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DE1227398B - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kurzketten, insbesondere fuer Gewebemuster in der Buntweberei - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kurzketten, insbesondere fuer Gewebemuster in der Buntweberei

Info

Publication number
DE1227398B
DE1227398B DEH47846A DEH0047846A DE1227398B DE 1227398 B DE1227398 B DE 1227398B DE H47846 A DEH47846 A DE H47846A DE H0047846 A DEH0047846 A DE H0047846A DE 1227398 B DE1227398 B DE 1227398B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
winding
rollers
thread guide
wound
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH47846A
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Baltzer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hergeth KG Maschinenfabrik und Apparatebau
Original Assignee
Hergeth KG Maschinenfabrik und Apparatebau
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hergeth KG Maschinenfabrik und Apparatebau filed Critical Hergeth KG Maschinenfabrik und Apparatebau
Priority to DEH47846A priority Critical patent/DE1227398B/de
Priority to CH1485463A priority patent/CH424666A/de
Priority to US333915A priority patent/US3247568A/en
Publication of DE1227398B publication Critical patent/DE1227398B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02HWARPING, BEAMING OR LEASING
    • D02H3/00Warping machines
    • D02H3/04Sample warpers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Warping, Beaming, Or Leasing (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Kurzketten, insbesondere für Gewebemuster in der Buntweberei Die Erfindung bezieht sich,auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Kurzketten, insbesondere für Gewebemuster in der Buntweberei.
  • Beiden bekannten Schärmaschinen für Webketten werden die auf einem Gatter aufgesteckten Spulen in einem oder mehreren Rapporten je nach Anzahl der zur Verfügung stehenden Spulen auf die Schärtrommel gewickelt, wobei das die Fäden führende Riet auf einem Support mit geringem Vorschub seitlich verschoben wird. Die .Anzahl der Trommelumdrehungen ergibt,die gewünschte Kettlänge. Eine solche Arbeitsweise ist insofern nachteilig, als eine gewisse Mindestanzahl von Spulen zum rationellen Schären auch bei kürzesten Musterketten erforderlich ist. Ferner sind die Stillstände der Maschine durch die häufigen Bandansätze mit dem Einlegen der Fadenkreuzschnüre im Vergleich zur Maschinenlaufzeit sehr hoch. Ferner müssen die nach .dem Schären übrigbleibenden Spulenreste wieder zu größeren Spulen zusammengespult werden. Der Aufwand für die Herstellung von Gewebemustern ist unter Benutzung der üblichen Schärmaschinen für Webketten erheblich.
  • Es ist bekannt, eine Bandwebkette zu schaffen, bei der die,aus ,einer Bahn geschnittenen, lose n.ebeneinanderliegenden Kettenfäden durch quer zur Kettenrichtung .angeordnete, ein oder beiderseits -auf die Kettenfäden aufgeklebte Bänder an den Enden in paralleler Lage zusammengehalten werden. Die Fäden als Stücke begrenzter Länge werden hierbei von Hand nebeneinandergelegt und .in ihrer Lage durch Festkleben an den Enden gesichert. Die Herstellung einer solchen Bandwebkette ist umständlich und zeitraubend.
  • Es ist weiterhin eine Sektionalschermaschine bekannt, die,aus einem in Achsrichtung .der Schärtrommel fahrbar angeordneten, ,den Antriebsmotor und die Antriebsmittel für den Trommel- und Fahrantrieb aufnehmenden Stirnteil, einem gleichfalls fahrbaren, die Schärtrommel .aufnehmenden Trommelwagen und einem seitlich neben dem Trommelwagen ortsfest aufgestellten, in der Achsrichtung des Spulengatters liegenden Schärblattträger besteht, vor dem sich die Schärtrosnrnel bei gleichzeitiger Drehung um ihre Achse in ihrer Achsrichtung verschiebt. Die ganze Maschine ist dabei gegenüber dem vor dem Spulengatter befestigten Schärblatt verfahrbar, wobei .die Wickelfläche der Aufwickeleinriehtung quer zur Wikkelrichtung verschiebbar ist. Kurzketten lassen sich auf einer solchen Sektionalschermaschine nicht erzielen.
