DE122428C - - Google Patents
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- DE122428C DE122428C DENDAT122428D DE122428DA DE122428C DE 122428 C DE122428 C DE 122428C DE NDAT122428 D DENDAT122428 D DE NDAT122428D DE 122428D A DE122428D A DE 122428DA DE 122428 C DE122428 C DE 122428C
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- Germany
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- folding
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- cardboard
- box
- piece
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D5/00—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
- B65D5/36—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper specially constructed to allow collapsing and re-erecting without disengagement of side or bottom connections
- B65D5/3607—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper specially constructed to allow collapsing and re-erecting without disengagement of side or bottom connections formed by folding or erecting a single blank
- B65D5/3635—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper specially constructed to allow collapsing and re-erecting without disengagement of side or bottom connections formed by folding or erecting a single blank by folding-up portions connected to a central panel from all sides to form a container body
- B65D5/3642—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper specially constructed to allow collapsing and re-erecting without disengagement of side or bottom connections formed by folding or erecting a single blank by folding-up portions connected to a central panel from all sides to form a container body the secured corners presenting diagonal, bissecting or similar folding lines, the central panel presenting no folding line
- B65D5/3657—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper specially constructed to allow collapsing and re-erecting without disengagement of side or bottom connections formed by folding or erecting a single blank by folding-up portions connected to a central panel from all sides to form a container body the secured corners presenting diagonal, bissecting or similar folding lines, the central panel presenting no folding line the adjacent sides being interconnected by gusset folds
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Cartons (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 122428 KLASSE 81 c.
Die vorliegende Erfindung- betrifft eine aus einem Stück bestehende Faltschachtel.
Dieselbe ist aus einem zusammenhängenden Pappstück einzig und allein durch Falten nach
bestimmten, in'geeigneter Weise vorgeritzten oder genutheten Linien unter Vermeidung jeglicher
Klammerbefestigung oder dergl. hergestellt.
Infolge dessen läfst sie sich mit Leichtigkeit
wieder entfalten und in einer Ebene ausbreiten, so dafs sie im Nichtgebrauchsfalle
beim Aufbewahren oder beim Versenden nur sehr geringen Raum beansprucht.
Auf. der beiliegenden Zeichnung ist die Schachtel selbst, wie auch die Herstellungsweise
derselben veranschaulicht.
Zur Bildung der Schachtel dient das in Fig.ι inPlanansicht dargestellte Pappstück a bed;
dasselbe hat eine rechteckige Form und ist an den auf der Zeichnung durch gestrichelte Linien
angedeuteten Stellen geritzt oder genuthet.
Bei Anfertigung der Schachtel wird dieses Pappstück zuerst nach den Linien efund g h
zusammengefaltet, derart, dafs die Seitentheile a df e und b c h g auf dem Mittelstück efg h
aufliegen und ihre Ränder α d und b c, zu beiden Seiten der Mittellinie α β liegend, parallel
zu einander verlaufen (Fig. 2).
Alsdann werden die vier je aus einer doppelten Papplage bestehenden Ecken fs (tju,
h ρ (r) q, e i (I) k und g m (η) ο umgelegt
nach den Linien s (t) u, ρ (r) q, Ϊ(I) k und
m (n) 0, wie dies in Fig. 3 veranschaulicht ist.
Endlich werden dann noch die rechteckigen Streifen aduk und b c q 0 in den Linien u k
bezw. q ο nach aufsen umgeschlagen. Aus der so zusammengefalteten Pappe (Fig. 4) wird der
fertige Kasten (Fig. 7) gebildet, indem die rechteckigen Theile h ρ m g und f s i e in
der in Fig. 5 strichpunklirten Weise nach aufsen aufgeklappt werden, wobei sich gleichzeitig
die trapezförmigen Theile s ρ q u und imok um die Linien sp bezw. im nach
innen aufklappen, wie es in Fig. 6 angedeutet ist, und sich zugleich durch Umbiegen der aus
drei Cartonlagen bestehenden Dreiecktheile s f (t) u und h ρ (r) q bezw. i e (I) k und
m g (n) 0 je zu einem Rechteck ergänzen.
Es entsteht also ein Kasten mit dem Boden imps, den Endwänden mp hg und i sfe
und den Seitenwänden spfh ■ und im g e
(Fig. 7)·.
Da die Seitenwände an ihren Enden aus
drei auf einander liegenden Papplagen bestehen und zugleich die Endwände, sowie auch zum
Theil die Seitenwände am oberen Rande durch Umbiegen der Streifen aduk und b c q ο
wesentlich versteift sind, besitzt diese neue Schachtel eine grofse Widerstandsfähigkeit.
