DE1223234B - Entgratungsvorrichtung fuer stumpfgeschweisste Stablaengen - Google Patents
Entgratungsvorrichtung fuer stumpfgeschweisste StablaengenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B23D79/02—Machines or devices for scraping
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Description
- Entgratungsvorrichtung für stumpfgeschweißte Stablängen . Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum vollständigen Entgraten der Schweißwülste von stumpfgeschweißten Stablängen gleichen Querschnittes, insbesondere von Kettengliedern od. dgl., bei denen gegen das hochkant stehende Kettenglied von den Seiten in die Seherstellung einbringbare Abgratmesser mit Schneiden versehen sind, welche der Querschnittsform angepaßt sind und den Gliedschenkel jeweils . teilweise umfassen. Bei diesen bekannten Vorrichtungen geschieht das Einbringen der Schneiden von den Seiten her und das Abscheren in einzelnen Ringstücken durch geradliniges Verschieben eines die Messerträger tragenden Schlittens in Achsrichtung der Gliedschenkel beim Vorwärts- bzw. beim Vorwärts- und Rückwärtshub.
- Diese bekannte Anordnung besteht aus zwei Halbmessern, die sich zum vollen Umfang vereinen, jedoch hat diese Anordnung den Nachteil, daß wegen des Spieles in den Bewegungsvorrichtungen der Messer diese nicht genau genug arbeiten. Andererseits muß aber beim Entgraten von geschlossenen Ketten-. gliedern eine Unterteilung des den gesamten Drahtquerschnitt umfassenden Schneidenverlaufes beibehalten werden, weil die Teilschneiden in das geschlossene Glied eingeführt werden müssen.
- Gemäß der Erfindung soll nun unter dieser Beibehaltung von mehreren, der Querschnittsform angepaßten und den Gliedschenkel jeweils teilweise umfassenden Schneiden dieser Nachteil dadurch behoben werden, daß eines der Messer mit seiner Schneidkante etwa das halbe Kettenglied am äußeren Umfang umfaßt und während des bzw. der Arbeitshübe starr am Schlitten gehalten ist, während die anderen Messer sich in der Schneidstellung an dem ersteren Messer bzw. aneinander abstützen.
- Die Verwendung eines möglichst starr gehaltenen Messers, welches als Stütze für die übrigen Messer dient, die sich außerdem noch gegeneinander abstützen, gewährleistet einen einwandfreien Schnitt, schont die Schneide und verbessert in der vorstehend geschilderten Weise die Oberflächengüte der entgrateten Schweißwulst. Dabei läßt sich die Erfindung nicht nur auf geschlossene Kettenglieder, sondern darüber hinaus auch auf beliebige Stablängen -gleichen Querschnittes anwenden.
- Es ist bereits bekannt, ein Messer zum Entgraten der Schweißwulst von Kettengliedern vorzusehen, dessen Schneide den Drahtquerschnitt auf der Hälfte seines Umfanges umfaßt, jedoch arbeitet dieses Messer nicht im Zusammenwirken mit weiteren Messern, welche den restlichen Teil des Drahtumfanges des Kettengliedes bearbeitet hätten, vielmehr war eine nachträgliche Bearbeitung in einem besonderen Arbeitsgang erforderlich. Demgegenüber ist es mit einer Anordnung gemäß der Erfindung nicht nur möglich, in der vorstehend beschriebenen bekannten Weise die Entgratung in einem einzigen Hub bzw. in einem Vor- und einem Rückhub vorzunehmen. und auf dieses Weise in den Arbeitstakt der Maschine ohne Leistungsminderung hineinzunehmen, vielmehr wird durch die starre Abstützung der Messer eine bessere Gliedoberfläche im Bereich der Schweißwulst erhalten, und ist es möglich, höhere Schnittgeschwindigkeiten anzuwenden.
