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DE1227995B - Symmetrische Brueckenfolgeschaltung - Google Patents

Symmetrische Brueckenfolgeschaltung

Info

Publication number
DE1227995B
DE1227995B DEG36959A DEG0036959A DE1227995B DE 1227995 B DE1227995 B DE 1227995B DE G36959 A DEG36959 A DE G36959A DE G0036959 A DEG0036959 A DE G0036959A DE 1227995 B DE1227995 B DE 1227995B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sequence circuit
voltage
reference point
common reference
diodes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG36959A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Gotthilf Schrenk
Ernst Wiener
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
P Gossen and Co GmbH
Original Assignee
P Gossen and Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by P Gossen and Co GmbH filed Critical P Gossen and Co GmbH
Priority to DEG36959A priority Critical patent/DE1227995B/de
Publication of DE1227995B publication Critical patent/DE1227995B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R17/00Measuring arrangements involving comparison with a reference value, e.g. bridge
    • G01R17/10AC or DC measuring bridges
    • G01R17/105AC or DC measuring bridges for measuring impedance or resistance
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/26Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback
    • H03K3/28Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback
    • H03K3/281Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback using at least two transistors so coupled that the input of one is derived from the output of another, e.g. multivibrator
    • H03K3/286Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of bipolar transistors with internal or external positive feedback using means other than a transformer for feedback using at least two transistors so coupled that the input of one is derived from the output of another, e.g. multivibrator bistable
    • H03K3/2893Bistables with hysteresis, e.g. Schmitt trigger

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electronic Switches (AREA)

