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DE1228993B - Sack, Beutel od. dgl. aus thermoplastischem Kunststoff - Google Patents

Sack, Beutel od. dgl. aus thermoplastischem Kunststoff

Info

Publication number
DE1228993B
DE1228993B DEB77328A DEB0077328A DE1228993B DE 1228993 B DE1228993 B DE 1228993B DE B77328 A DEB77328 A DE B77328A DE B0077328 A DEB0077328 A DE B0077328A DE 1228993 B DE1228993 B DE 1228993B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sack
filling
weld seam
bag
seams
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB77328A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Klein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bischof and Klein SE and Co KG
Original Assignee
Bischof and Klein SE and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bischof and Klein SE and Co KG filed Critical Bischof and Klein SE and Co KG
Priority to DEB77328A priority Critical patent/DE1228993B/de
Publication of DE1228993B publication Critical patent/DE1228993B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D31/00Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents
    • B65D31/14Valve bags, i.e. with valves for filling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bag Frames (AREA)

Description

  • Sack, Beutel od. dgl. aus thermoplastischem Kunststoff Die Erfindung bezieht sich auf einen Sack, Beutel od. dgl. aus thermoplastischem Kunststoff, insbesondere Polyvinylchlorid, Polyäthylen od. dgl., der nach der Befüllung mit flüssigem oder festem, schüttbarem Füllgut dicht verschlossen ist und eine zwischen den Seitenwandungen einer Sackecke gelegene, sich winklig zur Sackachse erstreckende Füllöffnung aufweist.
  • Es ist bereits ein Ventilbeutel bekannt, in dessen Eckbereich ein sich winklig zur Beutelachse erstrekkender Ventilschlauch eingeschweißt ist, der mit einem Teil über die Beutelecke nach außen vorspringt und andererseits im Abstand zur Sackecke im Inneren des Beutels endet. Eine Befüllung eines derartigen Beutels gestaltet sich außerordentlich schwierig, da zunächst das überstehende, flachliegende Ventilschlauchende geöffnet und anschließend auf einen Füllstutzen einer Füllmaschine aufgeschoben werden muß. Das Öffnen des Ventilschlauchendes sowie das Aufziehen auf einen Füllstutzen ist umständlich und zeitraubend, da die Folienwandungen in der Regel fest aneinanderhaften und zudem nach Öffnen am Ventilschlauch keine rechte Angriffsmöglichkeit für eine Bedienungsperson vorhanden ist, um den Schlauch auf den Stutzen aufzuziehen. Auch die Herstellung derartiger Ventilbeutel gestaltet sich umständlich und erfordert einen verhältnismäßig hohen Aufwand, da der Beutel zunächst durch einen Einschnitt geöffnet, anschließend der Ventilschlauch eingeführt werden und schließlich durch Schweißnähte mit den Beutelseitenwandungen verbunden werden muß. Damit bei dieser Einschweißung des Ventilschlauches dieser nicht mit verschlossen wird, ist es erforderlich, in den Ventilschlauch eine ein Durchschweißen verhindernde Einlage einzubringen.
  • Insbesondere aber bilden sich an der Übergangsstelle der Schweißnähte aus dem Verbindungsbereich zwischen dem Ventilschlauch mit den Beutelwandungen in den Verbindungsbereich der Beutelwandungen allein kritische Stellen aus, die nach einem Befüllen infolge des Spreizdruckes und infolge ihrer Beanspruchung auf Schälung zum Ausreißen neigen und den Beutel undicht werden lassen. Dies tritt insbesondere deshalb auf, weil die zu verschweißenden Beutelwandungen im Bereich unmittelbar angrenzend an den zwischen sie eingeschobenen Ventilschlauch von diesem gespreizt werden und sich an diesem Übergangsbereich miteinander nur unvollständig verschweißen lassen.
  • Bei Befüllung derartiger Beutel mit Flüssigkeiten genügt daher schon ein durch Stapeln mehrerer Beutel übereinander verstärkter Innendruck auf die kritischen Stellen, um die Beutel undicht werden zu lassen.
  • Es ist ferner ein Behältnis zum Aufbewahren und portionsweisen Entnehmen von flüssigen und halbflüssigen Stoffen bekannt, das aus zwei aufeinanderliegenden, längs ihrer Ränder verbundenen Folien besteht und zwei an eine Randverbindung anschließende und sich bis zum Aufnahmeraum hin erstrekkende Klebflächen aufweist, zwischen denen ein Austrittskanal vorgesehen ist. Eine Befüllung dieses Behältnisses erfolgt von der der Seite mit dem Austrittskanal gegenüberliegenden Seite her. Die Füllöffnung erstreckt sich daher über die gesamte Breite des Behältnisses und ist nach der Befüllung mittels einer im Verhältnis zum Behältnis verhältnismäßig großen Schweißnaht zu verschließen. Die Befüllung derartiger Behältnisse bereitet erhebliche Schwierigkeiten, da beim Befüllen die Gefahr des Stäubens oder Spritzens beim Einlauf des Gutes in das Behältnis in Kauf genommen werden muß. Die parallel zur Sackachse erfolgende Befüllung ist dabei lediglich bis zu einem Füllspiegel möglich, der das sich anschließende Abschweißen des Behältnisses nicht verhindert.
