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DE1229359B - Schaltwerksgetriebe, vorzugsweise zum stufenlosen Veraendern des UEbersetzungsverhaeltnisses zwischen einer treibenden und einer getriebenen Welle - Google Patents

Schaltwerksgetriebe, vorzugsweise zum stufenlosen Veraendern des UEbersetzungsverhaeltnisses zwischen einer treibenden und einer getriebenen Welle

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Publication number
DE1229359B
DE1229359B DEM44600A DEM0044600A DE1229359B DE 1229359 B DE1229359 B DE 1229359B DE M44600 A DEM44600 A DE M44600A DE M0044600 A DEM0044600 A DE M0044600A DE 1229359 B DE1229359 B DE 1229359B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
shaft
transmission means
transmission
driven shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM44600A
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Minnich
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to DEM44600A priority Critical patent/DE1229359B/de
Publication of DE1229359B publication Critical patent/DE1229359B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H29/00Gearings for conveying rotary motion with intermittently-driving members, e.g. with freewheel action

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Schaltwerksgetriebe, vorzugsweise zum stufenlosen Verändern des übersetzungsverhältnisses zwischen einer treibenden und einer getriebenen Welle Die Erfindung betrifft ein Schaltwerksgetriebe, vorzugsweise zum stufenlosen Verändern des übersetzungsverhältnisses zwischen einer treibenden und einer getriebenen Welle, bestehend aus mindestens einem ersten Getriebe zum Umformen einer gleichförmigen Bewegung der treibenden Welle in periodischungleichförmigeBewegungenmehrererphasenverschoben arbeitender übertragungsmittel und mindestens einem weiteren Getriebe zum Umformen bestimmter hinreichend großer Abschnitte dieser phasenverschobenen ungleichförmigen Bewegungen in eine gleichförmige Bewegung der getriebenen Welle.
  • Bei bekannten Schaltwerksgetrieben werden zur Vermeidung der Ungleichförmigkeit in der Drehung einer getriebenen Welle Federn verwendet, die an einer mit der Abtriebswelle verbundenen Scheibe angebracht sind und die an der Scheibe beweglich angebrachten Nutenkörper angreifen. An diese beweglichen Nutenkörper greifen zugleich auch die von der Abtriebswelle auf die auf eine andere Abtriebswelle zu übertragenden Kräfte an, die dabei im Gleichgewicht mit den Federkräften der Federn stehen sollen. Weiterhin ist vorgesehen, daß die Federkräfte in Abhängigkeit des durchfahrenen Drehwinkels der Scheibe die Nutenkörper so bewegen, daß die Ungleichförmigkeit in der Bewegung der Scheibe der Abtriebswelle beseitigt ist. Dazu sind Federwege erforderlich, die den benötigten Regelwegen der Nutenkörper genau entsprechen. Diese Bedingung muß auch erfüllt sein, wenn die zu übertragenden Kräfte sich in ihrer Größe ändern, wie es der Fall ist, wenn ein anderes übersetzungsverhältnis eingestellt wird oder sich bei unverändertem übersetzungsverhältnis die Getriebebelastung ändert. Wegen der Abhängigkeit der Federwege von den Übertragungskräften ist mit einer Federvorrichtung dieser bekannten Ausführung die ungleichförmige Bewegung der Scheibe nicht zu verhindern.
  • Es ist weiterhin ein Schaltwerksgetriebe bekannt, bei dem durch eine exzentrisch verstellbare und mit der Antriebswelle umlaufende Führungsbahn eine radiale Bewegung einer gestellfest geführten Zahnstange erzeugt und eine Bewegungsphase dieser Radialbewegung auf die getriebene Welle übertragen wird. Zu diesen Schaltwerksgetrieben ist vorgesehen, daß der Führungsexzenter als Kreuzscheibe einer Kreuzscheibenkupplung ausgebildet ist, deren eine Kupplungsscheibe gegenüber der anderen Scheibe in radialer Richtung verstellbar angeordnet ist. Auch diese Schaltwerksgetriebe haben den Nachteil, daß sich die getriebene Welle nicht gleichförmig dreht, wenn eine Veränderung des Übersetzungsverhältnisses vorgenommen wird.
