[go: up one dir, main page]

DE1226971B - Schraemmaschine oder aehnliche Abbaumaschine mit zugeordneter Fernueberwachungsanlage - Google Patents

Schraemmaschine oder aehnliche Abbaumaschine mit zugeordneter Fernueberwachungsanlage

Info

Publication number
DE1226971B
DE1226971B DEH50548A DEH0050548A DE1226971B DE 1226971 B DE1226971 B DE 1226971B DE H50548 A DEH50548 A DE H50548A DE H0050548 A DEH0050548 A DE H0050548A DE 1226971 B DE1226971 B DE 1226971B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutting machine
relays
receiver
contacts
machine according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH50548A
Other languages
English (en)
Inventor
Georges Fraisse
Petite-Roselle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LORRAINE HOUILLERES
Original Assignee
LORRAINE HOUILLERES
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LORRAINE HOUILLERES filed Critical LORRAINE HOUILLERES
Publication of DE1226971B publication Critical patent/DE1226971B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C3/00Registering or indicating the condition or the working of machines or other apparatus, other than vehicles
    • G07C3/08Registering or indicating the production of the machine either with or without registering working or idle time
    • G07C3/12Registering or indicating the production of the machine either with or without registering working or idle time in graphical form
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B19/00Mining-hoist operation
    • B66B19/06Applications of signalling devices
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C35/00Details of, or accessories for, machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam, not provided for in groups E21C25/00 - E21C33/00, E21C37/00 or E21C39/00
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C35/00Details of, or accessories for, machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam, not provided for in groups E21C25/00 - E21C33/00, E21C37/00 or E21C39/00
    • E21C35/302Measuring, signaling or indicating specially adapted for machines for slitting or completely freeing the mineral
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T24/00Buckles, buttons, clasps, etc.
    • Y10T24/14Bale and package ties, hose clamps
    • Y10T24/1402Packet holders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)
  • Control Of Conveyors (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Schrämmaschine oder ähnliche Abbaumaschine mit zugeordneter Fernüberwachungsanlage In den Gruben hängt der Fortschritt der Abbaumethoden vor allem von der Möglichkeit ab, genaue Messungen vorzunehmen. So hat z. B. die Mechanisierung der Arbeitsstellen durch die graphische Aufzeichnung der Arbeitszyklen der Schrämmaschinen oder Abbaumaschinen durch Aufzeichnen von Hand nach Messung der Zeiten zur Verschiebung der Schrämmaschine entwickelt werden können. Diese Diagramme ergänzen die Berichte des Aufsichtspersonals und liefern den leitenden Stellen eine übersicht über den Betrieb einer Abbaustelle und Elemente zum Vergleich einer Abbaustelle mit einer anderen oder einer Arbeitsstelle mit einer anderen. Ganz allgemein erleichtern diese Diagramme die Organisation der Arbeit in einem Abbaubetrieb und ermöglichen dem Aufsichtspersonal, quantitativ die Bedeutung der Zwischenfälle abzuschätzen und objektiv den Einfluß einer schlechten Arbeitsweise durch Vergleich einer Arbeitsstelle mit einer anderen festzustellen.
