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DE1089464B - Anordnung zur Verbesserung der Kommutierung von Doppelkollektor-maschinen - Google Patents

Anordnung zur Verbesserung der Kommutierung von Doppelkollektor-maschinen

Info

Publication number
DE1089464B
DE1089464B DEL28045A DEL0028045A DE1089464B DE 1089464 B DE1089464 B DE 1089464B DE L28045 A DEL28045 A DE L28045A DE L0028045 A DEL0028045 A DE L0028045A DE 1089464 B DE1089464 B DE 1089464B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
poles
reversing
reversing poles
main
additional
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL28045A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Briem
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL28045A priority Critical patent/DE1089464B/de
Publication of DE1089464B publication Critical patent/DE1089464B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K23/00DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
    • H02K23/02DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting
    • H02K23/24DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting having commutating-pole windings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)

Description

  • Anordnung zur Verbesserung der Kommutierung von Doppelkollektormaschinen Es gibt Fälle, in denen man Zweikollektor-Gleichstrommaschinen in größeren Einheiten gern anwenden möchten und zwar wegen der leichteren Ausführbarkeit und größeren.Betriebssicherheit solcher Doppelkollektormaschinen, bei denen beide Ankerwicklungen übereinander in den Nuten liegen. Ein solches Bedürfnis liegt z. B. bei Gleichstrc>m-1,ökömotiven für höhere Fahrdrahtspannung vor. Müssen nämlich ständig zwei Fahrmotoren in Reihe geschaltet werden, weil ein Motor nicht die volle Spannung aufnehmen kann, so teilt sich die Fahrdrahtspannung beim Schleudern einer Achse auf die beiden Motoren ganz ungleichmäßig auf. Besonders bei Motoren für hohe Spannungen kann dies leicht zu Überschlägen führen. Verbraucht dagegen jeder Fahrmotor die volle Spannung (»Vollspannungsmc>tor«), so gibt es keine durch Schleudern einer Treibachse bedingte Spannungserhöhung.
  • Bei dem zur Verfügung stehenden beschränkten Raum kann einFahrmotor oft nicht für die volleFahrdrahtspannung ausgelegt werden, weil seine Kollektor- und Ankerdurchmesser zu groß werden müßten. Bei gegebenem Ankerdurchmesser läßt sich aber bei Doppelkollektorausführung die doppelte Spannung erreichen gegenüber Einkollektorausführung. Auch bei Speisung ortsfester Motoren durch Stromrichter, z. B. bei Walzwerksantrieben, ist die Wahl einer höheren Gleichspannung erwünscht.
  • Die beiden in den Nuten übereinanderliegenden Ankerwicklungen werden von dem gleichen Magnetsystem induziert. Es hat sich nun gezeigt, daß die innenliegende Ankerwicklung von den Polen nicht ganz so stark induziert wird wie die außenliegende. Bei in Reihe geschalteten Ankerwicklungen ist dies im Hinblick auf die Erzeugung der Ankerspannung ohne Belang, zumal die Spannungsunsymmetrie nur gering ist. Anders liegen die Dinge aber bei den Wendepolen. Ihre Einstellung kann, entweder für die äußere oder aber für -die innere Ankerwicklung die genau erforderliche Wendespannung ergeben. Praktisch wird man einen Kompromiß schließen und die Luftspaltinduktion unter den Wendepolen, für -.die äußere Ankerwicklung etwas zu stark, für die innere Ankerwicklung etwas zu schwach einstellen.
  • Der genannte Mangel steht bei Verwendung dieser Maschinenart im Wege, besonders dann, wenn wie bei Bahnmotoren die Bürstenstellung wegen der Drehrichtungsumkehr in der Neutralen sein muß.