  • Die Erfindung bezweckt, ein Schaltwerksgetriebe zu schaffen, das bei allen Regelstellungen eine exakt gleichförmige Drehung der getriebenen Welle gewährleistet und das in seinem Aufbau einfach ist. Als Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß die übertragungsmittel des ersten Getriebes Wälzkurven haben, bei deren Abrollen das übersetzungsverhältnis stetig gemäß dem Gesetz einer geometrischen Reihe geändert wird, und übertragungsmittel des zweiten Getriebes Wälzkurven haben, bei deren Abrollen das Übersetzungsverhältnis nach derselben geometrischen Reihe mit dem reziproken Faktor geändert wird, und daß Stellmittel. vorgesehen sind zum Verstellen der Übertragungsmittel zueinander für die übersetzungsänderung zwischen der treibenden Welle und der getriebenen Welle. Dabei ist es vorteilhaft, wenn für die Bewegungsumformung phasenverschoben arbeitende Einzahngetriebe verwendet werden. Sind die Antriebswelle und die Wellen versetzt zueinander gelagert, ist es günstig, wenn die Welle der übertragungsmittel auf einem Kreisbogen schwenkbar um die Antriebs- oder Abtriebswelle angeordnet ist. Für die Bewegungsumformung können schrägverzahnte Einzahnräder vorgesehen werden, die zu den gepaarten Zahnrädern axial verschiebbar angeordnet sind. Schließlich ist es vorteilhaft, wenn das erste Getriebe eine Nutenscheibe mit mindestens einer Kurvennut für die Führung eines Kurbelzapfens vom Kurbelarm der Zwischenwelle aufweist, die radial ausgerichtet ausgebildet ist.
  • Bei dieser Anordnung wird die Leistung des Schaltwerksgetriebes über jeweilig bestimmte Ab- schnitte der Wälzkurven übertragen. Dazu ist die Möglichkeit gegeben, diese Abschnitte durch Verstellen der übertragungsmittel verändern zu können und damit auch das übersetzungsverhältnis zwischen der treibenden und getriebenen Welle. Das Ändern des Übersetzungsverhältnisses ist begleitet von einer Phasenverschiebung.der Eingriffe der übertragungsmittel, was durch ein Verstellen der übertragungsmittel zu berücksichtigen ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine Getriebeeinheit des Schaltwerksgetriebes in schematischer Darstellung in der Seitenaansic , F i g. 2 das Getriebe nach F i g. 1 im Schnitt nach der Linie II-11, F i g. 3 eine Vorderansicht des Getriebes von F i g. 1 von der Seite III-III, F i g. 4 einen Ausschnitt der Anordnung von F i g. 3 mit Wälzkurven und Eingriffslinie in vergrößertem Maßstab, Fig* 5 ein Ausführtingsbeispiel eines Schaltwerksgetriebes im Querschnitt, F i g. 6 das Schaltwerksgetriebe gemäß F i g. 5 im Längsschnitt, F i g. 7 einen Querschnitt nach der Linie VII-VII der F i g. 6, F i g. 8 einen Ausschnitt aus F i g. 7 mit Wälzkurven und Eingriffslinie in vergrößertem Maßstab. - Eine nach den F i g. 1, 2 und 3 auf einer Antriebswelle 1 fest angebrachte Nutenscheibe 2 ist mit einer S-förmig gekrümmten in allgemeiner Richtung radial verlaufenden Kurvennut 3 versehen. In diese Kurvennut 3 greift mit ihrem Kurbelzapfen 4 ein Kurbelarm 5 ein, der mit einer parallel zur Antriebswelle 1 mit dem Abstand a' versetzt zu ihr angeordneten Zwischenwelle 6 fest verbunden ist. Am abtriebsseitigen Ende der Zwischenwelle 6 ist ein mit dem Zahnrad 7 kämmendes Einzahnrad 8 mit einem Zahn 8a befestigt. Das Zahnrad 7 ist in einer um die Achse der Zahnwelle 6 schwenkbaren und über den Winkelbereich y verstellbaren Schwinge 9 drehbar gelagert. Die Schwinge 9 sei in der gezeichneten Stellung fest eingestellt..
  • Bei gleichförmigem Drehen der Antriebswelle 1 wird die Winkelgeschwindigkeit der Zwischenwelle6, bedingt durch den Verlauf der Kurvennut 3 und durch die Versetzung der Zwischenwelle 6 zur Antriebswelle 1 während eines Umlaufes ständig geändert. Der Verlauf der Kurvennut 3 und die Wellenversetzung a sind so gewählt, daß das Ändern der Winkelgeschwindigkeit der Zwischenwelle 6 bei Bewegen des Kurbelarmes 5 im Bereich A-B-C einer geometrischen Reihe folgt. Der diese Reihe regelnde Faktor sei mit q bezeichnet. Die Polbahnen bzw. Wälzkurven dieser Bewegungen im Bereich A-B-C haben dementsprechend diejenige Form, die bei ihrem Abwälzen aufeinander das zwischen ihnen bestehende momentane Übersetzungsverhältnis nach dieser geometrischen Reihe ändern.