  • Diese Methode der Aufzeichnung von Hand hat jedoch ihre Grenzen und weist zahlreiche Nachteile auf. Die Zeitmessung ist notwendigerweise ziemlich summarisch und betrifft nur die Ankunft und den Abgang der Schrämmaschine an den Enden des Abbaubetriebes sowie die wesentlichen Zwischenfälle, welche z. B. Unterbrechungen von mehr als 5 Minuten bewirken. Ferner muß hierbei die Zeitmessung entweder dem Aufsichtsbeamten des Abbaubetriebes übertragen werden, wodurch dessen Aufgabe erschwert wird, oder einem vollbeschäftigten Zeitmesser, wodurch das Personal erhöht wird. Hierzu kommen die der Methode eigentümlichen Ungenauigkeiten und Unzulänglichkeiten, welche von der Geschicklichkeit und dem Verhalten des Zeitmessers herrühren. Schließlich wird das Diagramm nicht sofort erhalten, sondern muß später hergestellt werden.
  • Um diesen Unzulänglichkeiten und Nachteilen abzuhelfen und die zeitliche Verschiebung der Schrämmaschine oder einer Abbaumaschine selbsttätig an einer von der Arbeitsstelle entfernten Stelle zu registrieren, insbesondere dem Büro des für den Betrieb einer Abbaustelle verantwortlichen Ingenieurs, hat die Erfindung sich die Aufgabe gestellt, eine Schrämmaschine oder ähnliche Abbaumaschine mit einer zugeordneten Fernüberwachungsanlage zu schaffen, mittels welcher die Position und der Betrieb der Maschine aufgezeichnet wird, wobei diese Anlage in an sich bekannter Weise einen selektiv arbeitenden Generator zur Erzeugung von der Vorwärts- bzw. der Rückwärtsbewegung der Schrämmaschine entsprechenden elektrischen Impulsen sowie eine den Tagesablauf festhaltende Schreibvorrichtung mit in gleichmäßige Umdrehung versetzter Trommel aufweist, auf welcher ein zugeordneter Schreibstift in der einen oder anderen Richtung parallel zur Trommelachse über einen die aus der Grube kommenden Impulse aufnehmenden Empfänger verschiebbar ist, wobei die Verbindung dieses Empfängers mit dem selektiv arbeitenden Impulsgenerator über Telefonkabel erfolgt. Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß der Impulsgenerator aus einer Reihe von fest mit dem Antriebskettenrad der Winde der Schrämmaschine verbundenen Druckstücken besteht, durch welche über einen Hebel zwei Kontakte zur Auswahl der einer Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung entsprechenden Impulse betätigbar sind.
  • Zweckmäßigerweise werden die Druckstücke durch die in gleichen Winkelabständen angeordneten Erhebungen eines mit dem Antriebskettenrad fest verbundenen Nockens gebildet, die Trommel der Registriervorrichtung durch ein Uhrwerk in gleichförmige Umdrehungen versetzt und der Schreibstift durch eine in der einen oder anderen Drehrichtung über zwei an ihren Enden angeordnete Klinkenräder mit entgegengesetzten Verzahnungen verdrehte Schnecke bewegt wird, wobei die Klinkenräder ihrerseits durch zwei seitens des selektiven Impulsempfängers betätigte Klinken in Gang gesetzt werden. Hierzu enthält der selektive Impulsempfänger zwei Relais zur Betätigung der beiden Klinken, welche mit einer die gleichzeitige Erregung -verhindernden elektrischen Verriegelung und mit zwei Endkontakten, welche die Verstellung des Schreibstiftes gegenüber der Schnecke begrenzen, kombiniert sind und durch einen Transformator über zwei Steuerrelais gespeist werden, welche durch die Schließung der Wählkontakte des Impulsgenerators erregt werden. Es ist ferner vorgesehen, daß die Telefonleitung in Reihe von den Wählkontakten des Impulsgenerators aus einem mit einem Gleichrichter versehenen Abzweigkasten und einen auf die Bewegungsrichtung ansprechenden Steuerkasten mit zwei Relais enthält, welche mit den Wählkontakten verbunden sind und zwei Schalter betätigen, deren normalerweise offene Schaltzungen bei Erregung dieser Relais die Stromkreise zur Speisung der Steuerrelais des selektiven Empfängers der Impulse durch den Transformator schließen.
