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DE1223301B - Vorrichtung zur selbsttaetigen Regelung der Foerderleistung von Schwingfoerderrinnen - Google Patents

Vorrichtung zur selbsttaetigen Regelung der Foerderleistung von Schwingfoerderrinnen

Info

Publication number
DE1223301B
DE1223301B DEK51598A DEK0051598A DE1223301B DE 1223301 B DE1223301 B DE 1223301B DE K51598 A DEK51598 A DE K51598A DE K0051598 A DEK0051598 A DE K0051598A DE 1223301 B DE1223301 B DE 1223301B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crankshaft
speed
conveying capacity
drive shaft
control element
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK51598A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Dorf
Peter Wehren
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz AG filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority to DEK51598A priority Critical patent/DE1223301B/de
Publication of DE1223301B publication Critical patent/DE1223301B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P29/00Arrangements for regulating or controlling electric motors, appropriate for both AC and DC motors
    • H02P29/0016Control of angular speed of one shaft without controlling the prime mover
    • H02P29/0022Controlling a brake between the prime mover and the load

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Jigging Conveyors (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur selbsttätigen Regelung der Förderleistung von Schwingförderrinnen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur selbsttätigen Regelung der Förderleistung von Schwingförderrinnen mit umlaufender Antriebswelle, die über elastische Körper mit der Arbeitsmasse in Verbindung steht.
  • An Schwingförderrinnen, insbesondere Bunkerabzugsrinnen, werden in vielen Fällen hohe Anforderungen hinsichtlich ihrer Dosiergenauigkeit gestellt. Die Voraussetzung hierfür ist eine möglichst konstante Schwingungszahl, die einen gleichmäßigen Fördereffekt der Rinne hervorruft. Die Schwingbewegungen werden bei einer bekannten Förderrinne mit Hilfe einer Kurbelwelle erzeugt, die durch einen Elektromotor angetrieben wird. Die Schwingungszahl der Rinne stimmt also mit der Drehzahl der Kurbelwelle überein. Die Drehzahl der Kurbelwelle wird aber durch Spannungsschwankungen im Netz und durch eine unterschiedliche Belastung, insbesondere bei Bunkerabzugsrinnen die Belastung durch den Bunkerinhalt, beeinträchtigt. Die Genauigkeit der Dosierung des Fördergutes mit Hilfe der Rinne ist daher nicht in allen Fällen ausreichend, da schon die vorkommenden Abweichungen in der Antriebsdrehzahl eine zu große Änderung der Förderleistung zur Folge haben.
  • Die Schwingungsweite der Förderrinne ändert sich dagegen über einen weiten Bereich der Förderleistung nur wenig. Daraus ergeben sich gewisse Schwierigkeiten, wenn bei Schwingförderern mit unveränderlicher Schwingungsfrequenz (mit Netzfrequenz gespeiste elektromagnetische Schwingantriebe, wie z. B. in der deutschen Auslegeschrift 1 111 720 beschrieben) eine Beeinflussung der Förderleistung durch Beherrschung der Schwingungsweite erfolgen soll.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bekannte Nachteile zu vermeiden und eine Vorrichtung zu schaffen, die aus einfachen robusten Elementen besteht, mit deren Hilfe eine beliebige vorgegebene Schwingungszahl unabhängig von Netz- oder Lastschwankungen konstant gehalten werden kann, so daß eine genaue Dosierung des Gutes mit Hilfe der Rinne möglich ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Antriebswelle mit einem Drehzahlgeber (Tachogenerator) gekoppelt ist, der seinerseits über ein Regelorgan mit einer zwischen Antriebswelle und Antriebsmotor angeordneten Induktionskupplung in Verbindung steht, und daß an das Regelorgan ein Sollwertgeber angeschlossen ist. Die Antriebswelle der Rinne läuft also stets mit der dem eingestellten Sollwert entsprechenden Drehzahl. Hierdurch werden an der Rinne Schwingbewegungen mit konstan- ter Schwingungszahl erzeugt, so daß eine genaue Dosierung des Gutes mit Hilfe der Rinne gewährleistet ist.