  • Es ist darüber hinaus bereits bekanntgeworden, Hoelispannungs-Gleichstrommaschinen für Triebfahrzeuge mit zwei in der Nut übereinanderliegenden Ankerwicklungen, die zu je einem bsonderen Kollektor geführt sind und deren Wendezonen infolge einer Verschiebung der Bürsten der beiden Kollektoren in entgegengesetzter Richtung aus der neutralen Zone heraus räumlich gegeneinander versetzt sind, dadurch zu verbessern, daß die beiden. Ankerwicklungen in den gleichenAnkernuten übereinander angeordnet sind und jeder Wicklung ein eigenes, gegenüber dem anderen ebenfalls in Umfangsrichtung versetztes Wendefeld zugeordnet ist. Ein wesentlicher Nachteil dieser bekannten Anordnung sind die besonders breiten Wendepole, die so breit sind, daß beide Wendezonen überdeckt werden und die noch dazu eine vom Üblichen abweichende, besondere Formgebung benötigen, so daß der Luftspalt über dem Polbogen in der Weise abgestuft ist, daß jede Wicklung in einem geeigneten Wendefeld kommutiert. Die gerade in der Stromwendung befindlichen Wicklungsteile liegen dabei in verschiedenen Nuten des Ankers. Nach der bekannten Anordnung können auch zwei selbständige, nebeneinanderliegende Wendepole vorgesehen werden. In jedem Falle ist jedoch der auf dem Maschinenumfang für die Wendepole beanspruchte Polbogen so groß, daß für die Hauptpolbeaufschlagung des Ankers wenig Platz bleibt und die Maschine außerordentlich schlecht aus--genutzt wird.
  • - Aufgabe der Erfindung ist es, eine Kompensierung beider Ankerwicklungen durch Wendepole zu gewährleisten, die in Umfangsrichtung nicht mehr Platz benötigen als normale Wendepole bei einfacher Ankerwicklung.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Anordnung zur Verbesserung der Kommutierung von Doppelkollektormaschinen mit zwei in den Nuten übereinanderliegenden Ankerwicklungen. Erfindungsgemäß sind außer den üblichen Wendepolen (Hauptwendepolen) Zusatzwendepole vorhanden, welche in der äußeren Ankerwicklung eine Spannung induzieren, die der von den Hauptwendepolen induzierten Spannung entgegengerichtet ist. Mit Rücksicht auf die Kühlluftführung werden die Zusatzwendepole zweckmäßig so angeordnet, daß die Lücken zwischen den Hauptwendepolen in den Hauptpolen frei bleiben. Diese Zusatzwendepole werden in Richtung der Motorachse und in Umfangsrichtung gegenüber der Achse der Hauptwendepole um einen geringen Betrag versetzt, so daß sie in jedem Falle genau die gleiche Ankerspule induzieren wie die Hauptwendepole. Unterhalb der Wickelköpfe der äußeren Ankerwicklung ist nach einem weiteren Erfindungsgedanken ein lamellierter Ring als magnetischer Rückschluß für den Zusatzwendefluß, der lediglich die äußere Ankerwicklung durchsetzen soll, angeordnet.
  • Die Einstellung des Luftspaltes unter den Hauptwendepolen erfolgt also so, daß der zur innenliegenden Ankerwicklun 'g gehörende Kommutator funkenfrei arbeitet. Dann ist die außenliegende Ankerwicklung überkompensiert. Die erfindungsgemäß vorgesehenen Zusatzwendepole erzeugen nun '. wie erwähnt, eine Spannung, welche der von den Hauptwendepolen induzierten entgegenwirkt, und es gelingt leicht, den Luftspalt unterhalb der Zusatzwendepole so einzustellen, daß ein, ausreichender Kompensationsgrad der äußeren Ankerwicklung und damit ein funkenfreier Lauf des zugehörigen Kollektors bewirkt wird.
  • Die Fig. 1 und 2 geben ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wieder, und zwar zeigt Fig. 1 den Querschnitt durch eine mit erfindungsgemäßen Zus#t-zwendepolen ausgerüstete Doppelkollektormaschine, während Fig. 2 das Wicklungssehema der äußeren Ankerwicklung enthält.
  • In Fig. 1 sind mit 1 und 3 die außen- bzw. innenliegende Ankerwicklung mit ihren Kommutatoren 2 bzw. 4 bezeichnet. Dem Hauptwendepol 5 ist der axial dahinterliegende Zusatzwendepol 6 zugeordnet, der, wie aus Fig. 2 hervorgeht, in tangentialer Richtung etwas verschoben ist, um die in der Kommutierung befindlichen Windungen magnetisch zu beaufschlagen. Polschuh und Polschenkel der Zusatzwendepole werden so ausgebildet, daß sich die Polschenkel mit ihren Spulen nicht vor den Pollücken des Hauptmagnetsystems befinden, damit der axiale Kühlluftstrom nicht gehemmt wird. Das Hauptpolsystem und das Zusatzpolsystem werden von dem Magnetgehäuse 8 .getragen.
