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DE1229372B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Mayonnaise bzw. mayonnaiseartigen Produkten - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Mayonnaise bzw. mayonnaiseartigen Produkten

Info

Publication number
DE1229372B
DE1229372B DESCH25555A DESC025555A DE1229372B DE 1229372 B DE1229372 B DE 1229372B DE SCH25555 A DESCH25555 A DE SCH25555A DE SC025555 A DESC025555 A DE SC025555A DE 1229372 B DE1229372 B DE 1229372B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mayonnaise
mixture
agitator
adjustable
hammer mechanism
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH25555A
Other languages
English (en)
Inventor
Carl-Georg Hahn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schroeder Maschinenbau GmbH
Original Assignee
Schroeder Maschinenbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schroeder Maschinenbau GmbH filed Critical Schroeder Maschinenbau GmbH
Priority to DESCH25555A priority Critical patent/DE1229372B/de
Priority to NL245279A priority patent/NL245279A/xx
Priority to GB42858/59A priority patent/GB909542A/en
Priority to BE585758A priority patent/BE585758A/fr
Publication of DE1229372B publication Critical patent/DE1229372B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L27/00Spices; Flavouring agents or condiments; Artificial sweetening agents; Table salts; Dietetic salt substitutes; Preparation or treatment thereof
    • A23L27/60Salad dressings; Mayonnaise; Ketchup

