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DE1229038B - Vorrichtung zum Absaugen von Staub und Gas beim Druecken horizontaler Koksofenkammern - Google Patents

Vorrichtung zum Absaugen von Staub und Gas beim Druecken horizontaler Koksofenkammern

Info

Publication number
DE1229038B
DE1229038B DEG40536A DEG0040536A DE1229038B DE 1229038 B DE1229038 B DE 1229038B DE G40536 A DEG40536 A DE G40536A DE G0040536 A DEG0040536 A DE G0040536A DE 1229038 B DE1229038 B DE 1229038B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dust
gas
filling
coke oven
carriage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG40536A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEWERK SCHALKER EISENHUETTE
Original Assignee
GEWERK SCHALKER EISENHUETTE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GEWERK SCHALKER EISENHUETTE filed Critical GEWERK SCHALKER EISENHUETTE
Priority to DEG40536A priority Critical patent/DE1229038B/de
Publication of DE1229038B publication Critical patent/DE1229038B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B27/00Arrangements for withdrawal of the distillation gases
    • C10B27/04Arrangements for withdrawal of the distillation gases during the charging operation of the oven
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B33/00Discharging devices; Coke guides
    • C10B33/003Arrangements for pollution-free discharge

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Absaugen von Staub und Gas beim Drücken horizontaler Koksofenkammern Zum Absaugen von Staub und Gas beim Drücken der Kammern von horizontalen Koksöfen sind verschiedene Maßnahmen bekannt. Sie bestehen im allgemeinen aus auf dem Kokskuchenführungswagen angeordneten Einrichtungen zum Auffangen und Ab- scheiden des Staubes, wie beispielsweise Staubfanghauben, mit nachgeschalteten Entstaubungseinrichtungen. Die bekannten Maßnahmen sind insofern nachteilig, als sie in der Größe und damit zwangläufig in ihrer Wirksamkeit begrenzt sind. So hat beispielsweise die plötzliche Staubentwicklung zu Beginn des Drückvorganges wegen der notwendigerweise nur geringen Größe der Staubfanghaube einen Stau unter der Auffanghaube zur Folge, der das Auffangen und Absaugen weiterer Emissionen vorübergehend verhindert. Eine ausreichende Vergrößerung der bekannten Konstruktionen ist jedoch aus Platzgründen und insbesondere wegen des großen Gewichtes solcher Einrichtungen nicht möglich, mit dem der Unterbau des Meisterganges belastet würde. Dasselbe trifft für Staubabscheideeinrichtungen zu, die dem Kokskuchenführungswagen angehängt sind. Diese haben ebenfalls die im vorangegangenen beschriebenen Nachteile.
  • Im übrigen ist es bei Koksöfen bekannt, während des Füllens der Kammern mittels eines Füllwagens die Füllöcher durch Abzugshauben abzudecken und den aus dem Gassammelraum austretenden und von den Abzugshauben aufgefangenen Staub in nachgeschalteten, auf dem Füllwagen angeordneten Entstaubungseinrichtungen abzuscheiden. Jedoch sind diese Maßnahmen bisher ohne Bedeutung für die Staubabscheidung während des Entleerens der Koksofenkammern geblieben und werden getrennt von diesen durchgeführt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Absaugung der beim Entleeren von Koksofenkammern entstehenden Staub- und Gasgemische zu verbessern.
  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ab- saugen von Staub und Gas beim Drücken holizontaler Koksofenkammern. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist gekennzeichnet durch die Kombination eines an sich bekannten, mit Abzugshauben zum Anschluß an die Füllöcher und nachgeschalteten Entstaubungseinrichtungen ausgerüsteten Füllwagens und eines in bekannter Weise mit einer Staubfanghaube ausgestatteten Kokskuchenführungswagens.
  • Weiter empfiehlt die Erfindung als vorteilhafte Ausführungsform, daß die Staubfanghaube des Kokskuchenführungswagens und die Entstaubungseinrichtung auf dem Füllwagen mit Anschlüssen für eine Verbindungsleitung versehen sind. Diese Verbindungsleitung besteht zweckmäßig aus einem elastischen Metallschlauch oder aus ineinandergeschobenen Rohren mit Stopfbuchsendichtungen. Als Entstaubungseinrichtungen kann man z. B. in bekannter Weise einen Zyklon mit nachgeschalteter Naßentstaubung vorsehen.
  • Die durch die Erfindung erreichten Vorteile bestehen im wesentlichen darin, daß beim Drücken von mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ausgerüsteten Koksofenkammern der freie Weg über dem Gassammelraum bei plötzlichen Staubentwicklungen während des Ausstoßens und Fall des Kokskuchens in den Löschwagen einen Druckstau unter der Auffanghaube verhindert. Der an die Staubfanghaube des Führungswagens angeschlossene Gassammelraum wirkt gleichsam wie eine bedeutende Vergrößerung der Staubfanghaube und als Puffer. Gleichzeitig werden etwa mitgeführte Teerdämpfe, die durch nicht vollständig abgegarte Köpfe des Kokskuchens entstehen, im Gassammelraum mit der überschüssigen Luft verbrannt. Im übrigen bietet die Erfindung den Vorteil, daß die beim Entleeren der Koksofenkammern auftretenden Staub- und Gasemissionen mittels der zum Auffangen des Staubanfalles während des Füllvorganges am Füllwagen bereits vorgesehenen Staubfangeinrichtung abgesangt und abgeschieden werden können. Die bisher erforderlichen Entstaubungseinrichtungen am Kokskuchenführungswagen entfallen somit. Um eine vollständige Abführung des von der Staubfanghaube des Führungswagens aufgefangenen Staubes auch beispielsweise nach Schließen der Kammertüren zu gewährleisten, ist die Staubfanghaube mit einer besonderen Verbindungsleitung direkt an die Entstaubungseinrichtung des Füllwagens angeschlossen.