  • Aufgabe der Erfindung ist, Kurzketten vornehmlich für Gewebemuster in :der Buntweberei auf einfache und sparsame Weise herstellen zu können. Das Verfahren zeichnet sich gemäß der .Erfindung dadurch aus, daß Fäden unterschiedlicher Farbe hintereinanderfolgend einschichtig nebeneinander .aufgewickelt werden und die so als endloses Fadenscharband erhaltene Fadenschar in Querrichtung aufgetrennt wird. Hierbei können nach jedem Fadenumlauf zwei Fadenkreuze gebildet werden, außerdem können mehrere Fäden zugleich aufgewickelt werden.
  • Eine solche Maßnahme hat den Vorteil, daß praktisch nur mit einer Spule je Farbe eine Kurzkette geschärt werden kann. Dadurch läßt sich wesentlich sowohl an Arbeitszeit als auch an Material einsparen. Die Herstellung von Fadenscharen mit über vorbestimmten Breiten der Gesamtschar wechselnden Farben der Fäden zur Fertigung von Gewebemustern läßt sich rationell durchführen, so :daß die Anfertigung von Proben erleichtert ist. Die Vorrichtung selbst fällt einfach in der Gestaltung aus.
  • Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens mit einer an einem Träger ungeordneten Aufwickeleinrichtung, deren Wickelfläche quer zur Wickelrichtung verschiebbar ist, und mit einer Fadenführeinrichtung ist in der Weise gestaltet, daß die Fadenführeinrichtung entlang der Umfangskontur der Aufwickeleinrichtung senkrecht zur Bewegungsrichtung der Wickelfläche bewegbar ist, während der Träger der Aufwickeleinrichtung fest steht. Hierbei kann die Aufwickeleinrichtung als Trommel ausgebildet sein, deren Umfangsteile in radialer Richtung verstellbar sind. Man .kann die Aufwickeleinrichtung auch aus mindestens zwei im Abstand voneinander angeordneten Umlenkwalzen bilden, wobei diese Umlenkwalzen in ihrem Abstand zueinander verstellt werden können.
  • Bei dem Wickeln des Fadens um .die Aufwsckeleinnichtung kann jeder Faden beim Legen zugleich Rispe- bzw. Fadenkreuzeinrichtungen durchlaufen. Auf diese Weise kann die fertige Kette selbsttätig am Anfang und am Ende je ein Fadenkreuz 1 : 1, ferner ein oder mehrere Teilbänder zum Trennen der einzelnen Farben erhalten.
  • Die Aufwickeleinrichtung ist zweckmäßig mit in Richtung der Längsachse verschiebbaren Vorschubelementen versehen, wobei die Vorschubelemente aus an der Umfangsfläche der Walzen bzw. der Trommel angeordneten, in Richtung der Achse umlaufenden Bändern bestehen. Der Transport der Vorschubbänder kann mittels einer Gewindespindel erfolgen. Ferner können die Vorschubbänder über Schienen geführt sein, die an durchbrochenen Stirnscheiben der Walzen bzw. der Trommel befestigt sind, wobei diese .auf der Achse feststellbar und frei umlaufend gelagert sind.
  • Der Fadenführer ist vorteilhaft an einer ihn mitnehmenden Transportvorrichtung, z. B. an einem um die Umlenkwalzen geführten Förderband, anbringbar. Zwischen den Umlenkwalzen kann eine Spannvorrichtung für das Ende der aufgetrennten Fadenschar vorgesehen sein. Die Spannvorrichtung besteht zweckmäßig aus einer Rolle, auf der eine Stoffbahn aufgewickelt .ist, wobei die Rolle unter der Wirkung einer Rückholfeder steht.
  • Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels nachstehend erläutert.
  • In F i g. 1 und 2 ist .in Draufsicht und in Seitenansicht eine Musterkettenwickelmaschine im Schema dargestellt.
  • Die Kurzkettenschärmaschine weist Seitenrahmen 1 und 2 auf, die durch Quertraversen 3 und 4 miteinander verbunden sind. In den Rahmenteilen 1 und 2 sind Umlenkwalzen 5 und 6 drehbar gelagert. Diese Umlenkwalzen weisen .als Träger Speicherräder 7 auf, die .in den Rahmenteilen 1 und 2 drehbar gelagert sind. Die Träger 7 sind durch Schienen 8 verbunden; über die die Wickelfläche bildende Bänder 9 geführt sind, wobei das äußere Trum der Bänder die Auflage für den aufzuwickelnden Faden abgibt. Die Enden der Bänder 9 sind an der Innenseite der Schiene 8 mit einem Halter 10 verbunden, der auf einer Gewindespindel 11 geführt ist, die in den Trägern 7 gelagert -ist. Die Bewegung der Bänder 9 in Pfeilrichtung- veranlassen den Vorschub des aufgewickelten Fadens auf den Umlenkwalzen 5.