Da diese Schachtel einzig und allein durch Falten, unter völliger Vermeidung von Klammerbefestigungen
u. dergl. hergestellt, ist, kann sie auch wieder durch Vornahme der beschriebenen
Operationen in umgekehrter Reihenfolge und entgegengesetzter Art entfaltet werden.
Sie läfst sich also jeder Zeit wieder in eine Ebene ausbreiten, was sich namentlich
beim Versenden oder zum Aufbewahren im Nichtgebrauchsfalle zweckmäfsig erweisen wird.
Der Deckel für eine solche Schachtel könnte selbstverständlich ebenfalls in der beschriebenen
Weise angefertigt werden; man könnte aber
auch Schachtel und Deckel aus einem Stück herstellen, wie dies in den Fig. 8 und 9 dargestellt
ist.
In diesem Falle wird das Cartonstück in den beiden, die Seitenwände ergebenden Theilen
fhps bezw. e g m i zu beiden Seiten der
Mittellinie mit Einschnitten 1, 2 bezw. 3,4 versehen in einem der Höhe der fertigen Schachtel
entsprechenden Abstande von einander; im Boden werden als Verbindung der Punkte 2, 2
bezw. 4,4 Ritze oder Nuthen angebracht, die ein Biegen des Cartons nach diesen Linien ermöglichen
(Fig. 8).
Die eine Hälfte A bildet alsdann die eigentliche Schachtel, der Bodentheil 2, 2, 4, 4 die
eine Endwand derselben, während der Theil B als Deckel dient, indem dieser über A herübergeschoben
wird, wie in Fig. 9 angedeutet ist.
Hierbei können A und B die gleiche Form und Gröfse beibehalten, wenn die Schachtel
aus verhältnifsmäfsig dünner, nachgiebiger Pappe hergestellt wird. Wird aber stärkere Pappe
verwendet, so mufs der Deckeltheil allseitig um die Pappdicke weiter ausgeführt werden
und sind dementsprechend die das Biegen und Falten des Pappstückes ermöglichenden Nuthen
und Ritze anzuordnen.
Die aus den Seitenwänden ausgeschnittenen Lappen ia, 2, 4, 3a legen sich bei geschlossener
Schachtel an die Seitenwände derselben an, dienen zur Versteifung derselben und hindern
das Eindringen von Staub und Schmutz an diesen Ecken.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Eine aus einem Stück Pappe bestehende Faltschachtel, deren Boden und Seitenwände ohne Zuhilfenahme von Klammern, Kleben u. dergl. zusammengehalten werden, dadurch gekennzeichnet, dafs ein rechteckiges Stück Pappe (abcd) in Abständen, die der Höhe der zu bildenden Schachtel entsprechen, parallel zu den Längskanten (in Linien ν χ, wy) geritzt oder genuthet wird und an den Querseiten in einem um die Breite eines als Versteifung dienenden Streifens (a du k und b c qo) gröfseren Abstand (in Linien ef und g h) ebenfalls geritzt oder genuthet wird, worauf Umfalzen den Quernuthen entlang und Doppeltfalzen der Dreiecktheile (p h q (r), fs 11 (t), mgo (n) und i e k [I)), sowie Umlegen des Versteifungsstreifens (b c qo bezw. α du k) (den Linien ο q und u k entlang) erfolgt, um nach gleichzeitigem Hochziehen der trapezförmigen Theile (0 qp m und k u si bezw. sρ r t und im. η I) das so gefaltete Pappstück in die rechtwinklige Schachtelform zu bringen (Fig. 1 bis 6).
Eine Faltschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs mit derselben zugleich der Deckel vereinigt ist, indem die Längsseiten (i e m g bezw. s fρ h) . in gleichem Abstande von den Enden (i e, g m bezw. sf, ρ h) durch völliges Durchschneiden so getheilt werden, dafs je ein quadratischer Ausschnitt (1, 2, 4, 3) gebildet wird, so dafs zwei Haupttheile (A und B) entstehen, von denen der eine nach Nuthen und Umfalzen des Bodentheiles (entlang den Linien 2, 2 und 4, 4) und Aufrechtstellen des Rechtecks (22 44) zugleich den Deckel des anderen Theiles bildet und über diesen geschlagen werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE122428C true DE122428C (de) |
Family
ID=391345
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT122428D Active DE122428C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE122428C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3014022A1 (de) * | 1980-04-11 | 1981-10-15 | Zewathener GmbH Systemverpackungen, 6830 Schwetzingen | Offene faltschachtel |
-
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- DE DENDAT122428D patent/DE122428C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3014022A1 (de) * | 1980-04-11 | 1981-10-15 | Zewathener GmbH Systemverpackungen, 6830 Schwetzingen | Offene faltschachtel |
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