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DE1224091B - Mischungsschmierung des Triebwerkes von Zweitaktbrennkraftmaschinen - Google Patents

Mischungsschmierung des Triebwerkes von Zweitaktbrennkraftmaschinen

Info

Publication number
DE1224091B
DE1224091B DEA42378A DEA0042378A DE1224091B DE 1224091 B DE1224091 B DE 1224091B DE A42378 A DEA42378 A DE A42378A DE A0042378 A DEA0042378 A DE A0042378A DE 1224091 B DE1224091 B DE 1224091B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oil
pump
engine
internal combustion
combustion engines
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA42378A
Other languages
English (en)
Inventor
William Lingenauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Audi AG
Original Assignee
Auto Union GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Auto Union GmbH filed Critical Auto Union GmbH
Priority to DEA42378A priority Critical patent/DE1224091B/de
Publication of DE1224091B publication Critical patent/DE1224091B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01MLUBRICATING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; LUBRICATING INTERNAL COMBUSTION ENGINES; CRANKCASE VENTILATING
    • F01M3/00Lubrication specially adapted for engines with crankcase compression of fuel-air mixture or for other engines in which lubricant is contained in fuel, combustion air, or fuel-air mixture
    • F01M3/02Lubrication specially adapted for engines with crankcase compression of fuel-air mixture or for other engines in which lubricant is contained in fuel, combustion air, or fuel-air mixture with variable proportion of lubricant to fuel, lubricant to air, or lubricant to fuel-air-mixture
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/02Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke
    • F02B2075/022Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle
    • F02B2075/025Engines characterised by their cycles, e.g. six-stroke having less than six strokes per cycle two