  • Die obige Registriervorrichtung zur Aufzeichnung des Betriebes arbeitet wie ein Integrator von elektrischen Impulsen, welche mit einer zu der Geschwindigkeit der Schrämmaschine proportionalen Frequenz ausgesandt werden, und gestattet die Herstellung eines vollständigen Diagramms des Betriebes der Abbaustrecke über 24 Stunden. Sie gestattet, durch Augenschein jederzeit die Verschiebungen der Schrämmaschine in der Arbeitsstelle zu verfolgen und gleichzeitig eine sofortige graphische Unterlage der von ihr geleisteten Arbeit zu besitzen. Sie liefert eine ständige, vollständige -und objektive Beobachtung des Betriebes der mechanisierten Abbaustrecken und gestattet die Lösung zahlreicher Aufgaben, welche bisher mangels genauer oder systematischer Auskünfte ungelöst blieben.
  • Die Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung beispielshalber erläutert.
  • F i g. 1 zeigt schematisch den selektiv arbeitenden Generator zur Erzeugung von Impulsen der erfindungsgemäßen Registriervorrichtung; F i g. 2 ist eine schaubildliche Ansicht der Schnecke, des Schreibstifts und der Registriertrommel; F i g. 3 zeigt die Schaltung der Anordnung; F i g. 4 zeigt ein mittels der erfindungsgemäßen Registriervorrichtung erhaltenes Diagramm.
  • Der in F i g. 1 dargestellte selektiv arbeitende Impulsgenerator weist einen Nocken 1 mit in gleichen Winkelabständen angeordneten Erhebungen 2 auf. Dieser Nocken ist konzentrisch zu dem Antriebszahnrad 3 der Winde angeordnet, welches mit der Kette 4 im Eingriff steht, welche längs des Förderers gespannt ist und die Verschiebung der Maschine ermöglicht. Bei der Drehbewegung der Anordnung betätigen die Erhebungen 2 des Nockens 1 ein Ende 5 eines um eine lotrechte Achse 7 schwenkbaren Hebels 6, dessen anderes Ende 8 den einen oder den anderen von zwei Druckknöpfen 9 h, 9 r betätigt. Die Form des Endes 5 des Hebels 6 ist so bestimmt, daß jede Erhebung 2 die Schrägstellung dieses Hebels in Richtung auf den der Bewegungsrichtung der Schrämmaschine entsprechenden Druckknopf sowie - das Freikommen dieser Erhebung von diesem Ende bewirkt. Wenn sich die Schrämmaschine in dem Sinn des Pfeils Fh zur Vornahme des Schrämens und in dem Sinn des Pfeils F,. für den Rückgang bewegt, drückt der Hebel 6 während dieses Rückgangs auf den Druckknopf 9 r, wie dargestellt, während der Druckknopf 9h von dem Hebel. 6 während des Schrämvorgangs eingedrückt wird. Diese Anordnung kann unter dem. genormten Schutzgehäuse der Kettenantriebsräder angeordnet werden.
  • Diese elektrischen Impulse, welche durch das aufeinanderfolgende Drücken des Hebels 6 auf einen der Druckknöpfe 9 h, 9 r in einer bestimmten Arbeitsphase erzeugt werden und deren Zahl zu der von der Schrämmaschine durchlaufenen Strecke proportional ist, werden nach über Tage durch das Telefonnetz 11 (F i g. 3) befördert und gelangen bis zu der eigentlichen Registriervorrichtung. Diese wird durch eine Trommel 12 gebildet, welcher durch ein nicht dargestelltes Uhrwerk eine gleichförmige Drehbewegung um ihre Achse erteilt wird und so den Zeitmaßstab .liefert. Die Trommel ist mit einem Diagrammträger 13 versehen, gegen welchen sich ein Schreibstift 14 legt, welcher an einer Mutter 15 befestigt ist, welche auf einer Schnecke 16 sitzt, so daß ihr eine Translationsbewegung erteilt wird, wenn die Schnecke in Umdrehung versetzt wird. Jeder von der Schrämmaschine abgegebene elektrische Impuls erregt