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DE1230094B - Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, in denen die Durchschalteglieder durch automatische Pruefeinrichtungen auf ihre Funktionsfaehigkeit ueberprueft werden - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, in denen die Durchschalteglieder durch automatische Pruefeinrichtungen auf ihre Funktionsfaehigkeit ueberprueft werden

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Publication number
DE1230094B
DE1230094B DES85126A DES0085126A DE1230094B DE 1230094 B DE1230094 B DE 1230094B DE S85126 A DES85126 A DE S85126A DE S0085126 A DES0085126 A DE S0085126A DE 1230094 B DE1230094 B DE 1230094B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
test
connection
outputs
counting
coupling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES85126A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Siegfried Zahlhaas
Werner Koch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES85126A priority Critical patent/DE1230094B/de
Publication of DE1230094B publication Critical patent/DE1230094B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18Electrical details
    • H04Q1/20Testing circuits or apparatus; Circuits or apparatus for detecting, indicating, or signalling faults or troubles
    • H04Q1/22Automatic arrangements
    • H04Q1/24Automatic arrangements for connection devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Femmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, in denen die Durchschalteglieder durch automatische Prüfeinrichtungen auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft werden Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Femsprechvermittlungsanlagen, in denen die Durchschalteglieder durch automatische Prüfeinrichtungen auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft werden, den automatischen Prüfeinrichtungen zur Steuerung des Aufbaues von Prüfverbindungen Zählketten zugeordnet sind und in denen als Durchschalteglieder in den einzelnen Wahlstufen zweistufige Koordinatenkoppler dienen, deren Koppelstufen durch Zwischenleitungen miteinander verbunden sind.
  • Bei allen bekannten automatischen Prüfeinrichtungen dieser ATt werden für die Steuerung des automatischen Aufbaues von Prüfverbindungen Zählketten od. dgl. benötigt, die die durchzuschaltende Verbindung kennzeichnen. So wird z. B. bei den be-kannten Anordnungen durch eine Zählkette der für eine Prüfverbindung zu benutzende Eingang und durch eine zweite Zählkette der für eine Prüfverbindung zu benutzende Ausgang aus einem Koppelfeld gekennzeichnet. In automatischen Prüfeinrichtungen für zwei- und mehrstufige Koppelfelder, deren Koppelstufen durch Zwischenleitungen miteinander verbunden sind, wird dementsprechend mindestens eine weitere Zählkette zur Kennzeichnung der für die Prüfverbindung zu benutzenden Zwischenleitungen benötigt.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, den Aufwand an Zählketten zur Steuerung des Aufbaues von Prüfverbindungen auf ein Minimum zu beschränken. Erreicht wird dies mit der Erfindung dadurch, daß der automatischen Prüfeinrichtung nur zwei Zählketten zugeordnet sind, von denen die erste jeweils nach Aufbau bzw. Beendigung jeder Prüfverbindung und die zweite jeweils nach beendetem Durchlauf der ersten um einen Schritt fortschaltbar ist, und daß beide Zählketten für die nächste durchzuschaltende Prüfverbindung in Koinzidenz sowohl einen Koppelpunkt in der ersten als auch einen Koppelpunkt in der zweiten Koppelstufe kennzeichnen.
  • Mit einer Anordnung gemäß der Erfindung ist es möglich, den Aufbau von Prüfverbindungen über zweistufige Koordinatenkoppler mit nur zwei Zählketten zu steuern. Dabei ist durch die besondere Art der Beeinflussung der Zählketten jeder Koppelpunkt sowohl der ersten als auch der zweiten Koppelstufe erreichbar, so daß die Gewähr gegeben ist, daß in einem vollen Prüfzyklus jeder Koppelpunkt eines zweistufigen Koordinatenkopplers mindestens einmal für eine Prüfverbindung durchgeschaltet wird. Die Erfindung ermöglicht es aber ferner, daß für die, E,rfüllung dieser ganz allgemeinen Forderung lediglich die kleinste nur mögliche Anzahl von Prüfverbindungen aufzubauen ist.
  • Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung kann die Anordnung so getroffen werden, daß die erste Zählkette die für eine durchzuschaltende Prüfverbindung zu benutzende Zwischenleitung und die zweite Zählkette sowohl den für diese Prüfverbindung zu benutzenden Eingang in die erste Koppelstufe als auch die zu benutzende Gruppe von Ausgängen aus der zweiten Koppelstufe kennzeichnet und daß sowohl der Fortschaltestromkreis als auch die Ausgänge der zweiten Zählkette durch bei der Funktionsprüfung bzw. bei dem Aufbau von Prüfverbindungen anfallende Kriterien, z. B. die Kriterien »unbeschalteter Eingang«, »nicht beschaltete Gruppe von Ausgängen«, »umsteuerbare Gruppe von Ausgängen« od. dgl., umschaltbar sind.
  • Dadurch ist es möglich, einerseits den Aufwand an Markierausgängen der Zählketten, z. B. an Markierkontakten von Relaiszählketten, auf ein Minimum zu beschränken und andererseits dem speziellen Aufbau von Koordinatenkopplem Rechnung zu tragen, bei denen, wenn z. B. ein Amt nicht voll ausgebaut ist, bestimmte Eingänge in die erste Koppelstufe oder bestimmte Ausgänge bzw. Ausgangsgruppen aus der zweiten Koppelstufe nicht beschaltet sind oder bei denen einer Richtung mehrere Ausgangsgruppen zugeordnet sind und dementsprechend eine Umsteuerung von einer Ausgangsgruppe auf eine andere Ausgangsgruppe derselben Richtung möglich ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Gezeigt sind jedoch nur die für das Verständnis der Erfindung wesentlichen Einzelheiten. So wurden z. B. die für die Steuerung des Aufbaues von Prüfverbindungen verwendeten Relaiszählketten nur in Form eines Blockes und das Koppelfeld, über das die Prütverbindungen durchzuschalten sind, nur in einadriger Darstellungsweise wiedergegeben.
  • Bei dem Koppelfeld, über das die Prüfverbindungen durchzuschalten sind, handelt es sich um eine aus zwei KoppelstufenKS1, KS2 bestehende Koppelgruppe KG z. B. einer Gruppenwahlstufe. Als Koppler können z. B. Kreuzspulenkoordinatenkoppler dienen, deren Koppelpunkte durch gleichzeitige Erregung einer senkrechten und einer waagerechten Koppelspule betätigbar sind und durch Erregung einer räumlich parallel zu der senkrechten Koppelspule angeordneten Haltespule betätigt gehalten werden. Die Koppelpunkte selbst sind an den Kreuzpunkten der Eingangsleitungen EL 1, EL 2 und der Zwischenleitungen ZL 1, ZL 18, ZL 19 bzw. an den Kreuzpunkten letzterer mit den Ausgängen A 11 bis A 19, A 21 bis A 29 als kleine Quadrate dargestellt. Von den Koppelspulen sind nur die waagerechten Koppelspulen-X21, X22 der zweiten Koppelstufe KS 2 gezeigt.
  • Räumlich parallel zu den senkrechten Koppelpunktreihen an den Zwischenleitungen ZL 1 bis ZL 19 ist in bekannter Weise (deutsche Auslegeschrift 1124 554) eine weitere Koppelpunktreihe angeordnet, deren KoppelpunkteHKPI und HKP2 der ersten Koppelstufe KS 1 als Hilfskoppelpunkte zur Anschaltung der EingängeE1 und E2 in diese Koppelstufe an den Markierer M und deren Koppelpunkte PKP 1 und PKP2 der zweiten Koppelstufeals Prüfkoppelpunkte zur Anschaltung der genannten Eingänge E 1 und E2 an die automatische PrüfeinrichtungP, im folgenden kurz Prüfeinrichtung P genannt, dienen.
