DE1223260B - Pulverloeschanlage - Google Patents
PulverloeschanlageInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62C—FIRE-FIGHTING
- A62C13/00—Portable extinguishers which are permanently pressurised or pressurised immediately before use
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Landscapes
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- Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
A62c
Deutsche Kl.: 61 a-14/03
Nummer: 1223 260
Aktenzeichen: W 23833 V/61 a
Anmeldetag: 1. August 1958
Auslegetag: 18. August 1966
Die Erfindung betrifft eine Pulverlöschanlage mit einem flüssiges Kohlendioxyd enthaltenden Druckgasbehälter
und einem Löschpulverbehälter, dem das flüssige Kohlendioxyd über einen Verdampfer zugeführt
wird.
Bei einer bekannten Pulverlöschanlage dieser Art besteht der Verdampfer aus einer außerhalb des
Löschpulverbehälters angeordneten und mit Metallspänen gefüllten Stahlflasche, die mit ihrem oberen
Ende an den Druckgasbehälter und mit ihrem unteren Ende an den Löschpulverbehälter angeschlossen ist,
so daß während des Löschbetriebes das dem Druckgasbehälter in flüssigem Zustand entnommene Kohlendioxyd
die Stahlflasche von oben nach unten durchströmt, beim Durchströmen verdampft und dann in
gasförmigem Zustand in den Löschpulverbehälter eintritt. Hierbei wird das Kohlendioxyd in erster Linie
durch seine Expansion in der Stahlflasche verdampft, die Verdampfung jedoch noch dadurch wesentlich
unterstützt, daß dem Kohlendioxyd bei seiner Berührung mit den Metallspänen Wärme zugeführt wird
und außerdem noch durch die Reibung des Kohlendioxyds an den Metallspänen Wärme erzeugt wird,
die ebenfalls der Verdampfung zugute kommt. Durch seine besondere Anordnung und Ausbildung ist
jedoch der Verdampfer der bekannten Pulverlöschanlage nicht nur verhältnismäßig aufwendig im Aufbau
und daher teuer, sondern sind auch das Gewicht und der Raumbedarf des Verdampfers verhältnismäßig
groß.
Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile der bekannten Pulverlöschanlage zu vermeiden, und besteht
darin, daß der Verdampfer im Inneren des Löschpulverbehälters angeordnet und als ein Expansionsrohr
mit zunehmendem Querschnitt ausgebildet ist, wobei das Expansionsrohr in mehreren Windungen über die
gesamte Höhe des Löschpulverbehälters geführt ist und mit seinem Ende etwa in gleicher Höhe mit dem
Ende des von oben her in den Löschpulverbehälter hineinragenden Steigrohres liegt. Hierdurch wird erreicht,
daß der Verdampfer bei äußerst geringem Gewicht keinen zusätzlichen Raum beansprucht und
außerdem in seinem Aufbau auch verhältnismäßig einfach und daher billig ist. Ein weiterer erheblicher
Vorteil der Pulverlöschanlage nach der Erfindung besteht darin, daß die für die ordnungsgemäße Verdampfung
des Kohlendioxyds erforderliche Wärme dem im Löschpulverbehälter enthaltenen Löschpulver entzogen
wird, das Löschpulver also während des Löschbetriebes stark unterkühlt und seine Löschwirkung dadurch
wesentlich verbessert wird.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform Pulverlöschanlage
Anmelder:
Walther & Cie. Aktiengesellschaft,
Köln-Dellbrück, Waltherstr. 51
Als Erfinder benannt:
Ernst Landsberg, Bergisch Gladbach
der Erfindung ist das Expansionsrohr in schraubenförmigen Windungen entlang der Innenwandung des
Löschpulverbehälters geführt. Dadurch wird die für die ordnungsgemäße Verdampfung des Kohlendioxyds
erforderliche Wärme nicht nur dem Löschpulver,
ao sondern auch dem Löschpulverbehälter entzogen.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel eine Pulverlöschanlage nach der Erfindung schematisch
dargestellt.
Der Löschpulverbehälter 3 steht über ein Steigrohr 4 mit der Löschleitung 5 in Verbindung, die zu den im zu schützenden Raum befindlichen, nicht dargestellten Löschdüsen führt. Der Löschpulverbehälter 3 ist mit einer Einfüllkappe 6 in Kombination mit einem Sicherheitsventil versehen. In der Anschlußverschraubung 7 der Löschleitung 5 mit dem Behälter 3 befindet sich eine Berstscheibe 8. Mit dem Löschpulverbehälter 3 steht die CO2-Flasche9 über ein Ventil 10 in Verbindung, dessen Öffnungshebel 11 durch einen Mitnehmer 12 betätigt werden kann, wenn infolge An-Sprechens der Auslöseeinrichtung 15 ein Fallgewicht 13 oder eine Feder zur Wirkung kommt. Hierbei kann zugleich ein Alarmsignal 14 ausgelöst werden. Von der CO,-Flasche gelangt die Flüssigkeit über ein Tauchrohr 16 und eine als Expansionsrohr ausgebildete Rohrschlange 17 in den Löschpulverbehälter 3, wo sie verdampft. Die Drosselwirkung des Expansionsrohres 17 ist derart abgestimmt, daß im Löschpulverbehälterinneren der erforderliche Gasdruck von z. B. 12 atü entsteht, der ausreicht, um die Berstscheibe 8 zu zerstören und das mit Löschpulver beladene CO2-GaS in die Löschleitung 5 zu treiben. Ein etwaiger Überdruck kann durch das Sicherheitsventil abfließen.
