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DE1229411B - Vorrichtung zum wahlweise dauernden oder intermittierenden Antrieb von Scheibenwischern, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Vorrichtung zum wahlweise dauernden oder intermittierenden Antrieb von Scheibenwischern, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE1229411B
DE1229411B DEK50039A DEK0050039A DE1229411B DE 1229411 B DE1229411 B DE 1229411B DE K50039 A DEK50039 A DE K50039A DE K0050039 A DEK0050039 A DE K0050039A DE 1229411 B DE1229411 B DE 1229411B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wiper
drive
driver
gear
rotation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK50039A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Kirchner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEK50039A priority Critical patent/DE1229411B/de
Publication of DE1229411B publication Critical patent/DE1229411B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S1/00Cleaning of vehicles
    • B60S1/02Cleaning windscreens, windows or optical devices
    • B60S1/04Wipers or the like, e.g. scrapers
    • B60S1/06Wipers or the like, e.g. scrapers characterised by the drive
    • B60S1/08Wipers or the like, e.g. scrapers characterised by the drive electrically driven
    • B60S1/0803Intermittent control circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum wahlweise dauernden oder intermittierenden Antrieb von Scheibenwischern, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum wahlweise dauernden oder intermittierenden Antrieb von Scheibenwischern mit umlaufendem Wischermotor, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei der die Antriebsverbindung zwischen dem Wischermotor und der Wischerwelle mechanisch trennbar und bei intermittierendem Betrieb selbsttätig nur in bestimmten Abständen einschaltbar ist.
  • Das ständige Wischen der Frontscheiben von Kraftfahrzeugen ist nur bei mittlerem und starkem Regen erforderlich; bei leichtem Regen, Schneefall und Nebel ist es dagegen ausreichend, wenn die Frontscheibe des Fahrzeuges nur in bestimmten Zeitabständen vom Scheibenwischer gesäubert wird. Das intermittierende Wischen hat in derartigen Fällen nicht nur den Vorteil, daß der Fahrer eine bessere übersicht über die Fahrbahn behält und weniger gestört wird, sondern daß auch die Frontscheibe und die Wischerblätter geschont werden.
  • Es sind bereits Scheibenwischer-Antriebe bekannt, bei denen der Wischermotor zur Erzielung eines einmaligen Wischens kurzfristig durch Betätigen eines Druckknopfes an Spannung gelegt wird. Auch ist es schon bekannt, durch einen Druckknopf ein Zeitschalt-Relais zu betätigen oder ein Uhrwerk in Gang zu setzen, durch das in bestimmten Zeitabständen der Stromkreis des Wischennotors unterbrochen wird. Des weiteren ist es bekannt, die Antriebsverbindung zwischen dem Wischermotor und der Wischerwelle durch eine aus einem Zahnrad und einer von diesem abhebbaren Zahnstange gebildeten Kupplung herzustellen, die bei intermittierendem Betrieb nur in bestimmten Zeitabständen eingeschaltet wird. Derartige Schalteinrichtungen sind jedoch sehr teuer und äußerst störungsanfällig, so daß sie sich in der Praxis nicht bewährt haben.
  • Ferner ist bereits vorgeschlagen worden, bei Scheibenwischern mit intermittierendem Betrieb das mechanische Einschalten oder Trennen der Antriebsverbindung zwischen dem Wischermotor und der Wischerwelle durch einen Mitnehmerhebel erfolgen zu lassen, der an einem Ende mit einem Antriebszahnrad des Wischergetriebes in zwei Stellungen 'schwenkbar verbunden ist, wobei der Mitnehmerhebel zur Herstellung der Antriebsverbindung von einer Druckfeder in seine ausgeschwenkte Stellung führbar ist, in der sein anderes Ende die Wischerwelle über einen Anschlag mitnimmt. Zum Trennen der Antriebsverbindung wird der Mitnehmerhebel durch eine mit dem Schaltrad eines Malteserkreuzgetriebes koaxial verbundene Kulissenscheibe aus dem Eingriffsbereich mit dem Anschlag in seine innere neutrale Stellung geschwenkt.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum wahlweise dauernden oder intermittierenden Antrieb von Scheibenwischern zu schaffen, durch die die Nachteile der bekannten Ausführungen vermieden werden und die robust in ihrem Aufbau und billig in der Herstellung ist.
  • Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß der Wischermotor in an sich bekannter Weise auf Rechts- oder Linkslauf umschaltbar ist und daß innerhalb der Antriebsvorrichtung zwei den Drehrichtungen des Wischermotors zugeordnete lösbare Kupplungen angeordnet sind, von denen durch die für Dauerbetrieb vorgesehene eine Kupplung die Antriebsverbindung zwischen dem Wischermotor und der Wischerwelle nur bei Lauf des Wischermotors in einer Drehrichtung (z. B. Linkslauf) und von denen durch die für den intermittierenden Wischerbetrieb vorgesehene zweite Kupplung die Antriebsverbindung nur bei Lauf des Wischermotors in der anderen Drehrichtung (z. B. Rechtslauf) herstellbar ist, wobei die durch die zweite Kupplung gebildete Antriebsverbindung in an sich bekannter Weise während bestimmter Umdrehungen des Wischermotors selbsttätig mit Hilfe eines Malteserkreuzgetriebes oder einer anderen artverwandten Getriebeart unterbrochen ist.
  • Z Die konstruktive Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann in vorteilhafter Weise derart getroffen werden, daß in der Mitte des Antriebszahnrades für die Wischerwelle ein zylindrischer Vorsprung angeordnet ist, in dessen zentrischer Bohrung ein Zapfen der Wischerwelle und auf dem zu beiden Seiten dieser Bohrung je ein unter dem Druck einer Feder stehender, um einen kleinen Winkel ausschwenkbarer, als Kupplungsteil dienender Mitnehmerhebel exzentrisch gelagert : ist, wobei die Mitnehmerhebel bei gespannter Feder nicht über den Umfang des zylindrischen Vorsprunges des Zahnrades hinausragen, und daß der Radius des Vorsprunges kleiner bemessen ist als der Abstand eines als zweites Kupplungsteil dienenden Mitnehmers der Wischerwelle von deren Mittelachse.
  • Ferner sollen, die beiden 'eine unterschiedliche Dicke aufweisenden Mitnehmerhebel unter dem Druck der Feder nach entgegengesetzten Richtungen so weit ausschwenkbar sein, daß sie bei Rotation des Antriebszahnrades gegen den Mitnehmer der Wischerwelle auflaufen und diese entsprechend dem Drehsinn des Wischermotors intermittierend oder ständig antreiben.
  • .Au#b--ist es zweckmäßig, auf dem Antriebszahnrää-in -Ai Nähe von dessen zylindrischem Vorsprung einen senkrechten Treibbolzen zu befestigen, der in an sich bekannter Weise in die radialen Schlitze des Schaltrades eines- Malteserkreuzgetriebes - oder einer anderen artverwandten Getriebeart - eingreift, dessen Welle am Deckel des Scheibenwischergehäuses befestig'-. _und_ parallel zur Wischerwelle angeordnet ist, und daß eine mit dem Schaltrad fest verbundene koaxiale Kuliss-enscheibe derart-geformt und angeordnet ist, daß sie nur den beim intermittierenden Wischerbetrieb wirksamen dickeren Mitnehmerhebel in seiner eingeschwenkten neutralen Lage hält und ihn jeweils nur in einer Stellung des Schaltrades zum Ausschwenken und damit zum Antreiben des Mitnehmers freigibt, in der die Kulissenscheibe eine A#snehmung aufweist.
  • Wird die Vorrichtung zum wahlweise dauernden oder intermittierendenAntrieb -von Scheibenwischern gemäß der Erfindung ausgebildet, ist eine Umschal,-tung von einem dieser Betriebszustände -auf den anderen lediglich durch Umpolen des Antriebsmotors auf einfache Weise zu bewerkstelligen. Wird nämlich das ' Antriebszahnrad in der Richtung gedreht, in der der nicht von der- Kulissenscheibe erfaßte, sich also in ausgeschwenkter Lage befindliche Mitnehmerhebel ,am Mitnehmer der Wischerwelle anliegt, dann findet, solange der Antriebsmotor an Spannung liegt, ein Dauerwischen statt. Wird dagegen die Antriebswelle des Motors in entgegengesetzter Richtung angetrieben, dann kann nur der zweite dickere Mitnehmerhebel, der nurimehr in entgegengesetzter Richtung aus -seiner neutralen Lage ausgeschwenkt ist, am Mitnehmer der Wis*cherwelle zur Anlage kommen. Dadurch wird-' der Scheibenwischer intermittierend angetrieben, da der dickere Mitnehmerhebel nur in einer Schaltställu ng "des ständig mit dem Antriebszahnrad gekuppelten Malteserkreuzgetriebes von einer Ausnehmung der Kulissenscheibe zum Ausschwenken freigegeben- wird. In den übrigen Schaltstellungen des Malteserkreuzgetriebes wird der dickere Mitnehmerhebel durch die Kulissenscheibe in seiner neutralen Lage gehalten, in der er den Mitnehmer der Wischerwelle nicht erfassen kann.
