[go: up one dir, main page]

DE1230373B - Flotationszelle - Google Patents

Flotationszelle

Info

Publication number
DE1230373B
DE1230373B DEB84607A DEB0084607A DE1230373B DE 1230373 B DE1230373 B DE 1230373B DE B84607 A DEB84607 A DE B84607A DE B0084607 A DEB0084607 A DE B0084607A DE 1230373 B DE1230373 B DE 1230373B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flotation cell
diffuser
cell according
opening
injector
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB84607A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Gerhard Linke
Dipl-Ing Johannes Henneke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Original Assignee
Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH filed Critical Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Priority to DEB84607A priority Critical patent/DE1230373B/de
Publication of DE1230373B publication Critical patent/DE1230373B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03DFLOTATION; DIFFERENTIAL SEDIMENTATION
    • B03D1/00Flotation
    • B03D1/02Froth-flotation processes
    • B03D1/028Control and monitoring of flotation processes; computer models therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03DFLOTATION; DIFFERENTIAL SEDIMENTATION
    • B03D1/00Flotation
    • B03D1/14Flotation machines
    • B03D1/1431Dissolved air flotation machines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03DFLOTATION; DIFFERENTIAL SEDIMENTATION
    • B03D1/00Flotation
    • B03D1/14Flotation machines
    • B03D1/1443Feed or discharge mechanisms for flotation tanks
    • B03D1/1456Feed mechanisms for the slurry
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03DFLOTATION; DIFFERENTIAL SEDIMENTATION
    • B03D1/00Flotation
    • B03D1/14Flotation machines
    • B03D1/24Pneumatic
    • B03D1/242Nozzles for injecting gas into the flotation tank
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03DFLOTATION; DIFFERENTIAL SEDIMENTATION
    • B03D1/00Flotation
    • B03D1/08Subsequent treatment of concentrated product
    • B03D1/082Subsequent treatment of concentrated product of the froth product, e.g. washing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biotechnology (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Flotationszelle Die Erfindung bezieht sich auf eine FI Otationszelle mit mindestens einer darin ausmündenden Injektordüse.
  • Bei bekannten Flotationszellen dieser Art wird die Injektordüse mit unter Druck- stehender Trübe beschickt, wodurch sich ein starker Verschleiß an der Injektordüse ergibt. Dieser Verschleiß kann dabei unter Einhaltung annehmbarer Dürchsatzleistungen nur bei einer verhältnismäßig großen Durchirittsöffnung der Injektordüse und Betrieb bei verhältnismäßig niedrigem Druck in tragbaren Grenzen gdhalten werden. Ein guter Wirkungsgrad von inj.ektordüsen ergibt sich jedoch nur, wenn diese bei kleineu Durchtrittsöffnungen mit verhältnismäßig hohen Drücken betrieben werden. Außerdem ergeben sich bei den bekannten Flotationszellen mit Injektordüse in dem nachgeschalteten Diffusor Wirbelbildungen, weil die Abmessungen des Diffusors nicht den schwankenden Durchsatzmengen angepaßt weiden können und im übrigen auch schon geringe Ungenauigkeiten in der Bearbeitung des Diffusors Wirbel verursachen können. Außerdem ist bereits eine Plotationszelle bekannt, der Reinwasser durch eine Druckleitung zugetührt wird, an die eine Luftansaugung angeschlossen ist. Zwar treten hierbei die erwähnten Schwierigkeiten hinsichtlich des Verschleißes nicht auf, da die Druckleitung feststofffidies Reinwasser führt, jedoch liegt hier keine Injektorwirkung vor, so daß nur eine verhältnismäßig geringe Luftmenge mit einem schlechten Wirkung§grad angesaugt wird (Aufbereitungs-Technik, H. 10, 1964, S. 532 bis 543).