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lubrication Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Mischungsschmierung des Triebwerkes von Zweitaktbrennkraftmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Mischungsschmierung des Triebwerks von Zweitaktbrennkraftmaschinen mit Kurbelkammerpumpe, bei der dem Triebwerksraum Brennstoff undSchmiermittel als eine in ihrer Zusammensetzung von der Belastungseinstellung abhängig geregelte Mischung zugeführt wird und das Öl von einer Pumpe mit verstellbarem Hub in die Brennstoffleitung kurz vor der Düse des Vergasers eingeführt wird. Bei solchen Brennkraftmaschinen ist die Verteilung des Öles unter allen praktisch vorkommenden Bedingungen innerhalb des Triebwerksraumes gesichert. Die auf beiden Seiten abgedichteten Lager der Kurbelwelle jedoch können unter bestimm= ten ungünstigen Betriebsbedingungen, z. B. nach zu langer Betätigung der Starterklappe, schadhaft werden.
  • Es ist auch eine Schmiereinrichtung (deutsche Auslegeschrift 1099 792) bekannt, bei der aus der Saugleitung der Brennkraftmaschine vor dem Einlaß zur Kurbelgehäusepumpe eine Leitung für Brennstoff-Ölgemisch in das bzw. in die Kurbelwellenwälzlager führt und die ausreicht, solange man die dem Brennstoff zugesetzte Menge Öl nicht so weit verringert, daß ein Qualmen des Auspuffs überhaupt nicht mehr auftritt.
  • Bei einer anderen bekannten Schmiereinrichtung (deutsches Gebrauchsmuster 1802 927) wird das Öl entweder an den Kurbeltrieb oder in die Kraftstoffleitung gefördert. Beide Regelungen einer Ölzufuhr folgen bei wechselnder Belastung der Maschine träge dem wirklichen Ölbedarf. Es muß daher ein Ölüberschuß gefördert werden.
  • Weiter ist nach der deutschen Patentanmeldung C 3322 I a/46 e1 bekannt, Öl in den Vergaserstutzen an die Zylinderinnenfläche, zu den Kurbelwellenhauptlagern und zum Pleuellager zu fördern, oder nach der deutschen Patentschrift 949 855 zusätzliche Schmierstellen an das Kreislaufsystem anzuschließen, die an besonders stark beanspruchten Stellen liegen. Die Versorgung vieler Schmierstellen durch nur eine Pumpe ist von Zufälligkeiten abhängig.
  • Es ist auch bekannt (österreichische Patentschrift 82 343), das Kurbelgehäuse von Zweitaktbrennkraftmaschinen in vier völlig getrennte Abteile zu teilen, und zwar in zwei innere und zwei äußere. Die Lager werden durch umlaufendes Öl aus einer Ölwanne geschmiert und befinden sich in von der Kurbelkammer getrennten, großräumigen, mit der Ölwanne verbundenen Abteilen.
  • Es sind ferner Ölpumpen bekannt, bei denen eine Welle mehrere Pumpenelemente aufweist.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine zuverlässige, einfache, dem Bedarf an die jeweilige Belastung angepaßte Ölversorgung einer Zweitaktbrennkraftmaschine zu schaffen.
  • Die Lösung besteht darin, daß die Ölpumpe außer dem Schmieröl in die Brennstoffleitung fördernden Pumpenelement ein weiteres Pumpenelement aufweist, das Schmieröl in die Hauptlager der Kurbelwelle fördert. Die Lager können so unabhängig von der geringen bestimmten Menge Öl, die zur Schmierung des Triebwerkes notwendig ist, mit einer ebenfalls genau bestimmbaren ausreichenden Menge frischen Öles beschickt werden. Das frische Öl kann also die schädlichen Bestandteile im Lagerinneren durch bekannte Zusätze, sogenannte Additive, unschädlich machen, ohne daß dadurch die Ölmenge für die Schmierung der Triebwerksteile größer wird.
  • Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele der Erfindung, F i g. 1 einen Teilquerschnitt durch eine Zweitaktbrennkraftmaschine mit Kurbelkammer, F i g. 2 eine Einzelheit einer Schmierölpumpe, F i g. 3 eine Einzelheit einer weiteren Ausführungsmöglichkeit für die Pumpe.
  • In dem Zylinderblock 1 mit dem Kurbelgehäuseunterteil 2 ist das Lager 3 für die Kurbelwelle 4 befestigt. Der Außenring 5 hat eine Bohrung 6, an die eine Ölleitung 11 angeschlossen ist. Sie führt von der Bohrung 6 (F i g. 1) zur Leitung 12 in der Pumpe 13. Bei der Pumpe 13 wird durch eine Antriebswelle 14 über einen Schneckenantrieb 15 das Pumpenrad oder die Hubscheibe 16 angetrieben. Die Welle dieser Hubscheibe bildet gleichzeitig ein Pumpenelement 17 der Ölpumpe 13. Das Pumpenelement 17 hat eine Aussparung 18, die beim Aufwärtsgehen an der Öffnung 19 vorbeiläuft und dadurch Öl aus dem Behälter 20 in den Raum 21 leitet. Beim Beween des Pumpen-CD elements 17 in die in F i g. 2 gezeichnete Stellung senkt es sich und verdrängt Öl über die Aussparung 18 aus dem Raum 21 und die Leitung 22 in die Brennstoffleitung.
  • Das Pumpenelement 17 hat einen Ansatz von kleinerem Durchmesser, der als weiteres Pumpenelement 23 wirkt. An diesem Pumpenelement 23 befindet sich wieder eine Aussparung 24, die ähnlich wie oben beschrieben in der gezeichneten Stellung Öl aus dem Raum 25 in die Leitung 12, in die anschließende Ölleitung 11 und damit in das Innere der Mittellager der Kurbelwelle 4 leitet. Durch die mitgeführten Zusätze im Öl werden im Kugellager die schädlichen Bestandteile, die aus Abgasresten oder durch Korrosion in die Kurbelkammer eingedrungen sein können, vernichtet. Es können auch Fremdkörper über die beiderseitige Abdichtung des Kurbelwellenlagers- in die Kurbelkammer und von da über das Zylinderinnere in den Auspuff abgeführt werden. Die Leitung 22 fördert in bekannter Weise Öl in die Brennstoffleitung kurz vor der Düse bzw. dem Mischrohr des Vergasers. Damit erhält das Triebwerk der Brennkraftmaschine trägheitslos auch bei öfterem Wechsel der Belastung jeweils die richtige, für die Schmierung Zerade ausreichende Menge Öl.
  • F i g. 3 zeigt eine Pumpe mit waagerecht liegender Welle 26. Beide Enden wirken als Pumpenelemente 27, 28. Das Öl wird durch Öffnungen 29, 30 von der Pumpe l:3 angesaugt und durch Leitungen 31, 32 in die Brennstoffleitung bzw. in die Lager 3 gefördert. Die Welle 26 ist ebenso wie die Bohrung dazu in einem Arbeitsgang herstellbar.
  • Das Pumpenrad bzw. die Hubscheibe 16 wird zum Zusammenbau erwärmt und schrumpft beim Erkalten -auf die Welle 26 auf:

