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DE1627711B2 - Vorrichtung zum vollentgraten von schweisswuelsten an kettengliedern - Google Patents

Vorrichtung zum vollentgraten von schweisswuelsten an kettengliedern

Info

Publication number
DE1627711B2
DE1627711B2 DE1967M0075491 DEM0075491A DE1627711B2 DE 1627711 B2 DE1627711 B2 DE 1627711B2 DE 1967M0075491 DE1967M0075491 DE 1967M0075491 DE M0075491 A DEM0075491 A DE M0075491A DE 1627711 B2 DE1627711 B2 DE 1627711B2
Authority
DE
Germany
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knife
cutting edge
chain link
knife holder
welding
Prior art date
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Granted
Application number
DE1967M0075491
Other languages
English (en)
Other versions
DE1627711A1 (de
Inventor
Adolf 5000 Köln Englisch
Original Assignee
Meyer, Roth & Pastor, 5000 Köln
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Meyer, Roth & Pastor, 5000 Köln filed Critical Meyer, Roth & Pastor, 5000 Köln
Priority to DE1967M0075491 priority Critical patent/DE1627711B2/de
Priority to GB39347/68A priority patent/GB1181332A/en
Priority to US756223A priority patent/US3543637A/en
Publication of DE1627711A1 publication Critical patent/DE1627711A1/de
Publication of DE1627711B2 publication Critical patent/DE1627711B2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D79/00Methods, machines, or devices not covered elsewhere, for working metal by removal of material
    • B23D79/02Machines or devices for scraping
    • B23D79/028Machines or devices for scraping for removing welding flashes on chain links
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21LMAKING METAL CHAINS
    • B21L15/00Finishing or dressing chains or chain links, e.g. removing burr material, calibrating
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T409/00Gear cutting, milling, or planing
    • Y10T409/50Planing
    • Y10T409/501476Means to remove flash or burr

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Milling, Broaching, Filing, Reaming, And Others (AREA)