  • Der magnetische Rückschluß für den Zusatzwendefluß wird durch den lamellierten Ring 7 gebildet, der unterhalb der Ankerwicklung 1 angeordnet ist und gleichzeitig als Wickelkopfträger dienen kann. Dieser Ring braucht nur von geringer Dicke zu sein, da der Zusatzwendefluß nur klein ist; letzterer hat je lediglich, die Differenz zwischen der in Ankerwicklung 1 un d der in Ankerwicklung 3 induzierten Wendespannung zu erzeugen. Trotz des relativ großen Abstandes zwischen Zusatzwendepol 6 und Ring 7 wird die erforderliche Durchflutung wegen der geringen Induktion nicht sehr groß werden.
  • Fig. 2 zeigt eine Mwicklung der äußeren Ankerwicklung 1. Aus den eingetragenen Pfeilrichtungen der induzierten Wendespannung erkennt man, daß die von den Zusatzwendepolen 6 erzeugte Spannung gegen die von den Hauptwendepolen 5 erzeugte Spannung gerichtet ist. Die Zusatzwendepole 6 werden ebenfalls vom Ankerstrom oder einem ihm verhältnisgleichen Strom erregt. Bei der gewählten Anordnung der Zusatzwendepole 6 werden auch Ankerwindungen beaufschlagt, die nicht im Kurzschluß sind. Die hierbei erzeugten Spannungen sind, aber gegenüber den von den Hauptpolen in diesen Ankerzweigen induzierten Spannungen ganz gering und daher bedeutungslos. Die Zusatzwendepole 6 erhalten zweckmäßig eine solche Stellung, daß die unter ihnen liegenden Oberlagen der kommutierenden Zone angehören.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRüCHE: 1. Anordnung zur Verbesserung der Kommutierung von Doppelkollektormaschinen mit zwei in den Nuten übereinanderliegenden Ankerwicklungen, dadurch gekennzeichnet, daß außer den üblichen Wendepolen (Hauptwendepolen) Zusatzwendepole vorhanden sind, welche in der äußeren Ankerwicklung eine Spannung induzieren, die der von den Hauptwendepolen induzierten Spannung entgegengerichtet ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Polschenkel der Zusatzwendepole (6) außerhalb der Pollücken des Hauptmagnetsystems befinden. 3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß- die Zusatzwendepole (6) so angeordnet sind, daß sie die gleichen Ankerspulen induzieren wie die Hauptwendepole (5). 4. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der Zusatzwendepole (6) in Richtung der Motorachse und in Uinfangsrichtung gegenüber der Achse der Hauptwendepole (5) um einen geringen Betrag versetzt ist. 5. Anordnung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Wickelköpfe der äußeren Ankerwicklung (11) ein lamellierter Ring (7) als magnetischer Rückschluß für den Zusatzwendefluß eingebaut ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 621012.
DEL28045A 1957-07-10 1957-07-10 Anordnung zur Verbesserung der Kommutierung von Doppelkollektor-maschinen Pending DE1089464B (de)

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DE1089464B true DE1089464B (de) 1960-09-22

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1162463B (de) * 1962-04-30 1964-02-06 Licentia Gmbh Anordnung zur Verbesserung der Kommutierung von Doppelkollektormaschinen
DE1237675B (de) * 1963-12-10 1967-03-30 Ernst Weiss Dipl Kfm Kleinstelektromotor

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE621012C (de) * 1932-07-16 1935-10-31 Bbc Brown Boveri & Cie Hochspannungsgleichstrommaschine hoher Leistung mit zwei in den gleichen Ankernuten untergebrachten, mit je einem Kollektor versehenen Ankerwicklungen

Patent Citations (1)

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DE621012C (de) * 1932-07-16 1935-10-31 Bbc Brown Boveri & Cie Hochspannungsgleichstrommaschine hoher Leistung mit zwei in den gleichen Ankernuten untergebrachten, mit je einem Kollektor versehenen Ankerwicklungen

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