  • Dieser liegt in einem verhältnismäßig großen Abstand unter der Öffnungsrandkante, um ein Aufeinanderlegen der Öffnungsränder der Behältniswandungen zum Abschweißen zu ermöglichen und um sicherzustellen, daß sich kein Füllgut in dem Schweißnahtbereich befindet. Ferner besteht die Gefahr von Füllgutverlusten bei der Handhabung nach dem Befüllen und vor dem Abschweißen. Ferner bereitet die Verklebung der den Austrittskanal begrenzenden Flächenbereiche herstellungstechnisch beträchtliche Schwierigkeiten, da bei einem Folienabschnitt als Ausgangsmaterial dieser zuvor aufgezogen und an seinen Innenseiten mit einer Klebemasse in einem genau begrenzten Bereich bestrichen werden muß.
  • Die Herstellung derartiger Behältnisse gestaltet sich daher außerordentlich teuer.
  • Die Erfindung schafft hier Abhilfe und ist, ausgehend von einem Sack oder Beutel der eingangs genannten Art, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllöffnung zwischen zwei freien Ecklappen der Sackecke gelegen und beidseitig durch die Seitenwandungen miteinander verbindende Formschweißnähte begrenzt ist, die mit ihren dem Befülfraum abgewandten Enden auf die Sackseitenkanten zulaufen.
  • Vorteilhaft läuft eine Formschweißnaht in eine Seitenkantenverschlußschweißnaht aus, wobei die andere Formschweißnaht an einer Falzlinie endet.
  • Zweckmäßig können jedoch auch beide Formschweißnähte in Seitenkantenverschlußschweißnähte auslaufen.
  • Der Sack oder Beutel nach der Erfindung ist zunächst außerordentlich einfach herstellbar und bedingt dementsprechend niedrige Gestehungskosten.
  • Ohne nennenswerte Gefahr eines Stäubens oder Spritzens beim Befüllen oder eines Verschüttens von Gut bei der Handhabung nach dem Befüllen und vor dem Abschweißen ist weiterhin die Handhabung und Halterung des Sackes unter bzw. auf einem Füllstutzen einer Füllmaschine durch die Ecklappen vereinfacht und erleichtert, da der Sack mit seinen Ecklappen mit einem Griff an bzw. unter dem Füllstutzen festklemmbar ist. Gleichzeitig erleichtern dabei die freien Ecklappen ein Öffnen der Füllöffnung. Insbesondere aber erleichtern die Formschweißnähte ein Einführen des Füllstutzens und verbessern dessen Halt in der Füllöffnung, während sie gleichzeitig eine linienförmige Verteilung der auf den Öffnungsrand einwirkenden Kräfte herbeiführen, die ein Einreißen längs der Sackseitenkanten während der Befüllung oder nach der Befüllung infolge Spreizdruckes ausschließen. Die Formschweißnähte schließen die Bildung von kritischen Punkten aus, die bei Belastung durch Innendruck, Stoßbelastungen bei Werfen der Säcke oder Belastungen durch Stapeln gefüllter Säcke aufreißen und Gut austreten lassen könnten. Schließlich erleichtern die Formschweißnähte die Anbringung einer Verschlußnaht, z. B. einer Schweißnaht, einer Nähnaht oder einer gesicherten Falzung, da die Verschlußnähte innerhalb des Erstreckungsbereiches der Formschweißnähte beliebig verlaufen können und nicht eine präzise Lage einnehmen müssen.
  • Zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt, es zeigt F i g. 1 eine Seitenteilansicht eines Sackes oder Beutels nach der Erfindung nach Aufschieben auf einen vertikalen Befüllstutzen einer Füllmaschine, F i g. 2 eine Ansicht ähnlich F i g. 1 einer zweiten Ausführungsform.
  • Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform ist von einem Abschnittl aus einer flachliegenden Folienbahn ausgegangen, der um eine Mittelfalzlinie 11 aufeinanderliegend gefaltet ist. Durch eine sich quer zur Achse 2 erstreckende Schweißnaht 3 ist dieser vorgefaltete Folienabschnitt 1 bodenseitig verschlossen. Entlang der Seitenkante4 ist eine den Sack längs verschließende Schweißnaht 12 gelegt, während eine Schweißnaht 5 den Sack längs seines oberen Öffnungsrandes abschließt.
  • Beide Schweißnähte 5, 12 ändern in einem entsprechenden Abstand vor den Sackseitenkanten ihre quer zur Sackachse 2 bzw. parallel zu dieser verlaufende Richtung und setzen sich in Schweißnähten 14 bzw. 13 fort, die parallel zueinander gelegen sind und bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel unter 450 zur Sackachse 2 verlaufen. Es versteht sich, daß die Öffnung 6 an Stelle ihrer dargestellten Lage unter 450 zur Sackachse 2 auch in einer senkrecht zur Sackdiagonalen gelegenen Stellung verlaufen kann.