ein elektrisches Relais 17h oder 17r, welches die Schnecke durch Einwirkung einer Klinke 18h oder 18r auf eines der beiden Klinkenräder 19h, 19r verdreht, deren Verzahnungen entgegengesetzt sind und welche von der Schnecke getragen werden, so daß diese um einen Bruchteil einer Umdrehung verdreht wird, welcher der Zähnezahl der Klinkenräder 19h und 19r entspricht. Die Bewegung der Mutter 15 folgt daher genau dem Vorschub der Maschine, und die Bewegung des Schreibstifts 14 auf dem Diagrammträger 13, welche durch die Zusammensetzung der Bewegung der Mutter 15 und der Drehbewegung der Trommel 12 entsteht, gestattet die Aufzeichnung des Diagramms der zeitlichen Bewegung der Schrämmaschine.
  • Zur Übertragung der Impulse von der Schrämmaschine auf das Registriergerät ist ein Abzweigkasten 20 hinter den Druckknöpfen 9 h und 9 r angeordnet. Dieser Kasten enthält einen Gleichrichter 21, welcher zwischen einen Pol 22 einer Niederspannungsquelle S von z. B. 25 V und einen festen Kontakt der Druckknöpfe geschaltet ist. Der andere Pol 23 der Spannungsquelle ist mit jedem der anderen festen Kontakte der Druckknöpfe 9 r und 9 h über Relais 24 h und 24 r verbunden, welche bei ihrer Erregung die Schließung von zwei normalerweise offenen Schaltern 25h und 25r bewirken. Einer der festen Kontakte dieser Schalter ist über einen Gleichrichter 26 mit einem Pol einer zweiten Niederspannungsquelle verbunden, während ihre anderen festen Kontakte mit dem anderen Pol dieser Spannungsquelle in der weiter unten beschriebenen Weise verbunden sind. Die durch die Relais @ 24h, 24Y, den Gleichrichter 26 und die Schalter 25 h, 25 r gebildete Anordnung 27 bildet einen durch die Bewegungsrichtung der Schrämmaschine gesteuerten Schaltkasten. Die Stromquelle S, die Relais 24 h, 24 r, der Gleichrichter 21 und die Druckknöpfe 9 h, 9 r bilden einen Sicherheitskreis.
  • Die zweite Niederspannungsquelle wird durch einen Transformator gebildet, dessen Primärwicklung 28 z. B. an ein Netz von 220 V geschaltet ist, während seine Sekundärwicklung 29 z. B. eine Spannung von 24 V liefert. Ein Ende der Sekundärwicklung ist über eine Sicherung 30 geerdet sowie mit dem Gleichrichter 26 und außerdem mit einem der festen Kontakte von zwei normalerweise offenen Schaltern 31 h und 31 r verbunden. Das andere Ende der Sekundärwicklung 29 ist mit den anderen festen Kontakten der Schalter 25h und 25r über Relais 32h und 32r verbunden. Es speist außerdem die Relais 17h und 17Y, welche mit den anderen festen Kontakten der Schalter 31h und 31r durch Endschalter 33h, 33r und normalerweise geschlossene Verriegelungskontakte 34 h und 34 r verbunden sind. Die obige Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: Unter der Annahme, daß sich die Schrämmaschine im Rückgang oder in der Ladephase befindet, ist der Druckknopf 9 r geschlossen, was die Erregung des Relais 24 r und die Schließung des Schalters 25 r bewirkt. Der Steuerkasten 27 erfüllt dann seine Aufgabe, da dann die Anordnung durch den Rückgang gesteuert wird. Bei der Schließung des Kontakts 25r wird das Relais 32r erregt, was gleichzeitig die Schließung des Schalters 31r und die Öffnung des Riegels 34h bewirkt, so daß die Gewißheit besteht, daß nur das Relais 17r erregt wird. Die Klinke 18r betätigt dann das Klinkenrad 19 r und treibt die Mutter 15 in dem Sinn des Pfeils Fr (F i g. 2 und 3) an. Am Ende des Rückgangs betätigt die Mutter den Kontakt 33r, wodurch die Speisung des Relais 17r unterbrochen wird.