  • An einer Seite des aus den Rahmenteilen 1 und 2 bestehenden Gestells .ist eine Fadenführeinrichtung 12 vorgesehen. Diese kann beispielsweise aus einer endlosen Transportvorrichtung, z. B. einem Stahlband 13 bestehen, das um die Umlenkscheiben 14 umläuft. Der Antrieb des endlosen Stahlbandes erfolgt durch den Elektromotor 15 mittels des Reibrades 16, das zwischen den Trumen des endlosen Stahlbandes 13 angeordnet ist. Die beiden Gewindespindeln 11 der Umlenkwalzen 5 sind durch eine gemeinsame Antriebswelle 17 verbunden, die bei 18 belagert .ist und an den Ecken Schnecken aufweisen können, die mit Schneckenrädern 19 zusammengreifen. Ein Schrittschaltwerk 20 dient für den Antrieb der Gewindespindeln 11. Die Fadenführeinrichtung 12 dient zur Aufnahme von Fadenführern 21, die- als Röhrchen mit trompetenförmig ausgebildeten Enden vorgesehen sein können. Ein solcher Fadenführer 21 wird mit dem umlaufenden Stahlband 13 in geeigneter Weise verbunden, z. B. mittels einer Klemmschelle, die das Fadenführerröhrchen umgreift. Das Fadenführerröhrchen kann auch magnetisch auf dem Stahlband 13 haftend angeordnet sein.
  • An geeigneter Stelle der Maschine kann ein drehbarer Spulenhalter 22 angeordnet werden, dessen Achse 23 in dem Rahmenteil 1 gelagert ist. Mit dem Spulenhalter 22 .ist ein weiterer Halter 24 drehbar verbunden, an dem Fadenführerröhrchen 21a, 21b, 21 c . . . in gleicher Weise lösbar angeordnet sind wie das Fadenführerröhrchen 21 :an dem Stahlband 13. Der Halter 24 für die Fadenführerröhrchen befindet sich in der Ebene der Umlenkung -des Bandes 13 an der Umlenkscheibe 14. Zwischen dem Spulenhalter 22 und -dem Fadenführerröhrchenhalter 24 befindet sich noch ein Ring 25, um den die Fäden der einzelnen Spulen geführt sind, bevor diese zu dem Fadenführerröhrchen laufen.
  • Zwischen den Umlenkwalzen 5 sind in den Rahmenteilen 1 und 2 als Rispe- bzw. Fadenkreuzeinrichtungen. dienende Teilwellen 26 und 27 in Spannhülsen 28 gelagert, .die ebenfalls durch die Antriebswelle 17 angetrieben werden können. Die Teilwellen dienen zur Bildung des Fadenkreuzes und drehen sich bei jedem Fadenumlauf um 180°.
  • Zwischen den Rahmenteilen 1 und 2 ist weiterhin eine Rolle 29 drehbar gelagert. Auf dieser Rolle 29 ist eine genügend- lange Stoffbahn 30 aufgewickelt, die als Spannband zum Nachführen des Endes -der aufgetrennten Fadenschar dient. Die Rolle 29 ist ähnlich wie ein Springrollo mit einer Rückwickelfeder ausgerüstet, wodurch ein Strammhalten des Endes der Fadenschar nach Auftrennung veranlaßt wird. Das Verbinden des Endes der aufgetrennten Fadenschar mit dem Anfang der auf der Rolle 29 aufgewickelten Stoffbahn kann mittels einer geeigneten Klemmvorrichtung, z. B. einer Kluppe, vorgenommen werden.
  • An der .einen Stirnseite des Maschinengestells kann in den Rahmenteilen 1 und 2 eine Aufwickelspule 31 gelagert sein; die mittels des Getriebemotors 32 und dem Keilriemenantrieb 33 in Drehung versetzt werden kann. Die Spule 31 dient als Kettbaum zum Aufwickeln der auf der Kurzkettenschärmaschine fertiggestellten Kette bzw. Musterkette. In dem Maschinengestell kann noch ein Gehäuse 34 für die Unterbringung von Schaltgeräten und für die Automatik zum Betätigen des Schrittschaltwerkes 20 angeordnet werden. Ein Taster 35 dient zur Koordinierung der Bewegung des mit dem Band 13 verbundenen Fadenführers 21 und des Schrittschaltwerkes 20 für den Antrieb der Gewindespindeln 11 und der Teilwellen 26.