  • Die Erfindung bezweckt, die Nachteile der bekannten Flotationszellen zu beseitigen, und besteht bei einer Flotationszelle der eingangs genannten Art darin, daß mindestens eine Injektordüse -in an sich bekannter Weise an eine Druckleitung für Reinwässer angeschlossen ist und daß zwischen der Mündung der Injektordüse und dem in Strömungsrichtung folgenden Diffusor eine Luftansäugung und ein 22auf für Stabilisierungsflüssigkeit angeschlossen sind, die. die Einströmöffnung des Diffusors überströmt, wobei die das aufzubereitende Rohgut enthaltende Trübe - in Strömungsrichtung gesehen - nach dem Diffusor in die Flotationszelle eingeleitet wird. Die die Einströmöffnung des Diffusors überströmende Stabilisierungsflüssigkeit bewirkt dabei insbesondere die Unterdrückung einer Wirbelbildung in dem Diffusor und damit eine erhebliche Erhöhung der angesaugten Luftra,enge im Verhältnis zur durchgesetzten Menge an Reinwasser.
  • Zweckmäßigerweise wird das Reinwasser durch die Druckleitung mit eine -in Druck von mehr als 5 atü zugeführt, wobei die Wahl des Druckes -auch unter Berücksichtigung d er über der Injektördüsä st#henden Flüssigkeitssäule zu erfolgen hat.
  • Die Stabilisierungsflüssigkeit kann eine Trübe ge- ringer Feststoffkonzentration sein, so daß eine häufig unerw-üiischte undzii weit gehende Verminderung der Feststoffkönzentration in der lzlotationszelle vermieden wird. Schädliche Auswirkungen der Stabilisierungsflügsigkeit auf den Di4ffugö# sind dabei kaum zu befürchten, da di# Ströffiungsgeschwiiidligkeit in dein Diffusor bereits erheblich geringer ist als in der Injektordüse. Zur Verbessetulig der §tabilität der Dispergierung der ängesaugten Luft kann da§ Reinwasser und/öder die StäbilisierungsflüssIgkeit einen Schäuffier enthalten.
  • Innerhalb der Flotatiönsielle nach der Erfindung kann die Anordnung so gewählt werden, daß die Einleitung der Rohäut enthaltenden Trübe in der Flötationszelle zumindest annähernd parallel oder taugential zu der Ausströmung des Diffusors ausmündet. Dadurch ergibt -sich ein verhältnismäßig langer gemeinsamer Bewegungsweg der Trübe und des aus dem Diffusor aufgestoßenen Flüssigkeits-Luft-Gemisches, auf dem sich der im Schaum auszutragende Anteil des Rohgutes an den Luftbläschen anlagern kann. Eine Ausführungsmöglichkeit für eine derartige Anordnung besteht darin, daß die Ausströmöffriung des Diffusors von einer ringförmigen Einleitungsöffnung für die Rohgut enthaltende Trübe umgeben ist.
  • Eine andere Möglichkeit für die Anordnung in der Flotätiönsielle nach der Erfindung besteht darin, daß die Einleitung der Rohgut enthaltenden Trübe in der Flotationszelle zumindest annähernd koaxial und entgegengesetzt zur Ausströmung des Diffusors ausmündet. Dadurch wird das Rohgut stoßartig mit den Luftbläschen in Berührung gebracht und eine rasche Anlagerung des im Schaum auszutragenden Anteils des Rohgutes an die Luftbläschen begünstigt. Eine Ausführungsmöglichkeit für eine solche Anordnung besteht darin, daß Injektordüse und Diffusor zentral vertikal aufwärts und die Einleitungsöffnung für die Rohgut enthaltende Trübe zentral vertikal abwärts gerichtet sind, wobei am Boden der Flotationszelle eine Austragöffnung vorgesehen ist.