  • Bei einem normalen Verbindungsaufbau fordert der am Anfang des Verbindungsweges angeordnete, das heißt z.B. der dem EingangE1 vorgeordnete Verbindungs- oder Relaissatz durch ein Gleichstromkriterium über die Sprechadernaell, bell den MarkiererM zur Anschaltung an den EingangE1 für die Entgegennahme der in Form eines 2 aus 5-Frequenzcodes gegebenen Wahlkennzeichen auf. Das Anforderungskriterium gelangt über die Widerstände Wa l, Wb 1 und die Ader i 1 zum Identiflzierer J des Markierers M, der den Eingang E 1 als anfordernden Eingang identifiziert und zusammen mit Schaltelementen des Markiere#s eine von gegebenenfalls mehreren gleichzeitig anstehenden Anforderungen für die Erledigung ausscheidet, so daß keine Doppelverbindungen zwischen dem Markierer und mehreren Eingängen entstehen können. Vom Markierer aus werden die dem Hilfskoppelpunkt HKP 1 entsprechenden Koppelspulen erregt, so daß der EingangE1 über den HilfskoppelpunktHKP1 und die LeitungHZL mit dem MarkiererM verbunden ist.
  • Die von dem dem EingangE1 vorgeordneten Relaissatz über die Sprechadernaell, bell gesendete Frequenzkombination wird über die Adern ahzl, bhzl Tonfrequenzempfängern zugeführt, von denen drei Tonfrequenzempfänger TE1 bis TE3 dargestellt sind. Im folgenden soll angenommen werden, daß die Numerierung der Frequenzen der Numerierung der Tonfrequenzempfänger TE1 bis TE3, im folgenden kurz Empfänger TE1 bis TE3 genannt, entspricht, so daß durch die Frequenz 1 der Empfänger TE1 usw. beeinflußt wird. Es soll ferner angenommen werden, daß die Kombination der Frequenzen 1 und 2 kennzeichnet, daß eine Verbindung in der Richtung durchzuschalten ist, deren Leitungen über die Ausgänge A 11 bis A 19 erreicht werden, und daß die Kombination der Frequenzen 1 und 3 kennzeichnet, daß eine Verbindung in der Richtung durchzuschalten ist, deren Leitungen über die Ausgänge A 21 bis A 29 erreichbar sind. Unter der Annahme, daß die Frequenzen 1 und 2 von dem Relaissatz zum Markierer M gegeben werden, sprechen dort die Empfänger TE1 und TE2 an. Mit der Prüfschaltung P des Markierers M wird dann in bekannter Weise zunächst fesigestellt, welche der Zwischenleitungen ZL 1 bis ZL 19 frei ist, und anschließend, welche der freien Zwischenleitungen benutzbar ist, d. h., welche Zugang zu einem freien Ausgang A 11 bis A 19 der gewünschten Richtung hat. Sind mehrere Zwischenleitungen benutzbar, so wird die erste unter ihnen, z. B. die Zwischenleitung ZL 1, als zu benutzende ausgewählt. Nach Erregung der entsprechenden Koppelspulen, die dargestellte Koppelspule X21 wird z. B. über die Kontakte tel, te2 der Tonfrequenzempfänger TE 1, TE 2 eingeschaltet, sind der Koppelpunkt an dem Kreuzpunkt der Leitungen EL 1, ZL 1 und der Koppelpunkt am Ausgang A 11 betätigt. Der Markierer M schaltet über den Hilfst koppelpunkt HKP 1 die Wicklung I des Relais C 1 am Eingang E 1 ein, das mit seinen Kontakten 1 c 1, 2 c 1 die Adern ae 11, be 11 zu den Adern ae 12 be 12 der Leitung EL 1 durchschaltet und mit seinem Kontakt 3 c 1 die Haltewicklung II des Relais C 1 wirksam in die Ader ce 11 schaltet. Anschließend wird die Verbindung zwischen dem Eingang EI und dem Markierer M durch Ausschalten der dem Hilfskoppelpunkt HKP 1 zugeordneten Haltespule aufgetrennt, so daß der Markierer für die Erledigung weiterer Anforderungen frei ist.
