DE1099792B - Schmierung fuer Kurbelwellenlager von Zweitaktbrennkraftmaschinen - Google Patents
Schmierung fuer Kurbelwellenlager von ZweitaktbrennkraftmaschinenInfo
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- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C3/00—Shafts; Axles; Cranks; Eccentrics
- F16C3/04—Crankshafts, eccentric-shafts; Cranks, eccentrics
- F16C3/06—Crankshafts
- F16C3/14—Features relating to lubrication
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01M—LUBRICATING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; LUBRICATING INTERNAL COMBUSTION ENGINES; CRANKCASE VENTILATING
- F01M3/00—Lubrication specially adapted for engines with crankcase compression of fuel-air mixture or for other engines in which lubricant is contained in fuel, combustion air, or fuel-air mixture
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C3/00—Shafts; Axles; Cranks; Eccentrics
- F16C3/04—Crankshafts, eccentric-shafts; Cranks, eccentrics
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
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Description
- Schmierung für Kurbelwellenlager von Zweitaktbrennkraftmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Schmierung für Kurbelwellenlager von Zweitaktbrennkraftmaschinen mit Kurbe.lgehäusepumpe und Brennstoffölgemischbetrieb, insbesondere für Kraftfahrzeuge.
- Es ist bekannt, an den Kurb°Ihastenseitenwänden eine oder mehrere Ölfangrinnen anzuordnen, die vorzugsweise von dem in den Kurbelkasten eintretenden Kraftstofföl:gemiscb bestrichen werden. Nun ist es nicht zu vermeiden, daß in bestimmten Drehzahl- und Lastbereichen Abgas in das Kurbelgehäuse zurückschlägt und infolgedessen auch die Korrosion der Lager fördernde Bestandteile in der Kurbelkastenpumpe heruingeschleu:dert und über .die Ölfangrinnen mit dem Öl vermischt in die Lager geraten und sich dort schädlich auswirken.
- Es ist ferner bekannt, zum Schimieren der Kurbelwellenlager Schmiermittel aus dem Getriebegehäuse zu benutzen. Diese Bauweise hat für Motorradmotoren, bei denen das Getriebegehäuse parallel neben dem Kurbelgehäuse in nächster Nähe angeordnet ist, .den Vorteil, daß das Schmiermittel ohne Schwierigkeiten an die Kurbelwellenlager geführt werden kann. Bei einer Bauweise, wie sie in Automobilen vorherrscht, in der der Motor vor und das Schaltgetriebe hinter dem Differentialgehäuse angeordnet ist, würden sieh zii lange Ölleitungen ergeben, die gegebenenfalls die Funktion nicht erfüllen und auch fabrikatorisch Schwierigkeiten bereiten. Hinzu kommt, daß eine Versorgung der Kurbelwellenlager mit Getriebeöl auch "Zahnradabrieb und kleine, bei unkorrektem Schalten anfallende Metallsplitter mit dem Öl den Lagern zuführen kann. Es können also die Laufflächen durch cl.en Zahnradabrieb und kleine Splitter mit der Zeit geschädigt werden.
- Die Erfindung hat die Aufgabe, ohne diese Nachteile die Kurbelwellen@lager zu schmieren. Sie schafft dadurch eine wesentliche Verbesserung, daß aus dem Ansaugrohr eine Leitung für ein Gemisch von Brennstoff und Öl in .die Kurbelwellenlager geleitet wird. Vorteilhafterweise ist die Leitung an einer tiefen, hinter einer Krümmung der Ansaugleitung befindlichen Stelle am Saugrohr' abgezweigt, an der sich infolge der Zentrifugalwirkung und der Stauwirkung durch die herausragende Abzweigung Öl mit geringen Brennstoffanteilen sammelt.
- Unter den meisten Betriebsbedingungen liegt .der mittlere Druck im Kurbelwel.lenlager unter dem Druck im Ansaugrohr, so daß stetig frisches Öl in das Kurbelwellenlager gesaugt wird. Diese Ölzufuhr wird durch die Wirkung der Schwerkraft unterstützt. Bei einem Kurbelwellenlager mit Rollen teilt sich die Ölleitung in zwei Mündungen, die in Nuten beiderseits der Wälzlagerlaufbahn münden.
- Weiterhin ist es erfindungsgemäß möglich, in die Ölleitung selbst ein Rückschlagventil einzubauen, das nur das Öl in Richtung auf die Kurbelwellenlager durchläßt. Schließlich ist es vorteilhaft, in der Öl- leitung einen Ölsammelraum unterzubringen, in dem gegebenenfalls auch ein Sieb zum Auffangen von Verunreinigungen auswechselbar untergebracht sein kann.
- Die Abbildung zeigt eine beispielsweise Ausführung.