  • Eine Verbesserung der Luftansaugung und des Zulaufes der Stabilisierungsflüssigkeit läßt sich bei der Flotationszelle nach der Erfindung dadurch erzielen, daß zwischen der Injektordüse und dem Diffusor ein sich in Strömungsrichtung verengender hohler Leitkonus mit Ausströraöffnung an der Spitze angeordnet ist, wobei - in Strömungsrichtung gesehen - vor dem Leitkonus die Luftansaugung und nach dem Leitkonus der Zulauf für Stabilisierungsflüssigkeit angeschlossen sind. Diese Ausführung ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn das Reinwasser unter einem besonders hohen Druck durch die Druckleitung zugeführt werden muß, wie dies insbesondere der Fall ist, wenn eine hohe Flüssigkeitssäule über der Injektordüse steht. Außerdem kann hierbei auch .die Zuführung der angesaugten Luft und der zulaufenden Stabilisierungsflüssigkeit unter erhöhtem Druck erfolgen.
  • Bei der Flotationszelle nach der Erfindung ist es zweckmäßig, mehrere Injektordüsen mit geringem Austrittsdurchmesser in Parallelschaltung in einem einheitlichen Düsenkopf anzuordnen. Dadurch lassen ,sich auch bei Flotationszellen mit größeren Durchsatzleistungen die verhältnismäßig günstigen Wirkungsgrade von Injektordüsen mit geringem Austrittsdurchmesser erzielen. Ähnliche Vorteile ergeben sich bei der Flotationszelle nach der Erfindung durch Anwendung einer Injektordüse mit kreisringförmiger Durchtrittsöffnung. Bei diesen beiden Ausführungen der Injektordüsen kann ein einziger Diffusor mit kreisförmiger oder kreisringförmiger Durchtrittsöffnung vorgesehen werden. Mehrere in einem einheitlichen Düsenkopf in Parallelschaltung angeordnete Injektordüsen mit geringem Austrittsdurchmesser können erfindungsgemäß eine derartige Lage zueinander haben, daß die Eintrittsöffnungen der Injektordüsen in dem Düsenkopf sich gegenseitig überschneiden, so daß sich kleine Gesamtabmessungen des Düsenkopfes ergeben.
  • Wenn die Injektordüse und der Diffusor kreisringförmige Durchtrittsöffnungen aufweisen, ist es zur Verbesserung des Zulaufes der Stabilisierungsflüssigkeit und gegebenenfalls der Luftansaugung zweckmäßig, die dem Düsenkopf zugewandte Fläche des Diffusors zentral mit Stabilisierungsflüssigkeit zu beaufschlagen und gegebenenfalls dort eine zusätzliche Luftansaugung vorzusehen. Dadurch wird insbesondere eine gute überströmung der inneren Kante der Einströraöffnung des Diffusors erreicht.
  • Eine weitere Verbesserung der Flotationszelle nach der Erfindung, und zwar bezüglich der zugeführten Luftmenge, läßt sich noch dadurch erzielen, daß in die Druckleitung für Reinwasser ein Druckbehälter eingeschaltet ist, der teilweise mit Druckluft gefüllt ist. Unter dem hier herrschenden erhöhten Druck kann das Reinwasser in dem Druckbehälter bereits eine erhebliche Menge an Luft aufnehmen. An Stelle von Luft kann in die Flotationszelle nach der Erfindung erforderlichenfalls durch die Luftansaugung und/oder in dem Druckbehälter auch ein anderes Gas zugeführt werden. Das Gas, z. B. Luft, kann auch zwecks Erhöhung der Temperatur in der Flotationszelle mit erheblich erhöhter Temperatur zugeführt werden.
