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DE825928C - Aussetzgetriebe - Google Patents

Aussetzgetriebe

Info

Publication number
DE825928C
DE825928C DES330A DES0000330A DE825928C DE 825928 C DE825928 C DE 825928C DE S330 A DES330 A DE S330A DE S0000330 A DES0000330 A DE S0000330A DE 825928 C DE825928 C DE 825928C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheel
teeth
driving
driven
tip circle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES330A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1603155U (de
Inventor
Erich Boettger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES330A priority Critical patent/DE825928C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE825928C publication Critical patent/DE825928C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H27/00Step-by-step mechanisms without freewheel members, e.g. Geneva drives
    • F16H27/04Step-by-step mechanisms without freewheel members, e.g. Geneva drives for converting continuous rotation into a step-by-step rotary movement
    • F16H27/08Step-by-step mechanisms without freewheel members, e.g. Geneva drives for converting continuous rotation into a step-by-step rotary movement with driving toothed gears with interrupted toothing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description

  • Aussetzgetriebe Gegenstand der Erfindung ist ein Aussetzgetriebe, das in allen Stellungen ohne jegliches Spiel arbeitet. Bei den bekannten Malteserkreuzgetrieben ist nachteilig, daß der getriebene Teil, sofern er in einer Zwischenstellung, also nicht den ausgezeichneten Endstellungen, stehenbleibt, mit einem mehr oder weniger großen Spiel beweglich ist und dadurch keine stabile Lage verbürgt. Diese Unstabilität ist in vielen Fällen für die Praxis nicht erwünscht.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Aussetzgetriebe treten derartige Nachteile nicht auf. Erfindungsgemäß ist der treibende und getriebene Teil des Aussetzgetriebes aus miteinander kämmenden Zahnrädern bzw. Zahnradsegmenten hergestellt. Dabei besteht sowohl der treibende als auch der getriebene Teil aus je zwei starr miteinander verbundenenRadteilen, und die Anordnung ist so getroffen, daß der eine getriebene Teil an seinem ganzen Umfang mit Zähnen versehen ist, während der damit zusammenarbeitende treibende Teil nur auf die Länge der Kopfkreisüberschneidung von treibendem und getriebenem Rad Zähne trägt, an seinem übrigen Radumfang aber bis zum Zahngrund abgearbeitet ist. Der zweite getriebene Teil dagegen besitzt an seinem ganzen Umfang abwechselnd Zähne und bis zum Zahngrund reichende Zahnlücken von jeweils der Länge der Kopfkreisüberschneidung von treibendem und getriebenem Rad. Der dazugehörige treibende Teil dagegen besitzt nur einmal auf die Länge der Kopfkreisüberschneidung Zähne, während er an seinem übrigen Umfang jedoch nicht gezahnt, also bis zum Kopfkreis voll ausgeführt ist. An Hand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel eines gemäß der Erfindung ausgeführten Aussetzgetriebes in räumlicher Darstellung zeigt, soll die Erfindung näher beschrieben werden: Mit i ist die Antriebsachse eines Getriebes, auf der das Antriebsritzel2 sitzt, bezeichnet. Dieses kämmt mit einem auf der getriebenen Welle 3 befestigten Zahnrad 4. Auf der Welle i sind noch zwei weitere Radkörper 5 und 6 befestigt, von denen das Rad 5 mit dem auf der Welle 3 lose gelagerten Rad 7 kämmt. Der Radteil 6 kämmt mit dem Rad B. Dabei ist das Rad 8 mit dem Rad 7 beispielsweise vermittels der Bolzen 9 starr verbunden. Die Radteile 5 und 6 sind auf der Welle i starr befestigt, vorzugsweise bestehen sie mit dem Ritzel2 aus einem Stück. Sie weisen zweckmäßig auch gleichen Durchmesser wie das Ritzel2 und gleiche Zahnteilung wie dieses auf. Auch die Räder 7 und 8 haben gleiche Größe wie das Rad 4 und ebenfalls gleiche Zahnteilung wie dieses, wodurch diese Räder in einem Arbeitsgang miteinander hergestellt werden können. Auf diese Weise wird die Herstellung der Räder ganz wesentlich verbilligt.