Description

Messer an dem Messerhalter mit der größeren Abkröpfung einen verbreiterten Schaft aufweist, so daß die auftretenden Schneidkräfte mit Sicherheit vom Messer aufgenommen werden können.
Die Erfindung läßt sich in vielfacher Abwandlung anwenden, so z. B. auch auf stumpf miteinander verschweißte, gerade Stablängen, wobei der Vorteil darin liegt, daß sich das Entgraten unmittelbar nach dem Stumpfverschweißen und selbstverständlich unabhängig davon anwenden läßt, ob die Verschweißung im Feuer, autogen oder elektrisch erfolgt. Bei der Verwendung für offene Stablängen ist nur ein einziges Messer erforderlich. Die Verwendung von zwei Messern ist dagegen bei geschlossenen Teilen wie Kreis- oder Ovalringen, Schnallen oder c-förmig vorgebogenen Kettengliedern dann nötig, wenn eine Vollentgratung gewünscht wird. Ist dagegen nur eine Teilentgratung erforderlich, so kann man auch hier mit einem Messer auskommen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben, die in der Zeichnung wiedergegeben sind. Es zeigen
F i g. 1 eine schaubildliche Darstellung einer Kettenschweißmaschine mit einer Abgratvorrichtung nach der Erfindung,
Fig.2 eine Vorderansicht gegen einen Teil der Kettenschweißmaschine nach F i g. 1,
F i g. 3 die schematische Darstellung einer Abgratvorrichtung nach F i g. 2 in vergrößertem Maßstab,
Fig.4 einen Schnitt gemäß der Linie IV-IV der Fig.3, F i g. 5 einen Schnitt gemäß der Linie V-V der F i g. 3,
Fig.6 eine zweite Ausführungsform einer Abgratvorrichtung.
Die Kettenschweißmaschine nach den F i g. 1 und 2 besteht aus einem Maschinengestell 10 mit Ständer 11 35- und Ausleger 12, an denen die üblichen Einzelheiten der Kettenschweißmaschine, insbesondere die Elektroden 13 und die Stauchstähle 14 (F i g. 2) vorgesehen sind. Die zu bearbeitende Kette 15 wird über eine Zuführleiste 16 einem Sattel 17 so zugeführt, daß jedes zweite Glied 18 aufrecht auf diesem Sattel steht, auf den es durch die Stauchstähle gehalten und durch die Elektroden verschweißt wird.
Anschließend findet das Entgraten durch die Vorrichtung gemäß den F i g. 3 bis 5 statt Wie F i g. 2 erkennen läßt, sind oberhalb der Stauchstähle 14 am Maschinengestell Lager 19 vorgesehen, in denen schubstangenartige Messerhalter 20 sowohl in Richtung der Doppelpfeile 21 (Fig.3) längsbeweglich als auch in Richtung der Doppelpfeile 22,23 (F i g. 4 bis 5) in beiden Richtungen drehbar sind. Die Längsbewegung kann über Kolben und Zylinder erfolgen, die Drehbewegung über Zahnstange 24 und Ritzel 25 (F i g. 2).
Die Enden 26 (Fig.3) der Messerhalter 20 sind seitlich abgekröpft und an ihren freien Enden 27 mit meißelartigen Messern 28 versehen, die in den Messerhaltern einstellbar und auswechselbar sind. Die Einstellung erfolgt so, daß die geradlinigen, zweiten Schneiden 29 der Messer 28 an der oberen, in der Meridianebene 30 liegenden Mantellinie des Drahtumfangs anliegen. In ihrer Ausgangsstellung liegen die Messerhalter so, daß die Messer sich außerhalb des Bereiches des Kettengliedes befinden.
Beim Entgratungsvorgang wird zunächst der rechte Messerhalter 20 in Richtung des Pfeiles 21 gegen das Kettenglied vorgeschoben und schneidet sich mit einer ersten geradlinigen Schneide, nämlich einer Hilfsschneide 31 in den Schweißwulst des Kettengliedes so ein, daß die eigentliche Schälschneide, d. h. die zweite Schneide 29 in die gewünschte Lage gelangt Der Kraftaufwand in Längsrichtung des Kettengliedes ist hierbei nur gering, da der Wulst nicht entfernt, sondern lediglich eingeschnitten wird. Anschließend wird der Messerhalter 20 im Sinne des Pfeiles 22 gemäß F i g. 4 im Uhrzeigersinn um etwas mehr als 180° gedreht und schält dabei die eine Wulsthälfte ab, die jedoch an der anderen zunächst noch hängenbleibt. Anschließend bewegt sich der Messerhalter in die Ausgangslage zurück. Gleichzeitig geht der zweite Messerhalter 20, der sowohl zur Mittelebene des Kettengliedes als auch zur Wulstmittelebene wie der andere Messerhalter 20 symmetrisch ausgebildet bzw. angeordnet ist, in die entsprechende Lage, und das Messer 2 schneidet mit der Hilfsschneide 31 beim Längsvorschub die schon abgeschälte Wulsthälfte ab, die nunmehr abfallen kann. Anschließend schält das Messer 28 beim Schwenken im Sinne des Pfeils 23 in Fig.5 mit der Schneide 29 die andere Wulsthälfte ab, die ebenfalls frei herunterfällt Danach geht der Messerhalter 20 in die Ausgangslage zurück.
Die abgewandelte Ausführungsform nach Fig.6 unterscheidet sich von der vorhergehenden dadurch, daß die beiden Messerhalter nicht symmetrisch ausgebildet bzw. angeordnet sind, sondern koaxial zueinander auf der einen Seite der Wulstmittelebene angeordnet sind. Demgemäß besteht der eine Messerhalter 32 nach dieser Ausführungsform aus einem äußeren Rohrkörper, der andere Messerhalter 33 aus einer in diesem Rohrkörper gelagerten und geführten Stange 33 mit einer Abkröpfung 34 und einem Messer 35. Die Abkröpfung 36 des Messerhalters 32 ist größer, damit der Messerhalter 35 mit seiner Abkröpfung 34 frei beweglich ist. Um gleichwohl dem Messer 38 dieses Messerhalters 32 die gleiche Standfestigkeit und Starrheit zu verleihen, ist der Schaft 37 verbreitert, und zwar breiter als die Schneide 29. Diese Anordnung ist also konstruktiv aufwendiger aufgrund der verschiedenartigen Ausbildung der Kröpfungen, hat jedoch den konstruktiven Vorteil, daß beide Messerhalter 32,33 auf einer einzigen Seite der Wulstebene liegen und die andere Seite frei ist.
Gegenüber den beschriebenen Ausführungen sind Abwandlungen möglich. In allen Fällen, insbesondere aber bei Drahtachsen, die im Bereich der Schweißwulst gekrümmt sind, also z. B. bei Kreisringen, Ovalringen od. dgl, empfiehlt es sich, die Schneide der Messer möglichst kurz und nicht langer als die Wulstbreite auszuführen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