  • In den F i g. 1 bis 3 ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung gemäß der Erfindung dargestellt und nachfolgend näher erläutert. Hierbei zeigt F i g. 1 die Vorrichtung in Richtung der Wischeruchse bei abgenommenem Gehäusedeckel, Fig. 2 eine Draufsicht auf das Malteserkreuz7. getriebe. und die Mitnehmerhebel in vergrößertem Maßstab und F i g. 3 einen Teillängsschnitt durch die Vorrichtung - gleichfalls in vergrößertem Maßstab - nach der Linie I-II der F i g. 2. - In F i g. 1 ist mit G das Scheibenwischergehäuse bezeichnet, das durch einen Deckel 20 verschlossen werden kann, wie es in F i g. 3 angedeutet ist. Der besseren übersicht halber ist in den F i g. 1- bis 3 der elektrische Antriebsmotor fÜr die Wischerwelle 8 nicht gezeigt, sondern es ist lediglich der Antriebszapfen 1 des Motors dargestellt, durch den über die Zahnräder 2 und 3 das Antriebszahnrad 4 der Wischerwelle 8 antreibbar ist.
  • Zur Schaffung der gemäß der Erfindung vorgesehenen Kupplungen für die Antriebsverbindung zwischen dem Wischermotor und der Wischerwelle ist in der Mitte des Antriebszahnrades 4 ein zylindrischer Vorsprung 5 angeordnet, in dessen_ zen trischer Bohrung 6 ein Zapfen 7 der Wischerwelfe 8 gelagert ist. Zu beiden Seiten der Bohrung 6 istäuf dem Vorsprung 5 je ein unter dem Druck einer Feder 21 stehender, um einen kleinen Winkel aus-, schwenkbarer Mitnehmgrhehel 9 bzw. 10 exzentrisch gelagert. Die beiden-Mitnehmerhebel - 9 und 10 sind - wie die F #ig. 1 und 2 erkennen 1?Lssen - halb- kreisförmig ausgebildet und um die Zapfen 9' bzw. 10' verschwenkbar. Die Anordnung der beiden Mit--; derart getroffen, daß sie b#i nehmerhebel ist dabei gespannter Feder21 nicht über den zylindrischen-Vorsprung 5 hinausragen.
  • Die beiden Mitnehmerhebel 9 -und 10 weisen - wie F i g. 3 zu entnehmen ist - eine unterschied' liche Dicke auf und sind nach entgegengesetzten Richtungen so weit auf den Zapfen 9' und 10' verschwenkbar gelagert, daß sie bei Rotation des Antriebszahnrades 4 unter dem Druck der Feder 21 gegen den Mitnehmer 11 der Wischerwelle 8 auflaufen und diese - je nach dem Drehsinn des Antriebsmotors - intermittierend oder ständig antreiben.
  • In F i g. 1 ist der Mitnehmerhebel 10 in seiner ausgeschwenkten Lage dargestellt. Wird in diesem Betriebszustand das Aintriebszahnrad 4 im Uhrzeigersinn angetrieben, dann läuft das ausgeschwenkte Ende des Mitnehmerhebels 10 auf den Mitnehmer Ü der Wischerwelle 8 auf und treibt diese intermittierend an.
  • In F i g. 2 ist dagegen der andere weniger dicke Mitnehmerhebel 9 in ausgeschwenktem Zustand gezeigt. Wird hierbei das Antriebszahnrad 4 im Gegen-Uhrzeigersinn angetrieben, dann läuft das ausgeschwenkte Ende des Mitnehmerhebels 9 auf den Mitnehmer 11 der Wischerwelle 8 auf und treibt diese ständig an, und zwar solange der Antriebsmotor an Spannung liegt.