  • Während das Rad 7 an seinem ganzen Umfang mit Zähnen versehen ist, ist bei dem Rad 8 die Zahnfolge durch Zahnlücken unterbrochen, und zwar so, daß abwechselnd auf eine Zahnlücke Z jeweils ein Zahnstück mit den Zähnen io folgt. Zahnlücke und stehengebliebene Zähne io weisen im Beispiel die gleiche Breite a auf. Diese Breite a entspricht der Kopfkreisüberschneidung a von.treibendem und getriebenem Rad, z. B. der Räder 6 und B. Der treibende Radteil 5 des Aussetzgetriebes 5, 6, 7 und 8 besitzt nur auf die Länge a, die der vorgenannten Kopfkreisüberschneidung entspricht, die Zähne ioo. Der übrige Radteil besitzt keine Zähne, sondern stellt lediglich eine Nabe i i dar, deren Außendurchmesser dem Zahngrundkreis 12 entspricht. Der Radteil 6, der mit dem Teil 5 zweckmäßig aus einem Stück hergestellt sein kann oder mit diesem starr verbunden ist, besitzt auf die Länge der Kopfkreisüberschneidung a gleichfalls Zähne i io. An dem übrigen Umfang ist dieser Teil voll ausgeführt, und zwar bis zum Kopfkreisdurchmesser 14, d. h. das Rad 6 besitzt im Teil 6o keine Zähne. Die Zähne der Teile 5 und 6 liegen in gleicher Flucht. Deshalb lassen sich die Räder 5 und 6 auch leicht gemeinsam mit dem Ritzel 2 herstellen.
  • Das erfindungsgemäße Aussetzgetriebe arbeitet folgendermaßen: Wird die Antriebswelle in Pfeilrichtung P gedreht, so dreht das Ritzel 2 in üblicher Weise das Rad 4 und damit die Welle 3. Solange die Zähne ioo bzw. iio, die bekanntlich in einer Flucht liegen, außer Eingriff mit den Rädern 7 und 8 sind, stehen diese Räder still, da sie ja lose auf der Welle 3 gelagert sind. Erst wenn die Zähne ioo sich dem Rad 7 nähern und dessen Zähne berühren, beginnt das Rad 7 und damit das Rad 8 sich zu drehen, und zwar so lange, bis die Zähne ioo bzw. i io nach der Strecke a der Kopfkreisüberschneidung wieder außer Eingriff kommen. Während dieser Zeit des Eingriffs der Zähne ioo greifen die in einer Flucht liegenden Zähne i io des Radteils 6 in die stehengebliebenen Zähne des Rades 8 ein. Während des Eingriffs arbeiten also sowohl die Räder 5 und 7 als auch 6 und 8 wie gewöhnliche Zahnräder. Sobald aber die Zähne ioo und i io nach Durchlauf der Kopfkreisüberschneidungsstrecke a außer Eingriff mit den Rädern 7 und 8 gekommen sind, hat sich der nicht gezahnte Teil 6o des Rades 6 bereits in eine der Zahnlücken Z des Radteils 8 hineinbewegt. Dadurch wird das Rad 8 gesperrt, denn der ungezahnte Teil legt sich an der Einlaufstelle an den benachbarten Zahn an und sperrt diesen und füllt schließlich, solange er sich in der Zahnlücke bewegt, diese voll aus. Durch Wahl der Zähnteilung hat man es in der Hand, daß hierbei überhaupt kein Spiel der Räder 5 und 7 bzw. 6 und 8 sich ergibt. Erst wenn die Zähne ioo und i io auf neue mit den Rädern 7 und 8 in Eingriff kommen, machen diese Räder einen weiteren Schaltschritt, um dann wieder, wie vorbeschrieben, bis zum nächsten Eingriff stillzustehen.
  • Das erfindungsgemäße Aussetzgetriebe ist im Aufbau und der Herstellung einfach, weil man sowohl auf der treibenden als auch auf der getriebenen Seite die einzelnen Zahnradteile mit gleichen Zahnungen und gleichen Durchmessern ausführen kann. Die Räder lassen sich dadurch jeweils als ganzer Satz herstellen und verbilligen dadurch die Fertigstellung. Die einzelnen Radteile werden zweckmäßig erst nach dem Fräsen oder Stoßen der Zähne zusätzlich bearbeitet.