  • Die jeweilige Drehzahl der Antriebswelle wird mit Hilfe des Drehzahlgebers in einen bestimmten elektrischen Spannungswert (Istwert) umgewandelt, der im Regelorgan mit dem am Sollwertgeber eingestellten Wert für die Drehzahl verglichen wird, wobei das Regelorgan in Abhängigkeit von der Abweichung des Istwerts vom Sollwert die Erregung der Induktionskupplung verändert. Diese Änderung der Erregung bewirkt eine Zunahme oder Abnahme des Schlupfes in der Induktionskupplung, durch den eine Angleichung der tatsächlichen Drehzahl der Kurbelwelle an den eingestellten Sollwert der Drehzahl erreicht wird, so daß die Drehzahl auf dem Sollwert konstant gehalten wird.
  • Der besondere Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, daß sie unabhängig von der Höhe der konstruktiv festliegenden günstigsten Schwingungsfrequenz der Förderrinne Anwendung finden kann, da ja die Auslegung des zwischen Rinne und Motor befindlichen Triebes (z.B. Rinnentrieb) und die Wahl der Motordrehzahl keinerlei Beschränkungen unterworfen sind. Daß die Bestandteile der Vorrichtung in ihrer Robustheit und Unempfindlichkeit gegen Verschleiß und Verschmutzung den Anforderungen des rauhen Betriebes voll und ganz entsprechen, ist von großem wirtschaftlichem Nutzen, der bei weitem den Aufwand für den Energieverlust in der Induktionskupplung überwiegt.
  • Nachstehend ist die Erfindung an Hand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles beschrieben.
  • Dieses zeigt eine Förderrinne 1, die mittels Konsolen 2 und Schubgummifedern 3 auf einem Maschinengestell 4 schwingfähig abgestützt ist. Zur Erzeugung der Schwingbewegungen der Rinne ist eine im Maschinengestell 4 drehbar gelagerte Kurbelwelle 5 vorgesehen. Der gekröpfte Teil 6 der Kurbelwelle steht über Gummifedern 7 mit der Rinne in Verbindung. Die Gummifedern 7 haben die Aufgabe, die Bewegungen der Kurbelwelle elastisch auf die Rinne 1 zu übertragen. Zum Antrieb der Kurbelwelle 5 dient ein Motor 8. Dieser ist mit einer Induktionskupplung 9 gekoppelt, die ihrerseits mit Hilfe von KeilriemenlO an der Kurbelwelle 5 angreift. Ferner ist die Kurbelwelle 5 über Keilriemen 11 mit einem Drehzahlgeber 12 (Tachogenerator) verbunden. Von dem Drehzahlgeber führt eine Leitung 13 zu einem mit Wechselstrom gespeisten Regelorgan 14. Dieses ist mittels einer Leitung 15 an einen Sollwertgeber 16 angeschlossen, an dem der Sollwert der Drehzahl für die Kurbelwelle 5 eingestellt werden kann. Das Regelorgan 14 und die Induktionskupplung 9 sind über eine Leitung 17 miteinander verbunden.
  • Im Betrieb wird die Kurbelwelle 5 mit Hilfe des Motors 8 über die Induktionskupplung 9 und die Keilriemen 10 angetrieben. Dabei erhält die Induktionskupplung den für die Erregung erforderlichen Erregerstrom vom Regelorgan 14. Der Erregerstrom ist bei normalen Betriebsbedingungen so bemessen, daß die Induktionskupplung einen bestimmten Schlupf der Motorwelle gegenüber der Kurbelwelle zuläßt. Infolge der Umlaufbewegung der Kurbelwelle 5 werden an der Rinne Schwingbewegungen erzeugt, deren Schwingungszahl von der Drehzahl der Kurbelwelle bestimmt wird. Gleichzeitig mit der Kurbelwelle 5 wird über die Keilriemen 11 der Drehzahlgeber 12 (Tachogenerator) angetrieben. Der Drehzahlgeber ist so