- Abb. 1 ist ein Ouerschn:itt .durch einen Zweitaktmotor mit Ölleitung; Abb. 2 zeigt ein Kurbelwellenlager im Querschnitt. Über den Vergaser 1 wird ein Gemisch von Brennstoff, Luft und Öl durch. das Saugrohr 2, den Saugschlitz 3 durch die untere Kolibenkante4 in die Kurbelkammerpumpe 5 gesteuert. Die Kurbelwelle ist mit ihren Zapfen 6 in Wälzlagern 7 gelagert. Das Saugrohr 2 ist durch eine Leitung 8 mit dem Wälzlager 7 verbunden. Die Abzweigung 9 der Leitung 8 liegt an einer Stelle im Saugrohr2, an .der sich aus dem Brennstoffluftölgemisch eine verhältnismäßig hohe Konzentration von Öl sammelt. Das andere Ende der Leitung 8 teilt sich in Mündungen 10 bzw. 11, die zu beiden Seiten der Wälzlagerlaufbahn 12 in Einstiche 13, 14 münden. Das Wälzlager 7 ist mit Spreizringen 15, 16; die in Ringträgern 17, 18 gehalten werden, gegen die benachbarten Kurbelkammerpumpen abgedichtet. Unter den am meisten vorkommenden Betriebsbedingungen herrscht im Lager 7 im Durchschnitt ein geringerer Druck als in der Außenluft.
- Das sich an der Abzweigung 9 ansammelnde Öl mit verhältnismäßig geringen Brennstoffanteilen wandert durch die Leitung 8 auf diese Weise in das Wälzlager 7 und versorgt so das Lager 7 mit frischem 0I, das die in .den selteneren Betriebszuständen aus den Kurbelkammern eingedrungenen, für die Laufflächen des Lagers schädlichen Bestandteile auswäscht. Es ist auch möglich, in die Leitung8 ein Rückschlagventil einzubauen, das das Öl in Richtung zum Kurbelwellenlager 7 durchläBt, aber ein Zurückfließen in die umgekehrte Richtung sperrt. Ferner ist es möglich, in der Leitung 8 ein Sieb zum Auffangen von Verunreinigungen auswechselbar unterzubringen.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Schmierung für Kurbelwellenlager von Zweitaktbrennkraftmaschinen mit Kurbelgehäusepumpe und Brennstoffölgemischbetrieb, insbesondere für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daB aus dem Saugrohr (2) eine Leitung (8) für ein Gemisch aus Brennstoff und Öl in die Kurbelwellenlager (7) führt.
- 2. Schmierung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitung (8) an einer tiefen, hinter einer Krümmung der Ansaugleitung befindlichen Stelle am Saugrohr (2) abgezweigt ist, an der sich infolge der Zentrifugalwirkung und der Stauwirkung durch die herausragende Abzweigung (9) Öl mit geringen Brennstoffanteilen sammelt.
- 3. Schmierung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daB die Leitung (8) mit zwei Mündungen (10, 11) beiderseits der Wälzlagerlaufbahn (12) in das Wälzlager (7) eintritt.
- 4. Schmierung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daB in die Leitung (8) ein Rückschlagventil eingebaut ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 925 556; österreichische Patentschrift Nr. 182 578.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA30795A DE1099792B (de) | 1958-11-22 | 1958-11-22 | Schmierung fuer Kurbelwellenlager von Zweitaktbrennkraftmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA30795A DE1099792B (de) | 1958-11-22 | 1958-11-22 | Schmierung fuer Kurbelwellenlager von Zweitaktbrennkraftmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1099792B true DE1099792B (de) | 1961-02-16 |
Family
ID=6927318
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA30795A Pending DE1099792B (de) | 1958-11-22 | 1958-11-22 | Schmierung fuer Kurbelwellenlager von Zweitaktbrennkraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1099792B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1224091B (de) * | 1963-02-20 | 1966-09-01 | Auto Union Gmbh | Mischungsschmierung des Triebwerkes von Zweitaktbrennkraftmaschinen |
| DE102011017001A1 (de) | 2010-04-26 | 2011-10-27 | Schaeffler Technologies Gmbh & Co. Kg | Filtervorrichtung |
| EP2422863A1 (de) | 2010-08-30 | 2012-02-29 | Schaeffler Technologies AG & Co. KG | Filtervorrichtung für Druckmittel |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE925556C (de) * | 1951-09-18 | 1955-03-24 | Auto Union G M B H | Zusaetzliche Kurbelwellenschmierung fuer Zweitakt-Brennkraftmaschinen |
| AT182578B (de) * | 1952-03-21 | 1955-07-11 | Auto Union Gmbh | Kurbelwellenschmierung für Zweitakt-Brennkraftmaschinen mit Kurbelgehäusepumpe |
-
1958
- 1958-11-22 DE DEA30795A patent/DE1099792B/de active Pending
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| DE925556C (de) * | 1951-09-18 | 1955-03-24 | Auto Union G M B H | Zusaetzliche Kurbelwellenschmierung fuer Zweitakt-Brennkraftmaschinen |
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| DE102011080791A1 (de) | 2010-08-30 | 2012-03-01 | Schaeffler Technologies Gmbh & Co. Kg | Filtervorrichtung für Druckmittel |
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