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DE1228968B - Ausloesevorrichtung fuer einen Feuermelder - Google Patents

Ausloesevorrichtung fuer einen Feuermelder

Info

Publication number
DE1228968B
DE1228968B DEJ27658A DEJ0027658A DE1228968B DE 1228968 B DE1228968 B DE 1228968B DE J27658 A DEJ27658 A DE J27658A DE J0027658 A DEJ0027658 A DE J0027658A DE 1228968 B DE1228968 B DE 1228968B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
fusible link
fire alarm
pin
holes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ27658A
Other languages
English (en)
Inventor
Randolph J Smith
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Interstate Engineering Corp
Original Assignee
Interstate Engineering Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Interstate Engineering Corp filed Critical Interstate Engineering Corp
Priority to DEJ27658A priority Critical patent/DE1228968B/de
Publication of DE1228968B publication Critical patent/DE1228968B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B17/00Fire alarms; Alarms responsive to explosion
    • G08B17/06Electric actuation of the alarm, e.g. using a thermally-operated switch

Landscapes

  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Fuses (AREA)
  • Fire-Detection Mechanisms (AREA)

Description

  • Auslösevorrichtung für einen Feuermelder Die Erfindung betrifft eine Auslösevorrichtung für einen Feuermelder, von dessen Gehäuse ein Auslöseglied nach außen ragt und durch eine Druckfeder nach außen gegen eine am Gehäuse festgemachte Schmelzlotsicherung gedrückt wird, die nach Erweichen des Schmelzlotes das Auslöseglied freigibt, welches dann unter dem Druck der Feder nach außen bewegt wird und dadurch den Feuermelder in Tätigkeit setzt.
  • Bei einer bekannten Auslösevorrichtung der vorgenannten Art ist die Schmelzlotsicherung entweder am Deckel des Gehäuses des Feuermelders befestigt, beispielsweise auf den Deckel aufgeklebt, in den Deckel eingelegt, in eine am Deckel vorgesehene Nut eingeschoben oder eingeklemmt oder mittels einer mechanischen Befestigungsvorrichtung an der Grundplatte befestigt. Bei dieser bekannten Konstruktion ist nun lediglich die Außenseite der Schmelzlotsicherung der Umgebungsluft ausgesetzt, und weiterhin steht die Schmelzlotsicherung in guter wärmeleitender Verbindung mit dem Gehäuse und der an der Wand befestigbaren Grundplatte, was sich natürlich in einer Verlängerung der Ansprechzeit auswirkt. Weiterhin ist ein schnelles Auswechseln der Schmelzlotsicherung sowie eine schnelle Funktionsprüfung der Auslösevorrichtung ohne zusätzliches Werkzeug nicht möglich.
  • Weiterhin ist bereits eine Auslösevorrichtung für eine Feueralarmanlage bekanntgeworden, bei der in einen von Dauerstrom durchflossenen Stromkreis eine Schmelzverbindung eingeschaltet ist, die den Stromkreis unterbricht, wenn die Umgebungsternperatur über den Schmelzpunkt der Schmelzverbindung ansteigt. Die Schmelzverbindung ist dabei unter Verwendung von Federkraft in Richtung auf Trennung der Schmelzverbindung vorgespannt. Da bei einer derartigen Auslösevorrichtung das Schmelzmetall in einem Stromkreis liegt, unter dessen Einfluß bei normalen Umgebungsbedingungen im Laufe der Zeit der Oxydbildung Vorschub geleistet wird, besteht die Möglichkeit, daß der übergangswiderstand an der Verbindungsstelle eine unkentrollierbare Größe erreicht und dadurch falscher Alarm ausgelöst werden kann.