  • Ebenso liegen nach F i g. 4 der Zahnflankenausbildung des Zahnes 8a des Einzahnrades 8 und der Zähne 7 a des Zahnrades 7 Wälzkurven (w1, W2) ZU-grunde, bei deren Abwälzen während des Durchganges des Zahnes 8a das momentane übersetzungsverhältnis i2"". zwischen dem Einzahinrad 8 und dem Zahnrad 7 gemäß der geometrischen Reihe geändert wird, wobei der diese Reihe regelnde Faktor den reziproken Wert von dem Faktor q der ersten Reihe hat.
  • Aufeinanderfolgenden Punkten auf der Eingriffslinie E,-E2 (F i g. 4) des zweiten Getriebes sind zugehörig momentane übersetzungsverhältnisse '21ftom und den Punkten auf der Kurvennut 3 des ersten Getriebes momentane übersetzungsverhältnisse ilmom. Bei gegebener Einstellung der Schwinge 9 sind die Punkte auf der Eingriffslinie E,-E2 einem bestimmten Reihenabschnitt aufeinanderfolgender Punkte der Kurvennut 3 zugeordnet. Die einander zugeordneten Punkte werden bei Drehen der Antriebswelle 1 auf der Kurvennut 3 von dem Kurbelzapfen 4 und auf der EingriffslinieEI-E2 von dem Zahn 8a gleichzeitig durchfahren.
  • Bei Verstellen der Schwinge 9 wird die Punktreihe der Eingriffslinie E.-E. einem anderen Reihenabschnitt der Punkte momentaner Übersetzungsverhältnisse auf der Kurvennut 3 zugeordnet. Die Reihen der momentanen Übersetzungsverhältnisse i""" und i2.,. verschieben sich hierbei stufenlos zueinander.
  • Angenommen, es sei bei der gezeichneten Einstellung der Schwinge 9 bei Eingriffbeginn des Zahnes 8 a, wenn sich dieser am Anfangspunkt E, der Eingriffsstrecke Ei-E" (F i g. 4) befindet, das momentane übersetzungsverhältnis zwischen der Antriebswelle 1 und der Zahnwelle 6i:tn,." und das momentane übersetzungsverhältnis zwischen dem Einzahnrad 8 der Welle 6 und dem Zahnrad 7 i2",. n. Dann ist für die aufeinanderfolgenden Punkte der momentanen übersetzungsverhältnisse das Gesamtübersetzungsverhältnis ii"". n zwischen der Antriebswelle 1 und dem Zahnrad 7 während des Durchganges des Zahnes 8 a das Produkt der zugeordneten Glieder -beider geometrischen Reihen, nämlich wobei der Index n ein n-tes Glied der Reihen anzeigt. Es ist somit während des Durchganges des Zahnes 8a das Gesamtübersetzungsverhältnis i""" bei jedem Einstellwinkel der Schwinge 9 konstant mit der jeweilig zugehörigen Größe.
  • Das Schaltwerksgetriebe ist aus mehreren solcher Getriebeeinheiten zu bilden, die phasenverschoben zueinander arbeiten.
  • An einem Ausführungsbeispiel nach F i g. 5 bis 8 sei ein solches Schaltwerksgetriebe näher beschrieben. Auf der Antriebswelle IL ist eine Nutenscheibe 2 aufgekeilt, die mit vier über ihre abtriebsseitige Stirnseite gleichmäßig verteilten S-förmigen Kurvennuten 3 versehen ist. Parallel zur Antriebswelle 1 und mit dem Abstand a (F i g. 5) zu ihr versetzt sind vier in ihrer Länge gestaffelte und teleskopartig ineinandergesteckte Hohlwellen 6 angeordnet, die antriebsseitig mit je einem fest angebrachten Arm 5 ausgestattet sind, welcher jeweils an ihrem freien Ende mittels eines Kurbelzapfens 4 in die zugeordnete Kurvennut 3 der Scheibe 2 eingreift.
  • Die abtriebsseitigen Enden der Hohlwellen 6 sind mit je einem fest angebrachten Zweizahnrad 8 ausgestattet, das mit den auf der Welle 10 angeordneten Zahnradpaaren 7 kämmt.