- In weiterer Fortbildung der Erfindung können an dem starr gehaltenen Messer zwei symmetrisch zur Gliedmittelebene liegende Messer vorgesehen werden, deren antreibbare Messerträger in symmetrisch am Schlitten angeordneten Lagern verschwenkbar gelagert sind. Hierdurch wird die Symmetrie der Kräfteeinwirkung auf die Entgratungsvorrichtung gewahrt und die Starrheit der Abstützung der Messer gegeneinander weiterverbessert.
- Auch ist es möglich, die Schneidkanten der Schwenkmesser in der Arbeitsstellung in gegenseitiger Pfeilform anzuordnen, wodurch wiederum Seitenkomponenten beim Abscheren entstehen, welche die Abstützung der Messer gegeneinander weiterhin verbessert. Schließlich kann man in entsprechender Weise auch das starre Messer mit pfeilförmig zueinander verlaufenden Schneidkanten ausstatten, so daß auch hier Symmetrie bei der Kräfteeinwirkung gegeben ist. Außerdem wird durch diese Anordnung in bekannter Weise ein ziehender Schnitt erzielt, und es werden die Schneiden durch entsprechende Verlängerung geschont. Auch ist die Späneabfuhr wegen des seitlichen Abschälvorganges günstiger.
- Die Erfindung ist an Hand eines Ausführungsbeispieles erläutert, das in der Zeichnung wiedergegeben ist. Hierbei zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht auf eine Abgrat"vörtichtung nach der Erfindung, F i g. 2 einen Schnitt durch die Vorrichtung gemäß Linie U-II der F i g. 1, von unten her gesehen- und bei ausgeschwenkten Schwenkmessern, F i g. 3 eine - Ansicht gegen - die Messer"der Vorrichtung nach F i g. 2.
- Ein Kettenglied 5, das in eine Kefte"6'e`ingehängt ist, ist durch ehre nicht -därgestellte-_tnd_ Iekännte Transportvorrichtung auf einen Sattel 7 einer Kettenschweißmaschine aufgesetzt, die ebenfalls in ihren Einzelheiten nicht wiedergegeben ist. Das Glied wird durch. Stauchstähle 8 in seiner hochkant stehenden Lage gehalten, durch nicht dargestellte Elektroden bei- gurückgezogener Abgrgtvorrichtuug ,erhitzt-und durcli`- die Sfaüchstähle 8- gestaüch't,' -so daß eine Rundwulst 9 entsteht. Fig.1 zeigt das 'Glidd-nach Zurücknehmen der- -Elektroden. Wie F i g. 2 zeigt, ist an einem Teil 10 des Maschinengestelles eine Kolbenstange 11 über Gewinde 12 und Ringmuttern 13, 14 einstellbar befestigt. Die -Kolbenstange' trägt an ihrem Ende einen Kolben 15, der-in einem-Zylindergehäuse 16 gleitet. An< diesem ,Zylinder sind seitlich einander gegenüberliegend zwei weitere, kleinere Zylinder 17 und 18 angeordnet; *in- deilen sich Kolben 19 bzw.-20 längsver`schieben können. Am Zylindergehäuse'16 ist ein Halter 21-für ein Halbmesser 22 vorgesehen, das mit ,dem Halter auswechselbar oder starr verbunden ist und zwei pfeilförmig zueinander- gestellte Schneiden 23; 24 aufweist. Am Zylindergehäuse 16 sind: -um zwei Achsen.25 -und 26 zwei Winkelhebe127, 28- verschwenkbar -ängelenkt, deren kürzere Schenkel 29, 30 über Zwischenglieder 31, 32 mit den -Kolbenstangen33; 34 der Kolben 19, 20 verbuuden-sind, während die längeren Schenkel 35, 36 :an -ihren Enden auswechselbare Schwenkmesser 3:7, 38 -tragen, die zueinander -symmetrisch stehende Schneiden'39,- 40 :aufweisen, welche in der- geschlossenen Stellung zur entgegengesetzten Pfeilforen gegenüber 'der-'Pfeilform der .Schneide 23, 24 verlaufen.