  • Es ist auch bereits ein als Feuermelder wirkender Klingeltaster bekannt, bei welchem oberhalb der Kontakte ein napfartiger Teil vorgesehen ist, der mit einer schmelzbaren elektrisch leitfähigen Masse ausgegossen ist, in die eine Kugel eingebettet ist. Beim Erweichen der Masse auf Grund von erhöhter Umgebungstemperatur kann die Kugel durch einen Führungskanal auf die Kontakte gelangen und dadurch einen Alarm auslösen. Eine derartige Auslösevorrichtung weist nun eine unzulässig lange Ansprechzeit auf, da die Schmelzlotverbindung sich innerhalb des Gehäuses des Klingeltasters befindet und darüber hinaus in guter wärmeleitender Verbindung zum Gehäuse steht.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die Auslösevorrichtung der eingangs genannten Art derart auszugestalten, daß sie äußerst schnell anspricht, leicht auf ihre Funktion geprüft werden kann und die Schmelzlotsicherung leicht ausgewechselt werden kann.
  • Diese Aufgabe wird nun erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Schmelzlotsicherung einen tellerförmigen Mittelteil aufweist, an dem das Auslöseglied anliegt und der von einem beilagscheibenförmigen Element umschlossen und mit diesem durch eine Schmelzlotverbindung verbunden ist und das Element mit zwei diametral angeordneten Löchern versehen ist, die zur Aufnahme von zwei vom Gehäuse abstehenden Zapfen vorgesehen sind und von denen jedes zwei Bereiche aufweist, von denen der eine größer als der an jedem Zapfen vorgesehene Fortsatz ist, während der andere kleiner als der Fortsatz ist, wodurch das Element gegen den Druck des durch die Druckfeder vorgespannten Auslösegliedes mit FElfe der Zapfen und Löcher am Gehäuse verriegelbar ist.
  • Die Auslösevorrichtung nach der Erfindung weist den Vorteil auf, daß alle Seiten der Schmelzlotsicherung der Umgebungsluft ausgesetzt sind, so daß in der Umgebung auftretende Temperaturänderungen unverzüglich auf Grund der Luftzirkulation auf die Schmelzlotsicherung übertragen werden. Da die Schmelzlotsicherung darüber hinaus auch noch eine große wärmeaufnehmende Oberfläche aufweist und weiterhin die Verriegelungsverbindung zwischen Schmelzlotsicherung und Gehäuse derart - ausgestaltet ist daß kaum Wärme von der Schmelzlotsicherang zum Gehäuse abgeleitet wird, ergibt sich eine äußerst kurze Ansprechzeit. Bei der Auslösevorrichtung nach der Erfindung kann die Schmeiziotsicherung leicht und schnell ausgewechselt werden ' was besonders nach einem gelöschten Brand vorteilhaft ist.
  • Die Erfindung wird nun näher an Hand vo n Zeichnungen erläutert; in diesen zeigt Fig. 1 eine Vorderansicht eines mit einer Auslösevorrichtung nach der Erfindung ausgerüsteten Feuermelders, * F i g. 2 im vergrößerten Maßstab einen Schnitt entlang der Linie 2-2 in F i g. 1, F i g. 3 eine Ansicht der Schmelzlotsicherung und F i g. 4 im vergrößerten Maßstab einen Schnitt entlang der Linie 4-4 in F i g. 1.
  • Der in den Zeichnungen dargestellte Feuermelder besitzt ein Gehäuse 6 mit einer Deckplatte 8, die mit einer Mittelbohrung 10 versehen ist, durch die sich ein durch eine Feder vorgespanntes Auflöseglied 12 erstreckt, das die Form eines Stiftes hat und bei der Auslösung von F i g. 2 aus gesehen nach rechts bewegt wird, wodurch der Feuermelder in Tätigkeit gesetzt wird.
  • Die Deckplatte 8 des Gehäuses 6 ist mit zwei a15-stehenden Zapfen 14 versehen, die an ihren äußeren Enden nach innen aufeinander zu verlaufende Fortsätze 16 aufweisen. Die Deckplatte 8 des Gehäuses 6 ist weiterhin mit einem feststehenden Stift 18 versehen, der gegenüber der Verbindungslinie der beiden Zapfen 14 versetzt angeordnet ist.