  • Bei einem Ausführungsbeispiel hat der Nocken 1 vier Erhebungen, das Antriebsrad 3 besitzt sieben Zähne und steht mit einer Marinekette im Eingriff, deren Schritt 0,128 m beträgt. Ein Impuls entspricht infolgedessen einer Verschiebung der Schrämmaschine von 0,224 m. Jedes Klinkenrad 19 besitzt zwölf Zähne, der gewählte Maßstab des Diagramms beträgt 1 mm je Meter und 1 mm für 2 Minuten, was für die Schnecke 16 eine Ganghöhe von 2,688 mm ergibt.
  • F i g. 4 zeigt ein mittels der obigen Apparatur erhaltenes Diagramm. Dieses Diagramm gestattet die sofortige Feststellung aller während des Betriebs der Schrämmaschine auftretenden Zwischenfälle. So hat sich z. B. in dem ersten Schräm- und Rückgangszyklus bei a ein großer Block beim Ausschütten festgeklemmt, bei b ist eine Verlangsamung infolge eines Überhangs entstanden, bei c hat sich der Vorschrämarm festgeklemmt, bei d ist ein Stillstand an dem Ladepunkt mit nachfolgender Beseitigung des überhangs durch Schießen bei e aufgetreten, und bei j wurde die Maschine zur Reinigung vor der Verrückung zurückgezogen, worauf die Verrückung bei g vorgenommen wurde. In dem zweiten Schräm- und Rückgangszyklus ist bei h die Trommel in der Front blockiert worden, bei i ist die Maschine durch einen Überhang blockiert worden, bei j wurden die Beseitigung des Überhangs durch Schießen und der Transport des Holzes vorgenommen, und bei k erfolgten das Verrücken und die Zimmerung. Schließlich wurde in dem vierten Schräm- und Rückgangszyklus bei o der Vorschrämarm verklemmt, bei p haben zahlreiche Stürze von Blöcken aus dem Überhang zahlreiche Verklemmungen der Maschine hervorgerufen, und bei q ist der Überhang abgefallen. Beim Rückgang war kein Material zu befördern. Dank dieser Registriervorrichtung ist es jetzt möglich, beim Betrieb von Gruben unmittelbar einen theoretischen täglichen größten Vorschubzyklus für ein gegebenes Material und ein gegebenes Flöz zu bestimmen, was die Möglichkeit einer besten Organisierung der Zyklen für die Zimmerung oder den Versatz ergibt. Sie ermöglicht ferner Versuche von Spitzhacken von Schrämmaschinen und die Bestimmung der günstigsteh Frequenz ihres Wechsels. Ebenso gestattet zur Erzielung eines vollständigen Schrämens die Aufzeichnung einer Versuchsreihe durch Vergleich der Diagramme die vorteilhaftesten Kenngrößen herauszuarbeiten, welche z. B. hinsichtlich der Länge, der Höheneinstellung und der Zahl der Arbeitsorgane der an der Abbaumaschine anzubringende Vorschrämarm haben muß, insbesondere zum Zersprengen der gefährlichen überhänge, welche nach dem Vorbeigang der Haupttrommel an dem Hangenden hängenbleiben. Schließlich ist es auch möglich, das Verhalten der Ladesporne entsprechend der Abfuhr der Feinkohlen zu verfolgen, die harten Zonen festzustellen, und den Einfluß des Einspritzens von Wasser in das Massiv oder von Erschütterungsschüssen zu sehen, und schließlich die Schwierigkeiten bei der Handhabung des Materials der Baustelle in Abhängigkeit von der Öffnung der Flöze festzustellen.
  • Der Apparat gestattet, außer den Zeiten des Beginns und des Endes der Arbeit an einer Arbeitsstelle alle Unterbrechungen des Arbeitens der Schrämmaschine oder der Abbaumaschine zu registrieren. Wenn z. B. der den Gegenstand der Erfindung bildende Apparat mit einer Registriervorrichtung zur Aufzeichnung des Betriebs des Förderers kombiniert wird, kann man sehen, in welchem Maße die in einem Abbaubetrieb ausgeführte oder vorzunehmende Arbeit von der Abfuhr der Blöcke durch den Förderer abhängt. Schließlich gestattet die Erfindung insbesondere, die sich wiederholenden Zwischenfälle in einem Abbaubetrieb festzustellen und so die Totzeiten durch eine genaue ständige Beobachtung zu verringern.