nicht unwesentliche Kosten. Dies gilt auch für die aus der deutschen Patentschrift 9 50 975 bekannte Abgrat-
1. Vorrichtung zum Vollentgraten von Schweiß- vorrichtung.
wulsten an Kettengliedern mit zwei axial verschieb- Aus der britischen Patentschrift 10 71860 ist zwar
• baren und gegensinnig um die Kettengliedschenkel- 5 eine Abgratvorrichtung bekannt, bei der die Schneiden
achse verschwenkbaren, abgekröpften Messerhai- der beiden Abgratmesser geradlinig verlaufen und
tern, die quer zum Kettengliedschenkel sich entsprechend einfacher instand zu halten sind. Der
erstreckende, einstellbare Messer mit zwei Schnei- Nachteil dieser bekannten Vorrichtung liegt jedoch
den tragen, von denen die erste Schneide in darin, daß die beiden Messer in einer umfangreichen
Längsrichtung und die zweite, parallel zur Achse des io Führungs- und Antriebsvorrichtung befestigt sind, so
Kettengliedschenkels verlaufende Schneide in Quer- daß der Einsatz zum Warmentgraten unmittelbar an
richtung des Kettengliedschenkels wirksam ist, Kettenschweißmaschinen wegen der schwierigen Platz-
dadurch gekennzeichnet, daß die erste Verhältnisse an einer derartigen Schweißmaschine nicht
Schneide eine Hilfsschneide (31) ist, die geradlinig möglich ist. Die aus der genannten britischen Patent-
und etwa senkrecht zur zweiten Schneide (29) 15 schrift bekannte Vorrichtung, ebenso wie die aus der
verläuft, und daß jeder Messerhalter (20; 32, 33) US-Patentschrift 30 70 952 bekannte Vorrichtung, kann
unabhängig vom anderen verschieb- und ver- nur unabhängig von einer Schweißmaschine als
schwenkbar ist, wobei der Schwenkwinkel eines gesonderte Maschineneinheit eingesetzt werden. Ein
jeden Messerhalters gegenüber dem Kettenglied- Warmentgraten in der Schweißhitze — also ohne
schenkel etwas mehr als 180° beträgt. 20 zusätzliche Heizeinrichtung — ist mit diesen bekannten
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- Vorrichtungen nicht möglich.
zeichnet, daß die Messerhalter (20) sowohl zur Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Mittelebene (30) des Kettengliedes als auch zur Vorrichtung der eingangs genannten Gattung zu
Wulstmittelebene symmetrisch ausgebildet bzw. schaffen, die einerseits unmittelbar an einer Schweißma-
angeordnet sind. 25 schine angeordnet werden kann, so daß alle Vorteile des
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- Warmentgratens praktisch noch in der Schweißhitze zeichnet, daß die Messerhalter (32, 33) auf einer ausgenutzt werden können, die andererseits aber so Seite der Wulstebene und koaxial zueinander ausgebildet ist, daß Messer mit geradlinigen Schneiden angeordnet sind, wobei der erste Messerhalter (33) verwendet werden können, deren Instandhaltung stangenförmig ausgebildet und mit einer kleineren 30 wesentlich einfacher ist.
Abkröpfung (34) als der zweite Messerhalter (32) Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst,
versehen ist. daß die erste Schneide eine Hilfsschneide ist, die
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekenn- geradlinig und etwa senkrecht zur zweiten Schneide zeichnet, daß das Messer (38) an dem Messerhalter verläuft, und daß jeder Messerhalter unabhängig vom (32) mit der größeren Abkröpfung (36) einen 35 anderen verschieb- und verschwenkbar ist, wobei der verbreiterten Schaft (37) aufweist. Schwenkwinkel eines jeden Messerhalters gegenüber
