DE1023241B - Einrichtung zur Umschaltung der Netzspannung bei Plattenspielern - Google Patents
Einrichtung zur Umschaltung der Netzspannung bei PlattenspielernInfo
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- DE1023241B DE1023241B DER17720A DER0017720A DE1023241B DE 1023241 B DE1023241 B DE 1023241B DE R17720 A DER17720 A DE R17720A DE R0017720 A DER0017720 A DE R0017720A DE 1023241 B DE1023241 B DE 1023241B
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-
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- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B19/00—Driving, starting, stopping record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor; Control thereof; Control of operating function ; Driving both disc and head
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Umschaltung
der Netzspannung bei Plattenspielern, die aus einem Antriebsmotor mit zwei Wicklungen, einer
Vorrichtung zum wahlweisen Parallel- und Hintereinanderschalten
dieser Wicklungen und einem wechselstromgespeisten Verstärker bestehen.
In vielen Fällen ist es erwünscht, daß der Plattenspieler mit verschiedenen Netzspannungen betrieben
werden kann, wobei gewöhnlich 110 Volt und 220VoJt
Wechselspannung in Frage kommen. Bisher war es bei Plattenspielern dieser Art üblich, einen Zweiwicklungsmotor
vorzusehen und die beiden Wicklungen so zu schalten, daß sie, wenn das Netz
110 Volt liefert, parallel und, wenn das Netz 220 Volt liefert, in Reihe liegen. Die Verstärker waren für den
Betrieb mit 110 Volt eingerichtet, und es wurden ein
oder mehrere Widerstände zur Herabsetzung der Spannung von 220 Volt auf 110 Volt verwendet, was
Leistungsverluste und außerdem bei geschlossenen kompakten Geräten eine starke Erwärmung zur Folge
hatte. Es list natürlich auch möglich, sich zur Umformung
der Netzspannung eines Transformators zu bedienen; jedoch führt die zusätzliche Verwendung
eines Transformators in einem Plattenspieler nicht nur zu einer Erhöhung der Herstellungskosten, sondem
auch zu größeren räumlichen Abmessungen und einem erhöhten Gewicht.
In einem bekannten Diktiergerät findet ein Netztransformator mit angezapfter Primärwicklung Verwendung,
wobei die einzelnen Abgriffe durch einen von Hand zu betätigenden Schalter entsprechend der
jeweiligen Netzspannung angeschaltet werden können. Der Antriebsmotor des Geräts liegt fest zwischen
dem einen Ende der Primärwicklung und einem Abgriff derselben, der der Betriebsspannung des Motors
entspricht. Die Prknärwiklung arbeitet somit als Autotransformator für den Motor, und dieser erhält
bei richtiger Anschaltung des Transformators immer die gleiche Betriebsspannung, unabhängig davon.,
welche Netzspannung am Transformator liegt. Diese Anordnung verlangt jedoch ebenfalls zusätzlich zum
Antriebsmotor einen getrennten Transformator mit den oben bereits erwähnten Nachteilen!. Es ist deshalb
Aufgabe der Erfindung, für an verschiedenen Netzspannungen arbeitende Plattenspieler eine einfache
Stromversorgung anzugeben, die wirtschaftlich ist und die durch Benutzung der Wicklungen des
Motors einen zusätzlichen Transformator überflüssig
macht.
Die Erfindung besteht darin, daß der Verstärker fest an eine der beiden Feldwicklungen angeschlossen
ist.
Der vorgeschlagene Plattenspieler ist mit einem Motor ausgerüstet, der zwei Feldwicklungen aufweist,
Einrichtung zur Umschaltung
der Netzspannung bei Plattenspielern
der Netzspannung bei Plattenspielern
Anmelder:
Radio Corporation of America,
New York, N. Y. (V. St. A.)
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. E. Sommerfeld, Patentanwalt,
München 23, Dunantstr. 6
München 23, Dunantstr. 6
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 18. November 1954
V. St. v. Amerika vom 18. November 1954
James Riley Shoaf II, Collingswood, N. J. (V. St. A/
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
welche für den Betrieb mit einer niedrigen Spannung,
z. B. 110 Volt, parallel geschaltet und für den Betrieb mit einer höheren Spannung, z. B. 220 Volt, in Reihe
geschaltet werden können. Der Tonverstärker, der als abgeschlossene Einheit im Plattenspieler eingebaut
und für den Betrieb mit nur einer bestimmten Wechselspannung eingerichtet ist, ist an den Enden
der einen Feldwicklung angeschlossen. Die Motorwicklungen sind so eingerichtet, daß sie als Autotransformator
wirken und so die entsprechende Speisespannung an den Tonverstärker liefern, wobei
lediglich die Motorwicklungen selbst so umgeschaltet werden, daß die Anpassung an die Netzspannung erfolgt.
Die Erfindung soll nun an Hand der Zeichnung, die einen erfindungsgemäßen, elektrisch angetriebenen
Plattenspieler zeigt, im einzelnen beschrieben werden.