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schrämmaschine oder ähnliche Abbaumaschine mit einer zugeordneten Fernüberwachungsanlage, mittels welcher die Position und der Betrieb der Maschine aufgezeichnet wird, wobei diese Anlage einen selektiv arbeitenden Generator zur Erzeugung von der Vorwärts-bzw. der Rückwärtsbewegung der Schrämmaschine entsprechenden elektrischen Impulsen sowie eine den Tagesablauf festhaltende Schreibvorrichtung mit in gleichmäßige Umdrehung versetzter Trommel aufweist, auf welcher ein zugeordneter Schreibstift in der einen oder anderen Richtung parallel zur Trommelachse über einen die aus der Grube kommenden Impulse aufnehmenden Empfänger verschiebbar ist, wobei die Verbindung dieses Empfängers mit dem selektiv arbeitenden Impulsgenerator über Telefonkabel erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsgenerator aus einer Reihe von fest mit dem Antriebskettenrad (3) der Winde der Schrämmaschine verbundenen Druckstücken besteht, durch welche über einen Hebel (6) zwei Kontakte (9h, 9r) zur Auswahl der einer Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung entsprechenden Impulse betätigbar sind.
  2. 2. Schrämmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstücke durch die in gleichen Winkelabständen angeordneten Erhebungen (2) eines mit dem Antriebskettenrad (3) fest verbundenen Nockens (1) gebildet werden. 3. .Schrämmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (12) der Registriervorrichtung durch ein Uhrwerk in gleichförmige Umdrehung versetzt wird. 4. Schrämmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schreibstift (14) durch eine in der einen oder anderen Drehrichtung über zwei an ihren Enden angeordnete Klinkenräder (19 h, 19 r) mit entgegengesetzten Verzahnungen verdrehte Schnecke (16) bewegbar ist, wobei die Klinkenräder ihrerseits durch zwei seitens des selektiven Impulsempfängers betätigte Klinken (18 h, 18 r) in Gang gesetzt werden. 5. Schrämmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der selektive Impulsempfänger zwei Relais (17h, 17r) zur Betätigung der Klinken (18 h, 18 r) enthält, welche mit einer die gleichzeitige Erregung verhindernden elektrischen Verriegelung (34h, 34r) und mit zwei Endkontakten (33 h, 33 r), welche die Verstellung des Schreibstifts (14) gegenüber der Schnecke (16) begrenzen, kombiniert sind und durch einen Transformator (28, 29) über zwei Steuerrelais (32h, 32r) gespeist werden, welche durch die Schließung der Wählkontakte (9h, 9r) des Impulsgenerators erregt werden. 6. Schrämmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Telefonleitung (11) in Reihe von den Wählkontakten (9 h, 9 r) des Impulsgenerators aus einen mit einem Gleichrichter (21) versehenen Abzweigkasten (20) und einen auf die Bewegungsrichtung ansprechenden Steuerkasten (27) mit zwei Relais (24 h, 24 r) enthält, welche mit den Wählkontakten verbunden sind und zwei Schalter betätigen, deren normalerweise offene Schaltzungen (25h, 25r) bei Erregung dieser Relais die Stromkreise zur Speisung der Steuerrelais (32l1, 32r) des selektiven Empfängers der Impulse durch den Transformator (28, 29) schließen. In Betracht gezogene Druckschriften: Zeitschrift »Glückauf« vom 29. B. 1959, S. 1129 bis 1135.
DEH50548A 1962-10-23 1963-10-15 Schraemmaschine oder aehnliche Abbaumaschine mit zugeordneter Fernueberwachungsanlage Pending DE1226971B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR913120A FR1361864A (fr) 1962-10-23 1962-10-23 Appareillage d'enregistrement de marche pour haveuse ou machine minière d'abatage

