DE1225889B - Antriebsvorrichtung fuer Tonbandgeraete mit einem Spaltpolmotor - Google Patents
Antriebsvorrichtung fuer Tonbandgeraete mit einem SpaltpolmotorInfo
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-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K11/00—Structural association of dynamo-electric machines with electric components or with devices for shielding, monitoring or protection
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Description
- Antriebsvorrichtung für Tonbandgeräte mit einem Spaltpolmotor Tonbandgeräte enthalten in normaler Ausführung einen Motor für den Bandantrieb und einen Transformator zur Versorgung des Verstärkerteiles mit Heiz- und Anodenstrom. Als Antriebsmotor wird dabei heute in zunehmendem Maße ein Spaltpolmotor verwendet, da dieser in letzter Zeit sowohl bezüglich seines Leistungsgewichts als auch seines Geräuschverhaltens weiter verbessert werden konnte und in bezog auf die Herstellungskosten gegenüber einem Kondensatormötor wesentliche Vorteile bringt. Nun besteht im Tonbandgerätebau verständlicherweise das Bestreben, sowohl das Volumen als auch das Gewicht der Einbauteile möglichst niedrig zu halten. Um den Transformator einsparen zu können, wird bei einer bekannten Ausführung die Feldwicklung des Motors als Transformator zur Speisung des Verstärkers benutzt. Der Motor weist zu diesem Zweck zwei Feldwicklungen auf, die je nach der zur Verfügung stehenden Spannung parallel oder hintereinander geschaltet werden können. Hierbei ist der Verstärker fest an eine der beiden Feldwicklungen angeschlossen.
- Bei Tonverstärkern guter Qualität ist es unbedingt notwendig, daß der Verstärker vom Netz galvanisch getrennt ist, wobei ein Transformator mit getrennten Sekundärwicklungen für Heizung und Anodenspeisung vorgesehen sein muß. Nur auf diese Weise läßt sich das Potential der Verstärker-Nullschiene an Masse und Erde legen und eine Nullsymmetrierung des Heizkreises zur Vermeidung von Brummspannungen durchführen.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Antriebsvorrichtung für Tonbandgeräte mit einem Spaltpolmotor derart auszubilden, daß für den Verstärkerteil des Tonbandgerätes kein gesonderter Transformator mehr erforderlich ist. Das wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß der Spaltpolmotor zusätzlich zu seiner Erregerwicklung mit weiteren, den galvanisch davon getrennten Sekundärwicklungen eines Transformators entsprechenden Wicklungen versehen ist, derart, daß der magnetische Kreis des Motors zugleich als magnetischer Kreis eines Transformators wirkt, der den Tonfrequenzverstärker mit Heiz- und Anodenstrom versorgt. Die Aufgabe des Transformators wird also gleichzeitig vom Antriebsmotor mit übernommen. Dies, nämlich die Unterbringung .der Funktion des verhältnismäßig voluminösen und an der Erwärmungsgrenze betriebenen Transformators in dem ebenso hoch genutzten Motor, erscheint zunächst unmöglich, ohne zumindest das daraus resultierende Bauteil erheblich zu vergrößern. Eshat sich jedoch gezeigt, daß dies möglieh ist, indem man einfach, wie schon oben erwähnt, zwei Sekundärwicklungen mit der Erregerwicklung des Motors auf dem diese tragenden Schenkel des Ständerblechpaketes aufbringt, wodurch die Erregerwicklung gleichzeitig als Primärwicklung des Transformators und das. Blechpaket, also der magnetische Kreis des Motors, gleichzeitig als magnetischer Kreis des Transformators wirkt. Es entstehen durch diese Ausbildung des Motors lediglich geringe Mehrverluste, bedingt durch erhöhte Kupferverluste in der Primärwicklung sowie Stromwärrrieverluste in den beiden Trafowicklungen. Es hat sich jedoch gezeigt, daß diese Gesamtverluste nur um etwa 3 % gegenüber den ohnehin bei einem Spaltpolmotor durch dessen schlechten Wirkungsgrad vorhandenen hohen Verlusten erhöht werden, was auf das geringe Anwachsen des Primärstromes auf Grund der geometrischen Addition des nahezu reinen Magnetisierungsblindstromes des Motorteiles und der wegen ohmscher Belastung fließenden Sekundärwirkströme des Trafoteils zurückzuführen ist. Die geringfügig erhöhte Erwärmung spielt also praktisch keine Rolle gegenüber den erzielten Vorteilen. Diese bestehen darin, daß wesentlich an Raum sowie etwa 501/o an Gewicht gegenüber den bisherigen Ausführungen erspart werden. Da von dem bisher zusätzlich verwendeten Transformator nur noch die beiden Sekundärwicklungen notwendig sind, entfallen praktisch auch die Kosten für den Transformator vollständig.