  • Die Schmelzlotsicherung 20 besteht aus einem beilagscheibenförmigen Element 22, dessen Randteil in bezug auf das Gehäuse 6 nach außen absteht, wie aus F i g. 2 und 4 ersichtlich ist. Das Element 22 ist mit zwei L-förmigen durchgehenden Löchern 26 versehen. Durch die kürzeren Schenkel dieser Löcher 26 können die Fortsätze 16 der Zapfen 14 hindurchgeführt werden, während die längeren Schenkel dieser Löcher 26 eine solche Breite aufweisen, daß die Fortsätze 16 der Zapfen 14 über das Element 22 zu liegen kommen und dieses dadurch von den Zapfen zurückgehalten wird, wenn die Fortsätze 16 in die kürzeren Schenkel der Löcher eingeführt werden und das Element 22 von der in F i g. 3 gestrichelt dargestellten Stellung in die durch eine durchgezogene Linie dargestellte Stellung geschoben wird. Zur Sicherung wird dabei auch noch der feststehende Stift 18 durch eine in dem Element 22 vorgesehene Bohrung 28 hindurchgeführt, so daß das Element, wenn es sich in der in F i g. 2 durch durchgehende Linien dargestellten Lage befindet, in der es parallel zur Deckplatte 8 des Gehäuses 6 liegt, nicht bewegt werden kann, um die Zapfen 14 von den Löchern 26 zu lösen. Um das Element 22 in der in F i g. 2 durch durchgehende Linien dargestellten Lage zu halten und ein Kippen in die in F i g. 2 durch gestrichelte Linien dargestellte Lage zu vermeiden, wird eine an dem Element 22 vorgesehene Zunge 30 nach innen gebogen, damit diese an der Deckplatte 8 des Gehäuses anliegL Wie aüs F i g. 4 drsichtlich is't, beSitzt das Elemeni 22 eine Mittelöffnung, irk der ein Augenring 32 angeordnet ist. Innerhalb des Augenringes 32 liegt ein tellerförmiger Mittelteil 34, dessen äußerer Flanschteil- über der Außenseite des Elements 22 liegt. Dei tellerförmige Mittelteil 34 ist mit dem Augenring 32 durch eine Schmelzlotverbindung 38 verbunden.
  • Wenn die Schmelzlotsicherung an den Zapfen 14 und dem Stift 18 befestigt ist, liegt der tellerförmige Mittelteil 34 an dem durch eine Feder vorgespannten Auslöseglied 12 an, wie aus F i g. 2 und 4 ersichtlich ist. Dadurch wird das Auslöseglied in einer Stellung gehalten, in der der Feuermelder keinen Alarm gibt. Falls jedoch die Temperatur in der Umgebung des Feuermelders einen bestimmten Wert erreicht, schmilzt die Schmelzlotverbindung 38, wodurch der tellerförmige Mittelteil 34 vom Augenring 32 gelöst wird. Der tellerförmige Mittelteil 34 wird dadurch von dem unter Spannung stehenden Auslöseglied 12 aus dem Augenring 32 nach außen gestoßen. Das durch eine Feder vorgespannte Auslöseglied wird auf diese Weise freigegeben und dadurch der Feuermelder in Tätigkeit gesetzt.
  • Die beschriebene Schmelzlotsicherung kann also sehr leicht am Feuermelder befestigt und an diesem nur so angeordnet werden, daß der verschiebbare tellerförinige Mittelteil 34 aus dem Augenring 32 durch das Auslöseglied bei entsprechender Umgebungstemperatur ausgestoßen werden kann. Falls versucht wird, die Schmelzlotsicherung umgekehrt an den Zapfen 14 zu befestigen, können die Zapfen 14 und der Stift 18 nicht in die Löcher 26 bzw. in die Bohrung 28 eingeführt werden, so daß der Ersatz der Sicherung sicher gegen Vertauschung ist.
  • Wie aus den F i g. 2 und 4 ersichtlich ist, steht der Randteil 24 des Elements 22 vom Gehäuse nach außen ab, so daß durch das Element 22 die Schmelzlotverbindung 38 zwischen dem Augenring 32 und dem Mittelteil 34 nicht unnötig abgeschirmt wird.