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1226971B true DE1226971B (de) 1966-10-20

Family

ID=8789282

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH50548A Pending DE1226971B (de) 1962-10-23 1963-10-15 Schraemmaschine oder aehnliche Abbaumaschine mit zugeordneter Fernueberwachungsanlage

Country Status (5)

Country Link
US (1) US3220011A (de)
DE (1) DE1226971B (de)
FR (1) FR1361864A (de)
GB (1) GB995210A (de)
NL (1) NL299550A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4130319A (en) * 1975-03-25 1978-12-19 Coal Industry (Patents) Limited Mining machines

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3372397A (en) * 1964-09-25 1968-03-05 Lorraine Houilleres Travel recording apparatus for coal cutters or other mining machines
DE2743377A1 (de) * 1977-09-27 1979-03-29 Foster Miller Ass Langfrontabbaueinrichtung fuer den bergbau
CN110282461B (zh) * 2019-08-02 2024-09-10 吉林电力股份有限公司四平第一热电公司 称重式计量给煤机给煤自动助力装置
CN116281467A (zh) * 2023-03-31 2023-06-23 谢亚辉 一种轿厢式电梯

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US880592A (en) * 1905-09-29 1908-03-03 Richard H Sterling Long-distance recording indicator for reciprocatng devices.
US938516A (en) * 1908-01-27 1909-11-02 John Hugh Milligan Apparatus for recording bell of like signals, especially applicable to mines.
US2326219A (en) * 1939-12-30 1943-08-10 John T Hayward Well depth recording
US2390178A (en) * 1941-06-21 1945-12-04 Homer M Rutherford Drilling rate recorder
US2628498A (en) * 1948-05-06 1953-02-17 Alonzo L Smith Drilling rate indicating device
US3009355A (en) * 1955-09-06 1961-11-21 Technical Oil Tool Corp Ltd Drilling rate recorder

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4130319A (en) * 1975-03-25 1978-12-19 Coal Industry (Patents) Limited Mining machines

Also Published As

Publication number Publication date
NL299550A (de) 1965-08-25
US3220011A (en) 1965-11-23
FR1361864A (fr) 1964-05-29
GB995210A (en) 1965-06-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1299457B (de) Numerische Steuereinrichtung fuer eine Werkzeugmaschine mit einem Schrittschaltmotor fuer jeden Schlitten
CH628306A5 (de) Verfahren und vorrichtung zum ausscheiden von beschaedigten hartgelatinekapseln.
DE1226971B (de) Schraemmaschine oder aehnliche Abbaumaschine mit zugeordneter Fernueberwachungsanlage
DE2518938C3 (de) Verfahren zum Fördern und Zerkleinern von Müll o.dgl. sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE625287C (de) Durch Zaehlkarten gesteuerte Maschine mit Einrichtung zum getrennten Ablegen der Karten eines Stapels nach Grenzwerten ihrer Kennlochungen
DE2619530B2 (de) Vorrichtung zum Abschneiden der Kopfteile von Karotten
DE2950006A1 (de) Schneidautomat fuer rohe tonprodukte der baumaterialienindustrie
DE902364C (de) Ausbau-Verfahren zum Betrieb von Abbaustreben mit mechanisierter Gewinnung
DE1161808B (de) Verfahren und Vorrichtung zum selbsttaetigen Steuern einer Einstossvorrichtung fuer eine Verpackungsmaschine
DE503342C (de) Vorrichtung zur selbsttaetigen Gruppierung
DE1266259B (de) Fernueberwachungsanlage fuer Schraemmaschinen oder aehnliche Abbaumaschinen
DE459522C (de) Kastenbeschicker
DE865374C (de) Elektrisch gesteuerte Anzeigevorrichtung fuer Waagen, insbesondere selbsttaetige Waagen (Neigungswaagen)
DE474842C (de) Einrichtung zur Ferneinstellung einer aus einer Vielheit von Schauzeichentraegern bestehenden Anzeigevorrichtung
DE731706C (de) Abrundungsvorrichtung fuer eine aus einer Schreibmaschine und einer multiplizierenden Rechenmaschine zusammengesetzte Buchungsmaschine
DE543388C (de) Vorrichtung zum mechanischen Einpflanzen von Pflanzen in Blumentoepfe
DE869266C (de) Vorschubeinrichtung fuer Maschinen zum Bearbeiten von stabfoermigen Koerpern, insbesondere Holzstaeben
DE619867C (de) Durch Lochkarten gesteuerte Multiplikationsmaschine mit Einrichtung zur Resultatlochung
DE439248C (de) Schraemmaschine
DE566565C (de) Einrichtung zur geometrischen Summierung von Messgroessen, ins-besondere zum Zwecke der Fernmessung von Scheinleistungen
DE1119969B (de) Anordnung zur Erzeugung von Befehlsimpulsen mittels eines Lochstreifens
DE2445024B2 (de) Einrichtung zur Überwachung der Saatgutabgabe einer Sämaschine für mehrere Saatreihen
DE739517C (de) Durch Lochkarten gesteuerte Multiplikationsmaschine mit Einrichtung zur Resultatlochung
DE672764C (de) Einrichtung zur selbsttaetigen Entnahme abgewogener Portionen von Schuettfaehigem oder pulverfoermigem Gut aus einem Speicher
DE2714471A1 (de) Betaetigungsvorrichtung zum drehen von anschlagwalzen bei paralleldrehbaenken