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DE1228566B - Verfahren und Vorrichtung zum Umstapeln von Steinen, insbesondere Kalksandsteinen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Umstapeln von Steinen, insbesondere Kalksandsteinen

Info

Publication number
DE1228566B
DE1228566B DEA45723A DEA0045723A DE1228566B DE 1228566 B DE1228566 B DE 1228566B DE A45723 A DEA45723 A DE A45723A DE A0045723 A DEA0045723 A DE A0045723A DE 1228566 B DE1228566 B DE 1228566B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strand
stack
stones
restacking
transport
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA45723A
Other languages
English (en)
Inventor
Gernot Leiding
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Atlas Werke AG
Original Assignee
Atlas Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Atlas Werke AG filed Critical Atlas Werke AG
Priority to DEA45723A priority Critical patent/DE1228566B/de
Publication of DE1228566B publication Critical patent/DE1228566B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G59/00De-stacking of articles
    • B65G59/02De-stacking from the top of the stack

Landscapes

  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Umstapeln von Steinen, insbesondere Kalksandsteinen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Umstapeln von Steinen, insbesondere Kalksandsteinen, bei dem ein auf einem ersten Transportmittel, z. B. Härtewagen, gebildeter Stapel durch Teilentnahme programmmäßig abgebaut und mit den abgebauten Steinen ein dem anschließenden Vorgang angepaßter zweiter Stapel gebildet wird.
  • Es ist schon vorgeschlagen worden, einen dem Querschnitt des zylindrischen Härtekessels angel paßten Stapel abzubauen und in einen Stapel entsprechend einer Reihe von durch Bandagieren zu bildenden Paketen umzuformen, indem vom Härtestapel jeweils eine der ganzen Wagenlänge entsprechende Reihe abgenommen und auf das Transportmittel zur Bandagiereinrichtung abgesetzt wird.
  • Dieses Verfahren hat jedoch den Nachteil, daß die bei der Umstapelung erzielten Steingruppen in ihrer Breite an das Maß der Steingruppen auf dem Härtewagen gebunden sind.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Umstapeln zu schaffen, bei dem der schließlich gebildete neue Stapel in seinen Maßen von den Maßen der Steingruppen auf dem Ausgangsstapel unabhängig ist. Bei der Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung von der Überlegung aus, daß bei den aus dem Härteprozeß kommenden Steinstapeln jede in Transportrichtung des Härtestapels orientierte Steinreihe die gleiche Länge aufweist. Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, daß diese gleichbleibende Länge ausgenutzt wird, um zu einer Zwischengruppe zu gelangen, aus der dann durch Abtrennung die gewünschten Stapelbreiten ableitbar sind.
  • In der Zuckerindustrie ist es bekannt, die aus der Fonnmaschine kommenden Gruppen von Würfelzucker beim Weitertransport zu einem Strang zusammenzuschieben und am Ende des Stranges Gruppen zum Verpacken abzunehmen.
  • Dieses Verfahren kann gemäß der vorliegenden Erfindung auch zur Umstapelung von Steinstapeln aus dem Härteprozeß vorteilhaft angewandt werden.
  • Zu diesem Zweck wird erfindungsgemäß aus dem Ursprungsstapel zunächst ein kontinuierlicher Stapelstrang gleichbleibender Breite gebildet und dieser Strang zu einzelnen Paketen auseinandergezogen. Auf diese Weise ist die Abmessung der gebildeten Endstapel von der Gruppenbildung auf dem Härtewagen oder sonstigen Stapelträger frei gemacht. Dabei werden vorzugsweise die vom ersten Transportmittel, z.B.Härtewagen, abgenommenen Teilstapel um 900 horizontal gedreht auf einen Strangträger gesetzt und dort durch einen Schieber zum ununterbrochenen Strang zusammengefügt, während vom Ende des Stranges einzelne Pakete abgezogen und quer zum Strang weitertransportiert werden. Dabei ist es möglich, aus den im Strang vorhandenen Steinen beliebige neue Gruppen zu bilden, die insbesondere zur Paketierung verwendet werden.