  • Die Schweißnähte 13, 14 begrenzen eine zwischen freien Ecklappen 7, 8 gelegene Füllöffnung auf beiden Seiten und stehen bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel senkrecht auf der Füllöffnungsebene 6. Neben einer verbesserten Führung des Füllstutzens 9 in der Füllöffnung ermöglichen diese Formschweißnähte 13, 14 eine Erleichterung der Abschweißung des Sacks nach seiner Befüllung mittels einer Schweißnaht 10, die einen dichten Sackverschluß unabhängig von einer präzisen Lage quer zur Füllrichtung gewährleistet. Die Befüllung erfolgt über einen vertikalgerichteten Füllstutzen 9 einer Füllmaschine etwa diagonal zum Sack, dessen freie Ecklappen 7, 8 in geeigneter Weise am Füllstutzen 9 festgeklemmt oder befestigt werden.
  • Bei dem in Fig.2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist von einem schlauchförmigen Folienabschnittl' ausgegangen und zur Abschweißung des oberen Öffnungsrandes wiederum eine Schweißnaht 5' gelegt, die sich in einer spitzwinklig zu dieser verlaufenden Schweißnaht 14 fortsetzt. An Stelle der sich in der Schweißnaht 12 fortsetzenden Schweißnaht 13 ist eine Schweißnaht 13' im Abstand zur Schweißnaht 14 vorgesehen, die an ihrem dem Beutelinneren abgewandten Ende unter Vergrößerung des Abstands zur Schweißnaht 14 auf den Sackseitenfalz 4 zuläuft, der zur Bildung von freien Ecklappen 7, 8 bis zu dieser Schweißnahtl3' eingeschnitten ist. An Stelle des Parallelverlaufs der Schweißnähte 13', 14 bzw. auch 13, 14 können diese auch zum Sackinneren hin konvergierend verlaufend angeordnet sein. Die Abschweißung des Sacks oder Beutels erfolgt in vorbeschriebener Weise durch die Schweißnaht 10, die in einem durch die Länge der Schweißnähte 13, 13', 14 bestimmten Bereich unabhängig von ihrer Lage quer zur Befüllrichtung diese kreuzt und den Befüllraum sicher abdichtend verschließt.
  • An die Stelle der vorstehend beschriebenen Verschlußschweißnähte 10 können zur Abdichtung je nach Füllgut auch Nähnähte oder gesicherte Umfalzungen treten.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Sack, Beutel od. dgl. aus thermoplastischem Kunststoff, insbesondere Polyvinylchlorid, Polyäthylen od. dgl., der nach Befüllung mit flüssigem oder festem, schüttbarem Füllgut dicht verschlossen ist und eine zwischen den Seitenwandungen einer Sackecke gelegene, sich winklig zur Sackachse erstreckende Füllöffnung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllöffnung zwischen freien Ecklappen der Sackecke gelegen und beidseitig durch die Seitenwandungen miteinander verbindende Formschweißnähte (13, 13', 14) begrenzt ist, die mit ihren dem Befüllraum abgewandten Enden auf die Sackseitenkanten zulaufen.
  2. 2. Sack, Beutel od. dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Formschweißnaht (14) in eine Seitenkantenverschlußschweißnaht (5') ausläuft und daß die andere Formschweißnaht (13') an einer Falzlinie (4) endet.
  3. 3. Sack, Beutel od. dgl. nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß beide Form- schweißnähte (13, 14) in Seitenkantenverschlußschweißnähte (12, 5) auslaufen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung G 14996 VII b/81 c, (bekanntgemacht am 25. 8. 1955); deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 783 658.
DEB77328A 1964-06-19 1964-06-19 Sack, Beutel od. dgl. aus thermoplastischem Kunststoff Pending DE1228993B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB77328A DE1228993B (de) 1964-06-19 1964-06-19 Sack, Beutel od. dgl. aus thermoplastischem Kunststoff

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DEB77328A DE1228993B (de) 1964-06-19 1964-06-19 Sack, Beutel od. dgl. aus thermoplastischem Kunststoff

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1228993B true DE1228993B (de) 1966-11-17

Family

ID=6979426

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB77328A Pending DE1228993B (de) 1964-06-19 1964-06-19 Sack, Beutel od. dgl. aus thermoplastischem Kunststoff

Country Status (1)

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DE (1) DE1228993B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1783658U (de) * 1958-12-16 1959-02-19 Degussa Ventilbeutel aus thermoplastischem stoff.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1783658U (de) * 1958-12-16 1959-02-19 Degussa Ventilbeutel aus thermoplastischem stoff.

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