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Mischungsschmierung des Triebwerks von Zweitaktbrennkraftmaschinen mit Kurbelkammerpumpe, bei der dem Triebwerksraum Brennstoff und Schmiermittel als eine in ihrer Zusammensetzung von der Belastungseinstellung abhängig geregelte Mischung zugeführt wird und das Öl von einer Pumpe mit verstellbarem Hub in die Brennstoffleitung kurz vor der Düse des Vergasers eingeführt wird, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Ölpumpe (13) außer dem Schmieröl in die Brennstoffleitung fördernden Pumpenelement (17, 27) ein weiteres Pumpenelement (23, 28) aufweist, -das Schmieröl in die Hauptlager (3) der Kurbelwelle (4) fördert. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 623 716, 921001, 949 855; deutsche Auslegeschrift Nr. 1099 792; deutsche Patentanmeldung C 3322 I a / 46 cl (bekanntgemacht am 19. August 1954); ' deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1802 927; österreichische Patentschrift Nr. 82 343.
DEA42378A 1963-02-20 1963-02-20 Mischungsschmierung des Triebwerkes von Zweitaktbrennkraftmaschinen Pending DE1224091B (de)

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DEA42378A DE1224091B (de) 1963-02-20 1963-02-20 Mischungsschmierung des Triebwerkes von Zweitaktbrennkraftmaschinen

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DE1224091B true DE1224091B (de) 1966-09-01

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ID=6933053

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DEA42378A Pending DE1224091B (de) 1963-02-20 1963-02-20 Mischungsschmierung des Triebwerkes von Zweitaktbrennkraftmaschinen

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DE (1) DE1224091B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2475624A1 (fr) * 1980-02-13 1981-08-14 Zschopau Motorrad Veb Dispositif de graissage pour moteur a combustion interne a deux temps

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DE623716C (de) *
AT82343B (de) * 1913-06-28 1921-01-10 Le Moteur Berlize Soc Kurbelgehäuse, insbesondere für Zweitaktmaschinen.
DE921001C (de) * 1950-10-18 1955-01-31 Franz Haschke Fluessigkeitsfoerderpumpe, insbesondere fuer Brennstoffeinspritzung oder als Schmieroelpumpe
DE949855C (de) * 1948-10-28 1956-09-27 Herbert J Venediger Dr Ing Zweitaktbrennkraftmaschine mit Regelung der Schmierstoffzufuhr
DE1802927U (de) * 1959-08-10 1959-12-24 Piaggio & C Societa Per Azioni Oelpumpe mit selbsttaetig veraenderbarer foerdermenge fuer brennkraftmaschinen.
DE1099792B (de) * 1958-11-22 1961-02-16 Auto Union Gmbh Schmierung fuer Kurbelwellenlager von Zweitaktbrennkraftmaschinen

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