  • Die Welle 10 ist in der Schwinge 9 drehbar gelagert, die um einen Winkel y um die Achse der Hohlwellen 6 schwenk- und einstellbar ist. Das auf der Welle 10 aufgekeilte Zahnrad 12 kämmt mit dem auf der Abtriebswelle 15 festsitzenden Zahnrad 13.
  • Die auf der Welle 10 aufgereihten Zahnradpaare 7 sind mittels bekannter Maßnahmen durch Anziehen einer auf der Welle 10 aufgeschraubten Stellmutter mit der Welle 10 auf Reibungsschluß so verbunden, daß zu deren Drehung zueinander ein größeres Drehmoment nötig ist, als das auf die Abtriebswelle 15 zu übertragende Drehmoment. Die um einen Winkel zueinander verstellten Zahnradpaare 7 bilden zusammen eine Walze.
  • Die Zweizahnräder 8 bestehen aus einstufig abgesetzten Scheiben mit zwei axial und radial gegeneinander versetzten Zähnen, während die mit ihnen zu- sammenarbeitenden Zahnradpaare 7 aus zwei starr miteinander verbundenen Zahnrädern mit entsprechend verschiedenen Teilkreisen bzw. Durchmessern bestehen, wie besonders deutlich der F i g. 8 zu entnehmen ist.
  • Die Flankenform der Zähne 7 a und 8 a und das Maß ihrer radialen Versetzung sind gemäß F i g. 8 so gewählt, daß über die zwei Zahnbereiche die erfindungsgemäßen Wälzkurven (w1, w.) entstehen.
  • Den Bewegungsvorgängen zwischen der Antriebswelle 1 und den Hohlwellen 6 liegen gemäß den genannten geometrischen Reihen ausgebildete Wälzkurven zugrunde, die sich über den Bereich A-B-C erstrecken.
  • Die Antriebswelle 1 mit der Nutenscheibe 2 treibt über die Hohlwellen 6 mit ihren Endkurbeln 5 und den Zweizahnrädern 8 die aus den Zahnradpaaren 7 gebildete Walze an, wobei die Zweizahnräder 8 mit einem Phasenwinkel dem der Verstellwinkei der Zahnradpaare 7 der Walze zueinander entspricht, nacheinander in die Walze eingreifen. Die Walze und damit die Abtriebswelle 15 werden gleichförmig angetrieben.
  • Der Phasenwinkel des Eingriffs der Zweizahnräder 8 in die Walze verändert sich bei Verstellen der Schwinge 9. So ist im Regelbereich der niedrigen Abtriebsdrehzahlen der Phasenwinkel kleiner und damit die Zahnüberdeckung größer als in dem der hohen Abtriebsdrehzahlen.
  • Während der Schwingenverstellung entstehen bei Durchgang des Zahnes 8 a an die Zahnradpaare 7 der Walze angreifende Einstellmomente, die größer sind, als das auf die Abtriebswelle 15 zu übertragende Drehmoment.
  • Das Schaltwerksgetriebe arbeitet damit nach der Erkenntnis, daß ein hinreichend großer Abschnitt der periodisch ungleichfönnigen Bewegungen der Zwischenglieder 6 nach einem vorgeschriebenen mathematischen Gesetz verläuft. Denn das Umformen der gleichförmigen Bewegungen der treibenden Welle 1 in periodisch ungleichförmige Bewegungen der Zwischenglieder 6 und diese wiederum in eine gleichförmige Abtriebsbewegung muß dem Gesetz der geometrischen Reihe folgen, wobei zwei gleiche geometrische Reihen gekoppelt werden, von denen die eine ansteigt und die andere abfällt. Bei den diesen geometrischen Reihen folgenden Geschwindigkeitsänderungen kann durch die einfache Maßnahme des Verstellens bestimmter Wälzkurvenabschnitte zueinander das stufenlose Verändern des übersetzungsverhältnisses bei Aufrechterhaltung einer exakt gleichförmigen Abtriebsbewegung erreicht werden., Die Umfonnungen der Bewegungen in die Abtriebsbewegung verlaufen nach der Verstellung in anderen Abschnitten derselben geometrischen Reihen, und nur bei geometrischen Reihen ergibt sich dann durch Multiplikation der momentanen Übersetzungsverhältnisse in diesen Abschnitten der Bewegungsumformungen wieder ein konstantes übersetzungsverhältnis.
  • Es wird also mit Hilfe einer einfachen Kinematik bei Aufrechterhaltung eines spielfreien vollen Formschlusses die gleichförmige Antriebsbewegung in eine über einen Bewegungsabschnitt der Zwischenglieder sich erstreckende exakt gleichförmige Bewegung stufenlos regelbarer Geschwindigkeit erreicht.
