebbarkeit von Achse 32 nebst Rad 28 benötigt werden, um unter Beibehaltung der bekannten Blendenspeicher- und Abtasteinrichtung vorn Blitzlichtbereich auf Tageslichtbereiche und umgekehrt gehen zu können, ohne daß dem Kamerabenutzer an neuen Bedienungsmaßnahmen mehr zugemutet wird, als die Einstellung der Bereiche ani Umschaltring 33 bzw. die Wahl der Leitzahlen- und manuellen Blendengrößen. Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Anordnung im Bereich der Blitzlichtautomatik ist die, daß der der Steuerfläche 33 a gegenübergestellte Abtaststift 34 so weit zurücktritt, daß der Steuerhebel 36, dieser Verschiebung dank seiner Federkraft folgend und dabei die Federwirkung der Blattfeder37 überwindend, die Achse32 und das Rad28 in die gestrichelt gezeichnete obere Extremlage32', 28' bringt, in der die Wirkung der Speicher- und Abtasteinrichtunor21, 22, 28, 29, 31 aufgehoben ist. Die Blende kann sich einzig und allein den Maßgaben der Blitzlichtautomatik entsprechend bilden.
  • Das Rad 28 bleibt dabei auf Grund seiner entsprechend tief gestalteten Verzahnung mit dem Ring 23 stets im Eingriff, so daß die Einwirkungen des Kameraaufzugsmittels des Getriebes 26, 27 (F i g. 2) und des Federantriebs 24, 25 auf die Blende nach wie vor erhalten bleiben. Die Erfindung bietet also eine Erweiterung der Fähigkeiten der Kamera, ohne daß nennenswerte Hinzunahmen im Aufbau und der Be,-dienung erforderlich werden. Auch bleibt die Sicherheit gegen Funktionsstörunge-n insofern gewahrt, als verhindert wird, daß beim Ansetzen des Objektivs durch zufälliges Auseinandergehen der Blendenöffnungen im Objektiv und der vorgewählten Blendenwerte an der Kamera eine bleibende Lageumkehr der Bolzen 22, 29 eintreten kann. Diese würde nämlich einen normalen Kameraaufzug unmöglich machen, da die beiden in falscher Reihenfolge hintereinanderstehenden Bolzen gegeneinander anstoßen und den Aufzug vorzeitig bremsen würden. Dieser übelstand wird, wie F i g. 4 zeigt, dadurch verhindert, daß der eine Bolzen 29 in Laufrichtung eine einseitige Abschrägung 29 a erhält, die bewirkt, daß der in verkehrter Stellung befindliche Bolzen 29, die Kraft der Feder 37 überwindend, beim Kameraaufzug über den davorstehenden Bolzen 22 hinwegspringt, worauf der Aufzug vollendet und die richtige Abtastlage beider Bolzen wieder erreicht ist.
  • Handelt es sich um ein Wechselobjektiv, das eines Blitzlichtbetriebes nicht fähig ist, so wird bei seinem Ansetzen die Blitzlichtstellung der Teile der Speicher-und Abtasteinrichtung dadurch verhindert, daß ein solches Objektiv mit einem ganz normalen Fassungsrand (ohne die Aussparung 35a) versehen ist und keinen Umschaltring besitzt. Durch die Erfindung ist es also möglich, bisherige Wechselobjektive unter Beibehaltung ihrer normalen Ausstattung weiterzubenutzen. Auch ist es möglich, Objektive bei beliebiger Blendenöffnung anzusetzen, ohne daß an der Kamera erst übereinstimmung am Blendenwählring hergestellt werden muß.