eingerichtet, daß er die jeweilige Drehzahl der Kurbelwelle 5 in einen bestimmten elektrischen Spannungswert (Istwert) umwandelt. Mit Hilfe der Leitungl3 wird dieser elektrische Spannungswert auf das Regelorgan 14 übertragen und hier mit dem eingestellten Sollwert für die Drehzahl der Kurbelwelle, der vom Sollwertgeber 16 über die Leitung 15 auf das Regelorgan 14 übertragen wird, ver- glichen. In Abhängigkeit von der Abweichung. des Istwertes vom Sollwert wird der Erregerstrom gesteuert, der vom Regelorgan 14 über die Leitung 17 zum Erregerkreis der Induktionskupplung geleitet wird.
  • Wenn also die Drehzahl der Kurbelwelle 5 beispielsweise infolge einer Spannungsschwankung im Netz von dem festgesetzten Sollwert abweicht, so ändert sich gleichzeitig die vom Drehzahlgeber erzeugte elektrische Spannung. Im Regelorgan 14 wird der elektrische Spannungswert mit dem eingestellten Sollwert für die Drehzahl der Kurbelwelle verglichen, wobei der vom Regelorganl4 durch den Erregerkreis der Induktionskupplung fließende Strom entsprechend dem Vergleich zwischen elektrischem Spannungswert und Sollwert so verändert wird, daß in der Kupplung eine Zunahme bzw. Abnahme des Schlupfes in der Weise erfolgt, daß die Drehzahl der Kurbelwelle und damit die Schwingungszahl konstant gehalten werden. Auf diese Weise ist im Betrieb der Rinne ständig für eine Angleichung der tatsächlichen Drehzahl der Kurbelwelle an den eingestellten Sollwert der Drehzahl gesorgt. Hierdurch ergibt sich eine gleichmäßige Förderleistung der Rinne und somit die Möglichkeit einer genauen Dosierung des Gutes mit Hilfe der Rinne.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Vorrichtung zur selbständigen Regelung der Förderleistung von Schwingförderrinnen mit umlaufender Antriebswelle, die über elastische Körper mit der Arbeitsmasse in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle mit einem Drehzahlgeber (Tachogenerator) gekoppelt ist, der seinerseits über ein Regelorgan mit einer zwischen Antriebswelle und Antriebsmotor angeordneten Induktionskupplung in Verbindung steht, und daß an das Regelorgan ein Sollwertgeber angeschlossen ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 111 720.
DEK51598A 1963-12-11 1963-12-11 Vorrichtung zur selbsttaetigen Regelung der Foerderleistung von Schwingfoerderrinnen Pending DE1223301B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK51598A DE1223301B (de) 1963-12-11 1963-12-11 Vorrichtung zur selbsttaetigen Regelung der Foerderleistung von Schwingfoerderrinnen

Applications Claiming Priority (1)

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DEK51598A DE1223301B (de) 1963-12-11 1963-12-11 Vorrichtung zur selbsttaetigen Regelung der Foerderleistung von Schwingfoerderrinnen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1223301B true DE1223301B (de) 1966-08-18

Family

ID=7226058

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK51598A Pending DE1223301B (de) 1963-12-11 1963-12-11 Vorrichtung zur selbsttaetigen Regelung der Foerderleistung von Schwingfoerderrinnen

Country Status (1)

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DE (1) DE1223301B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2935739A1 (de) * 1979-09-05 1981-03-26 Klöckner-Humboldt-Deutz AG, 51063 Köln Verfahren und vorrichtung zur steuerung einer resonanzschwingrinne
DE3933783A1 (de) * 1989-10-10 1991-04-18 Ohlmann Anlagen Und Maschinenb Foerderrinnenvorrichtung

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1111720B (de) * 1954-11-05 1961-07-27 Licentia Gmbh Anordnung zur Regelung elektromagnetisch erregter Zweimassenschwingsysteme

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