Description

  • Symmetrische Brückenfolgeschaltung Die vorliegende Erfindung betrifft eine symmetrische Folgeschaltung, die beispielsweise einer Zenerdiodenbrücke nachgeschaltet ist und je einen Schwellwertschalter in jedem Symmetriezweig besitzt.
  • Eine derartige Schaltungsanordnung hat im vorliegenden Fall die Aufgabe, auch besonders schwache Brückenausgangssignale sicher, eindeutig und temperaturunabhängig auf das nachfolgende Stellglied einwirken zu lassen.
  • Diese Aufgabe wurde bei den bislang bekannten Folgeschaltungen nicht befriedigend gelöst. Sie waren nämlich so aufgebaut, daß die Ausgangsspannung des Diskriminators halbiert wurde, um zwei gleich große Spannungen zu erhalten, deren Polung mit Bezug auf einen Mittelpunkt vom Sinne der Abweichung der Meßgröße gegenüber einem zugelassenen Sollwert abhängig ist. Auf diese Weise erhielten der Diskriminator oder die Brücke die gewünschten zwei Ausgänge für eine gegensinnige Aussage mit Dreizonenverhalten und einen gemeinsamen Bezugspunkt, an die zwei Folgekanäle angeschlossen waren, durch welche die Befehlssignale über Verstärker und elektronische Sollwertschalter an das Stellglied weitergeleitet wurden. Diese Spannungshalbierung bewirkte jedoch eine erhebliche Verminderung der Empfindlichkeit.
  • Bei der Verwendung von Transistorverstärkern kam noch ein weiterer Nachteil hinzu. Der jeweils durch die entsprechende Polarität der Brückenspannung auf Arbeitsstellung gesteuerte Verstärker besaß einen verhältnismäßig kleinen Eingangswiderstand.
  • Dadurch verschob er die Spannungsaufteilung der Brückenausgangsspannung derart zu seinen Ungunsten, daß weniger als die Hälfte der Brückenausgangsspannung zur Verfügung stand. Denn um einen Transistor sicher zu öffnen, muß eine negative Basis-Emitter-Spannung von - 0,18 bis - 0,2 V zur Verfügung stehen, während zum sicheren Sperren eine Spannung von +0,05 V erforderlich ist.
  • Die vorliegende Erfindung hat zur Aufgabe, die genannten Forderungen zu erfüllen und die geschilderten Mängel zu vermeiden. Dabei wird die Ausgangsspannung der Brücke so aufgeteilt, daß für den in Arbeitsstellung befindlichen Verstärkerkanal der weitaus größere Anteil dieser Spannung zur Verfügung steht.
  • Demgemäß ist eine symmetrische Brückenfolgeschaltung mit je einem Schwellwertschalter in jedem Symmetriezweig erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß eingangsseitig zu den zwischen den beiden Kanälen und ihrem gemeinsamen Bezugspunkt liegenden Symmetrierungswiderständen zwei gleiche Elemente mit ausgeprägter, von der Spannungsrichtung abhängiger Ventilwirkung, beispielsweise Halbleiterdioden, derart parallel geschaltet sind, daß ihre Kathoden am gemeinsamen Bezugspunkt liegen.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist ein temperaturabhängiger Spannungsteiler vorhanden, der zwischen dem gemeinsamen Bezugspunkt und der Betriebsspannungsquelle liegt und mit seinem Spannungsteilerpunkt mit dem kathodenseitigen Verbindungspunkt der Dioden verbunden ist. In Weiterbildung der Erfindung schließt ein an den Ausgängen der elektronischen Schwellwertschalter liegendes Stellglied je nach Richtung der Abweichung vom Sollwert einen Schalter, wodurch einem der Vorstufentransistoren ein regelbarer, sperrender Strom zugeführt wird.
  • Mit anderen Worten: Es wird in den Brückenausgang und in elektrisch symmetrischer Anordnung zu einem gemeinsamen Mittel- oder Bezugspunkt ein Spannungsteiler geschaltet, der aus zwei nicht linear spannungsabhängigen Widerständen, beispielsweise Halbleiterdioden, besteht. Diese Dioden sind gegensinnig an den Bezugspunkt angeschlossen und so gepolt, daß sie eine Beeinträchtigung der ursprünglich richtigen Spannungsaufteilung durch die Transistoreingänge aufheben. Dadurch erfolgt eine sinngemäße Aufteilung der Brückenausgangssp annung sowohl auf den im Arbeitszustand wie auch auf den im Sperrzustand befindlichen Kanal. Dies geschieht dadurch, daß die Dioden mit ihren Kathoden am Bezugspunkt liegen und eine Wirkungsweise besitzen, die nunmehr an Hand der Zeichnung erläutert wird.
  • Gemäß der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel der Erfindung darstellt, registriert die Meßbrücke 1, die beispielsweise zwei nichtlineare Widerstände enthält, die Abweichungen der an den Klemmen A und B liegenden Brückeneingangsspaunung von einem festgelegten Sollwert. An ihren Ausgangsklemmen C und D sind die gegen den mit der Klemme verbundenen gemeinsamen Bezugspunkt geschalteten und elektrisch symmetrischen Kanäle angeschlossen.