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nutrition Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Seasonings (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Mayonnaise bzw. mayonnaiseartigen Produkten Zusatz zum Patent: 1177 462 Gegenstand des Hauptpatentes 1177 462 ist ein Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Mayonnaise bzw. mayonnaiseartigen Produkten, bei dem eine Mischung aus sämtlichen die Mayonnaise bildenden Bestandteilen hergestellt und diese anschließend einer mechanischen Behandlung unterworfen wird. Dabei wird fortlaufend ein Teilstrom dieser Mischung durch ein erstes Rühr- und Schlagwerk geleitet, woraus er fortlaufend in ein zweites Rühr- und Schlagwerk fließt, in das kontinuierlich der andere Teilstrom der Mischung eingeleitet wird, und aus dem die gebildete Mayonnaiseemulsion kontinuierlich abfließt, wobei die Rühr- und Schlagbehandlung in an sich bekannter Weise unter Luftabschluß erfolgt.
  • Bei dem Verfahren nach dem Hauptpatent wird fortlaufend ein Mayonnaisestrom erzeugt und das den gleichlaufenden Betrieb störende absatzweise Herstellen der Mayonnaise vermieden. Das Verfahren hat weiterhin den Vorteil, daß mit verhältnismäßig geringer Rührarbeit eine gute Mayonnaise erhalten wird.
  • Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung des Hauptpatentes wird die Mischung statt in zwei in mehrere Teilströme aufgegliedert, wobei der erste durch ein Rühr- und Schlagwerk geführte Teilstrom mit dem zweiten Teilstrom in einem zweiten Rühr-und Schlagwerk zusammengeführt und'behandelt wird, und die dort abfließende Mischung mit dem dritten Teilstrom in einem dritten Rühr- und Schlagwerk vereinigt und behandelt wird usf. Bei diesem Verfahren wird die Mischung in mehrere Teilströme aufgegliedert, wobei jeweils die aus einem Rühr- und Schlagwerk abfließende Mischung mit dem folgenden Teilstrom in einem folgenden Rühr- und Schlagwerk vereinigt und behandelt wird.
  • Zu Beginn des Verfahrens ist es zweckmäßig, daß vor dem Einleiten des ersten Teilstromes in das Rühr- und Schlagwerk dort Eigelb bzw. eine eigelbreiche Mischung, gegebenenfalls unter Zusatz von Öl, eingebracht und gleichsam zu einem Mayonnaiseansatz gerührt wird. Das Verhältnis des ersten Flüssigkeitsstromes zu dem zweiten Teilstrom kann etwa 1 : 10 bis 1 : 1, vorzugsweise 1 : 3, betragen. Das bedeutet bei einem Verhältnis 1: 3, daß in der Zeiteinheit durch das erste Rührwerk nur etwa 1/3 der Flüssigkeitsmischung gedrückt wird, die durch den zweiten Rührwerkbehälter geschickt wird.
  • Es ist weiterhin vorteilhaft, die aus den Rühr- und Schlagwerken austretende Mayonnaise kontinuierlich durch eine Emulgiervorrichtung zu leiten, in der die Mayonnaise in der Struktur verfeinert und verfestigt wird. Die fertige Mayonnaise fließt dann in kontinuierlichem Strom aus der Emulgiervorrichtung ab. Die Masse kann während der Behandlung in den Rühr- und Schlagwerken oder in der Emulgiervorrichtung gekühlt werden.
  • Die zum Beginn des Verfahrens hergestellte Mischuni kann auch weitere Zu-taten, wie z. B. aufgeschlossene- Stärke, erhalten.
  • Das Hauptpatent hat weiterhin eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zum Gegenstand, bei der an sich bekannte Schlag- und Rührwerke angewendet werden, die zwei oder mehrere, vorzugsweise gegenläufig umlaufende, mit Schlagorganen besetzte Wellen tragen. Dabei können die Schlagorgane der einen Welle in den Zwischenraum der Schlagorgane der anderen Welle eingreifen. Eine einfache Bauform besteht darin, daß in an sich bekannter Weise zwei oder mehrere Rühr- bzw. Schlagwerke hintereinander angeordnet und derart ausgebildet sind, daß die Wellen der Rühr- und Schlagwerke die Behälter durchsetzen, wobei in den zwischen den Behältern liegenden Wänden eine oder mehrere Durchtrittsöffnungen vorgesehen sind für die Zuführung der Emulsion aus dem jeweils vorherliegenden Rühr- und Schlagwerk.