  • Wenn der Mittelteil 34 in den Augenring 32 eingesetzt wird, erstreckt er sich nur teilweise durch den Augenring 32, so daß im Augenring ein Tropfen Lötmaterial angeordnet werden kann, der sich beim Erwärmen ausbreitet und die Schmelzlotverbindung 38 bildet. Die Schmelzlotverbindung 38 kann aus verschiedenen geeigneten Legierungen mit verschiedenen Schmelzpunkten hergestellt werden. Je nach der gewünschten Auslösetemperatur kann man daher die entsprechende Legierung wählen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Auslösevorrichtung für einen Feuermelder, von dessen Gehäuse ein Auslöseglied nach außen ragt und durch eine Druckfeder nach außen gegen eine am Gehäuse festgemachte Schmelzlotsicherung gedrückt wird, die nach Erweichen des Schmelzlotes das Auslöseglied freigibt, welches dann unter dem Druck der Feder nach außen bewegt wird und dadurch den Feuermelder in Tätigkeit setzt, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Schmelzlotsicherung (20) einen tellerförmigen Mittelteil (34) aufweist, an dem das Auslöseglied (12) anliegt und der von einem beilagscheibenförmigen Element (22) umschlossen und mit diesem durch eine Schmelzlotverbindung (38) verbunden ist und das-Element (22) mit zwei diametral angeordneten Löchern (26) versehen ist, die zur Aufnahme von zwei vom Gehäuse (6) abstehenden Zapfen (14) vorgesehen sind und von denen jedes zwei Bereiche aufweist, von denen der eine größer als der an jedem Zapfen (14) vorgesehene Fortsatz (16) ist, während der andere kleiner als der Fortsatz (16) ist, wodurch das Element (22) gegen den Druck des durch die Druckfeder vorgespannten Auslösegliedes (12) mit Hilfe der Zapfen und Löcher am Gehäuse verriegelbar ist.
  2. 2. Auslösevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vom Gehäuse(6) ein Stift (18) absteht und das Element (22) mit einer Bohrung (28) zur Aufnahme des Stiftes (18) versehen ist. 3. Auslösevorrichtung nach Ansprach 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Element (22) eine biegsame Zunge (30) aufweist, die nach innen absteht und am Gehäuse (6) anliegt und die Verbindungslinie zwischen den Löchern (26) die Verbindungslinie zwischen der Bohrung (28) und der Zunge (30) kreuzt.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 895 576; deutsche Auslegeschrift Nr. 1117 451; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1877 916.
DEJ27658A 1965-03-08 1965-03-08 Ausloesevorrichtung fuer einen Feuermelder Pending DE1228968B (de)

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DE1228968B true DE1228968B (de) 1966-11-17

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE895576C (de) * 1947-10-14 1953-11-05 Olof Ingemar Harald Dipl Ekman Thermokontakt oder Sicherung fuer automatische Feueralarmanlagen
DE1117451B (de) * 1960-03-08 1961-11-16 Siemens Ag Insbesondere in elektrischen Feuermeldeanlagen verwendbarer Schmelzlotmelder
DE1877916U (de) * 1963-05-04 1963-08-14 August Kaeppele Gleichzeitig als feuermelder wirkender klingeltaster.

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE895576C (de) * 1947-10-14 1953-11-05 Olof Ingemar Harald Dipl Ekman Thermokontakt oder Sicherung fuer automatische Feueralarmanlagen
DE1117451B (de) * 1960-03-08 1961-11-16 Siemens Ag Insbesondere in elektrischen Feuermeldeanlagen verwendbarer Schmelzlotmelder
DE1877916U (de) * 1963-05-04 1963-08-14 August Kaeppele Gleichzeitig als feuermelder wirkender klingeltaster.

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