  • Im folgenden wird die Erfindung an Hand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert. Die einzige Figur zeigt einen Schnitt durch einen Koksofen mit erfindungsgemäßen Staubfangeinrichtungen.
  • In der Figur ist ein Koksofen mit Ofenkammer 1, Gassammelraum 2, Füllöchern 3, Füllwagen 4, Führungswagen 5 und Löschwagen 6 dargestellt. Auf dem Füllwagen 4 sind Abzugshauben 7 zum Anschluß an die Füllöcher 3 angeordnet. Den Abzugshauben 7 ist eine Entstaubungseinrichtung nachgeschaltet, die im Ausführungsbeispiel aus einem Zyklon 8 mit anschließendem Naßentstauber 9 und Ventilator 10 besteht. Der Führungswagrn 5 ist mit einer Staubfanghaube 11 ausgerüstet, die im oberen Bereich mit einem Anschluß 12 für eine Verbindungsleitung 13 an die Entstaubungseinrichtung des Füllwagens 4 aufweist.
  • Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann wie folgt beschrieben werden.
  • Der mit Kokskohle beladene Füllwagen 4 befährt die zum Ausstoßen des Kokses vorbereitete Ofenkammer. Die Abzugshauben 7 des Füllwagens 4 werden abgesenkt und bilden einen dichten Abschluß zur Ofendecke 14. In dieser Stellung werden die Füllochdeckel abgehoben. Zwischenzeitlich sind die in der Figur nicht dargestellte Druckmaschine sowie Führungswagen 5 und Löschwagen 6 in die richtige Stellun" gebracht worden. Nun beginnt der Ausdrückvorgang, und die dabei entstehenden Staub- und Gasemissionen werden durch die Staubfanghaubc11 des Kokskuchenführungswagens 5 aufgenommen und zum überwiegenden Teil durch den Gassammelraum 2 hindurch - abgesaugt, in der vor dem Ventilator 10 eingeschalteten Entstaubungsanlage 8, 9 des Füllwagens 4 gereinigt, und die von Staub- und Teernebeln gereinigte Abluft wird in die Atmosphäre entlassen. Wenn die Ofenkammer 1 geleert und wieder mit den Kammertüren verschlossen ist, kann der Füllvorgang beginnen, ohne daß der Füllwagen 4 verfahren werden muß. Zwischen der Staubfanghaube 11 des Führungswagens 5 und der Entstaubungseinrichtung 8, 9 des Füllwagens 4 ist eine Verbindungsleitung 13 vorgesehen, die im Ausführungsbeispiel aus einem Rohr, eventuell auch einem Teleskoprohr, besteht, das an einem Ende einen elastischen Metallschlauch zum Anschluß an die Entstaubungseinrichtung 8, 9 trägt. Das andere Rohrende ist mit einem Mundstück 13 a versehen, das in ein Gegenstück 12 a an der' Staubfanghaube 11 des Führungsw-agens 5 eingeführt wird-Bereits während des Ausdrückvorganges wird ein Teil der anfallenden Staub- und Gasemissionen auf dem Weg über die Rohrleitung 13 aus der Staubfanghaube 11 in die Entstaubungseinrichtung 8, 9 des Füllwagens abgeführt und, wie vorher beschrieben, der Reinigung zugeführt. Durch diese Verbindungsleitung 13 erfolgt eine weitere Absaugung der von der Staubfanghaube 11 aufgefangenen Staub- und Gassemissionen, wenn nach Beendigung des Andrückvorganges die Ofenkammertüren wieder geschlossen sind.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Absaugen von Staub und Gas beim Drücken horizontaler Koksofenkammern, gekennzeichnet durch die Kombination eines an sich bekannten, mit Abzugshauben(7) zum Anschluß an die Füllöcher(3) und nachgeschalteten Entstaubungseinrichtungen (8, 9) ausgerüsteten Füllwagens und eines in bekannter Weise mit einer Staubfanghaube (11) ausgestatteten Kokskuchenführungswagens.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Staubfanghaube (11) des Kokskuchenführungswagens (5) und die Entstaubungseinrichtungen (8, 9) auf dem Füllwagen (4) mit Anschlüssen für eine Verbindungsleitung (13) versehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Belgische P atentschrift Nr. 544 087; britische Patentschrift Nr. 842 662.
DEG40536A 1964-05-06 1964-05-06 Vorrichtung zum Absaugen von Staub und Gas beim Druecken horizontaler Koksofenkammern Pending DE1229038B (de)

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DEG40536A DE1229038B (de) 1964-05-06 1964-05-06 Vorrichtung zum Absaugen von Staub und Gas beim Druecken horizontaler Koksofenkammern

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DEG40536A DE1229038B (de) 1964-05-06 1964-05-06 Vorrichtung zum Absaugen von Staub und Gas beim Druecken horizontaler Koksofenkammern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1229038B true DE1229038B (de) 1966-11-24

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DEG40536A Pending DE1229038B (de) 1964-05-06 1964-05-06 Vorrichtung zum Absaugen von Staub und Gas beim Druecken horizontaler Koksofenkammern

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DE (1) DE1229038B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2558112A1 (de) * 1974-12-28 1976-07-01 Amagasaki Coke Ind Ltd Staubfangsystem fuer koksoefen
DE2600016A1 (de) * 1976-01-02 1977-08-18 Wsw Stahl & Wasserbau Gmbh Vorrichtung zum abfuehren und reinigen von emissionen einer koksofenbatterie

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE544087A (de) *
GB842662A (en) * 1956-12-29 1960-07-27 Karl Friedrich Still Improvements in or relating to apparatus for avoiding dust nuisance during the filling of coke ovens

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