  • Eine andere Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens besteht darin, daß ein einziges langgestrecktes Rühr- und Schlagwerk mit einer Zuleitung für den ersten Teilstrom an einem Ende und mit mehreren im Abstand voneinander liegenden Zuführungsöffnungen für den Eintritt des zweiten bzw. der folgenden Teilströme in unterschiedlichem Ab- stand vorhanden ist. Dabei kann weiterhin das Rühr-und Schlagwerk zwischen den Zuführungsöffnungen für die Teilströme Leitorgane, wie Propeller, Schnekken od. dgl., aufweisen, die auf die durch, das Rührwerk ffießende Masse einen Druck entgegen der Strömungsrichtung ausüben. Auf diese Weise werden gleichsam einzelne Abteilungen im Rühr- und Schlagwerk gebildet und dafür gesorgt, daß die Emulsion in jeder Abteilung unter einem bestimmten Druck gehalten wird und erst nach überwinden dieses Druckes aus der jeweils vorherliegenden Abteilung in die folgende abfließen kann. Bei dieser Bauform wird die Einschaltung von Zwischenwänden vermieden, wodurch die Herstellung und der Zusammenbau. vereinfacht sind.
  • Die Erfindung hat eine weitere Ausbildung des Gegenstandes des Hauptpatentes zum Gegenstand und besteht darin, daß aufgeschlossene Stärke fortlaufend der Mayonnaise bzw. mayonnaiseartigen Emulsion-während der Rühr- und Schlagbehandlung in einem einstellbaren Mischungsverhältnis zur Mayonnaise kontinuierlich zugeführt wird. Durch dieses Verfahren ergibt sich der Vorteil, daß die aufgeschlossene Stärke in einfachster Weise der Mayonnaise zugeführt wird, ohne daß die Gefahr einer Klumpenbildung, Zerfall der Mayonnaise od. dgl. besteht.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren kann unterschiedlich durchgeführt werden. Eine Ausführungsform besteht darin, daß die aufgeschlossene Stärke in das Rühr- und Schlagwerk eingeleitet wird, in das der erste Teilstrom der Mischung eingeleitet wird. Eine andere Ausführungsform besteht darin, daß die aufgeschlossene Stärke in das Rühr- und Schlagwerk eingeleitet wird, in das der zweite oder die folgenden Teilströme der Mischung eingeleitet werden.
  • Die Erfindung betrifft weiterhin eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, die darin besteht, daß die Zumeßpumpen für die Mayonnaisemischung und die Zumeßpumpe für die aufzuschließende bzw. aufgeschlossene Stärke von einem gemeinsamen, regulierbaren Antrieb angetrieben sind und daß die Pumpenleistung der einzelnen Pumpen verstellbar ist. Dabei können Zumeßpumpen mit verstellbarem Pumpenhub verwendet werden.
  • An Hand der schematisthen Zeichnung werden ein Ausführungsbeispiel der Erfindung und weitere Ausführungsformen derselben erläutert.
  • In den beiden Mischgefäßen 1 werden die Mayonnaise bildenden Substanzen, wie öl, Ei, Essig und andere Substanzen, miteinander vermischt. Die Mischgefäße sind mit Rührwerken la ausgerüstet. An das eine Mischwerk ist ein Durchgangshahn 2 und an das andere ein Dreiwegehahn 3 angeschlossen, von dem eine Leitung zu der nachfolgend beschriebenen Vorrichtung führt. Während aus dem einen Gefäß auf die Mayonnaise-Produktions-Vorrichtung gearbeitet wird, wird in dem anderen Gefäß eine Mischung vorbereitet, und umgekehrt. Die Mischung gelangt aus dem Mischgefäß 1 durch die Rohrleitungen 4 und 5 zu den Zumeßpumpen 30 und 31.
  • In den beiden Mischgefäßen 32 und 33 wird Stärke mit Wasser vermischt. Das Mischgefäß 33 ist durch einen Durchgangshahn 34 und das Mischgefäß 32 durch einen Dreiwegehahn 35 abgeschlossen. Von hier führt eine Leitung 36 zur Zumeßpumpe 37. Auch in diesem F ' all ist die Vorrichtung so ausgebildet, daß von dem einen Mischgefäß 32 auf die Mayonnaise-Produktions-Vorrichtung gearbeitet wird, während in dem anderen Mischgefäß 33 eine neue Mischung vorbereitet werden kann, undumgekehrt.
  • Von der Pumpe 37 führt eine Leitung 38 zur Stärkeaufschließungsvorrichtung 39. In dieser wird die Mischung unter kräftigem Rühren und-Erhitzön apfgeschlo-ssen, pasteurisiert und abgekühlt. Von der Aufschließungsvorrichtung39 führt eine Leitung40 zu dem Rühr- und Schlagwerk A. Dieses kann in zwei Kammern 8 und 9 bzw. in mehrere Kammern unterteilt sein. Es ist aber auch möglich, daß das Schlagwerk als durchgehendes Schlagwerk ohne eine Unterteilung in Kammern ausgebildet ist.
  • Von der Pumpe 30 führt die Leitung 41 an den Anfang des Rühr- und Schlagwerkes A bzw. in dessen erste Kammer 8, wenn das Schlagwerk in Kammein unterteilt ist. Von der Pumpe 31 führt eine Leitung 42 zu dem Rühr- und Schlagwerk, wobei die Leitung 42 in einem bestimmten Abstand vom Anfang in das Schlagwerk bzw. in die zweite Kammer 9 mündet, wenn mehrere Kammern vorhanden sind. Die Leitung 40 hingegen, durch die der aufgeschlossene Stärkebrei fließt, mündet in einem noch größeren Abstand vom Anfang des Rühr- und Schlagwerkes A in dieses. Die Leitung 40 kann aber auch in einem anderen Abstand vom Anfang des Rühr- und Schlagwerkes einmünden. Es ist so auch möglich, die Leitung 40 beispielsweise in die Kammer 8 einmünden zu lassen.