  • Auf dem Antriebszahnrad 4 ist ferner in der Nähe von dessen zylindrischem Vorsprung 5 ein senkreche ter Treibbolzen 12 befestigt, der in die radialeii Schlitze des Schaltrades 14 - eines Malteserkreuzgetriebes eingreift. Die Welle 17 des Ma - lteserkreuz-,getriebes ist - wie, es in F i g. 3 dargestellt, ist - am Deckel 20 des Scheibenwischerge4äuses G mittels einer Mutter 18 befestigt und parallel zur Wischerwelle 8 angeordnet.
  • Mit dem Schaltrad 14 ist eine koaxiale Kulissenscheibe 15 fest verbunden, die derart -geformt und angeordnet ist, daß sie nur den beim intermittierenden Wischerbetrieb wirksamen dickeren Mitnehmerhebel 10 in seiner einggschw-enkten, in F i g. 2 'dar- &estellten neutralen Lage hält und ihn jeweils nur in der Stellung des Schaltrades 14 zum Ausschwenken freigibt, in der am äußeren Umfang der Kulissenscheibe 15 eine Ausnehmung 16 vorgesehen ist. Zwischen der Kulissenscheibe 15 und dem Deckel 20 des Antriebsgehäuses ist eine Distanzhülse 19 angeordnet, denn durch die Kulissenscheibe 15 soll lediglich die Lage des dickeren Mitnehmerhebels 10, aber nicht die Lage des Mitnehmerhebels 9 beeinflußt werden.
  • Soll von Dauerwischen auf intermittierenden Wischerbetrieb umgeschaltet werden, so ist lediglich ein - nicht dargestellter - Schalter zu betätigen, durch den der Scheibenwischer-Antriebsmotor umgepolt wird. Das Antriebszahnrad 4 ist in dem gezeigten Ausführungsbeispiel dazu im Uhrzeigersinn anzutreiben. Der Mitnehmerhebel 9 dreht hierbei an dem Mitnehmerhebel 11 vorbei, ohne diesen mitzunehmen und damit die Wischerwelle 8 zu betätigen. Ein Antrieb der Wischerwelle 8 erfolgt nur, wenn das ständig über den Treibbolzen 12 mit dem Antriebszahnrad 4 gekuppelte Schaltrad 14 die Kulissenscheibe 15 soweit verdreht hat, daß deren Ausnehmung 16 das durch den Druck der Feder 21 erfolgende Ausschwenken des Mitnehmerhebels 10 in die in F i g. 1 veranschaulichte Lage gestattet. Nur in dieser Lage läuft der Mitnehmerhebel 10 auf den Mitnehmer 11 der Wischerwelle 8 auf und treibt diese so lange an, bis der Treibbolzen 12 das Schaltrad 14 einen Schritt weiterdreht. Je nach Getriebeübersetzung 1: 4, 1: 5 oder 1: 6 hält dann der Kreisumfang der Kulissenscheibe 15 drei, vier oder fünf Schaltschritte lang den Mitnehmerhebel 10 wieder in der in F i g. 2 dargestellten neutralen Lage, in der kein Antrieb der Wischerwelle 8 stattfindet. Dieser Turnus des Pausenwischens wird erst dann unterbrochen, wenn entweder der Schalter zum Umpolen des Antriebsmotors betätigt oder dieser stillgelegt wird.