  • In der Zeichnung sind als Ausführungsbeispiele für die Erfindung verschiedene Flotationszellen nach der Erfindung und Teile solcher in vertikalen Mittelschnitten dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 eine Flotationszelle mit vertikal aufwärts gerichteter Injektordüse und ringförmiger Einleitungsöffnung für die Rohgut enthaltende Trübe, F i g. 2 eine Flotationszelle mit vertikal abwärts gerichteter Injektordüse und vertikal aufwärts gerichteter Einleitung der Rohgut enthaltenden Trübe, F i g. 3 eine Flotationszelle mit vertikal aufwärts gerichteter Injektordüse und vertikal abwärts gerichteter Einleitung für die Rohgut enthaltende Trübe, F i g. 4 eine Injektordüse mit in Strömungsrichtung nachgeschaltetem Leitkonus und in die Druckleitung für Reinwasser eingeschaltetem Druckbehälter, F i g. 5 einen Düsenkopf mit mehreren Injektordüsen, denen in Strömungsrichtung ein einziger Diffusor mit kreisförmiger Durchtrittsöffnung nachgeschaltet ist, F i g. 6 einen Düsenkopf mit mehreren Injektordüsen, denen in Strömungsrichtung ein einziger Diffusor mit kreisringförmiger Durchtrittsöffnung nachgeschaltet ist, Fig. 7 eine Injektordüse mit kreisringförmiger Durchtrittsöffnung, der in Strömungsrichtung ein Diffusor mit kreisringförmiger Durchtrittsöffnung nachgeschaltet ist.
  • Die Flotationszelle weist einen Behandlungsraum 1 und zwei an gegenüberliegenden Seiten mittels Überläufen daran angeschlossene Trennwände 2 auf, die ihrerseits mit überläufen für den Austrag des Schaumes versehen sind. über dem Behandlungsraum 1 und den Trennräumen 2 sind Brausen für das Auswaschen des Schaumes angeordnet. Der Injektordüse 3 wird Reinwasser durch die Druckleitung 8 zugeführt, das durch die Mündung 9 der Injektordüse 3 in den Mischraum 4 ausströmt, an den die Luftansaugung 6 angeschlossen ist. Vor der Einströmöffnung 10 des Diffusors 5, dessen Ausströmöffnung 11 in den Behandlungsraum 1 ausmündet, ist der Zulauf 7 für Stabilisierungsflüssigkeit angeschlossen.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 ist die Ausströraöffnung 11 des Diffusors 5 von einer ringförmigen Einleitungsöffnung 12 für die Rohgut enthaltende Trübe umgeben, die durch ein Rohr 13 und einen konischen Verteilungsraum 14 zuströmt. In dem Behandlungsraum 1 ist zentral über der Einleitungsöffnung 12 ein ausdehnbarer Körper 15 an Halterungen 16 befestigt, der zur Steuerung der Aufströmgeschwindigkeit in dem Behandlungsraum 1 dient. An den Trennräumen 2 sind unten Austragöffnungen 17 für Trübe vorgesehen, die gegebenenfalls repetiert werden kann, was bei entsprechendei Verdünnung auch durch Zugabe dieser Trübe als Stabilisierungsflüssigkeit geschehen kann.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 liegt dei vertikal abwärts gerichteten Injektordüse 3 mit nachgeschaltetem Diffusor 5 im Boden des Behandlungsraumes 1 die Einleitungsöffnung 18 für die Rohgut enthaltende Trübe gegenüber, die durch eine Pumpe 19 zugeführt wird. Der letzte Abschnitt der Druckleitung 8 für Reinwasser ist von einem ausdehnbaren Körper 20 umgeben. Durch die Austragöffnungen 21 an den unteren Enden der Trennräume 2 wird aus diesen Trübe abgezogen.