  • Dabei ist es ohne Bedeutung, durch welche Arten der getrieblichen Mittel die Bewegungen und übersetzungen erzeugt werden.
  • Die Formen von Zahnflanken und Kurvennuten sind mit Hilfe bekannter Regeln zu ermitteln.
  • Als ein Beispiel für eine mögliche Abwandlung des beschriebenen Schaltwerksgetriebes sind gepaarte, exzentrisch drehbar gelagerte Zahnräder zu nennen, deren Maß der Außermittigkeit und deren Zahnformen Wälzkurven zugrunde liegen, die bei Drehen der Zahnräder das übersetzungsverhältnis nach der geometrischen Reihe steigen und fallen lassen. Auch ist es möglich, die Welle 10 der F i g. 6 mit Nuten zu versehen, die unter verschiedenen Winkeln zur Längsachse der Welle 10 derart verlaufen, daß die Zahnradpaare 7 auf der Welle 10, die mittels Ansätzen in die zugeordnete Nut eingreifen, bei Axialverschiebung der Welle 10 zu den Zahnrädern 8 gegeneinander verdreht werden. Eine weitere Maßnahme ist die Verwendung schrägverzahnter, axial zum gepaarten Zahnrad verschiebbarer Zahnräder mit verschiedenen Zahnbreiten.
  • Es ist weiterhin möglich, statt der stufenlosen Regelung ein Stufengetriebe zu verwenden.
  • Für die Drehzahlregelung können verschiedene Relativverstellungen der übertragungsmittel dienen. Anstatt die Welle 10 auf der Abtriebsseite des Getriebes verstellbar anzuordnen, kann auch die antriebsseitige Nutenscheibe 2 in einer um die Achse der Hohlwellen 6 verstellbaren Schwinge drehbar gelagert und durch Verstellen dieser Schwinge das übersetzungsverhältnis geändert werden.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltwerksgetriebe, vorzugsweise zum stufenlosen Verändern des übersetzungsverhältnisses zwischen einer treibenden und einer getriebenen Welle, bestehend aus mindestens einem ersten Getriebe zum Umformen einer gleichförmigen Bewegung der treibenden Welle in periodisch ungleichförmige Bewegungen mehrerer phasenverschoben arbeitender übertragungsmittel und mindestens einem weiteren Getriebe zum Umformen bestimmter hinreichend großer Abschnitte dieser phasenverschobenen ungleichförmigen Bewegungen in eine gleichfönnige Bewegung der getriebenenWelle, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungsmittel (4, 5, 6) des ersten Getriebes (2, 3, 4, 5) Wälzkurven haben, bei deren Abrollen das Übersetzungsverhältnis stetig gemäß dem Gesetz einer geometrischen Reihe geändert wird, und übertragungsmittel (7, 8) des zweiten Getriebes Wälzkurven haben, bei deren Abrollen das übersetzungsverhältnis nach derselben geometrischen Reihe mit dem reziproken Faktor (q) geändert wird, und daß Stellmittel (9) vorgesehen sind zum Verstellen der Übertragungsmittel zueinander für die übersetzungsänderung zwischen der treibenden Welle (1) und der getriebenen Welle (15). 2. Schaltwerksgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Bewegungsumformung phasenverschoben arbeitende Einzahngetriebe (7, 7a, 8, 8a) verwendet werden. 3. Schaltwerksgetriebe nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Antriebswelle und die Wellen der übertragungsmittel versetzt zueinander gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle der Übertragungsmittel (7) auf einem Kreisbogen (1,) schwenkbar um die Antriebs- (1) oder Abtriebswelle (15) angeordnet ist. 4. Schaltwerksgetriebe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für die Bewegungsumformung schrägverzahnte Einzahnräder (8, 8a) vorgesehen sind, die zu den gepaarten Zahnrädern (7) axial verschiebbar angeordnet sind. 5. Schaltwerksgetriebe nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Getriebe (2, 3, 4, 5) eine Nutenscheibe (2) mit mindestens einer radial gerichteten Kurvennut (3) für die Führung eines Kurbelzapfens (4) vom Kurbelarm (5) der Zwischenwelle (6) aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 691043, 825 928, 883 375, 947 584, 1056 447, 1062 513; französische Patentschrift Nr. 485 931; britische Patentschrift Nr. 565 443; USA.-Patentschriften Nr. 2 308 558, 2 784 613.
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