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DE1223995B - Sterilisiergeraet - Google Patents

Sterilisiergeraet

Info

Publication number
DE1223995B
DE1223995B DEM36765A DEM0036765A DE1223995B DE 1223995 B DE1223995 B DE 1223995B DE M36765 A DEM36765 A DE M36765A DE M0036765 A DEM0036765 A DE M0036765A DE 1223995 B DE1223995 B DE 1223995B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
program
sterilization
sterilizer
sterilized
programs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM36765A
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Huber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MMM Muenchener Medizin Mechanik GmbH
Original Assignee
MMM Muenchener Medizin Mechanik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MMM Muenchener Medizin Mechanik GmbH filed Critical MMM Muenchener Medizin Mechanik GmbH
Publication of DE1223995B publication Critical patent/DE1223995B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00Methods or apparatus for disinfecting or sterilising materials or objects other than foodstuffs or contact lenses; Accessories therefor
    • A61L2/24Apparatus using programmed or automatic operation

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description

  • Sterilisiergerät Die Erfindung betrifft ein automatisch arbeitendes Sterilisiergerät, insbesondere für den medizinischen Bedarf, mit einer den Ablauf der Sterilisierphasen steuernden Programmsteuerungseinrichtung, die eine Kombination von mechanisch und elektrisch wirkenden Mitteln umfaßt.
  • Bei den bekannten Geräten dieser Art können die verschiedenen, nach dem zu sterilisierenden Gut sich richtenden und mittels Schaltknöpfen einzustellenden Arbeitsvorgänge, wie Vorvakuum, Steigezeit, Sterilisationszeit, Absaugen, Trocknen, Entlüften usw., in der gewünschten Reihenfolge sowie die notwendigen Zeiten und die erforderlichen Temperaturen hierzu zusammengestellt werden. Mit einem solchen bekannten Sterilisiergerät ist es möglich, unterschiedliche Güter, wie Instrumente, Wäsche, Lösungen, Gläser usw., zu sterilisieren. Zu diesem Zweck wird die Programmsteuereinrichtung vor dem Sterilisierprozeß von Hand auf die oben bereits erwähnten notwendigen Werte, wie Sterilisierzeit und -temperatur usw., eingestellt. Der Sterilisierprozeß, bestehend aus den einzelnen zitierten Arbeitsgängen, läuft dann nach dem Ingangsetzen des Gerätes selbsttätig ab.
  • Bei vollautomatisch arbeitenden Waschmaschinen sind Programmsteuereinrichtungen bekannt, deren Arbeitsstufen z. B. hinsichtlich Temperatur, Zeit usw. dem jeweiligen Wäschegut angepaßt werden können, jedoch ist damit stets die Einstellung von Drucktasten oder sonstigen Schaltelementen verbunden. Als besonderes Merkmal für solche automatische Waschmaschinen ist außerdem festzustellen, daß immer nur eine Materialart vorliegt und die hauptsächlichsten Einstellungen des Programms sich auf verschiedene Intensitätsgrade beziehen, deren wesentlichster Wirkungsfaktor die Temperatur ist. Diese Geräte besiiten daher eine relativ einfache Art von Automatik.
  • Bei Sterilisiergeräten muß die Automatik der Programmsteuergeräte aber verschiedenen Anforderungen genügen und sie müssen hierauf eingestellt werden. Da dies vor dem Sterilisierprozeß erfolgt, bergen sie gleichzeitig die Gefahr in sich, daß dies fehlerhaft durchgeführt wird.
  • Um diese Schwierigkeit zu überwinden, ist die Entwicklung dahingegangen, bei automatisch arbeitenden Sterilisiergeräten auch feste Teilprogramme anzuwenden. Sie bieten den Vorteil, daß für die verschiedenen Anforderungen Programme angepaßt bereitstehen, denen lediglich noch Varianten zugeordnet waren. Aber auch hierdurch ist keine ausreichende Sicherheit zu erzielen, da wiederum Fehleinstellungen möglich sind, die durch wesentliche Faktoren, wie Zeit und Ventilbetätigung, zusätzlich gegeben sind.