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 ist die Einleitungsöffnung 22 für die Rohgut enthaltende Trübe vertikal abwärts und der Injektordüse 3 mit nachgeschaltetem Diffusor 5 entgegengerichtet. Die Einleitungsöffnung 22 kann höhenveränderlich in dem Behandlungsraum 1 angeordnet sein. Die Trennräume 2 sind an ihrem unteren Ende mit Austragöffnungen 23 für Trübe versehen; am Boden der Flotationszelle ist eine weitere Austragöffnung 24 für den in dem Behandlungsraum 1 zurückbleibenden Anteil des Rohgutes vorgesehen.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 4 ist zwischen der Inj ektordüse 3 und dem Diffusor 5 ein hohler Leitkonus 25 angeordnet, der mit seiner Innenfläche das in dem Mischraum 4 gebildete Luft-Wasser-Gemenge und mit seiner Außenfläche die Stabilisierungsflüssigkeit führt. In die zu der Injektordüse 3 führende Druckleitung 8 für Reinwasser ist ein Druckbehälter 26 eingeschaltet, der in seinem oberen Teil einen Druckluftanschluß 27 und einen Druckwasseranschluß 28 aufweist, wobei die Mündung des letzteren aufwärts gegen die Innenwand des Druckbehälters 26 gerichtet ist. Das in dem Druckbehälter 26 mit Luft angereicherte Druckwasser gelangt durch eine Austrittsöffnung 29 im unteren Teil des Druckbehälters 26 in die Druckleitung 8.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 5 sind in einem einheitlichen Düsenkopf 30 mehrere Injektordüsen 3 mit geringem Austrittsdurchmesser in Parallelsch-altung angeordnet. Unterhalb des Düsenkopfes 30 ist ein einziger Diffusor 5 für sämtliche Injektordüsen 3 mit einer einzigen kreisförmigen Einströmöffnung 10 und ebensolcher Durchtrittsöffnung angeordnet.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 6 sind in einem Düsenkopf 31 mehrere Injektordüsen 3 angeordnet, deren Achsen auf einem Kreis liegen. An dem Mittelstück des Düsenkopfes 31 ist über einen Steg 32 das Mittelstück 33 des einzigen Diffusors 5 für sämtliche Injektordüsen 3 befestigt, wobei der Diffusor 5 eine kreisringförmige Einströmöffnung 10 und eine ebensolche Durchtrittsöffnung aufweist.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 7 ist eine einzige Injektordüse 3 mit kreisringförmiger Durchtrittsöffnung und ebensolcher Mündung 9 vorgesehen, der ein einziger Diffusor 5 mit kreisringförmiger Einströmöffnung 10 und ebensolcher Durchtrittsöffnung gegenüberliegt. Die dem Düsenkopf 34 zugewandte Fläche des Mittelstücks 35 des Diffusors 5 wird mittels eines durch den Düsenkopf 34 geführten Rohres 36 mit Stabilisierungsflüssigkeit beaufschlagt, wobei das Rohr 36 gleichzeitig das Mittelstück 35 des Diffusors 5 trägt. Das Rohr 36 ist im Bereich des Düsenkopfes 34 konzentrisch von einem weiteren Rohr 37 umgeben, das als zusätzliche Luftansaugung zu dem Mischraum 4 und gleichzeitig als Befestigung für das Mittelstück 38 des Düsenkopfes 34 dient.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Flotationszelle mit mindestens einer darin ausmündenden Injektordüse, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß mindestens eine Injektordüse (3) in an sich bekannter Weise an eine Druckleitung (8) für Reinwasser angeschlossen ist und daß zwischen der Mündung (9) der Injektordüse (3) und dem in Strömungsrichtung folgenden Diffusor (5) eine Luftansaugung (6) und ein Zulauf (7) für Stabilisierungsflüssigkeit angeschlossen sind, die die Einströmöffnung (10) des Diffusors (5) überströmt, wobei die das aufzubereitende Rohgut enthaltende Trübe - in Strömungsrichtung gesehen - nach dem Diffusor (5) in die Flotationszelle eingeleitet wird.