  • Zum Schären der Kurzkette ist der Spulenhalter 22 mit Spulen 36, 36 a, 36 b, 36 c ... besetzt. Auf jeder Spule ist ein Faden aufgewickelt, wobei die Spulen Fäden verschiedener Farbe .aufweisen. An dem Halter 24 befinden sich bereitstehende Fadenführer 21a, 21 b, 21 c . . . .mit bereits eingezogenen Fäden von den Spulen 36, 36 a, 36 b, 36 c . . .. Durch eine geeignete Steuerung oder auch von Hand wird ein Fadenführer von dem Halter 24 gelöst und auf die Transportvorrichtung 12 bzw. das Stahlband 13 gesetzt. Ein solches Fadenführerröhrchen 21 läuft zusammen mit dem Band 13 um. Der von ,der Spule 36 abgezogene Faden 37 führt durch das Fadenröhrchen 21 zu den Umlenkwalzen 5. Auf der dem Fadenführerhalter 24 nächstgelegenen Umlenkwalze 5 befindet sich zweckmäßig ein Klebeband 38, das auf einem Vorschubband 9 lösbar aufgespannt ist. An -diesem Klebeband 38 wird das durch das Fadenführerröhrchen 21 hindurchgesteckte Ende festgehalten. Beim weiteren Wandern des Röhrchens 21 zusammen mit dem Band 13 wird der Faden schraubenlinienartig um das aus den Umlenkwalzen 5 gebildete Aufwikkelorgan herumgeführt. Zum Wickeln der Kette sind die Trommeln 7, 8 festgesetzt, so daß sich nur die Gewindespindeln 11 drehen können. Die Vorschubbänder 9 rücken bei jedem Fadenumlauf nach stufenloser Vorwahl den vorbestimmten Vorschubweg weiter, der beispielsweise 0,2 bis 1 mm betragen kann. Wenn auf diese Weise eine dem Muster entsprechende Fadenzahl geschärt ist, wird !das mit dem Transportband 13 lösbar verbundene Fadenführerröhrchen 21 durch das nächstfolgende, auf dem Halter 24 bereitstehende Fadenführerröhrchen ausgewechselt. Dies kann von Hand geschehen. Zweckmäßig erfolgt dies jedoch in geeigneter Weise selbsttätig, indem entsprechend angeordnete Greiferorgane das Abnehmen des einen Fadenführers von dem Band 13 und das Aufsetzen des anderen Fadenführers auf dieses Band vornehmen. Der Fadenführerhalter 24 und das Band 13 stehen so dicht aneinander, daß das Wechseln, d. h. das Abgeben einerseits und das Aufnehmen andererseits durch entsprechende Klemm-,und Greifvorrichtungen mechanisch leicht durchgeführt werden kann. Die Anordnung kann auch so getroffen sein, daß auf .dem Transportband 13 das Fadenführerröhrchen fest angeordnet ist. In diesem Fall entfallen die vorrätig gehaltenen Fadenführerröhrchen, :und es wird der Faden unmittelbar in das an dem Transportband befestigte Fadenführerröhrchen jeweils eingeführt.
  • Es wird alsdann eine dem Muster entsprechende Fadenzahl um die beiden Umlenkwalzen 5 aufgelegt, wobei die bereits entstandene Fadenschar in Achsrichtung der Umlenkwalzen 5 mittels der selbsttätig arbeitenden Vorschubeinrichtung 9, 10, 11 vorgeschoben wird. Danach folgt das weitere Schären mit , Fäden jeweils andersartiger Farbe, bis die gewünschte Fadenzahl erreicht ist. Die Fäden verschiedener Farbe werden hierbei hintereinanderfolgend aufgewickelt. Beim Aufwickeln durchlaufen die Fäden zugleich die Fadenkreuz- und Rispeeinrichtung 26, 27. Die fertige Kette kann somit am Anfang und am Ende je ein Fadenkreuz 1 : 1 erhalten. Ferner können die einzelnen Fadenscharen zum Trennen der verschiedenen Farben in Teilbänder abgebunden sein.