  • Zum Schieben der Teilstapel und des Stranges kann ein Schieberantrieb mit langsamem Anlauf und Auslauf verwendet werden.
  • Das Ende des Strangträgers ist zweckmäßig als Trennwagen ausgebildet, der vor dem Weitertransport des auf ihm liegenden Strangendes vom übrigen Strang weggerückt wird. Vom Trennwagen können die Pakete auf eine vorzugsweise als Rollenbahn ausgebildete Bahn geschoben werden und gelangen durch eine Umschnürungsmaschine unter einen Paketgreifer, der die gebildeten Pakete entweder auf einen Lagerplatz absetzt oder sogleich in Waggons oder Lastkraftwagen verfrachtet.
  • Die Erfindung sei an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
  • F i g. 1 zeigt eine Vorrichtung nach der Erfindung in Draufsicht, F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1, F i g. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 1.
  • Im dargestellten Beispiel ist die Erfindung veranschaulicht als Vorrichtung zur Bildung von gebündelten Paketen 1 aus den vom Härtekessel der Kalksandsteinfabrikation kommenden Stapeln 2 auf Härtewagen 3. Die Härtewagen 3 mit den Stapeln 2 gelangen auf einem Gleis 4 in eine Umstapelvorrichtung 5.
  • Die Ausbildung der Umstapelvorrichtung 5 gehört nicht zum Umfang der Erfindung. Sie ist mit einer Einrichtung zum Verdrehen der vom Stapel 2 abgenommenen Teilstapel um 900 versehen. Diese 900- Drehung findet beim Transport des vom Härtewagen 3 abgenommenen Teilstapels 6 zu einem Strangbildner 7 statt. Dieser Strangbildner besteht aus einem Strangtisch 8 und einer Vorschubeinrichtung 9 mit Schieber 10 und Antriebshydraulik 11.
  • Der Strangtisch8 ist parallel zum Transportgleis 4 des Härtewagens 3 angeordnet. Durch seitliche Führungswändel2 wird der Strang zusammengehalten.
  • Durch den Greifer 13 können auf dem Strangtisch 8 mehrere vom Härtewagen abgenommene Teilstapel 6 übereinandergesetzt werden, bis die gewünschte Höhe der endgültig zu bildenden Paketstapel 1 erreicht ist.
  • Das Umstapeln erfolgt nach einem vorgegebenen Programm, das seinerseits bestimmt ist durch die Form der vorhandenen Stapel 2 auf dem Härtewagen 3; Nachdem auf dem Strangtisch 8 ein Stapel6 der gewünschten Höhe gebildet worden ist, wird dieser Stapel durch den SchieberlO in Pfeilrichtung aus dem Bereich des Greifers weggeschoben. Dadurch wird ein ununterbrochener Strang 14 gebildet. Am Ende des Strangtisches, das durch einen Wagen 15 gebildet wird,kann nunmehr eine beliebige Zahl von in Vorschubrichtung hintereinanderliegenden Steinen abgezogen werden. Dies geschieht dadurch, daß in Vorschubpausen des Stranges 14 der Wagen 15 mit dem auf ihm ruhenden Strangende 14 a ein wenig von dem übrigen Strang weggerückt wird, so daß ein Spalt 16 entsteht. Anschließend wird das Strangende 14 a durch eine quer zur Strangvorschubrichtung arbeitende zweite Vorschubeinrichtung 17 vom Wagen 15 auf eine Rollenbahn 18 geschoben. Dabei geht das Strangende 14 a durch eine Umschnürungseinrichtung 19, in welcher die einzelnen Steinscheiben des Strangendes 14 a mit je einer Umschnürung 20 versehen werden.
  • Die Umschnürungseinrichtung 19 arbeitet vollautomatisch. Dabei wird das Strangende 14 a durch die Vorschubeinrichtungl7 in der Zahl und Stärke der einzelnen Steinscheiben entsprechenden Schritten vorgeschoben.