  2. 2. Flotationszelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinwasser durch die Druckleitung (8) mit einem Druck von mehr als 5 atü zugeführt wird. 3. Flotationszelle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stabilisierungsflüssigkeit eine Trübe geringer Feststoffkonzentration ist. 4. Flotationszelle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinwasser und/oder die Stabilisierungsflüssigkeit einen Schäumer enthält. 5. Flotationszelle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einleitung der Rohgut enthaltenden Trübe in der Flotationszelle zumindest annähernd parallel oder taugential zu der Ausströmung des Diffusors (5) ausmündet. 6. Flotationszelle nach Ansprach 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausströmöffnung (11) des Diffusors (5) von einer ringförinigen Einleitungsöffnung (12) für die Rohgut enthaltende Trübe umgeben ist. 7. Flotationszelle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einleitung der Rohgut enthaltenden Trübe in der Flotationszelle zumindest annähernd koaxial und entgegengesetzt zur Ausströmung des Diffusors (5) ausmündet. 8. Flotationszelle nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß Injektordüse (3) und Diffusor (5) zentral vertikal aufwärts und die Einleitungsöffnung (22) für die Rohgut enthaltende Trübe zentral vertikal abwärts gerichtet sind, wobei am Boden der Flotationszelle eine Austragöffnung (24) vorgesehen ist. 9. Flotationszelle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Injektordüse (3) und dem Diffusor (5) ein sich in Strömungsrichtung verengender hohler Leitkonus (25) mit Ausströmöffnung an der Spitze angeordnet ist, wobei - in Strömungsrichtung gesehen - vor dem Leitkonus (25) die Luftansaugung (6) und nach dem Leitkonus (25) der Zulauf (7) für Stabilisierungsflüssigkeit angeschlossen sind. 10. Flotationszelle nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung der angesaugten Luft und der zulaufenden Stabilisierungsflüssigkeit unter erhöhtem Druck erfolgt. 11. Flotationszelle nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Injektordüsen (3) mit geringem Austrittsdurchmesser in Parallelschaltung in einem einheitlichen Düsenkopf (30,31) angeordnet sind. 12. Flotationszelle nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß eine Injektordüse (3) mit kreisringförmiger Durchtrittsöffnung vorgesehen ist. 13. Flotationszelle nach Ansprach 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziger Diffusor (5) mit kreisförmiger oder kreisringförmiger Durchtrittsöffnung vorgesehen ist. 14. Flotationszelle nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintrittsöffnungen der Injektordüsen (3) in dem Düsenkopf (30,31) sich gegenseitig -überschneiden. 15. Flotationszelle nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Düsenkopf (34) zugewandte Fläche des Diffusors (5) mit kreisringförmiger Durchtrittsöffnung zentral mit Stabilisierungsflüssigkeit beaufschlagt wird und gegebenenfalls dort eine zusätzliche Luftansaugung vorgesehen ist. 16. Flotationszelle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in die Druckleitung (8) für Reinwasser ein Druckbehälter (26) eingeschaltet ist, der teilweise mit Druckluft gefüllt ist.
DEB84607A 1965-11-20 1965-11-20 Flotationszelle Pending DE1230373B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB84607A DE1230373B (de) 1965-11-20 1965-11-20 Flotationszelle