  • Die Ansprüche 2 bis 5 stellen echte Unteransprüche dar und besitzen Gültigkeit nur in Verbindung mit dem Anspruch 1.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum wahlweisen dauernden oder intermittierenden Antrieb von Scheibenwischern mit umlaufendem Wischermotor, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei der die Antriebsverbindung zwischen dem Wischermotor und der Wischerwelle mechanisch trennbar und bei intermittierendem Betrieb selbsttätig nur in bestimmten Abständen einschaltbar ist, d a - durch gekennzeichnet, daß der Wischermotor in an sich bekannter Weise auf Rechts-oder Linkslauf umschaltbar ist und daß innerhalb der Antriebsvorrichtung zwei den Drehrichtungen des Wischermotors zugeordnete lösbare Kupplungen (9, 11 und 10, 11) angeordnet sind, von denen durch die für Dauerbetrieb vorgesehene eine' Kupplung (9, 11) die Antriebsverbindung zwischen dem Wischermotor und der Wischerwelle nur bei Lauf des Wischermotors in einer Drehrichtung (z. B. Linkslauf) und von denen durch die für den intermittierenden Wischerbetrieb vorgesehene zweite Kupplung (10, 11) die Antriebsverbindung nur bei Lauf des Wischermotors in der anderen Drehrichtung (z. B. Rechtslauf) herstellbar ist, wobei die durch die zweite Kupplung (10, 11) gebildete Antriebsverbindung in an sich bekannter Weise während bestimmter Umdrehungen des Wischermotors selbsttätig mit Hilfe eines Malteserkreuzgetriebes oder einer anderen artverwandten Getriebeart unterbrochen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mitte des Antriebszahnrades (4) für die Wischerwelle (8) ein zylindrischer Vorsprung (5) angeordnet ist, in dessen zentrischer Bohrung (6) ein Zapfen (7) der Wischerwelle (8) und auf dem zu beiden Seiten dieser Bohrung (6) je ein unter dem Druck einer Feder (21) stehender, um einen kleinen Winkel ausschwenkbarer, als Kupplungsteil dienender Mitnehmerhebel (9 und 10) exzentrisch gelagert ist, wobei die Mitnehmerhebel (9; 10) bei gespannter Feder (21) nicht über den Umfang des zylindrischen Vorsprunges (5) des Antriebszahnrades (4) hinausragen, und daß der Radius des Vorsprunges (5) kleiner bemessen ist als der Abstand eines als zweites Kupplungsteil dienenden Mitnehmers (1.1) der Wischerwelle (8) von deren Mittelachse. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden eine unterschiedliche Dicke aufweisenden Mitnehmerhebel (9 und 10) unter dem Druck der Feder (21) nach entgegengesetzten Richtungen so weit ausschwenkbar sind, daß sie bei Rotation des Antriebszahnrades (4) gegen den Mitnehmer (11) der Wischerwelle (8) auflaufen und diese entsprechend dem Drehsinn des Wischermotors intermittierend oder ständig antreiben. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Antriebszahnrad (4) in der Nähe von dessen zylindrischem Vorsprung (5) ein senkrechter Treibbolzen (12) befestigt ist, der in an sich bekannter Weise in die radialen Schlitze (13) des Schaltrades (14) eines Malteserkreuzgetriebes - oder einer anderen artverwandten Getriebeart -eingreift, dessen Welle (17) am Deckel (20) des Scheibenwischergehäuses (G) befestigt und parallel zur Wischerwelle (8) angeordnet ist. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit dem Schaltrad (14) fest verbundene koaxiale Kulissenscheibe (15) derart geformt und angeordnet ist, daß sie nur den beim intermittierenden Wischerbetrieb wirksamen, dickeren Mitnehmerhebel (10) in seiner eingeschwenkten, neutralen Lage hält und ihn jeweils nur in einer Stellung des Schaltrades (14) zum Ausschwenken und damit zum Antreiben des Mitnehmers (11) freigibt, in der die Kulissenscheibe (15) eine Ausnehmung (16) aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsc ' he Auslegeschrift Nr. 1079 482; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1804 606. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1187 942.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6611122B2 (en) * 2001-02-02 2003-08-26 Siemens Aktiengesellschaft Method of control and control structure for the movement control, pre-control and fine interpolation of objects in a speed controller clock which is faster than the position controller clock

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DE1079482B (de) * 1958-11-05 1960-04-07 Rau Swf Autozubehoer Antrieb fuer einen Scheibenwischer und eine Pumpe einer Scheibenwasch-anlage eines Kraftfahrzeuges durch einen Elektromotor
DE1187942B (de) 1962-07-31 1965-02-25 Karl Kirchner Vorrichtung zum wahlweise dauernden oder intermittierenden Antrieb von Scheibenwischern mit umlaufendem Wischermotor, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE1804606A1 (de) * 1968-08-07 1970-02-12 Augsburg Nuernberg Ag Zweignie Abgasdrossel fuer Aufpuffbremsen an aufgeladenen Verbrennungsmotoren

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