dem Kettengliedschenkel etwas mehr als 180° beträgt.
Der wesentliche Vorteil dieser Anordnung besteht
neben den Vorteilen, die Messer mit geradlinigen 40 Schneiden bieten, darin, daß unter Ausnutzung des bei
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Vollem- einer derartigen Vorrichtung geringen Platzbedarfes graten von Schweißwülsten an Kettengliedern mit zwei ein Vollentgraten noch in der Schweißhitze möglich ist. axial verschiebbaren und gegensinnig um die Ketten- Hierbei wird der Schweißwulst jeweils von der gliedschenkelachse verschwenkbaren, abgekröpften Hilfsschneide nur soweit eingeschnitten, bis die Messerhaltern, die quer zum Kettengliedschenkel sich 45 Hauptschneide in der richtigen Position und etwa erstreckende, einstellbare Messer mit zwei Schneiden tangential zum Drahtumfang des Kettengliedschenkels tragen, von denen die erste Schneide in Längsrichtung liegt. Anschließend erfolgt durch den Schwenkvorgang und die zweite, parallel zur Achse des Kettengliedschen- das eigentliche Abgraten.
kels verlaufende Schneide in Querrichtung des Ketten- In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß
gliedschenkels wirksam ist. 50 die Messerhalter sowohl zur Mittelebene des Ketten-
Aus der deutschen Patentschrift 12 12 396 ist eine gliedes als auch zur Wulstmittelebene symmetrisch Vorrichtung der vorstehend umrissenen Gattung ausgebildet bzw. angeordnet sind,
bekannt. Da in vielen Fällen die Entgratung der Durch diese Anordnung läßt sich die erfindungsgemä-
Kettenglieder in der Schweißmaschine noch in warmem ße Vorrichtung in einfacher Weise einschließlich der Zustand vorgenommen wird, kann es bei der bekannten 55 zugehörigen Antriebe unmittelbar an einer Schweißma-Abgratvorrichtung zu Deformationen am Kettenglied schine anbringen, so daß das gerade geschweißte kommen, da die Hälfte des Schweißwulstes durch Kettenglied noch in der Schweißhitze ohne Umspannen gleichzeitiges Verschieben der unmittelbar nebeneinan- abgegratet werden kann.
der liegenden Messer entfernt wird, während die zweite In einer anderen Ausgestaltung der Erfindung ist
Hälfte des Schweißwulstes durch einen Schwenkvor- 60 vorgesehen, daß die Messerhalter auf einer Seite der gang der beiden Abgratmesser entfernt wird. Da für den Wulstebene angeordnet sind, wobei der erste Messerersten Abgratschritt die beiden Messer dicht nebenein- halter stangenförmig ausgebildet und mit einer kleineander liegen müssen, um den Schweißwulst vollständig ren Abkröpfung als der zweite Messerhalter versehen zu entfernen, und zum anderen die Schneiden der ist.
Messer jeweils an den Drahtdurchmesser des gerade zu 65 Diese Ausgestaltung bietet insbesondere den Vorteil, bearbeitenden Kettengliedes angepaßt sein müssen, daß der Antrieb für die Abgratvorrichtung kompakter d. h. eine bogenförmig verlaufende Schneide aufweisen ausgebildet werden kann,
müssen, bereitet die Instandhaltung der Abgratmesser In weiterer Ausgestaltung ist vorgesehen, daß das
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