- Die F i g. 1 und 2 der Zeichnung zeigen etwa maßstäblich die bisher bei einem Tonbandgerät verwendete Ausführung, nämlich einen Spaltpolmotor für den Bandantrieb (F i g. 1) und einen Transformator für den Verstärkerteil des Gerätes (F i g. 2). Der Antriebsmotor ist z. B. ein Spaltpolmotor einfachster Bauart, der im Aufbau einem Zweischenkel-Transformator entspricht. Der Motor besteht aus einem Blechpaket 1, dessen breiterer Schenkel in einer Bohrung bzw. einem ausgestanzten Raum den Rotor 2 mit der Welle 3 enthält, die in Lagerbügeln 4 gelagert ist. 5 sind übliche Kurzschlußbügel. Auf dem anderen, schmaleren Schenkel 6 des Blechpaketes ist die konzentrierte Erregerspule 7 aufgebracht.
- Der in F i g. 2 dargestellte Transformator ist von üblicher Ausbildung und besteht aus dem Blechpaket 8, in dem die Primärwicklung sowie beispielsweise zwei Sekundärwicklungen 9, 10 untergebracht sind. __ F i g. 3 zeigt im gleichen Maßstab wie die F i g. 1 und 2 die erfindungsgemäße Ausführung. Bei dieser werden die beiden Sekundärwicklungen 9, 10 des Transformators gemeinsam mit der Erregerwicklung 7 des Motors auf dem Schenkel 6 des Motorblechpaketes untergebracht. Dadurch bildet die Erregerwicklung 7 gleichzeitig die Primärspule des Transformators und, das Blechpaket 1, also der magnetische Kreis des Motors, gleichzeitig den magnetischen Kreis des Transformators. Motor und Transformator sind somit in einem Bauteil vereinigt, wodurch ein gesonderter Transformator gemäß F i g. 2 bis auf die -beiden Sekundärwicklungen vollkommen wegfallen kann. Der Gesamtwirkungsgrad des Motors, der bei einem Spaltpolmotor der einfachsten Bauart gemäß F i g. 1 etwa 10 % beträgt, erhöht sich damit auf etwa 45%, da ja der Motor nun nicht nur als Antriebsmotor, sondern gleichzeitig auch als Transformator dient.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Antriebsvorrichtung für Tonbandgeräte mit einem Spaltpolmotor, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Spaltpolmotor zusätzlich zu seiner Erregerwicklung mit weiteren, den galvanisch davon getrennten Sekundärwicklungen eines Transformators entsprechenden Wicklungen versehen ist, derart, daß der magnetische Kreis des Motors zugleich als magnetischer Kreis eines Transformators wirkt, der den. Tonfrequenzverstärker mit Heiz- und' Anodenstrom versorgt.
- 2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Wicklungen gemeinsam mit der Erregerwicklung auf dem diese tragenden Schenkel des Ständerblechpaketes aufgebracht sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1023 241.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES83490A DE1225889B (de) | 1963-01-30 | 1963-01-30 | Antriebsvorrichtung fuer Tonbandgeraete mit einem Spaltpolmotor |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES83490A DE1225889B (de) | 1963-01-30 | 1963-01-30 | Antriebsvorrichtung fuer Tonbandgeraete mit einem Spaltpolmotor |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1225889B true DE1225889B (de) | 1966-09-29 |
Family
ID=7511075
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES83490A Pending DE1225889B (de) | 1963-01-30 | 1963-01-30 | Antriebsvorrichtung fuer Tonbandgeraete mit einem Spaltpolmotor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1225889B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3246595A1 (de) * | 1982-12-16 | 1984-06-20 | Rowenta-Werke Gmbh, 6050 Offenbach | Wechselstrommaschine, vorzugsweise induktions- bzw. spaltpolmotor |
| EP2390086A3 (de) * | 2010-05-25 | 2012-04-04 | Reber S.r.l. | Maschine zum Abdichten von Vakuumpacks und Steuerverfahren dafür |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1023241B (de) * | 1954-11-18 | 1958-01-23 | Rca Corp | Einrichtung zur Umschaltung der Netzspannung bei Plattenspielern |
-
1963
- 1963-01-30 DE DES83490A patent/DE1225889B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1023241B (de) * | 1954-11-18 | 1958-01-23 | Rca Corp | Einrichtung zur Umschaltung der Netzspannung bei Plattenspielern |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3246595A1 (de) * | 1982-12-16 | 1984-06-20 | Rowenta-Werke Gmbh, 6050 Offenbach | Wechselstrommaschine, vorzugsweise induktions- bzw. spaltpolmotor |
| EP2390086A3 (de) * | 2010-05-25 | 2012-04-04 | Reber S.r.l. | Maschine zum Abdichten von Vakuumpacks und Steuerverfahren dafür |
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