  • Die Umschnürung kann auch im Bereich der Rollenbahn 18 erfolgen. Im dargestellten Beispiel ist hierzu eine halb automatisch arbeitende Umschnürungseinrichtung 21 vorgesehen. Diese ist auf einer parallel zur Rollenbahn angeordneten Führung 22 beweglich angeordnet und wird von Hand oder automatisch mitgeführt, derart, daß die Umschnürung in der Mitte der jeweils zu umschnürenden Steinscheibe liegt.
  • Die durch Umschnürung der einzelnen Steinscheiben gebildeten Pakete 1 gelangen auf der Rollenbahn 18 unter einen Greifer25, der gleichzeitig mehrere der ankommenden Pakete 1 aufnimmt und auf einen Stapelp]atz 23 oder einen LKW 24 lädt.
  • Im Rahmen der Erfindung sind noch mancherlei Abänderungen und andere Ausführungen möglich, insbesondere könnte der Strangtisch 8 auch durch eine Röllchenbahn ersetzt werden. Ferner wäre es möglich, das Strangende nicht auf eine Rollenbahn, sondern auf einen Kreisförderer zu schieben.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Umstapeln von Steinen, insbesondere Kalksandsteinen, bei dem ein auf einem ersten Transportmittel, z. 13. Härtewagen, gebildeter Stapel durch Teilentnahme programmmäßig abgebaut und mit den abgebauten Steinen ein dem anschließenden Vorgang angepaßter zweiter Stapel gebildet wird, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß zunächst aus dem Ursprungsstapel ein kontinuierlicher Stapelstrang (14) gleichbleibender Breite gebildet und dieser zu einzelnen Paketen (14a) auseinandergezogen wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vom ersten Transportmittel (3) abgenommenen Teilstapel (6) um 900 horizontal gedreht auf einen Strangträger (8) gesetzt und dort durch einen Schieber (10) zum ununterbrochenen Strang (14) zusammengefügt und daß vom Ende des Stranges einzelne Pakete (14 a) abgezogen und quer zum Strang weitertransportiert werden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Schieben der Teilstapel (6) und des Stranges (14) ein Schieberantrieb mit langsamem Anlauf und Auslauf verwendet wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Strangträger (8) seitliche Führungswände (12) vorgesehen sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des Strangträgers (8) als Trennwagen oder Trennschlitten (15) ausgebildet ist, der vor dem Weitertransport des auf ihm liegenden Strangendes vom übrigen Strang weggerückt wird.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Pakete (1) vom Trennwagen (15) auf eine vorzugsweise als Rollenbahn ausgebildete Bahn (18) geschoben werden und durch eine Umschnürungsmaschine (19, 21) unter einen Paketgreifer (25) gelangen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1 102 638; deutsche Auslegeschrift Nr. 1 163 226; Zeitschrift »Deutsche Hebe- und Fördertechnik«, August 1961, S. 20.
DEA45723A 1964-04-11 1964-04-11 Verfahren und Vorrichtung zum Umstapeln von Steinen, insbesondere Kalksandsteinen Pending DE1228566B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1608026B1 (de) * 1967-01-11 1971-12-02 Cermica Filippo Marazzi S P A Foerdereinrichtung fuer keramiflies/en
DE29511038U1 (de) * 1995-07-07 1996-10-31 Mayer, Hans, 72290 Loßburg Leiterplattenbesäumsäge

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1102638B (de) * 1958-01-30 1961-03-16 Buckau Wolf Maschf R Verfahren zum automatischen periodischen Beschicken einer Wuerfelzucker-verpackungsmaschine
DE1163226B (de) * 1958-11-22 1964-02-13 Hans Lingl Verfahren und Vorrichtung zum Stapelsetzen von Ziegelformlingen auf eine Setzstelle

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