Der Löschpulverbehälter 3 steht über ein Steigrohr 4 mit der Löschleitung 5 in Verbindung, die zu den im zu schützenden Raum befindlichen, nicht dargestellten Löschdüsen führt. Der Löschpulverbehälter 3 ist mit einer Einfüllkappe 6 in Kombination mit einem Sicherheitsventil versehen. In der Anschlußverschraubung 7 der Löschleitung 5 mit dem Behälter 3 befindet sich eine Berstscheibe 8. Mit dem Löschpulverbehälter 3 steht die CO2-Flasche9 über ein Ventil 10 in Verbindung, dessen Öffnungshebel 11 durch einen Mitnehmer 12 betätigt werden kann, wenn infolge An-Sprechens der Auslöseeinrichtung 15 ein Fallgewicht 13 oder eine Feder zur Wirkung kommt. Hierbei kann zugleich ein Alarmsignal 14 ausgelöst werden. Von der CO,-Flasche gelangt die Flüssigkeit über ein Tauchrohr 16 und eine als Expansionsrohr ausgebildete Rohrschlange 17 in den Löschpulverbehälter 3, wo sie verdampft. Die Drosselwirkung des Expansionsrohres 17 ist derart abgestimmt, daß im Löschpulverbehälterinneren der erforderliche Gasdruck von z. B. 12 atü entsteht, der ausreicht, um die Berstscheibe 8 zu zerstören und das mit Löschpulver beladene CO2-GaS in die Löschleitung 5 zu treiben. Ein etwaiger Überdruck kann durch das Sicherheitsventil abfließen.
Claims (2)
1. Pulverlöschanlage mit einem flüssiges Kohlendioxyd enthaltenden Druckgasbehälter und
609 610/33
einem Löschpulverbehälter, dem das flüssige Kohlendioxyd über einen Verdampfer zugeführt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdampfer im Inneren des Löschpulverbehälters
(3) angeordnet und als ein Expansionsrohr (17) mit zunehmendem Querschnitt ausgebildet ist,
wobei das Expansionsrohr (17) in mehreren Windungen über die gesamte Höhe des Löschpulverbehälters
(3) geführt ist und mit seinem Ende etwa in gleicher Höhe mit dem Ende des von oben her in den Löschpulverbehälter (3) hineinragenden
Steigrohres (4) liegt.
2. Pulverlöschanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Expansionsrohr (17) in
schraubenförmigen Windungen entlang der Innenwandung des Löschpulverbehälters (3) geführt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschrift Nr. 109 586;
USA.-Patentschrift Nr. 2 720 270.
Schweizerische Patentschrift Nr. 109 586;
USA.-Patentschrift Nr. 2 720 270.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 610/33 8.66 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW23833A DE1223260B (de) | 1958-08-01 | 1958-08-01 | Pulverloeschanlage |
| CH7587359A CH371346A (de) | 1958-08-01 | 1959-07-17 | Feuerlöschanlage mit Löschpulver, insbesondere für kleine Räume |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW23833A DE1223260B (de) | 1958-08-01 | 1958-08-01 | Pulverloeschanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1223260B true DE1223260B (de) | 1966-08-18 |
Family
ID=7597689
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW23833A Pending DE1223260B (de) | 1958-08-01 | 1958-08-01 | Pulverloeschanlage |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH371346A (de) |
| DE (1) | DE1223260B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3006945A1 (de) * | 1980-02-25 | 1981-09-03 | A. Werner GmbH & Co Spezialfabrik für Feuerlöschtechnik, 5414 Vallendar | Feuerloescher |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH109586A (de) * | 1924-08-30 | 1925-04-01 | Wilhelm Dr Friedrich | Mit trockenem Löschpulver arbeitende Feuerspritze. |
| US2720270A (en) * | 1952-12-17 | 1955-10-11 | Ansul Chemical Co | Apparatus for fluidizing and releasing fire-extinguishing dry chemical |
-
1958
- 1958-08-01 DE DEW23833A patent/DE1223260B/de active Pending
-
1959
- 1959-07-17 CH CH7587359A patent/CH371346A/de unknown
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH109586A (de) * | 1924-08-30 | 1925-04-01 | Wilhelm Dr Friedrich | Mit trockenem Löschpulver arbeitende Feuerspritze. |
| US2720270A (en) * | 1952-12-17 | 1955-10-11 | Ansul Chemical Co | Apparatus for fluidizing and releasing fire-extinguishing dry chemical |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3006945A1 (de) * | 1980-02-25 | 1981-09-03 | A. Werner GmbH & Co Spezialfabrik für Feuerlöschtechnik, 5414 Vallendar | Feuerloescher |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH371346A (de) | 1963-08-15 |
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