  • Soll nun eine Prüfverbindung hergestellt werden, so muß zunächst die Prüfeinrichtung P über einen Prüfkoppelpunkt, z. B. den Prüfkoppelpunkt PKP 1, mit dem Eingang, über den die Prüfverbindung herzustellen ist, im gewählten Beispiel mit dem Eingang El, zusammengeschaltet werden. Der Eingang, über den die Prüfverbindung durchzuschalten ist, wird, wie auch die Gruppe von Ausgängen durch die RelaiszählketteX bestimmt. Im gewählten Beispiel sind auf dem ersten Schritt der Relaiszählkette X die Kontaktelxl, 2x1 und 3x1 geschlossen. Durch den Kontaktlxl wird über den MarkiererM zunächst die Koppelspule X 21 zur Durchschaltung des PrüfkoppelpunktesPKP1 eingeschaltet. Nach der Durchschaltung dieses Prüfkoppelpunktes wirkt die Prüfeinrichtung auf den Eingang El wie ein vorgeordneter Relaissatz und gibt in der beschriebenen Weise an den Eingang EI zunächst das Gleichstromkriterium, das den Markierer M auffordert, den HilfskoppelpunktHKPI für den Empfang der die Richtung bestimmenden Frequenzkombinationen durchzuschalten. Die Frequenzkombination wird im gewählten Beispiel über die Kontakte 2xl, 3x1 bestimmt, über die die Tonfrequenzsender TS1, TS2, im folgenden kurz Sender genannt, an die Adern apzl, bpzl der Leitung PZL und damit an die Adern aell, bell angeschaltet sind. Damit ist also auf dem ersten Schritt der ZählketteX über die Kontakte 1 x 1, 2 x 1 und 3 x 1 eindeutig der für die Prüfverbindung zu benutzende Eingang EI und die Ausgangsgruppe A 11 bis A 19 gekennzeichnet. Wenn die Zählkette X auf dem zweiten Schritt steht, wird über den Kontakt 1x2 der Prüfkoppelpunkt PKP2 und somit der EingangE2 als zu benutzender Eingang und durch die Anschaltung der Sender TS1 und TS 3 über die Kontakte 2x 2, 3 x 2 entsprechend dem angenommenen Code die Ausgangsgruppe A 21 bis A 29 als zu benutzende Ausgangsgruppe gekennzeichnet. Die Auswahl der Ausgänge selbst erfolgt mit der Auswahl der Zwischenleitungen durch die andere Relaiszählkette Z der Prüfeinrichtung P.
  • Da bei der Durchschaltung der Prüfverbindungen jeweils eine Zwischenleitung, die sonst in freier Wahl ausgewählt wird, in erzwungener Wahl anzusteuern ist bewirkt die Relaiszählkette Z über ihre Ausgänge zl bis z19 in bekannter Weise (deutsche Auslegeschrift 1134 725) jeweils die Sperrung bzw. Besetztkennzeichnung aller Zwischenleitungen außer der für die Pitifverbindung zu benutzenden Zwischenleitung. Steht also z. B. die Relaiszählkette Z auf dem ersten Schritt, so liegt außer an dem Ausgang z 1 an allen anderen Ausgängen .... z18 und z19 Sperrpotential an. Dementsprechend kann die Prüfschaltung P bei jeder Anforderung auf Durchschaltung einer Prüfverbindung jeweils nur eine einzige Zwischenleitung als frei ermitteln. Durch die Zählketten X und Z ist somit eindeutig je ein Koppelpunkt der ersten und ein Koppelpunkt der zweiten Koppelstufe KS 1 bzw. KS 2 bestimmt.
  • Die Zählkette Z wird nach Beendigung jeder Funktionsprüfung bzw. nach Beendigung jeder Durchschaltung einer Prüfverbindung über den Kontakt la weitergeschaltet und beeinflußt auf ihrem letzten Schritt über den Kontakt 1 z 18 (beteiligt auf dem achtzehnten Schritt) und 1z19 (geschlossen auf dem neunzehnten Schritt) den Fortschaltestromkreis der Zählkette X, der über den Kontakt 2 a geschlossen wird. Die Zählkette X wird also nach jedem Durchlauf der Zählkette Z um einen Schritt weitergeschaltet, so daß die Prüfverbindungen in folgender Reihenfolge aufgebaut werden: nacheinander je eine Verbindung über den Eingang EI zu den Ausgängen A 11 bis A 19 (erster Schritt der Zählkette X), nacheinander je eine Verbindung über den Eingang E 2 zu den Ausgängen A 21 bis A 28 (zweiter Schritt der Zählkette X) usw.