- Die Wirkungsweise dieser Anordnung ist so, daß die Kolben 19, 20 in den Zylindern 17,18 zunächst zurückgezogen sind, so daß die Hebel 35,36 in ausgeschwenkter Lage stehen, wie dies F i g. 2 zeigt. Hierbei befindet sich auch das Zylindergehäuse 16 in zurückgezogener Lage, so daß die gesamte Vorrichtung außerhalb des Kettengliedes und der Schweißelektroden liegt. Zunächst wird die linke Zylinderhälfte des Zylindergehäuses 16 durch einen Zufuhrkana141 unter Druck gesetzt und-damit die gesamte vom Zylindergehäuse 16 getragene Anordnung-bis in die in der Zeichnung wiedergegebene Lage und darüber hinaus so. weit vorgeschoben, bis die Hälfte der Schweißwulst entgratet ist. Anschließend werden durch Zylinderbohrungen 42 , 43 die rückwärtigen -Kolbenflächen der Kolben 19, 20 beaufschlagt und diese nach links bewegt, so daß die Teilmesser 37, 38 in die Schließlage gelangen und sich fest gegeneinander sowie gegen das Halbmesser 22 legen. Nunmehr wird das Zylindergehäuse 16 durch eine weitere Zylinderbohrung 44 umgekehr beaufschlagt und zurückgezogen, so daß hierbei di( beiden Schwenkmesser die zweite Hälfte des Wulst @ümfänges äbgraten. Durch umgekehrtes Aeauf schlagen der Kolben 19, 20 über die Zylinderböli@ rungen 45, 46 wird dann auch insoweit die Ausgangs stellung # wiederhergestellt.
- Die Neuerung - ist anwendbar im Rahmen alle einzeln oder in beliebiger Verbindung miteinande verwandten Merkmale aus den Schutzansprüchen so. wie der Beschreibung und der Zeichnung, die derr Fachmann ersichtlich, neu und fortschrittlich sind
Claims (4)
- Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum vollständigen Entgraten -des. Schweißwulstes - von-- -stumpfgeschweißter Stablängen gleichen -Querschnittesinsbesondere an Kettengliedern od. dgl., mit gegen das hoch--kant stehende Kettenglied- in- die Scherstellung von den Seiten einbriingbaren; Abgratmesser tragenden Messerträgern, wobei mit dei Quer'schnittsform @angepaßten, den Gliedschenkel jeweils teilweise umfassenden Schneiden versehen sind und das Abscheren in einzelnen Ringstücken beim geradlinigen Verschieben eines die Messer= träger tragenden Schlittens .in Achsrichtung der Gliedschenkel beim Vorwärts- bzw. Rückwärtshub erfolgt,. dadurch- =gekennz-eichnet, daß eines der Messer.-(22),-das mit seiner Schneidkante etwa das halbe Kettenglied in bekannter Weise am-äußeren.Umfang umfaßt, während des bzw. der Arbeitshübe starr am Schlitten (16) gehalten ist und die anderen Messer sich in der Schneidstellung an dem ersteren Messer bzw. aneinander.. abstützen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem starr gehaltenen Messer (22) zwei symmetrisch zur Gliedmittelebene liegende Messer (37, 38) sich abstützen, deren antreibbare Messerträger (35, 36) in symmetrisch am Schlitten (16) angeordneten Lagern verschwenkbar gelagert sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidkanten der Schwenkmesser (37, 38) in der Arbeitsstellung miteinander eine Pfeilform bilden.
- 4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das starre Messer (22) pfeilförmig zueinander verlaufende Schneidkanten (23, 24) aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 814 089, 950 975, 1143 379; deutsche Auslegeschrift Nr.-1018 704; deutsche Patentanmeldung T 5543 Ib/49k (bekanntgemacht am 23. 2. 1956); Auszüge deutscher Patentanmeldungen, Bd.20, S.885 (W 92826 I b / 49k) und S. 886 (W 94092 Ib / 49k); USA.-Patentschrift Nr. 2 288 494.
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Also Published As
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