  • Man kann die Kamera so einrichten, daß der Belichtungsmesser im Blitzlichtautomatikbereich eingeschaltet bleibt, was den Vorteil hat, daß der Kamerabenutzer beim Mischlichtblitzen den Belichtungswert ablesen und mit der gewählten Leitzahl kombinieren kann. Sollte aber, um Verwirrungen zu vermeiden und um dem Kamerabenutzer anzuzeigen, daß er sich jetzt im Blitzlichtbereich befindet, dem Gedanken der Vorzug gegeben werden, daß der Belichtungsmesser im Blitzlichtautomatikbereich abgeschaltet werden sollte, dann kann diese Abschaltung gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung durch den Steuerhebel 36 erfolgen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Einäugige Spiegelreflexkamera, welche mit Wechselobjektiven arbeitet und welche mit einer kameraseitigen Blendeneinstell-, Vorwahl-, Speicher- und Abtasteinrichtung versehen ist, deren Abtastergebnisse in den Blendenmechanismus des jeweils angesetzten Wechselobjektivs ge- leitet werden, dadurch gekennzeichnet, daß an sich bekannte Mittel für eine Blitzlichtautomatik vorgesehen sind, daß jedes für Blitzlichtautomatikaufnahmen geeignete Wechselobjektiv mit einem ebenfalls an sich bekannten Bereichswahlring (Umschaltring 33) für die Bereiche manuelle Blendenvorwahl und Blitzlichtautomatik ausgestattet ist, daß objektivseitige Schaltmittel vorgesehen sind, welche durch Beeinflussungszonen am Umschaltring in Abhängigkeit von der Bereichswahl ausgelenkt werden, daß kameraseitige Schaltmittel vorgesehen sind, welche geeignet sind, die Blendenspeicher- und Abtasteinrichtung von einer wirksamen Stellung in eine unwirksaine oder umgekehrt zu bringen, und daß zwischen den objektivseitigen und den kameraseitigen Schaltmitteln eine Steuerverbindung so angeordnet ist, daß bei Wahl des Bereichs der Blitzlichtautomatik die Blendenspeicher- und Abtasteinrichtung ihre unwirksame Stellung einnimmt, während sie bei Wahl des Bereichs der manuellen Blendenbildung ihre wirksame Abtaststellung innehat.
  2. 2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die objektivseitigen Schaltmittel aus Beeinflussungszonen (Steuerkurven 33 a, 33 c) am Umschaltring (33) sowie,aus einem diese Kurven abtastenden Stift (34) sowie einer Stirnflächenausnehmung (35a) an der Objektivfassung, deren Tiefe dem Abtasthub des Stiftes (34) entspricht, bestehen, daß die kameraseitigen Schaltmittelaus einem axial verschiebbaren Rad (28) der Blendenspeicher- und Abtasteinrichtung (21, 22, 28 bis 31) nebst einer Gegenfeder (37) bestehen und daß die Steuerverbindung zwischen den Schaltmitteln durch einen unter Federwirkung stehenden Steuerhebel (36) gebildet ist. 3. Kamera nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage- und Hubverhältnisse der von Objektivansatz und Bereichswahl gesteuerten Teile so bestimmt sind, daß bei Ansatz von für Blitzlichtbetrieb ungeeigneten Ob- jektiven oder bei Wahl von Tageslichtbereichen unter Verwendung von Blitzlichtbetrieb zulassenden Objektiven die Räder (21 und 28) der Vorwahlspeichereinrichtung so genähert sind, daß deren Anschläge (22 und 29) eines normalen Blendenvorwahlabtastbetriebs fähig sind und daß bei Wahl des Blitzlichtautomatikbereichs unter Verwendung von Blitzlichtbetrieb zulassenden Objektiven die Räder (21 und 28) so voneinander abgehoben sind, daß die Anschläge (22 und 29) getrennte Laufebenen erhalten. 4. Kamera nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das axial beweglich ausgebildete Rad (28) eine Außenverzahnung solcher Tiefenerstreckung aufweist, daß es mit dem den Blitzblenden- und Tageslichtblendenwert in das Objektiv überleitenden Rad (23) ununterbrochen im Eingriff steht. 5. Kamera nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Belichtungsmesser im Blitzlichtautomatikbereich durch einen Steuerhebel (36),abschaltbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegesehriften Nr. 1047 005, 1121458; französische Patentschrift Nr. 1308 198.
DEZ10812A 1964-04-30 1964-04-30 Einaeugige Spiegelreflexkamera mit Wechsel-objektiven und mit einer kameraseitigen Blenden-einstell-, Vorwahl-, Speicher- und Abtast-einrichtung Pending DE1230309B (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1047005B (de) * 1957-03-05 1958-12-18 Zeiss Ikon Ag Photographische Kamera
DE1121458B (de) * 1960-12-15 1962-01-04 Agfa Ag Blendenanordnung fuer fotografische Kameras
FR1308198A (fr) * 1961-12-14 1962-11-03 Zeiss Ikon Ag Appareil photographique, objectif ou obturateur, pour prises de vues à la lumière naturelle et en flash

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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