  • In Sonderfällen muß nun die Zählweise der Zählkette X und/oder die Kennzeichnung über ihre Zählkettenkontakte geändert werden. Ist z. B. ein Eingang nicht mit einer ankommenden Leitung beschaltet, so ist eine Prüfung dieses unbeschalteten Einganges nicht erforderlich oder nicht einmal möglich. über den Prüfkoppelpunkt dieses Einganges, z, B. des Einganges E 2, wird dann unmittelbar die Ader f erreicht, über die die Zählkette X auf den nächsten Schritt geschaltet wird.
  • Ist eine Gruppe von Ausgängen nicht beschaltet, so können über diese Ausgänge ebenfalls keine Prüfverbindungen durchgeschaltet werden. Die Prüfeinrichtung P erhält in diesem Fall vom Markierer M ein Kriterium »nicht beschaltet«, das von einem Relais NB aufgenommen wird. Dieses schaltet bei seinem Ansprechen mit seinen Kontakten 1 nb bis 3nb die Sender TSI bis TS3 auf eine Rangierverdrahtung an den PunktenA,B,C bzw. I,11,111 um, so daß durch Aussendung einer anderen Frequenzkombination eine andere als die dem gekennzeichneten Eingang entsprechende Gruppe von Ausgängen gekennzeichnet wird.
  • Gehören zwei Ausgangsgruppen zu einer Richtung, so erkennt bzw. erfährt der Markierer, daß er bei Eintreffen einer dieser Richtung entsprechenden Frequenzkombination wahlweise einen Ausgang der einen oder der anderen Ausgangsgruppe für die Durchschaltung einer Verbindung benutzen kann. Diese Arbeitsweise würde er an sich auch dann beibehalten, wenn er eine Zwischenleitung durch die Relaiszählkette Z fest vorgeschrieben bekommt, da an jeder Zwischenleitung je ein Ausgang jeder der zu einer Richtung zusammengefaßten Ausgangsgruppen liegt. Um trotzdem die Auswahl des Koppelpunktes, über den der Markierer M eine Präfverbindung durchzuschalten hat, von der Prüfeinrichtung P dem Markierer M vorschreiben zu können, erhält die Prüfeinrichtung P vom Markierer M in diesem Fall ein Kriterium »Umsteuermöglichkeit gegeben«, das durdh die Wicklung I eines Relais UM 1 aufgenommen wird. Dieses verhindert mit seinem Kontakt 1 um 1 zunächst eine WeiteTschaltung der Zählkette X, da die normalerweise für nur eine Ausgangsgruppe bestimmte Frequenzkombination im Fall der Umsteuermöglichkeit für zwei Ausgangsgruppen gilt, so daß die Zählkette Z jede Zwischenleitung zweimal als zu benutzende kennzeichnen muß, ohne daß die Frequenzkombination geändert wird. Von der Prüfeinrichtung P aus wird außerdem über die Ader u 1 dem Markierer mitgeteilt, daß er zunächst jeweils einen Koppelpunkt zu einem Ausgang der ersten Ausgangsgruppe beider Ausgangsgruppen durchzuschalten hat, wobei der Ausgang bzw. der Koppelpunkt selbst innerhalb dieser Ausgangsgruppe wie im Normalfall durch die Zählkette Z bzw. durch die von dieser gekennzeichneten Zwischenleitung bestimmt ist.