  • Bei diesen Geräten werden gleichzeitig noch Lichtzeichen benutzt, die den jeweiligen Programmstand angeben. Die zu fordernde genügende Sicherheit bieten auch diese Maßnahmen nicht, da sie vom Bedienungspersonal erst nach Überlegung gedeutet werden können. Sie belasten daher das Bedienungspersonal und sind besonders dann nachteilig, wenn die Krankenanstalten mit Hilfskräften arbeiten müssen.
  • Um diese Schwierigkeiten zu überwinden, sieht die Erfindung bei einem automatisch arbeitenden Sterilisiergerät der beschriebenen Art vor, daß die eine Zahl von abgeschlossenen Programmen für unterschiedliches Sterilisiergut umfassende Steuereinrichtungen mit einer bildmäßigen Anzeigevorrichtung vereinigt und das jeweilige Programm durch ein einziges Betätigungselement einstellbar ist.
  • Ein so aufgebautes Gerät bietet den Vorteil der festen konstanten Einstellung mit optimaler Abstimmungsgenauigkeit der einzelnen Schaltmittel untereinander. Damit werden Differenzen ausgeschaltet, die durch zusätzliche Einstellungsvarianten möglich wären. Weiterhin werden die erhöhte Lebensdauer durch geringste Beanspruchung garantiert, die die Handhabung durch manuelle Bedienung durch nur ein einziges Betätigungselement ergibt, das das jeweilige Programm mit Sicherheit auswählen läßt. In Verbindung hiermit ist die bildmäßige Darstellung für die Programmauswahl ein nicht zu unterschätzender Sicherheitsfaktor, der in der Bequemlichkeit und Genauigkeit der Bildformauswahl liegt. Die Anzeige durch Text und Bild im Rahmen der verfügbaren Fläche des Bildschirmes erhöht die Aufmerksamkeit und vermeidet die Ablenkung durch längeres Nachdenkenmüssen.
  • Die Kontrolle des Gerätes ist daher durch den so fortigen Bewußtseinseindruck eine Momentangelegenheit und die sichere Feststellung des tatsächlichen Programmstandes auch für Hilfskräfte leicht.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Dabei zeigt Fig. 1 ein Beispiel eines Zusammenbaues der Steuerungseinrichtung und der Auswahleinrichtung und F i g. 2 einen Bildschirm in Vorderansicht.
  • Der Fig. 1 ist ein Sterilisiergerät zugrunde gelegt, mit welchem fünf unterschiedliche, durch Felder angedeutete Sterilisiervorgänge durchgeführt werden können, und zwar ist das Schema A- für Instrumente unter Einhaltung einer Temperatur von 1340 C, das Schema B für Wäsche (1340 C), C für verschiedene Lösungen (1200 C), D für Traubenzuckerlösungen (1200 C) und E für Handschuhe (1200 C) bestimmt.
  • Jedes Feld enthält eine römische Ziffer, welche die verschiedenen Stufen der Sterilisation bezeichnen, und zwar kennzeichnet I=Vorvakuum, II=Steigezeit, III = Sterilisationszeit, IV=Absaugen, V = Belüften, VI=Trocknen und VII=Abkühlen.
  • Es umfaßt also das Programm A die Vorgänge 1 bis V, B=I bis VI, C=II, III und VII, D=II, III und VII und E=I bis V.
  • Jedes Programm erfordert für seinen ihm zukommenden Ablauf die elektrischen Einrichtungen wie Relais, Schütz, Druckventile usw., welche an sich bekannt und deshalb nicht gezeichnet sind.
  • Gemäß dem gezeichneten Beispiel werden die sämtlichen Programme A bis E durch z. B. aus Nockenscheiben 1 bestehende Verteiler aus in Betrieb gesetzt, welche in bekannter Weise hintereinander auf einer Welle angeordnet sind und durch diese gedreht werden. Jede Scheibe ist auf ihrem Umfang mit einer Nocke 2 versehen, in deren B'ahn ein Kontakt3 liegt, der durch eine Leitung4 mit den Stromkreisen der Programme A bis E verbunden ist, wie in F i g. 1 angedeutet. Die Verteiler 1 werden von einem Motor 5 in langsame Drehung versetzt, und zwar durch ein mechanisches Getriebe und mit einer geeigneten Drehzahl. In den Stromkreis des Motors 5 ist ferner der Bedienungsknopf 6 eingeschaltet.
  • Außen auf der Vorderwand des Gehäuses des Sterilisiergerätes befindet sich eine Schalttafel 7 (vgl.
  • Fig.2), in welche ein Bildschirm 8 eingebaut ist, dessen Felderzahl mit der Zahl der Programme übereinstimmt, also beim gezeichneten Beispiel 5 Einzelfelder umfaßt, auf denen die mit dem jeweiligen Sterilisiergut entsprechenden Zeichen angeordnet sind. Das Feld A enthält also andeutungsweise die Zeichnungen von Instrumenten, das FeldB die Zeichnungen von Wäschestücken, C von- Lösungen enthaltenden Gefäßen, D von mit Traubenzucker gefüllten Flaschen und E von Handschuhen. Außerdem können auf der Bildertafel noch die verschiedenen Sterilisiertemperaturen 134 bzw. 1200 C erscheinen.