Der elektrische Motor für den Plattenteller 35 des Plattenspielers ist mit zwei im wesentlichen ähnlichen
Feldwicklungen 36 und 37 ausgerüstet. Die Wicklungen 36 und 37 sind an einem von Hand zu betätigenden
zweipoligen, Drehumschalter 38, mit dessen Hilfe die beiden Wicklungen auf bequeme Weise entweder
in Reihe oder parallel geschaltet werden können, angeschlossen. Der Drehumschalter 38 besitzt
mehrere Kontaktklemmen 39, 40, 41, 42, 43 und; 44, an welche die Feldwicklungen und die beiden Pole
der Netzspeiseleitung angeschlossen sind; und zwar ist die Wicklung 36 an das Klemmenpaar 39 und 44
und die Wicklung 37 an das Klemmenpaar 40 und 41
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angeschlossen. Die (in der Zeichnung nicht gezeigte) Netzleitung von 110 oder 220 Volt liegt über einen
Stecker 45 und die Speiseleitungen 24 und 19 an den Klemmen 39 und 41 des Schalters 38. Die Klemmen
40 und 43 sind über einen Drahtbügel miteinander verbunden.
Liefert das Netz eine Spannung von 220 Volt, so wird der zweipolige Drehumumschalter in die durch
ausgezogene Pfeile angedeutete Stellung gebracht, wobei die Klemme 44 mit der Klemme 40 und die
Klemme 39 mit der Klemme 42 verbunden ist. Die Feldwicklungen 36 und 37 sind somit in Reihe geschaltet.
Der Stromkreis führt in diesem Falle von der Speiseleitung 19 über die Klemme 41 in die Wicklung
37 und von dieser über die in der betreffenden Schalterstellung miteinander verbundenen Klemmen
40 und 44 in die Wicklung 36 und von deren anderem Ende über die Klemme 39 in die Speiseleitung 24.
Der Tonverstärker 5 liegt fest an den Klemmen 40 und 41 und damit an der Feldwicklung 37. Da die
Netzspannung1 an der Hintereinanderschaltung der Wicklungen 36 und 37 liegt, betragt die Spannung an
jeder der beiden Wicklungen etwa die Hälfte der Netzspannung. Mithin erhält der Tonverstärker eine
Spannung von HO1VoIt. Die Feldwicklungen wirken
also als Abwärts-Autotransformator.
Für den Betrieb mit einem Netz von 110 Volt wird der zweipolige Drehumschalter 38 in die durch gestrichelte
Pfeile angedeutete Stellung gebracht, wodurch die Verbindungen zwischen den Klemmen 42
und 39 bzw. 40 und 44 unterbrochen werden. Die Feldwicklungen werden auf diese Weise parallel geschaltet.
Der Stromkreis sieht in diesem Falle so aus, daß die Feldwicklung 37 über die Klemme 41 an die
Speiseleitung 19 und über die Klemmen 43 und 39 an die Speiseleitung 24 angeschlossen ist, während die
Wicklung 36 über die Klemme 39 an die Speiseleitung 24 und über die Klemmen 44 und 41 an die Speiseleitung
19 angeschlossen ist.
Der Tonverstärker 5 ist nach wie vor an die Klemmen 40 und 41 und damit an die Wickung 37 angeschlossen,
nur liegt jetzt die Wicklung36 zusätzlich noch parallel dazu. Da der Tonverstärker für den Betrieb
mit 110 Volt Wechselspannung bemessen ist,
steht nunmehr die gesamte Netzspannung von 110, welche an den parallel geschalteten Wicklungen 36
und 37 auftritt, für den Verstärker zur Verfugung. Das heißt, der Verstärker ist einerseits über die Leitung
18, die unmittelbar an die Speiseleitung 19 angeschlossen ist, und andererseits über die Leitung 26,
die über die Klemmen 40, 43 und 39 an die Speiseleitung
24 angeschlossen ist, direkt an das 110-VoIt-Netz
angeschlossen.
Somit kann man, indem man einfach die Feldwicklungen
des Antriebsmotors parallel oder in Reihe schaltet, den Plattenspieler auf einen Betrieb mit entweder
110 oder 220 Volt Wechselspannung einstellen. Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die hier
als Beispiel angeführten Spannungswerte beschränkt, sondern läßt sich auch auf anderweitige Wechselspannungswerte anwenden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Einrichtung zur Umschaltung der Netzspannung bei Plattenspielern, die aus einem Antriebsmotor mit zwei Feldwicklungen, einer Vorrichtung zum wahlweisen Parallel- und Hintereinanderschalten dieser Wicklungen und einem wechselstromgespeisten Verstärker bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärker fest an, eine der beiden Feldwicklungen angeschlossen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 709 850/203 1.58
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US1023241XA | 1954-11-18 | 1954-11-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1023241B true DE1023241B (de) | 1958-01-23 |
Family
ID=22289275
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER17720A Pending DE1023241B (de) | 1954-11-18 | 1955-11-05 | Einrichtung zur Umschaltung der Netzspannung bei Plattenspielern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1023241B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1225889B (de) * | 1963-01-30 | 1966-09-29 | Siemens Ag | Antriebsvorrichtung fuer Tonbandgeraete mit einem Spaltpolmotor |
| EP2390086A3 (de) * | 2010-05-25 | 2012-04-04 | Reber S.r.l. | Maschine zum Abdichten von Vakuumpacks und Steuerverfahren dafür |
-
1955
- 1955-11-05 DE DER17720A patent/DE1023241B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1225889B (de) * | 1963-01-30 | 1966-09-29 | Siemens Ag | Antriebsvorrichtung fuer Tonbandgeraete mit einem Spaltpolmotor |
| EP2390086A3 (de) * | 2010-05-25 | 2012-04-04 | Reber S.r.l. | Maschine zum Abdichten von Vakuumpacks und Steuerverfahren dafür |
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