  • Nach dem ersten Durchlauf der Zählkette Z wird beim übergang von dem letzten bzw. neunzehnten Schritt auf den ersten Schritt, bei dem die Kontakte lzl und 2z19 vorübergehend gleichzeitig beteiligt sind, ein Relais UM 2 über seine Wicklung I erregt, das mit seinem Kontakt 1 um 2 einen Selbsthaltestromkreis schließt, und mit seinem Kontakt 2 um 2 den Stromkreis über die Ader ul unterbricht und einen Stromkreis über die Ader u 2 schließt, über den der Markierer ein Kriterium erhält, das besagt, daß beim folgenden Durchlauf der Zählkette Z abwechselnd nacheinander die Koppelpunkte der Ausgänge der zweiten Ausgangsgruppe der beiden zu einer Richtung gehörenden Ausgangsgruppen durchzuschalten sind.
  • Für das Relais UM 1 war am Kontakt 3 um 1 ein über seine Haltewicklung Il verlaufender Haltestromkreis geschlossen worden, der im zweiten Durchlauf der Zählkette Z nach öffnen des Kontaktes 3um2 auf dem achtzehnten Schritt der Zählkette Z mit dem Kontakt 2 z 18 unterbrochen wird, so daß nach dem zweiten Durchlauf der Zählkette Z die Zählkette X über die Kontakte 1 um 1, 2 a, 1 z 19, 1 z 18 um einen Schritt weitergeschaltet wird. Bei dem übergang vom letzten zum ersten Schritt der Zählkette Z wird, da wiederum die Kontakte lzl und 2z19 gleichzeitig beteiligt sind, die als Gegenwicklung geschaltete Wicklung II des Relais UM2 erregt und damit das Relais UM 2 abgeworfen, das am Kontakt 2 um 2 den Stromkreis über die Ader u 2 unterbricht.

Claims (2)

  1. Patentanspräche: 1. Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, in denen die Durchschalteglieder durch automatische Prüfeinrichtungen auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft werden, den automatischen Prüfeinrichtungen zur Steuerung des Aufbaues von Prüfverbindungen Zählketten zugeordnet sind und in denen als Durchschalteglieder in den einzelnen Wahlstufen zweistufige Koordinatenkoppler dienen, deren Koppelstufen durch Zwischenleitungen miteinander verbunden sind, d a d u r c h g e - kennzeichnet, daß der automatischen Prüfeinrichtung (P) nur zwei Zählketten (X, Z) zugeordnet sind, von denen die erste (z. B. Z) jeweils nach Aufbau bzw. Beendigung jeder Prüfverbindung und die zweite (X) jeweils nach beendetem Durchlauf der ersten um einen Schritt fortschaltbar ist, und daß beide Zählketten für die nächste durchzuschaltende Prüfverbindung in Koinzidenz sowohl einen Koppelpunkt in der ersten (KS1) als auch einen Koppelpunkt in der zweiten Koppelstufe (KS2) kennzeichnen.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Ansprach 1, dadurch gekenn eichnet, daß die ersteZählkette(Z) die für eine durchzuschaltende Prüfverbindung zu benutzende Zwischenleitung (z.B. ZLI) und die zweite Zählkette (X) sowohl den für diese Präfverbindung zu benutzenden Eingang (z.B. EI) in die erste Koppelstufe (KS 1) als auch die zu benutzende Gruppe von Ausgängen aus der zweiten Koppelstufe (KS2) kennzeichnet und daß sowohl der Fortschaltestromkreis als auch die Ausgänge der zweiten Zählkette durch bei der Funktionsprüfung bzw. bei dem Aufbau von Prüfverbindungen anfallenden Kriterien, z.B. die Kriterien »unbeschalteter Eingang«, »nicht beschaltete Gruppe von Ausgängen«, »umsteuerbare Gruppe von Ausgängen« od. dgl., umschaltbar sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1124 554, 1134 725.
DES85126A 1963-05-09 1963-05-09 Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, in denen die Durchschalteglieder durch automatische Pruefeinrichtungen auf ihre Funktionsfaehigkeit ueberprueft werden Pending DE1230094B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1124554B (de) * 1960-07-09 1962-03-01 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit mehrstufigen Koppelfeldern
DE1134725B (de) * 1960-12-13 1962-08-16 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur Herstellung von Pruefverbindungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit zwischen einer ersten und einer zweiten Koppelstufe vorgesehenen Zwischenleitungen

Patent Citations (2)

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