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB84607A DE1230373B (de) 1965-11-20 1965-11-20 Flotationszelle

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1230373B true DE1230373B (de) 1966-12-15

Family

ID=6982513

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB84607A Pending DE1230373B (de) 1965-11-20 1965-11-20 Flotationszelle

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1230373B (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2938264A1 (de) * 1979-09-21 1980-10-30 Geesthacht Gkss Forschung Verfahren und vorrichtung zur wasserreinigung und/oder -belueftung durch entspannungsflotation
FR2596293A1 (fr) * 1986-03-26 1987-10-02 Omnium Traitement Valorisa Appareil de separation par flottation
DE4414272A1 (de) * 1994-04-23 1995-10-26 Erz & Kohleflotation Gmbh Vorrichtung zur Begasung einer Suspension
DE19950600C2 (de) * 1999-10-21 2003-09-18 K & S Kali Gmbh Vorrichtung zur Begasung einer Flotationstrübe in einer pneumatischen Flotationszelle
WO2014106558A1 (de) * 2013-01-02 2014-07-10 Siemens Aktiengesellschaft Düse zum mischen einer erzhaltigen suspension mit einem gas

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE328031C (de) * 1919-11-12 1920-10-25 Maschb Anstalt Humboldt Verfahren zur Aufbereitung von Erzen nach einem Schwimmverfahren
DE347464C (de) * 1921-03-06 1922-01-16 Maschb Anstalt Humboldt Verfahren zur Aufbereitung von Erzen nach einem Schwimmverfahren
DE689038C (de) * 1938-08-12 1940-03-08 Eduard Ahlborn Akt Ges Waermeaustauschplatte mit aufgeschweissten Leisten zur Aufnahme der Dichtungen

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE328031C (de) * 1919-11-12 1920-10-25 Maschb Anstalt Humboldt Verfahren zur Aufbereitung von Erzen nach einem Schwimmverfahren
DE347464C (de) * 1921-03-06 1922-01-16 Maschb Anstalt Humboldt Verfahren zur Aufbereitung von Erzen nach einem Schwimmverfahren
DE689038C (de) * 1938-08-12 1940-03-08 Eduard Ahlborn Akt Ges Waermeaustauschplatte mit aufgeschweissten Leisten zur Aufnahme der Dichtungen

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2938264A1 (de) * 1979-09-21 1980-10-30 Geesthacht Gkss Forschung Verfahren und vorrichtung zur wasserreinigung und/oder -belueftung durch entspannungsflotation
EP0025813A1 (de) * 1979-09-21 1981-04-01 GKSS-Forschungszentrum Geesthacht GmbH Vorrichtung zur Wasserreinigung und/oder -belüftung durch Entspannungsflotation
FR2596293A1 (fr) * 1986-03-26 1987-10-02 Omnium Traitement Valorisa Appareil de separation par flottation
DE4414272A1 (de) * 1994-04-23 1995-10-26 Erz & Kohleflotation Gmbh Vorrichtung zur Begasung einer Suspension
DE19950600C2 (de) * 1999-10-21 2003-09-18 K & S Kali Gmbh Vorrichtung zur Begasung einer Flotationstrübe in einer pneumatischen Flotationszelle
WO2014106558A1 (de) * 2013-01-02 2014-07-10 Siemens Aktiengesellschaft Düse zum mischen einer erzhaltigen suspension mit einem gas

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3144386C2 (de) Injektorflotationsapparat
DE2753788A1 (de) Vorrichtung zum zerstaeuben und dispergieren von fluida
DE69827631T2 (de) Infusionsdüse
DE202016005553U1 (de) Sanitäre Einsetzeinheit
DE2835709B2 (de) Anlage zum Reinigen verschmutzten Wassers
DE1667231B2 (de) Vorrichtung zur durchfuehrung eines stoffaustauschs zwischen gas- und fluessigen phasen
DE8526472U1 (de) Einströmdüse, insbesondere für Schwimmbäder
DE3640315C2 (de)
DE3032281A1 (de) Reaktionsgefaess
EP0300348B1 (de) Biogasreaktor
DE1230373B (de) Flotationszelle
DE1203736B (de) Senkrecht stehender Gaswaescher nach dem Venturi-Prinzip
DE3525485C2 (de)
DE102016010842B4 (de) Sanitäre Einsetzeinheit
DE19813366C2 (de) Brausekopf
DE2238948C3 (de) Brause, insbesondere für Duschanlagen
DE102016015807B4 (de) Sanitäre Einsetzeinheit
DE2156984A1 (de) Sprühdüse, insbesondere für Gasnaßreiniger
DE1542479B2 (de) Vorrichtung zum vermischen einer hauptfluessigkeit mit einem pulverfoermigen, fluessigen oder gasfoermigen zusatzstoff
DE909919C (de) Brausekopf, insbesondere fuer sanitaere Zwecke
DE1267195B (de) Vorrichtung zum Nassreinigen von Gasen
DE880888C (de) Misch- und Emulgiermaschine
DE1236432B (de) Flotationszelle
DE810146C (de) Flotationsapparat fuer Trueben mit unter Druck geloestem Gas, die eine Duese durchstroemen
DE3122493C2 (de) Vorrichtung zum Belüften eines fließenden Gewässers