  • An das Rühr- und Schlagwerk A kann über eine Leitung, wie bereits in dem Hauptpatent dargestellt, eine Emulgiervorrichtung B angeschlossen sein. Es ist auch möglich, die aufgeschlossene Stärke nicht in das Rühr- und Schlagwerk A, sondern in die Emulgiervorrichtung B bzw. in die Verbindungsleitung zwischen A und B einzuführen.
  • Die Pumpen 30, 31 und 37 werden von einem gemeinsam regelbaren Antrieb 43 angetrieben. Die Ausbildung kann so getroffen sein, daß zwischen dem Antrieb 43 und den einzelnen Pumpen je ein weiteres regelbares Getriebe eingeschaltet ist, wobei diese unabhängig voneinander eingestellt werden können, so daß das Förderverhältnis der Pumpen wahlweise verstellt werden kann. Eine andere sehr zweckmäßige Ausführungsform besteht darin, daß Pumpen verwendet werden, deren Pumpenhübe für sich verstellbar sind. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß bei einer bestimmten Einstellung der einzelnen Pumpengetriebe bzw. der einzelnen Förderhübe der Pumpen das Verhältnis der durch die Pumpen geförderten Stoffe stets das gleiche bleibt, auch wenn die absolute Fördermenge durch Regelung des Antriebs 43 verändert wird. Es genügt in diesem Falle, bei einer Anderung der Leistung der Vorrichtung allein die Antriebsgeschwindigkeit des Antriebs 43 zu ändern, ohne daß eine weitere Verstellung der einzelnen Pumpen notwendig ist. Andererseits besteht aber auch die Möglichkeit, von einem bestimmten Mischungsverhältnis zu jedem anderen Mischungsverhältnis überzugehen, indem die Antriebsverhältnisse der Pumpen - durch Verstellung ihrer Getriebe oder ihrer Hübe - verstellt werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Mayonnaise bzw. mayonnaiseartigen Produkten, bei dem eine Mischung aus sämtlichen die Mayonnaise bildenden Bestandteilen hergestellt und diese anschließend einer mechanischen Behandlung unterworfen wird, nach Patent 1177 462, dadurch gekennzeichnet, daß aufgeschlossene Stärke fortlaufend zu der Mayonnaise bzw. moyonnaiseartigen Emulsion während der Rühr- und Schlagbehandlung oder zwischen dieser und der nachfolgenden Emulgierung in einem einstellbaren Mischungsverhältnis der Mayonnaise kontinuierlich zugeführt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aufgeschlossene Stärke in das Rühr- und Schlagwerk eingeleitet wird, in das der erste Teilstrom der Mischung eingeleitet wird. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aufgeschlossene Stärke in das Rühr- und Schlagwerk eingeleitet wird, in das der zweite Teilstrom oder die folgenden Teilströme der Mischung eingeleitet werden. 4. Vorrichtung nach Patent 1177 462 zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zumeßpumpen (30, 31) für die Mayonnaisemischung und die Zumeßpumpe (37) für die aufzuschließende bzw. aufgeschlossene Stärke von einem gemeinsamen, regulierbaren Antrieb (43) angetrieben sind, und daß die Pumpenleistung der einzelnen Pumpen (30, 31, 37) verstellbar ist. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch die Anordnung von Zumeßpumpen (30, 31, 37) mit verstellbarem Pumpenhub. In Betracht gezogene Druckschriften: K o s i n, »Nahrungsmittelemulsionen«, 1954, S. 42, 43 und 66.
DESCH25555A 1958-12-18 1959-02-19 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Mayonnaise bzw. mayonnaiseartigen Produkten Pending DE1229372B (de)

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NL245279A NL245279A (de) 1958-12-18 1959-11-12
GB42858/59A GB909542A (en) 1958-12-18 1959-12-16 Process and apparatus for the manufacture of mayonnaise or mayonnaise-like products
BE585758A BE585758A (fr) 1958-12-18 1959-12-17 Procédé de préparation de la mayonnaise ou de produits similaires

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0110049A3 (en) * 1982-11-30 1985-08-28 International Flavors & Fragrances Inc. Mixed seasoning

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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None *

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EP0110049A3 (en) * 1982-11-30 1985-08-28 International Flavors & Fragrances Inc. Mixed seasoning

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