  • Das erfindungsgemäße Aussetzgetriebe läßt sich überall dort verwenden, wo bisher Maltesergetriebe benutzt wurden. Mit dem Getriebe kann in vorteilhafter Weise eine Anzeige- oder Rastvorrichtung verbunden werden, mittels denen die jeweilige Getriebestellung erkennbar gemacht werden kann bzw. das Getriebe in diesen Stellungen durch die Rastvorrichtung festgehalten wird. Zu diesem Zwecke können beispielsweise auf dem Rad 8 Markierungen, z. B. Ziffern 8o, für die einzelnen Getriebestellungen angebracht werden, und als Rastvorrichtung kann eine Scheibe 9o mit Nuten 9i zwischen den Rädern 7 und 8 vorgesehen werden. In den Nuten 9i kann ein Bolzen 92 in den vorgesehenen Getriebestellungen einrasten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Aussetzgetriebe aus einem kontinuierlich bewegten Antriebs- und Sperrteil und einem absatzweise bewegten getriebenen Teil, dadurch gekennzeichnet, daß der treibende und getriebene Teil aus miteinander kämmenden Zahnrädern bzw. Zahnradsegmenten bestehen und daß sowohl der treibende als auch getriebene Teil aus je zwei starr miteinander verbundenen Radteilen hergestellt sind, wobei der eine getriebene Teil (7) an seinem ganzen Umfang mit Zähnen versehen ist und der damit zusammenarbeitende treibende Teil (5) nur auf die Länge der Kopfkreisüberschneidung a von treibendem und getriebenem Rad Zähne trägt, an seinem übrigen Radumfang aber bis auf den Zahnradgrund (r2) abgearbeitet ist und daB der zweite getriebene Teil (8) an seinem Umfang jeweils auf die Länge der Kopfkreisüberschneidung vom treibenden und getriebenen Rad abwechselnd Zähne ro und bis zum Zahngrund reichende Lücken Z aufweist, während der dazugehörige treibende Teil (6) gleichfalls auf die Längen der KopfkreisüberschneidungZähne trägt, an seinem übrigen Umfang aber nicht gezahnt, also bis zum Kopfkreis voll ausgeführt ist.
DES330A 1949-10-29 1949-10-29 Aussetzgetriebe Expired DE825928C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES330A DE825928C (de) 1949-10-29 1949-10-29 Aussetzgetriebe

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES330A DE825928C (de) 1949-10-29 1949-10-29 Aussetzgetriebe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE825928C true DE825928C (de) 1951-12-27

Family

ID=7468677

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES330A Expired DE825928C (de) 1949-10-29 1949-10-29 Aussetzgetriebe

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE825928C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1229359B (de) * 1960-03-09 1966-11-24 Willy Minnich Schaltwerksgetriebe, vorzugsweise zum stufenlosen Veraendern des UEbersetzungsverhaeltnisses zwischen einer treibenden und einer getriebenen Welle
US6312095B1 (en) * 1994-07-29 2001-11-06 Canon Kabushiki Kaisha Recording apparatus and a drive switching method using a partially untoothed gear for use with said recording apparatus

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1229359B (de) * 1960-03-09 1966-11-24 Willy Minnich Schaltwerksgetriebe, vorzugsweise zum stufenlosen Veraendern des UEbersetzungsverhaeltnisses zwischen einer treibenden und einer getriebenen Welle
US6312095B1 (en) * 1994-07-29 2001-11-06 Canon Kabushiki Kaisha Recording apparatus and a drive switching method using a partially untoothed gear for use with said recording apparatus

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