  • Auf der Schalttafel 7 sind dann noch die üblichen Lichtkontrollzeichen9 vorgesehen, deren Zahl wieder mit den bereits erwähnten Einzelphasen 1 bis VI oder I bis VII übereinstimmt.
  • Schließlich ist in der Schalttafel 7 die Tastatur 10 angeordnet. Diese kann aus einem einzigen Bedienungsknopf für den Start, aber auch zusätzlich mit weiteren Tasten ausgerüstet sein, welche beispielsweise die Heizung getrennt betätigen oder das Arbeiten des Sterilisators automatisch (Nacht) oder von Hand (Aus) beenden.
  • Die Wirkungsweise des Gerätes ist folgende: Soll das Gerät in Betrieb genommen werden, so drückt der Bedienende nur auf die Tastet, wodurch der Motor 5 eingeschaltet und die Verteilerscheiben 1 in langsame -Drehung- versetzt werden. Gleichzeitig wirddas erste Feld A der Lichttafel 8 beleuchtet und zeigt dadurch die Betriebsbereitschaft des Programms A an. Die Nocke 2 des Verteilers A befindet sich also an dem zum A-Programm gehörenden Kontakt3.
  • Soll dieses ablaufen, sollen also Instrumente sterilisiert werden, so gibt der Bedienende den Schalterknopf 6 frei, und das Programm läuft gemäß den Stufen I bis V selbsttätig ab.
  • Soll ein anderes Gut sterilisiert werden, z. B. Handschuhe, so hält der Bedienende den Schalterknopf 6 so lange unter Druck, bis das Feld E auf der Lichttafel 8 beleuchtet wird.
  • Während des Sterilisierens leuchten dann zur Kontrolle über die ordnungsgemäße Arbeitsweise des Sterilisators die Lichtzeichen 9 auf, welche den jeweiligen Stand des Programms anzeigen.
  • Es kann vorkommen, daß während des Ablaufes eines Programms eine Störung auftritt, also z. B. ein Undichtwerden der Sterilisationskammer oder ein Sinken der Temperatur usw. Für diesen Fall ist eine Umschaltvorrichtung mit den Stromkreisen gekoppelt, welche auf die Langreit-Sterilisation und auf die für diese in Frage kommende Temperatur von 1200 C selbsttätig umschaltet und dadurch die Betriebssicherheit des Apparates gewährleistet.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Automatisch arbeitendes Sterilisiergerät, insbesondere für den medizinischen Bedarf, mit einer den Ablauf der Sterilisierphasen steuernden Programmsteuerungseinrichtung, die eine Kombination von mechanisch und elektrisch wirkenden Mitteln umfaßt, dadurch gekennzeichn e t, daß die eine Zahl von abgeschlossenen Programmen für unterschiedliches Sterilisiergut umfassenden Steuerungseinrichtungen mit einer bildmäßigen Anzeigevorrichtung vereinigt und das jeweilige Programm durch ein einziges Betätigungselement (6) einstellbar ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 932 084; deutsche Auslegeschrift Nr. 1 008 697; belgische Patentschrift Nr. 551921; USA.-Patentschrift Nr. 2 592 705.
DEM36765A 1957-08-21 1958-02-19 Sterilisiergeraet Pending DE1223995B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT1223995X 1957-08-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1223995B true DE1223995B (de) 1966-09-01

Family

ID=3687437

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM36765A Pending DE1223995B (de) 1957-08-21 1958-02-19 Sterilisiergeraet

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1223995B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1275731B (de) * 1959-09-21 1968-08-22 American Sterilitzer Company Vorrichtung zum automatischen Steuern von Dampfdruck-Sterilisiervorrichtungen

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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BE551921A (de) * 1956-08-22
US2592705A (en) * 1949-12-05 1952-04-15 American Sterilizer Co Sterilizer
DE932084C (de) * 1949-03-05 1955-08-22 Oskar Neiss Programmsteuerung fuer Sterilisiereinrichtungen
DE1008697B (de) * 1955-06-30 1957-05-23 Siemens Ag Waschmaschine fuer vollautomatischen Ablauf des Waschprogramms

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