  • Diese zunächst gleich aufgebauten Kanäle bestehen jeweils aus den Siebkondensatoren 2 und 3, den Symmetrierungswiderständen 4 und 5 und den Dioden 6 und 7. Ist die Spannung am Punkt C beispielsweise positiv, wird der Widerstand 4 durch die Diode 6 nahezu kurzgeschlossen. Am Widerstand 5, zu dem der unendlich große Widerstand der gesperrten Diode 7 parallel geschaltet ist, liegt dann praktisch die gesamte Brückenausgangsspannung. Ist dagegen die Brückenspannung bei D positiv, wird der Widerstand 5 durch die Diode 7 kurzgeschlossen; die volle Brückenspannung liegt jetzt am Widerstand 4.
  • Die an die Kanaleingänge angeschlossenen Transistorvorstufen bestehen jeweils aus den Basiswiderständen 8 und 9, den Transistoren 10 und 11 und den Festwiderständen 12, 13, 14 und 15. Zur Justierung der Ansprechwerte der nachgeschalteten elektronischen Schwellwertschalter dienen die veränderbaren Widerstände 16 und 17.
  • Die nachgeschalteten elektronischen Schwellwertschalter (Schmitt-Trigger) bestehen jeweils aus den Kondensatoren 18 und 19, den beiden Transistorenpaaren 20, 21 und 22, 23 sowie den üblichen Betriebswiderständen, die nicht näher bezeichnet sind.
  • An die Triggerausgänge F und G wird das Stellglied angeschlossen.
  • Für den Diodenspannungsteiler werden mit Rücksicht auf die niedrigen Schwellwerte und den wirtschaftlichen Aufwand Germanium - Dioden verwendet. Da jedoch die Durchlaßverhältnisse bei Germanium-Dioden gerade bei kleinen Spannungen sehr temperaturabhängig sind, ändern sich die Schwellwerte ohne besondere Stabilisierungsmaßnahmen sehr stark. Daher befindet sich in dem einen Kanal in Weiterbildung der Erfindung ein temperaturabhängiger Spannungsteiler, der einerseits aus dem Festwiderstand 24, andererseits aus dem NTC-Widerstand 25 mit dem parallel zu ihm liegenden Festwiderstand 26 besteht. Durch diesen Spannungsteiler werden die Dioden derart positiv im Sinne der Durchlässigkeit vorgespannt, daß bei niedriger Temperatur eine Vorspannung von etwa 0,2V anliegt.
  • Diese geht dann bei hohen Temperaturen auf etwa ein Zehntel ihres Wertes zurück, so daß dann prak- tisch keine merkliche Vorspannung mehr besteht.
  • Die Temperaturabhängigkeit der Vorspannung entspricht dann der Verschiebung des Schwellwertes der Dioden in Abhängigkeit von der Temperatur. Der Spannungsteiler ist dabei so angeschlossen, daß er einmal zwischen dem gemeinsamen BezugspunktE der Kanäle und der Betriebsspannungsquelle liegt und mit seinem Spannungsteilerpunkt mit dem kathodenseitigen Verbindungspunkt der Dioden verbunden ist.
  • Da das den Kanälen an den Ausgängen F und G nachgeschaltete Stellglied üblicherweise eine bestimmte Trägheit aufweist, ist die Rückführung in Weiterbildung der Erfindung derart vor dem Schwell- -wertschalter angeordnet, daß vom Stellglied selbst die Schalter 27 oder 28 betätigt werden, wodurch ein zusätzlicher Strom über die Emitterwiderstände 13 oder 14 fließt, der mit Hilfe der veränderlichen Widerstände 29 oder 30 einreguliert werden kann.
  • Dadurch wird der Schwellwert der Vorstufen-Transistorenl0 oder 11 um einen kleinen Betrag verschoben, wobei die Kondensatoren 18 und 19 hinsichtlich des zeitlichen Ablaufes mitbeteiligt sind.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Symmetrische Brückenfolgeschaltung mit je einem Schwellwertschalter in jedem Symmetriezweig, dadurch gekennzeichnet, daß eingangsseitig zu den zwischen den beiden Kanälen (C,D) und ihrem gemeinsamen Bezugspunkt (E) liegenden Symmetrierungswiderständen (4, 5) zwei gleiche Elemente (6, 7) mit ausgeprägter, von der Spannungsrichtung abhängiger Ventilwirkung, beispielsweise Halbleiterdioden, derart parallel geschaltet sind, daß ihre Kathoden am gemeinsamen Bezugspunkt (E) liegen.
  2. 2. Folgeschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein temperaturabhängiger Spannungsteiler (24, 25, 26) vorhanden ist, der zwischen dem gemeinsamen Bezugspunkt (E) und der Betriebsspannungsquelle liegt und mit seinem Spannungsteilerpunkt mit dem kathodenseitigen Verbindungspunkt der Dioden verbunden ist.
  3. 3. Folgeschaltung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein an den Ausgängen (F, G) der elektrischen Schwellwertschalter liegendes Stellglied je nach Richtung der Abweichung vom Sollwert einen Schalter (27 oder 28) schließt, wodurch einem der Vorstufentransistoren (10 oder 11) ein regelbarer, sperrender Strom zugeführt wird.
DEG36959A 1963-02-01 1963-02-01 Symmetrische Brueckenfolgeschaltung Pending DE1227995B (de)

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DEG36959A DE1227995B (de) 1963-02-01 1963-02-01 Symmetrische Brueckenfolgeschaltung

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DE1227995B true DE1227995B (de) 1966-11-03

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DEG36959A Pending DE1227995B (de) 1963-02-01 1963-02-01 Symmetrische Brueckenfolgeschaltung

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