  • Das Verbinden der Fäden verschiedener Farbe kann unter Zwischenschaltung einer Knotvorrichtung geschehen. Im allgemeinen ist ein überlappen des Fadenendes des aufgewickelten Fadens mit dem Fadenanfang des neuen Fadens längs einer bestimm- ; ten Weglänge ausreichend. Die Fadenschar wird nach dem Schären zwischen den Fadenkreuzen abgeklebt und dann aufgetrennt. Zum Abziehen der fertigen Kette werden die Aufwickeleinrichtungen 5, 6 entsperrt. Die Geschwindespindeln werden ausgekoppelt, so daß diese sich mit den Trommeln mitdrehen. Das Ende der aufgetrennten Fadenschar wird mit der auf der Rolle 29 aufgewickelten Stoffbahn 30 in geeigneter Weise, z. B. mittels einer Kluppe, verbunden, so daß das Fadenscharende beim Abziehen der fertigen Kette strammgehalten wird. Die fertige Kette kann auf dem Kettbaum 31 aufgebäumt werden. Der Abstand zwischen den Umlenkwalzen 5 entspricht -der halben Kettlänge. Dieser Abstand kann veränderlich gemacht werden, indem die äußere Umlenkwalze in den Rahmenteilen 1 und 2 schlittenartig und einrastbar verschoben werden kann. Vorteilhaft kann die Musterkettenwickelmaschine in größterforderlicher Länge .der Kette ausgelegt werden, z. B. bis etwa 15 m. Bei geringem Abstand zwischen den Umlenkwalzen 5 ist das Transportband 13 entsprechend zu kürzen bzw. durch ein kürzeres Band zu ersetzen. Die Farbfolge der aufzuwickelnden Fäden kann mittels elektrischer oder mechanischer Einrichtungen (Lochkarten oder Zähler) gesteuert sein.

Claims (12)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung von Kurzketten, insbesondere für Gewebemuster in der Buntweberei, dadurch gekennzeichnet, daß Fäden unterschiedlicher Farbe hintereinanderfolgend einschichtig nebeneinander aufgewickelt werden und -die so als endloses Fadenscharband erhaltene Fadenschar in Querrichtung aufgetrennt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach jedem Fadenumlauf zwei Fadenkreuze gebildet werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Fäden zugleich aufgewickelt werden.
  4. 4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 3 mit einer an einem Träger angeordneten Aufwickeleinrichtung, deren Wickelfläche quer zur Wickelrichtung verschiebbar ist, und mit einer Fadenführeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenführeinrichtung (12) entlang der Umfangskontur der Aufwickeleinrichtung (5, 6) senkrecht zur Bewegungsrichtung der Wickelfläche (9) bewegbar ist, während der Träger (7, 8) der Aufwikkeleinrichtung fest steht.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Wickelfläche Rispe-bzw. Fadenkreuzeinrichtungen (26, 27) angeordnet sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, :daß die Aufwickeleinrichtung als Trommel ausgebildet ist, deren Umfangsteile in radialer Richtung verstellbar sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufwickeleinrichtung aus mindestens zwei im Abstand voneinander angeordneten Umlenkwalzen (5, 6) gebildet ist und daß die Umlenkwalzen in ihrem Abstand zueinander verstellbar sind. B.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufwickeleinrichtung (5, 6) mit in Richtung der Längsachse verschiebbaren Vorschubelementen versehen ist und daß die Vorschubelemente aus an der Umfangsfläche der Walzen (5, 6) bzw. der Trommel angeordneten, in Richtung der Achse umlaufenden Bändern (9) bestehen.
  9. 9. Vorrichtung nach einem ,der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Transport der Vorschubbänder (9) mittels einer Gewindespindel (11) erfolgt.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubbänder (9) über Schienen (8) geführt sind, .die ;an durchbrochenen Stirnscheiben (7) der Walzen bzw. der Trommel befestigt sind, wobei diese auf der Achse feststellbar und frei umlaufend gelagert sind.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadenführer (21) an einer ihn mitnehmenden Transportvorrichtung (13), z. B. an einem um die Umlenkwalzen (5, 6) geführten Förderband, anbringbar ist.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Umlenkwalzen (5, 6) eine Spannvorrichtung für das Ende der aufgetrennten Fadenschar vorgesehen ist und daß diese Spannvorrichtung aus einer Rolle (29) besteht, auf der eine Stoffbahn (30) aufgewickelt ist, wobei idie Rolle (29) .unter der Wirkung einer Rückholfeder steht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 570 019, 647 717, 711468, 817 874.
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